Fisch.Meier erfolgreich im General Motors-Pitch

Die Zürcher Dialogmarketing-Spezialisten Fisch.Meier gewinnen den Pitch um Aftersales-Kampagne.


Die Zürcher Dialogmarketing-Spezialisten Fisch.Meier gewinnen den Pitch um Aftersales-Kampagne. Im mehrstufigen Pitch hat sich Fisch.Meier den Auftrag der General Motors gesichert. Es handelt sich dabei um POS-Aktivitäten und um ein Retention Mailing für rund 400 Schweizer Händler. Die Auflage beträgt etwa eine Viertelmillion Exemplare. Mit der Kampagne will General Motors seine Marken stärker etablieren. Erste Arbeiten werden im Herbst zu sehen sein.

Blumiger Angriff aus der Luft

Direct Marketing Walker machte im August Schweizerinnen und Schweizer mit Blumen von Fleurop zu Überraschungsopfern.

Direct Marketing Walker machte im August Schweizerinnen und Schweizer mit Blumen von Fleurop zu Überraschungsopfern.«An die nette blonde Dame im 13-er-Tram», stand nur auf dem Briefchen. Da staunte die junge Lehrerin im VBZ-Wagen nicht schlecht, als ihr bei voller Fahrt durch die Zürcher Bahnhofstrasse plötzlich ein Bote einen Blumenstrauss in die Hand drückte. «Woher weiss mein Freund, dass ich jetzt im Tram sitze?», wird sich die Frau gefragt haben. Genauso wie das zweite Überraschungsopfer. «An die Kundin an der Kasse vom Coop Luterbach», war auf ihrem Briefchen neben dem prachtvollen Blumenstrauss nur zu lesen. Weitere rund 500 Sträusse verblüfften am Dienstag, 22. August, auch noch «den netten Herrn im Kino Reihe 14», die «sympathische Dame im Bahnhofbuffet», den «Herrn, der um 12.30 Uhr in Horgen mit zwei schweren Einkaufstaschen vor der Migros» wartete oder «die Frau mit dem lustigen Hund» beim Spaziergang am Seeufer in Luzern.Die Kraft der BlumenÖffneten die derart mit Sträussen «überfallenen» Zufallspassanten das Briefchen, fanden sie dort die Antwort für das Rätsel der blumigen Botschaft: «Überrascht? So schön kann die Wirkung von Blumen sein. Machen Sie die Probe aufs Exempel. Schenken Sie …» Und dann folgte die Telefonnummer eines lokalen Blumenladens.
«Fleurop. The power of flowers». So lautete der Claim in all diesen persönlichen Briefchen einer flächendeckenden Guerilla-Werbung von Walker. Bei der Aktion «Tag der Überraschung» haben weit über hundert Blumengeschäfte aus der deutschen Schweiz mitgespielt. Eingeladen dazu wurden die Mitglieder des Vertriebsnetzes Fleurop an ihrer letzten Generalversammlung. Die neue Fleurop-Agentur Walker präsentierte dort vor rund 400 Inhabern von Blumengeschäften die Idee. Wer bereit war, in seiner Region mindestens drei repräsentative Sträusse zu verteilen, darf sich jetzt als Geburtshelfer eines neuen «Tags der Überraschung» fühlen – denn vielleicht will Fleurop diese Gratis-Aktion zu einem festen Verkaufsdatum in der Agenda der Blumenhändler reifen lassen. Für Pius Walker und sein Berater Hans Beer wäre ein solch langfristiger Nebeneffekt ihrer Werbe-Ideen natürlich mehr als nur ein schöner Blumenstrauss.
Parallel zur Publikumsaktion hat Fleurop am gleichen Tag auch noch eine B2B-Kampagne lanciert. Blumenhändler haben 250 Überraschungssträusse auch bei Firmen an gezielte Ansprechpartner für potenzielle Kundengeschenke ausliefern lassen.
Geschulte BotschafterDamit die Fleurop-Boten ihre Überraschung perfekt anbringen konnten, hat die Agentur diese in einem Workshop vorgängig auf ihre charmante Aufgabe vorbereitet. Um den Event in den Medien anschliessend professionell zu vermarkten, hat die Werbeagentur Walker mit der PR-Agentur Richterich & Partner zusammengearbeitet.
Um der ganzen Aktion die nötige Aufmerksamkeit in den Medien zu verschaffen, hat Walker auch vier Helikopter gechartert. Diese wurden unübersehbar mit dem Fleurop-Logo bemalt. Im Innern der vier fliegenden Vasen reisten Miss Schweiz Lauriane Gilliéron, Mister Schweiz Miguel San Juan sowie je zwei weitere Ex-Missen und Ex-Mister quer durch die Schweiz, um an ausgesuchten Plätzen das Publikum mit weiteren 600 Blumensträussen zu überraschen. Bei dieser Promotour sind auch Medien wie der Blick sowie das Schweizer Fernsehen mitgeflogen.
Fleurop hat den Überraschungs-Coup in diesem Jahr an Stelle einer Teilnahme an der Event-Messe X’06 finanziert, nach dem Motto «Routinen brechen». Reaktionen, welche die Boten beim Überbringen ihrer Sträusse erleben durften, sollen weiter werbewirksam auch auf der Website von Fleurop dokumentiert werden.
Andreas Panzeri

Web2com-Index belegt kontinuierliches Wachstum der Internetwerbung

Der Web2com-Index für Internetwerbung weist immer noch ein beachtliches Wachstum aus, allerdings ist es für den Monat Juli nicht mehr ganz so hoch wie in den letzten Monaten. Im Juli beträgt die Steigerung aber immerhin noch 2,8 Punkte.


Der Web2com-Index für Internetwerbung weist immer noch ein beachtliches Wachstum aus, allerdings ist es für den Monat Juli nicht mehr ganz so hoch wie in den letzten Monaten. Im Juli beträgt die Steigerung aber immerhin noch 2,8 Punkte und ist somit auf 128,4 Punkte geklettert. Im Juni betrug das Wachstum 3,6 Punkte und im Mai 6,6 Punkte.
Im Vergleich zu den letzten Fünf Jahren erreicht der Web2com-Index mit 128,4 Punkten hingegen den höchsten Juli-Wert seit 2001. Auch dies Web2com als Beleg, dass die Werbeausgaben für das Medium Internet kontinuierlich entwickeln.

Der Web2com-Index basiert auf monatlichen Erhebungen der Investitionen für kommerzielle Werbung nationaler und internationaler Online-Plattformen. Er zeigt auf, wie sich die Internetwerbung in der Schweiz entwickelt. Die Beratungsfrima Web2com entstand 2005 aus der Fusion von Publimedia Webadvertising und Publicitas Webservices und ist der Publigroupe direkt unterstellt.

Fleurop lanciert den «Tag der Überraschung»

Mit einer flächendeckenden Guerilla-Aktion hat die Walker Werbeagentur am Dienstag die Schweiz überrascht. Für Fleurop wurden durch Boten mehr als 700 Sträusse an ahnungslose Passanten verteilt.

Mit einer flächendeckenden Guerilla-Aktion hat die Walker Werbeagentur am Dienstag die Schweiz überrascht. Für Fleurop wurden durch Boten mehr als 700 Sträusse an ahnungslose Passanten verteilt. Die Blumen waren von Kärtchen begleitet mit geheimnisvollen Adressen wie «Für die nette Dame im Tram Nummer 13» oder «Für den Herrn im Kino Reihe 14». Die derart Beschenkten wurden in einem Briefchen aufgeklärt: «Überrascht? So kann die Wirkung von Blumen sein. Machen Sie die Probe aufs Exempel…» Dann ist die Telefonnummer eines lokalen Blumenhändlers angegeben, bei welchem man selber eine solche Überraschung über Fleurop in Auftrag geben kann. Mehr zu diesem neuen «Tag der Überraschung», bei welchem auch vier Helikopter mit der amtierenden Miss Schweiz Lauriane Gilliéron, dem aktuellen Mister Schweiz Miguel San Juan sowie den ehemaligen Mahara McKay, Bianca Sissing, Renzo Blumenthal und Robert Ismajlovic als Botschafter für Fleurop unterwegs waren, lesen Sie in der kommenden Werbewoche Nr. 29.

Programmrechtsverletzungen von U1 und Star TV

Die unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat Beschwerden des Schweizer Fernsehens gegen U1 und Star TV gutgeheissen. Werbespots zum Herunterladen von Pornovideos auf das Handy verletzen das Programmrecht.


Die unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat Beschwerden des Schweizer Fernsehens gegen U1 und Star TV gutgeheissen. Werbespots zum Herunterladen von Pornovideos auf das Handy verletzen das Programmrecht.Die beiden Privatsender U1 und Star TV senden nach 24 Uhr jeweils erotische Nachtprogramme aus. Im Rahmen dieser werden Werbespots gezeigt, die für das Herunterladen von Pornovideos auf das Handy werben. Diese, so schreibt das UBI in einer Medienmitteilung von heute, seien unsittlich und jugendgefährdend.
Die fraglichen Spots, so die Begründung des UBI, zeigten «ein eindimensionales, entwürdigendes Bild der Sexualität, welches alle sonstigen zwischenmenschlichen Bindungen weitgehend ausschaltet». Insbesondere Jugendliche seien gefährdet, bei denen solche Darstellungen zu «einer problematischen Anspruchshaltung und Abstumpfung in sexuellen Dingen führen kann». Auch die Tatsache, dass die Spots nur nach Mitternacht und im Falle von Star TV mit Warnhinweis ausgestrahlt werden, liess das UBI nicht als Entlastung gelten.
Den beiden Fernsehstationen wurde eine 60-tägige Frist gesetzt, innert deren sie einen Bericht mit den getroffenen Gegenmassnahmen zur Behebung und zukünftigen Vermeidung solcher der Rechtsverletzungen einreichen müssen. Der UBI-Entscheid kann beim Bundesgericht mit einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten werden.
Wie die Sda meldet, müssen sich Star TV-Geschäftsführer Paul Grau und die beiden Zürcher Pornoanbieter Televox und Lava am Dienstag 22. August vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Geprüft wird, ob die Werbespots auch gegen die Pornografiebestimmung Art. 197 im Schweizerischen Strafgesetzbuch verstossen. Der Staatsanwalt fordert für die Pornoanbieter je 5’000 Franken und 2’500 Franken für Star TV.
Die Verteidiger fordern demgegenüber Freisprüche. Graus Anwalt betont, es sei nicht Sache der Werbemedien, Werbung betreffend Rechtskonformität zu prüfen. Die Verteidiger der Pornoanbieter bezichtigen das Schweizer Fernsehen der Doppelmoral: einerseits habe es den Fall aufgebracht, andererseits biete es selbst solche Dienste auf seinen Teletext-Seiten an. Zudem trügen nicht Medien oder Anbieter die Verantwortung für die Jugendlichen, sondern die Eltern. Deshalb handle es sich hier um eine «straflose Unterlassungssünde».

Presserat beschied der SonntagsZeitung korrektes Vorgehen

Die Beschwerde einer Firma, die Sonntagszeitung hätte unlauter berichtet, wurde abgelehnt.


Die Beschwerde einer Firma, die Sonntagszeitung hätte unlauter berichtet, wurde abgelehnt. In einem im Dezember 2005 erschienen Artikel warf die Sonntagszeitung einer Firma vor, mit unseriösem Telefonmarketing ihre Anleger zu riskanten Aktiengeschäften überredet zu haben. Darüber hinaus habe die Firma mit überhöhten Gebühren Kasse gemacht.
Die Firma legte daraufhin beim Schweizer Presserat Beschwerde ein. Darin kritisierte die Firma die einseitige Berichterstattung, welche die Persönlichkeit verletzte und unlauter sei. Zudem sei die Wahrheits- und Fairnesspflicht verletzt worden und der Standpunkt der Beschwerdeführerin «nicht angemessen» wiedergegeben worden.
Die Firma ist mit ihrer Beschwerde abgeblitzt. Nach der Beurteilung des Falles kam der Presserat nun zum Schluss, dass die Sonntagszeitung sogar «vorbildlich» gehandelt habe. Vielmehr sei die Beschwerdenführerin selbst nicht auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Stellungnahme eingegangen. Im betreffenden Artikel käme zudem klar zum Ausdruck, dass die Firma die erhobenen Vorwürfe rundum zurückweise. Der Presserat räumte einzig ein, dass die Aufmachung «etwas reisserisch» gewesen sei.

APG gratuliert SMC mit Publicis-Inserat

Mit einem besonderen Inserat der Publicis gratuliert die APG dem Swiss Marketing Club (SMC) zum 50-jährigen Bestehen.

Mit einem besonderen Inserat der Publicis gratuliert die APG dem Swiss Marketing Club (SMC) zum 50-jährigen Bestehen.
In dem Inserat wird dem SMC zu seinem Geburtstag nicht der obligate Blumenstrauss überreicht, sondern ein Bündel Klebebürsten. Denn, so erklärt die heutige Pressemitteilung der Publicis den Bezug, das Plakatieren sei schliesslich die Kernkompetenz der Gratulantin APG – und um Kompetenz und Fachwissen geht es dem SMC ja auch.  In seinen 50 Jahren ist der SMC, die Vereinigung von Fach- und Führungskräften zum etablierten Forum für Marketing- und Verkaufsleute geworden. Der SMC baut auf den hohen Wissens- und Erfahrungsstand seiner Mitglieder und fördert konsequent den aktiven Erfahrungsaustauch, ganz gemäss ihrem Slogan «Wer konsequent in die Zukunft investiert, wird auch eine haben!»

RTVV: SSM für Einschränkung von Werbung

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM hat sich am Dienstag in seiner Stellungnahme zur Verordnung zum Radio- und Fernsehgesetz (RTVV) für Einschränkungen der Werbung in Radio und Fernsehprogrammen ausgesprochen. Insbesondere deshalb, weil das Publikum nicht gezwungen werden dürfe, sich Werbung ansehen zu müssen.


Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM hat sich am Dienstag in seiner Stellungnahme zur Verordnung zum Radio- und Fernsehgesetz (RTVV)für Einschränkungen der Werbung in Radio und Fernsehprogrammen ausgesprochen. Besonders Service public-Anbieter wie die SRG sollten in den Bereichen Werbung und Sponsoring zurückhaltender agieren als kommerzielle Sender, da sie mehr Glaubwürdigkeit vermitteln sollten. Auch beim Product Placement wünscht sich SSM einen massvollen Umgang.
Das SSM beurteilt den Entwurf zum RTVV aber grundsätzlich als gut und empfiehlt, darauf einzutreten. Dennoch werden im fünfseitigen Statement einige Anmerkungen und Vorschläge zu den einzelnen Artikeln gemacht.

Transparente Werbung In Sachen transparenter Auszeichnung von Werbung schlägt das SSM vor, dass Werbesendungen bereits ab einer Länge von 30 Sekunden und nicht erst ab 60 Sekunden als solche gestaltet werden sollten. Das SSM geht vom Prinzip der strikten Trennung von Werbung und Programm aus. Eine parallel zu einem Programmbeitrag laufende Werbung verletzte die Autonomie des Werkes eines Urhebers. Die Urheber müssten weitestgehend davor geschützt werden, als parallele Werbeträger missbraucht zu werden. Zudem müsse das Publikum autonom entscheiden können, ob es Werbung anschauen wolle oder nicht. Bei geteiltem Bildschirm sei das nicht möglich.

Unterbrecherwerbung Das SSM lehnt diese aus Gründen der Werks-Autonomie, der strikten Trennung von Programm und Werbung und der Autonomie des Publikums (das nicht gezwungen werden darf, sich Werbung anschauen zu müssen) grundsätzlich ab. Insofern solle sie nur sehr restriktiv zugelassen werden. Nachrichten, Sendungen zum politischen Zeitgeschehen, Dokumentarfilme und Sendungen religiösen Inhalts sollen nach Meinung des SSM überhaupt nicht durch Werbung unterbrochen werden. Im Sinne des Status Quo stimmt das SSM hingegen einer einmaligen Unterbrechung bei langen Spiel- und Fernsehfilmen (ab 90 Minuten) zustimmen – auch bei den Programmen der SRG.

Sponsoring Eine Sponsorennennung pro zehn Minuten Sendezeit scheint dem SSM massiv zu viel und läuft auf Werbung hinaus – sowohl bei Fernsehen wie für Radio (welches in 19 Absatz 3 nicht genannt wird). Das SSM schlägt vor, Sponsorennennung auf Nennungen vor und nach einer Sendung oder einem Sendeteil zu beschränken. Das Nennen eines Sponsors während einer Sendung, respektive eines Programmteils (Prinzip der Trennung von Werbung und Programm) sei explizit zu verbieten. Zudem seien die Sponsorennennungen auf eine Anzahl von Nennungen pro Sendestunde zu beschränken.
Das SSM spricht sich für absolute Transparenz und für einen massvollen Umgang bei Product Placement aus, postuliert aber, dieses im Bereich von Spiel- und Fernsehfilm auch für die SRG zuzulassen.

Die Jury für den Edi 06 steht fest

Am 16. November werden die Edis, die Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreise zum siebten Mal vergeben. Am Dienstag wurde bekannt, wer in der Jury sitzt.


Am 16. November werden die Edis, die Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreise zum siebten Mal vergeben. Am Dienstag wurde bekannt, wer in der Jury sitzt. Das Filmfestival in Locarno hat es gezeigt: der Schweizer Film hat Hochkonjunktur. Dasselbe Bild zeigt sich auch im Büro der Edi.06-Organisatoren, und deshalb haben sie alles daran gesetzt, eine hochkarätige Jury zu engagieren, die die Besten des Jahrgangs heraus filtern. Das ist ihnen gelungen, folgende 15 Persönlichkeiten werden die Gewinner der bronzenen, silbernen und goldenen Edis bestimmen:
In der Kategorie Commercials: Markus Ruf, Giovanni Tammaro, Martin Spillmann, Monica Glisenti und Thierry Bourdeille.
In der Kategorie Corporate: Yvonne Zimmermann, Danièle Michel, Eric Stitzel, Christoph Jordi und Stina Werenfels.
In der Kathegorie Clips & Trailers: Catherine Mühlemann, Philippe Cordey, Markus Welter Jann Preuss und Carlos Leal.
Die Eingabefrist läuft noch bis am 31. August (siehe
«Der Werbefilmpreis Edi 2006 ist ausgeschrieben»). Anfang Oktober wird die Jury zusammen treten, am 16. November werden die Edis in festlichem Rahmen übergeben. In ihrer Medienmitteilung schreiben die Verantalter: «Die Schweizer Werbe- und Auftragsfilmszene darf sich auf diesen Tag freuen, denn auch in Zeiten eines viel beschworenen Schweizer-Filmbooms machen die Vertreter dieser Branche den Humus aus, auf dem auch zukünftige Erfolge gedeihen werden.»

Interesse der Basler Zeitung an NW1

Besteht doch noch eine Aussicht auf Rettung für den Baselbieter Lokalsender? Der in Allschwil domizilierte Sender hat den Betrieb Anfang Juni eingestellt und sendet seither Endloswiederholungen. Nun prüft die Basler Zeitung, ob sich ein Kauf für sie lohnen könnte.


Besteht doch noch eine Aussicht auf Rettung für den Baselbieter Lokalsender? Der in Allschwil domizilierte Sender hat den Betrieb Anfang Juni eingestellt und sendet seither Endloswiederholungen. Auch der letzte Rettungsplan eines Teils der Belegschaft, Gemeinden dazu zu bringen, den Sender Geld zuzuschiessen, ist im Sande verlaufen (siehe Letzter Rettungsplan für Baselbieter Lokalsender NW1).
Allen 22 Beschäftigen des Senders wurde gekündigt.
Nun hat laut einer Meldung des Onlinereports die Basler Zeitung Interesse am Regionalsender bekundet. Verwaltungsratspräsident Matthias Hagemann sagte gegenüber Onlinereport, dass die Basler Zeitung kein Interesse am Sender gehabt hatte, so lange Christian Heeb seine Finger im Spiel hatte. Mit Heebs Rücktritt habe sich aber die Voraussetzung für ein mögliches Engagement geändert. Derzeit wird die Möglichkeit eines kostendeckenden Betriebs geprüft.

Noch vor den Sommerferien sei NW1 der Basler Zeitung zum Kauf angeboten worden. Gespräche mit den Verantwortlichen der Hauptaktionärin Elektra Birseck Münchenstein (EBM) hätten bereits stattgefunden, so Hagemann weiter. Über den Preis sei aber noch nicht gesprochen worden. Sollte ein kostendeckender oder sogar gewinnbringender Betrieb möglich sein, könnte ein Engagement in Betracht gezogen werden. Problematisch sei jedoch die Marktstellung des Senders, aufgrund der starken Konkurrenz von Telebasel sei der Aufbau eines lebensfähigen Kokurrenzsenders schwer. Telebasel könne zudem nach der Neuregelung des Radio- Fernsehgesetzes (RTVG) mit Anteilen an Konzessionsgeldern rechnen.

Doch könnte ein Engagement für die Basler Zeitung trotzdem interessant sein: In ihrem Portfolio befinden sich bisher die Medien Presse, Lokalradio und Internet. Der Bereich Fernsehen fehlt noch.

Watchblog für die Weltwoche gestartet

Kaum ist die Rückkehr des kontroversen Publizisten und derzeitigen Welt-Chefs Roger Köppel an die Spitze der Weltwoche beschlossene Sache, ist er schon die Hauptperson eines Watchblogs.


Kaum ist die Rückkehr des kontroversen Publizisten und derzeitigen Welt-Chefs Roger Köppel an die Spitze der Weltwoche beschlossene Sache, ist er schon die Hauptperson eines Watchblogs. Aufgeweckte Leser, Köppel-Liebhaber, Köppel-Hasser oder Leute, die sich einfach den Ärger über den bisweilen entnervenden Ton der Weltwoche vom Leib schreiben wollen, haben jetzt eine Plattform. Der Watchblog Weltwochenschau.ch ist der neue Tummelplatz für alle, die nicht mehr still halten wollen, aber der Weltwoche selbst nicht mittels Leserbriefen einen Mehrwert zukommen lassen möchten.
Nach dem Vorbild anderer Watchblogs, etwa dem der Pendlerzeitung 20Minuten oder der deutschen Bild-Zeitung fühlt nun die Leserschaft auch dem Köppel-Blatt auf den Zahn. Noch ist der junge Blog kein ausufernder Fundus «gesammelter Köppeliaden», aber einige schöne Trouvaillen gibt es trotzdem schon. Etwa dieser Köppel-Spruch: «Ich kokettiere damit ja auch, mit dem Bad-Guy-Image. Eigentlich müsste man, wenn ich in die Redaktion komme, den Darth-Vader-Marsch spielen.»

Die Gratiszeitung Heute mit positiver Zwischenbilanz 

Drei Monate nach der Lancierung herrscht bei der Gratiszeitung Heute vorwiegend Zufriedenheit. Inhalt und Layout wurden leicht angepasst.


Drei Monate nach der Lancierung herrscht bei der Gratiszeitung Heute vorwiegend Zufriedenheit. Inhalt und Layout wurden leicht angepasst. Gemäss einer Redaktionsnotiz in der Heute-Ausgabe von gestern sind Inhalt und Layout erstmals leicht überarbeitet worden. Das Layout zeigt sich gestrafft und im Veranstaltungsteil wird neu die Partyauflistung mit Tipps ergänzt.
Auf der Heute-Redaktion ist man erfreut über die überwiegend positiven Reaktionen aus der Leserschaft. Das Ringier-Gratisblatt habe sich gut in den Markt integriert, kommentierte Chefredaktor Bernhard Weisshaupt gegenüber der Sda die Markteinführung seines Blatts. Nach der Sommerflaute, so Weisshaupt weiter, kämen nun wieder verstärkt Kolporteure zum Einsatz, die die Zeitung verteilen.
Keine Angaben machten die Verantwortlichen zum Anzeigenvolumen, dies weil das Werbeaufkommen im Sommer generell schwächer sei. Man hat sich beim Abendblatt ohnehin drei Jahre Zeit eingeräumt, um die Position der Gratiszeitung auf dem Anzeigenmarkt «abschliessend zu beurteilen».

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