U1 streamt ins Internet

Der Fernsehsender UI TV schaltet als erster in der Schweiz einen Live-Stream im Internet.

Der Fernsehsender UI TV schaltet als erster in der Schweiz einen Live-Stream im Internet. Damit haben nun sogar Schweizer weltweit die Möglichkeit, U1 zu schauen. Wie es in einer Mitteilung heisst, ist dies auf das Konzept – nur eigenen Content auszustrahlen – zurückzuführen. Als nächstes plant U1 die Ausweitung des Angebots via Spartenkanäle im Internet. Als erstes kommt ein Programm für Schlager und Volksmusik – und das 24 Stunden am Tag.

ViznerBorel gestaltet Kommunikation für Schaffhauser Nachrichten

Die Zürcher Kommunikationsagentur ViznerBorel realisiert im Anschluss an eine Agenturevaluation den gesamten kommunikativen Auftritt für die Schaffhauser Nachrichten.

Die Zürcher Kommunikationsagentur ViznerBorel realisiert im Anschluss an eine Agenturevaluation den gesamten kommunikativen Auftritt für die Schaffhauser Nachrichten. Erste Massnahme ist die Relaunch-Kampagne der Zeitung, welche ab 1. Mai bunter und mit mehr regionalem Inhalt erscheint. Das Mandat umfasst weiter eine Leser- und Inseratekampagne sowie die Neugestaltung sämtlicher Werbemittel.

Medienbeobachter mit neuer Geschäftsleitung

Miranda Bammert ist per 1. April neue Geschäftsleiterin der in Aettenschwil ansässigen ZMS/PMA Medienbeobachtung. Stephan Wyss ist neuer Verantwortlicher für den Verkauf.

Miranda Bammert (39) ist per 1. April neue Geschäftsleiterin der in Aettenschwil ansässigen ZMS/PMA Medienbeobachtung.  Zuvor war sie Leiterin des Bereichs Marketing und Verkauf. Den Bereich Verkauf Schweiz übernimmt neu Stephan Wyss (43). Wyss war zuvpr bei der Wemf tätig, wo der Werbaufwand-Spezialist den AIS Advertising Index Switzerland einführte, heisst es in einer Mitteilung. ZMS/PMA beschäftigt 60 Personen und ist spezialisiert auf die systematische Beobachtung von Print-, Onlinemedien, Radio und TV.

Rennen um LIA-Awards ist eröffnet

Ab sofort können Arbeiten für den London International Awards Advertising & Design 2006 eingereicht werden.

Ab sofort können Arbeiten für den London International Awards Advertising & Design 2006 (LIA) eingereicht werden. Ausgeschrieben ist der Wettbewerb für die Kategorien Design, Integrated Media, Interactive Media, Poster & Outdoor, Print, Radio sowie Television/Cinema. Die Advertising & Design-Jury präsidiert Graham Warsop von The Jupiter Drawing Room in Südafrika, Präsident der Interacive-Jury ist Daniel Bonner von AKQA in London. Die Einreichfrist läuft bis zum 9. Juni.

Coca Cola kopiert iPod-Kampagne

Die weltweit bekannteste Marke Coca Cola startet mit der neuen Markenkampagne und dem Slogan «Welcome to the Coke side of life».

Die weltweit bekannteste Marke Coca Cola startet mit der neuen Markenkampagne und dem Slogan „Welcome to the Coke side of life“: In nächster Zeit werden Silhouetten von Cola-Flaschen in den Farben des Konzerns über TV-Bildschirme und Plakate tanzen. Die Idee ist nicht neu, sondern stammt von Apples iPod-Kampagne. „Vor allem die Klarheit der Werbung hat es uns angetan,“ sagte die Coca Cola-Markenmanagerin Katie Bayne bei der Vorstellung der Kampagne. In den vergangenen Jahren ist es dem Konzern nicht gelungen, einen Slogan zu etablieren, der so eingängig ist wie die Klassiker „It’s the Real Thing“, „Have a Coke and a Smile“ oder „You can’t beat that feeling“. Werbeexperten stünden der neuen Strategie zum Teil kritisch gegenüber, heisst es in einer Mitteilung.

LZ Medien steigert Konzernergebnis

Der Umsatz der LZ Medien ist 2005 um 10 Millionen auf 134.2 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

In der Bilanz der NZZ wurde das positive Ergebnis der Tochter LZ Medien Holding schon angekündigt, nun liefert das Unternehmen die Zahlen des erfolgreichen Jahres: Der Umsatz ist 2005 um 10 Millionen auf 134.2 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Auch der Gewinn nahm im Vergleich zu 2004 um 18.9 Prozent zu, was 11.8 Million Franken entspricht. Das Umsatzwachstum ist hauptsächlich auf den Umsatz des neuen Segments Kalender (11.5 Mio) zurückzuführen, schreibt das Unternehmen am Montag in einer Medienmitteilung. Jedoch ist beim Anzeigenertrag ein Rückgang von 5.4 Prozent auf 45.7 Millionen festzuhalten. Ebenfalls hat der Abo- und Kioskertrag um 1 Prozent abgenommen. Der Akzidenz- und Zeitungsdruck konnte hingegen um 2.7 Prozent auf 33.9 Millionen weiter zulegen. Auch das Eigenkapital konnte von 77.2 Millionen Franken auf 85.2 Millionen gesteigert werden. LZ Medien beschäftigte 2005 mehr Angestellte als im Vorjahr: 499 Personen teilten sich 418 stellen, im 2004 waren es 475 auf 400 Stellen.

Deutscher Anzeigemarkt der Zeitschriften erholt sich

In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben deutsche Verlage 3,3 Prozent mehr Anzeigen in Zeitschriften veröffentlicht als in der Vorjahresperiode.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben deutsche Verlage 3,3 Prozent mehr Anzeigen in Zeitschriften veröffentlicht als in der Vorjahresperiode. Wie der Verband deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) bekannt gab, ist trotz des positiven Effekts auf den Markt, die Fussball-WM nicht alleine für die jüngsten Entwicklungen verantwortlich. Wie nachhaltig der Aufschwung sei, könne erst nach der WM bestimmt werden, sagte Holger Busch, Geschäftsführer Anzeigen Marketing im Gespräch mit Pressetext.

Deutschland: neue Sonderwerbeform lehrt Bilder das Laufen

Die Bauer Media KG, Anzeigen- und Onlinevermarkter der Bauer Verlagsgruppe, hat eine Sonderwerbeform eingeführt. die bewegte Bilder in Publikumszeitschriften integriert.

Die Bauer Media KG, Anzeigen- und Onlinevermarkter der Bauer Verlagsgruppe, hat eine Sonderwerbeform eingeführt. Mit Hilfe von Lentikularfolien wird die Dynamik bewegter Bilder in Publikumszeitschriften integriert. Die sogenannten „Motioncards“ können neben Flip-, Zoom- oder Morphing-Effekten auch kleine Filme abbilden und sind gleichzeitig Informations- und Entertainment-Medium. Dieses Ad Special wurde für das Produkt Sheba, Masterfoods, gerade in den Frauenzeitschriften Tina, Bella und Laura realisiert, berichtet das Branchenmagazin Werben und Verkaufen. Dazu wurde die klassische Anzeige mit einem Beikleber versehen. Die so integrierte Motioncard im Postkartenformat zeigt einen kurzen Film, der in 20 Sequenzen das Katzenmenü enthüllt.

Internetnutzung ist um 14 Prozent gewachsen

Wie aus der am Freitag veröffentlichten MA-Net-Studie der Wermf hervorgeht, hat die Schweiz bei der Internetnutzung erstmals die Vier-Millionen-Grenze überschritten. In den letzten 3 Jahren hat die Nutzung um 14 Prozent zugelegt.

Wie aus der am Freitag veröffentlichten MA-Net-Studie der Wermf hervorgeht, hat die Schweiz bei der Internetnutzung erstmals die Vier-Millionen-Grenze überschritten. In den letzten 3 Jahren hat die Nutzung um 14 Prozent zugelegt. 70 Prozent der in der Schweiz wohnhaften Menschen ab 14 Jahren sind demnach nun online. Im Befragungszeitraum zwischen April 2005 und September 2004 hatten 4,059 Millionen Menschen das Internet mindestens einmal genutzt. Damit umfasst der Weiteste Nutzerkreis (WNK) nun rund 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Der Engere Nutzerkreis (ENK) stieg im Vergleich zu vor drei Jahren um 27 Prozent bzw. um 215’000 Personen. Zum ENK zählen Personen, die das Internet mehrmals die Woche nutzen. Die regelmässige Nutzung des Internets (ENK) nahm im Vergleich zum Vorjahr mit 9 Prozent im Tessin am stärksten zu, während sie in der Deutschschweiz und der Romandie um jeweils 5 Prozent zulegte.
 
Rückgang der Internetnutzung am Arbeitsplatz
Erstmals wurde ein Rückgang der Internetnutzung am Arbeitsplatz verzeichnet. Die Nutzung zuhause hat hingegen weiter zugenommen. Wie die Wemf mitteilte, wird das Internet von 64 Prozent der Personen von zuhause aus genutzt und von 46 Prozent am Arbeits- oder Ausbildungsort. Nicht stark verändert hat sich die Reihenfolge des genutzten Angebotes: 82,6 Prozent nutzten E-Mails, 69,1 Prozent suchten via Suchmaschinen und 43,3 Prozent nutzten das Internet für das Lesen von tagesaktuellen Nachrichten. Stark zugenommen hat die Nutzung von Suchmaschinen, und zwar um 23 Prozent.
 
Am stärksten in den letzten drei Jahren zugenommen haben das Abrufen von online Stellenangeboten mit einem Plus von 33 Prozent und das Spielen von Online-Games mit einem Plus von 32 Prozent. Um 24 Prozent zugenommen hat die Nutzung von Fahrplanauskünften. Auf tiefem Niveau mit einem Nutzeranteil von 5 Prozent hat die Teilnahme an Online-Auktionen um 92 Prozent zugelegt. Abgenommen haben in den vergangenen drei Jahren das Abfragen von Informationen über Börsenkurse (minus 36 Prozent) und das Herunterladen von Programmen (minus 20 Prozent).

NZZ Gruppe erwirtschaftet im 2005 weniger Umsatz und Gewinn

Die NZZ-Gruppe bezeichnet das Jahr 2005 als eines des Umbruchs und des Aufbruchs. Das finanzielle Ergebnis fiel mit 13,6 Mio. Fr. Gewinn (2004: 21,8 Mio.) und einem konsolidierten Umsatz von 482,3 Mio. Franken (2004: 547 Mio.) bescheiden aus.

Die NZZ-Gruppe bezeichnet das Jahr 2005 als eines des Umbruchs und des Aufbruchs. Das finanzielle Ergebnis fiel mit mit einem Rückgang um 38 Prozent mit 13,6 Mio. Fr. Gewinn (2004: 21,8 Mio.) und einem konsolidierten Umsatz von 482,3 Mio. Franken (2004: 547 Mio.), was einem Rückgang von 12 Prozent bedeutet, bescheiden aus. Gewinn erwirtschafteten vor allem die Töchter LZ-Medien-Gruppe und Tagblatt-Medien. Die Neue Zürcher Zeitung AG, wo nochmals Anlaufkosten für die «NZZ am Sonntag» und die Online-Aktivitäten anfielen, konnte knapp noch nicht in die Gewinnzone geführt werden. Die Situation des Stammhauses habe sich gegenüber den beiden Vorjahren aber deutlich verbessert, heisst es im Communiqué. Hoffnung setzt die NZZ auf bereits getroffene und umgesetzte Massnahmen, zu denen auch eine Erneuerung des Erscheinungsbildes und der Präsentation der Inhalte der NZZ mit Blick auf neue Lesegewohnheiten gehören. Diese dürften ihre positive Wirkung im Betriebsergebnis 2006 zeitigen. Laut Antrag des Verwaltungsrates an die Generalversammlung vom 22. April sollen 1,2 Mio. zur Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 300 Fr. pro Aktie verwendet werden.
 
Weichenstellungen mit neuen Partnern2005 seien jedoch zahlreiche Weichenstellungen erfolgt, die mittelfristig Früchte tragen dürften, teilte die NZZ Gruppe Am Freitag abend mit. Dazu gehört die Partnerschaft mit der PubliGroupe: Seit dem 1. Januar 2005 wird die Vermarktung des Werberaumes in der NZZ und der «NZZ am Sonntag» unter dem Namen «NZZ Media» durch die Publicitas wahrgenommen. In Zusammenarbeit mit der PubliGroupe wurde der Ausbau des Regionalzeitungsbereichs vorangetrieben: Nachdem die NZZ-Gruppe über die Freie Presse Holding (FPH) von der PubliGroupe eine 20%-Beteiligung an der Zürichsee-Presse, Verlegerin der «Zürichsee-Zeitung», und eine 40%-Beteiligung an der Zürcher Unterland Medien AG, Herausgeberin des «Zürcher Unterländers», übernommen hatte, kaufte sie von einem privaten Vermögensverwalter 38% der Zürcher Oberland Medien AG, Herausgeberin des «Zürcher Oberländers». Im Zuge der Bildung der beiden Geschäftsbereiche NZZ und FPH wurden die Führung der Gruppe und die Geschäftsleitung der NZZ verselbstständigt und personell erneuert. Der Bereich Geschäftsdruck der NZZ-Gruppe mit den Tochtergesellschaften Zollikofer AG und NZZ Fretz AG ist in das Joint Venture Swiss Printers AG von NZZ-Gruppe (30% Aktienanteil) und Ringier (70%) eingebracht worden. Das Startjahr der Swiss Printers AG wurde durch die Restrukturierungsaufwendungen bei der Ringier Print Zofingen AG belastet.
 
Das Jahr der enttäuschten HoffnungenAuf dem Inseratemarkt habe sich 2005 als Jahr der enttäuschten Hoffnungen gezeigt, teilte die NZZ Gruppe weiter mit. Neben dem Rückgang im Anzeigengeschäft bei der «Neuen Zürcher Zeitung» (-5,2%), der «Neuen Luzerner Zeitung»(-6,5%) und dem «St.Galler Tagblatt» (-8,9%) hielten sich die «NZZ am Sonntag» und das «NZZ Folio» relativ gut. Bei allen Titeln, ausgenommen die «NZZ am Sonntag», die weiter zulegte, waren neben dem Rückgang im Anzeigengeschäft auch leicht schrumpfende Auflagezahlen zu verzeichnen. Dazu stünden in deutlich positivem Kontrast die Leserschaftszahlen, die auf eine vermehrte Beachtung der Produkte aus dem Hause NZZ hinwiesen. Die Zahlen der ersten beiden Monate des laufenden Jahres liessen jedoch auf einen leichten Aufwärtstrend im Inserategeschäft schliessen, teilte die NZZ Gruppe weiter mit. Nach einem Jahr des Umbruchs und des Aufbruchs sei die NZZ-Gruppe für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen gut gerüstet.

ADC Deutschland zeichnet Grafikdesignbuch von Cosmic aus

Das Grafikdesignbuch DBMB „Daddy Broke My Bike“ der vier Grafiker von cosmic Bern erhielt ADC-Auszeichnungen in der Schweiz. Nun hat auch die ADC Jury in Deutschland das Buch in die Bestenliste gewählt.

Das Grafikdesignbuch DBMB „Daddy Broke My Bike“ der vier Grafiker von cosmic Bern Thom Pfister, Julien Junghäni, Roland Zenger und Philipp Lüthi erhielt bereits ADC-Auszeichnungen in der Schweiz. Nun hat auch die ADC Jury in Deutschland am 22. und 23. März 2006 in Berlin getagt. Und wieder gab’s eine Auszeichnung. Das Buch wurde unter über 3’100 Einsendungen unter die 400 Besten gewählt. Die Exponate wurden an einer weltweit einzigartigen Ausstellung präsentiert, heisst es in einer Mitteilung.

Werbezeit gegen einseitige Berichterstattung

Das Schweizer Fernsehen (SF) stellt der "Graduate School of Business Administration Zurich" (GSBA) auf seinem ersten und zweiten Kanal Werbezeit im Wert von 400 000 Franken zur Verfügung, weil ein Kassensturz-Beitrag am 11. Januar 2005 einseitig berichtet hatte.

Das Schweizer Fernsehen (SF) stellt der „Graduate School of Business Administration Zurich“ (GSBA) auf seinem ersten und zweiten Kanal Werbezeit im Wert von 400 000 Franken zur Verfügung, weil ein Kassensturz-Beitrag am 11. Januar 2005 einseitig berichtet hatte. Mit diesem aussergerichtlichen Vergleich endet ein Rechtstreit. Wie das Schweizer Fernsehen am Samstag meldete, werde es die Spots der GSBA in Werbeblöcken ausstrahlen, die nicht mit anderen Spots ausgebucht sind. So entstünden keine Ertragsausfälle und die Gebührenzahler würden nicht geschädigt.
 
Den Rechtsstreit ausgelöst hatte ein „Kassensturz“-Beitrag vom 11. Januar 2005. Das Konsumentenmagazin hatte einen Beitrag über die GSBA ausgestrahlt und darin kritische Aussagen über die Schule gemacht. Zu diesen konnte die Schule keine Stellung nehmen. Die GSBA machte in ihrer Klage einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden geltend. Im August kam die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio undFernsehen (UBI) zum Schluss, dass die Position der GSBA nicht sachgerecht dargestellt worden sei. Ende März bestätigte das Bundesgericht den UBI-Entscheid, indem es eine Beschwerde der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) abwies. SF erklärte weiter, dass in einer der nächsten Sendungen des „Kassensturzes“ eine Erklärung zum Fall verlesen werde.
 
Die SonntagsZeitung, die fragt, wie es überhaupt zu einem solchen Beitrag kommen konnte, macht das Stühlerücken in der Chefetage von SF für den journalistischen Lapsus verantwortlich. Der langjährige Kassensturz-Leiter Hansjörg Utz war kurz zuvor zum neuen Chef von 10vor10 berufen worden.
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