Haushalte zahlen 11,30 Franken weniger für Radio- und TV-Empfang

Die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen werden ab sofort günstiger. Das Bundesgericht hat entschieden, dass die von der Billag einkassierten Gebühren jahrelang zu Unrecht der Mehrwertsteuer unterstellt wurden.

Das oberste Schweizer Gericht gab in einem am Mittwoch publizierten Urteil einem Angestellten der Eidgenössischen Finanzverwaltung recht. Der Beschwerdeführer hatte sich geweigert, den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 2,5 Prozent auf den Radio- und TV-Empfangsgebühren zu entrichten. Er tat dies nach eigenen Angaben als Privatperson. Es gebe keinen Zusammenhang zwischen der Klage und seiner Arbeit beim Bund. Der Erfolg des Beschwerdeführers hat unmittelbare Konsequenzen: Die Radio- und TV-Empfangsgebühr unterliegt ab dem 1. Mai nicht mehr der Mehrwertsteuer, wie das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und die Billag mitteilten. Deshalb müssen sowohl die privaten Haushalte als auch die Unternehmen künftig weniger tief in die Tasche greifen. Der wegfallende Mehrwertsteueranteil von 2,5 Prozent bedeutet für jeden Haushalt Minderausgaben in Höhe von 11.30 Franken pro Jahr. Der zu entrichtende Betrag sinkt von jährlich 462,40 Franken auf 451,10 Franken. Die Firmen zahlen je nach Kategorie zwischen 14,90 Franken und 34,40 Franken weniger. «Wir setzen somit das Urteil des Bundesgerichts mit sofortiger Wirkung um», schrieb das Bakom.

Gebühr ohne Gegenleistung

Gemäss den Lausanner Richtern ist die Praxisänderung aus verschiedenen Gründen angezeigt. So erhalte der Gebührenzahler beispielsweise keine direkte Leistung vom Bund. Dieser nehme die Gebühr nicht entgegen, um als Gegenleistung ein Radio- oder Fernsehprogramm zu liefern. Ein solches Austauschverhältnis bildet jedoch die Grundlage für die Erhebung einer Mehrwertsteuer. Der Bund kaufe auch keine Programme bei der SRG oder anderen Anbietern ein. Vielmehr erhebe die Billag für den Bund die Empfangsgebühr, um damit die SRG und andere Programmanbieter zu subventionieren. Diese erhalten also vom Bund Leistungen, um einen vom Gesetz als förderungswürdig betrachteten Zweck zu erfüllen. Subventionen unterstehen jedoch nicht der Mehrwertsteuer, weil keine konkret umschriebene Gegenleistung dafür erwartet wird.

Ausserdem gehöre das Recht, Radio- und Fernsehprogramme zu empfangen, zur Informationsfreiheit und sei damit ein Grundrecht, argumentiert das Bundesgericht. Aus diesem Grund könne dieses Recht nicht vom Bund gegen die Entrichtung einer Gebühr eingeräumt werden. Das Bundesgericht vergleicht die Empfangsgebühr mit einer Kurtaxe: Das Gemeinwesen erhebt von einem bestimmten Personenkreis die Taxe. Der Ertrag wird an die Kur- oder Verkehrsvereine weitergeleitet, damit diese Leistungen erbringen, die im öffentlichen Interesse sind. Die Abgabepflichtigen können diese nutzen, müssen dies jedoch nicht.

Künftig wieder mit Mehrwertsteuer?

Das aktuelle Urteil beurteilt die heutige Rechtslage. In gut sechs Wochen wird das Schweizer Volk über die vom Parlament beschlossene Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) abstimmen. Diese soll zu einer zusätzlichen Senkung der Empfangsgebühr für die Haushalte auf rund 400 Franken führen. Zudem würden Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 500'000 Franken von der Abgabepflicht befreit. Die Revision sieht ausserdem eine Änderung des Mehrwertsteuergesetzes vor, durch die die Erhebung von Mehrwertsteuern auf die Radio- und
Fernsehempfangsgebühren festgelegt wird. Wörtlich heisst es dort: «[Die] erhobene Abgabe für Radio und Fernsehen gilt als steuerbares Entgelt.» Das Bakom stellt sich deswegen auf den Standpunkt, dass das Bundesgerichtsurteil keinen Einfluss auf die Abstimmung vom 14. Juni habe. Auch das Abstimmungsbüchlein muss laut Bundesratssprecher André Simonazzi nicht geändert werden. Vor den Bundeshausmedien erinnerte er daran, dass sich der Entscheid auf das geltende Recht beziehe. Er sagte aber auch, dass die Auswirkungen des Entscheids noch nicht vertieft abgeklärt worden seien.

Kein Entscheid über Rückerstattung

Im aktuellen Urteil nicht entschieden hat das Bundesgericht, was die Rückerstattung betrifft. Offen bleibt also, ob die Konsumenten ihre in den vergangenen Jahren zu viel bezahlten Beträge zurückerhalten. Genau dies fordert der Schweizerische Gewerbeverband (sgv), der gegen die geräteunabhängige Empfangsgebühr für Radio und Fernsehen kämpft. Insgesamt über 30 Millionen Franken seien seit 2011 bei den rund 2,8 Millionen Privathaushalten zu viel einkassiert worden, schrieb die Dachorganisation der Schweizer KMU in einem Communiqué. Auch das liberale Konsumentenforum verlangt eine direkte Rückzahlung an die Konsumenten. Das Bakom liess zu dieser Frage verlauten, dass «allfällige andere Auswirkungen dieses Urteils» zusammen mit der Eidg. Steuerverwaltung nun eingehend geprüft würden. «Im Moment können wir keine Zahlen » Dies gilt auch für die Höhe der erwarteten Steuerausfälle nach dem Bundesgerichtsurteil.(SDA)

Made richtetet für die SV Group neu an

Neue Positionierung, neues Branding, neuer Jahresbericht: Made Identity verpasst der SV Group einen neuen Auftritt.

Die SV Group hat sich bei einer Agenturevaluation zur Umsetzung ihres neuen Brandings für Made Identity entschieden. Der Marken-Brushup für die Gruppe und der neue Brand für das Kerngeschäft «SV Restaurant», werden im Juni dieses Jahres offiziell ausgerollt.

Als ersten Vorboten zur neuen Identität präsentiert die SV Group ihren Jahresbericht 2014, der ebenfalls unter der Regie von Made realisiert wurde. Das neue Konzept ist grosszügiger, bildreicher und stellt das Storytelling ins Zentrum – eine gebührende Bühne zum 100. Geburtstag. Auf 60 Seiten wird den Lesern ein attraktiver Einblick in die Aktivitäten der SV Group geboten. Schwerpunktthemen im diesjährigen Bericht sind die neue Positionierung, das neue Branding von SV Restaurant. und Aktivitäten aus sämtlichen Geschäftsfeldern.

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Verantwortlich bei SV Group: Manuela Stockmeyer (Group Communications Manager SV Group). Verantwortlich bei Made Identity: Georg Gadient (Konzeption, Redaktion, Beratung), Nathalie Blaser (Projektmanagement), Alexander Weis und Adrian Glatthorn (Konzeption, Creative Direction); extern: Serge Rossinski (Text).
 

Advico: Todlangweilige Leidenschaft

Je langjähriger eine Beziehung, desto vorhersehbarer wird sie. Auch beim Sex. Das Resultat: Langeweile. In einem Spot von Advico Y&R wird ein Paar bei seinen wöchentlichen Verrenkungen im Bett belauscht.

Doch anstatt Leidenschaft herrscht Ödnis: Gestöhne und Dirty Talk erklingen in extrem gelangweilten Tonfall. Höchste Zeit für Amorana.ch: Die Sex Toys des äusserst erfolgreichen Start-Ups sorgen für Abwechslung und frischen Wind zwischen den Laken. Und anderswo. Der Spot ist im TV zu sehen und wird seit einiger Zeit online eingesetzt.

Verantwortlich bei Amorana.ch: Lukas Speiser (CEO), Alan Frei (COO). Verantwortlich bei Advico Y&R (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Martin Stulz (CD), Sarah Paul (AD), Parvez Sheik Fareed, Martin Stulz (Text), Benjamin Brettschneider (Regie), Markenfilm/Florian Studer (Produktion), Selmi Tonstudio (Audio).

Aroma lässt es für Zürich spriessen

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Door-Opener-Mailing gegen Einbrecher

Die Agentur am Flughafen entwickelte ein Einbruchmailing die für Helvetia Versicherungen.

Egal, ob zu Hause oder im Geschäft, wenn man von Einbrechern heimgesucht wird, ist es äusserst unangenehm. Um Langfingern ein Schnippchen zu schlagen, wollte die Helvetia Versicherungen mit einem Türöffner-Mailing bei potenziellen B2B-Neukunden für das Thema sensibilisieren und aufgrund ihrer umfassenden Dienstleistungen versuchen einen Termin zu kriegen.

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Die Agentur am Flughafen konzipierte ein nicht kriminelles Door-Opener-Mailing. Doch ganz ohne Einbruch gings beim Mailing nicht, war doch beim Fenstercouvert, das Fenster bereits eingeschlagen. Öffnete der Empfänger das Couvert, fand er darin einen mit Glassplittern versetzten Brief, der dazu aufforderte, sich von Helvetia Versicherungen schon mal präventiv beraten zu lassen.

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Bakom: «Urteil hat keinen Einfluss auf Abstimmung vom 14. Juni»

Das Bundesgerichtsurteil, das eine Senkung der Radio- und TV-Empfangsgebühren um den Mehrwertsteuersatz von 2,5 Prozent zur Folge hat, wird laut dem Bund keinen Einfluss auf die bevorstehende Abstimmung vom 14. Juni haben.

Die vom Parlament beschlossene Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) beinhaltet eine zusätzliche Senkung der Empfangsgebühr für die Haushalte auf rund 400 Franken. Zudem sollen Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 500'000 Franken von der Abgabepflicht befreit werden. Die Revision sieht ausserdem eine Änderung des Mehrwertsteuergesetzes vor, durch die die Erhebung von Mehrwertsteuern auf die Radio- und Fernsehempfangsgebühren festgelegt wird, wie das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) am Mittwoch mitteilte. «Nimmt das Volk die Revision an, wird das neue System ab 2018 oder 2019 angewandt.»

Laut der SRG schafft das Urteil des Bundesgerichts Klarheit und entlastet viele Gebührenzahlende. Das Unternehmen werde nun alle Aspekte und Folgen des Urteils und seiner Umsetzung durch Billag und Bund analysieren, schrieb die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft in einem Communiqué. Das Bundesgericht ist zum Schluss gekommen, dass die im heutigen Gesetz geregelte Empfangsgebühr keine Gegenleistung für eine vom Bund erbrachte Dienstleistung sei, sondern eine hoheitlich erhobene Abgabe. Damit falle das Merkmal für eine Unterstellung unter die Mehrwertsteuer weg. (SDA)

Warmwasser-Sparoffensive by Franz & René

Anlässlich des Weltwassertages, vom 22. März, konzeptualiserte und organisierte Franz & René eine nationale Sensibilisierungsoffensive über die Warmwasser-Thematik von Energie Schweiz und ihren Partnern, alles Branchenleader.

Das Ziel: Die Bevölkerung über die Sanitärprodukte mit Energieetikette A, welche für die KonsumentInnen eine vernünftige Wahl beim Kauf von Neuprodukten sind , zu sensibilisieren. Nebst TV Spots, Inserate und einem riesigen POS-Steller bei den Partnern, lancierte eine Promotions-Brigade – ausgestattet mit Bademantel- und finken – die Kampagne in den Hauptbahnhöfen der Schweiz, begleitet von den berühmten A’s der Energieetikette in Form von fliegenden Logos: zu entdecken hier im Video.

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Verantwortlich bei Bundesamt für Energie – Energie Schweiz: Chantal Purro (Kommunikationsverantwortliche bei Energie Schweiz), Planair, Martin Kernen (ass. Direktor) und Aurélia Vaucher (CAS Energiestadt). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Vincent Eichenberger (Campaign Manager); Marco De Albuquerque (AD); Barbara Müller , Sven Jungo, Gianluca Terzini (Grafik Design). TV Produktion: Ramon+Pedro / Making-of : Picturn.

IG Sponsoring wird zu Sponsoring Schweiz

IG Sponsoring wird zu Sponsoring Schweiz Die Interessengemeinschaft Sponsoring trägt der zunehmenden Bedeutung des Sponsorings als Marketinginstrument Rechnung und wird künftig als Verband der Schweizer Sponsoringindustrie unter der Marke Sponsoring Schweiz auftreten.

Dies entschieden die Mitglieder an der kürzlich durchgeführten Generalversammlung. Mit der Neupositionierung als national wichtigster Fachverband im Bereich Sponsoring erweitert Sponsoring Schweiz auch den Kreis für neue Mitglieder, beispielsweise wichtige Umsetzungs- und Vermarktungsunternehmen.

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Sponsoring Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis und die Akzeptanz von Sponsoring und verwandter Kommunikationsformen als wichtige Komponenten moderner Markenkommunikation zu fördern, sowie die Professionalität und Loyalität im Einsatz von Sponsoring zu verbessern. Der Verband vertritt zudem die Interessen der Sponsoring-Treibenden gegenüber Behörden und Dritten. «Der Schritt von der Interessengemeinschaft zum Verband der Schweizer Sponsoringindustrie unterstreicht unseren Anspruch, der national wichtigste Fachverband im Bereich Sponsoring zu sein. Was wir nie waren und auch in Zukunft nicht sein werden, ist eine Vermittlungsplattform für Sponsoringgeber und -nehmer», erläutert Verbandspräsident Daniel Gundelfinger in einer Mitteilung die Hintergründe der Neupositionierung. Sponsoring Schweiz soll zur Vernetzung der Branche beitragen und die wichtigsten Akteure im Schweizer Sponsoring unter einem Dach zusammenbringen. Aus diesem Grund wurden auch die Kriterien für die Aufnahme neuer Mitglieder aus dem Sponsoring-Business angepasst. Sponsoring Schweiz steht künftig insbesondere auch Unternehmen bzw. Agenturen, aus den Bereichen Umsetzung und Vermarktung offen.
 

Maxomedia: Fit für den Wohnungsmarkt

Um am heiss umkämpften Wohnungsmarkt zu reüssieren, stellen Immoscout24 und Maxomedia den Suchenden die beste Unterstützung zur Verfügung: Den Support von lokalen Promis, die ihnen Tipps für die Wohnungssuche liefern.

Wer in Zürich oder Genf eine Wohnung sucht, ist nicht alleine. Und das im doppelten Sinne: Damit Wohnungssuchende einfacher zum begehrten neuen Zuhause finden, unterstützt ImmoScout24 sie ab sofort auf besondere Art. Zusätzlich zu seinem Angebot mit täglich über 70'000 Immobilien, liefert das Portal im Rahmen der neuen Kampagne zudem Support von prominenten Lokalmatadoren.

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Die neue Kampagne entstammt der Berner Agentur Maxomedia. Unter dem Motto «Fit für den Wohnungsmarkt» macht sie darin Zürcher und Genfer Stadtoriginale zu Wohn-Coaches. Diese versorgen ihre Schützlinge mit Tipps rundum die Immobiliensuche. In Zürich warten Promis wie Comedian Stefan Büsser, die Businessfrauen Bea Petri und Daniela Baumann sowie Mykonos-Partyikone Seigi Sterkoudis und Velospezialist Peti Fontana. In Genf bringen Fussballtrainer Michel Pont und Samba-Queen Veronice de Abreu das Publikum mit ihren Tipps in Topform.

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Die Umsetzung wiederspiegelt den Trainingsgedanken auch visuell und präsentiert sich ganz in der Bildsprache alter Boxplakate. Die Kampagnenplattform bildet die Microsite Immoscout24.ch/fit. Auf dieser kann man die Promi-Tipps sowie aktuelle Wohnungsempfehlungen einsehen und sich im Wohnratgeber informieren. Zudem wartet ein Gewinnspiel mit exklusiven Preisen der Coaches. Die Kampagne ist ab sofort in Zürich und Genf auf Plakaten, im Regional TV sowie Online präsent.

Verantwortlich bei Scout24 Schweiz:Andreas Schrag (Direktor Marketing), Nadia Probst (Marketing Manager ImmoScout24), Laila Aicher (Marketing Coordinator ImmoScout24). Verantwortlich bei Maxomedia: Simon Muster (Gesamtverantwortung) Michel Sulser (Beratung), Reto Schild (CD), Daniel Rödel (AD), Antonia Bekiaris (Text/Konzept), Philippe Stucki, Eduardo Cartaxana (Grafik), Joel Stüdle (UX/UI-Design). Technische Umsetzung: TWY, Web Development. Fotografie: Oliver Nanzig, Fotograf. Mediaagentur: Mediakanzlei, Pascal Froehli und Rolf Suter.

 

Stories: Zusammen für mehr Miteinander

Zwei Menschen, die sich nie zuvor gesehen haben, treffen sich zum Gespräch. Einer von ihnen hat eine geistige Behinderung. Was passiert? Dieses Experiment hat Stories zum Gegenstand der Sensibilisierungskampagne der Elternvereinigung Insieme gemacht.

Das Ergebnis sind filmisch festgehaltene, überraschende, berührende und lustige Momente, die nun per Social Media geteilt und verbreitet werden.

Die Wahrnehmung gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung in der Bevölkerung positiv zu beeinflussen, ist Ziel der neuen Insieme-Sensibilisierungskampagne. Die Zürcher Produktionsfirma Stories entwickelte hierfür ein Konzept, das dem Anspruch, verbreitete Vorurteile und Berührungsängste aus dem Weg zu schaffen, auf unterhaltsame und emotional berührende Weise zugleich gerecht wird.

Ein Spot, der nicht Produkt, sondern die Anregung zum Nachdenken «verkauft»

«Wir zeigen echte Menschen, echte Auseinandersetzungen und darum auch echte Gefühle. Wir beweisen anhand eines simplen Experiments, wie zumeist unnötig verkrampft unser Verhalten im Alltag gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung ist», so Stories-Regisseur Tobias Fueter über den Ansatz der Kampagne. Diese basiert auf einem Spot, der den Zuschauer an einer – durch sie selbst nicht vorhergesehenen – Begegnung zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen teilhaben lässt. Unter dem Vorwand eines «sozialen Experiments» wurden Probanden für die Begegnung mit einem jeweils unbekannten Gegenüber gesucht. Dass sie beim arrangierten Treffen im Café gefilmt wurden, erfuhren sie erst im Nachhinein. Zudem wurden sie sowohl vor als auch nach der Begegnung zu ihren Erwartungen und Gefühlen befragt. Ausnahmslos alle Teilnehmer beschrieben das Erlebnis als bereichernd und stimmten der Veröffentlichung zu. «Fünf Minuten genügen, um zu erfahren, dass Menschen mit geistiger Behinderung einfach nur Menschen sind ‚wie du und ich‘.», fasste eine Teilnehmerin ihr Erlebnis zusammen – und lieferte mit ihrer Aussage den Titel der Kampagne.

Prominente Unterstützer

Auch zahlreiche prominente Unterstützer konnten für das Experiment gewonnen werden. So waren unter anderem TV- und Radio-Moderator Nik Hartmann, Autor und Radiomoderator Reeto von Gunten und DJ Rock Gitano zu einer gefilmten Begegnung bereit. Ebenso beteiligen sie sich jetzt an der viralen Verbreitung des Spots über die sozialen Netzwerke; diverse weitere bekannte Personen werden die Aktion in den nächsten Tagen fortführen. «Die Kampagne macht Mut zu mehr Offenheit, ohne dabei den Zeigefinger zu heben. Das finde ich grossartig», erklärt Reeto von Gunten die Motivation.

Neben der Verbreitung über Social Media ist der Spot auch auf Insieme.ch/5min zu sehen. Die Microsite bietet Interessierten zusätzliches Filmmaterial zu den Begegnungen und Interviews mit den Probanden. Konzipiert und umgesetzt wurde die Website durch die Zürcher Digitalagentur Hinderling Volkart. Roland Sutter, Partner von Roth Observatory International, hat Insieme bei der Wahl der geeigneten Kommunikationspartner unterstützt
 

Polyconsult: Kampagne für Strassenreinigung Bern

In der aktuellen Kampagne für Entsorgung + Recycling Bern zeigt Polyconsult, welche Männer in Bern nach dem Rechten sehen.

Zahlreiche Mitarbeitende der Stadt Bern sind täglich im Einsatz für ein «subers Bärn» – sie putzen unsere Strassen, holen unseren Kehricht ab, nehmen auf Entsorgungshöfen unseren Abfall entgegen, sorgen für saubere Sammelstellen und pflegen die Parkanlagen.
Ohne sie wäre die Bundesstadt nicht ganz sauber. Und trotzdem bleibt ihre Arbeit meist unbemerkt. Polyconsult hat im Auftrag der Stadt Bern eine Kampagne erarbeitet, die den Einsatz von Berns «Saubermännern» würdigt. Wir holen sie ins Scheinwerferlicht und machen sie zu den Hauptakteuren von 18 humorvollen Plakatsujets. Sie sind auf mobilen Plakatständern an den Einsatzorten der «Saubermänner» zu sehen.

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Poly_Schaempu
Poly_Remo
Poly_Fippu
Poly_Flo
Poly_Balu

Verantwortlich bei der Stadt Bern: Christian Jordi (Leiter Entsorgungshöfe und Serviceleistungen, Entsorgung + Recycling), Martina Tschan (Verantwortliche Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit, Entsorgung + Recycling). Verantwortlich bei Polyconsult: Silvio Truffer und Helene Zenhäusern (Konzept), Caroline Bühler und Dominique Imboden (Beratung), Fotografie: Croci & du Fresne.
 

Stefan Vasic wird neuer Mediensprecher von Swiss

Stefan Vasic hat Anfang April 2015 seine neue Funktion als Mediensprecher von Swiss International Air Lines angetreten.

Der 29-jährige Schweizer begann 2007 seine Karriere bei Swiss als Flight Attendant und war zwischenzeitlich in diversen Funktionen im Cabin Crew Management tätig, zuletzt als Leiter der Cabin Crew Communication. Daniel Bärlocher, Head of Corporate Communications: «Ich freue mich, dass wir mit Stefan Vasic einen erfahrenen Kommunikator aus den eigenen Reihen gewinnen konnten, der fundierte Kenntnisse im Flugbetrieb und in der Airline-Industrie hat». Stefan Vasic verfügt über einen Bachelor of Science in Communications der Hochschule für Wirtschaft Zürich.

Per Ende April wird Mehdi Guenin Swiss verlassen. Er hat neben seiner Funktion als Mediensprecher massgeblich zum Aufbau des internen Fernsehkanals Swiss TV beigetragen und zahlreiche Reportagen realisiert. Weiterhin zum Mediensprecher-Team unter der Leitung von Daniel Bärlocher gehören Karin Müller und Sonja Ptassek.

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