Das Ringier-Mitarbeitermagazin Domo
erscheint ab sofort in fünf Sprachen: auf Deutsch, Französisch,
Tschechisch, Ungarisch und Englisch. Im Frühling wird ausserdem auch
Rumänien eine eigene Sprachversion erhalten.
„Die gesamte Unternehmenskommunikation wird zunehmend der
Multinationalität von Ringier angeglichen“, erklärte Sprecher Marco
Castellaneta gegenüber der Werbewoche. Mehr als die Hälfte der über
6’000 Ringier-Mitarbeitenden sind im Ausland tätig. Die Devise sei,
dass jeder Mitarbeiter das gleiche Recht auf Informationen aus erster
Hand habe – unabhängig von seinem Standort. „Gute interne Informationen
sind für die Mitarbeiter ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden am
Arbeitsplatz“, ist Castellaneta überzeugt. Auch das unternehmenseigene
Intranet werde an die multinationale Ausrichtung angepasst.
Die redaktionelle Arbeit für die verschiedenen Ausgaben von Domo werde
in Zürich gemacht, sagte Castellaneta weiter. Redaktionsleiter bleibt
Andi Kämmerling, der Content wird aus den diversen Standorten
zusammengeführt. Kämmerling zur Seite steht ein Netz von Freelancern.
„Produziert werden die Hefte in Adligenswil, gedruckt bei Ringier Print
Ostrava in Tschechien“, so Castellaneta. Von dort aus wird Domo in die
verschiedenen Länder
vertrieben.
Das Mitarbeitermagazin wird seit 1973 von der
Ringier-Unternehmenskommunikation herausgegeben. Es wurde im Februar
2004 neu gelauncht und mit einem neuen Erscheinungsrhythmus (achtmal
jährlich) versehen. Zusammen mit dem Relaunch wurde Domo crossmedial
durch die erst nur via Intranet, nun aber öffentlich zugängliche
Website http://domo.ringier.ch, auf der Ringier-Events und Persionalia
kommuniziert werden. Im vergangenen November hat das Mitarbeitermagazin
von Ringier zum zweiten
Mal in Folge die „Goldene Feder“ gewonnen, den Preis für die beste
Mitarbeiterzeitschrift des Schweizer Verbands für interne Kommunikation.