Burda legt im Q4 um 25 Prozent zu

Der Hubert Burda Verlag hat im vierten Quartal 2005 fast 14,5 Millionen Zeitschriften verkauft.

Der Hubert Burda Verlag hat im vierten
Quartal 2005 fast 14,5 Millionen Zeitschriften verkauft. Das entspricht
im Vergleich zur Vorjahresperiode einem Anstieg um 25,5 Prozent.
Verantwortlich für dieses Ergebnis sind vor allem internationale
Zeitschriftenmarken sowie die Titel, welche durch die Verlagsgruppe
Milchstrasse hinzugekommen sind. Deutlich zugelegt haben der Wohntitel
Wohnen & Garten mit einem Wachstum von 19,1 Prozent und das
Männermagazin Playboy (+ 14,3 Prozent). Stabil geblieben sind die
Wochenmagazine wie Focus, Super Illu und Bunte.

Migros-Magazin ab 3. April neu am Montag

Die beiden Titel der Migros Presse, das deutschsprachige Migros-Magazin und das französischsprachige Migros Magazine, erscheinen ab 3. April 2006 montags.

Die beiden Titel der Migros Presse, das
deutschsprachige Migros-Magazin und das französischsprachige Migros
Magazine, erscheinen ab 3. April 2006 montags. Damit reagiere die
Migros Presse auf einen Wunsch der Leserinnen und Leser, früher über
Aktionen und Informationen auf den Laugenden zu sein, so das
Communiqué. Das Magazin von Coop, welches Hunderttausende
Konsumentinnen und Konsumenten parellel erhalten, erscheint weiterhin
am Dienstag.
Wie Verlagsleiter Bernt Maulaz gegenüber der Werbewoche ausführt,
bietet die Vorverlegung um einen Tag auch den Inserenten Vorteile. Zum
einen gelangen Produkte- und Aktionsinformationen im Kampf um die
Aufmerksamkeit der Konsumentinnen und Konsumenten eben „einen Tag
früher zu den Kundinnen und Kunden und nicht mehr gleichzeitig mit der
Coopzeitung“. Und Drittkunden, die das Migros-Magazin als
Abverkaufskanal benutzten, biete die Vorverlegung „einen Tag mehr
Exklusivität“.
Das Migros-Magazin erscheint wöchentlich mit einer Auflage von 1.7 Millionen
deutschsprachigen und knapp 550’000 französischsprachigen Exemplaren und erreicht knapp 2.9 Millionen Konsumentinnen
und Konsumenten.

Werbeanstalt mit neuem Kopf und neuem Etat

Michael Manzardo verstärkt seit 1. Januar als Texter und Konzepter die Zürcher Agentur Werbeanstalt.

Michael Manzardo verstärkt seit 1. Januar
als Texter und Konzepter die Zürcher Agentur Werbeanstalt. Manzardo war
während den letzten Jahren bei mehreren Grossagenturen tätig, zuletzt
bei Bbdo in München. Zudem freut sich die nun einjährige Werbeanstalt
über den Etat-Gewinn eines grossen Schweizer Pharmaunternehmens. Um
welches es sich dabei handelt, wollte Geschäftsleiter Reto Dürrenberger
auf Anfrage der Werbewoche nicht preisgeben.

SonntagsZeitung: Gegendarstellung auf Frontseite

Die SonntagsZeitung hat auf ihrer Titelseite eine Gegendarstellung von Guido A. Zächs Anwältin Vera Delnon veröffentlicht.

Die SonntagsZeitung hat auf ihrer
Titelseite eine Gegendarstellung von Guido A. Zächs Anwältin Vera
Delnon veröffentlicht. Diese wehrt sich gegen den Vorwurf, ein Verbot
übertreten und damit Zächs Prozesschancen gefährdet zu haben. Im
Oktober 2005 wurde der bekannte Paraplegiker-Arzt Guido A. Zäch wegen
mehrfacher Veruntreuung zu 16 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt.
Zwei Tage vor Prozessbeginn am Basler Appellationsgericht berichtete
die SonntagsZeitung, Zäch sei durch seine Anwältin in Bedrängnis
geraten. In der vom Audienzrichter des Bezirksgerichts Zürich
angeordneten Gegendarstellung widerspricht Delnon der aussage der
SonntagsZeitung, dass sie sich über das geltende Verbot des
Zeugenkontakts im Vorfeld eines Prozesses hinweggesetzt habe mit dem
Hinweis, Katakt zu Zeugen zwecks Faktenprüfung sei Kernaufgabe jeder
Verteidigung, lediglich die Manipulation von Zeugen sei untersagt. Die
SonntagsZeitung ergänzte die Gegendarstellung mit dem Hinweis, sie
halte an ihrer Darstellung fest.
Durch die Berichterstattung in der SonntagsZeitung fühlt diese sich in
ihrer Berufsehre verletzt. Ob sie weitere rechtliche Mittel ergreife,
wollte die Anwältin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA nicht sagen.
Wie die SDA berichtet, wird sich die SonntagsZeitung noch weiter mit
den vier Artikeln zu beschäftigen haben, die sie im Rahmen des
Prozesses gegen Zäch im vergangenen Herbst veröffentlichte. Ende
Dezember haben Zäch und Delnon beim Presserat nämlich eine Beschwerde
eingereicht. Darin wird der SonntagsZeitung neben anderen Verstössen
gegen die Sorgfaltspflicht die Entstellung der Wahrheit vorgeworfen.

Haim Saban nimmt neue Verhandlungen mit Spinger auf

Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtete, wird Haim Saban, Haupteigentümer der Sendergruppe Pro Sieben Sat.1, am Montag mit Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner Neuverhandlungen aufnehmen.

Wie die Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung berichtete, wird Haim Saban, Haupteigentümer der
Sendergruppe Pro Sieben Sat.1, am Montag mit Springer-Vorstandschef Mathias
Döpfner Neuverhandlungen aufnehmen. Eine neue Verhandlungsrunde war
notwendig geworden, weil das Bundeskartellamt Springer den Einstieg ins
Fernsehgeschäft nur unter der Bedingung erlaubt, daß Pro Sieben
zunächst verkauft und dann erst Sat.1 übernommen wird. Den Vorschlag
Springers, die Senderkette nur für eine juristische Sekunde zu
übernehmen, um nicht das ganze Geschäft neu aufrollen zu müssen, hatte
das Kartellamt abgelehnt.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, haben sich bereits zahlreiche
Interessenten für ProSieben gefunden, darunter das französische
Fernsehkonzern TF1 und der Pay-TV-Sender Premiere. Ob allerdings Saban
zur Herauslösung von ProSieben bereit ist oder seinen Konzern zu einem
späteren Zeitpunkt als Ganzes verkaufen will, ist nicht bekannt.
Sollte keine Einigung
zwischen Saban und Springer zustande kommen, geht der
Springer-Konzern aus dem Machtkampf ohne finanziellen Schaden hervor.
Das Kartellrisiko habe Döpfner durch eine Vertragsklausel mit Saban
vermieden und ein Rücktrittsrecht ausgehandelt, so die Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung. Nur wenn sich das Geschäft länger hinzieht,
muss Springer eine Verzinsung auf den noch nicht gezahlten Kaufpreis in
der Höhe von 50 Millionen Euro pro Monat zahlen.

100 Jahre Automobil Revue

Die Fachzeitschrift Automobil Revue wird im Januar 100 Jahre alt und feiert ihren Geburtstag mit einem Relaunch.

Die Fachzeitschrift Automobil Revue wird
im Januar 100 Jahre alt und feiert ihren Geburtstag mit einem Relaunch. Am 25. Januar 2006 erhält das
Heft ein neues Format und Layout. Diese Massnahmen begleiten laut
Communiqué die inhaltlichen Optimierungen, welche dem Leser
umfassendere Testinformationen sowie zusätzliche
Ratgeberdienste bieten sollen. Zudem wechselt die
Automobil Revue ihr Anzeigen-Tarifmodel. Neu werden ein Schwarzweiss- und ein
4-Farben-Tarif auf Standard-Seitenteile sowie ein Individualtarif für
Sonderformate angeboten. Der  Relaunch erfolgt auf dem
Redaktions- und Anzeigensystem NGEN, welches bei Espace Media neu für
alle Printtitel – erstmals aber mit dem Relaunch der Automobil Revue – 
eingeführt wird.
Als begleitende Massnahmen zum Jubiläum erscheint mit der Ausgabe
vom 25. Januar auch eine Jubiläumsausgabe
„1906 – 2006“. Diese Beilage beleuchtet die bewegte Geschichte des
Automobils und der Automobil Revue und wirft einen Blick in die
Zukunft. In der gleichen Woche findet in Bern die Jubiläumsfeier statt.
Eine Jubiläumsausstellung im Rahmen des Genfer Automobilsalons ist ein
weiteres Highlight.
Die Automobil Revue gehört zu den ältesten Autozeitschriften Europas
und versteht sich als führende Fachpublikation in der Schweiz. In der
hundertjährigen Geschichte des Magazins musste die Erscheinung nur
während des ersten Weltkrieges eingeschränkt werden. Heute zählt die
deutschsprachige Ausgabe 212’000 Leser, die französische Ausgabe (Revue
Automobile) verzeichnet 76’000 Leser. Die Auflagen liegen bei 38’215
Exemplaren für die deutsche und 18’622 Exemplaren für die französische
Version. Herausgeberin ist die Büchler Grafino AG, ein Unternehmen der
Espace Media Groupe.

Ticketvorverkauf für provokanten Marketing-Tag eröffnet

Der diesjährige Marketing-Tag mit der Verleihung der Marketing-Trophy geht am 14. März im KKL Luzern über die Bühne. Er steht im Zeichen von „Marketing-Provokation!? Zwischen Trend und Tradition“.

Am 14. März 2006 geht im KKL Luzern der
Marketing-Tag 06 über die Bühne. Neben der Verleihung der
Marketing-Trophy stehen Referate zum Thema „Marketing-Provokation!?
Zwischen Trend und Tradition“ auf dem Programm. Ist Provokation ein
adäquates Mittel, um die nötige Awareness beim Konsumenten zu
generieren? Inwiefern hat sich in den letzen Jahren die Wahrnehmung von
wirtschaftlichem Wert verschoben? Muss eine erfolgreiche Marke die
Kunden provozieren? Antworten auf diese Fragen geben unter anderen
Hannes A. Pantli, VR-Mitglied und Sprecher von IWC; Pedro Simko, CEO
von Saatchi & Saatchi Simko; Frank Baumann, Inhaber der Wörterseh
Entertainment GmbH und Bundesrat Christoph Blocher. Tickets sind ab
sofort unter www.marketingtag.ch erhältlich.

Neuer Geschäftsführer bei Toxic.fm

Ralph Wirth übernimmt per Anfang Februar die Geschäftsführung des St. Galler Radiosenders.

Ralph Wirth übernimmt per Anfang Februar
die Geschäftsführung des St. Galler Radiosenders Toxic.fm. Der
25-Jährige hat ein HSG-Studium absolviert und ist seit der
Gründungszeit vor rund vier Jahren als Macher der Abendsendung „Resist“
beim Sender dabei. Er hat daneben das holländische Event-Label „Tuned
On“ in der Schweiz lanciert sowie das Musik-/Produktions-Projekt „The
Good Guys“ gegründet. Damit ist er für Stiftungsratspräsident Adrian
Schawalder die Idealbesetzung für Toxic.fm, das sich neuer Musik und
Ausgangskultur verschrieben hat, wie der Sender mitteilt. Wirth löst
Urs Siegfried ab. 

Tessiner Zeitung mit neuer Leitung und neuem Kleid

Das deutschsprachige Blatt erscheint neu nur noch einmal statt wie bisher dreimal wöchentlich.

Die 1908 gegründete Tessiner Zeitung
erscheint neu nur noch einmal statt wie bisher dreimal wöchentlich. Das
deutschsprachige Blatt präsentierte sich am Freitag erstmals in
überarbeiteter Aufmachung. Als neue Chefredaktorin amtiert die
Bündnerin Ursina Trautmann. Der 30-Jährigen steht laut SDA ein
achtköpfiges Team zur Verfügung, das die 26 000 Deutschsprachigen im
Tessin mit Informationen zu aktuellen Themen und Hintergrundgeschichten
versorgen soll. Die Tessiner Zeitung verzeichnet eine Auflage von 8583
Exemplaren.

NRJ auf crossmedialem Expansionskurs

2006 will das französische Radiounternehmen in zahlreichen europäischen Ländern unter dem Namen NRJ Fernsehprogramme starten, wie die Fachzeitschrift Werben & Verkaufen schreibt.

Die französische NRJ Group will in Europa
weiter expandieren, wie die Fachzeitschrift Werben & Verkaufen
schreibt. 2006 will das Radiounternehmen in zahlreichen europäischen
Ländern unter dem Namen NRJ Fernsehprogramme starten. Ausserdem ist
geplant, die Zahl der Radiostationen in Deutschland zu erhöhen. Bislang
hat Radio Energy in Deutschland sieben Sender. Interessiert ist das
Medienunternehmen auch an den Radioanteilen des Axel Springer Verlags.
Auch der Einstieg ins deutsche Printgeschäft steht auf der Wunschliste
von NRJ. Geplant ist laut Werben & Verkaufen, ein monatliches
Frauenmagazin zu lancieren. In Frankreich publiziert die NRJ-Group
bereits das Magazin Coach up.

Ringier-Schule ab 2007 wieder am Start?

Ringier erwägt, seine Journalistenschule für Berufseinsteiger ab Anfang 2007 weiterzuführen, wie das Zofinger Tagblatt berichtet. Sie wäre allerdings stärker auf die Bedürfnisse des Medienhauses ausgerichtet.

Ringier erwägt, seine Journalistenschule
für Berufseinsteiger ab Anfang 2007 weiterzuführen, wie das Zofinger
Tagblatt berichtet. Im Dezember 2003 stoppte das Medienhaus den
Ausbildungsgang, kündigte aber an, dass der nächste Lehrgang
wahrscheinlich im Januar 2006 beginnen werde. Daraus wurde nichts, da
der Stellenmarkt für Journalisten nach wie vor düster aussehe. Das
erklärte Fridolin Luchsinger, der Leiter der Journalistenschule, dem
Zofinger Tagblatt. Es bestünden aber Überlegungen, Anfang 2007 einen
neuen Lehrgang zu starten. Dieser wäre allerdings stärker auf die
Bedürfnisse von Ringier ausgerichtet: Die hauseigenen Publikationen
würden Volontäre anstellen und diese für einen Teil ihrer Ausbildung
nach Zofingen an die Journalistenschule schicken. Für externe Bewerber
würden laut Luchsinger nur noch eine beschränkte Anzahl Plätze zur
Verfügung stehen. Der bisher letzte Lehrgang ging im Frühjahr 2004 zu
Ende. Seither bot Ringier in Zofingen den eigenen Journalisten
Weiterbildungskurse an.

Dominique Ghilardi neu an Bord bei Gyselroth

Die Grafikerin unterstützt das Agenturteam bei der Umsetzung sämtlicher Design-Aufgaben.

Die Zürcher Agentur Gyselroth für digitale
Medien und Print erhält Verstärkung. Ab Januar 2006 unterstützt
Dominique Ghilardi das Team bei der Umsetzung sämtlicher
Design-Aufgaben. Ghilardi hatte zuvor die Ausbildung zur Grafikerin bei
der Gestalterei in Zürich absolviert.
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