SFLB: Hakle kennt jedes Kind

Die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett will Hakle zum Inbegriff für Toilettenpapier schlechthin machen. Sie postuliert deshalb in einem doppelseitigen Inserat, dass der Buchstabe H auf Buchstaben-Lernkärtchen künftig mit einer Toilettenrolle dargestellt werden soll.

Die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett will Hakle zum Inbegriff für Toilettenpapier schlechthin machen. Das Produkt aus dem Hause Kimberly-Clark sei eine der populärsten Marken im deutschsprachigen Raum, heisst es in einem Communiqué. SFLB postuliert nun in einem doppelseitigen Inserat, dass der Buchstabe H auf Buchstaben-Lernkärtchen künftig mit einer Toilettenrolle dargestellt werden soll. Der Claim «Hakle. Bekanntheitsgrad von ca. 100 Prozent» gibt wieder, dass Hakle bei den Konsumenten einen gestützten Bekanntheitsgrad von ca. 100 Prozent hat, also beinahe synonym für WC-Papier ist.

Geo feiert Jubiläum mit neuem Aufbau 

Das Magazin Geo aus dem Verlag Gruner + Jahr wird 30 Jahre alt. Den Geburtstag feiert es mit einer Reihe von Aktivitäten und einem neuen Hefteinstieg.


Das Magazin Geo aus dem Verlag Gruner + Jahr wird 30 Jahre alt. Den Geburtstag feiert es mit einer Reihe von Aktivitäten: Einem neuen Heftaufbau, einer goldenen Jubiläumsausgabe, dem Start einer 20-bändigen Geo-Lexikon-Edition in Kooperation mit dem Brockhaus-Verlag und dem Reportagebuch «Die Fotografen». Der neue Hefteinstieg nennt sich «GeoKosmos». Doppelseitige Fotografien, kürzere Texte und Kolumnen sollen den Lesern den Einstieg erleichtern. «Das ist etwas für diejenigen, die auch ein bisschen auf dem Boulevard unterwegs sein sollen», erklärte dazu Chefredaktor Peter-Matthias Gaede laut Werben & Verkaufen. Die Jubiläums-Ausgabe steht unter dem Motto «Die Kraft der Zuversicht» und umfasst 245 Seiten.

Christoph Blocher verlangte Änderungen an TV-Sendung

Justizminister Christoph Blocher hat vergeblich verlangt, dass eine Aufzeichnung der Sendung «Infrarouge» des Westschweizer Fernsehens mit ihm nachträglich geändert werde.


Justizminister Christoph Blocher hat vergeblich verlangt, dass eine Aufzeichnung der Sendung «Infrarouge» des Westschweizer Fernsehens mit ihm nachträglich geändert werde. Der Magistrat hatte sich an Zeichnungen der Karikaturisten Mix & Remix gestossen.Gewisse der Karikaturen würden einen unerwünschten Kommentar zu den Aussagen Blochers beisteuern, sagte Livio Zanolari, Sprecher des Justizministers, gegenüber dem Westschweizer Radio (RSR) zur Intervention seines Vorgesetzten. Blocher habe zugesagt, an der Sendung «Infrarouge» teilzunehmen, wenn er dort objektive Informationen zu den Abstimmungen über das Asyl- und das Ausländergesetz vom 24. September vorbringen könne.
Gilles Marchand, Direktor des Westschweizer Fernsehens, sagte gegenüber RSR, Blocher kenne die Modalitäten der Sendung genau. Er sei bereits früher Gast dort gewesen und sei im Übrigen ein Fan der Karikaturen von Mix & Remix. Man habe sich deshalb entschlossen, keine Änderungen vorzunehmen.

Schweizer Printmedien mit stabilen Reichweiten

Die neusten Daten der Reichweitenforschung für Presse und Kino der Wemf AG für Werbemedienforschung zeigen, dass die Schweizerinnen und Schweizer auch weiterhin ein Volk von Zeitungslesern sind. Neun von zehn Personen lesen eine Tageszeitung, 93,1 Prozent sogar mindestens eine Zeitschrift.


Die neusten Daten der Reichweitenforschung für Presse und Kino der Wemf AG für Werbemedienforschung zeigen, dass die Schweizerinnen und Schweizer auch weiterhin ein Volk von Zeitungslesern sind. Die zweimal jährlich publizierten Leserschaftszahlen der MACH Basic 2006-2 zeigen stabile Werte seit dem Jahr 2000. Neun von zehn Personen lesen mehr oder weniger regelmässig eine Zeitung. Noch mehr, nämlich 93,1 Prozent, lesen mindestens eine Zeitschrift.
Die Tagespresse erreicht heute 77,5 Prozent der Bevölkerung (2000: 75,1 Prozent). Die Sonntagspresse steigerte sich von 40,3 auf 43,5 Prozent, die regionale Wochenpresse von 42,1 auf 49,2 Prozent. Keine Veränderung gab es bei den Programmzeitschriften, die 50 Prozent der Bevölkerung erreichen. Auch die News- und Themenzeitschriften legten nicht zu: Sie erreichen 37 Prozent der Leute. Zurück gingen die Reichweiten einzig bei der Finanz- und Wirtschaftspresse, die 14,1 Prozent der Bevölkerung erreichte.

Bei den meisten Zeitungen und Zeitschriften sind die Veränderungen gegenüber Vorjahr nicht besonders gross, insgesamt sind leicht sinkende Zahlen festzustellen. Eine markante Steigerung konnte einzig 20 Minuten verzeichnen. Das Gratisblatt legte nicht zuletzt dank der Ausdehnung in die Ostschweiz um 18 Prozent auf 1’116’000 Exemplare zu. Die Mittelland Zeitung vermochte sich dank der Basellandschaftlichen Zeitung um 15 Prozent auf 449’000 Auflage zu steigern und liegt nun hinter 20 Minuten, Blick und Tages-Anzeiger auf Platz vier der Auflagencharts.

Detaillierte Analysen der Leserschaftszahlen von MACH Basic 2006-2 für Zeitungen und Zeitschriften lesen Sie in der aktuellen Werbewoche Nr. 32.

News Corp. lässt es mit Jamba klingeln

Der Medienkonzern von Rupert Murdoch, News Corp., hat am Dienstag 51 Prozent der Anteile des deutschen Klingeltonanbieters Jamba übernommen. Medienberichten zufolge ist eine Verknüpfung mit Mobizzo und Myspace geplant.


Der Medienkonzern von Rupert Murdoch News Corp., hat am Dienstag 51 Prozent der Anteile des deutschen Klingeltonanbieters Jamba übernommen. Die Anteile erhielt News Corp. vom bisherigen Alleingesellschafter VeriSign. Der IT-Dienstleister VeriSign hatte Jamba im Mai 2004 für 273 Millionen US-Dollar gekauft. Die in Berlin ansässige Jamba verkauft nach eigenen Angabe digitale Unterhaltungsdienste in mehr als 28 Länder und beschäftigt rund 550 Mitarbeiter.
Als Kaufpreis wurden 187,5 Mio. Dollar vereinbart, wie ein Jamba-Sprecher gegenüber der SDA einen Bericht des Wall Street Journals bestätigte. Gemäss Wall Street Journal ist eine Verschmelzung von Jamba mit der News Corp. Unit Mobizzo geplant. Mobizzo ist für die Herstellung und den Vertrieb von Mobisodes, Episoden von TV-Serien für den mobilen Konsum, zuständig. Die Unit schreibe allerdings Verluste, berichtet das Wall Street Journal weiter. Diese wolle man nun mit dem gewinnträchtigen Unternehmen Jamba ausgleichen.

Mit der Übernahme soll ein führender Anbieter von Musik, Videos und anderen Unterhaltungsdiensten für Handys entstehen. Unter anderem sind Videoclips für Mobiltelefone mit den Figuren der Zeichentrickserie „Die Simpsons“ geplant, die in den USA von Murdochs Fernsehsender Fox ausgestrahlt wird. Zudem soll Jamba Klingeltöne über das Community-Portal Myspace absetzen, das ebenfalls News Corp. gehört.

Annabelle beendet Unterschriftensammlung für Petition

Die Frauenzeitschrift Annabelle hat 15’269 Unterschriften für ihre Petition «Keine Schusswaffen zu Hause» gesammelt. Die Petition wird am 19. September den zuständigen Bundeskommissionen übergeben.


Die Frauenzeitschrift Annabelle hat 15’269 Unterschriften für ihre Petition «Keine Schusswaffen zu Hause» gesammelt. Die Sammelfrist lief am Dienstag ab. Am 19. September, dem zweiten Tag der Session, wird die Petition den zuständigen Kommissionen übergeben.Die Petition verlangt, dass Wehrpflichtige ihre Armeewaffe nicht mehr zu Hause aufbewahren dürfen, sondern diese nach der Ausmusterung abgeben müssen. Ausserdem soll rasch ein nationales Waffenregister geschaffen werden. Die Werbung zur Petition lieferte die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett (siehe
SFLB wirbt mit Pistolen und Gewehren für Annabelle-Petition).

Net-Audit: Medienwebseiten legen zu

Die meisten Onlineausgaben der Schweizer Medien verzeichneten im letzten Monat mehr Besuche. Einen Rekord an aufgerufenen Seiten erreichte das Ausgangsportal Partyguide.ch. Das ergeben die Zahlen von Net-Audit.


Das Freizeitportal Partyguide.ch zieht die Besucher am längsten in den Bann. Das ergeben die neuen Zahlen von Net-Audit der Wemf. Party-Guide wies im August eine Verweildauer pro Besucher von durchschnittlich 20,47 Minuten auf, was wohl an den zahlreichen Party-Pictures auf der Webseite liegt. Hinsichtlich Page-Impressions führt Partyguide.ch ebenfalls die Rangliste der 124 von der Wemf untersuchten Webseiten an und verzeichnete über 100 Millionen angeklickte Seiten. Die Freizeitseite erreichte rund 2,4 Millionen Visits. Die meisten Onlineausgaben der Schweizer Medien legten im letzten Monat zu, auch wenn das gedruckte Pendant an Auflage verlor. Hinsichtlich Visits liegt Blick Online vorn: Rund 7,3 Millionen Besuche gibt die Wemf für die Seite der Boulevardzeitung an. Das Wachstum gegenüber dem Vormonat ist allerdings mit 3,3 Prozent eher tief. Um 52,5 Prozent zugelegt hat dafür die Zeitschrift Bilan aus der Romandie. Ebenfalls stark gewachsen (53,0 Prozent) ist mit Edelweiss ein weiteres Westschweizer Magazin. Gewinner waren ausserdem Programmzeitschriften: Die Website von TV-Star verbuchte 43,2 Prozent mehr Visits, TV 8 gewann 59,1 Prozent. Zu den wenigen Verlierern gehört Azonline.ch, welche -0,8 Prozentpunkte an Visits verlor. Nicht von Net-Audit erfasst wird die Webseite von 20 Minuten.

Helsana mit neuem Mediensprecher

Rob Hartmans ist neuer Leiter Unternehmenskommunikation der Helsana-Gruppe. Der 43-jährige tritt die Nachfolge von Christian Beusch an, der Helsana Ende Mai verlassen hat.

Rob Hartmans ist neuer Leiter Unternehmenskommunikation der Helsana-Gruppe. Der 43-jährige tritt die Nachfolge von Christian Beusch an, der Helsana Ende Mai verlassen hat. Hartmans arbeitete zehn Jahre als Journalist für diverse Zeitungen bevor er in die Versicherungsbranche wechselte. Er war zuletzt seit 2001 Mediensprecher und PR-Verantwortlicher von Swiss Life.

NAB löst Geschäftsbericht mit Baldinger&Baldinger 

Die Aarauer Werbeagentur Baldinger&Baldinger gestaltet neu die Geschäftsberichte der Neuen Aargauer Bank. Sie ist aus einem Wettbewerb unter fünf eingeladenen Werbeagenturen als Sieger hervorgegangen.


Die Aarauer Werbeagentur Baldinger&Baldinger gestaltet neu die Geschäftsberichte der Neuen Aargauer Bank (NAB). Sie ist laut Mitteilung aus einem Wettbewerb unter fünf eingeladenen Werbeagenturen aus den Kantonen Aargau und Zürich als Sieger hervorgegangen. Die NAB mit dem Claim «Wir lösen das.» wählte die Lösung von Baldinger&Baldinger, weil sie die Strategie der grössten Aargauer Bank kommunikativ folgerichtig umsetzt, wie es im Communiqué weiter heisst. Das mehrteilige Konzept der Aarauer Agentur für den NAB-Geschäftsbericht als wichtigste Bankpublikation trägt den Titel «Sponsoring». In den nächsten Jahren werden nun die Sponsoring-Engagements der NAB den Imageteil der Publikation dominieren.

Dreidimensionaler Screen sucht kommerzielle Nutzung

Am Dienstagabend feiert ein neuer dreidimensionaler Screen namens Nova am Zürcher Hauptbahnhof Premiere. Er bleibt werbefrei, für weitere Ausgaben des leuchtenden Quaders ist hingegen eine kommerzielle Nutzung geplant.

Am Dienstagabend feiert ein neuer dreidimensionaler Screen namens Nova am Zürcher Hauptbahnhof Premiere. Nova wurde von der ETH Zürich zusammen mit Partnern aus der Privatwirtschaft entwickelt. Der ETH-Spinoff Horao Media zeichnet für Idee und Projektentwicklung verantwortlich. Für den bildgebenden Quader von 5x5x1 Metern Grösse am Zürcher HB ist höchstens Sponsoring des Contents möglich. Das neue Format soll aber an anderen Standorten als Werbeträger zur Verfügung stehen. Das erklärte Martina Eberle von Horao Media gegenüber der Werbewoche. Kommerzielle Nutzung geplantDer dreidimensionale Screen soll in Zukunft seriell produziert und kommerziell vermarkt werden. „Unser Ziel ist es, dass weltweit in jeder grösseren Stadt und an den Flughäfen ein solcher Screen steht“, erläuterte Eberle. Für die zukünftigen Standorte von Nova erwartet sie eine Mischung aus künstlerischer und kommerzieller Nutzung.
Um das zu erreichen, will man mit Profis aus der Werbebranche ins Gespräch kommen. Als Grundlage für den kommerziellen Inhalt kann beispielsweise ein konventioneller Spot dienen, der allerdings neu angepasst werden müsste. Der Screen verlange neue Sehgewohnheiten, soll dafür auch als Ruheoase dienen.
Die ganze Entwicklung der kommerziellen Nutzung gleiche einem Experiment, an dem die Partnerfirmen mitwirken können, erklärte Eberle. Auch die Grösse des Quaders könne für einen anderen Standort variiert werden. Kontakte mit einem Vermarkter für elektronische Medien bestehen bis anhin noch nicht.
25’000 Kugeln leuchtenBeim 3D-Screen handelt es sich um einen Quader von 5x5x1 Metern Grösse, der aus 25’000 leuchtenden Kugeln besteht. Mit einer Bilderneuerungsrate von 1/25 Sekunde und einer Farbtiefe von 16 Millionen Farben können Filmsequenzen abgespielt werden. Von einem Standort aus ist das dreidimensionale Bild scharf, von einem anderen aus sieht der Betrachter unscharfe, neblige Sequenzen. Ein durch eine Software simulierter, dynamischer Fluchtpunkt lässt die Bildschärfe variieren. Bei der kommerziellen Nutzung muss dieser Aspekt in Betracht gezogen werden „Man könnte sich beispielsweise überlegen, welche Sequenzen aus einem Spot zentral sind, und diese auf Nova scharf zeigen“, so Eberle.
Das neue Medienformat wird während der nächsten drei Jahre permanent in der grossen Halle des Zürcher Hauptbahnhofs schweben. Auf dem Screen sollen Inhalte aus Wissenschaft, Kunst und Film erscheinen, wie Martina Eberle der Werbewoche sagte. Firmen haben die Möglichkeit, als Sponsoren für den Nova-Content aufzutreten. In der ersten Zeit bietet Nova vor allem der ETH eine Plattform; sichtbar gemacht werden Algorithmen aus verschiedenen Forschungsbereichen. Daneben sind auch Bilder rund um das Thema Zugfahren zu sehen, um den Bezug zum Standort Bahnhof zu schaffen.
Carole Scheidegger

Directories macht Handy zum Telefonbuch 

Die aktuellen Adressen in den weissen und den gelben Seiten des Verzeichnisdienstleisters Directories sind neu mit einem internetfähigen Handy oder Handheld abrufbar.


Die aktuellen Adressen in den weissen und den gelben Seiten des Verzeichnisdienstleisters Directories sind neu mit einem internetfähigen Handy oder Handheld abrufbar. Der Mobile-Service hat laut Communiqué eine ausführliche Beta-Phase hinter sich und steht nun als Vollversion bereit. Die mobile Adressabfrage ist als Zweifeld-Suche („Wer/Was?“ und „Wo?“) aufgebaut. Dazu kommen Funktionen wie beispielsweise eine Kartensuche oder die Suchoption nach Branchen. Der Dienst ist kostenlos und kann auf einer Handy-Simulation unter www.directories.ch/mobile ausprobiert werden.

Süddeutsche startet Supplement für Familien 

Am 14. September startet die Süddeutsche Zeitung mit «Kinderleben» ein neues Supplement. Die Beilage behandelt relevante Themen, die mit Kindern bis 14 Jahren zu tun haben.


Am 14. September startet die Süddeutsche Zeitung mit «Kinderleben» ein neues Supplement. Die Beilage behandelt relevante Themen, die mit Kindern bis 14 Jahren zu tun haben. Das Familien-Magazin liefert gesellschaftspolitische Analysen, Fotoreportagen, Interviews, anspruchsvolle Servicethemen und Kolumnen. Es soll sich in der Themensetzung und der optischen Aufmachung von klassischen Elternzeitschriften unterscheiden, wie Marketing-boerse.de meldet. Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe ist «Kinder und Kunst». Das zweite Heft erscheint am 07. Dezember. «Kinderleben» liegt der Donnerstags-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung mit einer Auflage von über 420’000 Exemplaren viermal jährlich bei.

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