St. Gallen schränkt ab 2007 Tabakwerbung ein

Der Kanton St. Gallen wird ab 2007 die Tabakwerbung auf öffentlichem Grund und auf privatem Grund, der von einem öffentlichen Ort eingesehen werden kann, sowie in und an Sportstätten verbieten.

Der Kanton St. Gallen wird ab 2007 die Tabakwerbung auf öffentlichem Grund und auf privatem Grund, der von einem öffentlichen Ort eingesehen werden kann, sowie in und an Sportstätten verbieten. Das beschloss der St. Galler Kantonsrat am Dienstag. Wegen laufender Verträge müsse der Tabakindustrie allerdings eine grosszügige Übergangsfrist eingeräumt werden. Weiterhin untersagt bliebt Tabakwerbung in öffentlichen Gebäuden von Kanton und Gemeinden. Das kantonale Gesundheitsgesetz wurde entsprechend angepasst.

Abschluss der «Affäre Décaillet»

Nachdem der Produzent und Moderator der Politsendung «Forums», Pascal Décaillet, dem Westschweizer Radio RSR am Montag seinen Abgang angekündigt hatte, hat diese ein Team von drei Produzenten als Ersatz bestimmt.

Nachdem der Produzent und Moderator der Politsendung «Forums», Pascal Décaillet, dem Westschweizer Radio RSR am Montag seinen Abgang angekündigt hatte, hat diese ein Team von drei Produzenten als Ersatz bestimmt. Es handelt sich um Serge Gumy, Joel Marchetti und Mehmet Gultas. Die Sendung werde geringfügig verändert, sagte der Informationschef Patrick Nussbaum gegenüber der SDA. Damit sei die «Affäre Décaillet» abgeschlossen.

Radio 105 positioniert sich mit neuer Werbekampagne

Der Jugendsender 105 präsentiert sich mit einer neuen Werbekampagne in Form von Print-Anzeigen und Internet-Banners.

Der Jugendsender 105 präsentiert sich mit einer neuen Werbekampagne in Form von Print-Anzeigen und Internet-Banners. Mit dem Slogan „Always first with new sound“ will Radio 105 seine Vorreiter-Position als „Entdecker“ neuer Künstler und Musik-Hits hervorkehren. Als neustes Beispiel erwähnt der Sender den Künstler Ne-Yo, dessen aktuelle Single bereits am 15. Dezember  2005 als Schweizer Premiere auf Radio 105 ausgestrahlt wurde und die am 2. April 2006 auf Platz 5 der Schweizer Charts einstieg. Ne-Yo ist auch das Gesicht auf den Plakaten der Werbekampagne des Senders. In den nächsten Wochen und Monaten wird die Kampagne mit weiteren Künstlern fortgesetzt.

UD Medien Gruppe mit gutem Geschäftsjahr 2005

Das zweitgrösste Medienunternehmen der Zentralschweiz steigerte den Gesamtumsatz leicht auf 34 Mio. Franken. Angesichts der Situation in Verlagswesen und Druckbranche bewertet das Unternehmen das Ergebnis als „sehr zufrieden stellend“.

Das zweitgrösste Medienunternehmen der Zentralschweiz steigerte den Gesamtumsatz leicht auf 34 Mio. Franken. Angesichts der Situation in Verlagswesen und Druckbranche bewertet das Unternehmen das Ergebnis als „sehr zufrieden stellend“. Im Bereich Druck blieben Umsatz und Ertrag auf Vorjahresniveau. Beim Inserategeschäft der Anzeiger Luzern AG blieb der Aufschwung zwar aus, durch Spezialbeilagen und Promotionsprodukte konnten der budgetierte Umsatz und Ertrag aber übertroffen werden. Die beiden Titel «Luzerner Woche» und «Anzeiger Luzern» konnten ihre Leaderpositionen festigen. Im Bereich der auf Katalog- und Web-Content-Management spezialisierte UD Neue Medien konnte der Umsatz im knapp zweistelligen Prozentbereich zulegen, wie es in einer Mitteilung heisst. Für die kommenden beiden Jahren hat sich die UD Medien Gruppe einiges vorgenommen. Mit der Übernahme der Sticher Printing entsteht die leistungsfähigste Offsetdruckerei der Zentralschweiz. Zudem sollen alle fünf Unternehmen der Mediengruppe per Mitte 2007 zum «Medienzenter» zusammengeführt werden.

Solothurner Tagblatt mit neuer Redaktionsleitung

Der Solothurner Urs Moser (42) tritt die Nachfolge von Michael Hug als Chefredaktor des Solothurner Tagblatt an.

Der Solothurner Urs Moser (42) tritt die Nachfolge von Michael Hug als Chefredaktor des Solothurner Tagblatt an. Moser berichtete die vergangenen fünf Jahre für den Blick aus dem Bundeshaus und war unter anderem beim Sonntagsblick, bei der Berner Zeitung und bei der Solothurner Zeitung tätig. Michael Hug ist seit 1. Januar Chefredaktor der Berner Zeitung. Susanne Tschumi (29) ist ebenfalls neu beim Solothurner Tagblatt und wird aus der Region berichten. Tschumi war zuvor Redaktorin beim Langenthaler Tagblatt.

Grand Prix Victoria für die Kantonspolizei Luzern

Der Film „Mittendrin – Die Kantonspolizei Luzern“ wurde an den 22. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien mit dem Grand Prix Victoria, dem höchsten Preis der Fachjury, ausgezeichnet.

Der Film „Mittendrin – Die Kantonspolizei Luzern“ wurde an den 22. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien am 30. März mit dem Grand Prix Victoria ausgezeichnet. Der 13-minütige Image-Film wurde aus 222 eingereichten Filmen aus dem internationalen deutschsprachigen Raum mit dem höchsten Preis der Fachjury premiert. Der Film „Mittendrin“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Filmprozenten RWB Film Luzern produziert und dokumentiert die Arbeit der Kantonspolizei Luzern. Polizistinnen und Polizisten erzählen darin von Ereignissen aus ihrem Berufsalltag. Der internationale, deutschsprachige Wettbewerb für audiovisuelle Medien aus allen Bereichen der Wirtschaft wendet sich an Unternehmen, Produzenten, öffentliche Stellen, Media Agenturen und TV Stationen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein und Südtirol. Organisiert und durchgeführt wird er alle zwei Jahre vom Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie der Wirtschaftskammer Österreich.

Taschengeld-Studie: Teenager lassen sich ihre Freizeit etwas kosten

Ein Teenager zwischen 16 und 17 Jahren hat in der Schweiz pro Monat durchschnittlich 318 Franken zur freien Verfügung. Dies entspricht einem jährlichen Volumen von 576 Mio. Franken für diese Alterskategorie.

Ein Teenager zwischen 16 und 17 Jahren hat in der Schweiz pro Monat durchschnittlich 318 Franken zur freien Verfügung. Dies entspricht einem jährlichen Volumen von 576 Mio. Franken für diese Alterskategorie. Zu diesem Ergebnis kommt die vom Marktforschungsunternehmen IHA-GfK im Auftrag von Cash durchgeführte Taschengeld-Studie. Am meisten kosten lassen sich die 16- bis 17-Jährigen ihr Freizeitvergnügen. 41,45 Franken geben die Jugendlichen im Schnitt für den Ausgang bzw. Diskos aus. Die zweitwichtigsten Ausgabeposten sind Kleider und Schuhe mit 34,50 Franken, gefolgt vom Handy mit 26,05 Franken. Zu den monatlichen Ausgaben gehören auch CDs und DVDs mit 15,70 Franken, Konzerte und Kino mit 14,30 Franken sowie Computer und PC-Zubehör für 13,70 Franken. Bemerkenswert ist, dass 100 Franken monatlich gespart werden. Vor allem für die Märkte Telekommunikation und Unterhaltungselektronik stellen die 16- bis 17-Jährigen ein interessantes Segment dar. Über 90 Prozent der Jugendlichen in diesem Alter haben nämlich ein Handy. Rund 70 Prozent besitzen einen MP3-Player, einen CD-Player und eine Stereoanlage. Fast 60 Prozent verfügen über einen PC und rund ein Drittel hat sogar ein eigenes Fernsehgerät, einen Video- oder DVD-Player und eine Spielkonsole. Die Studie wurde im Januar 2006 durchgeführt. 1018 Haushalte mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren in der Deutsch- und Westschweiz wurden dabei online befragt.

Die New York Times und Wall Street Journal rüsten ihre Websites auf

In dieser Woche wird NYTimes.com mit einem Facelifting aufwarten, das eine klarere Strukturierung, eine einfacherer Navigierbarkeit und mehr Platz für Werbung und Sponsorships umfasst.

In dieser Woche wird NYTimes.com mit einem Facelifting aufwarten, das eine klarere Strukturierung, eine einfacherer Navigierbarkeit und mehr Platz für Werbung und Sponsorships umfasst.  Ergänzt werden wird die Seite auch mit embedded Video. Wer diese ansehen will, erhält 15 Sekunden Werbung, bevor der Content der New York Times erscheint. Zudem wartet die Seite mit neuer News-Aggregation auf: Bei jedem Seitenbesuch werden die News, die aus unterschiedlichen Quellen stammen, aufdatiert.Wall Street Journal online WSJ.com hat dagegen eine RSS-Feed-Funktion eingebaut, die den  User in die Lage versetzt, seine Quellen selbst auswählen und zusammenstellen zu können. Jeder per RSS erhältliche Content wird so auf der Seite dargestellt. Die Feeds umfassen Headline, Teasers und Links. Mit dieser Dienstleistung positioniert sich WSJ.com als gute Einstiegsseite für News. Die neuen Features auf NYTimes.com sind kostenlos, bei WSJ.com sind sie im bestehenden Subscription-Preis enthalten.

Viva Dance Star 2006 castet auch in der Schweiz

Der TV-Sender Viva hat die zweite Staffel der erfolgreichen Dance-Show für den Sommer 2006 angekündigt. Castings für den Dance Star 2006 finden vom 1. bis 3. Mai erstmals auch in der Schweiz statt.

Der TV-Sender Viva hat die zweite Staffel der erfolgreichen Dance-Show für den Sommer 2006 angekündigt. Castings für den Dance Star 2006 finden vom 1. bis 3. Mai nun auch in der Schweiz statt. Das im Jahr 2005 erstmals ausgestrahlte Dance-Format wird auch dieses Mal mit dem Choreografen Detlef D Soost zusammenarbeiten. Viva begleitet die Kandidaten von Dance Star 2006 in zehn Episoden. Dem Gewinner winkt ein Tanzcoaching von Detlef D Joost, womit der Weg für eine professionelle Karriere bereitet werden soll, heisst es in einer Mitteilung.

Moderator von „Forums“ verlässt das Westschweizer Radio RSR

Der interne Zwist zwischen Pascal Décaillet, Produzent und Moderator der Politsendung „Forums“, und der Direktion des Westschweizer Radios RSR konnte doch nicht ausgeräumt werden.

Der interne Zwist zwischen Pascal Décaillet, Produzent und Moderator der Politsendung „Forums“, und der Direktion des Westschweizer Radios RSR konnte doch nicht ausgeräumt werden. Décaillet verlässt den Sender nach einem einmonatigen Konflikt, bei dem Uneinigkeiten zwischen ihm und RSR-Informationschef Patrick Nussbaum ausschlaggebend waren. Wie die SDA meldet, habe ein Gespräch über die berufliche Zukunft Décaillets zum Streit zwischen ihm und Nussbaum geführt. Der RSR-Informationschef hätte Änderungen und Anpassungen an der Diskussionssendung „Forums“ gefordert sowie eine andere Sendezeit angeboten, was Décaillet abgelehnt habe.

Machtkonzentration bei Spaniens Privat-TV

Der neue Privatsender Spaniens La Sexta hat die Rechte für die Übertragung der Fussball Weltmeisterschaft 2006 dem Konzern Telefonica für rund 100 Mio. Euro abgekauft. Er leitet dabei viele Spiele an das Pay-TV Canal Plus weiter.

Der neue Privatsender Spaniens La Sexta hat die Rechte für die Übertragung der Fussball Weltmeisterschaft 2006 dem Konzern Telefonica für rund 100 Mio. Euro abgekauft. Finale sowie die Auftritte von Spaniens Nationalelf werden dort ausgestrahlt. Die übrigen Partien leitete La Sexta an das Pay-TV Canal Plus weiter, der einem Konsortium mit Telefonica und der Sogecable-Gruppe gehört. La Sexta gehört zu 60 Prozent spanischen Produktionsfirmen und zu 40 Prozent dem mexikanischen Medienimperium Televisa. Das Manöver sei Teil der neuen Medienkonzentration und zeige, welche Summen und Energien das Fernsehen südlich der Pyrenäen frei setzt, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Spanien gilt als lohnendster Fernsehmarkt Europas, die Werbeerlöse stiegen im 2005 wieder um 11 Prozent.

Das Internet wird weiblich

Wie in den USA nutzen auch in Europa immer mehr Frauen das Internet. Wie eine Studie zeigt, könnten in Sachen Internetnutzung im 2007 die europäischen Frauen die Männer sogar bereits überflügeln.

Wie in den USA nutzen auch in Europa immer mehr Frauen das Internet. Das zeigt die Studie des Branchenverbandes EIAA (European Interactive Advertising Association) «Mediascope Europe». Im letzten Jahr steigerte sich der Anteil der europäischen Nutzerinnen im Internet auf 41 Prozent, dies entspricht einem Zuwachs von 4 Prozent gegenüber Vorjahr. Dabei nutzen Europäerinnen zwischen 16 und 24 Jahren das Internet am häufigsten: 74 Prozent sind in dieser Altersgruppe online. Bei Frauen ab 55 beträgt die Anzahl im Netz hingegen bloss noch 15 Prozent. Falls es bei diesen Wachstumsraten bleibt, gibt es nach den Erkenntnissen der Studie bereits im Jahr 2007 mehr Frauen als Männer im Internet. Bei Frauen bliebt sind besonders Suchmaschinen (84 Prozent) und Webmail-Angebote (75 Prozent, gefolgt von Reise-Webseiten (56 Prozent). Unterhaltungsangebote werden von Frauen seltener genutzt als von Männern. Lediglich 38 Prozent können sich für Musik-Websites, 24 Prozent für Musik-Downloads und 20 Prozent für Internetradio begeistern. Befragt wurden im Rahmen der Studie über 3’600 weibliche Nutzerinnen in ganz Europa. Die EIAA ist der Branchenverband der europäischen Online-Vermarkter. Mitglieder sind AD Europe, Adlink, AOL, Lycos, MSN, Tiscali, T-Online und Yahoo.
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