Universität St. Gallen wirbt mit Wladimir Klitschko

Boxweltmeister und Unternehmer Wladimir Klitschko soll im nächsten Frühjahr an der HSG lehren. Zumindest einen Tag lang wird der 39-jährige Ukrainer mit dem Übernamen in St. Gallen präsent sein - falls es genügend Interessenten für den Lehrgang gibt.

«CAS Change & Innovation Management» heisst die Weiterbildung, welche die Universität St. Gallen im nächsten Frühjahr anbieten wird. Dabei arbeite man mit Wladimir Klitschko zusammen, bestätigte Kursleiter Thomas Kochanek Berichte des St. Galler Tagblatts sowie der Bilanz. Klitschko ist mehrfacher Boxweltmeister und verteidigte seien Titel zuletzt Ende April in New York gegen Bryant Jennings. Zusammen mit seinem Bruder Vitali führt der Doktor der Sportwissenschaft eine Marketing-Firma in Hamburg. Beide Brüder sind politisch engagiert: Vitali ist seit Mai 2014 Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Wladimir Klitschko werde an einem der 18 Präsenztage in St. Gallen lehren, versicherte Kochanek. Thema des Lehrgangs, der sich an Führungskräfte richtet, werde unter anderem «Fulltime-Leadership» sein. Noch stehen die Daten für das knapp 15'000 Euro teure Weiterbildungsangebot nicht fest. (SDA)
 

Zu guter Letzt: Kreatives Blutvergiessen

Egal ob aus Blut von HIV-Positiven oder gewonnen aus Raucherlungen – Tinte mit Botschaft hat momentan Hochkonjunktur.

Saatchi & Saatchi hat eine Sonderausgabe des Wiener Magazins Vangardist mit Blut von HIV-positiven Menschen gedruckt – die Kampagne ist in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche zu sehen. Abgebaut werden sollen Berührungsängste. Die Auflage beträgt 3000 Exemplare und soll die Stigmatisierung von HIV-Positiven thematisieren. Obwohl die Gesellschaft eigentlich aufgeklärt sein sollte, werden Träger des HI-Virus immer noch ausgegrenzt und auf Distanz gehalten.

Ogilvy hatte in Brasilien dieselbe Idee, druckte fast gleichzeitig mit Blut von HIV-Positiven das «HIV-positive Poster» – und sorgte für Begegnungen zwischen den auf den Plakaten beschriebenen Infizierten und den Lesern der Botschaften.

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Mit «The Message from the Lungs» wählte BBDO Proximity Thailand einen anderen – und doch sehr ähnlichen Ansatz. Für eine Tabakpräventionskampagne der Thai Health Promotion Foundation liess die Agentur aus gespendenten Raucherlungen Tinte herstellen. Nicht als Einzelstück, sondern in einer grösseren Auflage. Zum Aufhören ermutigende Botschaften wurden von den Käufern über Social Media geteilt – wenig überraschend, dass sich bald auch die übrigen Medien für die Aktion interessierten und die Kampagne zum landesweiten Thema machten.

Was die drei Kampagnen nebst des Tinten-Themas noch gemeinsam haben: Sie werden bei den kommenden Festivals vermutlich zu den Gewinnern gehören. (hae)

«Tony Card»-Kampagne gewinnt den CMA Contactless & Mobile Award

Am 28. April 2015 wurde in London die gemeinsam von Saatchi & Saatchi Zürich und C-Matrix entwickelte Kampagne zur Förderung des bargeldlosen Zahlens ausgezeichnet.

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Mit «Tony Card» ging der Award in der Kategorie Marketing das erste Mal in die Schweiz. Einzigartig ist dabei die Zusammenarbeit verschiedenster Unternehmen der Finanzbranche zur Förderung des bargeldlosen Bezahlens. Die internationale Jury würdigte neben der Umsetzung den Mut, neue Wege zu gehen. Für den einheitlichen Auftritt verantwortlich sind die Partner der Interessengemeinschaft Schweizer Kartenanbieter mit Aduno, BonusCard, ConCardis, Cornercard, Postfinance, SIX, Swisscard, UBS, VISECA, Cembra, VISA, MasterCard und American Express. Mit der Kampagne hat Saatchi & Saatchi bereits bei den Epica-Awards Silber gewonnen (Werbewoche.ch berichtete).

https://www.youtube.com/watch?v=qeLzgMmhlw8

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Der CMA Contactless & Mobile Award fand bereits zum achten Mal statt. Ausgezeichnet werden jeweils weltweit Unternehmen, Organisationen und Retailer, die sich umfassend für die kontaktlosen Bezahlmöglichkeiten einsetzen. Den Preis nahmen im Namen der Interessengemeinschaft Projektleiter Matthias Meihofer (UBS) und Saatchi & Saatchi Zürich entgegen.

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Sämtliche Gewinner sind auf hier aufgelistet.
 

Ringier Romandie eröffnet gemeinsamen Newsroom in Lausanne

Ringier Romandie hat an seinem Standort in Lausanne heute den gemeinsamen Newsroom der Publikationen L'Hebdo, Le Temps und Edelweiss lanciert. 110 Mitarbeitende arbeiten in den neuen Räumlichkeiten an der Pont Bessières 3, mitten in der Stadt.

Rund acht Monate hat die Planung, Konzeptionierung und bauliche Umsetzung des neuen state-of-the-art Newsrooms in Lausanne laut Mitteilung in Anspruch genommen. Seit Montag werden die Publikationen L'Hebdo, Le Temps und Edelweiss mit ihren jeweiligen Online-Angeboten aus den neuen, modernen, 1'500 Quadratmeter grossen Räumlichkeiten produziert. Zehn Mitarbeitende sind aus einem neuen Office in Genf um die Berichterstattung aus der Calvin-Stadt besorgt. Ringier unterstreicht mit der bedeutenden Investition in den neuen Newsroom den Glauben an die Zukunft der daraus produzierten Titel.

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Der Newsroom organisiert sich künftig nach Rubriken anstatt nach Titeln, um Konvergenz innerhalb der Publikationen herzustellen. Die neu geschaffene Rolle des titelübergreifenden Chefredaktors Digital – in der Person von Gaël Hurlimann – gewährleistet eine Balance von Print- und Online-Inhalten, unterstreicht aber die hohe Bedeutung des Themas Online für Ringier. Das Wochenmagazin L’Hebdo wird geleitet von Chefredaktor Alain Jeannet, die Tageszeitung Le Temps von Chefredaktor Stéphane Benoit-Godet und die Frauenzeitschrift Edelweiss von Alexandre Lanz. Die publizistische Unabhängigkeit und die individuelle Identität der Titel bleiben unangetastet.

Daniel Pillard, Geschäftsführer Ringier Romandie: «Unser Newsroom ist der erste seiner Art: Mit einer Tageszeitung, einer Wochenzeitschrift und einem Frauenmagazin arbeiten Publikationen mit eigenständigen Marken und unterschiedlichen Erscheinungsweisen eng zusammen. Der dadurch entstehende Austausch soll es den Titeln ermöglichen, ihren Lesern und Onlinenutzern eine noch bessere Berichterstattung zu bieten.»

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

PRfact, Ruf Lanz, Vitamin 2, Stämpfli Kommunikation und Werbeweischer vermelden Zuwachs im Kundenportfolio.

PRfact ist neue PR-Agentur von Sony Mobile Communications

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Per 1. Mai 2015 übernimmt PRfact die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit von Sony Mobile Communications in der Schweiz. Sony Mobile Communications ist eine Tochtergesellschaft der Sony Corporation mit Sitz in Tokio. Im Xperia Smartphone Portfolio vereint das Unternehmen Sony-Technologien mit Inhalten und Services und bietet leichten Zugriff auf die vernetzten Unterhaltungserlebnisse aus der Welt von Sony.

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Ruf Lanz wirbt neu fürs Museum Haus Konstruktiv

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Das Museum Haus Konstruktiv in Zürich zählt zu den führenden Ausstellungshäusern der Schweizer Kulturlandschaft. Seine Attraktivität verdankt das Museum seinen jährlich fünf bis sechs grossen Ausstellungen, welche die Verbindung zwischen der konstruktiv-konkreten und konzeptuellen Historie und der internationalen Gegenwartskunst aufzeigt. Für die werbliche Inszenierung des renommierten Museums ist neu Ruf Lanz verantwortlich. Gemäss Direktorin und Kuratorin Sabine Schaschl überzeugte die Kreativagentur «mit frischen konzeptionellen Ideen, die uns über die eingeweihten Kreise hinaus ins Gespräch bringen.» Die Kampagne wird ab Spätsommer 2015 zu sehen sein.

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Vitamin 2: Frische Ideen für die Thurgauer Kantonalbank

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In den letzten Jahren hat die Thurgauer Kantonalbank mit einem umfassenden Rebranding ihre Marke geschärft und gestärkt. Nach ersten Kampagnen wie «Anlegen» und «Hypotheken» hat die regional führende Kantonalbank einen neuen Partner ins Sachen Marketing-Kommunikation evaluiert. Die St. Galler Werber von Vitamin 2 haben den Pitch für sich entschieden, erste Kreativ-Outputs werden ab Herbst 2015 zu sehen sein.

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Stämpfli Kommunikation: Pitch um Reka gewonnen

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Reka entschied sich Ende März in einem Pitch-Verfahren für das neue Katalogkonzept von Stämpfli Kommunikation. «Mit dem Konzept haben wir das Thema Familie stärker in den Vordergrund gerückt», betont Bernhard Kobel, Leiter Kundenprojekte und Dienstleistungen bei Stämpfli. Dabei werden die beiden Kataloggefässe «Ferien in der Schweiz» und «Ferien am Meer» nicht mehr örtlich unterteilt sondern saisonal: «Familienferien im Sommer» und «Familienferien im Winter». Das sorgt nicht nur für eine bessere Übersicht über das breite Ferienangebot von Reka, sondern ermöglicht auch mehr Platz für einen zukünftig aufgefrischten Imageteil. Somit steht beim neuen Katalogkonzept die Kommunikation im Vordergrund, während der Verkauf von konkreten Ferienangeboten aufs Web verlagert wird. «Unsere Anliegen wurden am zielführendsten umgesetzt: Die konzeptionelle Herleitung, die Unterteilung in Sommer-/Winterkatalog, einfache Anpassungen auf Reka.ch und die Entwicklung eines komplett neuen, erfrischenden Gestaltungskonzepts haben uns überzeugt.», begründet Damian Pfister, Leiter Reka-Ferien, den Entscheid für Stämpfli.

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Saphiron und Coop Schweiz verstärken Zusammenarbeit

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Die auf E-Commerce und Online-Marketing spezialisierte Unternehmensberatung Saphiron Digital Strategy Consultants verstärkt die Zusammenarbeit mit der Coop Gruppe. Die Bonner Digitalexperten unterstützen Coop bei dem Ausbau des digitalen Dialogmarketings. Dabei stehen die Integration der Versandplattform in ein übergreifendes Kampagnenmanagement auf Basis von SAS, eine Analyse des Newsletter-Portfolios sowie die strategische und konzeptionelle Weiterentwicklung der E-Mail-Marketing-Maßnahmen im Vordergrund. Lukas Jung, Projektleiter Digitales Marketing bei Coop, äußert sich zu der Zusammenarbeit: «Das digitale Marketing, insbesondere das E-Mail-Marketing, hat für unsere Gruppe einen hohen Stellenwert, da es uns ermöglicht mit unseren Kunden eine hochgradig relevante und effiziente Kommunikation aufzubauen. Wir freuen uns, mit der Unterstützung von Saphiron diesen Kanal strategisch und operativ weiterzuentwickeln.»

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Werbeweischer gewinnt Obscursion als Kinopartner

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Erweiterung des Kino-Portfolios in der Westschweiz: Werbeweischer vermarktet ab 2016 die besucherstarken Kinos von Obscursion in Sion. Das inhabergeführte Unternehmen ist der einzige Kinobetrieb in der Hauptstadt des Kantons Wallis. Die vier topmodernen Kinosäle liegen im Zentrum von Sion und sind allesamt digital nach DCI-Standard ausgerüstet. Obscursion gehört bereits seit rund 60 Jahren zum festen Kulturangebot in Sion. Im Programm der Kinos sind hauptsächlich reichweitenstarke Mainstream-Filme zu sehen. Das Kino Arlequin hat 334 Plätze, das Kino Lux 198 Plätze – beide Säle verfügen über 3D-Technologie. Das Kino Capitole bietet 110 Plätze, und im Kino Les Cèdres finden 80 Besucher Platz.

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Zu guter Letzt: Schattenplatz

Mit Free Wifi lassen sich Menschen problemlos in den Schatten locken. Auch wenn die eigene Gesundheit eigentlich schon Grund genug sein sollte.

Der Mensch braucht Sonne. Aber nicht zu viel und nicht zu lange. Dennoch scheint vielen Strandbesuchern der Teint auch im 21. Jahrhundert noch wichtiger zu sein als die langfristige Gesundheit. Trotz jahrelanger Aufklärungskampagnen über Hautkrebs denken viele Sonnenanbeter, mit etwas Sonnencreme sei das Thema erledigt. Ist es aber nicht, denn was wirklich gegen die Gefahren der prallen Sonne hilft, ist Schatten.

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Mit etwas Sonnenschutz am Füdli ist es nicht getan – Schatten wäre besser.

Predigen und abschrecken hilft oft wenig. Besser ist locken und belohnen. Mit kostenlosem Internet wickelt man die Generation Smartphone immer und jederzeit um den Finger. So gesehen wenig überraschend, dass die belgische Agentur Happiness für die Liga Contra el Cancer auf Wifi setzt, um die Badegäste aus der Sonne zu bekommen: Ein Stück Schatten am Strand, das kostenloses Internet bietet. Das ist eine schöne Idee, vor allem aber auch eine überzeugende Umsetzung. Denn das Signal «wandert» mit dem Verlauf von Sonne und Schatten und wird exakt auf die Schattenfläche beschränkt. Laut Case-Movie soll das ziemlich genau funktionieren. (hae)

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Jan Vontobel neuer Chefredaktor von Radio 1

Der bisherige stellvertretende Chefredaktor Jan Vontobel übernimmt die Führung der Radio 1 - Redaktion per 1. Juli 2015. Der 37-Jährige folgt auf Oli Dischoe. Zusätzlich verstärkt Adrian Sutter die Redaktion.

Jan Vontobel stiess im Februar 2014 zu Radio 1, zuvor war er während fünf Jahren Chefredaktor bei Radio TOP. Vontobel hat ein abgeschlossenes Studium der Universität Zürich im Hauptfach Publizistik. Radio 1 – Chef Roger Schawinski: «Dank seiner langjährigen Führungserfahrung ist Jan Vontobel die ideale Besetzung für die Chefredaktion. Ich freue mich sehr, dass künftig ein solch versierter Journalist und Medienprofi das Premiumradio von Zürich führt.»

Oli Dischoe (31) verlässt Radio 1 auf eigenen Wunsch, um unter anderem einen Sprachaufenthalt im Ausland zu absolvieren. Er war von 2008 bis 2009 und seit 2012 bei Radio 1, zuletzt seit 2013 als Chefredaktor. Roger Schawinski: «Ich bedauere Olis Weggang sehr. Für seine tolle Arbeit und seinen engagierten Einsatz für Radio 1 danke ich ihm herzlich.»

Schon per 1. Juni 2015 verstärkt Adrian Sutter das Redaktionsteam von Radio 1. Der 36-Jährige hat schon über 15 Jahre Radioerfahrung und war unter anderem für Radio 24 und Energy Zürich tätig. Zuletzt war Sutter Kommunikationsleiter beim Grasshopper Club.
 

20 Minuten testet im Juni Deutschland

In kleinen Ländern erfolgreich, doch in Deutschland? Das will 20 Minuten genau wissen. Im Juni testet die Schweizer Gratiszeitung in einer geschlossenen Gruppe den deutschen Markt. Nur online.

Das verriet Marcel Kohler, Mitglied der Tamedia-Unternehmensleitung, am Montag beim European Newspaper Congress im Wiener Rathaus. Kohlers Betriebscredo: «Die Herstellung von Print und Online muss konvergent sein, zusammenlaufen. Wird in beide Redaktionen investiert, werden aus Printverlierern digitale Gewinner.» Deutschland wird nach Luxenburg und Dänemark der dritte Auslandsmarkt von 20 Minuten. Die Testphase in Deutschland wurde bereits im März angekündigt (Werbewoche.ch berichtete).

Der gemeinsame Erfolg von Print und Online war der New York Times eine umfassende Studie wert. Andrew Phelps und Adam Ellick präsentierten die Ergebnisse den 500 Medienleuten, die aus vielen Ländern Europas zum Newspaper Congress gekommen waren: «Bereits mehr als die Hälfte unseres Publikums ist mobil, es bewegt sich noch schneller als unser geschäftliches Umfeld.» Die NYT hat ein Bezahlmodell, und das brauche Qualität: «Auf der untersten Sprosse gibt es viele, aber wenig hohe Qualitätsprodukte. Deshalb forciert die NYT guten Journalismus.»

Mit Teams, in denen alle Bereiche des Medienhauses vertreten sind, vor allem auch Analytiker, wird bei den NYT daran gearbeitet, «dass die Geschichten die Leser finden. Früher ging es nur um das Titelblatt. Jetzt geht es darum, wie man die Daten optimiert.» Seit die NYT auf dem Vierquadratzentimeter-Schirm der Apple-Watch erscheint, müssen die Geschichten auf einen Satz konzentriert werden: «Kurz und knackig», sagt Phelps. Dass die Menschen ausschliesslich einfache und kurze Geschichten mögen, sei dennoch ein Mythos: «Gut müssen sie sein und dann beim Leser ankommen, wenn diese eine lange Geschichte lesen wollen». Die meisten Einkünfte kommen bei den NYT über Werbung und Abos, heuer will die NYT bei den mobilen Anwendungen auf eine Million Abos kommen. Dass der bisherige Blick auf die üblichen Kennzahlen wenig bringt, zeigte Andrè Hellmann. «Kennzahlen sind nur dann sinnvoll, wenn die Ziele exakt definiert werden: Etwa Traffic oder Einstiege.» Er ist überzeugt, dass der Markt gedeckelt sei und nur der gewinne, «der die Zeit der Leute am besten investiert». Der mobile Traffic beträgt in Deutschland etwa 40 Prozent, und er sei von wenigen großen Medien besetzt. Wie auch in den USA sei der Rückgang bei den Zugriffen auf die Webseiten enorm.

Ständig und immer wieder Verbessern: Heiko Scherer von der Berliner Digital-Agentur Clapp fand dafür das Wort: «Constant Beta». «Noch immer wird die Bedeutung mobiler Endgeräte unterschätzt – der Endnutzer gewinnt an Macht», sagt Scherer. Die Herausforderung liege in der Entwicklung immer neuer Produkte für unterschiedliche Geräte. Früher habe Technologie das Medium definiert, heute würden wir mit dem Crossmedia-Trend leben. Die Entwicklung gehe dazu über, dass eigene Unternehmen entstehen, die die neuen Probleme in den Medienhäusern in den Griff bekommen.

Kongress-Mitveranstalter Nobert Küpper setzt den Kongress mit einer Übersicht der Zeitungstrends fort. Der European Newspaper Congress wird vom Medienfachverlag Johann Oberauer gemeinsam mit Norbert Küpper, Zeitungsdesigner in Deutschland, veranstaltet. Kooperationspartner wie die Stadt Wien, Austria Tabak/JTI und die OMV unterstützen maßgeblich die Veranstaltung.

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Rochade im Verwaltungsrat von Swisscontent

Neuer Verwaltungsratspräsident der Agentur Swisscontent ist Andreas Z'Graggen, der das  Amt vom zurücktretenden Fredy Hämmerli übernimmt. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Claudia Coninx-Kaczynski.

Die Aktionäre von Swisscontent haben anlässlich ihrer Generalversammlung Claudia Coninx-Kaczynski in den Verwaltungsrat der Gesellschaft gewählt. Sie ersetzt Fredy Hämmerli, der sich im Rahmen der langfristigen Planung von dieser Funktion zurückzieht. Auf Mandatsbasis wird er weiterhin an wichtigen Kundenprojekten mitarbeiten. Das Amt des Verwaltungsratspräsidenten wird neu von Andreas Z’Graggen übernommen, der dem Gremium schon seit 2000 angehört.

Claudia Coninx-Kaczynski ist Juristin. Neben Swisscontent ist sie Mitglied der Verwaltungsräte von Tamedia und Forbo. Andreas Z’Graggen ist Journalist und Kommunikationsberater sowie langjähriger Chefredaktor von Bilanz und Berner Zeitung. Die bisherigen Verwaltungsräte wurden ebenfalls für eine Amtsperiode von einem Jahr bestätigt. Es sind dies Bendicht Luginbühl, Jürg Stuker und Daniel Kaczynski.

Swisscontent beschäftigt rund 40 Mitarbeitende. Die unabhängige, eigentümergeführte Agentur konzipiert und produziert content-basierte Kommunikations- und Marketingmittel mit einem besonderen Schwerpunkt auf inhaltlicher Qualität.
 

Department of Noise: Sounddesign für ADC Gala

Die diesjährige Gala des Art Director Clubs am 18. April stand ganz im Zeichen einer Retrospektive. Für diesen Anlass hat Department of Noise die Musik für den Intro-Film und die daraus abgeleiteten Jingles und Soundscapes geliefert.

Die Musikprodduktionsfirma hat den Rückblick auf die Geschichte und die Entwicklung des ADC Schweiz musikalisch begleitet – und dabei gekonnt die Retro-Ästhetik der 70er und 80er Jahre aufgegriffen. Die Animationen wurden von Frame Eleven realisiert.

Neben dem Sounddesign hat sich Department of Noise auch mit Audio-Branding einen Namen gemacht: So haben die Kreativen kürzlich die Sound Identity für die Smartphone-App «Tapit» erarbeitet und damit diesen neuen Brand zum «Klingen» gebracht. «Jede Marke findet auf der auditiver Ebene statt», sagen die Soundexperten. «Mit dem bewussten Umgang von Silence, Noise, Sounddesign und Musik kann die emotionale Markenbindung um ein Vielfaches verstärkt weden. Es ist der direkteste Weg, um mit einer Marke beim Kunden Emotionen auszulösen, positiv in Erinnerung zu bleiben – und sich somit von der Konkurrenz abzuheben.»

Neu im Portfolio von Department of Noise ist die innovative Layerboxx. Dieses Modulsystem besteht aus Sound-Layers, die – basierend auf Brand Audio Guidelines und immer wieder neu kombiniert – unterschiedliche Soundtrack-Bedürfnisse abdecken. Als erster Kunde wendet Swisscom dieses in der Schweiz einzigartige Tool an und optimiert damit die Kommunikationsinhalte an den vielzähligen Touchpoints. Denn dank Layerboxx ist die Marke auch auf auditiver Ebene immer präsent.

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Ein weiteres Kernbusiness neben dem Corporate Sound ist die Artist Production: DoN haben Alben mit Schweizer Künstlern wie Seven, Marc Sway, Caroline Chevin oder Hendrik Belden produziert. Darüber hinaus sind in ihren Studios der Song für den Film «Vaterfreuden» von Matthias Schweighöfer sowie das Album des Duos «Resaid», welches bis auf Platz 3 in den deutschen iTunes Charts gestiegen ist, entstanden. Aktuell begleitet DoN die Künstlerin Cat Couture aus London, die gerade einen Vertrag bei Sony Music unterschrieben hat.

Die Firma Department of Noise wurde 2001 in Zürich gegründet. Sie besteht aus den Partnern Philipp Schweidler und Florian Goetze sowie einem Mitarbeiter. DoN zählt zu einer der führenden Musikproduktionsfirmen der Schweiz und verfügt über ein international renommiertes Netzwerk.
 

Unikat inszeniert Salate für Thomy

Für die neue Produktelinie «Thomy Tradition» hat Unikat in Zusammenarbeit mit Manifesto Films einen animierten TV-Spot kreiert.

Erstmals führt Thomy ein Dressing ein, welches im Kühlbereich des Detailhandels verkauft wird. Die neue Produktelinie mit dem Subbrand «Thomy Tradition» ist hochwertig positioniert und zeichnet sich durch «hausgemachte» Rezepte mit ausschliesslich natürlichen Zutaten aus. Auf Konservierungsstoffe und sonstige künstliche Zutaten wird gänzlich verzichtet. Diese Positionierung wird auch in der Kommunikation betont.

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Die Agentur Unikat konnte für die Markteinführung einen TV-Spot, Plakate und flankierende Massnahmen entwickeln. In Zusammenarbeit mit Manifesto Films entstand ein humorvoller Spot, der ganz in der bekannt-bewährten Animations-Welt von Thomy angesiedelt ist. Inszeniert wird eine Rivalität zwischen verschiedenen Salaten, die um den charmanten neuen Stern am Salatsaucen-Himmel buhlen. Die Kampagne wird anfangs Mai on air sein.

Verantwortlich bei Nestlé Schweiz / Thomy: Miguel Serrano (Business Executive Manager), Frank Wilde (Marketing Manager Thomy), Mandy Strebel (Group Brand Manager Thomy). Verantwortlich bei Unikat Kommunikationsagentur: Daniel Meier, Patrick Lienert, Samo Stahler (Kreation); Olivier Pasche, Sylvia Goetschel (Beratung). Verantwortlich bei Manifesto Films: Shannon Mildon (Producer), Reto Salimbeni (Live- und Animations-Regie), Milford (Animation), Andy Weimer (Post-Produktions Supervisor) Fred Herman, Hitmill (Musik). Fotografie: Jonas Kuhn.
 

Ruf Lanz: Anleitung zum Smalltalk

Ruf Lanz zeigt für Autismus Forum Schweiz: Was für andere selbstverständlich ist, müssen Menschen mit Autismus erst mühsam lernen.

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Seit 2012 macht Ruf Lanz im Auftrag von Autismus Forum Schweiz auf die verschiedenen Ausprägungen von Autismus aufmerksam. Laut Nicole Ulrich-Neidhardt, Präsidentin des Forums, «haben die ausgezeichneten Kampagnen von Ruf Lanz viel dazu beigetragen, das Verständnis für Menschen mit Autismus zu fördern». Die individuellen Ausprägungen von Autismus sind vielfältig. Doch allen Menschen mit Autismus sind Beeinträchtigungen des Sozialverhaltens gemeinsam: Zum Beispiel Schwierigkeiten, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu sprechen.

Dies thematisiert Ruf Lanz nun mit einer neuen überraschenden Aktion. Auf 15’000 Bierdeckel sind theoretische Anleitungen zum Smalltalk gedruckt. Sie kommen dort zum Einsatz, wo Smalltalk an der Tages- und Nachtordnung ist: in Bars und Restaurants (u. a. im Yooji’s, Iroquois, Totò und Bohemia). Auflösung auf der Rückseite: Was für andere selbstverständlich ist, müssen Menschen mit Autismus erst mühsam lernen. Deshalb sind sie auf Verständnis und Unterstützung angewiesen.

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Der Text zur Smalltalk-Anleitung stammt von Bettina Jenny, Psychologin und Psychotherapeutin an der Autismus-Sprechstunde des Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Zürich.

Verantwortlich bei Autismus Forum Schweiz: Nicole Ulrich-Neidhardt (Präsidentin), Thomas Girsberger (Vizepräsident), Thomas Ulrich, Edith Vogt-Hörler, Nikola Bellofatto (Vorstandsmitglieder). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Dave Schellenberg (Grafik), Colette Magnin (Beratung).

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