Starke Zunahme Internet- und Radiowerbung bei Goldbach Media

Nachdem bei der Internetwerbung sowohl in den USA als auch in Deutschland von einem Boom gesprochen werden kann, vermeldet auch die Goldbach Media ein überproportionales Wachstum in diesem Bereich.

Nachdem bei der Internetwerbung sowohl in
den USA als auch in Deutschland von einem Boom gesprochen werden kann,
vermeldet auch die Goldbach Media ein überproportionales Wachstum in
diesem Bereich. Die Goldbach Media konnte ihren Umsatz um rund 12
Prozent steigern, dabei sind die Internetwerbung mit 29 Prozent neben
der Radiowerbung mit 27 Prozent am stärksten gewachsen. Der Markt der
elektronischen Medien sei insgesamt ein Wachstumsmarkt, heisst es in
der Mitteilung. Auf 2006 hat die Goldbach Media die nationale
Vermarktung von Bluewin übernommen und erwartet im laufenden
Geschäftsjahr ein weiteres starkes Wachstum. Die Dienstleistungen in
den Bereichen Mobile-Marketing tragen bei Goldbach Media bzw. ihrer
Tochtergesellschaft activeMOBILE Media weniger als 1 Prozent zum
Wachstum bei.

Pleon erobert Osteuropa

Pleon Europe festigt seine Position in Osteuropa mit sechs neuen Büros in Moskau, Warschau, Kiew, Prag, Bukarest und Zagreb.

Pleon Europe festigt seine Position in
Osteuropa mit sechs neuen Büros in Moskau, Warschau, Kiew, Prag,
Bukarest und Zagreb. Damit sei Pleon mit 31 Standorten in den
wichtigsten 15 europäischen Ländern vertreten, wie es in der Mitteilung
heisst. Die Nachfrage nach Public Affairs und Marketing-Leistungen in
Osteuropa sei hoch. Insbesondere in Russland, der Ukraine und Polen
seien die Kommunikationsmärkte ausreichend entwickelt und die Menschen
in ihrem Informations- und Kaufverhalten ebenso anspruchsvoll und
differenziert wie westliche Konsumenten. Die neuen Agenturen wurden
teilweise durch Akquisitionen und teilweise durch die Übergabe von
Verantwortung innerhalb der BBDO erworben. Die BBDO ist
Mehrheitsgesellschafter von Pleon. Pleon beschäftigt europaweit nun 850
Mitarbeiter. In der Schweiz hatte sich Pleon im Juli letzten Jahres
mit der Baarer c-matrix group zusammengeschlossen.

Inhaltlicher und visueller Relaunch bei Radio BeO

Der lokale Radiosender Radio Berner Oberland (Radio BeO) hat per Anfang Jahr sein Angebot erweitert.

Der lokale Radiosender Radio Berner
Oberland (Radio BeO) hat per Anfang Jahr sein Angebot erweitert. Neu
wurden eine wöchentliche VIP-Talksendung sowie eine Morgenshow ins
Programm aufgenommen. Ausserdem werden die regionalen Nachrichten zu
den Hauptsendezeiten ausführlicher gesendet. Der bewusste Ausbau der
Berichterstattung aus der Region entspricht der Erweiterung der
«Service Public Régional» – Idee im Radiobereich. Mit einem neuen Logo
hat das Privatradio auch visuell einen Relaunch erfahren.

Pilot mit Umlaut

Luca Aloisi wundert sich über Cabriobegleitungen mit aviärer Influenza und debüle Markönnamen.

Fahrzeugnavigation Liebe schöpferische
Naturen und Konsumentenpeiniger, auch dieses Jahr bleibe ich Ihnen
nicht erspart. Aber das haben Sie sich ja selbst zuzuschreiben und
Ihrem fehlenden Sinn für das Lächerliche. Nehmen Sie nebenstehende
Anzeige.
Mal ehrlich: Würden Sie sich mit einer solchen Begleiterin auf der
Strasse rumzeigen? Schlecht sieht sie ja nicht aus. Aber hat die
hysterisch glückliche Cabriomitfahrerin mit den ausgebreiteten
Flatterarmen eine Aviäre Influenza oder sonst einen Vogel? Zum Glück
weder noch, wie wir aus der Anzeige erfahren, sondern lediglich das
neuste Hightech-Gadget Nüvi. Das gibt doch zu denken.
Angesichts solch gravierender Nebenwirkungen wie die abgebildeten
motorischen Fehlfunktionen empfiehlt sich der Einsatz von Nüvi wohl nur
unter ärztlicher Aufsicht; in diesem Fall wohl der Fahrer. Eigentlich
schade, denn  «der König der Welt» (aha, der Texter ist wohl ein
Monarchist) hat trotz seiner bescheidenen Dimensionen so manches auf
dem Kasten: Er navigiert Reisende  sicher ans Ziel, unterhält sie
mit Bildern und Musik, spricht neun Sprachen und rechnet munter von
einer in die andere Währung. Nicht schlecht, würde die Freude nur nicht
durch seinen debülen Markönname und durch das Gehirn erschlaffende
Werbemotiv getrübt. (la) 

tel.search.ch mit Redesign und Zusatzfunktionen

Das elektronische Telefonbuch tel.search.ch wartet mit einem Redesign, mehr Funktionalität und einer Weltneuheit auf.

Das elektronische Telefonbuch
tel.search.ch wartet mit einem Redesign, mehr Funktionalität und einer
Weltneuheit auf. Diverse Zusatzinformationen, URLs, Öffungszeiten,
E-Mail-Adressen, aber auch Chat-IDs und Skypenummern, sind nun
kostenlos zum Eintrag ergänzbar. Die Weltneuheit: Skypenummern können
von einem Skypeanwender direkt mit Mausklick angewählt werden.

Das kann nur ein Wettbewerb

Presse Das Publikum hat gewählt und ein Sujet von Favo Basel zur besten Idee gekürt im Wettbewerb «Das kann nur ein Inserat».

Presse Das Publikum hat gewählt und ein Sujet von Favo Basel zur besten Idee gekürt im Wettbewerb «Das kann nur ein Inserat».Seit drei Jahren wirbt der Verband
Schweizer Presse unter dem Slogan «Das kann nur ein Inserat» für die
Einzigartigkeit von Anzeigen. 34 Sujets von 34 namhaften Agenturen
wurden in den Jahren 2003, 2004 und 2005 geschaltet. Über 120 einzelne
Titel aus allen Pressekategorien in der Deutschschweiz und Westschweiz
haben im Rahmen dieser grossen Offensive für die Gattung Print
insgesamt über 800 Anzeigensujets publiziert. Als Abschluss und
Höhepunkt fand auch für die Kampagne 2005 eine Publikums-Jurierung
statt. Anlässlich der diesjährigen Dreikönigstagung konnte die
Werbeagentur Favo Basel die Trophäe für ihr Sujet «Ein Inserat sehen
auch die wenigen Menschen, die keine Zeitung/Zeitschrift lesen»
entgegennehmen.
 
Die Beteiligung des Publikums am Wettbewerb war 2005 mit knapp 25 000
Stimmen um 8000 Stimmen grösser als im Vorjahr. Zwei Drittel gingen per
Anzeigencoupons ein, ein Drittel übers Internet. Die Agentur Favo Basel
wurde mit 4087 Stimmen zum Sieger gewählt. Mit 3822 Stimmen belegte die
Agentur Blue Spirit Communications aus Schlieren den zweiten Platz mit
ihrem Sujet «Troyanisches Pferd – Ein Inserat verschafft Ihnen Zugang
zu jeder Gesellschaft». Den dritten Platz erreichte mit 3399 Stimmen
die Agentur Saatchi & Saatchi Simko aus Genf mit dem Sujet «Pizza –
Die Wirkung einer Anzeige hat kein Verfalldatum».

Die Kampagne des Verbands Schweizer Presse will primär potenzielle
Auftraggeber, Media- und Werbeagenturen erreichen und ihnen die
Vorteile des Mediums Print aktuell ins Bewusstsein rufen sowie – als
Nebennutzen – bei den Leserinnen und Lesern Sympathie für die Anzeige
als Werbemittel auslösen.

Die Botschaft und das Prinzip der Kampagne werden auch in der vierten
Staffel 2006 unverändert fortgesetzt. Neu sind die Botschafter: An
Stelle etablierter Werbeagenturen wurde jungen Kreativen (bis Jahrgang
1977) aus Schweizer Werbeagenturen die Möglichkeit geboten, die Aussage
«Das kann nur ein Inserat» auf neue Art umzusetzen. 39 Einer- und
Zweierteams nahmen die Herausforderung an und reichten 78 Vorschläge
ein – weit mehr, als man bei einem erstmals durchgeführten Wettbewerb
erwarten kann, wie sich Toni Vetterli freut, Leiter Marketing beim
Verband Schweizer Presse.

Zwölf junge Teams haben den Auftrag erhalten, ihre Anzeige zu
realisieren. Sie bekommen dafür ein Honorar von je 5000 Franken. Die
neuen Anzeigen werden im März in der Werbewoche vorgestellt, nachdem
sie die Jury noch einmal unter dem Aspekt «Qualität der Umsetzung»
bewertet hat. Zwei Siegerteams dürfen im Mai nach Berlin reisen zum
Finale des «Best Young European Team», dem internationalen Pendant zum
Schweizer Young-Creative-Wettbewerb. Die Schweizer Leserinnen und Leser
können die neuen Inserate vom Oktober bis November in rund 100
Publikationen jurieren.

Andreas Panzeri

Diese Suppe ess ich doch

Food Knorrs Hausagentur JWT+H+F hat die neue "Le Jardin"-Gemüsesuppe überzeugend gekocht und gewürzt.

Food Kinderüberraschung mag neben Pommes
Frites und Hamburger das beliebteste Nahrungsmittel eines jeden
Dreikäsehochs sein. Zur Freude der Eltern hat Knorr kürzlich eine
Kinderüberraschung der anderen Art eingeführt: die besonders
reichhaltige «Le Jardin»-Gemüsesuppe. Überzeugend gekocht und gewürzt
hat sie Hausagentur JWT+H+F. 

Füdli spaltet Bündner

Crossmedia Das Büro Reinhold, Manifesto Film und Universal Music machen gemeinsam Werbung für Graubünden. Sie wollen damit auch gleich in die Hitparade.

Crossmedia Das Büro Reinhold, Manifesto
Film und Universal Music machen gemeinsam Werbung für Graubünden. Sie
wollen damit nicht nur Gäste anlocken, sondern auch gleich in die
Hitparade.Die einen finden es anstössig. Für andere
ist die Idee hitverdächtig. «Move your Füdli» heisst das neu kreierte
«Bündner Antidepressivum gegen Null-Wirtschaftswachstum, Flachlandnebel und schwere Beine». Das
Rezept: Ein Werbespot wird zu einem Musikvideo ausgebaut, von Universal
in die Plattenläden gebracht und in den Musiksendern «heavy promoted».
Im besten Fall schafft der Werbe-song damit den Sprung in die
Hitparade. Wenn nicht, macht die Idee zumindest auffällig und
wirkungsvoll crossmedial Stimmung für Ferien in Graubünden.

Begonnen hatte alles an einem kalten Novembertag im Bündnerland. Die
Filmer von Manifesto Film waren auf der Suche nach drei urchigen
Bartträgern. Rund um die Graubünden-Kampagne aus dem Büro Reinhold
sollten diese in einem TV-Spot die Unterländer mit einer schrägen
Fitness-Show auf die Eröffnung der Wintersaison 2004/05 aufmerksam
machen. «Als Werbe- und Spielfilm-Regisseur bin ich an ungewöhnliche
Drehorte gewohnt, aber diese Casting-Aufnahmen werde ich nicht
vergessen», erinnert sich Reto Salimbeni.

Ein Stier, drei Mannsbilder
Er baute die Kamera in Domat-Ems im Stall von Landwirt Claudio Signer
auf. Als Claudio vor der Kamera seinen Part spielte, merkten die Filmer
plötzlich, dass nur wenige Meter hinter ihnen ein gigantischer, eine
Tonne schwerer Stier stand. «Dass er mit einem Nasenring gesichert war,
habe ich im ersten Augenblick natürlich nicht bemerkt und bin gehörig
erschrocken», erinnert sich Salimbeni. Claudio lachte darüber nur und
meinte: «Das isch dr Steve … er macht der nüt.»

Die Stimmung war jedenfalls gelockert, man hockte noch ein bisschen
zusammen – und der Rest nahm seinen Lauf … «Schon bei den ersten
Aufnahmen zeigten die drei Bündner Gion, Claudio und Toni viel
komödiantisches und auch musikalisches Talent», erklärt Salimbeni, der
früher selber Rockmusiker werden wollte. Aus Freude am Spass wurden
deshalb nach dem Filmdreh einige weitere Songs improvisiert und
aufgenommen. Dann war Universal Music Zürich von der «Fitta mit em
Gion»-Band derart begeistert, dass inzwischen gleich auch ein lüpfiger
Party-Song mit Video-Clip produziert wurde.

Die Single «Move your Füdli» ist seit dem 6. Januar in allen Schweizer
Fachgeschäften erhältlich. Inzwischen animieren die kultigen Jungs von
«Fitta mit am Gion» auch im Internet mit ihrem Song zum Bewegen des
Allerwertesten. Unter www.fitta-mit-am-gion.ch kann man seine eigene
Karaoke-Version zum Besten geben oder den drei urchigen Bündner
Individualisten beim Video-Clip-Dreh über die Schulter gucken. Auf der
von der Station AG produzierten Website kann man auch interaktiv in
einer schrägen Schneeballschlacht gegen die drei Originale antreten
oder sich die Boys als Bildschirmschoner runterladen. Eingefleischte
Fans können sich die schrägen Sprüche ihrer Lieblinge auch aufs Handy
laden. Des Weiteren erfährt man auf der Website allerlei Wissenswertes
über die drei Stimmungskanonen und das Fun-Projekt aus dem Hause
Universal, Manifesto und Reinhold.

Sauglattismus, oder?
In Graubünden, wo der Clip von vielen Bergbahnen auch auf ihren
Bildschirmen in den Warteräumen gezeigt wird, sind die Meinungen über
«Move your Füdli» gespalten. Hanspeter Danuser von St. Moritz oder
Armin Egger als Verkehrsdirektor von Davos stufen diese Art von Werbung
eher als «Sauglattismus» und nicht für ihre Kundschaft ab. Lob findet
hingegen Hans-Kaspar Schwarzenbach, Direktor von Arosa Tourismus.
Ebenso Olivier Federspiel, Direktor von Graubünden Ferien. Er hat den
Clip verschiedenen Tourismuspartnern vorgeführt und dabei «sehr
positive Reaktionen» bekommen. Reinhold Weber, seit 1989 für die
Graubünden-Werbung zuständig, zeigt sich glücklich über so viel
Wirkung, wenn die Idee für einen Spot sogar zusätzlich das Interesse
eines namhaften Plattenlabels wie Universal und damit auch viele Medien
provoziert hat.

Andreas Panzeri

Mehr Inserate sind zu wenig

Digitale Übermittlung Print Online reduziert die Tarife pro übermitteltes Inserat nicht. Obwohl das Volumen wächst.

Digitale Übermittlung Print Online reduziert die Tarife pro übermitteltes Inserat nicht. Obwohl das Volumen wächst.«Obwohl das gesamte Inseratevolumen 2005
weiter gesunken ist, sind wir noch immer in der Lage, wachsen zu
können», sagt Kurt Obrist, Geschäftsführer des Inserateübermittlers
Print Online (POL). Tatsächlich konnte POL sein elektronisch verteiltes
Volumen zum dritten Mal in Folge steigern: 2005 leitete der
«digitale Kurier» (O-Ton auf www.printonline.ch) 122000 Inserate an die
Verlage weiter, rund 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das POL-Mehrvolumen
hat gemäss Obrist mit zwei Entwicklungen zu tun. «Zum einen werden
heute eher kleinere Formate an Stelle seitendominierender Anzeigen
gebucht, zweitens haben gewisse Rubriken wie Stellen und Immobilien
wieder angezogen», sagt er. Beides spürte auch POL. Erstmals gehörten
mehr als die Hälfte (55%) der übermittelten Anzeigen zur POL-Kategorie
«Kleininserate» (<311 Quadratzentimeter), 2004 machte diese
Kategorie erst 47 Prozent aus.

Wegen des steigenden Anteils der Kleininserate konnte POL trotz
gewachsenem Gesamtvolumen den Umsatz nur leicht auf knapp über 2
Millionen Franken steigern, 2004 lag der Erlös noch etwas darunter.
Damit sind gemäss Kurt Obrist gerade etwa die Betriebskosten des
Datenkuriers gedeckt. Pech für die Verlage, die Empfänger der von
POL-übermittelten Inserate. Denn einen Gewinn würde ihnen das
Non-Profit-Unternehmen, das 1998 von NZZ, Tamedia, Ringier und
Publicitas (je 25 Prozent) gegründet wurde, in Form von Preissenkungen
weitergeben (wie dies 2002 und 2003). Nun verzichtet POL aber auf Grund
der Umsatzsituation bereits zum dritten Mal nach 2003 auf eine
Reduktion, die Tarife bleiben somit 2006 unverändert.

Es gibt sie weiterhin in zwei Kategorien: Grossverlage bezahlen eine
jährliche Anschlussgebühr von 15000 Franken und pro Inserat 10 Franken.
Kleininserate kosten 6 Franken. Verlage ohne Anschlussgebühr bezahlen
30 Franken pro Inserat, Kleininserate kosten hier 18 Franken. In beiden
Kategorien kommt noch eine Datenmengen-abhängige Abgabe hinzu: 2
Franken pro Megabyte.

Markus Knöpfli

Wieder mehr Plakatkontakte

Plakatwerbung Vier der fünf wichtigsten Schweizer Flughäfen boten im vergangenen Jahr mehr Kontakte für die Flughafenwerbung.

Plakatwerbung Vier der fünf wichtigsten
Schweizer Flughäfen weisen für das vergangene Jahr wieder gestiegene
Passagierzahlen und damit mehr Kontakte für die Flughafenwerbung auf.
Der Flughafen Zürich kam im gesamten 2005 auf 17,9 Millionen
Passagiere, 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr und wieder etwa gleichviel
wie 2002. Genf-Cointrin befindet sich seit Jahren im Steigflug und kann
neu 9,4 Millionen Passagiere, ein Plus von 9,5 Prozent vorlegen. Mit
3,3 Millionen Passagieren steht der EuroAirport Basel-Mulhouse auf
tieferem Niveau, doch seine Frequenzen legten gar um 30 Prozent zu.
Noch keine genauen Zahlen sind aus Lugano und Bern verfügbar. Gemäss
ersten Trendangaben ist in Lugano-Agno ebenfalls mit einem Plus zu
rechnen, während Bern-Belp erneut ein Minus hinnehmen muss.
Folgende Aussenwerber sind von den insgesamt steigenden Frequenzen
tangiert: Clear Channel Plakanda betreut Unique und Teile des
EuroAirports, die Allgemeine Plakatgesellschaft ist in Basel, Genf und
Lugano präsent, JCDecaux verkauft Flächen im EuroAirport, während
Baracom und Publiscreen den Flughafen Bern-Belp vermarkten. (mk)

Der neue Schweizer TV-Sender heisst Elevator TV

Der Bundesrat hat der Elevator TV AG mit Sitz in Kilchberg die Konzession erteilt, in der ganzen Schweiz ein Fernsehprogramm auszustrahlen.

Der Bundesrat hat der Elevator TV AG mit
Sitz in Kilchberg die Konzession erteilt, in der ganzen Schweiz ein
Fernsehprogramm auszustrahlen. Initiant und Mehrheitsaktionär ist
Dominik Kaiser, früherer Chef von Viva Plus und Mitbegründer  der
Street Parade. Wie Kaiser der Werbewoche gegenüber  bekannt gab,
ist der Programmstart gegen  Ende August vorgesehen. Elevator TV
richtet sich vor allem an die Zielgruppe der jungen Erwachsenen.
Das über das genaue Programm kann Kaiser noch keine konkrete Auskunft
geben. Die Programminhalte werden eingekauft oder als
Produktionsaufträge vergeben. „Zur Zeit sind keine Talkshows geplant“,
so Kaiser. Rund 20 Beschäftigte werden das TV-Programm  auf einem
analogen und zwei digitalen Kanälen produzieren. Die Tonspur soll
gleichzeitig als Radioprogramm verbreitet werden. Es sind auch
interaktive Sendegefässe vorgesehen, Zuschauerinnen und Zuschauer
können mittels SMS, MMS, E-Mail oder Telefon an Sendungen aktiv
teilnehmen. „Die Einkünfte aus Interaktionen und Nebenrechten werden
über 25 Prozent ausmachen, die klassische Werbung ist aber nach wie vor
unsere wichtigste Einnahmequelle. Unseren Werbekunden werden wir alle Wünsche erfüllen“, sagt Kaiser gegenüber der Werbewoche.

Goolge-Anzeigen in der Chicago Sun-Times

Google hat mit der Chicago Sun-Times einen ersten Medienpartner gefunden.

Google hat mit der Chicago Sun-Times einen
neuen Medienpartner gefunden. Die amerikanische Tageszeitung druckt
Kleinanzeigen des Suchmaschinen-Giganten. Google platziert seine
Kleinanzeigen, die mit der Überschrift «Ads by Google» betitelt sind,
in der Inserate-Rubrik der Chicago Sun-Times, die bis anhin für interne
Anzeigen bestimmt war. Die Partnerschaft mit der Chicago Sun-Times sei
eine Testphase und sei Teil von Google’s Bemühungen, neue Wege zu
entwickeln, die effiziente Werbemöglichkeiten für Werber, Verleger und
User bieten würden, erklärte ein Google-Sprecher gegenüber Adage.com.
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