Infoweek und Monster kooperieren

Das Schweizer IT-Magazin und der Online-Stellenmarkt tauschen Inserate und Artikel aus.

Das Schweizer IT-Magazin InfoWeek arbeitet
mit dem Online-Stellenmarkt Monster.ch zusammen. So bietet die Sektion
«Karriere» auf der Website Infoweek.ch ihren LeserInnen neu die
Möglichkeit, Informatik- und Telekommunikationsstellen in der Schweiz
zu suchen. Gemäss einer Pressemitteilung sollen den Nutzern 
dadurch durchschnittlich rund 700 aktuelle ICT-Stellen in der Schweiz
zur Verfügung stehen. Im Gegenzug wird InfoWeek auf Monster.ch mit
redaktionellen Beiträgen präsent sein. Monster.ch gehört zum
Monster-Netzwerk, einem weltweiten Online-Stellenmarkt, und hat in der
Schweiz vor rund anderthalb Jahren die Online-Plattform Jobpilot.ch
übernommen. InfoWeek erscheint vierzehntäglich und wird von der
Compress Information Group herausgegeben.

Stärkster Werbeseptember seit fünf Jahren

Die Brutto-Werbeinvestitionen in der Schweiz haben im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 % zugenommen.

Die Brutto-Werbeinvestitionen in der
Schweiz haben im September gegenüber dem Vorjahresmonat  um 4,8 %
zugenommen. Insgesamt wurden gemäss der Erhebung von Media Focus 328,4
Millionen Franken ausgegeben.  Damit handle es sich um den
werbeintensivsten September seit fünf Jahren, heisst es in einer
Mitteilung, und um den zweitstärksten seit Beginn der Messungen (1990).
Besonders verstärkt wurden die Werbeinvestitionen in den Märkten
Uhren/Schmuck (+54,5 %), Verkehr (+51,8 %) und Unterhaltungselektronik
(+33,7 %). Deutliche Mehrausgaben zeigen auch Tourismus (+22,7 %),
Pharma/Gesundheit (+22,4 %), Telekommunikation (+21,5 %), Bekleidung
(19,0 %) und Einrichtung/Möbel (+17,1 %). Dagegen fuhren die Branchen
Energie (–28,4 %), Tabakwaren (–25,1 %), IT (–24,8 %) und
Nahrungsmittel (–23,8 Prozent) ihre Ausgaben stark zurück.

Faces neu mit zehn Ausgaben

Das People- und Lifestylemagazin Faces wird ab 2006 mit zehn statt bisher acht Ausgaben pro Jahr erscheinen und an der MACH Basic 2006 teilnehmen.

Das People- und Lifestylemagazin Faces
wird ab 2006 mit zehn statt bisher acht Ausgaben pro Jahr erscheinen.
Das Magazin, das seit Anfang Jahr nur noch über den Kiosk und im Abo
erhältlich ist, steigert laut Medienmitteilung im vierten aufeinander
folgenden Jahr den Erscheinungsrhythmus. Mit den zehn jährlichen
Ausgaben und einer Auflage von 45’000 Exemplaren (laut Mediadaten)
erfüllt es die Bedingungen für die Teilnahme an der MACH Basic 2006.

IG Adscreen wählt neuen Vorstand

Fredy Grau von IP Multimedia ist neuer Präsident der Interessengemeinschaft.

An der letzten Versammlung der
Interessengemeinschaft Adscreen wurde Fredy Grau von IP Multimedia
einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er war bis anhin
Vizepräsident der IG und löst Roger Baur von Cinecom als Präsidenten
ab. Als Head of Business Development hat Grau das Medium Adscreen seit
der ersten Stunde begleitet und gründete zusammen mit Baur die
Interessengemeinschaft. Roger Baur wird Cinecom Ende Oktober
verlassen, steht der IG Adscreen jedoch bis Ende des Jahres beratend
zur Seite. Die Funktion des Vize-Präsidenten übernimmt neu Andreas
Etter, Leiter Marketing-Kommunikation der Post. In den Vorstand gewählt
wurde ausserdem Guido Stillhard. Er ist Leiter der IG-Arbeitsgruppe
Technische Lösungen und arbeitet als General Manager Sales &
Marketing Multimedia Solutions von John Lay Electronics AG.

20 minutes startet mit vier Monaten Rückstand

Der Tamedia-Verwaltungsrat hat der Expansion von 20 Minuten in die Romandie zusgestimmt. 20 minutes soll im März 2006 mit zwei Regionalausgaben für Genf und Lausanne lanciert werden.

Der Tamedia-Verwaltungsrat hat der
Expansion von 20 Minuten in die Romandie zusgestimmt. 20 minutes soll
im März 2006 mit zwei Regionalausgaben für Genf und Lausanne starten.
Bleibt es bei diesem Termin, muss die Pendlerzeitung des Zürcher
Medienhauses dem Konkurrenten Le Matin Bleu einen Vorsprung von vier
bis fünf Monaten lassen. Die erste Nummer des Edipresse-Titels ist für
den 31. Oktober angekündigt.
20 minutes startet mit einer Auflage von insgesamt 120’000 Exemplaren,
wie Tamedia mitteilte. Der Vertrieb erfolge «über die üblichen Kanäle».
Das Pendlerblatt wird rund 30 Redaktionsmitglieder und zehn
Verlagsmitarbeitende beschäftigen. Mit der Projektleitung in der
Aufbauphase wurde Markus Eisenhut betraut. Eisenhut war von Oktober
2001 bis November 2003 Chefredaktor von 20 Minuten. Nach dem Einstieg
von Tamedia musste er dem heutigen Amtsinhaber Marco Boselli weichen.
Vor seinem Engagement beim Pendlerblatt war Eisenhut bereits für
Tamedia tätig, als Nachrichtenchef der SonntagsZeitung und Chef vom
Dienst des Tages-Anzeigers.
Mit dem Schritt von 20 Minuten in die Westschweiz entstehe erstmals in
der Schweiz eine sprachübergreifende Tageszeitung, die in Basel, Bern,
Luzern, St. Gallen, Zürich sowie Genf und Lausanne erscheine, schreibt
Tamedia. Das Blatt sei auf eine junge, urbane und kaufkräftige
Zielgruppe ausgerichtet. Inhaltlich wird die welsche Ausgabe der
deutschsprachigen gleichen: Neben dem In- und Ausland-Newsteil soll 20
minutes täglich zwei Seiten mit lokalen Nachrichten veröffentlichen.
Schwerpunkte bilden regionale Geschichten aus Genf und Lausanne.
Daneben werde eine ganze Reihe von bewährten Informationselementen für
die Region enthalten sein, heisst es weiter. Dazu zählen der
Veranstaltungskalender «what’s up», ein Kinoteil und die lokalen
Wetternews. Die Zeitung wird ergänzt durch den täglichen Sportteil,
zwei Seiten aus dem People- und Unterhaltungsbereich, einer Seite für
die Internet-Generation und wöchentlichen Seiten aus den Bereichen
Kino, Lifestyle, Interactive und Games.

SF DRS will Austausch von Redaktion und Sponsoren optimieren 

Das Schweizer Fernsehen DRS organisiert das Ressort Sponsoring neu.

Das Schweizer Fernsehen DRS organisiert
das Ressort Sponsoring neu. Man wolle die «starken Emotionen zwischen
dem Fernsehpublikum und den Partnern aus der Werbewirtschaft noch
stärker verbinden», heisst es in einer Mitteilung. Das
SF-DRS-Sponsoring unter der Leitung von Adrian Brugger besteht neu aus
den Funktionen Aussendienst, Sponsoringberatung, Sponsoring-Services
und Telefon-Services. Damit sollen interne und externe Partner
schneller Informationen über bestehende und neue Programmprojekte
erhalten. Die Nähe der Sponsoringpartner zum Programm soll optimiert
und der Austausch zwischen Redaktionen und Partnern verstärkt werden.
Man strebt zudem einen Ausbau der «vernetzten Kommunikation» im Rahmen
der Sendungen, Events, Online-Plattform und der
Public-Relations-Massnahmen an. Neben den SF-DRS-spezifischen Formaten
ist das Ressort ebenfalls für die Vermarktung und Koordination der
nationalen Sponsoring-Projekte mit TSR und TSI verantwortlich. In
diesem Bereich will SF DRS im Rahmen von Crossmedia-Projekten die
Zusammenarbeit mit Publisuisse optimieren.

Viva Schweiz verzeichnet besten Marktanteil seit Sendestart

Der Jugendsender erzielte am Samstag in der Kernzielgruppe Zuschauerwerte von 5,5 % im Tagesschnitt.

Vergangenes Wochenende erreichte Viva
Schweiz den höchsten Marktanteil seit Sendebeginn im Jahr 1999. In der
Kernzielgruppe der 15- bis 29-Jährigen erzielte der Jugendsender am
Samstag im Tagesschnitt Zuschauerwerte von 5,5 %. Spitzenreiter war die
Sendung «All Access – Hottest Rockstar Wifes», die von insgesamt 21’800
Personen verfolgt wurde. Auch «The Fabulous Life of Leonardo Di Caprio»
erzielte aussergewöhnlich hohe Zuschauerzahlen. Insgesamt wurde dieses
Format von 20’200 Personen eingeschaltet. Die Zuschauerwerte wurden von
Publica Data erhoben.

ADC feiert 30 Jahre im Gewand von 20 Minuten

Die Zeitung zum ADC-Fest erscheint im Layout der Pendlerzeitung.

Nächstes Jahr wird der Art Directors Club
Schweiz 30 Jahre alt. Der ADC begeht zwar kein spezielles Jubiläum,
doch es gibt wie üblich Ende Januar das ADC-Fest mit der dazugehörenden
Zeitung. Dieses Jahr wird das Festblatt im Layout der Pendlerzeitung 20
Minuten erscheinen – unter dem Titel «30 Jahre» – und laut Mitteilung aus den Federn der besten
Kreativen des Landes stammen. Die Chefredaktion obliegt Alexander Jaggy
von der Agentur Jung von Matt/Limmat. «30 Jahre» soll dem ADC nicht nur
eine Rückschau auf die vergangenen 12 Monate erlauben, sondern auch ein
bisschen weiter zurück. Die ersten Exemplare der Festzeitung werden
noch am Abend der Preisverleihung verteilt. Ausserdem wird das Blatt
der Fachpresse beigelegt.

Städtebauliches Glanzlicht: AZ Medienhaus eröffnet

Das sechsgeschossige Wohn- und Geschäftshaus am Domizil des früheren «Aargauer Tagblattes» wurde von den Badener Architekten Burkard, Meyer realisiert. Bauherr ist Peter Wanner, Verleger und Delegierter der AZ Medien Gruppe.

Neues architektonisches Juwel in der
Aargauer Kantonshauptstadt: An der Bahnhofstrasse in Aarau ist am
Freitag das AZ Medienhaus offiziell eröffnet worden. In den
aussergewöhnlichen Neubau wurden insgesamt
35 Millionen Franken investiert.
(pr) Drei Jahre nach der Baueingabe und
eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung ist das AZ Medienhaus
eröffnet worden. Das sechsgeschossige Wohn- und Geschäftshaus am
Domizil des früheren «Aargauer Tagblattes» wurde von den Badener
Architekten Burkard, Meyer realisiert. Bauherr ist Peter Wanner,
Verleger und Delegierter der AZ Medien Gruppe.

Die AZ Medien Gruppe nutzt das Haus zur Hälfte selber. So sind das
Radio Argovia, die Buchhandlung Meissner, der AZ-Shop und die
Regionalredaktion der Aargauer Zeitung eingemietet. Zu den Drittmietern
gehört unter anderem die Eidgenössische Gesundheitskasse EGK und ab
Mitte Dezember auch das Medizinische Trainings-Center Hirslanden. Im
obersten Geschoss befinden sich komfortable Stadtwohnungen.

Ein zusätzlicher Anziehungspunkt ist das neue Restaurant EINSTEIN im
Parterre des AZ Medienhauses. Der Name «EINSTEIN» ist eine Hommage an
den Nobelpreisträger und früheren Aarauer Kantonsschüler Albert
Einstein. Für die Innenarchitektur des Restaurants zeichnet die
Meisterin der Hotel- und Gastro-Architektur, Pia Schmid, verantwortlich.

Der Name «AZ Medienhaus» soll laut Peter Wanner Programm sein: «An der
Aarauer Bahnhofstrasse ist ein Haus entstanden, das Medien beherbergt.
Dieses Haus ist gleichzeitig selber ein Medium – ein Ort der Begegnung,
der Kommunikation und der Geselligkeit. Es bietet eine anregende
Atmosphäre in einem ästhetischen Umfeld.»

Zürich unterstützt Tennisturnier als Tourismusmarketing

Der Zürcher Stadtrat will das Zurich Open in den nächsten drei Jahren mit je 200’000 Franken unterstützen. Der Entscheid des Stadtparlaments steht noch aus.

Der Zürcher Stadtrat will das
Tennisturnier Zurich Open (ehemals Swisscom Challenge) in den
nächsten drei Jahren mit je 200’000 Franken unterstützen. Dies kündigte
Stadtpräsident Elmar Ledergerber an einer Medienkonferenz nach dem
Turnier an. Das Stadtparlament müsse diese Subventionen aber noch
absegnen, schreibt die SDA. Es sei mit einer «angeregten Diskussion» zu
rechnen, erklärte Ledergerbers Mediensprecher Sven Frauenfelder
gegenüber der Nachrichtenagentur. Die Verantwortlichen des Tennisturniers hatten
nach dem Ausstieg von Swisscom als Gross-Sponsor auch bei der Stadt
Zürich um Unterstützung angefragt; der Stadtrat erachtet die Subvention
für den Anlass als guten Beitrag zur Tourismusförderung. Es handle sich
beim bewilligten Geld nicht um ein Geschenk, sondern um eine
Investition, führte Ledergerber aus. Mit solchen Engagements solle
Zürich als Tourismusstadt bekannter gemacht werden, zum Beispiel durch
die TV-Übertragungen, die weltweit gesendet werden. Es gebe noch
weitere Ideen, um die Tourismusstadt Zürich besser zu verkaufen, sagte
Mediensprecher Frauenfelder der SDA. Ziel sei, verschiedene noch nicht
spruchreife Ideen dereinst in einem Marketingkonzept zusammenzufassen.

Das Burgdorfer Samstagsblatt soll  Anzeiger-Beilage werden

Das Projekt einer zweiten Gratiszeitung für Burgdorf und Umgebung nimmt eine neue Wendung.

Das Projekt einer zweiten Gratiszeitung
für Burgdorf und Umgebung nimmt eine neue Wendung. Das Burgdorfer
Samstagsblatt wurde als Alternative zur Anfang Jahr fusionierten
Gratispublikation aus Burgdorfer Tagblatt und Aemme Zytig lanciert,
stand aber im September kurz vor dem Aus: Für die als Träger formierte
Genossenschaft wurden statt der notwendigen 1000 Anteilscheine nur 150
gezeichnet, dazu kommen 70 Gönner. Nun gibt es Bestrebungen, dass das
Samstagsblatt dem wöchentlichen Amtsanzeiger der Region Burgdorf
beigelegt werden soll, wie die Tageszeitung Der Bund berichtet. Mit der
Herausgeberin des Anzeigers, der Anzeiger Region Burgdorf AG, sind laut
Samstagsblatt-Präsident Res Zbinden Gespräche im Gange. Die
Genossenschafter seiner geplanten Zeitung sind ebenfalls einverstanden.
Da der
Anzeiger am Donnerstag erscheint, müsste das Blatt allerdings umgetauft
werden. Laut dem Präsidenten der Anzeiger AG, Markus Grimm, waren die
Diskussionen bis anhin eher informeller Natur, im November komme die
Angelegenheit vor den Verwaltungsrat. Der Anzeiger hatte an einem
Konzept für eine eigene Beilage gearbeitet, das neben den bezahlten
Gemeinde- und Vereinsinformationen einen freien Redaktionsteil vorsah.
«Hier könnte eine Kooperation mit dem Samstagsblatt für uns interessant
werden», wird Grimm im Bund zitiert. Eine personelle Verstrickung
müsste allerdings zuerst gelöst werden: Grimm gehört auch dem
Verwaltungsrat der Burgdorfer Tagblatt AG an, welche die Aemme Zytig
herausgibt. Falls die Beilage zustande kommt, würde Grimm sich aus dem
Gremium zurückziehen. 

Kenan Sahin verstärkt Aseantic als Berater

Sahin war zuvor CEO von Visual Design in Biel.

Kenan Sahin ist neuer Berater der Bieler
Firma Aseantic, die auf strategische Internet-Beratung, E-Commerce und
Online-Marketing spezialisiert ist. Sahin sei genauso lange im
Internetbusiness wie sein neuer Arbeitgeber und bringe ausserdem fast
20 Jahre Erfahrung in der Kundenberatung mit, teilt Aseantic in einem
Communiqué mit. Er war bis vor kurzem CEO von Visual Design in Biel.
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