Engagiert für Grundrechte

Magazine In ernsten Tönen widmet sich die 65. Colors-Ausgabe aus Benettons Kommunikationsfabrik dem 20-Jahr-Jubiläum von Reporters sans Frontières.

Magazine In ernsten Tönen widmet sich die
65. Colors-Ausgabe aus Benettons  Kommunikationsfabrik dem
20-Jahr-Jubiläum von Reporters sans Frontières, der Organisation, die
sich für den Schutz des Grundrechts auf Information einsetzt. Erinnert
wird im Heft, dass im Jahr 2004 weltweit Hunderte von Medienleuten
verhaftet, überfallen und bedroht worden sind. Aufgelockert mit
Modeanzeigen gelangt Colors (colorsmagazine.com) in vierzig Ländern in
den Verkauf. Gemäss dem Mitbegründer Oliviero Toscani arbeiten die
Benetton-Medien hauptsächlich mit Fotos, was zusätzlich zu einer
universell verständlichen Sprache verhelfen soll.

Jürg Steudler wechselt von Déjà Vü zu Condor

Der bisherige Mitinhaber hat Déjà Vü Crative Network verlassen und ist neu als Producer bei Condor Films tätig.

Das Team der Film- und
Werbeproduktionsfirma Condor Films wird seit 1. Oktober 2005 von Jürg
Steudler verstärkt. Steudler wird als Producer in den Bereichen
Corporate Films, Documentaries, Commercials und Feature Films tätig
sein. Steudler führte unter anderem fünf Jahre lang das Team von
Regardez als
geschäftsführender Partner und Produzent. Zuletzt war er
Mitinhaber der Firma Déja Vü Creative Network. Dieses Kreativnetzwerk
will künftig wieder vermehrt auf seine Kernkompetenz, die Entwicklung
und Realisation von Motion Graphics und visuellen Effekten,
fokussieren. Für die Realisation von Dreharbeiten wird Déjà Vü in
Zukunft mit externen Produktionsfirmen arbeiten.

BSW und Goldbach Media lancieren Crossmedia-Ausbildung

Das SAWI wird für Programm und Durchführung verantwortlich zeichnen.

Der BSW und Goldbach Media initiieren
gemeinsam eine Crossmedia-Ausbildung. Das Schweizerische
Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation (SAWI) wird
für Programm und Durchführung verantwortlich zeichnen. Mit dem neuen
Lehrgang soll das Crossmedia-Verständnis und -Knowhow in der Branche
erhöht werden. Die Bereiche Stategie, Planung, Crossworking,
Überwachung und Erfolgskontrolle sollen nicht nur theoretisch
vermittelt, sondern auch praxisnah geübt werden, heisst es in einer
Pressemitteilung. Die Crossmedia-Ausbildung soll in erster Linie
agenturorientiert aufgebaut werden, aber auch den Werbeauftraggebern
Impulse vermitteln. Die Ausschreibung wird noch dieses Jahr
stattfinden, um die Ausbildung im Verlaufe des 1. Semesters 2006 zu
starten.

Web2index im September im Plus

Nach dem leichten Rückgang im August ist der Web2index wieder im Aufwärtstrend.

Nach dem leichten Rückgang im August ist
der Web2index wieder im Aufwärtstrend. Er stieg im September um 1,3
Punkte auf 115,3 Punkte. Gemäss den aktuellen Erkenntnissen des
Schweizer Beratungsunternehmens Prognos sollte sich dieser positive
Trend in den kommenden Jahren so weiterentwickeln, kommentiert der Online-Vermarkter Web2com in einer Mitteilung. Online-Werbung soll
bis 2009 jährlich um bis zu 22 Prozent stärker wachsen als alle anderen
Werbeträger in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Laut den
Spezialisten von Prognos ist diese positive Entwicklung mit der
zunehmenden Akzeptanz dieses Werbeträgers zu erklären.

Free TV Schweiz: Regina posiert zu freizügig

Die erste Ausgabe des U1-TV-Programmhefts wurde von den Zürcher Behörden wegen zu viel nackter Haut zurückbehalten.

Eigentlich hätte das neue TV-Programmheft
von U1 gestern Montag erstmals erscheinen sollen. Doch bereits die
erste Ausgabe wurde von den Zürcher Behörden zurückbehalten. Das Heft
zeige zu viel nackte Haut, erklärte Stadtpolizei-Sprecherin Judith
Hödel gegenüber 20 Minuten. Die letzte Anzeigen-Seite zeigte die
«19-jährige Regina» oben ohne. «Wir haben nicht mit dieser Aktion der
Stadtpolizei gerechnet. Die Reaktion kam für uns völlig überraschend»,
erklärte Peter Kölbel, Startup-Manager bei U1 TV, gegenüber der
Werbewoche. Die Stadtpolizei hat auch keinen pornografischen Inhalt
feststellen können, wie 20 Minuten berichtete. Trotzdem soll das
TV-Heft künftig weniger nackte Haut zeigen. «Wir haben auf die Bedenken
der Stadtpolizei hin reagiert und werden in Zukunft von drei auf eine
erotische Anzeigenseite reduzieren», bestätigte Kölbel. Des Weiteren
soll die letzte Anzeigenseite künftig keine Erotik beinhalten. Diese
Woche wird Regina jedoch noch in verschiedenen Posen zu sehen sein, da
die Hefte bereits produziert worden sind.

TPC-CreaTVty-Award stellt die Nominierten vor

Zum 4. Mal wird am 9. November der TPC-CreaTVty-Award verliehen. Aus über 70 Abschlussarbeiten von Absolventen aller Schweizer Hochschulen für Gestaltung und Kunst hat die Jury sechs Werke nominiert.

Zum vierten Mal wird im November der
TPC-CreaTVty-Award verliehen. Aus über 70 Abschlussarbeiten von
Absolventen aller Schweizer Hochschulen für Gestaltung und Kunst hat
eine neunköpfige Jury sechs Werke ausgewählt. In den beiden Kategorien
Film/Video und Medienkunst/Mediengestaltung wurden je drei
Nachwuchskünstler für den Förderpreis des TV Productioncenter Zürich
(TPC) nominiert. Die beiden Gewinner erhalten am 9. November 2005 im
TPC-Studio vor geladener Prominenz aus Fernsehen, Wirtschaft, Marketing
und Werbung den mit je 10’000 Franken dotierten Preis. Neben
Regisseurin Sabine Boss («Ernstfall in Havanna»/«Undercover») und
Filmkritiker Alex Oberholzer haben sieben weitere unabhängige
Fachjuroren aus allen Teilen der Schweiz die Werke bewertet.
 
Die NominiertenFilm/Video:
Tom Hänni (HGK Bern) «Briefe an die Mutter»
(Musikvideo: Zum gleichnamigen Song des Berner Rappers Tommy Vercetti)
Ulrich Schaffner (HgkZ) «Frohe Ostern»
(Drama: Familiengeschichte-Generationenkonflikt)
Christine Wiederkehr (HgkZ) «Floh»
(Komödie: Geschichte eines Wunderkindes)
Medienkunst/Mediengestaltung:
Kristina Kekic (Aarau) «Dazwischen»
(Videoinstallation: Heimat und das Gefühl des Dazwischenseins)
Alexandra Maurer (Genf) «Muro» (Mauer)
(Videoinstallation: Einsamkeit, Verzweiflung und Gewalt)
Sven König (Zürich) «Scrambled Hacks»
(Software: Analyse und Rekonstruktion von Klängen)
 
Nebst den Preisen der Fachjury wird auch ein Publikumspreis vergeben:
Unter Tpccreatvtyaward.ch haben alle Interessierten die Möglichkeit,
aus einer Shortlist von 12 Filmen ihrem Favoriten zu diesem Sonderpreis
zu verhelfen.

Schweizer Journalist: Daniela A. Caviglia leitet Rubrik Personalien

Die Rubrik soll über Aufsteiger, Umsteiger, Aussteiger sowie Jubilare und Todesfälle aus der Medien- und PR-Branche berichten.

Daniela A. Caviglia, Gründerin der Firma
Präsenz und Effizienz in Printmedien (PEP), leitet die Rubrik
Personalien der neuen Branchenzeitschrift Schweizer Journalist. Die
Rubrik soll über Aufsteiger, Umsteiger, Aussteiger sowie Jubilare und
Todesfälle aus der Medien- und PR-Branche berichten. Die
Fachzeitschrift erscheint am 25. November zum ersten Mal.

Hans-Joachim Timm verlässt TBWA

Der Chief Creative Officer möchte sich neuen Herausforderungen in der Schweiz und in Europa widmen.

Hans-Joachim Timm, Chief Creative Officer
der TBWA Group Switzerland, wird die Agentur Ende Jahr verlassen. Er
möchte sich neuen Herausforderungen in der Schweiz und in Europa
widmen, wie es in einer Pressemitteilung heisst. Timm wurde von CEO
Markus Pekeler 2002 aus Frankfurt in die Schweiz geholt, um der Agentur
neue Impulse zu vermitteln. Vor seinem Einstieg bei TBWA führte Timm
seine eigene Agentur Timm’s Communication, wo er unter anderem
gemeinsam mit Publicis die Einführung des Euro für die Europäische
Zentralbank betreute. Über Timms Zukunftspläne und seine Nachfolge
herrscht derzeit noch Stillschweigen.

SF DRS stellt neues Erscheinungsbild vor

Ab 5. Dezember senden «Tagesschau» und «10vor10» senden erstmals aus dem neu gestalteten News-Studio.

Ab 5. Dezember heisst das Schweizer
Fernsehen offiziell Schweizer Fernsehen (SF) und erhält ein neues
Erscheinungsbild. Die «Tagesschau» und «10vor10» senden an diesem Datum
erstmals aus dem neu gestalteten News-Studio. SF DRS stellt nun das
neue Design vor.Nicht nur das Dekor der beiden
News-Sendungen «Tagesschau» und «10vor10» soll neu gestaltet werden,
sondern Ablauf und Dramaturgie sollen auch moderner und dynamischer
werden. Verstärkter Einsatz von Grafiken und Karten sollen die
Nachrichten verständlicher machen. Die Moderatorinnen und Moderatoren
erhalten zudem mehr Gewicht. Ab Dezember werden die beiden
News-Flagschiffe ausserdem stehend moderiert. Für die Journalistinnen
und Journalisten werde die Arbeit anspruchsvoller, denn Moderatoren,
Redaktoren und Produzenten arbeiteten künftig enger zusammen, heisst es
in einer Pressemitteilung.

Das inhaltliche Konzept der beiden News-Sendungen soll jedoch bestehen
bleiben. So ist die «Tagesschau» weiterhin für einen raschen Überblick
auf das Tagesgeschehen zuständig, während «10vor10» wie bis anhin mit
magazinartigen Beiträgen die Vertiefung der wichtigsten Ereignisse des
Tages bietet. Die Sendungen unterscheiden sich auch optisch. So
zeichnet sich das neue Design durch unterschiedliche Hintergründe aus.
Die visuellen Effekte sind ebenfalls spezifisch gestaltet.

Voraussetzung für die Neuerungen war der aus technischen Gründen
fällige Bau eines neuen Studios. Das neue technische Konzept basiert
auf dem Prinzip, dass für die Studios rund zehn verschiedene Sets zur
Verfügung stehen sollen. Die Sendungen können von zwei frei
zuschaltbaren, absolut baugleichen Regien aus gefahren werden.

Am 6. Dezember präsentiert sich auch der «Club» im neuen Dekor. Alle
übrigen Sendungen sollen im kommenden Jahr allmählich modernisiert
werden.

„one“ der Credit Suisse erneut bestes europäisches Mitarbeitermagazin

Zum zweiten Mal in Folge wurde das internationale Mitarbeitermagazin One der Credit Suisse beim Grand Prix der European Federation of Business Communicators Feiea ausgezeichnet.

(pr) Zum
zweiten Mal in Folge wurde das internationale Mitarbeitermagazin „one“
der Credit Suisse beim Grand Prix der European Federation of Business
Communicators Feiea als bestes europäisches Mitarbeitermagazin
ausgezeichnet. Zudem erhielt „one“ zum dritten Mal die Silberne Feder
des Schweizerischen Verbandes für interne Kommunikation svik.

Am 21. Oktober wurde die Publikation in Brüssel mit dem Grand Prix 2005
der  Feiea (ehemals: Federation of European Internal Editors
Associations) als bestes internes Magazin Europas ausgezeichnet.
Besonders gelobt wurde „one“ für die starke Bildsprache und den
informativen, abwechslungsreichen Schreibstil. Den zweiten Platz
belegte die Zeitschrift „Hub“ der Royal Bank of Scotland Group vor
„Folio“ der RAG Aktiengesellschaft aus Deutschland.

Das Mitarbeitermagazin der Credit Suisse erscheint in den vier
Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch in einer
Gesamtauflage von 33 000 Exemplaren weltweit. Bereits vor zwei Jahren
durfte „one“ den renommierten Feiea-Preis entgegennehmen. In der Feiea,
die in diesem Jahr ihr 50-Jahr-Jubiläum feiert, sind zwölf
Länderverbände für interne Kommunikation zusammengeschlossen. In jedem
dieser Länder wird eine Vorauswahl getroffen – maximal drei
Publikationen pro Land dürfen an die Hauptjury weitergereicht werden.
Allein aus der Schweiz hatten sich rund 40 Magazine am Wettbewerb
beteiligt. In der Endrunde konnte sich „one“ gegen 25 Konkurrenten aus
Europa durchsetzen. Zum dritten Mal in Folge gewann „one“ zudem die
Silberne Feder des Schweizerischen Verbandes für interne Kommunikation
svik. Die Goldene Feder ging an „Domo Ringier“ des Verlagshauses
Ringier, das Magazin der Bühler AG wurde mit der bronzenen Feder
ausgezeichnet.

ADC nimmt sieben neue Mitglieder auf

15 Interessenten hatten dieses Jahr ihre besten Arbeiten eingereicht, um sich für die ADC-Mitgliedschaft zu bewerben.

Der Art Directors Club Schweiz hat
dieses Jahr sieben neue Mitglieder aufgenommen. Für würdig befunden
wurden Bene Abegglen (Contexta), Axel Eckstein (Jung von Matt/Limmat),
Ralph Halder (Publicis), John Leuppi  (Wirz Werbung), Martin
Lötscher (Soda Magazin), Thomas Schöb (Ruf Lanz) sowie Pius Walker
(Walker Werbeagentur). 15 Interessenten hatten sich um die
Mitgliedschaft beworben. Die Aufnahmekommission beurteilte die
Kandidaten auf Basis ihrer bisherigen Arbeiten. Als
Neumitglied aufgenommen wird gemäss den Richtlinien, «wer einen
substantiellen
kreativen Beitrag zu mehreren vom ADC Schweiz ausgezeichneten Arbeiten
geleistet hat oder in anderer Weise im Umfeld der Werbung oder
Gestaltung Hervorragendes geleistet hat». Für die Auswahl zeichnen
folgende sechs Vorstands- und fünf ADC-Mitglieder verantwortlich: Peter
Brönnimann, Michael Conrad, Beat Egger, Markus Gut, Valentina Herrmann,
Daniel Krieg, Andréas Netthoevel, Andreas Prokesch, Markus Ruf,
Hanspeter
Schweizer und Barbara Strahm.

Kall gibt 20 minutes vier Jahre

Der Tamedia-Konzernchef hält bei der Pendlerzeitung ein Türchen für Minderheitspartner offen.

Konzernchef Martin Kall ist überzeugt,
dass Tamedia das nötige Know-how hat, um 20 minutes im Alleingang zu
realisieren. Doch wenn ein anderer Verleger wirklich etwas zu der
Pendlerzeitung beitragen könne, sei man bereit, einen
Minderheitsaktionär aufzunehmen, sagte Kall im Gespräch mit Le Temps.
Die Frage nach dem Budget des Blatts beantwortete er ausweichend: Die
Deutschschweizer Ausgabe habe vier Jahre gebraucht bis in die schwarzen
Zahlen; man sei bereit, mit 20 minutes ebenso lange durchzuhalten. Dass
noch eine dritte Partei einen Gratistitel in der Romandie lancieren
wird, glaubt der Tamedia-Chef nicht. Zumal es in seine Augen bereits
eine etablierte Gratiszeitung gibt: Le Matin orange. Le Matin
verzeichne gegenwärtig 4,7 Leser pro Ausgabe, eine enorme Zahl im
Vergleich zum Blick (2,7 ) oder zu 20 Minuten (2,5), erklärte Kall:
«Das bedeutet, dass 80 % der Leser Le Matin gratis lesen.»
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