Ab 5. Dezember heisst das Schweizer
Fernsehen offiziell Schweizer Fernsehen (SF) und erhält ein neues
Erscheinungsbild. Die «Tagesschau» und «10vor10» senden an diesem Datum
erstmals aus dem neu gestalteten News-Studio. SF DRS stellt nun das
neue Design vor.Nicht nur das Dekor der beiden
News-Sendungen «Tagesschau» und «10vor10» soll neu gestaltet werden,
sondern Ablauf und Dramaturgie sollen auch moderner und dynamischer
werden. Verstärkter Einsatz von Grafiken und Karten sollen die
Nachrichten verständlicher machen. Die Moderatorinnen und Moderatoren
erhalten zudem mehr Gewicht. Ab Dezember werden die beiden
News-Flagschiffe ausserdem stehend moderiert. Für die Journalistinnen
und Journalisten werde die Arbeit anspruchsvoller, denn Moderatoren,
Redaktoren und Produzenten arbeiteten künftig enger zusammen, heisst es
in einer Pressemitteilung.
Das inhaltliche Konzept der beiden News-Sendungen soll jedoch bestehen
bleiben. So ist die «Tagesschau» weiterhin für einen raschen Überblick
auf das Tagesgeschehen zuständig, während «10vor10» wie bis anhin mit
magazinartigen Beiträgen die Vertiefung der wichtigsten Ereignisse des
Tages bietet. Die Sendungen unterscheiden sich auch optisch. So
zeichnet sich das neue Design durch unterschiedliche Hintergründe aus.
Die visuellen Effekte sind ebenfalls spezifisch gestaltet.
Voraussetzung für die Neuerungen war der aus technischen Gründen
fällige Bau eines neuen Studios. Das neue technische Konzept basiert
auf dem Prinzip, dass für die Studios rund zehn verschiedene Sets zur
Verfügung stehen sollen. Die Sendungen können von zwei frei
zuschaltbaren, absolut baugleichen Regien aus gefahren werden.
Am 6. Dezember präsentiert sich auch der «Club» im neuen Dekor. Alle
übrigen Sendungen sollen im kommenden Jahr allmählich modernisiert
werden.