Headline zeigt Cannes Lions 2005

Die besten Spots des Werbefestivals am 11. Oktober in Aarau.

Die alljährlich in Cannes prämierten
Werbefilme werden jeweils in der Cannes-Rolle zusammengefasst. Die
Schweizer Werber waren mit ihren eingereichten Spots dieses Jahr
äusserst erfolgreich. So wurden sie mit einem Silber-Lion und drei
Bronze-Lions ausgezeichnet. Headline, der Kommunikationsclub
Aargau/Solothurn, lädt nun zusammen mit Cinecom zu einer der ersten
Schweizer Präsentationen der aktuellen Cannes-Rolle 2005 ein. Die
Vorführung beginnt am Dienstag, 11. Oktober 2005, um 17.30 Uhr im Kino
Schloss in Aarau. Anmelden kann man sich auf der Website des Clubs.

Weltwoche vermittelt Kaderstellen online

Ab dem 6. Oktober integriert die Weltwoche auf ihrer Website einen Stellenmarkt für Führungskräfte.

Die Weltwoche integriert auf ihrer Website
ab 6. Oktober einen Stellenmarkt für Führungskräfte. «Mit diesem
exklusiven Angebot erweitern wir die Dienstleistungen für unsere
Leserinnen und Leser sowie die Nutzer unserer Online-Services», erklärt
Maike Juchler, Verlagsleiterin der Weltwoche. Das
Leader-Stellensegment sei ideal auf die Weltwoche-Leserschaft
zugeschnitten, so Juchler. Der Stellenmarkt wird von der Zeitschrift in
Zusammenarbeit mit Leader.jobs.ch angeboten. Dieser Service ist auf
Führungspositionen mit höherer Schulbildung in der Schweiz fokussiert
und ist eine Spezialleistung der Online-Stellenplattform Jobs.ch.

McCann Erickson richtet Stöckli neu aus

Nach einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation wurde die Agentur mit der Begleitung der Markenstrategie für alle Unternehmensbereiche betraut.

In einer mehrstufigen
Konkurrenzpräsentation hat McCann Erickson den Etat für die
strategische Neuausrichtung der Marke Stöckli gewonnen. Die Aufgabe
umfasst die Beratung und Begleitung der Markenstrategie für alle
Unternehmensbereiche: Ski, Bike und eigener Detailhandel.
Ausschlaggebend für den Entscheid zugunsten von McCann seien das
systematische Vorgehen, das Engagement und nicht zuletzt auch das
Preis-Leistungs-Verhältnis gewesen, teilte die Werbeagentur mit.

OgilvyOne ist kreativste Schweizer Dialogagentur

Der Medaillenspiegel der Direktmarketing-Agenturen, herausgegeben vom deutschen Branchendienst Fischer’s Archiv, ist erschienen.

Der deutsche Branchendienst Fischer’s
Archiv gibt jährlich ein Medaillenspiegel der Direktmarketing-Agenturen
heraus. OgilvyOne Frankfurt konnte dieses Jahr ihre
Position als kreativste Agentur des deutschsprachigen Raums nur noch
knapp verteidigen. Der Abstand auf den
Zweitplatzierten Palla Koblinger Proximity (Wien) verringerte sich von
47 auf drei Punkte. Die BBDO-Tochter Interone in München ist
neu auf Platz 3. Die drei Zürcher Agenturen OgilvyOne (Platz 6),
Matter & Partner (Platz 7 – eigentlich eine klassische
Werbeagentur!) und Lowe Direct (Platz 8) nehmen von den
Schweizer Agenturen die besten Plätze ein. Es folgen
Fisch Meier Direkt aus Adliswil auf Platz 10, und Euro RSCG Dialog aus
Zürich auf Platz 12. Als Grundlage für
das jährlich erscheinende Ranking dienen die Gewinnerlisten der
bedeutendsten Dialogmarketingpreise, die 2005 auf nationaler sowie
internationaler Ebene verliehen wurden. Die Wettbewerbe wurden alle
gleich gewichtet.
Fischer’s Archiv dokumentiert seit 1996 erfolgreiche und herausragende
Dialogmarketing-Kampagnen aus den unterschiedlichsten Branchen.

Postmail und Nemuk bieten kostenlosen Online-Kurs im E-Mail-Marketing

Die Teilnehmer sollen von den Erfahrungen von PostMail und den Erkenntnissen der Agentur profitieren.

Die Schweizerische Post lanciert auf der
Plattform von PostMail einen kostenlosen Online-Kurs
«E-Mail-Marketing». Die Teilnehmer sollen von den Erfahrungen von
PostMail und den Erkenntnissen der Firma Nemuk, die im Bereich
E-Mail-Marketing tätig ist, profitieren können, heisst es in einer
Mitteilung von Nemuk. Ein gebündeltes Fachwissen soll verteilt
auf vier wöchentliche Ausgaben vermittelt werden und dies mit einer
Lehrzeit von nur 15 Minuten pro Woche. Am Schluss soll ausserdem ein
Wissenstest die Erfolgskontrolle garantieren.

ZKB steigt steil im Geschäftsbericht-Rating

Nestlé, Valora und Zürcher Kantonalbank heissen die Gewinner des neusten Geschäftsbericht-Ratings des Wirtschaftsmagazins Bilanz.

Nestlé, Valora und Zürcher Kantonalbank (ZKB)
heissen die Gewinner des neusten Geschäftsbericht-Ratings des
Wirtschaftsmagazins Bilanz. Der Nahrungsmittelkonzern
Nestlé schwang sich im Gesamtrating vom letztjährigen 41. Platz auf Rang 1. Die deutliche
Besserbewertung der Gestaltung ist in erster Linie für diesen Aufstieg verantwortlich. Im Vorjahr stand Nestlé da noch auf
Platz 103, jetzt auf dem 15 Platz. Der
Konsumgüterkonzern Valora erreichte dieses Jahr den 2. Rang in der
Gesamtbewertung. Hauptgrund für die gute Position ist ebenfalls das
gute Abschneiden bei der Gestaltungswertung, wo Valora gleich wie im
Vorjahr zuoberst steht. Im Gesamtrating nahm Valora 2004 den
dritten Rang ein. Aufsteiger des Jahres ist
die Zürcher Kantonalbank. Letztes Jahr noch auf Platz 89, ist sie jetzt
auf den 3. Rang vorgestossen. Der Zürcher Medienkonzern Tamedia
erreichte den 29. Platz (2004: 43). Das Verlagshaus Ringier
sowie der Aussenwerber Affichage mussten dagegen beide Verluste
verbuchen. Ringier ist von Platz 23 auf Platz 45 gesunken, Affichage
von 36 auf 53.

Das Magazin macht Schweizer Autoren bekannter

Das Magazin des Tages-Anzeigers wird eine eigene Bücherreihe herausgeben.

Das Magazin des Tages-Anzeigers wird eine
eigene Bücherreihe herausgeben, wie das Börsenblatt für den deutschen
Buchhandel berichtet. Ein- oder zweiwöchentlich wird ein Buch von einem
Schweizer Schriftsteller
erscheinen. Vorbild ist die Süddeutsche Zeitung, welche im März 2004
unter dem Namen «SZ-Bibliothek» eine Reihe von 50 gedruckten
Literaturklassikern lancierte. Das Magazin plant insgesamt
20 Bände. Die Bücher werden im Heft besprochen und in
anderen Tamedia-Publikationen wie Annabelle oder Facts beworben. Die
einzelnen Ausgaben werden direkt  beim Verlag bestellbar oder im
Buchhandel käuflich sein, wie Eta Pavlovic von der Tamedia-Pressestelle
gegenüber der Werbewoche ausführte.
«Die Titel der Autoren oder Werke werden momentan noch nicht
kommuniziert», erklärte Magazin-Chefredaktor Res Strehle der
Werbewoche. «Es werden einerseits die Klassiker, andererseits auch
Überraschungen darunter sein.» Die Titel sollen zum Magazin passen; man
hoffe, das eine oder andere Werk dem Vergessen zu entreissen. Schweizer
Literatur sei gegenwärtig zum Teil weit unter Wert bekannt. Als Grund
für die Lancierung einer eigenen Buchreihe gibt Strehle an, dass das
Magazin leidenschaftliche Leser anspreche und eine Bibliothek von
Schweizer Autoren deshalb sehr passend sei. Strehle ist überzeugt, dass
eine solche Reihe auch in Deutschland auf Interesse stossen wird.
Der
Start ist auf Ende Jahr oder Anfang 2006 geplant. Die Kosten werden
wahrscheinlich bei 12.80 Franken pro Band liegen. Zur Auflage wollte
Tamedia keine Angaben machen.
Carole Scheidegger

Cannes trennt Jurys für Press und Outdoor

Verändert wird auch der Direktmarketing-Modus.

Für die kommende Ausgabe des
Internationalen Werbefestivals in Cannes haben die Veranstalter zwei
Änderungen in der Jurierung angekündigt. Erstmals wird es für die
Kategorien Press und Outdoor getrennte Jurys geben. «Damit werden die
Arbeiten deutlicher nach den Verdiensten in ihrem Medium bewertet»,
erklärte Festivalleiter Terry Savage. So werde bei Sujets, die in
beiden Kategorien eingereicht wurden, das Urteil nicht mehr davon
beeinflusst, wie sie im jeweils andern Medium abgeschnitten haben. Wie
bisher wird es aber nur einen Jury-Präsidenten für Film, Press und
Outdoor geben. Verändert wird der Modus auch bei den Lions Direct. Das
Festival verzichtet künftig auf die vorgelagerte Jurierungsrunde von
«zuhause» aus. Alle Einreichungen für die Direktmarketing-Löwen werden
während des Festivals von einer auf 30 Köpfe (plus Präsident)
erweiterten Jury beurteilt. «Direktmarketing Direktmarketing ist ein Medium zu Anfassen,
deshalb ist es wichtig, dass die Juroren die Arbeiten von Anfang an im
echten Format zu sehen bekommen und nicht digital», so Savage.

Zehnder Print erweitert Zeitungsrotation in Rickenbach

Rechtzeitig zum 150-Jahr-Jubiläum wird eine der beiden Rotationslinien ausgebaut.

Rechtzeitig zum 150-Jahr-Jubiläum baut die
Zehnder Print AG eine der beiden Rotationslinien in der Druckerei in
Rickenbach TG aus. Im Januar 2006 würden zwei zusätzliche Achtertürme
GOSS Universal installiert, so dass total in einem Bund bis zu 96
Seiten Tabloid durchgehend vierfarbig gedruckt werden könnten, heisst
es in einer Mitteilung. Gleichzeitig werde die fünfjährige Maschine auf
den neusten Stand der Technik gebracht. Durch schnellere Umrüstzeiten
erhöhe sich die Gesamtkapazität der Rotationslinie. Parallel zum Ausbau
der Maschinen wird das Betriebsgebäude um drei Stockwerke vergrössert.
Die Investitionen begründet Zehnder Print mit dem «erfreulichen
Geschäftsgang». Im Druckzenrum Rickenbach werden unter anderem
Auslandausgaben der Tageszeitungen International Herald Tribune und
Wall Street Journal sowie 37 Wochenzeitungen und verschiedenste
Periodika gedruckt.

Blick und SonntagsBlick verzichten auf SDA

Die Schweizerische Depeschenagentur verliert zwei wichtige Kunden, weil diese einen Preisaufschlag nicht hinnehmen wollen.

Die Schweizerische Depeschenagentur (SDA)
verliert zwei wichtige Kunden. Die Ringier-Blätter Blick und
SonntagsBlick haben ihr Abonnement gekündigt, weil sie eine
Preiserhöhung nicht hinnehmen wollen. Der Blick habe ganze 50 % mehr
zahlen sollen, berichtet der Tages-Anzeiger. «Einen solch massiven
Preisaufschlag halten wir für nicht gerechtfertigt», erklärte Marco
Castellaneta, Kommunikationschef von Ringier, gegenüber der Zeitung.
Die SDA bestätigte den Aufschlag, relativierte aber zugleich, dass er
über fünf Jahre verteilt worden wäre. Ausserdem hätte der Blick nicht
mehr als andere Zeitungen zahlen müssen, so Peter Müller, Mitglied der
SDA-Geschäftsleitung. Vielmehr habe man den Boulevard-Rabatt
aufgehoben, von dem das Blatt bisher profitierte. Dieser auch in
anderen Ländern übliche Rabatt beruht laut Tages-Anzeiger auf der
Annahme, dass Boulevardblätter die Nachrichtenagenturen weniger
intensiv nutzen würden als andere Zeitungen. Durch den Verlust der
beiden Kunden büsst die SDA nach eigenen Angaben im nächsten Jahr fast
1 Million Franken ein – bei einem Gesamtumsatz von rund 28 Millionen.
Der Ausfall lasse sich nicht mit neuen Abos kompensieren, da die SDA
bereits alle Zeitungen beliefere, so Müller. Man werde deshalb alles
versuchen, um Blick und SonntagsBlick zurückzugewinnen.

Web2com vermarktet Sportmobile24.ch

Die PubliGroupe-Tochter ergänzt ihr Website-Portfolio mit dem Mobilfunk-Sportportal.

Die PubliGroupe-Tochter Web2com ergänzt
ihr Website-Portfolio mit Sportmobile24.ch. Sie übernimmt die
Vermarktung des Mobilfunk-Sportportals exklusiv. Sportmobile24.ch wird
von der New-Communications-Agentur Xentran betrieben und generiert im
Monat rund 600’000 PageImpressions, 30’000 SMS- und MMS-Kontakte und
verfügt über 100’000 Newsletter-Abonnenten.

Bolloré wird grösster Aegis-Aktionär

Der französische Investor hat seine Beteiligung an der Media- und Marktforschungsholding weiter aufgestockt.

Der französische Investor Vincent Bolloré
hat seine Beteiligung an der Media- und Marktforschungsholding Aegis
weiter aufgestockt. Laut einem Bericht des Guardian hält er nun 11,38 %
und löst damit die Investmentfirma Harris Associates (10,14 %) als
grösster Teilhaber ab. Der Zukauf hat strategische Bedeutung: Mit einem
Anteil von mehr als 10 % kann Bolloré eine Austragung der Aegis-Aktien
von der Londoner Börse blockieren, falls es zu einem Übernahmeangebot
kommt. Vor kurzem hat die französische Werbeholding Publicis ihr
Interesse an Aegis bekannt gemacht und erklärt, Vorsondierungen für
eine allfällige Offerte zu führen. Ein solcher Deal liegt kaum im
Interesse von Bolloré, der als Chairman (und Grossaktionär) die
Publicis-Konkurrentin Havas führt. Dass er bzw. Havas selbst eine
Übernahme von Aegis plant, bestreitet Bolloré bislang.
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