Prisma Medienservice entwickelt Online-Tool für Streuwerbung

Die Ostschweizer Vertragungsorganisation Prisma Medienservice hat ihr Online-Angebot um ein Tool zur Berechnung der Streuwerbung erweitert.

Die Ostschweizer Vertragungsorganisation Prisma Medienservice und Tochter der St. Galler Tagblatt AG hat ihr Online-Angebot um ein Tool zur Berechnung der Streuwerbung erweitert. Der Internet-Nutzer kann neu das gewünschte Streugebiet mittels einer virtuellen Landkarte bearbeiten. Per Mausklick wählt er seine gewünschten Kantone, Bezirke oder Ortschaften. Die Kosten für den Versand werden direkt berechnet. Das Tool ergänzt die bestehende Sofort-Kalkulation, welche auf Text basiert. Zeitgleich mit der Umstellung auf das neue System hat Prisma zudem den Internet-Auftritt überarbeitet.

Das Vierte wirbt mit Unterhosen

Der Spielfilm-Sender Das Vierte hat sich von der Bertelsmann-Tochter Crossmarketing Arvato Services einen Online-Shop basteln lassen.

Der Spielfilm-Sender Das Vierte hat sich von der Bertelsmann-Tochter Crossmarketing Arvato Services einen Online-Shop basteln lassen. Dort gibt es neben DVDs, CDs, Büchern, Spielen und Taschenschirmen auch Unterhosen mit dem Sender-Logo zu kaufen. Vielleicht erinnern diese ja das ein oder andere Date daran, mal wieder auf den NBC Kanal zu schalten.

Zehn Schweizer Zeitungen entern den INCQC-Club

Der International Newspaper Color Quality Club (INCQC) hat die neuen 50 Mitglieder für 2006-2008 bekannt gegeben.

Der International Newspaper Color Quality Club (INCQC) hat die neuen 50 Mitglieder für 2006-2008 bekannt gegeben. Dazu zählen folgende zehn Schweizer Zeitungen: Tages-Anzeiger, NZZ und NZZ am Sonntag, Blick und SonntagsBlick, St. Galler Tagblatt, Neue Luzerner Zeitung, Bieler Tagblatt, Journals du Jura sowie die Coop Zeitung. Beworben hatten sich 181 Titel aus 38 Ländern. Zeitungen, die bei diesem Wettbewerb ihre Druck- und Reproduktionsqualität messen lassen wollen, werden auf zahlreiche Aspekte geprüft. Verlangt werden Proben aus der Tagesproduktion und ein Testelement sowie ein redaktionelles Bild und eine digitale Anzeige, die von einer 14-köpfigen Jury bewertet werden.

Le Matin Bleu verzeichnet 244’000 Leser

Die Westschweizer Gratiszeitung Le Matin Bleu verzeichnet fünf Monate nach der ersten Ausgabe 244'000 regelmässige Leser.

Die Westschweizer Gratiszeitung Le Matin Bleu verzeichnet fünf Monate nach der ersten Ausgabe 244’000 regelmässige Leser. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschers Link Institut hervor, bei welcher während November 2005 und März 2006 1842 Personen befragt wurden. 47,5 % der Leser gehören der Gruppe von den jungen aktiven Urbanen, den 15- bis 34-Jährigen an, die dem Edipresse-Gratisprodukt einen Affinitätsindex von 138 attestieren. Das Blatt wird von 48 % Frauen und 52% Männern gelesen. Die Erhebung zeigt zudem, dass der Start der Konkurrenz-Zeitung 20 minutes aus dem Hause Tamedia bis anhin keinen Einfluss auf die Leserzahlen hatte. Im Gegenteil sind die Werte für den Monat März auf 289’000 Leser gestiegen. Le Matin Bleu ist bei den aktuellen WEMF-Erhebungen noch nicht erfasst, die ersten Zahlen des Werbemittelforschers über den welschen Gratiszeitungsmarkt folgen im September.

Messe Schweiz erzielt Rekordergebnis

Es ist das erklärte Ziel der Messe Schweiz, eines der führenden „Live-Marketing-Unternehmen“ zu werden. Betrachtet man die Bilanzzahlen, befindet sich die Unternehmensgruppe auf bestem Weg dahin.

Es ist das erklärte Ziel der Messe Schweiz, eines der führenden „Live-Marketing-Unternehmen“ zu werden. Betrachtet man die Bilanzzahlen, befindet sich die Unternehmensgruppe auf bestem Weg dahin: Im Geschäftsjahr 2005 erwirtschaftete Messe Schweiz bei einem Ertrag von 221,9 Millionen Franken einen Gewinn von 14,6 Millionen. Verantwortlich dafür sei ein dichtes und erfolgreiches Messeprogramm im vergangenen Jahr gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Der Verwaltungsrat wird der Aktionärsversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 5 Franken pro Aktie beantragen, da der Kurs der Namensaktie Messe Schweiz ist im Verlauf von 2005 um über 100 Prozent von 188 auf 378 Franken gestiegen. Sie gehört damit zu den grössten Gewinnern an der Schweizer Börse. Für das Jahr 2006 rechnet Messe Schweiz mit einem tieferen Ergebnis, da das massgebende Eigenmessengeschäft im Vergleich zu 2005 turnusbedingt deutlich schwächer ist.

BSW Mitgliederversammlung sieht Kreativität als Kapital

Das neue Präsidium des BSW will gerechte Honorare und sieht für die Schweiz «Kreativität als Kapital».

Die Mitgliederversammlung des BSW hat als Nachfolger von Peter Leutenegger (FCB Leutenegger Krüll) Kurt G. Schmid (Lowe) als neuen Präsidenten gewählt. Für Schmid ist «wichtig», dass Frank Bodin (Euro RSCG) sein Vize geworden ist und umgekehrt. In dieser Konstallation sehen die beiden unterschiedlich basierten Vertreter der Schweizer Werbung die besten Chancen, die Zukunft in den Griff zu kriegen.  Als Problem Nummer 1 hat man das Honorar-System erkannt. Eine Arbeitsgruppe soll neue Vorschläge ausarbeiten, wie der BSW seinen Mitgliedern helfen kann, «zu einer anständigen Bezahlung zurück zu finden».  Man will die Kunden noch mehr sensibilisieren, dass Kreativität für erfolgreiche Entwicklungen im Markt ein sehr wertvolles Kapital bedeutet.
Als weitere wichtige Aufgabe soll das Ansehen der Schweizer Werbung auch international gestärkt werden. «Wir wollen die neue Tate-Gallery in Form einer Werbekampagne gestalten», fordert Frank Bodin. Er zieht damit einen Vergleich zu Schweizer Architekten. Deren Arbeit kann im Gegensatz zu Werbung aus der Schweiz schon lange ein weltweites Ansehen geniessen.
Die Vertreter der Schweizer Werbung anerkennen die Entwicklungen und auch neuen Möglichkeiten eines globalisierten Wettbewerbs. Man will aber auch zu bedenken geben, dass mit der Werbewirtschaft in der Schweiz viel volkswirtschaftliches Kapital vorhanden ist, das von den Auftraggebern mit einer entsprechend «volkswirtschaftlichen Verantwortung» wahrgenommen werden soll. Wieso muss ein Schweizer Fernsehen sein neues Logo im Ausland gestalten lassen, wenn Grafik und Typografie aus der Schweiz schon lange ein weltweites Ansehen geniessen? Hier könnten andere Zeichen gesetzt werden. Dies gelte ebenso für international tätige Unternehmen in der Schweiz. «Agenturen sind nur so gut, wie sie Aufträge bekommen, mit denen sie ihre Kapazitäten auch zeigen können», meint Bodin. Bei vielen internationalen Pitches würden Schweizer gar nicht eingeladen. «Es gibt aber keinen Grund, wieso das so ist», meinen die Kreativen des BSW.   
Andreas Panzeri

Marketingfocus Zentralschweiz: Trends in der Werbung?!

Marketinginformationen in kompakter Form, wertvolle Einsichten in künftige Trends vermitteln – das hat sich der Marketing Fokus Zentralschweiz auch dieses Jahr zur Aufgabe gemacht.

(pr) Marketinginformationen in kompakter Form, wertvolle Einsichten in künftige Trends vermitteln – das hat sich der Marketing Fokus Zentralschweiz auch dieses Jahr zur Aufgabe gemacht. Wie in den vergangenen Jahren rechnen die Veranstalter auch 2006 mit 200 bis 300 Führungskräften aus den Bereichen Marketing, Kommunikation und Entscheidungsträgern aus der Unternehmensführung. Der Marketing Fokus Zentralschweiz will mehr bieten als Networking und Branchenkontakte. Für die Qualität der Information bieten Referenten wie Ständerat Carlo Schmid, Präsident der Schweizer Werbung, Frau Professor Dr. Adrienne Schäfer, Dozentin an der Hochschule für Wirtschaft der Uni Luzern, Otto Meier, Generaldirektor der Publicitas Schweiz, Frank Bodin, CEO von Euro RSCG sowie Andri Martin Färber, CEO des Kompass Verlags AG & Orell Füssli Wirtschaftsinformationen AG.
Die Veranstaltung und das Podium werden moderiert von Ruedi Wyss, der als selbständiger Journalist und als Moderator von Tele Tell die Wirtschafts- und Kommunikationsbranche aus erster Hand kennt.
Eckdaten der Veranstaltung
Ort: Grand Casino Luzern, Haldenstrasse 6, 6006 Luzern
Datum: Dienstag, 02. Mai 2006
Programm:
15.00 Eintreffen der TeilnehmerInnen
15.50 Begrüssung / Einleitung
16.00 1. Teil der Referate
17.00 Pause / Erfrischung
17.30 2. Teil der Referate
18.15 Moderierte Podiumsdiskussion
18.55 Schlussmoderation / Abschluss
19.00 Apéro
21.00 Tagungsende
Der „Marketing FOCUS Zentralschweiz“ (MFZ) ist ein Marketing-Anlass, der im Jahr 2006 zum fünften Mal stattfinden wird. Er vermittelt in kompakter Form neueste Marketingtrends und praxisrelevantes Marketingwissen, bietet aber auch eine willkommene Plattform für Networking und wertvolle Branchenkontakte in der Zentralschweizer Wirtschaft. Die seit 2002 durchgeführten Events vermochten jeweils ein breites Publikum zu begeistern. Die Organisatoren des MFZ setzen sich aus Mitgliedern des Schweizerischen Marketing Club (SMC) der Gruppen „SMC Luzern“, „SMC Zug“ und „SMC Evolution“ sowie aus Mitgliedern des „Werbeclub Zentralschweiz“ (WCZ) und der Zentralschweizer PR Gesellschaft (ZSPR) zusammen.

Mehr Informationen auf der Website: www.marketingfocus.ch.

Wigdorovits plant neue Gratiszeitung

Sacha Wigdorovits, der ehemalige Projektleiter und Verwaltungsrat der Gratiszeitung 20 Minuten, ist ins Rennen um den Gratiszeitungsmarkt eingestiegen und plant laut einem Bericht der «NZZ am Sonntag» eine weitere Gratiszeitung.

Sacha Wigdorovits, der ehemalige Projektleiter und Verwaltungsrat der Gratiszeitung 20 Minuten, ist ins Rennen um den Gratiszeitungsmarkt eingestiegen und plant laut einem Bericht der «NZZ am Sonntag» eine weitere Gratiszeitung. Wigdorovits bestätigte gegenüber der «NZZ am Sonntag», dass ein Konzept vorliege und alle notwendigen Vorabklärungen getroffen worden sind. Wigdorovits will das neue Gratisblatt mit Beteiligung der regionalen Verleger auf den Markt bringen. Sowohl die Basler Zeitung Medien als auch die AZ-Medien-Gruppe bestätigten entsprechende Gespräche. Zurzeit herrsche aber eine Denkpause.
 
Gemäss «NZZ am Sonntag» hat das Wigdorovits-Projekt wenig Chancen infolge zweier Stolpersteine. Das geplante Gratisblatt soll nämlich nicht via Zeitungbox, sondern mittels Frühzustellung verteilt werden. Diese Art der Distribution behage den regionalen Verlegern aber nicht. Das zweite Problem liegt bei der Berner Espace Media Group. Diese wolle sich zwar unbedingt an einem Gratisblatt beteiligen, aber lieber an 20 Minuten als am Projekt von Wigdorovits. Ein Rekurs gegen das Urteil der Wettbewerbskommission, das den Bernern im Januar 2004 die Übernahme von 17,5 Prozent an 20 Minuten untersagte, ist noch hängig. Die «NZZ am Sonntag» sieht für das Projekt von Wigdorovits nur dann reelle Chancen, wenn der Espace Media die Beteiligung an 20 Minuten auch von der Rekurskommission verwehrt bleibt.
 
Auch Ringier ist derzeit mit der Planung von zwei Gratiszeitungen beschäftigt, mit der  Wirtschaftszeitung «Cash daily», die am morgen ausgeliefert werden soll und mit einer  Gratiszeitung für eine jüngere Leserschaft, die den Pendlern abends angeboten werden dürfte.

Frankfurter Rundschau kämpft mit Abendausgabe um Marktanteile

Von Montag an erscheint die Frankfurter Rundschau mit einer speziellen Abendausgabe für Frankfurt.

Von Montag an erscheint die Frankfurter Rundschau mit einer speziellen Abendausgabe für Frankfurt. Montags bis donnerstags jeweils von 20 Uhr an wird die Abendausgabe an 45 Stellen verkauft werden. Bei der Abendausgabe handelt es sich um die vollständige Ausgabe des Folgetages mit einer zusätzlichen regionalisierten ersten Seite. Wie WErben & Verkaufen berichtet, will die Frankfurter Rundschau in Frankfurt Vollversorgerin werden und die Pendler und Nachtschwärmer erreichen. Mit der neuen Ausgabe soll die Versorgungslücke geschlossen werden, die es bisher am Abend gab.

Kinospass kommt bald ab Internet

Verschiedene Angebote der Filmindustrie und einzelner Fernsehsender steht kurz vor der Einführung.

Verschiedene Angebote der Filmindustrie und einzelner Fernsehsender steht kurz vor der Einführung. Wie die NZZ am Sonntag berichtet, wurde mit In2Movies im Januar der Online-Service von Warner Brothers Home Entertainment und der Bertelsmann-Tochter Arvato angekündigt. Der Dienst soll im April starten, die Preise für Kinofilme und Serien sind noch nicht bekannt. Disney setzt dagegen auf den Dienst Moviebeam, für den eine Set-Top-Bos benötigt wird. Disney will die Filme mit Werbung unterbrechen und zum Teil in HDTV-Qualität anbieten. Unklar ist bis jetzt, ob der Dienst auch in Europa angeboten werden wird. Im Mai soll ferner Maxdome starten, ein Download-Dienst der Fernsehsender Pro7, Sat1, N24 und 1&1. Filme sollen ab 1 Euro kosten, ganze Themenpakete mit bis zu 400 Stunden Fernsehprogramm sind ab 10 Euro zu haben. Per Video-on-Demand (VoD) bieten ferner bereits diverse Sender Sendungen und Dokumentationen zum kostenpflichtigen Download an. Spiegel TV, Arte oder Arcor werden genannt mit Preisen von 1.50 bis 4 Euro pro Dokumentation bzw. Sendung. Wie die New York Times kürzliche berichtete, plant auch Amazon den Einstieg ins Movie-Downloadgeschäft. Im Unterschied zur Konkurrenz sollen die Filme auch auf DVD gebrannt werden können. Auch das Schweizer Fernsehen setzt auf VoD, allerdings ist das Angebot bisher kostenlos. SF sieht in VoD vor allem einen zusätzlichen Kanal zur Erhöhung der Reichweite.

Wikipedia-Printausgabe wird auf Eis gelegt

Die Begeisterung der Community für die auf 100 Bände ausgelegte Printausgabe der Online-Enzyklopädie Wikipedia hat sich in Grenzen gehalten.

Die Begeisterung der Community für die auf 100 Bände ausgelegte Printausgabe der Online-Enzyklopädie Wikipedia hat sich in Grenzen gehalten. Der Berliner Zenodot-Verlag hat deshalb seine Pläne vertagt. Der Verlag will aber an der Idee festhalten und das Projekt im Januar 2007 der Community erneut zur Diskussion stellen.

WEMF poliert Medienglossar

Die WEMF hat ihr Glossar für den Medienbereich erweitert und aktualisiert.

Die WEMF hat ihr Glossar für den Medienbereich erweitert und aktualisiert. Die überarbeitete Version bietet nun Erläuterungen zu über 150 Begriffen wie Affinitätsindex, weitester Nutzerkreis oder Vertrauensindex. Zudem kann nachgelesen werden, um welche Studien es sich bei MA Net oder MACH Basic handelt. Weiter finden Interessierte die in den WEMF-Studien und -Statistiken am häufigsten verwendeten Abkürzungen. Das Glossar ist unter www.wemf.ch auf Deutsch und Französisch abrufbar.  
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