Dank Blue Spirit ist im Coop derzeit Zirkus

Blue Spirit wirbt für Nestlé und Knie. Die Zürcher Agentur hat in Rahmen einer Konkurrenzpräsentation eine Zirkuspromotion entwickelt, die momentan schweizweit im Coop anzutreffen ist.

Blue Spirit wirbt für Nestlé und Knie. Die Zürcher Agentur hat in Rahmen einer Konkurrenzpräsentation eine Zirkuspromotion entwickelt, die momentan schweizweit im Coop anzutreffen ist. Mit attraktiven Rabatten auf viele Schokoladeprodukte soll Nestlé den Kunden näher gebracht werden. Zudem erhalten die Kunden die Chance, Gutscheine für den Zirkus Knie zu gewinnen. Die gesamte Kampagne umfasst ausserdem Inserate, Pop-up Fenster im Internet sowie POS-Mittel wie Displays und Leporellos auf sämtlichen Produkten.   

Das Werbemedium Internet im Aufwind

Das Internet wird als Werbeplattform zwar mehrheitlich auch heute noch stiefmütterlich behandelt, doch gibt es unter den Werbetreibenden auch solche, die sich vom Aufwärtstrend inspirieren liessen, wie die Netzwoche berichtete.


Das Internet wird als Werbeplattform zwar mehrheitlich auch heute noch stiefmütterlich behandelt, doch gibt es unter den Werbetreibenden auch solche, die sich vom Aufwärtstrend inspirieren liessen, wie die Netzwoche berichtete. Insgesamt wurden in der Schweiz im Monat Juni 4’493’322 Franken in die Onlinewerbung investiert. Das ist ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Klar an erster Stelle der Werbetreibenden ist sowohl online wie offline die Migros. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat die Migros knapp das Siebenfache in Onlinewerbung investiert. Ebenfalls vom Internetboom erfasst wurde Swisscom Bluewin, die Ausgaben für Internetwerbung gegenüber dem Vorjahr um das 19-fache auf 102’866 Franken gesteigert hat. Folgend sind die 10 Schweizer Top Onlinewerbenden im Monat Juni sowie die entsprechenden Ausgaben und prozentualen Zunahmen gegenüber dem Vorjahr aufgeführt (Quelle: Media Focus, Juli 2006).Migros, 283’219 Franken, plus 695 Prozent
Cablecom, 205’921 Franken, plus 154 ProzentDie Schweizerische Post, 154’340 Franken, plus 909 ProzentDell Computer, 146’830 Franken, plus 19 ProzentKMUs und Kinowerbung, 113’376 Franken, plus 270 ProzentMicrosoft, 106’921 Franken, plus 79 ProzentSwisscom Bluewin, 102’866 Franken, plus 1916 ProzentSwisscom Mobile, 93’236 Franken, plus 49 ProzentPuma (Schweiz), 90’972 Franken, (keine Angabe)HP (Schweiz), 83’278 Franken, plus 132 Prozent

Advico Young & Rubicam weiterhin auf der Schokoladenseite

Die Gockhausner Kreativschmiede konnte im Pitch das Mandat für das Schokoladegetränk Caotina bestätigen. Die im 2001 gestartete Zusammenarbeit zwischen geht damit in eine nächste Runde.


Die Gockhausner Kreativschmiede konnte im Pitch das Mandat bestätigen. Die im 2001 gestartete Zusammenarbeit zwischen Wander AG und Advico Young & Rubicam AY&R für das Premium-Schokoladengetränk Caotina geht damit nach fünf Jahren in eine nächste Runde. AY&R verteidigte den Etat in einer Konkurrenzpräsentation erfolgreich. Insbesondere überzeugten die Gockhausner mit einem TV-Spot-Konzept, das ab Herbst zu sehen sein wird.

Das goldene Ohr wird auf Italien ausgeweitet

Der Schweizer Radiospot-Wettbewerb wächst auch räumlich und umfasst neu den gesamten deutschsprachigen Raum.


Wie die Werbewoche vorgestern berichtete (siehe «Das Goldene Ohr» sucht Radiospots und Werbejingles), läuft derzeit die Eingabefrist für den Radiospot-Wettbewerb «Das Goldene Ohr». Nachdem der Wettbewerb 2005 auf Deutschland und Österreich ausgedehnt wurde, kommt dieses Jahr der deutschsprachige Raum Italiens dazu. Diese Entwicklung resultiere gemäss einer Medienmitteilung der Veranstalter aus dem Anspruch «die besten Radiospots im gesamten deutschsprachigen Raum auszuzeichnen». Nächstes Jahr, beim 10-jährigen Jubiläum des Goldenen Ohrs, wird Italien dann auch in der Jury vertreten sein.

Daniel Pauletto verlässt Cinecom

Daniel Pauletto, Verkaufsleiter Kino National, verlässt Cinecom auf eigenen Wunsch und nimmt eine neue Herausforderung als selbstständiger Vermarkter der Fachzeitschrift «Marmite» und «Vinum» an.


Daniel Pauletto, Verkaufsleiter Kino National, verlässt Cinecom auf eigenen Wunsch und nimmt eine neue Herausforderung als selbstständiger Vermarkter der Fachzeitschrift «Marmite» und «Vinum» an. Seine Nachfolge übernimmt Roger Eckerlin, bisheriger Verkaufsleiter TV und AdScreen bei Cinecom. Daniel Pauletto hatte Anfang August 2004 bei Cinecom die Gesamtverantwortung für die Bereiche Kino National, Promotions&Events, das Kinomagazin «closeup!» sowie für das Luzerner Erlebniskino IMAX übernommen, wie Cinecom in einer Medienmitteilung schreibt. «Wir bedauern sehr, mit Daniel Pauletto einen ausgewiesenen Medienprofi ziehen lassen zu müssen, haben aber volles Verständnis für seine Entscheidung», sagt Mathias Luchsinger, Geschäftsführer von Cinecom laut Medienmitteilung. «Zudem haben wir mit Roger Eckerlin einen hervorragenden Nachfolger aus unserem eigenen Unternehmen», so Luchsinger weiter.Cinecom zählt zu den grössten Medienvermarktungsunternehmen der Schweiz. Neben Kinowerbung vermarktet Cinecom auch das Werbe- und Programmfenster van Sat.1 Schweiz, das Werbefenster von Kabel Eins und neu auch den Schweizer Sender 3+.

«Snowactive» mit neuem Herausgeber

Strike Media Schweiz wird neue Eigentümerin der Titelrechte von «Snowactive» und «SnowactiveGuide». «Snowactive» wurde bisher von Vogt-Schild Medien in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Skiverband Swiss-Ski herausgegeben.


Strike Media Schweiz wird neue Eigentümerin der Titelrechte von «Snowactive» und «SnowactiveGuide». «Snowactive» wurde bisher von Vogt-Schild Medien in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Skiverband Swiss-Ski herausgegeben und geht nun in die Hände des bisherigen Chefredaktors Joseph Weibel, des Verlagsleiters Wolfgang Burkhardt und eines weiteren Beteiligten über, wie Vogt-Schild Medien und Strike Media Schweiz in einer Medienmitteilung schreiben. Die Aktionäre von Strike Media Schweiz sind neben Joseph Weibel und Wolfgang Burkhardt die Werbeangentur Brandl&Schärer, die derzeit gegründet wird. Vogt-Schild Medien, die zur Mittelland Zeitung gehört, wollte sich vom Titel trennen, weil sich in deren Zeitschriften-Sortiment kein anderes Sport-Magazin befindet und «Snowactive» damit einen überdurchschnittlich hohen Aufwand erforderte. Das Portfolio des Zeitschriftenverlags soll nun neu ausgerichtete werden. Swiss-Ski wiederum begrüsse den Wechsel, weil dadurch die Kontinuität in Redaktion, Vertrieb und Verkauf gewährleistet ist. Der Druckauftrag bleibt vertragsgemäss bei Vogt-Schild Druck.

3+ geht am 31. August um 20 Uhr auf Sendung

Der neue Schweizer Privatsender wird wie angekündigt am 31. August seinen Sendebetrieb aufnehmen. Die Moderatorin Viola Tami, die auch die im Oktober startende Castingshow «Superstar» moderieren wird, wird die Zuschauer begrüssen.


Der neue Schweizer Privatsender wird wie angekündigt am 31. August seinen Sendebetrieb aufnehmen. Die Moderatorin Viola Tami, die auch die im Oktober startende Castingshow «Superstar» moderieren wird, wird die Zuschauer begrüssen und zum Spielfilm des Abends, den James-Bond-Film Golden Eye überleiten.
Der Schwerpunkt des Programmangebots von 3+ wird auf sicheren Unterhaltungswerten liegen, Serien, Spielfilme, Casting-Shows und Doku-Soaps (siehe
Aus „Elevator TV“ wird „3+“). Das Programmkonzept für die Zielgruppe der 15 bis 49-Jährigen soll laut Senderboss Dominik Kaiser so gestaltet sein, dass 3+ immer eine Alternative zu den anderen Sendern bietet, vor allem zur Hauptsendezeit.
Das Programmkonzept sieht ferner sehr kurze Nachrichtensendungen vor, die zusätzlich übers Handy und über Internet abrufbar sind.

Bündner Regierung heisst UWG-Erneuerung nur teilweise gut

Die Bündner Regierung unterstützt die Anpassung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb UWG nur teilweise. Die Schaffung eines neuen Straftatbestandes Ambush Marketing, lehnt auch die Bündner Regierung vollständig ab.


Die Bündner Regierung unterstützt die Anpassung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb UWG nur teilweise. Die Schaffung eines neuen Straftatbestandes Ambush Marketing, lehnt auch die Bündner Regierung vollständig ab. Die Rechtssicherheit werde dadurch nicht wesentlich verbessert und auch der Wettbewerb werde eingeschränkt – schreibt die Bündner Regierung in ihrer Vernehmlassungsantwort an den Bund, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Rotor verschafft Fischer Architekten einen neuen Auftritt

Aus Anlass des Umzugs in neue Büroräumlichkeiten erhielt die Zürcher Kommunikationsagentur Rotor nach einer Agenturevaluation den Auftrag einer kompletten Überarbeitung des Corporate Designs.


Aus Anlass des Umzugs in neue Büroräumlichkeiten erhielt die Zürcher Kommunikationsagentur Rotor nach einer Agenturevaluation den Auftrag einer kompletten Überarbeitung des Corporate Designs für das bald 80-jährige Architekturbüro mit 50 Mitarbeitern. Der Neuauftritt widerspiegelt einerseits den Generationenwechsel in der Führungsetage und anderseits den Willen und die Freude, qualitativ hochwertige Stadt- und Landschaftsräume mit grossem gestalterischem Anspruch zu realisieren.

Start des neuen Berner Innenstadtmagazins verschoben

Der Start des neuen Berner Innenstadtmagazin «Bärn!» wird auf den 9. November verschoben. Eigentlich hätte das von BERNcity getragene Magazin bereits am 21. September erscheinen sollen.


Der Start des neuen Berner Innenstadtmagazin «Bärn!» wird auf den 9. November verschoben. Eigentlich hätte das von BERNcity getragene Magazin bereits am 21. September mit einer Startauflage von 100’000 Exemplaren (siehe Neues Innenstadtmagazin für Bern) erscheinen sollen. Der Termin wurde aber angesichts des zurückhaltenden Inserateverkaufs verschoben. Der Inserateverkauf lief für die erste Ausgabe zwar recht gut – aber «nicht gut genug», wie Michèle Freiburghaus, Verantwortliche für Redaktion und Produktion des Magazins, gegenüber der Werbewoche sagt.Einerseits seien die Werbebudgets bereits aufgebraucht, andererseits würden es grössere potenzielle Inserenten vorziehen, die erste Ausgabe vor einer Entscheidung abzuwarten. Deshalb hat sich die «Bern!»-Verlagsleitung zusammen mit Martin Bühler und Daniel Nicklès von BERNcity entschlossen, die «Kräfte zu konzentrieren» und eine Weihnachtsausgabe zu präsentieren, welche am 9. November erscheinen soll.

Future Connection verstärkt Design und Online 

Valérie Wirz und Daniel Tschanz verstärken seit Anfang August das Team der Zürcher Web- und Kommunikationsagentur Future Connection.


Valérie Wirz und Daniel Tschanz verstärken seit Anfang August das Team der Zürcher Web- und Kommunikationsagentur Future Connection. Wirz arbeitete zuvor als selbständige Designerin in Berlin und entwickelte Corporate Design- und Corporate Publishing-Lösungen und wird entsprechend im Bereich Design tätig sein, wie die Agentur in einer Medienmitteilung schreibt. Tschanz spezialisierte sich in den vergangenen Jahren im Bereich Online Kampagnen und wird fürs Online Marketing bei Future Connection mitverantwortlich sein.

Südostschweiz am Sonntag beschert Abo- und Anzeigenzuwachs

Verleger Hanspeter Lebrument zieht nach den ersten hundert Tagen eine positive Bilanz. Nun soll die Südostschweiz am Sonntag ausgebaut werden. Als erste Massnahme wird ab August eine Lifestyle-Beilage die Sonntagszeitung ergänzen.

Verleger Hanspeter Lebrument zieht nach den ersten hundert Tagen eine positive Bilanz. Ab August soll eine Lifestyle-Beilage die Sonntagszeitung ergänzen. Die Südostschweiz am Sonntag (SOSo) war vor drei Monaten Anfang Mai Als erste regionale Sonntagszeitung als siebte Ausgabe der Südostschweiz mit einer Auflage von 50’000 Exemplaren in den Markt gestartet (siehe Ab 7. Mai ist in der Südostschweiz Lese-Sonntag).
Die SOSo als siebte Ausgabe habe nicht nur dem gesamten Zeitungsverbund Südostschweiz einen Schub gegeben, der Verbund konnte bei den nationalen Anzeigen gegenüber Vorjahr im zweistelligen Prozentbereich zunehmen. Im Juli sei ein Plus von knapp 18 Prozent verzeichnet worden. Lebrument räumte jedoch ein, dass es schwierig abzuschätzen sei, inwieweit die Konjunktur für die Ankurbelung verantwortlich ist. Auf jeden Fall haben sich bestehende Ängste nicht bewahrheitet, die eine Kannibalisierung durch die siebte Ausgabe befürchteten. Das Gegenteil sei eingetroffen. Vom Sommerloch sei jedoch auch die SOSo nicht verschont worden – sie enthält bloss vier Inserateseiten auf die 36 Seiten starke Ausgabe.
Die SOSo wird den Abonnenten per Frühzustellung verteilt. Zahlen über die Kioskverkäufe liegen noch nicht vor. Rund 2000 Blätter würden sonntags über Boxen abgesetzt. Die SOSo konnte für die Südostschweiz 122 neue Abonnenten gewinnen, verlor im Gegenzug aber 54 Abonnenten, die entweder die Sonntagsausgabe nicht wollten oder nicht wählen konnten zwischen einem Abo mit und einem Abo ohne siebte Ausgabe.
Ende August mit drittem Bund
Die SOSo wird von Ende August an mit einem dritten Bund erscheinen – einer Lifestyle-Beilage. Ausserdem liefen Gespräche mit anderen Verlegern des Südostschweiz-Verbundes über eine Ausdehnung der Sonntagsbeilage. Verleger Hanspeter Lebrument geht davon aus, dass die Dachmarke SOSo wachsen wird.

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