Publicis Zürich entwirft internationale Renault-Kampagne

Publicis Zürich hat für den neuen Renault Clio RS eine Kampagne entwickelt, die weltweit übernommen wird.

Publicis Zürich hat für den neuen Renault Clio RS eine Kampagne entwickelt, die weltweit übernommen wird. Für die Lancierung hierzulande hat die Zürcher Werbeagentur Publicis eine für die Schweiz massgeschneiderte Kampagne erarbeitet, die zurzeit überall zu sehen ist. Nun wurde noch eine zusätzliche Linie hinzugefügt, die aufzeigen soll, woher der neue RS sein sportliches Fahrverhalten hat: aus dem erfolgreichen Formel 1-Engagement von Renault.
Der RS steht ohne überflüssiges Setting in voller Grösse auf einer glänzenden Unterlage. Doch das Spiegelbild zeigt nicht den RS, sondern den Weltmeisterwagen von Fernando Alonso.
Das Resultat überzeugte anscheinend auch den Hauptsitz von Renault in Paris. Dort hat man beschlossen, mit dem Spiegelkonzept eine weltweite Kampagne zu fahren. Sie wird den verschiedenen Renault-Vertretungen für Print- und Plakat-Adaptionen zur Verfügung gestellt. Laut Communiqué haben bereits zahlreiche Länder ihr Interesse angemeldet und wollen die Idee von Publicis Zürich für ihre RS-Werbung übernehmen.

TBWA will auf dem Sportplatz eine gute Figur machen

Am 29. August absolvieren TBWA und Tequila ein erstes Baseball Training unter der Leitung des Schweizer Nationalcoach.

Am 29. August stellen sich TBWA und Tequila einer völlig neuen Herausforderung. Sämtliche Agenturmitglieder werden an diesem Nachmittag ein erstes Baseball Training unter der Leitung des Schweizer Nationalcoach absolvieren. «Nachdem ich am Fernsehen in der Sportschau erfahren hatte, das unser Tequila Team- und Projektleiter Christian Palatinus auch das Schweizer Nationalteam trainiert, war mir klar, dass wir unser eigenes Team gründen müssen», erklärt TBWA CEO Markus Pekeler. Als TBWA Lakers wollen die Agenturmitglieder in Zukunft ihre Kunden und Konkurrenten nicht nur in Sachen Werbung und Marketing herausfordern können.

RTVV: Kritik an Werbebestimmungen und Einschränkungen für SRG

Die neue Radio- und Fernsehverordnung RTVV wird bemängelt. Insbesondere die Bestimmung zur Werbung für alkoholfreie Biere wird kritisiert.


Die neue Radio- und Fernsehverordnung RTVV stösst auf Kritik. Stellungnahmen sind im Internet unter www.bakom.admin.ch einsehbar (siehe RTVV: Über 120 Stellungnahmen nun online). Insbesondere die Bestimmungen zu Werbung und Sponsoring wurden bemängelt. Viele sprechen von einer Überregulierung.Insbesondere die Bestimmung zur Werbung für alkoholfreie Biere wird kritisiert. Der RTVV-Entwurf verbietet die Werbewirkung für alkoholhaltige Getränke durch Werbung für alkoholfreies Bier bei Programmveranstaltern, die einem Werbeverbot für Alkoholika unterstehen. Zahlreiche Befragte beantragen, diesen Artikel zu streichen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die asymmetrische Werbeordnung zwischen der SRG und den privaten Anbietern. Diese gehe zu weit, findet die Mehrheit. Die SRG habe sich seit Beginn des Gesetzgebungsprozesses hinter das Konzept der Asymmetrie zu Gunsten anderer Schweizer Veranstalter und Medien gestellt, schreibt die SRG selbst. Allerdings unter der Voraussetzung, «dass diese nicht hinter den vom Publikum längs akzeptierten Status quo zurückgehen sollte».
Der Verband Schweizer Presse hingegen begrüsst die «relativ engen Schranken für die kommerziellen Aktivitäten der SRG». Denn diese seien notwendig, um einer Wettbewerbsverzerrung aufgrund der Dominanz der gebührenfinanzierten SRG entgegenzuwirken. Auch die davon profitierenden privaten Radio- und TV-Stationen sind mit der asymmetrischen Werbeordnung zufrieden. Nun sei es wichtig, dass die neue Verordnung plangemäss am 1. April 2007 in Kraft trete, schreiben deren Verbände.

Valora bestätigt Trendwende

Der international tätige Schweizer Handelskonzern Valora hat den Reingewinn im ersten Halbjahr 2006 auf 26,6 Millionen Franken verdreifacht.


Der international tätige Schweizer Handelskonzern Valora hat den Reingewinn im ersten Halbjahr 2006 auf 26,6 Millionen Franken verdreifacht. Das verbesserte Ergebnis im ersten Halbjahr ist vor allem durch Anstrengungen auf der Kostenseite erreicht worden, meldet der Konzern. Der Konzern konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 1,412 auf 1,432 Milliarden Franken leicht steigern, wie Valora mitteilte. Die Steigerung ist hauptsächlich der Sparte Valora Trade zuzuschreiben. Das Betriebsergebnis erreichte 39,3 Mio. Franken und verdoppelte sich damit im Vergleich zum Vorjahr. Diese Resultate zeigen gemäss dem Konsumgüterkonzern, dass die eingeleiteten Kostensparmassnahmen und die Restrukturierung der Retail-Aktivitäten in der Schweiz erste Früchte tragen.Bei Valora Retail reduzierten sich die Nettoerlöse vor allem aufgrund der Schliessung von unrentablen Verkaufsstellen bei k Kiosk und der Rentabilisierung der Grosshandelsaktivitäten. Demgegenüber konnten mit der Übernahme von sechs neuen Filialen bei Valora Retail Deutschland eine Steigerung des Umsatzes um 7,1 Millionen Franken erzielt werden. Der Verkauf von Panini-Sammelbildern zur Fussball-WM war in allen Ländern ein Verkaufserfolg und hat jegliche Erwartungen übertroffen. Valora bestätigt den bisherigen Ausblick für dieses sowie das kommende Jahr. So soll die Betriebsgewinnmarge 2006 zwischen 2,8 und 3 Prozent und 2007 4 Prozent erreichen.

Neun Xaver Awards und zwei Sonderpreise verliehen

Am Mittwochabend wurde in Zürich im Rahmen der Marketingmesse X'06 der Xaver.06 verliehen. Dreimal Gold, vier Mal Silber, zweimal Bronze sowie zwei Sonderpreise wurden an erfolgreiche Schweizer Messebauer und Eventagenturen überreicht.


Am Mittwochabend wurde in Zürich im Rahmen der Marketingmesse X’06 der Xaver.06 verliehen. Dreimal Gold, vier Mal Silber, zweimal Bronze sowie zwei Sonderpreise wurden an erfolgreiche Schweizer Messebauer und Eventagenturen überreicht. Die Jury habe streng beurteilt und die Messlatte hoch angesetzt, um die Agenturen auch künftig zu Höchstleistungen zu motivieren, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
Die Sieger eines Gold-Xavers waren X-act in der Kategorie Event/Business für das Projekt COO Excellence für die UBS, die Andreas Messerli Messebau in der Kategorie Expo/System für den Messestand Caparol an der Appli-Tech sowie Aroma Productions für das Projekt Showcase mit den Auftraggeberinnen Danielle Stutz und Rea Eggli in der Kategorie Expo/Budget.

Silber erhielten Impact Unlimited (UBS an der Fonds’06), T’nt Events (Flyerline an der X’05), Wunderman (Sunrise Webphone-Weltrekord im Dauertelefonieren) sowie Spillmann/Felser/Leo Burnett (Mountain Trophy für Swisscom Fixnet).

Xavers in Bronze gingen an Creaworld (Rigips an der Appli-Tech) und Uniplan Switzerland («Seile bewegen Basel» für das Erziehungsdepartement Basel-Stadt). Für ihre besonderen Projekte ausgezeichnet wurden Compresso (Dr. Click / AXE) sowie Instant Architekten (Inventioneering Architecture / ETH Zürich).

Erfolgreiche Projekte seien weder eine Frage der kurzfristigen Ausgefallenheit noch eines grossen Budgets, heisst es im Communiqué weiter. Entscheidend seien ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis und vor allem die Einbettung von Messeauftritten und Eventmarketing in ein Gesamtkonzept, das möglichst viel nachhaltigen Erfolg für den Kunden und Auftraggeber generiere.

Die fünfte Xaver-Austragung wurde wiederum von Expo + Event Swiss Association organisiert. Laut Veranstalterangaben wohnten gegen 800 Personen dem Anlass bei. Als Moderatoren fungierten die Mitglieder von Trio Eden.

«Meteo» wird weiterhin Schweizerdeutsch moderiert

Die schweizerdeutsche Moderation in der Wettersendung «Meteo» auf Schweizer Fernsehen SF verletzt das Programmrecht nicht, so die UBI.


Die schweizerdeutsche Moderation in der Wettersendung «Meteo» auf Schweizer Fernsehen SF verletzt das Programmrecht nicht. Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat eine entsprechende Beschwerde abgewiesen. Bis vor kurzem wurde die Sendung jeweils noch auf Hochdeutsch moderiert. Nun erfolgen alle Moderationen von «Meteo» auf Schweizerdeutsch. In einer Beschwerde an die UBI wurde moniert, Gebührenzahler, welche Mundart nicht verständen, würden dadurch ausgegrenzt.Das Programmrecht der SRG sehe vor, dass in wichtigen, über die Sprach- und Landesgrenzen hinaus interessierenden Informationssendungen in der Regel die Hochsprache zu verwenden sei. Bei «Meteo» handle es sich zwar um eine wichtige Informationssendung. Das Wettermagazin erfülle aber nicht alle in der erwähnten Konzessionsbestimmung genannten Kriterien, schreibt die UBI. So bestehe insbesondere kein die Sprach- und gar die Landesgrenzen übergreifendes Interesse an der Wettersendung. Die UBI fügt zudem an, dass die wesentlichen von «Meteo» vermittelten Informationen dank Illustrationen auch verständlich seien, wenn man die Moderation nicht versteht. Aus diesen Gründen verletze die schweizerdeutsche Moderation das Programmrecht nicht.

Gratiszeitungen lassen das Inseratevolumen wachsen

Im Juli wurden in der Schweizer Presse fast sechs Prozent mehr Inserateseiten geschaltet als im gleichen Monat des letzten Jahres. Schuld daran sind nicht zuletzt die immer zahlreicher werdenden Gratisblätter.


Im Juli wurden in der Schweizer Presse fast sechs Prozent mehr Inserateseiten geschaltet als im gleichen Monat des letzten Jahres. Dies, obwohl die Zeitschriften insgesamt einen schlechten Monat hatten. Dafür verzeichneten die Gratisblätter ein kräftiges Plus. Das zeigen die Zahlen des Verbandes Schweizer Presse und des Verbandes Schweizerischer Werbergesellschaften.
In Zahlen ausgedrückt beträgt die Steigerung des Inseratevolumens in den Gratisblättern gegenüber dem Vorjahr 83,9 Prozent. Hauptursache dieses sprunghaften Volumenanstiegs ist die Markteinführung der welschen Ausgabe von 20 Minuten, des Le Matin Bleu und des Abendblatts Heute.  
Auch für die verkaufte Tagespresse war der Juli ein guter Monat, vor allem aufgrund einer markanten Steigerung bei den Stellenanzeigen. Das kumulierte Gesamtvolumen dieses Jahres schneidet im Vorjahresvergleich noch mit einem Plus von 4 Prozenten ab.

Der Rest ist Schweigen

Kids Was will diese Anzeige sagen, die nur ein Bild mit acht Kindern, ansonsten aber keine weiteren klaren Worte in die Welt hinaus kommuniziert?

Kids Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Was will mir deshalb diese Anzeige sagen, die nur ein Bild mit acht Kindern, ansonsten aber keine weiteren klaren Worte in die Welt hinaus kommuniziert? Mein Kind im Manne erinnert mich daran, dass wir früher ungefähr so in die Welt geblickt haben müssen, als ich und meine zwei Brüder für den Kirchgang am Sonntag die frisch gestärkten Hemden und diese doofen, aber neumodischen Knickerbocker anziehen mussten. Die haben auf der Haut so schrecklich gekratzt und gebissen. Aber mein Vater war stolz, dass alle seine drei Söhne in seinen Augen wie aus dem neusten Modekatalog gestylt waren. Heute ist das zum Glück alles anders. Die heutige Jugend kennt kein Modediktat mehr. Man trägt, was bequem ist und was man für cool empfindet. Und wenn diese acht Kinder auf dem Bild trotzdem so abgelöscht in die Welt blicken, so ist das wahrscheinlich nur deshalb, weil sie traurig sind, dass ihre Eltern damals noch nicht so coole Labels kannten. (pan)

Intel-Transition abgeschlossen

Hardware Mit seinem neuen Rechner Mac Pro und dem ebenfalls neuen Server Xserve wendet sich Apple an die Bedürfnisse der Pro-Anwender.

Hardware Mit seinem neuen Rechner Mac Pro und dem ebenfalls neuen Server Xserve wendet sich Apple an die Bedürfnisse der Pro-Anwender.
Mit dem Launch des Mac Pro und des neuen Xserve an der diesjährigen Apple-Entwicklerkonferenz WWDC hat der Hard- und Software-Hersteller in nur etwas mehr als 200 Tagen den Wechsel von den Power PC G4-/G5- auf die Intel-Prozessoren abgeschlossen. Damit hat nun auch die Wartezeit der Pro-Anwender ein Ende; diese mussten zusehen, wie Apples Consumer- respektive Einstiegsrechner iMac und Mac Mini den bislang Power Mac genannten Maschinen bezüglich Geschwindigkeit fast den Rang abliefen.Aufgeräumt und aufgewertetAuch wenn die neuen Mac Pro im gleichen Gehäuse wie die vormaligen Power Mac G5 daherkommen, so ist gemäss Apple-Produktmanager Rolf Lehmann kaum ein Stein auf dem anderen geblieben: «In den neuen Mac Pro kommen jeweils zwei 64 Bit Dual-Core-Intel-Xeon-Prozessoren (siehe Kasten) zum Einsatz. Diese speziell für Workstations und Serversysteme konzipierten, bis 3 GHz schnellen Chips basieren auf der Intel-Core-Mikroarchitektur, die eine hohe Leistung bei einem vergleichbar bescheidenen Energieverbrauch ermöglicht. Im Weiteren tragen acht Steckplätze für bis zu 16 GB Arbeitsspeicher den Ansprüchen der Pro-User Rechnung. Darüber hinaus können neu bis vier kabellos anschliessbare und bis maximal je 500 GB grosse Harddisks eingebaut werden.» Letztere, ergänzt Lehmann, könnten je nach Bedarf auch gestriped, also sequenziell hintereinander geschaltet, oder zum Spiegeln der Daten und damit zur Erhöhung der Datensicherheit verbunden werden. Die «Innenarchitekten» bei Apple haben das Innere der Rechner neu gestaltet, damit zum Beispiel die Schächte für die vier herausnehmbaren Festplatten oder für das zusätzlich wählbare CD-/DVD-Laufwerk (Superdrive) Platz fanden. Möglich geworden ist dies unter anderem deshalb, weil für die auch Woodcrest genannten Chips eine Luftkühlung ausreicht und auf die Platz fressende, bislang bei den Power Mac G5 notwendige Flüssigkeitskühlung verzichtet werden kann.
Auch preislich in einer anderen LigaWenn auch das für viele Anwendungen bereits ausreichend ausgestattete Grundmodell mit knapp 3600 Franken zu ähnlichen Konditionen wie die bisherigen Power Macs zu haben ist, so können neu bis über 20000 Franken teure Workstations zusammengestellt werden. Neben der Wahl des Arbeitsspeichers und den Festplatten schlagen hier vor allem die Grafikkarten zu Buche. Für unterschiedliche Anforderungen kann der professionelle Anwender nun zwischen drei PCI-Express-Grafikkarten (NVIDIA Quadro FX 4500, ATI Radeon X1900 XT oder NVIDIA GeForce 7300 GT) wählen – oder diese gar kombinieren. In maximaler Ausstattung lassen sich dann bis zu acht Displays ansteuern.
Grosszügige Aufwertung der XserveUm mehr als ein Update handelt es sich auch bei den ebenfalls an der WWDC vorgestellten und gemäss Apple ab Oktober erhältlichen Xserve-Servern. Deren Eckdaten: bis 32 GB RAM und bis 2,25 TB Speicher. Auch die Xserve werden mit den Xeon-Prozessoren und der neuen Systemarchitektur ausgestattet und mit dem für die Intel-Prozessoren optimierten Betriebssystem Tiger Server für eine unbegrenzte Anzahl Clients ausgeliefert.
Apple lässt 2007 eine weitere Katze aus dem SackNeben Hardware stellte Apple an der WWDC die für Frühjahr 2007 in Aussicht gestellte neue Version des Mac OS-X-Betriebssystems vor. Highlights des dann vollständig auf 64-Bit-Technik portierten Systems sind die neuen Technologien Time Machine und Spaces. Spaces erlaubt das auch von Unix-Oberflächen bekannte Zusammenfassen von Arbeitsumgebungen, die dann per Tastenkombination gewechselt werden können. Mit Time Machine lassen sich einmal gelöschte Daten wieder zum Leben erwecken. Dazu geht die Zeitmaschine von einem Original aus und speichert jeweils nur Änderungen. Dank dieser Technologie beansprucht das Backup weniger Platz; zudem sollen sich bei Bedarf auch frühere Betriebssystem-Zustände aus dem Jenseits ins Jetzt zurückholen lassen.
Dass man als Anwender mit der Time Machine selber eine Zeitreise antreten kann, ist ein unbestätigtes Gerücht – dass Apple für den Leoparden noch einen bislang unveröffentlichten weiteren Pfeil im Köcher hat, hingegen nicht.

Jürgen Franck
Dual Core XenonApples neue 64-Bit-Rechner- und Server-Generation
verfügt über zwei Dual-Core-Intel-Xeon-Prozessoren, die bis zu 3 GHz schnell getaktet sind. Den Begriff Xeon verwendet Intel für deren Server- und Workstation-Prozessoren; Dual Core weist darauf hin, dass der Chip über zwei Prozessorkerne verfügt. Für die Performance-Steigerung sorgen bei beiden Geräten neben 4 GB Shared L2 Cache (beschleunigt den Zugriff auf Speicherinhalte) auch ein 1,33 GHz schneller Frontside Bus (Verbindung zwischen Systemkomponenten), die 667 MHz schnellen DDR 2 Speichermodule sowie die 256 Bit breite Speicher-Architektur. Bei Standard-Benchmarks
sollen Apples neue Rechner und Server zirka doppelt (Mac Pro im Vergleich zum Power Mac Quad G5) bzw. fünfmal (Vergleich alter gegen neuer Xserve; die Xserve G5 wurden allerdings nie als Dual Core angeboten) so schnell sein wie ihre Vorgänger. (jf)Mehr zum Thema im
Interview mit Apple Produktmanager Rolf Lehmann
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Entdecke die Möglichkeiten!

Marketing Ikea gehört zu den stärksten Marken weltweit. Und das, obwohl das Möbelhaus im Vergleich zu Coca-Cola, McDonald’s und Nike wenig für Werbung ausgibt. Ronald Jungbluth erklärt, warum.

Marketing Ikea gehört zu den stärksten Marken weltweit. Und das, obwohl das Möbelhaus im Vergleich zu Coca-Cola, McDonald’s und Nike wenig für Werbung ausgibt. Ronald Jungbluth erklärt, warum.Wohnst du noch oder lebst du schon? Immer mehr Menschen beantworten diese Frage mit einem lauten «ich lebe!» Im Geschäftsjahr 2005/ 2006, das Ende Juli zu Ende ging, pilgerten 454 Millionen Ikea-Jünger in eine der 221 blau-gelben Kathedralen und huldigten dort den bunt lackierten Spanplatten und hellen Massivholzmöbeln. Ikea ist, nach McDonald’s, das weltweit erfolgreichste Franchise-Modell. Der Umsatz steigt Jahr für Jahr gegen den Branchentrend auf inzwischen knapp 24 Milliarden Franken. Angefangen hat alles ganz bescheiden vor 63 Jahren.Schwedens Dagobert Duck1943. Weil der elterliche Hof so abgelegen lag, baute der 17-jährige Schüler Ingvar Kamprad auf Elmtaryd in der Nähe von Agunnaryd einen Versandhandel auf. Ein Onkel musste den Firmeneintrag für ihn unterschreiben, weil Ingvar noch minderjährig war. Ikea war zuerst ein Gemischtwarenladen: Kamprad versandte alles, vom Füllfederhalter bis zur Brieftasche. Doch als das erste Möbel, ein Sessel, eine rege Nachfrage auslöste, bewies er seinen Geschäftssinn, baute das Geschäft zügig aus und beschränkte sich auf Möbel. Mit Erfolg.
Dieser Erfolg ist Kamprad nie zu Kopf gestiegen. Obwohl gemäss Forbes nur fünf Menschen reicher sind als er, benimmt er sich nicht so. Im Gegenteil: Er gilt als bescheiden, sparsam, ja geizig. Darüber hat sich auch schon der Bürgermeister von Epalinges im Waadtland geärgert, wo Kamprad seit vielen Jahren wohnt. Seine kleinbäuerische Kindheit, die irgendwie an Astrid Lindgrens Bullerbü-Idylle erinnert, prägte den heute 80-jährigen Milliardär. Das ist für Rüdiger Jungbluth einer der Gründe, warum Kamprad mit Ikea so erfolgreich war und ist.
Analyse statt BiografieRüdiger Jungbluth hat mehr als nur eine weitere Biografie von Ingvar Kamprad geschrieben. In «Die 11 Geheimnisse des Ikea-Erfolgs» versucht er zu analysieren, warum Ikea nicht nur ein ausserordentliches, sondern vor allem ein ausserordentlich erfolgreiches Möbelhaus ist. Das gelingt ihm, weil er als Wirtschaftsjournalist sowohl mit Worten als auch mit Zahlen umgehen kann und etwas von Marketing versteht. Trotzdem lüftet er in seinem Buch keine wirklichen Geheimnisse – nicht, weil er es nicht kann, nein, weil es keine gibt.
Die Faktoren, die zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Menschen, Marken oder Firmen entscheiden, sind immer dieselben.
Und doch ist bei dem verrückten Möbelhaus aus Schweden etwas anders: Weltweit ist keine Marke dermassen stark mit dem Menschen dahinter verknüpft. Ikea ist Ingvar Kamprad, Ingvar Kamprad ist Ikea. Das ist, was andere von Kamprad lernen können. Der Mann ist glaubwürdig, obwohl – oder gerade weil – er so widersprüchlich ist. Jungbluth beschreibt ihn als Kapitalisten mit sozialdemokratischen Idealen.
Roger Hausmann
> Die 11 Geheimnisse des IKEA-Erfolgs von Rüdiger Jungbluth; Campus Verlag, Frankfurt, 2006, 288 Seiten, 43.70 Franken.

So ein Käse

Kolumne Werber entdecken die PR-Agenturen – meist ohne Ahnung, wie erfolgreiche Pressearbeit wirklich funktioniert.

Kolumne Werber entdecken die PR-Agenturen – meist ohne Ahnung, wie erfolgreiche Pressearbeit wirklich funktioniert. Das Business läuft harzig. Deshalb denken Werber wie PR-Leute weiter und machen sich auf die Suche nach interessanten Kooperationsmöglichkeiten. Warum nicht zusammenarbeiten, denken sich einige und spannen mit PR-Agenturen zusammen. Die Idee scheint einfach: Ein neues Produkt wird lanciert, die Kampagne erstellt. Ein «bisschen PR» soll das Schiff ins richtige Fahrwasser lenken. Der Kunde reagiert begeistert. Der Werber hat einen Stein mehr im Brett des Auftraggebers. Bald geht es los. Man trifft sich noch ein bis zwei Mal, um die Kampagne mit der Medienarbeit abzustimmen. Danach macht jeder seinen Job. Über die Erwartungen wurde jedoch nie gesprochen. Denn für die Werbeagentur ist klar: Die ganze Medienwelt wartet nur auf die Lancierung dieses «wahnsinnig innovativen» Produktes.
Der PR-Mensch warnt: «Die Medien sind übersättigt. Journalisten wissen sehr wohl zu unterscheiden zwischen einer richtigen Story und der Vermarktung einer Werbekampagne.»
Die Werber winken ab. Nur nicht zu pessimistisch werden.
Werber: «Diese Sache wird der Renner. So was hat die Welt noch nie gesehen.»
PR-Mensch: «Worum geht es eigentlich?»
Werber: «Eine neue Käsesorte. Neue Textur im Aufstrich. Super!»
PR-Mensch: «Aha. Haut mich jetzt aber nicht um. Was ist sonst noch speziell?»
Werber: «Hey. Ein geniales Produkt. Die Welt wird sich um diesen Käse reissen. Ich sehe schon die Absatzzahlen. Millionenmässig.»
PR-Mensch: «Ok. Kann dieser Käse tanzen? Ist er mit einem Schnellverdauungspräparat versehen? Ist ein Anti-Dickmacher-Protein enthalten oder sonst etwas Spezielles?»
Werber: «Hey Girl. Cool bleiben, wirst sehen, wir planen den totalen Guerilla-Angriff. Erst verschicken wir eine Pic-Nic-Decke in die Redaktionen. Das weckt die Neugierde. Das wird der volle Werbehammer!»
PR-Frau, noch immer skeptisch: «Es kann auch sein, dass die Decke sofort in den Abfall wandert oder Fifi künftig im Auto als Liegedecke dient. Die Message ist dann aber noch nicht angekommen.»
Werber: «Drei Tage später erhält er einen herzigen Korb dazu mit dem Käse, einem Messer, Knäckebrot. Das schlägt ein wie eine Bombe.»
PR-Frau: «Die Redaktion wirds freuen. Der Käse ist im Nu vertilgt. Die trockenen Knäcker runtergewürgt. Wieder gratis zu einem Minilunch gekommen. Doch so was landet noch lange nicht in der Zeitung.»
Werber: «Hey Girl, einfach an die Guerilla-Strategie glauben. Schreib den Pressetext. Möglichst saftig muss der Inhalt rüberkommen. Du weisst doch, was ich meine?»
PR-Frau: «Logo, alles klar. Kurz, knackig und leichter zu verdauen als der Käse selbst. Machen wir doch glatt.»
Drei Wochen später. Der Werber ist leicht übellaunig. Versendet Mail über Mail. «Was ist mit den Medienclippings? Habt ihr in den Redaktionen nachgefragt? Wann erscheint der Artikel über diesen Wahnsinns-Käse?»
Genau das ist das Problem: Für die Journalisten ist das alles ein Wahnsinns-Käse, viel zu inszeniert, viel zu wenig dran am Speck, äh Käse. Der Werber ist enttäuscht. Der Käseproduzent versteht die Welt nicht mehr. Er dachte allen Ernstes, die Medienwelt hätte auf dieses Produkt gewartet, räumt im Blatt die Seite eins und bringt das Produktefoto möglichst gross.
Leider haben viele Werber keine Ahnung, wie erfolgreiche Pressearbeit wirklich funktioniert. Sie sind sich gewohnt, dass ihre Kampagnen auch tatsächlich erscheinen. Ihr Kunde glaubt, es verhalte sich mit redaktionellem Inhalt genauso. Genau dort liegt der Irrtum.

Karin Müller, ehemalige Journalistin, betreibt heute ihr eigenes Kommunikationsunternehmen in Zürich.

RTVV: Über 120 Stellungnahmen nun online

Innert Frist sind über 120 Stellungnahmen zur neuen Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eingegangen. Der Entwurf wird nun überarbeitet. Die Neuaufteilung der Versorgungsgebiete soll im Oktober bekannt gegeben werden.


Innert Frist sind über 120 Stellungnahmen zur neuen Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eingegangen. Die Phase der Auswertung hat begonnen und das weitere Vorgehen wurde bekannt gegeben.
Wie das Bakom am Mittwoch meldet, sind die Stellungnahmen im Internet unter
www.bakom.admin.ch einsehbar.
Der Entwurf zum RTVV enthält die vorgesehenen Auführungsbestimmungen
zum neuen Radio- und Fernsehgesetz (RTVG), das nächsten April in Kraft
treten soll. Die meisten Kommentare lösten die neuen Bestimmungen zu
den Bereichen Werbung und Sponsoring aus, aber auch die
Konzessionierung privater Veranstalter (vor allem das
Gebührensplitting) und die technische Übertragung von Programmen waren
Thema in zahlreichen Stellungnahmen.
Die Auswertung aus den Stellungnahmen – das Ergebnis der Anhörung –  fliesst in die Überarbeitung des RTVV-Entwurfs ein. Die Überarbeitung wird vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vorgenommen.

Im Verordnungsentwurf noch nicht enthalten ist die Festlegung der Versorgungsgebiete für lokal-regionale Radio- und Fernsehveranstalter mit Gebührensplitting wie die Höhe der Empfangsgebühr. Diese Vorschläge will das UVEK im Oktober in einer öffentlichen Anhörung vorstellen. Ziel ist, dass der Bundesrat die Versorgungsgebiete in der zweiten Hälfte 2007 verabschieden kann. Im Anschluss an die Verabschiedung werden die Versorgungsgebiete ausgeschrieben werden. In dieser Ausschreibung wird auch die Höhe der der Gebührenanteile bekannt gegeben.

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