Der Verlag Organisator AG im St. Galler Rheintal wagt sich in neue Gefilde vor: Ende Februar lancierte die 100prozentige Tochter der Rheintaler Druckerei und Verlag AG in Berneck, die bereits die KMU-Zeitschrift Organisator herausgibt, das zweimonatlich erscheinende Magazin Fit im Job. Das neue Magazin vermittelt Ratschläge für die Fitness am Arbeitsplatz und ist in die vier Rubriken «Gesundheit und Ernährung», «Tipps und Tricks für den Job», «Wellness und Entspannung» und «Unternehmen machen’s vor» unterteilt. Der Unterschied zu andern Wellness-Magazinen besteht darin, dass sich Fit im Job nicht an den einzelnen als Privatperson richtet, sondern ihn als Teil der Arbeitswelt anspricht. Auf ideeller Ebene konnte Fit im Job die Partnerschaft der SUVA, des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich und der Gesundheitsförderung Schweiz gewinnen.Anders als der Organisator, der sich ausschliesslich an Kaderleute von KMUs richtet, wendet sich Fit im Job an Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Diese Ausweitung des Zielpublikums stellt für den Verlag in Berneck den eigentlich neuen Schritt dar. Die Thematik Gesundheit am Arbeitsplatz hingegen wurde schon bisher in Form einer regelmässigen Rubrik im Organisator behandelt. Diese wurde nun mit dem neuen Heft verselbständigt und erweitert. Das heisst aber auch, dass der Verlag nun mit Fit im Job ganz andere Werbekunden anspricht als bisher. Patric Preite, Verlagsleiter von Organisator und Fit im Job, bestätigt dies. Aus diesem Grund arbeite man bei Fit im Job mit der Inserate-Agentur Kretz AG in Feldmeilen zusammen, die bereits in ähnlichen Bereichen tätig ist, sagt er. Der Organisator hingegen bleibt bei Künzler-Bachmann in St. Gallen. Eine ganzseitige vierfarbige Anzeige von Fit im Job kostet übrigens 5700 Franken.Das neue Heft erscheint vorerst mit einer Auflage von 32 000 Exemplaren. Vertrieben wird es über Kiosk (6.90 Franken) und im Abo sowie weiterhin als Beilage zum Organisator. Wichtigster Distributionskanal stellen aber Sammelabos von Unternehmen dar, die das Heft ihren Mitarbeitern gratis abgeben wollen. Sammelabos für fünf Hefte kosten 155 Franken, für 50 Hefte bezahlt man 1050 Franken. Die erste Resonanz sei gut, sagt Preite. Er verzeichnet denn auch bereits Abobestellungen.
Markus Knöpfli