«Ein roter Teppich für…» bleibt ohne Erfolg

Auch die zweite Folge der von Kurt Felix konzipierten Unterhaltungssendung auf SF DRS litt unter tiefen Einschaltquoten.

Auch die zweite Folge der von Kurt Felix
konzipierten Unterhaltungssendung «Ein roter Teppich für…» auf SF DRS
war kein Erfolg. Nur rund 435’000 Zuschauer verfolgten am Samstag die
Show mit DJ BoBo als Stargast, wie die Aargauer Zeitung berichtet. Dies
entspricht einem Marktanteil von lediglich 23,1%. Bei der Premiere mit
Adolf Ogi lag der Marktanteil bei 32%. Kein Grund zur Sorge, findet SF
DRS. «Wir sind auf dem richtigen Weg», erklärt Sprecher Urs Durrer
gegenüber der Aargauer Zeitung. Der Rückgang der Zuschauerzahlen sei
auf das gleichzeitig auf SF2 ausgestrahlte Skirennen zurückzuführen.

La Liberté und Riniger Romandie arbeiten zusammen

Das TV-Programmheft TV8 wird künftig samstags der Kioskauflage von La Liberté beigelegt.

Die Freiburger Zeitung La Liberté hat eine
Kooperation mit Ringier Romandie vereinbart. Ab 3. Dezember wird das
TV-Programmheft TV8 von Ringier jeweils samstags der Kioskauflage von
La Liberté beigelegt. Der Verkaufspreis der Zeitung wird gegenüber den
Werktagen um 70 Rappen auf 2.90 Franken erhöht. Abonnenten von La
Liberté können ein TV8-Abo zu vergünstigten Konditionen lösen.

Schweizer zweimal erfolgreich bei Epica

Zwei Schweizer Agenturen erhalten eine Auszeichnung an den Epica-Awards, dem Preis der europäischen Werbefachzeitschriften.

Letzte Woche sind in Paris die 19.
Epica-Awards verliehen worden. Der renommierte Werbepreis wird von 32
Fachmagazinen aus 23 Ländern Europas vergeben – darunter auch die
Werbewoche. Zum Abschluss des viertätigen Jurymarathons kamen auch zwei
Schweizer Arbeiten aufs Podest: in der Kategorie Print JWT+H+F mit
ihrer Kampagne für Smirnoff Red Vodka sowie Spillmann Felser Leo
Burnett für die National Versicherung.

Schweizer Integrationspreis geht an TeleTicino

Als eines von drei Projekten wurde die Sendung «Il Ponte» des Tessiner Privatfernsehens ausgezeichnet.

TeleTicino wurde an der Verleihung des
Schweizer Integrationspreises, der von der Eidgenössischen Kommission
für Ausländer verliehen wird, ausgezeichnet. Der Preis, der mit 30’000
Franken dotiert ist, ging zu gleichen Teilen an drei Projekte.
TeleTicino wurde für seine wöchentliche Sendung «Il Ponte»
prämiert.  Die Sendung unter der Leitung von Zlatko Hodzic befasst
sich mit den Problemen der Ausländer im Tessin. Die Sendung zeige dabei
Möglichkeiten der Begegnung verschiedener Kulturen auf und unterstütze
den Kampf gegen Rassismus, heisst es in einer Mitteilung. Die Jury,
unter der Leitung von Achille Casanova, hat aus rund 150 Kandidaten die
besten Projekte ausgewählt.

Neuer «Morgen» auf DRS

Das Schweizer Radio DRS baut sein Morgenprogramm aus.

Das Schweizer Radio DRS baut sein
Morgenprogramm aus. So beginnt der Morgen eine Stunde früher als
bisher. Die markanteste Neuerung ist jedoch die Sendung 
«HeuteMorgen». Das Programm wird auf DRS 1/DRS Musigwälle und DRS 2
gesendet. Ausserdem wird eine Kurzform von «HeuteMorgen» für DRS 3
konzipiert. Moderiert wird die Sendung von Daniel Knoll, Brigitte
Kramer, Marc Lehmann und Veronica Meier. Nebst der Moderation sollen
Nachrichten, Moderations-Gespräche und Kurzreportagen die Sendung
prägen. Kernthemen sind Politik, Wirtschaft, Inland und Ausland, ebenso
wie Sport, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft. «HeuteMorgen» solle
wie die Mittag- und Abend-Informationssendungen  «Rendez-vous»,
«Echo der Zeit» und  «Info 3» als Info-Flaggschiff positioniert
werden, erklärte Marco Färber, Chefredaktor SR DRS. Damit wolle man die
publikumsintensivste Radio-Primetime stärken, führt Färber weiter aus.
Im Jahr 2004 lancierte DRS in einem ersten Schritt den Ausbau des
Morgens mit einem Halbstundenraster, mehr regionaler Information,
Service und Wetter. Die Neuerungen bilden die Basis für diesen zweiten
Ausbauschritt Anfang Dezember.

Cablecom modernisiert Kabelnetze in Genf

Cablecom wurde mit der Modernisierung der Kabelnetze dreier Genfer Gemeinden beauftragt.

Das Schweizer Kabelnetzunternehmen
Cablecom wurde mit der Modernisierung der Kabelnetze dreier Genfer
Gemeinden beauftragt. Die 25’000 angeschlossenen Haushalte der
Gemeinden Onex, Lancy und Carouge sollen künftig alle Dienstleistungen
von Cablecom nutzen können. Die KundInnen erhalten so Zugang zu
digitalem Fernsehen, Breitbandinternet und digitaler Telefonie. Der
Vertrag beläuft sich auf über 20 Millionen Franken und eine Laufzeit
von mehreren Jahren, wie das Unternehmen am Dienstag berichtet.
Cablecom plant, die Arbeiten am Kabelnetz in Genf bis im Juni 2007
abzuschliessen.

Gameshow auf Sat.1 Schweiz verletzt Programmrecht

Die UBI hat eine Beschwerde gegen «Play and Win» wegen fehlender Transparenz hinsichtlich der Teilnahmebedingungen gutgeheissen.

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für
Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen die auf Sat.1
Schweiz ausgestrahlte Gameshow «Play and Win» wegen fehlender
Transparenz hinsichtlich der Teilnahmebedingungen gutgeheissen. Im
Mittelpunkt der interaktiven Gameshow standen Rätselspiele, an welchen
sich das Publikum per Telefon oder per Postkarte beteiligen konnte. Die
UBI ist zum Schluss gekommen, dass sich die Zuschauer hinsichtlich der
Beteiligung mittels Postkarte kein korrektes Bild über die
Teilnahmebedingungen haben bilden können. Die Hinweise der Moderatorin
sollen primär auf die Möglichkeit, eine Mehrwertdienstnummer anrufen zu
können, gezielt haben. Die UBI moniert zusätzlich, dass keine Hinweise
auf sachdienliche Plattformen wie Website oder Teletext eingeblendet
worden seien. Der Entscheid kann mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim
Bundesgericht angefochten werden. Nicht eingetreten ist die UBI auf die
Beschwerde, soweit die Rügen lotterierechtliche Aspekte oder die
Preisbekanntgabeverordnung betroffen haben. Diese Fragen würden von
anderen Behörden beurteilt, heisst es in einer Mitteilung.

Web2index legt im Oktober markant zu

Mit einer Steigerung um 4,7 Punkte hat der Index der Online-Werbung den grössten Sprung des laufenden Jahres verzeichnet.

Mit einer Steigerung um 4,7 Punkte im
Oktober hat der Web2index den bisher grössten Sprung des laufenden
Jahres verzeichnet. Der Index, der die Entwicklung des Schweizer
Online-Werbemarktes zeigt, steht jetzt bei 120,2 Punkten. Der Zuwachs
stimmt den Online-Vermarkter Web2com zuversichtlich: Die
Entwicklung  verlaufe ähnlich wie im Vorjahr, heisst es in einer
Mitteilung. Damals hatte der Index in den letzten vier Monaten einen
Schlussspurt hingelegt und war um gleich viele Punkte gestiegen wie in
den ersten zwei Jahresdritteln.. Es lasse sich also auch heuer noch
eine Steigerung bis Ende Jahr erwarten, schreibt Web2com.

Media Focus lanciert Datensicht nach Werbungtreibenden

Media Focus verfolgt mit der Einführung einer neuen Datensicht weiterhin den Weg einer vertieften Werbedatenerfassung und -auswertung.

(pr) Das Werbeforschungsunternehmen Media
Focus verfolgt mit der Einführung einer neuen Datensicht weiterhin den
Weg einer vertieften Werbedatenerfassung und -auswertung. Als
aktuellste Produktinnovation wurde mit dem letzten Datenupdate die
Möglichkeit zur Datenanalyse nach den Werbungtreibenden eingeführt.
Werbung für Markenprodukte kann somit in von Herstellern und von
Händlern getätigte Werbeschaltungen aufgeschlüsselt werden. Per
Knopfdruck wird ersichtlich, welchen Anteil am Werbedruck eines
Produktes der Handel hat und in welchem Verhältnis dazu die
Werbeausgaben des Herstellers stehen.
Das beigefügte Beispiel für „Rolex“ zeigt, dass die Firma im Jahr 2004
aus Herstellersicht für insgesamt rund CHF 2.65 Mio. geworben hat. Mit
Hilfe der neuen Datensicht wird erkennbar, dass von dieser Werbung nur
rund 47% vom Werbungtreibenden „Rolex“ selbst stammt. Gleichzeitig wird
ersichtlich, welch grosse Rolle der Händler „Bucherer“ für „Rolex“
einnimmt, stammen doch nicht weniger als 46% der Werbeausgaben aus
Schaltungen, die er als Werbungtreibender für „Rolex“ tätigte. Die
restlichen 7% entfallen auf sechs weitere Händler.
Diese differenzierte Sichtweise auf die Werbedaten ist in allen stark
von Händlern bestimmten Märkten sehr wertvoll. Vor allem betroffen sind
die Bereiche Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Uhren/Schmuck
und Parfums sowie alle grossen Detailhändler (Coop, Migros, Denner,
etc.).
Media Focus hat alle Daten rückwirkend (seit 1993) angepasst, so dass
alle zur Verfügung stehenden Datenjahre vergleichbar analysiert werden
können.

Berner Oberländer Startup produziert Buureradio.ch

Der Internetsender Buureradio.ch von Nationalrat Toni Brunner wird von Digital Media Distribution (DMD) produziert.

Der Internetsender Buureradio.ch von
Nationalrat Toni Brunner wird von Digital Media Distribution (DMD)
produziert. Das junge Unternehmen wird für die Musikzusammenstellung
sowie für die streamingtechnische Umsetzung verantwortlich sein.
Buureradio.ch will sich primär auf Volksmusik spezialisieren. Ab dem
28. Dezember sollen aber auch redaktionelle und unterhaltende Programme
gesendet werden. Diese sollen von populären Persönlichkeiten der
Bauern-Szene, unter anderen von Mister Schweiz Renzo Blumenthal,
mitgestaltet werden. Neben der Produktion von Webradios ist die im
Berner Oberland ansässige DMD in der Beratung von Medienunternehmen und der Beschallung von öffentlichen Räumen tätig. Zu den
Kunden zählen unter anderen Virus, 20 Minuten, Warner Music Switzerland
und Sunrise.

Neuer Direktor von Swiss TXT bestätigt

Beat Schneider wurde vom Verwaltungsrat der SRG-Teletext-Tochter zum neuen Direktor gewählt.

Beat Schneider wurde vom Verwaltungsrat
der Swiss TXT zum neuen Direktor gewählt. Schneider hatte die Leitung
der SRG-Tochter bereits Anfang November ad interim übernommen. Er tritt
die Nachfolge von Max Frei an, der sein Amt im Einvernehmen mit dem
Verwaltungsrat zur Verfügung gestellt hatte. Schneider war seit 2002
als Leiter der Abteilung Human Resources und Organisationsentwicklung
bei Swiss TXT tätig. Im April 2004 wurde er zum stellvertretenden
Direktor gewählt.

Chefredaktor und Verleger der Basler Stadt-Zytig verkracht

Beat Alder und Rolf-Peter Zehnder liegen sich wegen einer Lohnkürzung in den Haaren.

Die Leitung der Basler Stadt-Zytig ist
verkracht. So wirft Chefredaktor Beat Alder von der im März gestarteten
Gratiszeitung seinem Verleger Rolf-Peter Zehnder vor, er habe ihm den
vertraglich vereinbarten Lohn um mehrere tausend Franken gekürzt.
Zehnder bestätigte diese Aussage gegenüber dem Klein Report. Er
erklärte jedoch, dass Alder im September von seinen bisherigen Aufgaben
als Verkaufschef entlastet worden sei. Laut Klein Report hat Alder
aufgrund der Lohnkürzung Inserateeinnahmen für sich selbst
zurückbehalten. Er fühle sich zudem von seinem Chef beschimpft,
beleidigt und gemobbt. Das lokale Blatt soll weiterhin herausgegeben
werden. Doch die Zukunft der Stadt-Zytig scheint unsicher, nachdem
jetzt laut Alder auch der Sport-Redaktor gekündigt hat.
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