Input hat zwei neue assoziierte Partner

Beat Scheidegger und John-Oliver Breckoff sind neu an Bord bei der Unternehmens- und Marketingberatung.

Die Unternehmens- und Marketingberatung Input verstärkt ihre Beratungskapazität. John-Oliver Breckoff übernimmt seit Februar als assoziierter Partner Mandate aus den Bereichen Transport/Logistik und Finanzen/Versicherungen. Breckoff war zuletzt als Senior Consultant bei Axas und als selbstständiger Berater tätig. Ausserdem gehörten Positionen im Produktmanagement bei Beiersdorf sowie im Marketing der Hamburg-Mannheimer Versicherung zu den beruflichen Stationen des Juristen. Ebenfalls neu als assoziierter Partner bei Input ist Beat Scheidegger. Er ist vorwiegend in den Branchen Handel, Transporte/Logistik und Konsumgüter tätig. Der Betriebswirtschafter arbeitete davor im Controlling der Swatch Group und in verschiedenen Managementfunktionen der Valora AG.  

Aktueller Katalog der Schweizer Presse publiziert

Das vom Verband Schweizerischer Werbegesellschaften herausgegebene Nachschlagwerk liefert Basisdaten für die Platzierung von Inseraten.

Der Katalog der Schweizer Presse 2006, herausgegeben vom Verband Schweizerischer Werbegesellschaften (VSW), ist erschienen. Er liefert Basisdaten für die Platzierung von Inseraten in der Schweiz. Abgedeckt werden alle dem VSW bekannten Titel aus der Tagespresse, regionalen Wochenpresse, Sonntagspresse, Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse. Angaben über Auflage, Erscheinungsweise, Satzspiegel, Spalteneinteilung, Einheitstarife sowie Seitenpreise sind für jeden Titel ersichtlich. Das Nachschlagewerk ist gemäss VSW auf die Gewinnung einer raschen Übersicht ausgelegt. Es kann auf der Website des Verbandes bezogen werden.

Bertelsmann beteiligt sich an Canal+ France

Damit sei Bertelsmann in die Neuordnung des französischen Pay-TV-Marktes involviert, berichtet der Mediendienst Kress.de.

Der Sender M6 des deutschen Medienkonzerns Bertelsmann soll 5,1 Prozent an der neuen französischen TV-Gruppe Canal+ France halten. Damit sei Bertelsmann in die Neuordnung des französischen Pay-TV-Marktes involviert, berichtet der Mediendienst Kress.de. Mehrheitsanteile und Führung von Canal+ France bleiben in den Händen des Mischkonzerns Vivendi Universal, zweitgrösster Aktionär wird die Medien- und Rüstungsgruppe Lagardére mit 20 Prozent. Dem Vorhaben müssen laut Kress.de noch Wettbewerbsbehörden und Medienaufsicht sowie Belegschaften und Betriebsräte der beteiligten Firmen zustimmen. Die neue Gruppe soll bis Ende September stehen.

Ehemaliger EDA-Informationschef gründet eigene Agentur  

Simon Hubacher hat sich selbstständig gemacht und die Kommunikationsagentur Swissaffairs gegründet.

Simon Hubacher hat sich selbstständig gemacht und die Kommunikationsagentur Swissaffairs gegründet. Sie bietet Beratung in Sachen Kommunikation und Redaktion. Gemeinsam mit Com-ment.ch veranstaltet Swissaffairs ausserdem Workshops und Seminare. Die in Affoltern am Alibis domizilierte Swissaffairs ist seit Januar operativ tätig, wie Hubacher gegenüber der Werbewoche sagte. Zu den Kunden zählen unter anderem der Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) und die Swiss Re. Hubacher war zuvor Mitglied der Geschäftsleitung und Senior Consultant bei Peter Bütikofer & Company, Informationschef des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Medienberater von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey sowie Journalist bei Tamedia und Ringier.

Daniel Kaczynski verlässt Verband Schweizer Presse

Kaczynski will nach bald fünfjähriger Tätigkeit als Geschäftsführer des Verlegerverbandes eine neue Herausforderung annehmen.

Der Geschäftsführer des Verbands Schweizer Presse, Daniel Kaczynski, gibt seinen Posten Ende Jahr frei. Dies bestätigte Kaczynski auf Anfrage des Branchendiensts Persoenlich.com. Er wolle nach bald fünfjähriger Tätigkeit beim Verband eine neue Herausforderung annehmen. Dass sein Abgang erfolge, weil er von Verlegern wegen seines Engagements bei Swisscontent kritisiert wurde, dementierte Kaczynski gegenüber Persoenlich.com.

SF-Onlineauftritt sorgt weiterhin für Aufregung

Archivierte Filmbeiträge auf der Website des Schweizer Fernsehens enthielten bis vor ein paar Wochen Werbeblöcke. Und auch der Publikumsrat DRS tat seine Meinung zum neuen Internetauftritt kund.

Archivierte Filmbeiträge auf der Website des Schweizer Fernsehens enthielten bis vor ein paar Wochen teilweise Werbeblöcke. Das widerspreche der Abmachung, dass www.sf.tv werbefrei bleibe, wie das Medienmagazin Klartext berichtet. Dabei hätte es sich aber um ein Versehen gehandelt, sagte SF-Sprecher Urs Durrer gegenüber der Zeitschrift. Die Werbeblöcke hätten vor dem Streaming aus den Originalsendungen herausgeschnitten werden sollen. In Zukunft werde man besser darauf achten, dass dies auch tatsächlich geschehe. Für die Werbekunden war der Fehler laut Klartext positiv, da ihnen für die Zweitnutzung keine Kosten entstanden seien. Der Verlegerverband, der sich zu einer Beschwerde gegen den SF-Onlineauftritt entschieden hatte, zeigte sich angesichts der Weiterverwendung von TV-Werbung im Internet relativ gelassen. Das sei zwar ein Thema, wie Hanspeter Kellermüller vom Verband Schweizer Presse gegenüber Klartext erklärte. Viel störender sei aber, dass www.sf.tv zu einem „primär textbasierten Nachrichtenportal“ ausgebaut worden sei.
Auch der Publikumsrat DRS tat seine Meinung zum neuen Internetauftritt kund. Er ist mehrheitlich der Meinung, dass das Schweizer Fernsehen eine solche News-Site weiterhin anbieten und bewirtschaften soll. Kritik übte er allerdings auch: Die Einstiegsseite, Systematik, Übersichtlichkeit und vor allem die Suchfunktionen müssen gemäss Publikumsrat verbessert werden. Die Qualität der Downloads hingegen sei zufrieden stellend, und das Archiv wird als sehr nützlich empfunden. Die News-Site der Tagesschau zeichne sich durch Aktualität und Glaubwürdigkeit aus.

Publikumsrat über „10vor10“, „Pisa“ und „Genial daneben“

Der Rat ist mit den drei Sendungen mehrheitlich zufrieden, wünscht sich allerdings mehr Hartnäckigkeit bei „10vor10“, weniger Langfädigkeit bei „Pisa“ und grössere Schlagfertigkeit bei „Genial daneben“.

Mit der Entwicklung von „10vor10“ ist der Publikumsrat DRS laut Communiqué zufrieden. Die inhaltlichen Schwerpunkte seien dem tagesaktuellen Weltgeschehen angepasst, der Themen-Mix mit aktuellen News und vertiefenden Hintergrundberichten gelungen. Die Inhalte überzeugen in den Augen des Publikumrats durch Eigenständigkeit, liefern wichtige Argumente zur Meinungsbildung und stellen eine wertvolle Ergänzung zur Tagesschau dar. Auch die Moderation, durch die neue Graphik unterstützt, findet Anklang. Gewünscht wurde allerdings, manche Hintergrundberichte noch konsequenter auf ihre Relevanz zu hinterfragen. Bei den Interviews dürfte noch hartnäckiger nachgefragt werden. Der Sendung „Pisa“ sei der Spagat zwischen Wissensvermittlung und Unterhaltung gelungen. Das deutsche Vorbild sei gekonnt und mit der nötigen Portion „Swissness“ umgesetzt worden. Auf Anklang stiessen auch die Formen der Publikumsbeteiligung und die Zusatzleistungen im Internet. Die Länge der Sendung bezeichnete ein Teil des Publikumsrates allerdings als problematisch. Mit einer Straffung könnte die Sendung mehr Dynamik erhalten und das Gefühl der Langfädigkeit sowie der „Abschalt-Impuls“ verhindert werden. Auch bei der Präsentation der Showblöcke ortet der Rat noch Verbesserungspotenzial.
 
„Genial daneben“, eine weitere Adaption aus dem Ausland, ist beim Publikumsrat ebenfalls gut angekommen. Die Schweizer Version könne es allerdings bezüglich Witz, Schlagfertigkeit und Spontaneität nur schwer mit den ausländischen Originalen aufnehmen. Grundsätzlich ist sich der Rat aber einig, dass die Umsetzung gelungen und die Show der Schweizer Mentalität angepasst sei.

Deutschland: Leidlich stabiles Anzeigengeschäft

Deutlich abgeschwächt habe sich der Negativtrend in Sachen Anzeigenaufkommen, hat die deutsche Zeitungs Marketing Gesellschaft ermittelt.

Deutlich abgeschwächt habe sich der Negativtrend in Sachen Anzeigenaufkommen, hat die deutsche Zeitungs Marketing Gesellschaft ermittelt. Mit einem leichten Rückgang von 1,1 Prozent hat sich das Anzeigengeschäft nahezu auf Vorjahresniveau stabilisiert. Das leichte Minus wurde vor allem durch einen Rückgang um 4,1 Prozent bei den Immobilienanzeigen verursacht. Der Stellenanzeigenmarkt hat seit Mitte 2005 wieder angezogen.

Dreijährige Kampagne für Motorradsicherheit gestartet

Mit der Kampagne "Fahr-Weise.ch" möchte ein Stück Sicherheit schenken. Die dreijährige Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, die Motorradunfälle mit tödlichem Ausgang innert fünf Jahren um 30 Prozent zu senken.

Mit der Kampagne „Fahr-Weise.ch“ möchte ein Stück Sicherheit schenken. Die dreijährige Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, die Motorradunfälle mit tödlichem Ausgang innert fünf Jahren um 30 Prozent zu senken. Die Kampagne wird sich über drei Jahre erstrecken und besteht aus TV-Spots, Postkartenstreuung und einer Website. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen TV-Spots, der Internet bietet vertiefende Information. Über die drei jahre hinweg soll sich ein kontinuierlicher Dialog mit der Zielgruppe – Männern zwischen 30 und 60 Jahren – entwickeln. Für die Website zeichnet die Webagentur Orange8 Interactive, die Kampagne, TV-Spots, Postkarten und Basis-Design kommen von der Bieler Twin Productions und der Berner Kommunikationsagentur Siebensinn.

Sportsponsoren bevorzugen Fussball

Fussball ist die attraktivste Sportart für den Bereich Sportsponsoring. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der IFM Medienanalysen GmbH durchgeführte Umfrage von 150 Sportsponsoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fussball ist die attraktivste Sportart für
den Bereich Sportsponsoring. Zu diesem Ergebnis kommt laut Pressetext
eine von der IFM Medienanalysen GmbH durchgeführte Umfrage von 150
Sportsponsoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 57 Prozent
der Befragten engagieren sich in diesem Bereich, denn durch die
Popularität von Fussball als Grossanlass lassen sich viele Menschen aus
allen gesellschaftlichen Schichten erreichen. An zweiter Stelle für die
Sponsoren steht Ski Alpin, gefolgt von Eishockey. 86 Prozent der
Sponsoren wollen mit ihrer Initiative bekannter werden, 71 Prozent ihre
Kundenbindungen festigen. Fussball bietet eine dafür geeignete, grosse
Plattform. Andere Sportarten wie Snowboard und Mountainbiking sind
aufgrund ihrer kleinen TV-Präsenz für Sportsponsoren weniger attraktiv.
Mehr als 70 Prozent der Befragten fördern Teams, Vereine oder
Sportereignisse. Zudem würden 93 Prozent auf das
Kommunikationsinstrument Sportsponsoring nicht verzichten. 86 Prozent
wollen ihr Sponsoring-Budget beibehalten und 64 Prozent erwarten einen
Bedeutungsanstieg des Sportsponsorings.

Neo Advertising mit neuem AD

Christophe Besuchet ist neuer Art Director der Genfer Agentur Neo Advertising und verstärkt seit Anfang Februar das Direktions-Board.

Christophe Besuchet ist neuer Art Director der Genfer Agentur Neo Advertising und verstärkt seit Anfang Februar das Direktions-Board. Besuchet ist ausgebildeter Grafiker und seit 20 Jahren auf internatiopnaler Ebene für die visuelle Kommunikation und die neuen Medien tätig. In seiner neuen Fuznktion wird Besuchet die Programmstrategien definieren und diese zusammen mit seinem Kreationsteam umsetzen.

Deutschland: Steigende Bedeutung von Markenbewertungen

Die Studie "Praxis von Markenbewertung und Markenmanagement in deutschen Unternehmen" der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers belegt, dass im Jahr 2005 vier von fünf Unternehmen Markenbewertungen durchführten.

Die Studie „Praxis von Markenbewertung und Markenmanagement in deutschen Unternehmen“ der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers belegt, dass im Jahr 2005 vier von fünf Unternehmen Markenbewertungen durchführten. 1999 war es nur jedes zweite. Der Anteil der Marke am gesamten Unternehmenswert stieg in diesem Zeitraum von 56 Prozent auf 67 Prozent. Über 80 Prozent der befragten Manager gaben an, Marken und Markenlizenzen für wichtig oder sehr wichtig für den Erfolg ihres Unternehmens zu halten. Nach Ansicht von knapp 90 Prozent zählen Marken zu den wichtigen Vermögenswerten. Die Studie zeigt ferner, dass die Hälfte der Befragten von der Wichtigkeit einer Markenbewertung zwar überzeugt sind, den zur Verfügung stehenden monetären Bewertungsmethoden jedoch nicht vertrauen. Lediglich 23 Prozent der Unternehmen liessen denn auch den monetären Wert der Marken ermitteln.
get_footer();