U1 TV zeigt Dokuserie über Gstaad

U1 TV zeigt in der Woche vom 14. August die Reality-Serie „Gstaad – Zwischen Tradition und Top-Tourismus“, die hinter die Kulissen des Nobeldörfchens blickt.


U1 TV zeigt in der Woche vom 14. August die Reality-Serie „Gstaad – Zwischen Tradition und Top-Tourismus“. Der Schweizer Sender will hinter die Kulissen des Nobeldörfchens im Berner Oberland schauen, wie es in einer Mitteilung heisst. Vom Hotelier bis zum Käsebauern, von der Galeristin zum traditionellen Kunsthandwerker reichen die Gesprächspartner in der Doku-Reihe. Gezeigt werden soll, wie das Nebeneinander von Bauer und Millionär funktioniert und was hinter den Fassaden der Luxushotels abläuft.
Aufhänger ist das Polo-Turnier Cartier Polo Gold Cup, das am 20. August stattfindet. U1 TV zeigt die Vorbereitungen und Finalspiele. Die Doku-Reality-Serie läuft täglich vom 14. bis 19. August jeweils ab 20 Uhr, am 20. August beginnt die Übertragung um 13 Uhr.

Neue Auszeichnung: Sponsor des Monats

Die Europäische Sponsoring-Börse (ESB) und die PR-Agentur Photopress AG küren ab sofort den „Sponsor des Monats“.


Die Europäische Sponsoring-Börse (ESB) und die PR-Agentur Photopress AG küren ab sofort den „Sponsor des Monats“. Diesen Schritt begründen die beiden Unternehmen damit, dass sich Sponsoring zunehmend zu einer gesellschaftsrelevanten Grösse entwickle. Zum Sponsor des Monats wird nicht zwingend ein Schweizer Unternehmen gekürt, sagte Pascal Gerster von ESB gegenüber der Werbewoche. Es könne sich dabei auch um eine internationale Firma handeln, sie müsse jedoch im deutschsprachigen Raum oder in Europa aktiv sein. Die Gewinner werden von Juroren der ESB und Photopress gewählt. Der Sponsor des Monats Juli wird am 14. August bekannt gegeben.

Beobachter zeigt auf schwarze Schafe

Spillmann/Felser/Leo Burnett macht für den Beobachter auf schwarze Schafe aufmerksam. Das Sujet ist Teil der aktuellen Obacht-Kampagne.

Spillmann/Felser/Leo Burnett zeigt für den Beobachter auf schwarze Schafe. Gemäss der aktuellen Obacht-Kampagne warnt das Konsumentenmagazin auch in seinem neuen Sujet vor Gefahren. Dieses Mal, indem der mittlerweile etablierte Obacht-Pfeil auf das berühmte schwarze Schaf zeigt. Ob dieses nun beispielsweise dubiose Unternehmen oder zweifelhafte Geschäftsmänner sind, kann im Beobachter nachgelesen werden.Spillmann/Felser/Leo Burnett setzt F12- und F200-Plakaten ein. Zusätzlich findet sich unter www.obacht-schaf.ch ein Online-Game, das gutes Beobachten und schnelles Handeln verlangt: Möglichst schnell müssen schwarze Schafe inmitten einer Herde weisser Schäflein identifiziert und mit einem Klick eliminiert werden.

Unic Internet Solutions baut Angebot aus

Der Zürcher Internetdienstleister Unic Internet Solutions baut den Bereich Information Design aus und begrüsst mit Stefan Piren und Florian Stürzinger neue Mitarbeiter.


Der Zürcher Internetdienstleister Unic Internet Solutions baut den Bereich Information Design aus und begrüsst neue Mitarbeiter. Das Angebot Information Design umfasst einerseits die klassischen Disziplinen Beratung, Konzeption und Design, wie es in einer Mitteilung heisst. Andererseits werden bestehende Websites im Hinblick auf inhaltliche Klarheit, Markenkonformität, Bedienbarkeit, Barrierefreiheit, Prozessvisualisierung und Informationsarchitektur analysiert und optimiert.
Für diesen Bereich holte Unic bereits personelle Verstärkung (siehe
Nicole Schaller neuer Creative Director bei Unic Internet Solutions). Seit Anfang Juni ist Stefan Pieren neu als Informationsarchitekt für die Entwicklung von inhaltlichen Zugangskonzepten verantwortlich. Pieren wurde neben seiner Tätigkeit bei Unic kürzlich auch als Privatdozent für Informationsarchitektur an die Universität in Bozen (Italien) berufen. Florian Stürzinger ergänzt zudem seit Anfang August das Team als Art Director. Nach Stationen als Designer in der klassischen Werbung arbeitete er als Art Director bei R.Ø.S.A. und zuletzt bei Netarchitects.

München Airport Award sucht Gedankenflüge

Beim Kreativ-Wettbewerb dreht sich alles um die Fliegerei und den Flughafen als Kommunikationsknotenpunkt. Kreative Werbeideen rund um die Fliegerei sind gesucht.


Beim Kreativ-Wettbewerb dreht sich alles um die Fliegerei und den Flughafen als Kommunikationsknotenpunkt. Deshalb sucht der Flughafen München zusammen mit den CommClubs Bayern und diversen Sponsoren auch dieses Jahr kreative Werbeideen rund um die Fliegerei. Die Ausschreibung umfasst den gesamten deutschsprachigen Raum und endet am 28. August 2006. Einreichen kann man die kreativen Ideen mit intelligentem Bezug zum Medium und dem Umfeld Flughafen und Fliegerei in zwei Kategorien: Geschaltete Kategorie und freie Kategorie. Für jeden der beiden Kategorien werden drei Awards vergeben – in gold, Silber und Bronze. Die eingereichten Motive haben zusätzlich die Chance auf eine Teilnahme an der Internet-Abstimmung für den Leserpreis des Branchenmagazins Werben und Verkaufen. Die Preisverleihung findet am 26. Oktober zusammen mit den Preisverleihungen der Wettbewerbe die Anzeige und Das Plakat sowie der Verleihung des Werben und Verkaufen-Leserpreises statt.

Bern sucht Slogan für Euro 08

Die Vorbereitungen für die Euro 08 laufen auf Hochtouren. Bis am 9. September darf nun das Publikum einen Slogan für die Hostcity Bern auswählen. Vier Vorschläge werden auf Flyern und Tischsets präsentiert, die per SMS gewählt werden können.


Die Vorbereitungen für die Euro 08 laufen auf Hochtouren. Bis am 9. September darf nun das Publikum einen Slogan für die Hostcity Bern auswählen. Vier Vorschläge werden auf Flyern und Tischsets präsentiert, die per SMS gewählt werden können. Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten ist die Stadt Bern auch fürs Marketing und die Kommunikation verantwortlich. Der Kanton ist via Wirtschaftsförderung primär für die Standortpromotion zuständig. Wie die SDA berichtet, sind laut Stadtpräsident Alexander Tschäppät die Vorbereitungsarbeiten zwar im Fahrplan. Allerdings verzögern die schwierigen Verhandlungen mit der UEFA über den Hostcity-Vertrag die Verabschiedung des notwenigen Kredites durch das Stadtparlament bis Anfang 2007.
Mit der UEFA sind beispielsweise die rechtlichen und finanziellen Fragen rund um die Fanzonen, etwa bezüglich des Sponsorings, zu verhandeln. Dass es sich dabei nicht um kleine Beträge handelt dürfte, zeigt die Tatsache, dass die geplanten Fanzonen allein in der Berner Innenstadt Platz für insgesamt 70’000 Fans bieten sollen.
Für die Promotion des Standorts Bern wird gemäss SDA mit Kosten von 5 Millionen Franken gerechnet. In die Finanzierung sollen neben Stadt und Kanton auch Sponsoren eingebunden werden.

Gretz Communications übernimmt PR für Victorinox Uhren

Die Berner PR Agentur Gretz Communications übernimmt die Kommunikationsaufgaben für die Uhrenlinie von Victorinox Swiss Army.


Die Berner PR Agentur Gretz Communications übernimmt die Kommunikationsaufgaben für die Uhrenlinie von Victorinox Swiss Army. Die ersten Uhrenmodelle der Kollektion «Victorinox Swiss Army» stammen aus 2002. Seither sei die Kollektion auf die Produktelinien Active, Classic und Professional ausgeweitet worden, wie Gretz Communications in einer Medienmitteilung schreibt. Gretz Communications kommuniziert in den Bereichen Uhren- und Schmuckindustrie, Touristik, Aviatik, Hotellerie und Lifestyle-Produkte und verfügt über  Partnergesellschaften in München und Wien.

Coca Cola und Apple gehen Musikpartnerschaft ein

Coca Cola und Apple haben ihre Partnerschaft im Musikgeschäft bekannt gegeben. In der Schweiz sowie in Österreich, Grossbritannien und Deutschland bieten Coca Cola und Apple unter anderem Millionen Song-Downloads aus dem iTunes Music Store an.


Coca Cola und Apple haben ihre Partnerschaft im Musikgeschäft bekannt gegeben. In der Schweiz sowie in Österreich, Grossbritannien und Deutschland bieten Coca Cola und Apple unter anderem Millionen Song-Downloads aus dem iTunes Music Store an. Weitere Länder werden folgen.Der Deal ist viel versprechend: Im Rahmen dieser Zusammenarbeit schafft sich Coca Cola eine weitere Werbeplattform, um «musikbegeisterte Teenager und junge Erwachsene» anzusprechen. Apple auf der anderen Seite will die Verbreitung von iTunes weiter ausbauen und den europäischen Fans «noch mehr grossartige Musik bieten», wie Eddy Cue, Vice President von Apple für iTunes, laut einer Pressemitteilung von Coca Cola sagt. «Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Apple», betont Dominique Reiniche, President Coca Cola European Union, laut Pressemitteilung. Zum Start der Partnerschaft fanden am 9. August in Zürich – gleichzeitig auch in Wien, London und Berlin – Live-Konzerte statt.
In der Schweiz bietet Coca Cola das Coca Cola iTunes Angebot über die Plattform MyCokemusic.ch an (siehe
Coca Cola Suisse visiert Jugendliche an). Dort können Konsumenten MyCokemusic Punkte in gratis Songs oder in Klingeltöne, Logos, Wallpapers und Videos fürs Handy einlösen. Um an die Punkte heranzukommen, müssen spezielle Codes per SMS eingesandt und umgewandelt werden. Die Codes finden sich unter Verschlüssen und Etiketten der Coke-Flaschen. Weiter wollen die beiden Grosskonzerne im Rahmen der Zusammenarbeit ebenfalls in der Schweiz, in Österreich, Grossbritannien und Deutschland junge Musiktalente fördern. Die Jungkünstler werden etwa die Möglichkeit erhalten, in Coca Cola Podcasts aufgenommen zu werden, die dann über iTunes europaweit verbreiten werden. In der Schweiz fördert Coca Cola mit dem Nachwuchsprogramm Soundcheck bereits seit 2005 Nachwuchsmusiker. Entsprechend wird die Zusammenarbeit mit Apple als Chance gesehen, den Musikern eine Plattform auf europäischem Niveau zu bieten.

Zürcher Werbeclub bringt Cannes Lions nach Zürich

Am Dienstag, 19. September, zeigt der Werbeclub Zürich die besten Werbefilme des Jahres und Ausschnitte des Werbeevents Cannes Lions 2006.


Am Dienstag, 19. September, zeigt der Werbeclub Zürich die besten Werbefilme des Jahres und Ausschnitte des Werbeevents Cannes Lions 2006. Insgesamt konnten die Schweizer Werber fünf Löwen gewinnen – ein bronzener gar in der Königskategorie «Werbefilm». Entsprechend ist der Anlass ein Muss, wie der Zürcher Werbeclub in seiner Einladung schreibt. Der Event findet mit Unterstützung von Cinecom im Kino RiffRaff ab 11,30 Uhr statt. Anmeldung unter: [email protected]

USA: Werbeoffensive für Oraltabak

In den USA nimmt der Zigarettenkonsum stetig ab. So sucht die Tabakindustrie nach neuen Produkten, die Einbussen wieder wettzumachen: Und findet diese etwa in Oraltabak.


In den USA nimmt der Zigarettenkonsum stetig ab. So sucht die Tabakindustrie nach neuen Produkten, die Einbussen wieder wettzumachen: Und findet diese etwa in Oraltabak. Und was so unappetitlich klingt, muss auch stark beworben werden. Der US-Konzern Blue Wale beispielsweise steckt 13,5 Millionen Dollar in eine Werbekampagne. Auch die Marktführer Philip Morris und R.J. Reynolds starteten Werbekampagnen für Oraltabak, der in den skandinavischen Ländern weit verbreitet sei, wie Pressetext schreibt. Der neue Trend freut natürlich nicht alle: Verbraucherschützer etwa fürchten, dass die Produkte Jugendliche ansprechen und sie zum Zigarettenkonsum verleiten könnten.

USA: Neues Marketing-Standardwerk durchleuchtet Werbemarkt

37,3 Prozent aller Werbebudgets in den Vereinigten Staaten versickern vollkommen wirkungslos. Eine neue amerikanische Studie weiss warum.


Ein neues Buch zeigt auf, dass 37,3 Prozent aller Werbebudgets in den Vereinigten Staaten wirkungslos versickern. «What sticks!» (Was hängen bleibt), so der Name des Werks, erscheint zwar erst nächsten Monat, doch schon jetzt sieht die führende Branchenzeitung Advertising Age darin die «wohl relevanteste Forschung im Medien- und Werbebereich seit der Publikation von ‚How Advertising Works‘ im Jahr 1990».Die Verfasser dieses monumentalen Wälzers sind Rex Briggs, der erfahrene Marktforscher und Gründer der Firma Marketing Evolution und Greg Stuart, CEO des Interactive Advertising Bureau. Über fünf Jahre hinweg haben die Autoren Rex Briggs und Greg Stuart die Zahlen der 36 volumenmässig grössten Werbeauftraggeber der Vereinigten Staaten durchleuchtet. Anders ausgedrückt: sie analysierten, wie Werbegelder von über einer Milliarde Dollar flossen. Konzentriert haben sie sich hauptsächlich auf Marketinggiganten wie Procter & Gamble, Johnson & Johnson oder Kraft Foods, achteten aber auf eine gute Durchmischung der Branchen.
Das Buch fördert Überraschendes bis hin zu Schockierendem zu Tage. Autor Greg Stuart, einst selbst ein «Agency guy» sagt dazu: «Ich fühlte mich immer wie ein Scharlatan – ich wusste, dass wir, nicht nur ich, sondern die ganze Agentur, keinen Schimmer hatte, was wir mit dem Geld unserer Kunden eigentlich so anstellten».
«What sticks» macht zudem sichtbar, dass selbst wohlüberlegte Pläne von Agenturen von ihren Kunden bei den Marketingabteilungen oft keine Chance haben. So fanden die Autoren etwa heraus, dass es unter den drei grössten Autoherstellern üblich war, dass sich Budgets nicht an Marketingplänen orientierten, sondern am Budget der Konkurrenz. Als die Autoren die Autohersteller mit ihren Resultaten konfrontierten, meinten sie nur: «Wir glauben nichts, was uns die Agenturen sagen – ebenso wie wir kein Interesse an dieser Studie haben
». Das ist Balsam für gescholtene Agenturseelen. Die Autoren sehen die Schuld an der Marketingmisere nicht hauptsächlich bei den Agenturen, sondern bei den Vermarktern. Nur gerade zwei der untersuchten Firmen, Procter & Gamble und Cingular hatten überhaupt eine genaue Definitionen, was in Bezug auf eine Kampagne «Erfolg» überhaupt heisst. Das allergrösste Problem orten die Autoren jedoch in der persönlichen Sphäre des Einzelnen: die Angst vor dem Versagen und dem Gefeuertwerden.

Bern und Zürich lehnen Anpassung des UWG ab

Auch die Berner und die Zürcher Kantonsregierungen haben sich gegen eine Anpassung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ausgesprochen. Die Vernehmlassungsfrist läuft noch bis Mitte August.


Auch die Berner Kantonsregierung hat sich am Donnerstag gegen eine Anpassung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ausgesprochen. Zwar unterstütze der Regierungsrat die Anliegen des Bundes, für die Fussball-Europameisterschaft 2008 gute Rahmenbedingungen zu schaffen, die bestehenden gesetzlichen Grundlagen genügten hierfür jedoch. Zudem bemängelt die Berner Regierung, dass die Vorlage die von Bund angestrebte Rechtssicherheit nicht zu schaffen vermöge.
Gegen die Gesetzesänderung hat sich auch der EM-Austragungsort Zürich ausgesprochen. Die Zürcher Regierung hat sich in ihrer Vernehmlassungsantwort auf den Standpunkt gestellt, es sei problematisch, ein Gesetz wegen kommerzieller Interessen eines einzelnen Veranstalters anzupassen. Die Marktmacht der Organisatoren von Grossanlässen und ihrer Sponsoren werde dadurch zementiert. Auch die Zürcher Regierung stellt sich auf den Standpunkt, dass das bestehende Recht eine ausreichende Handhabe biete, um die kommerziellen Interessen der UEFA und anderer Organisationen von Grossanlässen zu schützen.

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