Publicis gewinnt Terre des hommes-Pitch

In einer Konkurrenzpräsentation um eine neue Dachkampagne für Terre des hommes hat sich die Zürcher Agentur Publicis durchgesetzt.

In einer Konkurrenzpräsentation um eine neue Dachkampagne für Terre des hommes hat sich die Zürcher Agentur Publicis durchgesetzt. Das Kinderhilfswerk möchte seine Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren und die Bekanntheit in der Deutschschweiz mit einem starken Auftritt vergrössern, heisst es in einer Mitteilung. Erste Arbeiten werden im Herbst zu sehen sein.

„20 Minuten“ erscheint während WM auch samstags

Um die Fans auch am Wochenende über die neusten Ereignisse auf dem Rasen zu informieren, liegt das Blatt ausnahmsweise an den kommenden vier Samstage in den blauen Boxen.

Die Gratiszeitung „20 Minuten“ widmet sich während der Weltmeisterschaft ganz dem Thema Fussball: Um die Fans auch am Wochenende über die neusten Ereignisse auf dem Rasen zu informieren, liegt das Blatt ausnahmsweise an den kommenden vier Samstagen in den blauen Boxen. „In den Sonderausgaben dreht sich alles um Fussball“, sagte 20 Minuten-Geschäftsführer Marcel Kohler auf Anfrage der Werbewoche. Andere Themen müssen bis zum Wochenstart warten. Für die Samstag-Ausgabe wird das Sportteam laut Kohler 20 bis 24 Seiten mit WM-Themen füllen. Geplant ist eine Auflage von 150’000 Exemplaren, die in den Städten Zürich, Bern, Basel, Luzern und St. Gallen verteilt werden wird. Auch an den Wochentagen steht die Fussball-WM bei „20 Minuten“ im Vordergrund. Täglich informiert ein mehrseitiges Special, heisst es in der Freitagausgabe. Auch das Webcenter stehe während den nächsten Wochen ganz im Dienst von König Fussball.

Grafische Industrie hinkt Gesamtwirtschaft hinterher

Die Ertragslage in der Druckindustrie befindet sich laut den Ergebnissen der Viscom-Umfrage im 1. Quartal 2006 noch nicht im Aufschwung.

Die Ertragslage in der Druckindustrie befindet sich laut den Ergebnissen der Viscom-Umfrage im 1. Quartal 2006 noch nicht im Aufschwung. Somit wurden die optimistischen Erwartungen, die in der Konjunkturumfrage für das 4. Quartal 2005 zu spüren waren, enttäuscht. 30.1 Prozent der Befragten meldeten eine negative Entwicklung der Ertragslage gegenüber dem Vorquartal. Nur 8.6 Prozent der ausgewerteten Antworten verkündeten eine Steigerung, 51.2% bezeichneten die Lage als unverändert. Vor allem für die Monate Januar und Februar dieses Jahres wurden schlechte Ergebnisse vermeldet, im März war jedoch eine deutliche Trendumkehr messbar. Die Daten zeigen auch für die nächsten Monate deutlich optimistischere Erwartungen. Neutraler beurteilen die Unternehmen ihre Wettbewerbsposition gegenüber dem Vorquartal. 23 Prozent der Antworten bezeichneten diese als negativ, 65.3 Prozent der Unternehmen gehen von einer unveränderten Stellung im Inlandmarkt aus. Bezüglich der Geschäftslage zeigt sich, dass die in diesem Jahr der Gesamtwirtschaft bisher noch nachhinkende grafische Industrie in den nächsten sechs Monaten nun ebenfalls zulegen kann. Der anhaltend starke Wettbewerbsdruck hat bei 40 Prozent der Befragten zu tieferen Verkaufspreisen als im Vorquartal geführt. Im Vergleich zum nur halb so hohen Wert im Vorquartal entspricht dies jedoch einem gestiegenen Preisdruck. Die Kapazitätsauslastung in den Betrieben blieb unverändert.
Viscom hat in Zusammenarbeit mit der KOF/ETH während dem Monat Mai insgesamt 94 Unternehmen mit Total 5’007 Beschäftigten im Rahmen der Konjunkturumfrage für die grafische Industrie zum 1. Quartal 2006 befragt.

SF eröffnet WM- und Film-Blog

Das Schweizer Fernsehen startet mit einem WM-Blog zur Fussball-Weltmeisterschaft und einem Film-Blog zum Film- und Serien-Programm.

Das Schweizer Fernsehen (SF) startet mit einem WM-Blog zur Fussball-Weltmeisterschaft und einem Film-Blog zum Film- und Serien-Programm. Autoren sind Kommentatoren und Korrespondenten der Fussball-WM respektive Michel Bodmer, Redaktionsleiter von «Film und Serien». Die Blogs mit Hintergrundinformationen zu den Sendungen sollen den direkten Austausch zwischen SF-Journalisten und dem Publikum herstellen, heisst es in einer Mitteilung.

400 Bewerber wollen „Joya rennt“ moderieren

Der Einsendeschluss für das Casting als neue Moderatorin oder neuer Moderator für „Joya rennt“ und Seat-Ambassador/Ambassadrice ist vorbei.

Der Einsendeschluss für das Casting als neue Moderatorin oder neuer Moderator für „Joya rennt“ und Seat-Ambassador/Ambassadrice ist vorbei. Über 400 Bewerbungen von jungen Frauen und Männern aus der ganzen Schweiz sind eingegangen. Die besten 30 Kandidaten und Kandidatinnen werden am 12. Juni zu einem ersten Casting in Bern antreten. Die Bewerbungen waren insgesamt auf einem hohen Niveau, der Frauenanteil unter den Interessierten betrug fast 70 Prozent, heisst es in einer Mitteilung. Eine Fernsehjury bestehend aus Björn Hering, Hannes Britschgi und Nina Havel wird die Kandidaten in drei Casting-Sendungen im Juli bewerten.

Eclat kommuniziert für Gurit

Der Schweizer Industriekonzern Gurit-Heberlein hat sich in zwei Unternehmen aufgeteilt: Gurit und Medisize.

Der Schweizer Industriekonzern Gurit-Heberlein hat sich in zwei Unternehmen aufgeteilt: Gurit (Verbundwerkstoffe) und Medisize (Dental- und Medizinalprodukte). Eclat hat die Gurit positioniert, die Markenarchitektur und den visuellen Auftritt entwickelt sowie die wichtigsten Kommunikationsmittel geschaffen. Basierend auf drei Ebenen (Idee, Produkt, Markenwerte) hat die Kommunikationsagentur eine eigene Markenpersönlichkeit und in den letzten sechs Wochen das Corporate Design geschaffen. Ein erster Messeauftritt der neuen Gurit hat bereits während einem Projekt in Paris stattgefunden.

SF lanciert „SF Bildungspilot“

Das Schweizer Fernsehen tüftelt an einer Wissens- und Bildungsplattform: Sie soll „SF Bildungspilot“ heissen und bereits ab 2007 online gehen.

Das Schweizer Fernsehen (SF) tüftelt an einer Wissens- und Bildungsplattform: Sie soll „SF Bildungspilot“ heissen und bereits ab 2007 online gehen. Grundlage der neuen Seite werden aktuelle Sendungen und das Filmarchiv des Schweizer Fernsehens sein, das schrittweise und gezielt geöffnet werden soll. Wie das SF in einer Mitteilung verkündet, fehle im Internet eine Wissens- und Lernplattform, die einfach, schnell und sicher qualifizierte Inhalte vermittelt. Darum wolle man diese Lücke schliessen. „Wir schaffen eine Drehscheibe für all jene, die sich mit Bildungs- und Wissensinhalten auseinandersetzen wollen oder müssen,“ sagt Projektleiterin Barbara Krieger. Um den „SF Bildungspilot“ zu realisieren, wird das SF mit verschiedenen Partnern zusammenarbeiten – der erste ist die Schweizerische Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote (SSAB).

Gyselroth gewinnt RohnerChem als neuen Kunden

Die Agentur für digitale Medien und Print in Zürich, Gyselroth, ist von RohnerChem beauftragt worden, eine neue Corporate Identity zu gestalten.

Die Agentur für digitale Medien und Print in Zürich, Gyselroth, ist von RohnerChem beauftragt worden, eine neue Corporate Identity zu gestalten. Die Chemiefirma in Pratteln wurde 1906 von Joseph Rohner als Farbenfabrik gegründet und hat sich im Laufe der Zeit zu einem Outsourcing Partner für Chemie- und Pharmaunternehmen entwickelt. Die Firma gehörte zur französischen Groupe Novasep und wurde am 9. März 2006 von der deutschen Arques Industries gekauft. Seither tritt RohnerChem als eigenständiges Unternehmen im Markt auf, was mit dem neuen Corporate Design unterlegt und gefestigt werden soll, heisst es in einer Mitteilung.

Blocher prüft Strafnorm zu Indiskretionen

Der Bundesrat hat das EJPD beauftragt, den Artikel 293 des Strafgesetzbuches zu prüfen. Dieser bedroht Medienschaffende, die Geheimes oder Vertrauliches veröffentlichen.

Der Bundesrat hat am Freitag das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, den Artikel 293 des Strafgesetzbuches zu prüfen. Dieser bedroht Medienschaffende, die Geheimes oder Vertrauliches veröffentlichen, mit Haft oder Busse. Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, werde das EJPD laut Blocher untersuchen, ob der Artikel ersatzlos gestrichen oder durch eine restriktive Fassung ersetzt werden soll. Abgeklärt wird auch, ob die Artikel 267 und 329 – welche den diplomatischen Landesverrat und die Verletzung militärischer Geheimnisse bestrafen – genügen, falls der Artikel 293 gestrichen wird. 

Gratiszeitung Cash daily erscheint am Kiosk

Die Wirtschafts-Gratiszeitung Cash daily aus dem Hause Ringier startet mit einer Auflage von 75'000 Exemplaren. Doch anstatt in Boxen wird sie exklusiv an über 1100 Kiosken verteilt.

Die Wirtschafts-Gratiszeitung Cash daily aus dem Hause Ringier startet mit einer Auflage von 75’000 Exemplaren. Doch anstatt in Boxen wird sie exklusiv an über 1100 Kiosken von Valora verteilt, verkündete das Medienunternehmen am Freitag. Pressesprecherin Prisca Wolfensberger wollte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA keine Auskunft über die Vertriebsbedingungen und Kosten der Kooperation erteilen.Cash daily wird auch als elektronische Zeitung im Internet abrufbar sein. Das Multimedia-Angebot soll von integrierten Video- und Audioapplikationen, über Downloads für den iPod bis hin zu verschiedenen Services fürs Handy reichen. Somit möchte Ringier ab September 2006 insgesamt eine Million Interessierte erreichen.

Coca-Cola ist bekanntester WM-Sponsor

Der Getränkehersteller Coca-Cola liegt auf dem ersten Platz der WM-Sponsoren.

Der Getränkehersteller Coca-Cola liegt auf dem ersten Platz der WM-Sponsoren. In einer Studie des britischen Marktforschers ICM Research nannten 18 Prozent der Befragten die Marke auf Anhieb als WM-Partner. Danach folgen Budweiser und Adidas mit je neun Prozent, berichtet Pressetext.ch. Nur gerade sechs Prozent der Studienteilnehmer konnten sich an die Fast-Food-Kette McDonald’s erinnern. Erheiternd ist, dass rund acht Prozent der Befragten Nike nannten – obwohl die Sportmarke nicht zu den offiziellen WM-Sponsoren zählt. ICM Research befragte für die Studie 1000 Briten.

Swisscom startet Betty TV

Rechtzeitig zur Fussball-WM lanciert Swisscom Fixnet das interaktive Fernsehangebot Betty TV. Dazu hat das Telekom-Unternehmen Betty TV mit Sitz in Zürich gegründet.

Rechtzeitig zur Fussball-WM lanciert Swisscom Fixnet das interaktive Fernsehangebot Betty TV. Dazu hat das Telekom-Unternehmen Betty TV (Schweiz) mit Sitz in Zürich gegründet. Die neue Tochtergesellschaft mit 25 Mitarbeitenden baut das Geschäft mit der neuartigen interaktiven Fernbedienung Betty in der Schweiz auf, heisst es in einem Communiqué. Bereits seit dem Frühjahr testet Swisscom Fixnet die interaktive Fernbedienung Betty bei rund 4’000 Haushalten mit den TV-Sendern SF zwei, RTL, Sat.1, Pro7, Star TV und Tele Bärn. Das Gerät verfügt über eine eigene Anzeige und über Tasten für direktes Mitmachen am Fernsehen. In enger Zusammenarbeit mit den TV-Sendern werden die Inhalte der so genannten Betty-Events zusammengestellt, die Wettbewerbe, Quizspiele, Abstimmungen, Umfragen, Informationen und werbliche Angebote umfassen. Betty TV kann in der ganzen Schweiz empfangen werden, kommuniziert wird jedoch vorerst nur in deutscher Sprache. An einer Ausweitung auf die Landessprachen italienisch und französisch wird zusammen mit den entsprechenden TV-Sendern gearbeitet.
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