Advico Young & Rubicam und Exxtra Kommunikation mit solider Leistung

Die Jury des Effizienz-Preises der Schweizer Werbung (Effie) hat Advico Young & Rubicam (AY&R) und Exxtra Kommunikation mit mehr als einem Fünftel der 49 vergebenen Awards und Diplome ausgezeichnet.

Die Jury des Effizienz-Preises der Schweizer Werbung (Effie) hat Advico Young & Rubicam (AY&R) und Exxtra Kommunikation mit mehr als einem Fünftel der 49 vergebenen Awards und Diplome ausgezeichnet. Unter den ausgezeichneten Arbeiten befinden sich Kampagnen für Marken wie Migros, Ovomaltine, Perskindol und UBS, aber auch neu lancierter Marken wie GE Money Bank und Kampagnen für die Non-Profit-Organisation Brot für alle/Fastenopfer. AY&R und Exxtra konnten sich bereits bei der Verleihung der Art Directors Club Awards mit einer Verdreifachung der Auszeichnungen im Vergleich zum Vorjahr unter den Top 4 Kreativagenturen der Schweiz behaupten.

St. Galler Tagblatt forciert Rubrikenmarkt

Nachdem die St. Galler Tagblatt AG rückwirkend per 1.1. 2006 die grösste Ostschweizer Stellenplattform Ostjob.ch übernommen hatte, baut sie nun auch das Immobiliengeschäft aus.

Nachdem die St. Galler Tagblatt AG rückwirkend per 1.1. 2006 die grösste Ostschweizer Stellenplattform Ostjob.ch übernommen hatte, baut sie nun auch das Immobiliengeschäft aus. Neu wird ab Dienstag auch eine Immobilienplattform Osthome.ch die Printangebote der Tageszeitung ergänzen. Zusammen mit der Firma Publiconnect wurde dieser Teilbereich technisch neu entwickelt. Die Plattform wurde ferner mit diversen Serviceleistungen zum Thema Immobilien ergänzt. Optisch unterstützen die neuen Wort-Bildmarken von Ostjob.ch und Osthome.ch die Zusammengehörigkeit auf und ermöglichen eine effiziente Kommunikation der neuen Tagblatt-Leistungen.

MACH Basic und MACH Consumer neu halbjährlich

Die seit heute vorliegenden neuen Ausgaben der Studien MACH Basic und MACH Consumer 2006-1 werden neu halbjährlich im März und September herausgegeben.

Die seit heute vorliegenden neuen Ausgaben der Studien MACH Basic und MACH Consumer 2006-1 werden neu halbjährlich im März und September herausgegeben. Somit stehen den Verlagen und der Werbewirtschaft alle sechs Monate aktuelle Nutzungsdaten zu Printmedien und Kinos in der Schweiz zur Verfügung. Besonders im schnelllebigen und umkämpften Werbemarkt gewinne die Aktualität der Daten über die Nutzung der Medien und die Konsumgewohnheiten der Leser zunehmend an Bedeutung, heisst es in einem Communiqué der Wemf. Durch den neuen Publikationsrhythmus können die Verlage und die Werbewirtschaft kurzfristiger auf die Veränderungen im Leser- und Werbemarkt reagieren. Um den neuen Rhythmus gerecht zu werden, wurde das Prinzip der rollierenden Publikation gewählt. Die Stichprobe besteht dabei weiterhin aus zwölf Monaten, wobei für die aktuellste Studie jeweils die sechs alten durch sechs neue Monate ersetzt werden. MACH Basic stellt neben aktuellen Nutzungsdaten zu Printmedien und Kinos auch Beschreibungen und Quantifizierungen der verschiedenen Schweizer Leserschaften zur Verfügung, welche durch Reichweitenmessungen ermittelt werden. Die Medienwerte der Studie sind dabei mit denjenigen des Vorjahres vergleichbar. MACH Consumer macht Konsumzielgruppen transparent und verknüpft das Konsumverhalten mit der Mediennutzung der Schweizer und zeigt auf, was die verschiedenen Zielgruppen konsumieren. Die Medienwerte der MACH Consumer wurden dabei den Werten der MACH Basic angepasst, so dass die Reichweiten beider Studien übereinstimmen. Reichweitenvergleiche mit früheren Ausgaben sind möglich.

Wemf Leserzahlen: 20 Minuten überschreitet Millionengrenze

Die jüngsten Leserforschungszahlen der Werbemedienforschung (Wemf) belegen, dass die Leserinnen und Leser der grossen Schweizer Zeitungen ihren Blättern grössenteils treu sind.

Die jüngsten Leserforschungszahlen der Werbemedienforschung (Wemf) belegen, dass die Leserinnen und Leser der grossen Schweizer Zeitungen ihren Blättern treu sind. Markant zugelegt hat einzig die Gratiszeitung 20 Minuten, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Millionengrenze überschritten hat. Die Pendlerzeitung wird täglich von 1,039 Millionen Menschen gelesen und verzeichnet damit ein Wachstum von 91’000 Lesern. 20 Minuten vergrösserte seit ihrer Lancierung Ende 1999 auch ihre Auflage stetig. Zuletzt wurde im vergangenen Sommer eine Ausgabe für die Region St. Gallen eingeführt. 20 Minuten überholte im Jahr 2003 und 2004 die bis dahin leserstärkste Tageszeitung Blick. Diese nahm Einbussen hin, konnte jedoch nach einem Verlust von 19’000 Lesern ihre Leserzahlen wieder stabilisieren. Laut Wemf verzeichnet der Blick mit 727’000 Lesern in der Deutschschweiz (Romandie 14’000, Tessin 9’000) sogar ein Plus, das jedoch innerhalb der statistischen Fehlerquote liegt. Bei einer Auflage von 262’262 wird der Blick durchschnittlich von fast drei Personen gelesen. Die Rangliste der beliebtesten Zeitungen ist unverändert: Auf 20 Minuten und Blick folgt an dritter Stelle der Tages-Anzeiger mit 576’000 Leserinnen und Lesern pro Auflage. Auf den Plätzen vier bis neun der Leserzahlen folgen die Berner Zeitung (403’000), die Mittelland Zeitung (391’000), die Neue Zürcher Zeitung (330’000), die Neue Luzerner Zeitung (297’000), die Südostschweiz (255’000), das St. Galler Tagblatt (223’000) und die Basler Zeitung (210’000). In der Westschweiz bleibt Le Matin mit 363’000 Leserinnen und Lesern die meistgelesene Zeitung, gefolgt von 24 Heures (273’000) und La Tribune de Genève (177’000). Im Tessin führt der Corriere del Ticino mit 121’000 Leserinnen und Lesern die Rangliste der meistgelesenen Zeitungen an. Im Bereich Sonntagszeitungen führt weiterhin der Sonntagsblick mit 998’000 Lesern, gefolgt von der Sonntagszeitung mit 824’000 und der NZZ am Sonntag mit 466’000 Lesern. In der Romandie ist Matin dimanche mit 606’000 Lesern die populärste Sonntagszeitung, während im Tessin Il Caffè de la Domenica mit 120’000 Lesern an der Spitze liegt. Die Coop-Zeitung (2,661 Mio.) und das Migros-Magazin (2,358 Mio.) führen die Sparte der leserstarken Zeitschriften an, gefolgt von der meistgelesenen bezahlten Zeitschrift K-Tip (1,103 Mio.), dem Beobachter (1,071 Mio.), Facts (439’000) und der Weltwoche (419’000).
Die Erhebung der Wemf basiert auf der Befragung von 10’673 Personen zwischen Oktober 2004 und September 2005. Die Wemf publiziert ihre Leserzahlen erstmals im März und wird neu in Halbjahrespublikationen aktuelle Daten der Leserschaftsforschung bekannt geben, die sich auf jeweils sechs Monate beziehen.

Werbeumsätze im Februar um 1,4 Prozent gesunken

Gemäss den am Dienstag publizierten Zahlen des AIS Advertising-Index Switzerland der Wemf haben die Werbeumsätze (ohne Online-Werbung) im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf 256 Mio. Franken abgenommen.

Gemäss den am Dienstag publizierten Zahlen des AIS Advertising-Index Switzerland der Wemf haben die Werbeumsätze (ohne Online-Werbung) im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf 256 Mio. Franken abgenommen. Deutliche höhrere Werbeausgaben tätigten die folgenden Bereiche: Tabakwahren (+57,8 Prozent), Uhren/Schmuck (+30,2 Prozent), Unterhaltungselektronik/Foto/Optik/Hören (+22,3 Prozent), Büro/Informatik (+19,3 Prozent), Verkehr (+16,9 Prozent) und Medien (+15,8 Prozent). Weniger investierten die folgenden Branchen: Kosmetik/Körperpflege (- 24,6 Prozent), Pharma/Gesundheit (-23,9 Prozent), Bekleidung/Schuhe (-21,2 Prozent), Tourismus/Freizeit (-17,2 Prozent), Telekommunikation/Internet (-15,1 Prozent), Handel (-14,2 Prozent) und Dienstleistungen (-13,6 Prozent). Alle anderen Branchen lagen mit ihrem Investitionen im Bereich von 10 Prozent über oder unter den Werbeausgaben des Vorjahresmonats.Ab sofort stehen im AIS Advertising Index Switzerland auch Daten für das neue Werbemedium AdScreen zur Verfügung. Die publizierten Daten weisen den erschienenen Bruttowert inklusive Freespace aus. Die Erfassung der Daten erfolge gleich wie bei den Online- und Plakatdaten. Die Übersicht über den Werbemonat Februar nach Branchen und Medien steht unter www.wemf.ch kostenlos zur Verfügung.

Gratiszeitung für Burgdorf wird nicht realisiert

Der Burgdorfer Blätterwald wird keinen Zuwachs in Form einer Gratiszeitung erhalten.

Der Burgdorfer Blätterwald wird keinen Zuwachs in Form einer Gratiszeitung erhalten. Das vom pensionierten Burgdorfer Arzt Res Zbinden und vom Verwaltungsratspräsident der Burgdorfer Anzeiger AG Markus Grimm geplante Projekt, das Gratisblatt dem Anzeiger beizufügen, ist gescheitert. Einerseits hätten die Zeitungsinitianten nicht genügend Geld aufgetrieben, andererseits dürfe ein Anzeiger per Publikationsgesetz und Anzeigerverordnung keine redaktionellen Beiträge enthalten, schreibt die Berner Zeitung. Um das Blatt doch noch zu realisieren, müssten 150’000 statt der bisher von Sympathisanten gespendeten 37’500 Franken zusammenkommen.  Die Berner Zeitung zitiert Ernst Zürcher, den stellvertretenden Vorsteher des kantonalen Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR), für den ein Anzeiger „politisch und konfessionell neutral sein“ muss. Für die Leserinnen und Leser müsse bei der Lektüre problemlos erkennbar sein, „dass sie einen Anzeiger in der Hand halten“.  Umgekehrt sei es laut Zürcher möglich, einer Zeitung einen Anzeiger beizulegen. Zbinden will hingegen weiter nach Möglichkeiten suchen, um das Blatt irgendwann aus der Taufe heben zu können.

Österreich: Fellner-Zeitung ab September

Presse Österreich erhält ab September eine neue überregionale Tageszeitung, wie die SDA mitteilt. Der Wiener Verleger Wolfgang Fellner will das im Tabloid-Format herausgegebene Blatt «Österreich» mit einer Auflage von 250'000 Exemplaren auf den Markt bringen.

Presse Österreich erhält ab September eine neue überregionale Tageszeitung, wie die SDA mitteilt. Der Wiener Verleger Wolfgang Fellner will das im Tabloid-Format herausgegebene Blatt «Österreich» mit einer Auflage von 250’000 Exemplaren auf den Markt bringen. Die Sonntagsauflage von «Österreich» soll bei 600 000 liegen, sagte Fellner kürzlich in Wien. Mit dem Namen «Österreich» wolle er ein Zeichen setzen. Grosses Vorbild sei USA Today, laut Fellner eine der erfolgreichsten Tageszeitungen der Welt. Mit dem gewählten Format – «Österreich» wird 20 Prozent grösser als die auflagenstarke Kronenzeitung – sucht das neue Blatt  voraussichtlich eine Leserschaft zwischen «Krone» (Auflage 850’000) und dem Kurier (Auflage 240’000).

Ringier startet mit „heute“ eine Gratiszeitung für den Abend

Die Ringier AG wird noch vor dem Sommer eine Gratiszeitung mit dem Namen „heute“ lancieren. Die neue Zeitung wird in den Schweizer Ballungsgebieten von Zürich, Basel und Bern nachmittags in einer Auflage von 200'000 Exemplaren verteilt.

Die Ringier AG wird noch vor dem Sommer eine Gratiszeitung mit dem Namen „heute“ lancieren. Die neue Zeitung wird in den Schweizer Ballungsgebieten von Zürich, Basel und Bern nachmittags in einer Auflage von 200’000 Exemplaren verteilt. Auf 32 Seiten im Tabloidformat bietet „heute“ tagesaktuelle Nachrichten und  Meldungen aus Entertainment, People und Lifestyle – natürlich attraktiv bebildert. Zudem gibt es Freizeittipps, Hinweise zu Veranstaltungen, einen Ausgehführer und das TV-Programm, um das junge und urbane Zielpublikum in der Feierabendstimmung anzusprechen. Die Gratiszeitung wird in Basel, Bern und Zürich werktags ab 16 Uhr in Boxen aufgelegt. Zusätzlich kommen Kolporteuren zum Einsatz. Die Hauptverteilpunkte sind Bahnhöfe der SBB und Haltestellen des öffentlichen Verkehrs. Gedrucks wird „heute“ an verschiedenen Standorten. Organisatorisch ist „heute“ dem Blick Verlag zugeordnet. Damit wird eine Anzeigenkombination geschaffen, die eine flächendeckende Werbeplattform für die Deutschschweiz bietet.Erstellt  wird „heute“ von einer 15-köpfigen Redaktion, wobei Bernhard Weissberg die Chefredaktion übernimmt. Weissberg ist seit 1990 in verschiedenen Positionen für Ringier tätig und war von 1997 bis 2002 Chefredaktor des Sonntagsblick. Ringier CEO Martin Werfeli übernimmt von Weissberg die Leitung des Konzernbereichs Zeitungen. Wie Ringier am Dienstag mitteilte, behält Bernhard Weissberg die publizistische Leitung des Zeitungsbereichs und führt die Chefredaktoren der Blick Gruppe.
Dass Ringier trotz vieler zuvor im Schweizer Markt gescheiterten Abendzeitungs-Projekten trotzdem auf eine Abendzeitung setzt, begründete Konzernsprecher Marco Castellaneta gegenüber der SDA mit „einem durch Gratiszeitungen veränderten Leseverhalten“. Marktforschungen hätten gezeigt, dass inzwischen ein Bedürfnis für Abendzeitungen bestehe.

Online-Werbeausgaben im Februar gesunken

Die Ausgaben in die Schweizer Internetwerbung sind gemäss web2com-Index im Februar um 2 Punkte gegen über Vormonat gesunken.

Die Ausgaben in die Schweizer Internetwerbung sind gemäss web2com-Index im
Februar um 2 Punkte gegen über Vormonat gesunken. Der web2index basiert
auf monatlichen Erhebungen der Ausgaben für kommerzielle Werbung
nationaler und internationaler Online-Plattformen. Er zeigt auf, wie
sich die Internetwerbung in der Schweiz entwickelt.
Laut Communiqué könne trotz des Rückgangs der Werbeinvestitionen im
Februar festgestellt werden, dass die Akzeptanz des Mediums Internet
immer grösser werde. Ein Beweis dafür sei etwa die laufende Zunahme der
Nutzung von Internetangeboten. Für den Monat Februar ist gemäss
Net-Audit der WEMF für Februar die Nutzung von solchen Angeboten um
rund ein Drittel angestiegen. Die Page-Impressions haben um 35 Prozent
zugenommen, die Visits um 29 Prozent und die Unique Clients um 32
Prozent.

Focus präsentiert Weltliteratur „light“

Hatte die NZZ am Sonntag Weltliteratur in komprimierter Form herausgegeben, zieht nun das deutsche Nachrichtenmagazin Focus nach und bringt ab April seine eigene Klassiker-Bibliothek heraus.

Hatte die NZZ am Sonntag Weltliteratur in komprimierter Form herausgegeben, zieht nun das deutsche Nachrichtenmagazin Focus nach und bringt ab April seine eigene Klassiker-Bibliothek heraus. Die Kurzfassungen sollen ca. 24 Seiten umfassen, die Serie wird aus insgesamt 12 Booklets bestehen. Begleitend zur Serie können die Titel über das Hörbuch-Downloadportal Claudio.de heruntergeladen werden. Nach der Aussage von Chefredaktor Markwort soll mit der Aktion die Lust am Lesen angeregt werden.

Zürcher Regionalzeitungen rüsten sich für engeren Markt

Tamedia plant, mit dem Tages-Anzeiger mit Regionalausgaben in die Stammgebiete der drei regionalen Tageszeitungen „Zürichsee Zeitung“, „Zürcher Oberländer“ und Zürcher Unterländer“ vorzustossen.

Tamedia plant, mit dem Tages-Anzeiger mit Regionalausgaben in die Stammgebiete der drei regionalen Tageszeitungen „Zürichsee Zeitung“, „Zürcher Oberländer“ und Zürcher Unterländer“ vorzustossen. Nun haben die drei Zürcher Tageszeitungen ihrerseits die Realisierung der bereits seit einiger Zeit diskutierten gemeinsamen Mantelredaktion beschlossen, wie Theodor Gut von der Zürichsee Medien AG gegenüber Kleinreport.ch bestätigte. Die drei Zeitungen erhalten eine gemeinsame Redaktion für den Kanton Zürich, Ausland, Inland und Sport. Ein positiver Grundsatzentscheid der Verwaltungsräte sei gefallen. Wie gross die Mantelredaktion wird und wo sie ihrem Sitz hat, ist aber noch nicht entschieden, die Details würden noch ausgearbeitet. Wie der Geschäftsleiter der Zürichsee Presse AG und Zürcher Unterland Medien AG, Erland Herkenrath, der SDA mitteilte, seien nicht Sparmassnahmen entscheidend, sondern die Verstärkung des Regionalen. Seit die drei Zeitungen auf einer gemeinsamen Druckmaschine produziert werden, sind laufend Synergiemöglichkeiten geprüft worden. Die drei Verlagshäuser betreiben bereits eine gemeinsame Inserateplattform und verfügen über einander angepasste Layouts.

Markt für Online-Glückspiele boomt

Im deutschsprachigen Raum erfreuen sich Online-Wetten und -Glücksspiele wachsender Beliebtheit: Laut einer Studie setzten Schweizer letztes Jahr pro Kopf durchschnittlich 36 Euro für Online-Gambling ein.

Im deutschsprachigen Raum erfreuen sich Online-Wetten und -Glücksspiele wachsender Beliebtheit: Laut einer Studie des Berliner Beratungsunternehmens Goldmedia setzten Österreicher letztes Jahr pro Kopf durchschnittlich 177 Euro für das Online Gambling ein – viermal soviel wie die Deutschen (40 Euro) und knapp fünfmal soviel wie die Schweizer (36 Euro). Verantwortlich für diesen Unterschied ist unter anderem die restriktive Gesetzgebung in Deutschland und der Schweiz, die zu einer Abwanderung von potenziellen Spielern in den Graumarkt führt. Michael Schmid, Analyst bei Goldmedia, rechnet bis 2010 mit einer Verdreifachung des Marktes. Parallel zu dieser Einschätzung vergrössert der internationale Wettkonzern Gamebookers.com sein Angebot: Ab sofort können beim Online-Buchmacher Wetten zu TV-Einschaltquoten abgeschlossen werden.
get_footer();