«screen-up» wird durch «congress» ergänzt

Die Fernsehmesse «screen-up» erhält rund einen Monat vor dem Austragungsdatum einen Namenszusatz: Neu heisst der Branchenanlass „screen-up & congress».

Die Fernsehmesse «screen-up» erhält rund
einen Monat vor dem Austragungsdatum einen Namenszusatz: Neu
heisst der Branchenanlass «screen-up & congress». Am 25. Oktober
geht er über die Bühne und bietet neben den Programmscreenings neu –
wie schon durch die Namensänderung angekündigt – einen Kongressteil.
Dort referieren und diskutieren Fachleute aus dem In- und Ausland über
die aktuellen Trends der elektronischen Medienwelt. Die Auswahl an
prominenten Persönlichkeiten ist gross: Nebst Anke Schäferkordt (RTL)
und Roger Schawinski (Sat.1) werden unter anderen die Senderchefs von
ProSieben, Kabel eins, RTL 2, Vox, Super RTL, M6 und MTV der «screen-up
& congress» ihre Aufwartung machen und auch der legendäre IGEM-Talk
feiert ein Comeback: Unter der Leitung von Hannes Britschgi diskutieren
Martin Schneider (CEO Publisuisse), Filippo Leutenegger (Nationalrat,
CEO Jean-Frey), Hanspeter Lebrument (Verlegerpräsident), Hans-Jürg Fehr
(Nationalrat/Verleger), Andy Lehmann (Managing Director Aegis Media
Group), Michi Frank, (CEO IP Multimedia) und Christian Gartmann
(Geschäftsführer Schweiz, ProSiebenSat.1-Gruppe) kommerzielle und
politische Aspekte der Schweizer Fernsehlandschaft. Auf der Website der
«screen-up & congress» können Interessierte ab sofort das
Detailprogramm abrufen und sich für die Screenings sowie den
Kongressteil anmelden.

Dur-dur.ch startet mit Printausgabe

Die französischsprachige Internetseite dur-dur.ch lanciert ein gleichnamiges Printprodukt für das Welschland.

Die französischsprachige Internetseite
dur-dur.ch lanciert ein gleichnamiges Printprodukt für das Welschland.
Die erste Ausgabe des sechsmal jährlich erscheinenden Magazins startet
am 31. Oktober mit einer Auflage von 15 000 Exemplaren, wovon zwei
Drittel mit dem Modeversandkatalog La Redoute verschickt werden. Die
restlichen Ausgaben sollen laut Mediadaten am Kiosk für vier Franken
und im Jahresabonnement für 20 Franken vertrieben werden.  Das
Magazin richtet sich an Frauen und Männer zwischen 30 und 50, die
Inhalte drehen sich um das Leben, Gesellschaft sowie Kultur und werden
auf humor- und phantasievolle Art präsentiert.

Pop-ups nerven noch immer am meisten

Knapp 40 % der deutschen Internetnutzer fühlen sich von Online-Werbung gestört. Dies hat Mediaedge CIA mit ihrer Studie «insideedge:sensor» ermittelt.


Knapp 40 % der deutschen Internetnutzer
fühlen sich von Online-Werbung gestört. Dies hat die Agentur Mediaedge
CIA mit ihrer Studie «insideedge:sensor» ermittelt.  6 % wären
sogar bereit,
für Internetangebote zu bezahlen, wenn es dafür keine Werbung mehr
gäbe. Mehr als ein Drittel der User findet es dagegen ausdrücklich in
Ordnung, dass die kostenlosen Webangebote über Werbung finanziert
werden. Und jeder Fünfte ist durch Internetwerbung
schon auf interessante Angebote gestossen.Frauen stören sich generell
eher an Online-Werbung und fühlen sich davon auch seltener
angesprochen: nur 15 % der Frauen sind durch sie schon auf
interessante Produkte aufmerksam geworden (Männer: 23 %).
Was die
klassischen Online-Werbe-Formate betrifft, schneidet der Skyscraper am besten
ab: 32 % der befragten Internetnutzer gefällt diese Werbeform gut
beziehungsweise sehr gut. Der Bigsize Banner erreicht mit 31 %
positiver Bewertung fast ebenso hohe Werte. Der Flash Layer gefällt
jedem fünften Internetnutzer (19 %), das Content Ad erreicht 16 %. Die
geringste Akzeptanz wird dem Pop-up entgegengebracht, nur 11 % der
Internetnutzer äussern sich darüber positiv. Besonders deutlich wird
dies bei den 14- bis 29-Jährigen. Dementsprechend kennen sich auch
gerade unter 30-Jährige überdurchschnittlich gut mit Pop-up-Blockern
aus, 40 % dieser Altersgruppe haben einen solchen installiert. Das
Dilemma der Pop-ups ist also offensichtlich: Sie erregen beim Adressaten
häufig Ärger – es sei denn, sie sind gut gemacht, wie das Streaming,
die Weiterentwicklung des Pop-ups. 23 % der Internetnutzer findet
Gefallen an diesem Format, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar
33 %. Seit wenigen Monaten ist es ausserdem möglich, den
Online-Werbeauftritt als «Video-Strip» zu gestalten. Knapp der Hälfte
der befragten Internet-Nutzer gefällt diese Werbeform zumindest genau
so gut wie das Streaming, einem Drittel bezeichnet sie sogar als
besser.

Für die Untersuchung wurden rund 1300 Personen im Alter ab 14
Jahren befragt. Unter
kann die Studie im Detail
abgerufen werden.

EU-Kommission befürwortet Product Placement

Im Rahmen der EU-Konferenz in Liverpool hat sich die Europäische Kommission für eine Liberalisierung von Product Placement ausgesprochen.

Im Rahmen der EU-Konferenz in Liverpool
hat sich die Europäische Kommission für eine Liberalisierung von
Product Placement ausgesprochen. Wie die Nachrichtenagentur Pressetext
berichtet, sieht die geplante neue EU-Richtlinie vor, das bisherige
Verbot von Produktplatzierung durch eine Kennzeichnungspflicht zu
ersetzten. In Zukunft solle dazu im Vor- und Abspann von
Fernsehsendungen gekennzeichnet werden, wenn ein Programmbeitrag von
Werbekunden finanziert wurde. Die Mehrheit der EU-Länder würden eine
solche Lockerung der Richtlinien begrüssen, heisst es weiter, einzig
Deutschland sehe die journalistische Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit
des Fernsehens in Gefahr. Zudem halten deutsche
Verbraucherorganisationen die Idee für wirklichkeitsfremd, da kaum ein
Zuschauer sich den Vor- und Abspann ansehe und so auch den Hinweis auf
eine Fremdfinanzierung nicht wahrnehme.

SBB-Startschuss für Westschweizer Pendlerzeitung

Seit dem 20. September ist es soweit: Die SBB schreiben an ihren Haltestellen und Bahnhöfen in den Agglomerationen von Lausanne und Genf Boxenstandorte für Pendlerzeitungen aus.

Seit dem 20. September ist es soweit: Die
SBB schreiben an ihren Haltestellen und Bahnhöfen «in der Westschweiz,
insbesondere in den Agglomerationen von Lausanne und Genf» 120 bis 150
Boxenstandorte für Pendlerzeitungen aus.
Während bei den soeben abgeschlossenen Ausschreibungen in Bern, Basel
und Zürich explizit eine deutschsprachige Pendlerzeitung verlangt war,
sind die SBB in der Westschweiz flexibler: Gemäss Ausschreibungstext
kann das Printprodukt französisch- «oder» deutschsprachig daher kommen.
Angesprochen werden in erster Linie Verlage, denn es sind «Erfahrungen
im Pressewesen und mit der Herausgabe beziehungsweise mit dem Vertrieb
einer Zeitung» verlangt. Von Vorteil seien Kenntnisse mit
Publikationen, die die Bedürfnisse der Pendler des öffentlichen
Verkehrs abdecken, heisst es weiter. Interessenten können ihre Offerten
bis zum 31. Oktober 2005 einreichen. Die Boxen können dann ab «1. April
2006 oder früher» genutzt werden. Ob ein exklusiver Zuschlag möglich
ist, geht aus dem Ausschreibungstext nicht hervor.
Damit ist klar: Wer in der Westschweiz eine Pendlerzeitung lancieren
will, der muss sich nun sputen. Edipresse hat sich bereits mit dem
eigenen Projekt Le Matin Bleu geoutet. Und wie steht es um 20 Minuten
von Tamedia? Dort hüllt man sich in Schweigen. Geschäftsführer Rolf
Bollmann lässt sich seit Tagen nicht erreichen. Und Konzernleiter
Martin Kall reicht die Anfrage der Werbewoche an die
Kommunikationsabteilung weiter. Dort lässt deren Leiterin Franziska
Hügli am 21. September per Mail folgendes ausrichten: «Wir haben in
unseren Analysen festgestellt, dass die Westschweiz für
Pendlerzeitungen ein attraktiver Markt ist. Tamedia wird im Herbst das
weitere Vorgehen bestimmen.»
Die Temperaturen werden kühler, die Tag-und-Nachtgleiche ist eben
vorbei, die Blätter verfärben sich, die Kastanien fallen von den Bäumen
… Liebe Leute an der Zürcher Werdstrasse: Der Herbst hat begonnen!
Markus Knöpfli

Frame eleven kleidet neue DRS-Abendshow ein

Am kommenden Samstag strahlt SF DRS erstmals die neue Abendshow «Ein roter Teppich für...» aus.

Am kommenden Samstag strahlt SF DRS
erstmals die neue Abendshow «Ein roter Teppich für…» aus. Erster
Ehrengast der Überraschungssendung mit Moderatorin Sandra Studer ist
alt Bundesrat Adolf Ogi. Das Sendedesign und die Grafikelemente von
«Ein roter Teppich für…» wurden von der Agentur Frame eleven in
Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen erarbeitet und umgesetzt.
Durch die Kombination von realen Darstellern mit einer animierten
3D-Umgebung entstehe eine spannende Bildwelt, heisst es in einer
Mitteilung. Die Animation kombiniere Retroelemente, mit Ahnlehnung an
Schweizer Plakate der 60er Jahre, mit moderner 3D- und
Spezialeffekts-Technik.

SR DRS lanciert Wiki zur Radiogeschichte

An «DRSWiki» sollen sich alle Interessierten beteiligen, von Mitarbeitenden über Medienwissenschaftler bis zu den Hörerinnen und Hörern.

Zum  60. Geburtstag der
Informationssendung «Echo der Zeit» schreibt SR DRS die Radiogeschichte
neu. Aber nicht im Alleingang: Am Wikipedia-Projekt «DRSWiki» sollen
sich alle Interessierten beteiligen, von Mitarbeitenden über
Medienwissenschaftler bis zu den Hörerinnen und Hörern. «Viele Menschen
wissen einiges über das Radio in der Schweiz, seine Sendungen, seine
Geschichte, die Technik – aber nirgends wird dieses Wissen gesammelt»,
schreibt SR DRS dazu. «Ein Experiment, von dem wir gespannt sind, wie
es sich entwickelt.» Eine Wikipedia ist eine Online-Enzyklopädie, deren
Einträge von ihren Nutzern selbst gemacht, kontrolliert und
überarbeitet werden.

Verkehrhaus zeigt, wieso der Käfer läuft und läuft und läuft

Das Verkehrshaus der Schweiz zeigt ab dem 1. Oktober im Rahmen der Sonderausstellung «A.U.T.O. – Leidenschaft auf 4 Rädern» eine Retrospektive zur Geschichte der VW-Werbung.

Mit dem Slogan «Er läuft und läuft
und läuft» für den VW Käfer hat Volkswagen Werbegeschichte geschrieben. Das
Verkehrshaus der Schweiz greift dieses Zitat auf und zeigt ab dem 1.
Oktober im Rahmen der Sonderausstellung «A.U.T.O. – Leidenschaft auf 4
Rädern» eine Retrospektive zur Geschichte der VW-Werbung. Zu sehen sind
vor allem Inserate und Werbespots, die sich aber nicht nur auf den
berühmten Käfer beschränken, sondern auch die preisgekrönten Kampagnen
für spätere Modelle wie Golf, Passat oder Polo präsentieren. Damit
bietet das Verkehrshaus einen Überblick über das internationale wie
auch nationale VW-Werbeschaffen. Die Ausstellung «Er läuft und läuft
und läuft» dauert von 1. Oktober 2005 bis 29. Januar 2006. «A.U.T.O. – Leidenschaft auf 4 Rädern» begann bereits am 25. März und
kann noch bis 23. Oktober 2005 besucht werden.

Streit um Überschneidungen von DRS 1 und 3

DRS 1 wildert zusehends im Revier seines jüngeren Schwestersenders. Radiomacher und Musiker protestieren; die SRG sieht kein Problem.

Die Aargauer Zeitung beleuchtet heute auf
einer ganzen Seite die SRG-Medienlandschaft. Besonderes Gewicht gelegt
wird auf den Zwist zwischen den Radiosendern DRS1 und DRS 3. Letzterer
fühle sich benachteiligt, da DRS 1 zum einen viel mehr Mittel erhalte,
zum anderen seit einem Strategiewechsel im letzten Jahr vermehrt in die
Gefilde des eigentlichen Pop- und Rocksenders vorstosse. Die AZ hat von
Insidern erfahren, dass DRS 1 rund doppelt so viel Geld wie DRS 3
erhalte, und auch DRS 2 – mit einem Marktanteil von gerade 4,6 % –
kriege immer noch ein Drittel mehr als DRS 3. Laut Programmchef
Bendicht Luginbühl brauche aber DRS 3 mehr Mittel, «um seine
Grundsubstanz zu stabilisieren».
Die Kritik an der neuen Ausrichtung
von DRS 1 kommt aber auch aus den Reihen der ehemaligen Zielklientel,
der Volksmusik. Der Sänger und Produzent Vic Eugster beklagt in der AZ,
dass die Volksmusik zum Sender Musigwälle abgeschoben worden sei und
dort quasi ghettoisiert würde. Er fordert drastisch, dass die Musigwälle
sofort abgeschafft gehöre, denn «sie klingt wie eine permanente
Gratulationssendung für die 95- bis 100-Jährigen.» Der Sender biete
kaum Platz für die junge, aktive Szene in der Volksmusik und komme
völlig verstaubt daher. Davon will man bei SR DRS allerdings nichts
wissen: «Wir haben aus der Volksmusik-Branche keine negativen Signale
erhalten», liess der Programmleiter von DRS 1 und DRS-«Musigwälle»,
Christoph Gebel, der AZ über die Kommunikationsstelle ausrichten.
Die Doppelspurigkeiten innerhalb der DRS-Familie werden auch von
anderer Seite kritisiert, zum Beispiel vom Geschäftsführer von «Action
Swiss Music», Bruno Marty: «Die Annäherung von DRS 1 an DRS 3 gefährdet
die Existenzgrundlage von DRS 3.» Ähnlich argumentiert Tomislav Mustac,
der Produzent von Schlagersängerin Francine Jordi, der ein schärferes
Profil und weniger Überschneidungen zwischen den einzelnen Sendern
fordert. Bruno Marty stösst ins gleiche Horn und meint, dass die
DRS-Radios ihre Gebührenfranken durch Vielfalt und nicht Einfalt
legitimieren sollten. Eine andere Sichtweise auf die Lage der Dinge hat
auch hier die SRG: Gemäss Kommunikationschef Simon Meyer sind alle 16
Radioprogramme «vom Bund bewilligt und entsprechen gesamthaft wie auch
einzeln der Gesamtstrategie der SRG SSR». Die «Schnittmengen» seien
«durchaus gewollt» und «halten sich in engen Grenzen».

SRG ficht Schleichwerbe-Verdikt gegen «Traumjob» an

Das Uvek muss jetzt über die Vorwürfe entscheiden.

Die SRG hat den Aufsichtsentscheid des
Bundesamts für Kommunikation (Bakom) wegen Schleichwerbung in der
Fernsehsendung «Traumjob» angefochten. Dies erklärte das Bakom auf
Anfrage der Nachrichtenagentur AP. Über den Rekurs muss nun das
Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und
Kommunikation entscheiden. Das Bakom hatte im Juli zwei Verletzungen
der Werbe- und Sponsoringvorschriften in der Castingshow «Traumjob» von
SF DRS beanstandet. Demnach wurde dem Hotel «Victoria-Jungfrau» in
Interlaken in einer Folge der Sendung ein Werbeauftritt ermöglicht.
Zudem sei das Sponsoring des gleichen Hotels nicht transparent genug
dargestellt worden. Die Verfügung verpflichtete die SRG, das Bakom bis
zum 15. September zu informieren, mit welchen Schritten die
festgestellten Rechtsverletzungen in Zukunft verhindert werden sollten.

Zweite CRM-Master Klasse erfolgreich abgeschlossen

Diplomfeier des Executive Master of Customer Relationship Management (CRM) an der Zürcher Hochschule Winterthur

Diplomfeier des Executive Master of Customer Relationship Management (CRM) an der Zürcher Hochschule Winterthur
(pr) Am 9. September 2005 durften die Absolventinnen und Absolventen
der zweiten Durchführung des Executive Master of CRM an der Zürcher
Hochschule Winterthur ZHW ihr Diplom entgegennehmen. 15 Teilnehmende
konnten damit ihr zweijähriges berufsbegleitendes Nachdiplomstudium
erfolgreich abschliessen.

Die Ehemaligenvereinigung „CRM Alumni Schweiz“ verlieh den Preis für
die beste Diplomarbeit an Nadine Ballmer. Ihre Arbeit zum Thema „Die
Rolle der Marktforschung im CRM Zeitalter – Anforderungen und
Lösungsansätze“ umfasst eine Befragung von 300 Grossunternehmen zu den
Veränderungen in der Marktforschung.

Anbieter des Executive Master of CRM ist das Zentrum für Marketing
Management (ZMM) der ZHW-School of Management. Das ZMM verknüpft
wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrung rund ums
Marketing, um diese in Aus- und Weiterbildung, Forschung &
Entwicklung sowie Beratung & Dienstleistung weiterzugeben und
einfliessen zu lassen. Schwerpunkte der Arbeit sind Customer
Relationship Management/Verkauf, kundenorientiertes Pricing,
Integrierte Kommunikation und die Erarbeitung von Konzepten im
Standortmarketing.

Diplomandinnen und Diplomanden:
Nadine Ballmer, Luzern
Angela Bruggmann, Dietlikon
Roman Epprecht, Schaffhausen
Marco Gabriel, Dietikon
Michael Glatthard, Zürich
Isabelle Grimmel, Gattikon
Stephan Keller, Neerach
Daniel Krebser, Oberembrach
Christian Malzach, Männedorf
Adrian Müller, Winterthur
Jean-Claude Oggier, Gelterkinden
Gabriela Schmidt, Adliswil
Claude Schnierl, Pfäffikon ZH
Marco Studer, Regensdorf
Patrick Zwyssig, Uster

Bendicht Luginbühl geht bei SR DRS von Bord

Luginbühl hatte im Frühjahr 2003 die Programmleitung von DRS 3 übernommen und den Sender programmlich, finanziell und unternehmerisch neu ausgerichtet.

DRS-3- und Virus-Programmleiter Bendicht
Luginbühl verlässt SR DRS auf Ende Oktober 2005. Luginbühl hatte im
Frühjahr 2003 die Programmleitung von DRS 3 übernommen und den Sender
mit einem von ihm neu formierten Führungsteam programmlich, finanziell
und unternehmerisch neu ausgerichtet. Unter seiner Leitung wurden die
publizistischen Eigenleistungen des Senders um 30 % gesteigert. Zu
seinen Zielen gehörte ausserdem die bessere Kooperation von DRS 3 mit
der Schweizer Pop- und Rockszene. Zu den Gründen
von Luginbühls Abgang verlautet Radiodirektor Walter Rüegg in einer
Mitteilung: «Leider konnten wir für die zukünftige Weiterentwicklung
des Senders kein gemeinsames Konzept finden, was ich bedaure.» Ähnlich
klingts von Luginbühls Seite her: «Meine Vorstellung war stets, DRS 3
in raschen Schritten programmlich und unternehmerisch auszubauen.
Nachdem wir in intensiven Gesprächen feststellen mussten, dass sich der
Rhythmus der Weiterentwicklung von DRS der letzten knapp drei Jahre
nicht auf die Zukunft übertragen lässt, habe ich mich entschieden, mich
neu zu orientieren.» Ab November 2005 übernimmt Robert Ruckstuhl, der
Stellvertreter von Bendicht Luginbühl, interimistisch die
Programmleitung von DRS 3 und Virus. Über die definitive Nachfolge wird
der Verwaltungsrat der SRG zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.
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