Cannes Lions mit neuer Deadline

Mit Ausnahme der Cyber Lions und der Titanium Lions, deren Frist am Freitag, 24. März um ist, haben die Organisatoren des Werbefestivals die Einreichfrist erneut verlängert.

Mit Ausnahme der Cyber Lions und der Titanium Lions, deren Frist am Freitag, 24. März um ist, haben die Organisatoren des Werbefestivals die Einreichfrist erneut verlängert. Für den Wettbewerb gilt nun der 7. April 2006 als neue Deadline. Die Einreichung für alle Kategorien wird ausschiesslich online abgewickelt. Die Registrierung für Delegates und Young Creatives zum 53. International Advertising Festival in Cannes läuft auch bereits.

Cash würde in Edipresse investieren

Medientitel begeistern infolge sinkender Inserateeinnahmen die Börsianer nicht. Expansive Medienunternehmen wie Edipresse hätten allerdings eine Zukunft.

Medientitel begeistern infolge sinkender Inserateeinnahmen die Börsianer nicht. Expansive Medienunternehmen wie Edipresse hätten allerdings eine Zukunft. Denn das Lausanner Medienhaus befindet sich auf dem aufsteigenden Ast. Auch wenn die Aktie noch mehr als die Hälfte unter der Höchstkurve aus dem Jahr 2000 liegt, empfiehlt das Wirtschaftsmagazin Cash, diese zu kaufen. Analysten schätzen den Gewinn von Edipresse für 2005 auf 35 Millionen Franken – einen Wert, der dem aus 2000 recht nahe kommt. Zu verdanken ist er laut Cash einerseits den florierenden Auslandgeschäften, die heute knapp die Hälfte des Umsatzes ausmachen, und andererseits den starken Westschweizer Titeln wie Le Matin, 24 Heures und Bilan. Das Ringen der Gratiszeitungen Le Matin Bleu mit dem Tamedia-Titel 20 Minutes hält zwar an, jedoch werten Experten die regionale Verankerung der Lausanner als vielversprechend. Vor allem sehen sie aber im Ausland- sowie im Online-Geschäft grosses Potential. Wie das Wirtschaftsblatt weiter schreibt, traut die Bank Vontobel dem Medienunternehmen für 2006 und 2007 jeweils einen Gewinnzuwachs von durchschnittlich 10 Prozent zu. Der Edipress-Titel sei im historischen Vergleich günstig bewertet, jedoch könne er einen regelrechten Schub erfahren, sollte sich die helvetische Werbekonjunktur verbessern. Einziger Wehrmutstropfen: Da sich ein Grossteil der Aktien in Familienbesitz befindet, ist der Handel wenig liquid.

Matratzenhersteller lässt Kunden nach Banknote greifen

Die Kommunikationsagentur Euro RSCG wirbt mit einer falschen Hundert-Franken-Note für die Matratze Supernova von Riposa.

Die Kommunikationsagentur Euro RSCG wirbt mit einer falschen Hundert-Franken-Note für die Matratze Supernova von Riposa. Die Note ist eigentlich ein zusammengefalteter Flyer, der an Messen auf dem Boden herumliegen wird. Hebt ein Besucher den vermeintlichen Hunderter auf, erfährt er auf der Rückseite des Rätsels Lösung: „Falls Sie beim Aufheben Schmerzen im Rücken gespürt haben, sollten Sie sofort an den Messestand von Riposa gehen. Gegen Abgabe dieses Gutscheins erhalten Sie 100 Franken Preisvorteil beim Kauf unserer Rückenmatratze Supernova.“

Publisuisse mit Angebot zum Sommerloch

Vom 3. Juli bis 3. September gewährt Publisuisse bei der Buchung eines TV-Spots vor den Hauptnachrichtensendungen Rabatt.

Vom 3. Juli bis 3. September gewährt Publisuisse bei der Buchung eines TV-Spots vor den Hauptnachrichtensendungen Rabatt: Wer einen Spot um 19.25 Uhr vor der „Tagesschau“ auf SF 1 oder „Le Journal“ auf TSR 1 sowie um 19.55 Uhr vor „Telegiornale“ auf TSI 1 schaltet, ist mit je einem weiteren Spot bei allen anderen Nachrichtenformaten des jeweiligen Programms dabei. Dies entspricht einem Rabatt von bis zu 36 Prozent. Infopool-Bucher profitieren vom tnc-Rabatt von 10 Prozent in der Deutschschweiz. Die Nachrichtensendungen der SRG erreichen hohe Reichweiten und Marktanteile. Laut einer Mitteilung erzielten die Hauptausgaben der Nachrichtensendungen von SF, TSR und TSI im August 2005 über 1,2 Millionen Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von rund 60 Prozent in allen drei Sprachregionen.

Schweizer Fernsehen setzt im Internet auf  Video-on-Demand

Gerade im News- und Sportbereich besteht eine grosse Nachfrage nach Video-on-Demand VoD.

Gerade im News- und Sportbereich besteht eine grosse Nachfrage nach Video-on-Demand VoD. Gerade mit VoD würde das Schweizer Fernsehen ein zentrales Bedürfnis der Zuschauer abdecken, die selbst bestimmen wollten, wann sie eine Sendung sehen wollten. Dies sagte der Leiter des Multimediazentrums von SF gegenüber der Netzwoche, die einen umfangreichen Bericht über die Multimediastrategien der grossen Verlagshäuser veröffentlicht hat. Die Zukunft des Internet-Fernsehens sei Selbstbestimmung und Selbstbedienung. Bereits zählt SF 2,2 Millionen VoD-Abrufe pro Monat. Die Sehdauer lässt zwar noch zu wünschen übrig, spätestens aber wenn die VoD-Streams den Weg auf den Fernseher im Wohnziummer gefunden haben, sei das Problem vom Tisch. In Zukunft will SF jede eigenproduzierte Sendung auch als VoD ins Netz stellen, vor allem das jüngere Publikum steht hier im Fokus des Interesses. VoD wird gemäss Bachmann vor allen am frühen Nachtmittag bis gegen 16 Uhr konsumiert, im Büro also. VoD gibt allerdings noch eine Reihe von Problemen zu lösen. Sendungen in hoher Auflösung sollten nur von Usern abgerufen werden, die auch die TV-Konzession bezahlen. Zugriffe aus dem Ausland sind rechtlich nicht immer erlaubt eine Lösung besteht aber bereits mit Livestream und Geotargeting. Nicht möglich wegen der rechtlichen Lage wird aber das Streamen von Spielfilmen sein. Bei den Serien verfolgt SF die Strategie, diese zeitlich befristet und nur in der Schweiz anzubieten. Noch nicht so erfolgreich ist SF allerdings bei den Podcast-Angeboten. Diese würden nur sporadisch genutzt. Dennoch ist klar ein Trend zu Podcasts erkennbar. Ringier TV setzt beispielsweise auf den Trendzug und bietet die Datingsendung Joya rennt ab dem 27. März als abonnierbaren Podcast an.

Ringier TV promotet Elevator TV

Topthema im Newsletter von Ringier TV war am Donnerstag Elevator TV und ein ausführliches Interview mit dem Initiator Dominik Kaiser.

Topthema im Newsletter von Ringier TV war am Donnerstag Elevator TV und ein ausführliches Interview mit dem Initiator Dominik Kaiser. Kaiser gibt im Interview Details zu Programmstruktur und Planung bekannt. Der Sender trägt immer noch keinen Namen, der Entscheid zum Vermarkter wird erst Anfang April bekannt gegeben und die Investoren. Sechs an der Zahl, erst bei Sendestart. Neu ist allerdings die Information, dass Elevator TV die Tonspur des Senders als Radioprogramm ausstrahlen darf und zudem eine Konzession für zwei zusätzliche Spartenkanäle besitzt. Dort will Kaiser Teilbereiche des Programms vertiefen. Was genau, sei noch nicht entschieden. Da bleibt eigentlich nur de Frage offen, warum ausgerechnet Ringier TV den neuen privaten Sender so prominent in den Vordergrund rückt. Da wird sich wohl nicht etwa ein Joint-Venture bzw, eine Produktions-Partnerschaft abzeichnen? Entsprechend der Elevator-Informationspolitik wird Kaiser weitere Informations-Häppchen im April streuen, als nächstes wird wohl der Entscheid zum Vermarkter bekannt gegeben werden.Kathrin Fischer

St. Galler Tagblatt fasst Lokalteile zusammen

Das St. Galler Tagblatt erscheint ab 31. März mit einer Stamm- anstelle von drei Lokalausgaben.

Drei Tage nach dem Tages-Anzeiger informiert auch das St.Galler Tagblatt über eine Restrukturierung der Regionalberichterstattung: Doch im Gegensatz zum Zürcher Blatt, erscheint das St. Galler Tagblatt ab 31. März anstelle von drei Lokalausgaben (für St. Gallen, Gossau und Rorschach) mit einer gemeinsamen Stammausgabe. Diese soll mit Inhalten aus den drei Regionen 80’000 Leser erreichen. Die Standorte der Redaktionen und deren Grösse bleiben bestehen. Grund für den neuen Lokalteil sind – laut einem Artikel von Chefredaktor Gottlieb F. Höpli in der Donnerstagsausgabe – die veränderten Bedürfnisse der Leser. Gemeinden und Städte wachsen immer mehr zusammen; Menschen wohnen nicht mehr am selben Ort wie sie arbeiten. Dementsprechend wünschen sich die St. Galler Tagblatt-Leser mehr Informationen über die ganze Region, bestätigte eine Umfrage der Zeitung. Der neue  Lokalbund soll den Blick auf die gesamte Agglomeration öffnen und voraussichtlich 16 Seiten umfassen. Eine Kürzung des bisherigen Inhalts ist nicht geplant.

Web2com und Adlink ringen um die Jugend

Das Werbevermarkter Web2com startet am 1. April ebenfalls mit einem Jugendpool.

Das Werbevermarkter Web2com startet am 1. April mit einem Jugendpool. Dieser fasst die Medien-Websites von Pro7, Radio 105, Cineman, Tillate und 20 Minuten zu einem Werbepool zusammen und soll gemäss MA Comis (WEMP) bei den 14- bis 34-jährigen Deutschschweizern eine Netto-Reichweite von 48,5 Prozent erzielen, heisst es in einer Medienmitteilung. Erst Anfang März lancierte der Konkurrent Adlink einen ähnlichen Pool, der sich an dieselbe Zielgruppe richtet – und das mit drei identischen Websites: Cineman, 20Minuten und Tillate. Wie die Werbewoche in ihrer letzten Ausgabe berichtet, werfen sich die beiden Konkurrenten gegenseitig Kundenraub sowie Kommissionsdumping vor und streiten sich, wer den Jugendpool zuerst lanciert hat.

Zürcher Manifesto baut Werbeagentur in Köln

Die Zürcher Spot-Produktion Manifesto Films hat in Köln eine eigene Werbeagentur bauen lassen. Grund: Reto Salimbeni dreht einen neuen Kinofilm.

Die Zürcher Spot-Produktion Manifesto Films hat in Köln eine eigene Werbeagenturbauen lassen. Grund: Reto Salimbeni dreht einen neuen Kinofilm. In der Hauptrollespielt Starschauspieler Til Schweiger einen erfolgreichen Werber, der aberim Privatleben scheitert. Der Film für die Universal Pictures in Koproduktionmit Til Schweiger, Indigo Motion Pictures, Erfttal Productions und RheingoldFilms hat ein Budget von 12 Millionen Franken und wird in englischer Sprachefür den Weltmarkt produziert. In Nebenrollen sind die beiden Oscar-NominiertenEric Roberts und Michael Clarke Duncan zu sehen. Das Dekor der fingiertenWerbeagentur wurde in Deutschlands grösster Studiohalle in Köln nachgebaut,wo Salimbeni jetzt vier Wochen an „ONE WAY“ gearbeitet hat. Vorher hat das50-köpfige Team vier Wochen in Toronto gedreht. Mehr von den Dreharbeitendemnächst in der Werbewoche.
Andreas Panzeri
Bildlegende:
Manifesto-Produzentin Shannon Mildon mit Til Schweiger und Reto Salimbeni
in Toronto.

Orange8 Interactive gewinnt Neukunden

Die Internetagentur Orange8 Interactive hat sich bei einem Pitch um die Neugestaltung der Website des Weinhauses Albert Reichmuth durchgesetzt.

Die Internetagentur Orange8 Interactive hat sich bei einem Pitch um die Neugestaltung der Website des Weinhauses Albert Reichmuth durchgesetzt. Die Bieler gestalten eine modulare, ausbaubare Plattform mit Weinshop. Für die Zuger E-Comtrust International, die auf die Erarbeitung, Prüfung, Zertifizierung und Überwachung von Standards, Normen und Richtlinien im E-Business spezialisiert ist,  erneuert Orange 8 den Webauftritt. Zudem übernimmt sie die Betreuung des Internetauftritts von Micro Crystal, einem Unternehmen der Swatch Groupe und konzipiert die Unternehmenswebseite für die Controllig-Firma Ibax. Auch mit dem Ferienhaus-Vermittler Interhome arbeitet die Internetagentur künftig zusammen. Sie überprüft die E-Strategie des Unternehmens und baut das E-Controlling aus.

Kurt G. Schmid neuer Präsident der BSW leading swiss agencies

Der CEO von Lowe, Kurt G. Schmid, ist von der Mitgliederversammlung des BSW swiss leading agencies zum neuen Präsidenten gewählt worden.

Der CEO von Lowe, Kurt G. Schmid, ist von der Mitgliederversammlung des BSW swiss leading agencies zum neuen Präsidenten gewählt worden. Schmid tritt die Nachfolge von Peter Leutenegger an. Neuer Vizepräsident ist Frank Bodin von Euro RSCG. Die Mitgliederversammlung hat ferner Nadine Borter der Berner Agentur Contexta in den Vorstand gewählt. Ebenfalls im Vorstand nach vierjähriger Absenz ist erneut Peter Felser von Spillmann/Felser Leo Burnett. Die Mitgliederversammlung hat die folgenden Vorstandsmitglieder bestätigt: Geri Aebi von Wirz, Hervé Devanthéry von Synthese, Christof Kaufmann von OMD, Peter Leutenegger von FCB Leutenegger Krüll, Urs Schneider von Mediaschneider, Dominique von Matt von Jung von Matt/Limmat und Andreas Widmer von Futurecom.

Kanton Bern schränkt Tabak- und Alkoholwerbung ein

Der Bernische Grosse Rat hat am Donnerstag beschlossen, die Werbung für Tabak und Alkohol einzuschränken. Die entsprechende Gesetzesänderung wurde angenommen.

Der Bernische Grosse Rat hat am Donnerstag beschlossen, die Werbung für Tabak und Alkohol einzuschränken. Die entsprechende Gesetzesänderung wurde angenommen. Beim Alkohol fiel der Entscheid indessen knapp aus. Der Grosse Rat hatte die Werbeeinschränkungen bereits vor einem Jahr aufgegleist, indem er überraschend zwei entsprechende Motionen von GFL und EVP überwiesen hatte. Im Rahmen der Revision des Gesetzes über Handel und Gewerbe ging es nun um die Umsetzung der Vorstösse. Während die Einschränkung beim Tabak kaum umstritten war, wollten Regierung und Kommission aus wirtschafltichen Gründen auf Einschränkungen bei der Alkoholwerbung verzichten.
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