Bündner Gesundheitsgesetz: Frist für Werber

Das Werbeverbot für Alkohol und Tabak im Kanton Graubünden tritt am 1. Juli in Kraft.

Die Teilrevision des Bündner Gesundheitsgesetzes tritt gestaffelt in Kraft. Die ersten Umsetzungen erfolgen am 1. April, jedoch gewährt die Regierung einige Ausnahmen, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Eine kurze Schonfrist erhält unter anderem die Werbebranche, da das Werbeverbot für Alkohol und Tabak erst am 1. Juli in Kraft tritt. Artikel 15 hält fest, dass die Werbung für Alkoholprodukte mit mehr als 20 Volumenprozenten sowie für Tabak und Tabakerzeugnisse verboten ist. Zudem ist es untersagt, Tabak und Tabakerzeugnisse an Personen unter 16 Jahren zu verkaufen oder solche an diese Altersgruppe zu Werbezwecken abzugeben. Die Regierung hat ausserdem eine Verordnung zum Gesundheitsgesetz erlassen, welche die Werbung im Gesundheitswesen regelt.

Google und AOL kooperieren bei Internet-Werbung

Der Internetkonzern Google spannt künftig bei der Internet-Werbung noch intensiver mit America Online (AOL) zusammen.

Der Internetkonzern Google spannt künftig bei der Internet-Werbung noch intensiver mit America Online (AOL) zusammen. AOL gehört zu dem weltgrössten Medienkonzern Time Warner. Laut der Nachrichtenagentur SDA wollen die beiden Unternehmen somit ihre Einnahmen steigern. Im Dezember war bekannt geworden, dass sich Google mit fünf Prozent an AOL beteiligt, was einer Summe von rund einer Milliarde Dollar entspricht. 

Kochzeit.ch macht Betty Bossi Konkurrenz

Electrolux, Hersteller von Haushaltsgeräten, hat die Internetseite www.kochzeit.ch kreiert.

Electrolux, Hersteller von Haushaltsgeräten, hat die Internetseite www.kochzeit.ch kreiert. Auf dem Koch-Portal finden Interessierte Rezepte und allerlei Wissenswertes rund um die Themen Ernährung, Wein und Design-Trends – bestens abgestimmt auf die neusten Geräte von Electrolux. Auch führt kochzeit.ch ein Koch-Lexikon, verschickt monatlich einen Newsletter und bietet Koch- und Lifestyle-Kurse an.

Stiftungsrat des Schweizer Presserats stimmt Erweiterung der Trägerschaft zu

Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat hat in seiner Sitzung am Dienstag 28. März beschlossen, Verhandlungen über eine Erweiterung der Trägerschaft mit Verlegern und Veranstaltern aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat hat in seiner Sitzung am Dienstag 28. März beschlossen, Verhandlungen über eine Erweiterung der Trägerschaft mit Verlegern und Veranstaltern aufzunehmen. Dies teilt die Stiftung in einem Communiqué am Donnerstag mit. Eine Erweiterung der Trägerschaft auf Verleger und Veranstalter war beim Stiftungsrat und bei den Journalistenverbänden seit Jahren umstritten, entsprechende Begehren wurden bisher immer abgelehnt. In einer neuerlichen Grundsatzdiskussion hat der Stiftungsrat nun klar entschieden, sich einem Dialog nicht zu verschliessen und auf Verhandlungen einzutreten. Diese sollen vorerst mit dem Verband Schweizer Presse und der ASRG SSR idée suisse geführt werden. In einer weiteren Sitzung im Juni wird der Stiftungsrat ein Verhandlungsmandat ausdiskutieren und verabschieden. Die Verhandlungen werden voraussichtlich im 2. Halbjahr 2006 aufgenommen werden.

Urteil gegen SoBli-Redaktor aufgehoben

Das Militärkassationsgericht in Solothurn hat am Donnerstag das Urteil gegen einen SonntagsBlick-Redaktor aufgehoben und an die Vorinstanz zurückgewiesen.

Das Militärkassationsgericht in Solothurn hat am Donnerstag das Urteil gegen einen SonntagsBlick-Redaktor aufgehoben und an die Vorinstanz zurückgewiesen. Der Schuldspruch jedoch wurde bestätigt. Das Militärappellationsgericht hatte den Journalisten am 7. Juni 2005 wegen Verletzung militärischer Geheimnissen zu sechs Monaten bedingt verurteilt. Der Angeklagte wird beschuldigt, im Jahre 2003 Bilder und Informationen über eine klassifizierte Anlage der Luftwaffe in Buochs NW – die der militärischen Geheimhaltung unterliegt – veröffentlicht zu haben. Militärkassationsgerichts-Vorsitzender Oberst Theo Bopp befand das Urteil der Vorinstanz als krass und nicht haltbar, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Er ist der Meinung, dass die Neubeurteilung im Rahmen des erstinstanzlichen Urteils liegen sollte. Das Militärgericht hatte am 3. Dezember 2004 eine Strafe von zehn Tagen bedingt ausgesprochen, welche vom Journalist sowie vom Ankläger angefochten wurde. Auditor Michael Nonn hatte ursprünglich 45 Tage gefordert. Die Mediengewerkschaft Comedia bezeichnet unterdessen die neusten Entwicklungen als Skandalös: Der Prozess und das Urteil seien an sich medienfeindlich und einer modernen Informationsgesellschaft unwürdig. Zudem müssen die Medien im öffentlichen Interesse fragwürdige Vorgänge publizieren können.

Regionalrat ist zufrieden mit SF und SR DRS

Der Regionalrat hat am Mittwochabend den Geschäftsbericht der SRG idée suisse Deutschschweiz genehmigt.

Der Regionalrat hat am Mittwochabend den Geschäftsbericht der SRG idée suisse Deutschschweiz genehmigt. Wie im am Donnerstag per Communiqué mitgeteilt, sehen sich Verwaltungsrat und Geschäftsleitungen des Schweizer Fernsehens und Radios „auf dem richtigen Weg“. Die Marktanteile liegen trotz hoher Konkurrenz bei 33,4 Prozent beim Schweizer Fernsehen und sehr hohen 62,8 Prozent bei Radio DRS. Auch finanziell hätten die beiden Medien im vergangenen Jahr überzeugt: SR DRS schloss mit einem Gewinn von 2 Millionen Franken ab, SF mit einem Verlust von 0,9 Millionen Franken. Beide Unternehmen hätten ihre Jahresrechnung 2005 um je 2 Mio. besser abgeschlossen als budgetiert. Die Marktanteile von SF, die mit 33,4 Prozent um 1,2 Prozent unter Vorjahresschnitt liegen, beunruhigen jedoch nicht. Laut SF-Direktorin Ingrid Deltenre seien die Werte seit September wieder am steigen. Der Verwaltungsrat der SRG Deutschschweiz hat dieses Jahr einen neu konzipierten Geschäftsbericht vorgelegt. Dieser enthält auf über 80 Seiten den Jahresbericht der Gesellschaft, die Rechnungen der beiden Unternehmeseinheiten und ausführungen zur Corporate Governance. Zusätzlich zum Geschäftsbericht unterbreiten SR DRS und SF je eine Programm- und Leistungsbilanz, die ausführlich die Erfüllung des Service-Public-Auftrags dokumentieren.

Ana stört ihre Kunden

Die Luzerner Marketing- und Kommunikationsagentur Ana verfolgt eine unkonventionelle Strategie.

Die Luzerner Marketing- und Kommunikationsagentur Ana verfolgt eine unkonventionelle Strategie. Auf Wunsch schlüpfen ihre Spezialisten in die Störrolle und verrichten einen Teil der Arbeit – nämlich die Kreation und Entwicklung von Ideen – mit dem Kunden gemeinsam vor Ort. Dadurch lässt sich im Marketing Zeit und Geld sparen, heisst es in einer Mitteilung. Mit ihrem Störkonzept für die BSZ Stiftung holte Ana vor zwei Wochen an der Marketing-Trophy Silber.

Den Verlegern geht’s ans letzte Hemd

Am Kegelabend 2006 haben die Freien Berufsjournalistinnen und -journalisten Zürich (FBZ) die Verleger oder publizistischen Leiter von zehn Verlagen aufgefordert, einmal ihr letztes Hemd für den Journalismus herzugeben.

Am Kegelabend 2006 haben die Freien Berufsjournalistinnen und -journalisten Zürich (FBZ) die Verleger oder publizistischen Leiter von zehn Verlagen aufgefordert, einmal ihr letztes Hemd für den Journalismus herzugeben. Gefordert ist das letzte Hemd von Charles von Graffenried, Dr. Hugo Bütler, Dr. Hans Heinrich Coninx, Urs Gossweiler, Dr. Matthias Hagemann, Hanspeter Lebrument, Filippo Leutenegger, Christof Nietlispach, Guido Weber und Michael Ringier. Die Hemden können am 11. April 2006 an der Kegelbahn im Restaurant Hegibach in Zürich gewonnen werden, falls dann überhaupt welche angekommen sind. Die Genannten wurden herzlich eingeladen, selber am Wettbewerb und am Vereinsanlass der Freien Berufsjournalistinnen und -journalisten Zürich teilzunehmen und dabei womöglich persönlich mit Freien ins Gespräch zu kommen.

Flowcube kommuniziert für Flims Klang 06

Die Veranstalter von Flims Klang 06 haben die Zürcher Agentur Flowcube Communications mit der Kommunikationsberatung und den Public Relations für das Musikfestival beauftragt.

Die Veranstalter von Flims Klang 06 haben die Zürcher Agentur Flowcube Communications mit der Kommunikationsberatung und den Public Relations für das Musikfestival beauftragt. Das Mandat beinhaltet die gesamte Medienarbeit und das Führen der Pressestelle. Flims Klang 06 findet vom 13. Bis 29. Juli 2006 zum vierten Mal in Flims, Laax und Falera statt und bietet an gewohnten Spielorten sowie auf Naturschauplätzen klassische Konzerte und Jazzvorstellungen.

Schweiz unterzeichnet internationalen  Markenrechtsvertrag

Am 28. März hat die Schweiz den Vertrag zum Markenrecht "Singapore Treaty on the Law of Trademarks" (Singapore TLT) unterzeichnet.

Am 28. März hat die Schweiz den Vertrag zum Markenrecht „Singapore Treaty on the Law of Trademarks“ (Singapore TLT) unterzeichnet. Das Abkommen ermöglicht Schweizer Hinterlegern von Marken leichteren Markenschutz vor ausländischen Markenämtern, die Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum am Donnerstag mitteilte. Damit könnten Kosten für den internationalen Markenschutz gesenkt werden. Der Vertrag führe die Harmonisierung des Markenrechts auf internationaler Ebene weiter und trage den jüngsten internationalen Entwicklungen Rechnung. Der neue Vertrag gilt auch für neue Markenformen wie Farben, Töne und Gerüche. Das Parlament muss die Ratifikation allerdings noch genehmigen. 41 Länder haben den Vertrag bisher unterzeichnet.

Namics rotweiss meldet erfolgreichen Start

Die im Januar gegründete Kreativabteilung der Internetspezialistin Namics, Namics rotweiss, meldet diverse Neukunden und Projekte.

Die im Januar gegründete Kreativabteilung der Internetspezialistin Namics, Namics rotweiss, meldet diverse Neukunden und Projekte. Dazu gehören der Relaunch der Cailler-Website, der Rivella-Website, Online-Kampagnen für Audi, Seat und VW sowie Online-Kampagnen und Gewinnspiele für CoopMobile. An den Standorten St. Gallen und Zürich zählt das Team unterdessen zehn Mitarbeitende. die Kreativunit von Namics will Technologie- und Prozess-Know how mit dem Wissen in kreativer Markenführung im Kreations- und Beratungsbereich kombinieren.

Burda tauscht Zielgruppen gegen Communities

Das Burda Advertising Center, die Vermarktungsorganisation von Hubert Burda Media und der ebenfalls zu Burda gehören Direktmarketingspezialist Burda Direct haben ein neues Vermarktungsangebot kreiert.

Das Burda Advertising Center, die Vermarktungsorganisation von Hubert Burda Media und der ebenfalls zu Burda gehören Direktmarketingspezialist Burda Direct haben ein neues Vermarktungsangebot kreiert. Das neue Vermarktungsmodell basiert auf der Erkenntnis, dass Media Communities die
soziodemografisch erfassten Zielgruppen ablösen. Anstatt an anonyme
Zielgruppen richtet es sich an Communities, die sich durch Medien um
Themen und Interessen formieren. Sie stehen über den üblichen
Klassifizierungen wie Alter oder Geschlecht, sie bilden sich auf der
Basis gemeinsamer Aktivitäten oder Lebenswelten. Das klassische Massenmarketing habe seinen Zenit überschritten und werde in einer stark fragmentierten Medienwelt durch den individuellen und interaktiven Austausch von Botschaften abgelöst, erklärten die beiden Geschäftsführer Andreas Schilling (BAC) und Jürgen Siegloch (Burda Direct) am Donnerstag in München. „Die Zukunft der Werbung liegt bei uns im Community Marketing und im direkten Dialog mit den Menschen. Dadurch können wir unseren Kunden einen schnellen und messbaren Return on Investment bieten“, erklärte Andreas Schilling. „Diese neue Sichtweise wird die Markenkommunikation revolutionieren.“ Um das zu realisieren hat Burda die Tochterfirma Media Community Network GmbH gegründet. Diese bündelt Kreation, Strategie und Mediaeinsatz und koordiniert die Zusammenarbeit mit einem internationalen Expertennetzwerk sowie den Vermarktungspartnern des Burda Advertising Center. Dazu gehören neben Burda Direct die Tomorrow FOCUS AG, der Mobile Marketing-Spezialist Burda Wireless, der Ambient Media Dienstleister Edgar Medien AG oder der Produzent von Ereignissen STARnetONE.
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