Neuer Chefredaktor für Volksstimme

Christian Horisberger übernimmt die Leitung der Oberbaselbieter Lokalzeitung. Er löst Rolf Wirz ab.

Christian Horisberger wird neuer
Chefredaktor der Oberbaselbieter Lokalzeitung Volksstimme. Der
36-Jährige übernimmt die Leitung des dreimal wöchentlich erscheinenden
Blattes am 1. April. Horisberger, der derzeit bei der Automobil Revue
arbeitet, wird Nachfolger von Rolf Wirz. Dieser wechselt in die
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit/Mediendienst der Baselbieter Polizei.
Der neue Chefredaktor war laut SDA bereits von 1991 bis 2000 bei
der  Volksstimme als Sportredaktor tätig.

Deutscher Werbemarkt wächst weiter

In Deutschland wurden letztes Jahr 19,1 Milliarden Euro für Werbung in den klassischen Medien ausgegeben, wie aus der Werbestatistik von Nielsen Media Research hervorgeht. Für 2006 rechnet Nielsen mit einem Bruttowachstum zwischen 7 und 8 %. ...

In Deutschland wurden letztes Jahr 19,1
Milliarden Euro für Werbung in den klassischen Medien ausgegeben. Damit
wuchs der Werbemarkt gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, wie aus der
Bruttowerbestatistik von Nielsen Media Research hervorgeht. „Damit
wächst der Werbemarkt im dritten Jahr in Folge auf sehr hohem Niveau“,
erklärte Ludger Wibbelt, Geschäftsführer des Werbemarktforschers.  
Die Steigerung der Bruttowerbeinvestitionen beruht zu einem grossen
Teil auf Eigenwerbung der Medien, die ihre Werbeausgaben um 350
Millionen Euro steigerten. Hier wurden neben vielen Zusatzgeschäften
der Medien, wie Literatur-Editionen und Reisen, auch die Online-Medien
sowie die privaten TV-Sender stärker promotet.
Mit ca. 100 Millionen Euro deutlich gewachsen sind die Ausgaben der
Bereiche Handelsorganisationen und Telekommunikation. Sehr dynamisch
war mit einem Plus von 45,2 % der Bereich Putz- und Pflegemittel. Des
Weiteren investierten die Unternehmen im Bereich der Milchprodukte
zusätzlich 51 Millionen Euro und steigerten ihre
Bruttowerbeaufwendungen auf 326 Millionen Euro.  
 
Weniger Geld investierten Finanzanlage-Unternehmen, aber auch
Waschmittel-Hersteller: Hier wurden die Werbeaufwendungen um mehr als
25 % oder 45 Millionen Euro gesenkt.
 
Die höchsten Werbeumsätze in den klassischen Medien verbuchte erneut
das Fernsehen mit 8 Milliarden Euro, das entspricht einem Wachstum von
4,2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Tageszeitungen legten um 9,9 % auf 5
Milliarden Euro zu, wobei Rubrikenanzeigen in der Nielsen-Statistik
nicht einbezogen werden. Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem
Werbeumsatz von knapp 3,9 Milliarden Euro den geringen Verlust von -0,6
%. Das Radio erzielte die höchste prozentuale Wachstumsrate mit 15,7 %
auf 1,2 Milliarden Euro. Die Werbeeinnahmen bei den Plakaten wuchsen um
8,8 % auf fast 612 Millionen Euro. Fachzeitschriften verzeichneten eine
leichte Steigerung von 0,7 % auf ca. 423 Millionen Euro.
Für 2006 rechnet Nielsen Media Research mit einem Bruttowachstum
zwischen 7 und 8 %. Günstige Faktoren sind die Fussball-WM 06 oder der
Vorzieheffekt wegen der Mehrwertsteuererhöhung in 2007.

APG holt Verstärkung für Key Account Management

Die APG verstärkt das Key Account Management mit Karin Komar und Beppo Genovese und setzt Stephan Hug als nationalen Verkaufstrainer ein.

Die APG verstärkt das Key Account
Management mit Karin Komar und Beppo Genovese und setzt Stephan Hug als
nationalen Verkaufstrainer ein. Karin Komar blickt laut Communiqué auf
eine elfjährige Tätigkeit in verschiedenen Funktionen innerhalb der APG
zurück. Beppo Genovese war von 1999 bis 2004 bei Star Plakat tätig und
kehrt nun nach einem kurzen branchenfremden Abstecher in diesen Bereich
zurück. Im Rahmen des Key Account Managements sind beide sowohl für den
Agenturbereich wie auch für Auftraggeber zuständig. Stephan Hug ist
seit 1984 für das Unternehmen tätig und übernimmt ab sofort die
Verantwortung für die Aus- und Weiterbildung des gesamten Verkaufsteams.

Teilnahmefrist für Plakat-Wettbewerb läuft

Der Verein 100 Beste Plakate ruft zum internationalen Designwettbewerb «100 beste Plakate des Jahres Deutschland Österreich Schweiz» auf.

Der Verein 100 Beste Plakate ruft zum
internationalen Designwettbewerb «100 beste Plakate des Jahres
Deutschland Österreich Schweiz» auf. Bis zum 17. Februar können
Werbeschaffende Plakate einreichen, die sie im letzten Jahr hergestellt
haben. Die Auswahl der 100 besten Plakate und Plakatserien erfolgt am
24. und 25. Februar 2006 in Berlin durch eine internationale Jury.
Interessierte finden auf der Website des Veranstalters die
detaillierten Informationen.

Le Temps verkleinert Redaktion

Obwohl die Westschweizer Tageszeitung Le Temps in den letzten zwei Jahren schwarze Zahlen schrieb, muss sie acht Stellen streichen.

Obwohl die Westschweizer Tageszeitung Le
Temps in den letzten zwei Jahren schwarze Zahlen schrieb, muss sie acht
Stellen streichen. Wie der Verwaltungspräsident Stéphane Garelli
gegenüber dem Radio RSR sagte, müsse dieser Schritt als Vorbereitung
betrachtet werden. Denn durch die Gratiszeitung Le Matin Bleu sowie die
baldige Lancierung des Konkurrenzproduktes 20 minutes ringen zwei
weitere Zeitungen um den Werbekuchen von Le Temps. Vier der betroffenen
Stellen werden durch natürliche Abgänge aufgehoben. Für die weiteren
vier Stellen kommt es in denn nächsten zwei Jahren zu Entlassungen. Wie
die Nachrichtenagentur SDA meldet, ist die Personalkommission über die
Massnahme der Direktion und des Verwaltungsrates erzürnt. Das Personal
trifft sich nun am Donnerstag zu einer Generalversammlung.

Sat.1 und Viva Schweiz stellen Call-In Sendungen bis auf Weiteres ein

Wie Viva Schweiz berichtet, hat das Statthalteramt Zürich am Donnerstag per Verfügung die Telefonerlöse der Sendungen SwissQuiz von Sat.1 Schweiz und WWT (Web, Wap, Telefon) von Viva Schweiz sperren lassen.

Wie Viva Schweiz berichtet, hat das
Statthalteramt Zürich am Donnerstag per Verfügung die Telefonerlöse der
Sendungen SwissQuiz von Sat.1 Schweiz und WWT (Web, Wap, Telefon) von
Viva Schweiz sperren lassen. Die Sender und die verantwortliche
Produktionsfirma Voice Publishing haben daraufhin beschlossen, den
Sendebetrieb per sofort und bis auf Weiteres einzustellen.
Das Statthalteramt Zürich stellt sich auf den Standpunkt, dass mit der
Möglichkeit der Gratisteilnahme per Internet, Handy und Postkarte die
Chancengleichheit für kostenpflichtige und kostenlose Teilnahmeformen
nicht gewährleistet sei. Auf Anfrage der Betreiber hatte die Abteilung
für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich, welche die früheren
Formate beanstandet hatte, die neueste Generation von Rätselsendungen
geprüft, und war zu dem Schluss gekommen, dass die Spiele und die
Möglichkeien zur Gratisteilnahme den Vorschriften des Lotteriegesetzes
genügen.
Voice Publishing und die beiden Sender prüfen nun erneute, rechtliche Schritte gegen das Vorgehen des Statthalteramtes Zürich.

Mitarbeiter von Liberation streiken

Die französische Zeitung Liberation wird am Freitag 13. November nicht erscheinen.

Die französische Zeitung Liberation wird
am Freitag 13. November nicht erscheinen. Am Donnerstag streikte die
gesamte Belegschaft aus Protest gegen einen Sozialplan. Dieser sieht
vor, insgesamt 47 Stellen aus den Bereichen Redaktion, Verwaltung und
Verkauf auszugliedern, um damit das Unternehmensdefizit um 4 Million
Euro zu senken. Wie derStandard.at berichtet, liegt dem Betriebsrat
seit Anfang Woche ein Expertenbericht vor, der auch andere Wege zur
Defizittilgung für möglich hält. Bereits im November streikte die
Belegschaft während vier Tagen, als der Sozialplan angekündigt wurde.

Informantenschutz soll in französischem Presserecht verankert werden

Justizminister Pascal Clément kündigte die Verankerung des Rechts auf Zeugnisverweigerung zum Schutz von Informanten im Pressegesetz an.

Justizminister Pascal Clément kündigte die
Verankerung des Rechts auf Zeugnisverweigerung zum Schutz von
Informanten im Pressegesetz an. Damit sollen Journalisten und ihre
Mitarbeiter in Frankreich ein verbrieftes Recht zum Schiutz ihrer
Quellen erhalten. Nur bei sehr schweren Verstössen und nur in
Ausnahmefällen dürfe es Ausnahmen von dieser Regel geben, heisst es in
der Mitteilung der SDA weiter. Journalisten können in Frankreich
künftig einen Richter einschalten, wenn ihrer Einschätzung nach der
Quellenschutz durch Durchsuchungen und Beschlagnahmungen
unverhältnismässig beeinträchtigt werde. Die neuen Bestimmungen werden
das Gesetz von 1881 über die Pressefreiheit ergänzen.

AWP verstärkt Zusammen- arbeit mit Dow Jones Newswires und dpa-AFX

Die Schweizer Finanznachrichtenagentur für Wirtschaftspublikationen baut das Angebot an internationalen Nachrichten für ihre Produkte aus.

Die Schweizer Finanznachrichtenagentur für
Wirtschafts- Publikationen (AWP) wird künftig enger mit ihren
Partneragenturen Dow Jones Newswires und dpa-AFX zusammenarbeiten. Wie
die Nachrichtenagentur SDA berichtet, hat das Unternehmen die
Vermarktungsrechte an den deutschsprachigen Produkten von Dow Jones
Newswires und dpa-AFX in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein
erworben. Ab 16. Januar nutzt die AWP das Angebot der beiden
Partneragenturen für den Internet-Dienst sowie das Premium-Produkt für
Finanzprofis.

Discovery steigt in deutschen Medienmarkt ein

Der amerikanische Medienmogul John Malone hat mit seinem Unternehmen Discovery Communications 98 Prozent des deutschen Sender XXP gekauft.

Der amerikanische Medienmogul John Malone
hat mit seinem Unternehmen Discovery Communications 98 Prozent des
deutschen Sender XXP gekauft. Die bisherigen Besitzer Spiegel TV und
DCTP bleiben mit einem Anteil von einem Prozent Gesellschafter und sind
nach wie vor für das Programm zuständig. Wie die Frankfurter Allgemeine
Zeitung am Donnerstag berichtete, plant Discovery Communications die
Reichweite von XXP auszuweiten und die Sendezeit von vier auf 24
Stunden zu erhöhen.

Faspo gründet Hall of Fame des Sponsoring

Am 17. Januar ruft der Sponsoringverband Faspo die Halle of Fame des Sponsoring ins Leben.

Am 17. Januar ruft der Sponsoringverband
Faspo die Halle of Fame des Sponsoring ins Leben. Darin erhalten
Persönlichkeiten Einzug, die sich um das Sponsoring verdient gemacht
haben und von einer Fachjury gewählt wurden. Zu den ersten Laureaten
zählen neben anderen die Schweizer Klaus Jürgen Hempel und Jürgen Lenz
von der Schweizer Vermarktungsgesellschaft Team, welche die Marke UEFA
Champions League aufbauten. Auch der Bandenwerbung-Vermarkter Cesar W.
Lüthi erhält eine Auszeichnung.

Der Bund schafft die eigene Sportredaktion ab

Der Bund bezieht im Rahmen des Berner Modells und den damit verbundenen Sparmassnahmen ab 1. Mai seine Sportnachrichten von der Berner Zeitung .

Der Bund bezieht im Rahmen des Berner
Modells und den damit verbundenen Sparmassnahmen ab 1. Mai seine
Sportnachrichten von der Berner Zeitung (BZ). Als Konsequenz gehen beim
Bund 5,8 Stellen verloren, heisst es in einer Medienmitteilung der
Espace Media Groupe vom Donnerstag. Im Gegenzuge wird die
BZ-Sportredaktion von 10,2 Stellen auf 12 Stellen ausgebaut. Nach
Möglichkeit sollen diese Stellen sowie absehbare Vakanzen mit
bisherigen Bund-Journalisten besetzt werden. Für austretende
Mitarbeiter besteht ein Sozialplan. 
„Wir müssen diese Massnahmen
ergreifen, um die beiden Zeitungen am Leben zu behalten,“ sagte
Bund-Chefredaktor Hanspeter Spörri auf Anfrage der Werbewoche. Die
Kürzung sei einzig beim Sport möglich gewesen. Denn nur bei diesem
Ressort sei es möglich, dass eine Redaktion die Arbeit für zwei
unabhängige und unterschiedlich ausgerichtete Zeitungen übernähme.
Weitere Zusammenlegungen seien nicht geplant: „Wenn man die beiden
Blätter zusammenlegen wollen würde, dann wäre das schon längst
geschehen“, führte Spörri weiter aus.
BZ-Chefredaktor Michael Hug räumte
gegenüber der SDA ein, dass beim defizitären Bunde durch die getroffene
Lösung „eine neue Abhängigkeit“ entstehe. Dass man mit der Auflösung
der Bund-Sportredaktion aber das Berner Modell – die Produktion zweier
redaktionell unabhängigen Zeitungen unter einem Verlagsdach –
preisgäbe, bestreiten beide Chefredaktoren.
Laut den Mediengewerkschaften Comedia und Impressum stehen aber bereits
weitere Abbaumassnahmen an. Geplant sei ein gemeinsames Korrektorat
und auch von der Bildbearbeitung ist die Rede. Die Frage steht
letztlich im Raum, ob am Ende noch genügend Ressourcen zur Verfügung
stehen, um Qualitätszeitungen zu machen.
Kritik wird auch durch das Vorgehen der Verantwortlichen laut, meldet
die SDA. So wüssten die Mitarbeitenden noch nicht, wer von den
Entlassungen betroffen sei. Auch sei der Sozialplan, von den die Rede
war, noch nicht ausgehandelt.
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