Triebwerk verstärkt die Geschäftsleitung

Die Basler Eventagentur hat sich mit Leif Langenskiöld einen dritten geschäftsführenden Partner ins Boot geholt.

Die Basler Eventagentur hat sich mit Leif Langenskiöld einen dritten geschäftsführenden Partner ins Boot geholt. Der dritte Mann neben Robert Erhart und Martin Bärtschi wird den Bereich Strategie und Business Development übernehmen. Langenskiöld hat nach seinem Studium in St. Gallen das Marketing der Red Bull aufgebaut und geleitet, zuletzt als Verantwortlicher für den Markenaufbau von Red Bull in den USA. Triebwerk hat sich seit der Gründung 2001 als Agentur für Eventumsetzung etabliert und beschäftigt mittlerweile 15 Mitarbeiter.

Faces testet den deutschsprachigen Markt

Das in der Deutschschweiz erhältliche People- und Lifestylemagazin Faces wird ab April im Rahmen eines Tests auch an deutschen und österreichischen Kiosken aufliegen.

Das in der Deutschschweiz erhältliche People- und Lifestylemagazin Faces wird ab April auch an deutschen und österreichischen Kiosken aufliegen. Wie das Magazin am Montag mitteilt, wollen in einer ersten Testphase sämtliche Flughäfen und die Kioske in den grössten Bahnhöfen der beiden Länder beliefert werden. Für den Expansionstest werden 5’000 zusätzliche Exemplare produziert. Sollte der Test positiv verlaufen, plant Faces einen kontinuierlichen Ausbau von Distribution und Auflage. Faces hat in der Deutschschweiz eine Auflage von 30’000 Exemplaren und wird über Abo und Kioskverkauf vertrieben.

Rolling Stone erobert China

Das US-Magazin Rolling Stone bringt am 11. März die erste chinesische Ausgabe auf den Markt.

Das US-Magazin Rolling Stone bringt am 11.
März die erste chinesische Ausgabe auf den Markt. In diesem werden
unter anderem Stars der asiatischen Jugendkultur porträtiert; die
chinesische Rock’n’Roll-Koryphäe Cui Jian ziert das erste Cover. Die
Artikel verfasst eine Redaktion in Beijing, jedoch machen übersetzte
Artikel aus der US-Ausgabe den Grossteil des Hefts aus. Anders als die
Mutterversion werde sich der chinesische Rolling Stone stärker auf gute
Texte und Fotojournalismus konzentrieren, sagte Robby Yung von
Magazin-Lizenz-Halter One Media gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Eine mögliche Expansion nach Taiwan und Hong Kong sei zudem nicht
ausgeschlossen. Rolling Stone wurde 1967 von Jan Wenner in San
Francisco gegründet, um die kulturellen Umwälzungen in den USA
journalistisch zu begleiten. Das Magazin gilt bei vielen als Bibel der
Popmusik und Kunst.

Pixelwerbung mit Charity-Engagement

Die liechtensteiner Firma Trade & Consultancy Establishment aus Schaan hat mit Unicef einen Fünfjahresvertrag geschlossen, um den doch eher stockenden Absatz der von ihr vertriebenen Pixelwebung aufzupolieren.

Die liechtensteiner Firma Trade & Consultancy Establishment aus Schaan hat mit Unicef einen Fünfjahresvertrag geschlossen, um den doch eher stockenden Absatz der von ihr vertriebenen Pixelwebung aufzupolieren. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen bekommt einen Zwanzigstel der gesamten Werbeeinnahmen bzw. 10 Cent pro verkauften Pixel von der Seite Pixelwerbungistkult.com. Sollte das Unternehmen den Verkauf sämtlicher Pixel schaffen, würde die Unicef 100’000 Euro erhalten.

Mehr Wirtschaft im Schweizer Fernsehen

Das Schweizer Fernsehen wird zwei neue Programme zu Wirtschaftsthemen starten, eine tägliche zweiminütige Börsensendung und ein Wochenmagazin.

Das Schweizer Fernsehen wird zwei neue Programme zu Wirtschaftsthemen starten, eine tägliche zweiminütige Börsensendung und ein Wochenmagazin. Wie die NZZ am Sonntag berichtet, wird die Börsensendung nach der Sommerpause starten. Der Start des wöchentlichen oder vierzehntäglichen Wirtschaftsmagazins ist auf nächstes Jahr geplant. Wie bei anderen Fernsehstationen solle auch beim Schweizer Fernsehen die Wirtschaft ein grösseres Gewicht erhalten, sagte Chefredaktor Ueli Haldimann gegenüber der NZZ am Sonntag. Vorbild des Kurzprogramms sei die Sendung „Börse im Ersten“ des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehkanals ARD. Die neue Börsensendung, die die Börsenentwicklung und weitere Wirtschaftsinformtionen in Kurzform anbietet, soll voraussichtlich vor der Hauptausgabe der Tagesschau Platz finden. Dazu wird die Sendung „Schweiz aktuell“ entsprechend verkürzt. Gesucht ist auch noch ein Sponsor für das neue Gefäss, Interessenskonflikte sollten aber vermieden werden. Wer regelmässig Gegenstand der Wirtschaftsberichterstattung ist, kommt als Sponsor nicht in Frage. Für das neue Wirtschaftsmagazin wurde Fernsehjournalist Kurt Schaad als Projektleiter gewonnen. Er leitet zurzeit die Redaktion von „SF Spezial“. Schaad arbeitet nun ein detailliertes Konzept für das Magazin aus, neben inhaltlichen Fragen gilt es, den Namen der Sendung und die Sendeplätze zu eruieren. Laut Haldimann soll das rund dreiviertelstündige Magazin auf SF 1 in der Hauptsendezeit ausgestrahlt werden. Die Wirtschaftsberichterstattung in der Rundschau und in anderen Sendungen würden dafür reduziert. Neben dem Konsumentenmagazin „Kassensturz“ gibt es beim Schweizer Fernsehen bereits die vom Medienunternehmen Ringier produzierte Wirtschaftssendung „Cash-TV“ auf SF 2 am Sonntagabend.

Fehleranfälligkeit im amerikanischen Journalismus steigt

Wie die NZZ berichtet, ist der amerikanische Journalismus in steigendem Mass fehleranfällig: 61 Prozent der Berichte über Lokales und Features in Zeitungen seien nicht akkurat.

Wie die NZZ berichtet, ist der amerikanische Journalismus in steigendem Mass fehleranfällig: 61 Prozent der Berichte über Lokales und Features in Zeitungen seien nicht akkurat. Dies zeige die Studie von Scott R. Meier von der University of Oregon, die im „Journalism and Mass Communication Quarterly“ publiziert wurde. In der Studie wurden 4’800 Artikel aus 14 Zeitungen denjenigen Personen und Institutionen vorgelegt, die im jeweiligen Beitrag als wichtigste Quelle genannt worden waren. Die Fehlerquote war noch nie so hoch. Mehrere ähnliche Forschungsprojekte, die in mehrjährigem Abstand seit Mitte der 60er Jahre durchgefürt wurden, hatten Fehlerquoten zwischen 40 und 60 Prozent zum Ergebnis. Die erhobenen Daten lassen laut NZZ eine verlässliche Trendaussage zu, die auch Journalisten in Europa nachdenklich stimmen sollte. Für Europa gibt es keine Daten und keine vergleichbare Studie.

Die Welt feiert im Himmel über Berlin Geburtstag

Die Welt wird für die Berliner zu ihrem 60. Jubiläum am 2. April auch als Aussichtsballon wahrnehmbar werden: Die Touristenattraktion trägt ab 31. März dieses Jahres den Titel der Zeitung.

Die Welt wird für die Berliner zu ihrem 60. Jubiläum am 2. April auch als Aussichtsballon wahrnehmbar werden: Die Touristenattraktion trägt ab 31. März dieses Jahres den Titel der Zeitung. Seit Januar wird der weltgrösste Fesselballon für seinen Einsatz technisch vorbereitet, Hülle und Logo stünden kurz vor der Fertigstellung, berichtet die Welt. Der Fesselballon wird sich den Augen der Berliner als überdimensionaler Globus präsentieren, entsprechend dem Logo der Welt, das riesig auf der Bauchbinde des Ballons prangt. Der weltgrösste Fesselballon wird künftig nicht mehr vom Potsdamer Platz aufsteigen, sondern sich unweit des Axel-Springer-Hauses in die Lüfte erheben. Die Welt sie die einzige der überregionalen Zeitungen, die ihren Sitz in Berlin habe, erläuterte Josef Probst, Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung der Zeitungsgruppe Berlin die Aktion. Das soll jetzt auch prominent im Stadtbild deutlich werden.

NZZ bringt Kompaktseite zum Klingen

Die Neue Zürcher Zeitung bietet in der Zeit vom 6. bis zum 11. März den aktuellen Inhalt der Seite NZZkompakt als Podcast an.

Die Neue Zürcher Zeitung bietet in der Zeit vom 6. bis zum 11. März den aktuellen Inhalt der Seite NZZkompakt als Podcast an. Auf dieser Übersichtsseite werden seit dem Relaunch anfangs Jahr die wichtigsten Themen des Tages zusammengefasst. Während einer Woche kann nun auch eine gesprochen Version gehört werden. Mit dem zeitlich befristeten Angebot soll dieser Kommunikationskanal den Lesern der Zeitung und den Nutzern von NZZ Online näher gebracht werden, wie das Verlagshaus mitteilt.

Magazin Fit im Job: Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt

Die Zeitschrift aus dem Verlag Organisator AG vermittelt Ratschläge für die Fitness am Arbeitsplatz. Sie spricht den Leser als Teil der Arbeitswelt an.

Der Verlag Organisator AG im St. Galler Rheintal wagt sich in neue Gefilde vor: Ende Februar lancierte die 100prozentige Tochter der Rheintaler Druckerei und Verlag AG in Berneck, die bereits die KMU-Zeitschrift Organisator herausgibt, das zweimonatlich erscheinende Magazin Fit im Job. Das neue Magazin vermittelt Ratschläge für die Fitness am Arbeitsplatz und ist in die vier Rubriken «Gesundheit und Ernährung», «Tipps und Tricks für den Job», «Wellness und Entspannung» und «Unternehmen machen’s vor» unterteilt. Der Unterschied zu andern Wellness-Magazinen besteht darin, dass sich Fit im Job nicht an den einzelnen als Privatperson richtet, sondern ihn als Teil der Arbeitswelt anspricht. Auf ideeller Ebene konnte Fit im Job die Partnerschaft der SUVA, des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich und der Gesundheitsförderung Schweiz gewinnen.Anders als der Organisator, der sich ausschliesslich an Kaderleute von KMUs richtet, wendet sich Fit im Job an Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Diese Ausweitung des Zielpublikums stellt für den Verlag in Berneck den eigentlich neuen Schritt dar. Die Thematik Gesundheit am Arbeitsplatz hingegen wurde schon bisher in Form einer regelmässigen Rubrik im Organisator behandelt. Diese wurde nun mit dem neuen Heft verselbständigt und erweitert. Das heisst aber auch, dass der Verlag nun mit Fit im Job ganz andere Werbekunden anspricht als bisher. Patric Preite, Verlagsleiter von Organisator und Fit im Job, bestätigt dies. Aus diesem Grund arbeite man bei Fit im Job mit der Inserate-Agentur Kretz AG in Feldmeilen zusammen, die bereits in ähnlichen Bereichen tätig ist, sagt er. Der Organisator hingegen bleibt bei Künzler-Bachmann in St. Gallen. Eine ganzseitige vierfarbige Anzeige von Fit im Job kostet übrigens 5700 Franken.Das neue Heft erscheint vorerst mit einer Auflage von 32 000 Exemplaren. Vertrieben wird es über Kiosk (6.90 Franken) und im Abo sowie weiterhin als Beilage zum Organisator. Wichtigster Distributionskanal stellen aber Sammelabos von Unternehmen dar, die das Heft ihren Mitarbeitern gratis abgeben wollen. Sammelabos für fünf Hefte kosten 155 Franken, für 50 Hefte bezahlt man 1050 Franken. Die erste Resonanz sei gut, sagt Preite. Er verzeichnet denn auch bereits Abobestellungen.
Markus Knöpfli

ABC stellt Hitserien dank Werbung gratis ins Netz

Produktionen aus dem Hause Disney wie “Lost“, „Desperate Housewives“ oder „Grey’s Anatomy“ sollen ab Mai zum Download bereitstehen.

Der US-Fernsehsender ABC plant ein Portal namens My ABC, von dem Konsumenten dank Werbung kostenlos Fernsehsendungen aus dem Hause Disney herunterladen können. Produktionen wie “Lost“, „Desperate Housewives“ oder „Grey’s Anatomy“ sollen ab Mai zum Download bereitstehen, wie Adage.com berichtet. Die darin enthaltenen Spots seien nicht unbedingt die gleichen wie jene, die während der Fernsehausstrahlung über den Bildschirm flimmeren. Disney will verschiedene Businessmodelle für den Onlinebezug von Sendungen austesten, darunter Werbefinanzierung oder Abonnemente. Die Werbewirtschaft soll laut Disney-CEO Robert Iger nicht ausgeklammert werden. Sendungen von ABC können bereits via Apple iTunes und iPod-Plattformen gegen eine Gebühr von 1,99 Dollar bezogen werden. Dennoch seien die Quoten der entsprechenden Fernsehsendungen laut Adage bisher nicht gesunken. Entsprechende Befürchtungen waren in der Werbeszene geäussert worden.

Hitparadeshow für Mobile Downloads 

Die von Sunrise und Radio 105 lancierte Hitparade wird vollständig auf den Downloadzahlen für Ringtones, Realtones und MP3-Songs basieren.

Sunrise und Radio 105 lancieren die erste Chart Show für Mobile Downloads. Die Hitparade wird vollständig auf den Downloadzahlen für Ringtones, Realtones und MP3-Songs basieren. Das Telekommunikationsunternehmen Sunrise liefert Radio 105 ab sofort jede Woche die besten 15 Downloads von seiner Musik-Plattform Musicworld. In einer einstündigen Sendung präsentiert der Radiosender die „Mobile Download Charts“ wöchentlich. Die Hitparade wird ausserdem auf der Website von Radio 105 veröffentlicht.

Arboner Bauausrüster tauft St. Galler Stadion

Zum ersten Mal wird damit in der Schweiz der Name eines Fussballstadions vermarktet.

Das neue Fussballstadion in St. Gallen wird AFG Arena heissen. Namensgeberin ist die AFG Arbonia-Forster-Holding, die sich das Naming Right gesichert hat. Zum ersten Mal wird damit in der Schweiz der Name eines Fussballstadions vermarktet, wie das Bauausrüster-Unternehmen mitteilte. Neben dem Namensrecht beinhaltet das Sponsoring-Paket die Stadionbeschriftung, VIP- sowie Tribünentickets sowie eine Showküche im VIP-Bereich, Tribünenbenennungen und Bandenpräsenzen. Der abgeschlossene Vertrag enthält ausserdem eine Marketing-Partnerschaft mit der Betriebs AG Stadion St. Gallen. Eingefädelt wurde der Deal von der Sportmarketingagentur ISA International Sports Agency AG in Buchs SG. Die Eröffnung des Stadions ist für Sommer 2008 geplant.
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