Zwei Schweizer Agenturen haben an den
renommierten New York Festivals in der Königsdisziplin Film & Video
Competition Medaillen eingeheimst. Die Fachjury zeichnete Futurecom und
Condor Communications aus.
Futurecom holte mit einem Lancierungsfilm zur neuen
Ingenieur-Uhrenfamilie von IWC in der Kategorie Sales/Product Sales
eine Silver World Medal. „Die Freude über diese Auszeichnung ist sehr
gross “, sagte Futurecom-CEO Andreas Widmer gegenüber der Werbewoche.
„Es ist immer ein einmaliges Gefühl, wenn wir auch auf dem
internationalen Parkett bestehen können.“ Für das ganze Team sei die
Herstellung des viereinhalb-minütigen Films eine Herausforderung unter
gewaltigem Zeitdruck gewesen. Rund um das Thema „Element Erde“ werde
eine Komposition aus Uhrenanimationen, Naturbildern und grafischen
Sequenzen gezeigt. Präsentiert wurde der Film erstmals am Genfer Salon
International de la Haute Horlogerie 2005. Er wird nun zudem weltweit
eingesetzt am POS, an Ausstellungen, Events und auf der Website der
Schaffhauser Uhrenmanufaktur. „Es ist eine Mischung aus Image- und
Produktevorstellungsmovie“, erklärte Widmer.
Futurecom realisierte damit bereits das sechste Filmprojekt dieser Art
für IWC. Die Agentur verantwortete das Konzept und den kreativen Lead.
Produktion und Post-Produktion übernahm wie bei früheren Aufträgen
Frame Eleven, das Sound Design stammt von Alex Kirschner. „Ein grosses
Team hat intensiv an diesem Auftrag gearbeitet“, betonte Widmer. Zwei
Creative Directors seien nach New York gereist, um die Medaille
entgegen zu nehmen. Der Glanz der New York Festivals ist Futurecom
nicht fremd: 2005 bereits wurde ein IWC-Film mit einer Gold World Medal
geehrt.
Condor Communications hat mit dem Film „Ein fast perfekter Plan“ eine
Bronze-Medaille in der Kategorie Educational gewonnen. „Wir freuen uns
besonders, weil wir in unserem Film eine Geschichte erzählt haben. Ich
bin überzeugt, dass unser Medium für Geschichten prädestiniert ist und
finde es toll, dass dies nun auch ausgezeichnet wurde“, sagte Felix
Courvoisier von Condor gegenüber der Werbewoche. Der 20-minütige Film
wurde von Chocosuisse, dem Verband Schweizerischer
Schokoladefabrikanten, in Auftrag gegeben. Er wird nun in Schulen und
bei Weiterbildungen von Schokoladefirmen eingesetzt. „Wir waren von der
ersten Ideenentwicklung bis zur Produktion für den ganzen Film
verantwortlich“, erklärte Courvoisier weiter. In Form einer Geschichte
vermittle der Film sehr viele Informationen.
Für das Buch und die Gesamtregie zeichnet der Filmemacher Christian Neu
verantwortlich. Michael Steiner, Regisseur von „Mein Name ist Eugen“
und „Grounding“, hat die Spielszenen von inszeniert. Dabei hat er
auf das Talent von drei Ersatz-Eugens zählen dürfen. Die
Jungschauspieler wären bei „Eugen“ zum Einsatz gelangt, falls einer der
vier Hauptdarsteller ausgefallen wäre. „Wir arbeiten schon lange mit
Michael Steiner zusammen“, erläuterte Courvoisier. Den prämierten Film
gibt es in fünf verschiedenen Sprachfassungen; die schweizerdeutsche
Version stammt von Michael Sauter, dem Drehbuchautoren von „Achtung,
fertig, Charlie!“.