Stämpfli wieder Alleinaktionär des Stämpfli-Verlages

Stämpfli mit Sitz in Bern ist wieder Alleinaktionär des Stämpfli-Verlages.

Stämpfli mit Sitz in Bern ist wieder
Alleinaktionär des Stämpfli-Verlages. Im Rahmen einer Neuregelung der
Kooperation mit ihrem Partner Reed Elsevier, Informationsanbieter in
den Bereichen Wissenschaft, Recht und Bildung, kauft Stämpfli dessen
40%-Beteiligung am  Verlag zurück. Die weitere Kooperation wird in
einem neuen Zusammenarbeitsvertrag geregelt. Der Stämpfli Verlag, ein
Tochterunternhemen von Stämpfli, ist nach eigenen Angaben führender
Anbieter juristischer Informationen in der Schweiz. Die
Stämpfli-Gruppe, die in den Bereichen Verlag, Publikationen,
Softwareentwicklung und Beratung sowie IT-Dienstleistungen tätig ist,
beschäftigt am Sitz in Bern rund 280 MitarbeiterInnen.

Metadesign: Geschäftsbericht einmal anders

Die Zürcher Agentur Metadesign spannte für den aktuellen Geschäftsbericht der Espace Media Groupe mit der Hochschule der Künste Bern zusammen.

Die Zürcher Agentur Metadesign spannte für
den aktuellen Geschäftsbericht der Espace Media Groupe mit der
Hochschule der Künste Bern (HKB) zusammen. Der Studiengang Visuelle
Kommunikation hat das Begleitthema des Geschäftsberichts in einem
Workshop bearbeitet. Bewertet wurden die Arbeiten von einer Jury,
einige werden im Mai im Geschäftsbericht publiziert.

Edipresse gewinnt Domainstreit um matin-bleu.ch

Das Amt für Geistiges Eigentum hat sich zugunsten der Edipresse bezüglich ihrer Klage um die Verwendung der Domain matin-bleu.ch ausgesprochen.

Das Amt für Geistiges Eigentum hat sich
zugunsten der Edipresse bezüglich ihrer Klage um die Verwendung der
Domain
matin-bleu.ch ausgesprochen. Ein Anbieter von internetbasierten
Todesanzeigen verwendet matin-bleu.ch als Weiterleitung auf sein
Angebot. Wie die Tribune de Genève berichtet, hat das Amt
entschieden, dass die Domains matinbleu.ch, lematinbleu.ch und die
Domain der strittigen Seite matin-bleu.ch zu nahe verwandt seien, um
keine Verwechslung hervorzurufen. User würden beim Aufruf von
matin-bleu.ch Informationen von der gleichnamigen Zeitung erwarten und
keine Todesanzeigen.

Springer zieht ProSieben Verkaufsofferte zurück

Der Axel Springer Verlag hat sein Verkaufsangebot für ProSieben zurückgezogen. Ein  Verkauf des Senders komme vor Vollzug der Übernahme rechtlich nicht in Betracht, hat der Konzern am Montag Mittag in Berlin erklärt.

Der Axel Springer Verlag hat sein
Verkaufsangebot für ProSieben zurückgezogen. Ein  Verkauf des
Senders komme vor Vollzug der Übernahme rechtlich nicht in Betracht,
hat der Konzern am Montag Mittag in Berlin erklärt. Ein solcher Schritt «liefe darauf hinaus,
daß die Axel Springer AG einen Sender verkaufen müsste, bevor dieser
ihr überhaupt gehört», begründete der Verlag seine ablehnende Haltung.
Springer erwartet nun eine Untersagung vom Bundeskartellamt für die
Übernahme von ProSiebenSat.1 und werde die zur Verfügung stehenden
Rechtsmittel und Optionen prüfen. Das Bundeskartellamt seinerseits hat
die Prüfungsfrist um eine Woche verlängert und reagierte damit auf
einen Antrag Springers auf Verlängerung der Frist bis am 27. Januar.
Springer hatte dem Bundeskartellamt während der vergangenen Tage zahlreiche
Varianten angeboten, die dazu geführt hätten, dass der Sender ProSieben
vor Vollzug der Gesamttransaktion aus der ProSiebenSat.1 Media AG
ausgeschieden wäre. Das Bundeskartellamt habe jedoch die Vorschläge
zurückgewiesen.

Pepper meldet sich zurück

Nach seinem Abgang von Radio Extra Bern lanciert Reto Wüthrich seine Informationsagentur Pepper neu.

Nach seinem Abgang von Radio Extra Bern
lanciert Reto Wüthrich seine Informationsagentur Pepper neu. Die
Agentur bietet Dienstleitungen in den Bereichen Text und Trends, zu den
jüngsten Kunden zählt die Berner Zeitung sowie die Firma Videal. Mit
dem Agentur-Revival kehrt auch das Pepper-Trendmail zurück.

Jung von Matt/Limmat podcastet Agenturportfolio

Wenn Podcasting bei Fernsehen, Radio und Zeitungen zum Geschäftsmodell wird, dürfen natürlich auch die Agenturen nicht hintenan stehen.

Wenn Podcasting bei Fernsehen, Radio und
Zeitungen zum Geschäftsmodell wird, dürfen natürlich auch die Agenturen
nicht hintenan stehen. Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat stellt
ihre Arbeiten für diverse Kunden ab sofort als Podcast zur Verfügung.
Neue TV- und Radiospots, aber auch Klassiker können via www.jvm.ch oder
direkt im iTunes Musicstore kostenlos in brillanter Bildqualität
abonniert oder einzeln auf die neuen Video-iPods geladen werden, so das
Communiqué. Jung von Matt/Limmat reagiert damit auf aktuelle
technologische Entwicklungen und testet im gleichen Zug die neuen
Technologien auf ihre Tauglichkeit im Hinblick auf crossmediale
Kampagnen.
 

Swissregio TV nun auch im Rheintal

Swissregio TV bietet nun auch ein Fenster für das Rheintal mit regionalen Inhalten an.

Swissregio TV bietet nun auch ein Fenster
für das Rheintal mit regionalen Inhalten an. wie das St. Galler
Tagblatt berichtete, sollen pro Woche anfangs zwei bis vier Beiträge im
Stil des Infotainments produziert werden. Das Rheintalfenster folgt den
Regionen St. Gallen, Fürstenland, Appenzellerland und Toggenburg. Als
Sponsor wird die Alpha Rheintal Bank genannt.

Credit Suisse lanciert weltweit ihre neue Marke

Die Credit Suisse feiert ihr 150-jähriges Jubiläum und hat seit dem 1. Januar 2006 weltweit einen neuen Auftritt. Am 16. Januar lief die weltweite Kampagne an.

Die Credit Suisse, die 2006 ihr 150-jähriges Jubiläum feiert und seit dem 1. Januar
2006 als integrierte internationale Bank arbeitet, unterstützte ihre
strategische Neuausrichtung weltweit mit einem neuen Auftritt. Am
Montag 16. Januar ist der Startschuss für die internationale Kampagne in 17 Ländern,
die von McCann Erickson in Frankfurt gestaltet wurde. In der Schweiz
wird die Kampagne laut Sprecher Jan Vonder Mühll mit Anzeigen in
Tages-Anzeiger und NZZ und weiteren Titeln unterstützt durch Online-Werbung,
TV-Spots und Plakaten umgesetzt. Zusätzlich wird das Hauptgebäude am
Paradeplatz eine Woche lang mit Projektionen des Logos beleuchtet. Das
Logo wurde von Enterprise, London entwickelt. Laut SDA kostet ihre neue
Marke die Credit Suisse rund 100 Mio. Franken.

Jugendliche wollen Nähe zur Werbung selbst bestimmen

Bei jungen Deutschen und Österreichern im Alter von 11 bis 29 sind vor allem Produktproben und Direktwerbung gefragt.

Bei jungen Deutschen und Österreichern im
Alter von 11 bis 29 sind vor allem Produktproben und Direktwerbung
gefragt. Sponsoring und Events kommen bei
den Jugendlichen ebenfalls gut an. Wie
die Nachrichtenagentur Pressetext aufgrund einer Studie des
Marktforschungsinstituts Tfactory berichtet, lässt dies darauf
schliessen, dass Jugendliche Nähe und Distanz zur Werbung selbst
bestimmen möchten. Ebenfalls beliebt sind Inserate in Zeitschriften.
Bei mangelndem Interesse kann einfach weitergeblättert werden. Weniger
gut kommt TV-Werbung an: Nur knapp ein Fünftel der Befragten bezeichnet
Werbung im Fernsehen als glaubwürdig.

Top Ten der deutschen TV-Spots

Der Ferrero-Konzern belegt Platz 1 und 2 der Liste der 2005 am häufigsten gesendeten Werbespots im deutschen Fernsehen.

Der Ferrero-Konzern belegt Platz 1 und 2
der Liste der 2005 am häufigsten gesendeten Werbespots im deutschen
Fernsehen. Laut einer Untersuchung des Werbebeobachters
Thomson Media Control lief der erstplatzierte Kinder-Pingui-Spot 4037
Mal. Auf Platz 2 folgt das Ferrero-Produkt Mon-Cheri. Der Ferrero-Konzern liess sich die TV-Werbung 40 Millionen Euro kosten
und ist noch weitere zwei Male auf der Top-Ten-Liste vertreten.
Insgesamt belief sich die Ausstrahlung der zehn häufigsten Werbespots auf 119
Millionen Euro. Für die zehn häufigsten Printanzeigen gaben die Konzerne rund 29 Millionen Euro aus.

Willemsen wagt sich auf die Bühne

Roger Willemsen, der ehemalige Moderator des Literaturclubs im Schweizer Fernsehen, will künfig mit einem Solo-Programm unterhalten.

Roger Willemsen, der ehemalige Moderator
des Literaturclubs im Schweizer Fernsehen, will künfig mit einem
Solo-Programm unterhalten. Er plant, seinem Publikum die «Schönheit der
Sprache» und die «Schönheit des Scheiterns» zu vermitteln. «Der Terror
des Gelingens, der Perfektion, ist schrecklich. Eigentlich verbindet
uns doch alle viel eher die Erfahrung des Nicht-Gelingens», sagte
Willemsen gegenüber der Netzzeitung.de. Premiere wird am 28. Januar im
Hamburger St.-Pauli-Theater gefeiert, danach tourt Willemsen durch
Deutschland.

Anzeigengeschäft 2005 in Deutschland leicht rückläufig

Das Anzeigevolumen der deutschen Publikumsmagazine ist 2005 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Das Anzeigevolumen der deutschen
Publikumsmagazine ist 2005 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr
zurückgegangen. Wie Werben und Verkaufen berichtete, zählt der Stern
mit 4137 Anzeigeseiten vor Focus (4067) und Spiegel (3671) zu den
meistgebuchten Zeitschriften. Im Vergleich mit 2004 verloren die drei
Titel jedoch zwischen fünf bis zehn Prozent an Anzeigen. Betrachtet man
die Anzeigen nach Verlagen liegt Burda (29’386 Anzeigeseiten) vor
Gruner + Jahr (23’824). Über alle Kategorien hinweg war jede vierte
Magazinseite eine Anzeige. Davon waren vier Fünftel Vierfarbeninserate.
Die Daten gehen aus der Zentralen Anzeigestatistik hervor, in welcher
der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger die Zahl der Anzeigeseiten
in über 300 Titeln erfasst.
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