Le Matin Bleu kommt Ende Oktober

Edipresse hat den Launchtermin für seine geplante Gratiszeitung bekannt gegeben.

Edipresse hat den Launchtermin für seine
geplante Gratiszeitung bekannt gegeben: Le Matin Bleu startet am 31.
Oktober. Das Lausanner Verlagshaus machte die Ankündigung im Rahmen des
Publimedia-Forums am Dienstag. Das Logo wurde ebenfalls präsentiert:
Ein azurblaues Viereck, darin klein der Schriftzug von Le Matin und
gross und himmelblau der Zusatz «Bleu», in wackligen, an Wasser
erinnernden Buchstaben. Weitere Details zur Zeitung stellte
Edipresse für die Woche vor dem Launch in Aussicht.

TV-Star wird verschönert

Mit Beauty Star erhält das Schweizer Fernseh-Magazin eine monatliche Beilage mit Schönheits-Tipps.

Das Schweizer Fernseh-Magazin TV-Star
erhält mit Beauty Star neu eine monatliche Beilage. In der aktuellen
Ausgabe (Nr. 40) ist das Schönheits-Magazin erstmals beigeheftet.
Beauty Star hat einen Umfang von 36 Seiten und soll Make-Up-Trends
sowie Schminktipps präsentieren. Ausserdem sollen angesagte Frisuren
und Düfte vorgestellt werden sowie Preise im Gesamtwert von 20’000
Franken verlost werden. Das neue Heft präsentiert zudem monatlich
Leserinnen, die sich zu «Beauty-Stars» stylen lassen können.
Beauty Star soll ferner berichten, wie Promis sich bei glamourösen
Anlässen präsentieren, und preisgeben, wie Schweizer Fernsehstars für
ihre Auftritte geschminkt werden. Des Weiteren werden TV-Sendungen, die
über Schönheitsthemen berichten, hervorgehoben. Beauty Star möchte mit den gewählten Themen nicht etwa nur Frauen,
sondern auch männliche Leser ansprechen. Für die redaktionellen
Beiträge des neuen Schönheits-Magazin wird Anita Plozza (Ex-Glückspost)
verantwortlich sein. «Die Redaktion wird zunächst nur von einer Person
geführt. Eventuell wird sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgestockt»,
erklärt Francine Bruni von TV-Star gegenüber der Werbewoche.

Christiane zu Salm verlässt Euvia Media

Nach der Integration von Euvia Media in die ProSiebenSat.1-Gruppe verlässt Christiane zu Salm das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen.

Nach der Integration von
Euvia Media in die ProSiebenSat.1-Gruppe verlässt Christiane zu Salm
das TV-Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen. Guillaume de Posch,
Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1-Gruppe, meinte zum
Weggang der langjährigen Geschäftsführerin: «Sie hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, ein
innovatives Geschäftsmodell im Medienbereich zu etablieren und zum
Erfolg zu führen. Für diese Leistung sind wir ihr zu grossem Dank
verpflichtet.» An die Stelle von zu Salm tritt Marcus Wolter, der
ab sofort den Vorsitz der Geschäftsführung der 9Live Fernsehen AG
& Co. übernimmt. Wolter führt seit 2003 die Geschäfte des
Quizsenders 9Live. In den vergangen Wochen wurde 9Live
in den Geschäftsbereich Diversifikation der ProSiebenSat.1-Gruppe
eingegliedert. Die Mediengruppe besitzt nun 100 %  von Euvia Media
AG & Co., als Resultat wurde die Holding aufgelöst. Euvia Media hat
im deutschen TV-Markt das Transaktionsfernsehen mit 9Live und dem
Reiseverkaufssender Sonnenklar TV etabliert, bei dem sich Sender
überwiegend aus Zuschauerbeteiligungen finanzieren.

Edipub mit neuem Webauftritt

Alle relevanten Informationen zu Tarifen, Lesern, Sonderausgaben und Terminen der Edipresse-Zeitschriften.

(pr) Edipub, der Anzeigenvermarkter der
Schweizer Edipresse-Zeitschriften (Bilan, Femina, Télétop und TVGuide),
sowie des Edipresse-Online-Angebots (www.lematin.ch, www.tdg.ch,
www.24heures.ch, www.edicom.ch etc.) hat seinem Webauftritt ein rundum
neues Gesicht verpasst.
Auf der übersichtlich und modern gestalteten Site findet der User alle
relevanten Informationen zu Tarifen, Lesern, Sonderausgaben und
Terminen der wichtigsten Zeitschriften der Westschweiz.
Neues Element von edipub.ch ist der Bereich „PUB Online“, welcher das
komplette Online Werbeangebot der Edipresse-Sites beinhaltet.
Kunden und Agenturen finden mit edipub.ch schnellen Zugang zum Westschweizer Markt.

NZZ Online startet tägliches Zahlenrätsel

Rätselfreunde werden von der Website der Neuen Zürcher Zeitung ab sofort mit japanischen Zahlenknobeleien bedient.

Rätselfreunde werden von der Website der
Neuen Zürcher Zeitung ab sofort mit japanischen Zahlenknobeleien
bedient. Jeden Tag gibt es ein neues Sudoku-Rätsel in den drei
Schwierigkeitsstufen leicht, mittel und schwer. Wer die magischen
Quadrate ausgefüllt hat, kann seine Lösung mit einem Klick überprüfen
oder gleich die richtige Lösung anzeigen lassen. Für Knobler der alten
Schule lässt sich das Sudoku auch als PDF downloaden und ausdrucken.

Strahm fordert von Cablecom Transparenz

Der Schweizer Kabelnetzbetreiber Cablecom muss dem Preisüberwacher Rudolf Strahm Red und Antwort stehen.

Der Schweizer Kabelnetzbetreiber Cablecom
muss dem Preisüberwacher Rudolf Strahm Red und Antwort stehen. Wie die
SonntagsZeitung berichtete, will Strahm innerhalb eines Monats wissen,
welche analog verbreiteten Sender bis Ende 2006 abgeschaltet oder in
den digitalen Bereich verschoben werden und welche digital
ausgestrahlten Sender im Grundangebot enthalten sind. Der
Preisüberwacher möchte somit einen ähnlichen Fall wie letzten November
verhindern, als die Cablecom einige Sender aus dem Analog-Angebot kippt
um sie danach ins Digitalangebot wieder aufzunehmen – für einen
Aufpreis von 25 Franken. Unabhängig von diesem Auskunftsbegehren können
die Deutschschweizer Kunden von Cablecom digital TV ab dem 29.
September fünf weitere Programme im Angebot finden.  Neben den
beiden französischsprachigen Sendern France 4 und France 5 kommen die
Unterhaltungssender Nick und Das Vierte sowie der Gamesender Giga TV
hinzu.

Schulfernsehen baut Internetangebot aus

Seit neustem gehören auch Online-Spiele und Arbeitsblätter zu den E-Learning-Angeboten des Schulfernsehens.

Das Schulfernsehen DRS hat sein
Internetangebot ausgebaut. Seit neustem gehörten auch Online-Spiele und
Arbeitsblätter zu den E-Learning-Angeboten, heisst es in einer Meldung
der SDA. Da die beteiligten Partner SF DRS, die Erziehungsdirektoren
der deutschsprachigen Kantone und das Bundesamt für Berufsbildung und
Technologie seit 2003 die Mittel erhöht haben, wurde dieser Ausbau
möglich. Die Erziehungsdirektion gibt im Jahr pro Schülerin und Schüler
einen Franken im Jahr aus. Das Schulfernsehen
habe 2004 erfolgreich gearbeitet, zitiert die SDA aus einer Medienmitteilung der
Aufsichtskommission: Neben 28 Eigenproduktionen verfasste es im
vergangenen Jahr das Magazin «Achtung Sendung» für Lehrpersonen. Seit
Anfang 2005 werden die Sendungen wenn immer möglich auf DVD angeboten.
In naher Zukunft sollen sie direkt aus dem Internet downloadbar sein.

Pitch um PSA-Media ist entschieden

Der französische Automobil-Hersteller PSA (Citroën und Peugeot) hat seine europäischen Media-Millionen neu verteilt.

Der französische Automobil-Hersteller PSA
(Citroën und Peugeot) hat seine europäischen Media-Millionen neu
verteilt. In Frankreich gewann OMD den Pitch. Die Omnicom-Agentur löst
Media Planning Group (Havas) ab, die damit eines ihrer
Traditionsbudgets abgeben muss. Der Verlust wird nur halb wettgemacht
durch den Sieg in Deutschland, wo MPG umgekehrt den Kunden von OMD
übernehmen kann – allerdings über das Joint Venture 2MV, das Havas
extra für den Pitch mit der britischen WPP-Holding und deren Tochter
Mediaedge CIA eingegangen ist. In Italien wird OMD durch das
Aegis-Netzwerk Vizeum abgelöst. In den andern vier ausgeschriebenen
Märkten – neben Grossbritannien, Dänemark und Russland auch in der
Schweiz – bleibt OMD im Sattel, wie die französische Zeitung Le Monde
berichtet. Insgesamt ging es in dem Pitch laut Le Monde um Etats von
400 bis 500 Millionen Euro.

Forum: Erfolgreich Produktkommunikation betreiben

Am 26. und 27. Oktober findet in Glattbrugg das Forum «Print – e-Procurement – Kundbindung: Erfolgreiche Produktkommunikation für KMUs» statt.

Am 26. und 27. Oktober findet in
Glattbrugg das Forum «Print – e-Procurement – Kundenbindung: Erfolgreiche
Produktkommunikation für KMUs» statt. Interessierte Unternehmen
erhalten an der Fachveranstaltung die Möglichkeit, sich über aktuelle
Entwicklungen rund um die Themen Produktinformationsmanagement für
Marketing und Vertrieb, Cross Media Publishing und e-Commerce zu
informieren und Anwendungserfahrungen auszutauschen. Am ersten Tag
findet die eigentliche Forumsveranstaltung statt, am zweiten Tag werden
Fachseminare zu den Themen «Cross Media Publshing» und «Kosten senken
im Einkauf» abgehalten. Der Event wird von E-Pro Solutions, InBetween
und Wilken in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für
Arbeitswirtschaft und Organisation durchgeführt.

Leuenberger übernimmt Vorsitz der TV5-Ministerkonferenz

Dies beschlossen die verantwortlichen Minister der Regierungen von Frankreich, Kanada, Québec und der Schweiz, die allesamt TV5 finanzieren.

Bundesrat Mortiz Leuenberger wird für 2006
und 2007 den Vorsitz der Ministerkonferenz von TV5 Monde übernehmen.
Dies beschlossen die verantwortlichen Minister der Regierungen von
Frankreich, Kanada, Québec und der Schweiz, die allesamt TV5
finanzieren, vergangene Woche an ihrer jährlichen Konferenz. Zudem
nahmen sie eine neue Charta an und berieten die Ausrichtung des
internationalen  Senders für die kommenden vier Jahre. TV5
versorgt rund um die Uhr 24 Millionen Zuschauer in über 200 Ländern mit
französischsprachigem Fernsehen.

Preiskampf der TV-Zeitschriften bleibt spannend

Ringiers TV2 unterbietet TiptopTV um einen Franken. Dessen Verleger findet den Preisunterschied gerechtfertigt und kündigt den nächsten Schlag an.

Wenn Ringier sein TV2 für 2.40 Franken an
den Kiosk bringe, werde er dem Zürcher Verlag den Preisvorteil sicher
nicht überlassen, hatte Michael Hahn am 14. September gegenüber der
Werbewoche angekündigt. Der deutsche Programmie-Spezialist hatte eine
Woche zuvor selber den 14-täglichen Titel TiptopTV lanciert, zum
Kioskpreis von 3 Franken. Jetzt liegt die erste Ausgabe von TV2 für nur
2 Franken am Kiosk, und TiptopTV kostet immer noch 3 Franken. «Ich
musste erst einmal das Produkt von Ringier sehen», begründet Hahn die
ausgebliebene Preissenkung. Und was er gesehen hat, bestätigt ihn
darin, bei seinem Preis zu bleiben. Insbesondere wegen des matt-dunklen
Zeitungspapiers von TV2 stuft Hahn das Ringier-Heft eine Klasse unter
TiptopTV ein: «Da muss der Schweizer einfach mehr bezahlen, wenn er
meine Zeitschrift haben will.» TiptopTV erscheint auf Glanzpapier, das
allerdings etwas dünn und darum knittrig ausgefallen ist. Das Problem
wurde offenbar erkannt, für die Zukunft will Hahn 60-Gramm- statt
54-Gramm-Papier verwenden.
Eine spätere Preissenkung schliesst Hahn nicht aus, je nach dem, wie
sich die Auflage entwickelt. Vorerst setzt er stärker auf den Abo- als
auf den Einzelverkauf. Dort unterbietet er Ringier: Sein
Einführungspreis beträgt 50 Franken für ein Jahr. TV2 kostet 69
Franken, Blick-Abonnenten erhalten einen Sonderpreis von 52 Franken.
Wie lange die Einführungspreise gültig sein werden, lassen beide
Konkurrenten offen. Das gilt auch für den TV2-Kioskpreis. «Jetzt Fr.
2.- statt Fr. 3.-» steht auf der ersten Ausgabe des Ringier-Magazins. 3
Franken sei der vorgesehene Verkaufspreis ab Anfang 2006, bestätigte
Konzernsprecher Marco Castellaneta gegenüber der Werbewoche. Ob die
Erhöhung aber wirklich Anfang Januar umgesetzt werde, hänge von der
Entwicklung im Markt ab.
Und der wird garantiert in Bewegung bleiben. Denn Michael Hahn plant
bereits den nächsten Schlag. Am 12. Oktober werde er einen neuen,
vierwöchigen Titel lancieren, kündigte er gegenüber der Werbewoche an.
Dieser wird in direkte Konkurrenz zum Ringier-Produkt TVvier treten,
das ursprünglich von Michael Hahns Bruder Rüdiger Hahn lanciert und im
August 2004 an Ringier verkauft worden ist. Das neue Heft wird ohne
Mantelteil als reines TV-Programm erscheinen. Den Titel wollte der
Verleger noch nicht verraten, da noch nicht alle rechtlichen
Abklärungen abgeschlossen seien.
Stefano Monachesi

Ball-Anzeiger gleicht Tages-Anzeiger

Am 29. Oktober findet der 76. Zürcher Presseball statt. Für die bunte Veranstaltung wurde wiederum eine Ballzeitung produziert.

Am 29. Oktober 2005 findet der 76. Zürcher
Presseball statt. Für die bunte Veranstaltung mit dem diesjährigen
Motto «Una noche española» wurde wiederum eine Ballzeitung produziert.
Da sie im gleichen Erscheinungsbild wie der Tages-Anzeiger (TA) daher
kommt, nennt  sie sich Ball-Anzeiger. Das Blatt entstand unter
der Leitung von Benno Schmidt in Zusammenarbeit mit Frey Communications
und bietet dem Leser auf 64 Seiten eine Themenmischung rund um das
Leben und die Kultur der iberischen Halbinsel – vom Interview mit der
Miss Spanien bis hin zum spanischen Wein. Dank dem grossen
Inseratevolumen, welches das TA-Verkaufsteam aquirierte, konnte ein
umfangreiches Produkt geschaffen werden, das nun in einer Auflage von
8000 Exemplaren vorliegt. Die 1500 Mitglieder des Zürcher Pressevereins
erhalten einen Ball-Anzeiger, 1900 wurden an ehemalige Ballgäste
versandt. Der verbleibende Teil der Auflage ist in verschiedenen
Geschäften an der Bahnhofstrasse, am Presseball selbst oder unter
erhältlich.
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