Cannes Rolle auf DVD erhältlich

Für diejenigen, die die Premiere der Präsentation der Cannes Rolle am 6. September in der Maag Music & Eventhall verpasst haben, gibt es ab sofort Hilfe: Die «Swiss DVD’s Of Cannes’06» sind da.


Für diejenigen, die die Premiere der Präsentation der Cannes Rolle am 6. September in der Maag Music & Eventhall verpasst haben, gibt es ab sofort Hilfe: Die «Swiss DVD’s Of Cannes’06» sind da. Die Cinecom lanciert, zusammen mit dem langjährigen Partner Swissfilm Association, die diesjährige Cannes Rolle bereits zum zweiten Mal als DVD. Erhältlich sind die preisgekrönten Werbespots in einer Doppel-DVD-Box zusammen mit der Swiss Reel’06 (sämtliche Filmeinreichungen des Jahres aus der Schweiz) für 280 Franken.

Liechtensteiner Volksblatt wird Aktiengesellschaft

Nach dem Liechtensteiner Vaterland wechselt auch das Liechtensteiner Volksblatt die Unternehmensform. Ab 1. Oktober ist die Herausgeber-Gesellschaft die Liechtensteiner Volksblatt AG.


Nach dem Liechtensteiner Vaterland wechselt auch das Liechtensteiner Volksblatt die Unternehmensform. Bis anhin fungierte der Pressevereine Liechtensteiner Volksblatt als Herausgeber, der nach Angaben von Verlagsleiter Dani Sigel gegenüber der Nachrichtenagentur SDA vorderhand weiter bestehen wird. Ab 1. Oktober ist die Herausgeber-Gesellschaft die Liechtensteiner Volksblatt AG, die am 14. September gegründet wurde.
 
Präsidiert wird der Verwaltungsrat der Gesellschaft vom früheren liechtensteinischen Aussenminister Ernst Walch. Die Unternehmensform werde durch die Neuerungen «flexibler und agiler», sagt Walch in einem Volksblatt-Interview. Das Blatt erscheint zurzeit im 129. Jahrgang mit einem Jahresumsatz von rund sechs Millionen. Es ist das Sprachrohr der Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP). Die Zeitung der Vaterländischen Union (VU), Liechtensteiner Vaterland, hatte sich Anfang 2003 ebenfalls von ihrem Presseverein getrennt und gehört seitdem dem Vaduzer Medienhaus.

Sesselrücken bei Tamedia

In den Stabsstellen von Tamedia kommt es zu verschiedenen Wechseln. Die Leitung des Rechtsdienstes, des Personal-Managements und der Unternehmenskommunikation wird jeweils ad interim geregelt.


In den Stabsstellen von Tamedia kommt es zu verschiedenen Wechseln. Bis zur Wahl einer neuen Leitung des Personal-Managements übernehmen Bettina Gubler und Frank Kohtz ad interim die Leitung des Personal-Managements. Gubler (38) ist zuständig für Projekte im Personal-Management, sie arbeitet seit 1998 bei Tamedia. Davor war die Anwältin als Rechtskonsulentin im Rechtsdienst tätig. Kohtz (56) arbeitet seit 2000 als Leiter der Saläradministration bei Tamedia. Zuvor leitete er die Stabstelle Personelles bei der Gesundheitsorgansiation Swica in Winterthur.
 
Der Leiter des Rechtsdienstes, Sandro Macciacchini, tritt am 5. Oktober einen mehrmonatigen unbezahlten Urlaub an. Bis zu seiner Rückkehr im Frühling 2007 übernimmt Sandra Hanhart (34) die Leitung des Rechtsdienstes ad interim. Sie ist seit April 2004 als Rechtskonsulentin für Tamedia tätig. Davor arbeitete sie als Anwältin in einer Zürcher Kanzlei insbesondere im Bereich Medien- und Immaterialgüterrecht und lebte in New York, wo sie eine Weiterbildung absolvierte und an ihrer Dissertation im Urheberrecht arbeitete. 
Die Leitung der Unternehmenskommunikation von Tamedia übernimmt ad interim Christoph Zimmer (29). Er arbeitet seit Juni 2006 bei Tamedia. Nach dem Abschluss seines Journalismus- und Kommunikationsstudiums an der Zürcher Hochschule Winterthur war Zimmer Redaktor bei drs.online in Bern. Zuvor absolvierte er ein längeres Praktikum bei Facts.

Sarkozy-Berichterstattung kostet Le Matin einen Euro

Einen symbolischen Franken Schadenersatz muss die Westschweizer Zeitung Le Matin an den französischen Innenminister Nicolas Sarkozy zahlen. Das Blatt hatte mehrmals über die Ehekrise im Hause Sarkozy berichtet.


Einen symbolischen Franken Schadenersatz muss die Westschweizer Zeitung Le Matin an den französischen Innenminister Nicolas Sarkozy zahlen. Das Blatt hatte mehrmals über die Ehekrise im Hause Sarkozy berichtet (siehe ). Das Zivilgericht im französischen Thonon-les-Bains befand die Zeitung schuldig. Mehrmals habe sie die Privatsphäre des Politikers verletzt. Neben der Schadensersatzzahlung muss Le Matin auch die Gerichtskosten von 1200 Euro tragen.
 
Sarkozys Anwalt kritisierte vor Gericht die Art und Weise der Berichterstattung. Darum forderte er neben dem Schadenersatz auch, dass Le Matin das Urteil in den für Frankreich bestimmten Ausgaben und auf deren Internet-Seite publiziere. Das Gericht jedoch folgte diesem Antrag nicht und beurteilte ihn als unverhältnismässig. Chefredaktor Peter Rothenbühler zeigte sich zufrieden mit dem Ausgang. Eigentlich habe er ein weniger mildes Urteil erwartet, schreibt die Nachrichtenagentur SDA. Übrigens: Seit den Le Matin-Artikeln habe sich das Paar wieder versöhnt.

Assai ist die neue Leadagentur von DaimlerChrysler

Seit Anfang Jahr betreut die Agentur Assai die Gesamtkommunikation der Marken Chrysler, Jeep und Dodge in der Schweiz.

Seit Anfang Jahr betreut die Agentur Assai die Gesamtkommunikation der Marken Chrysler, Jeep und Dodge in der Schweiz. Nebst den klassischen Massnahmen zählen Literatur, Dialogmarketing und Showroomausgestaltung der verschiedenen Markenvertretungen von DaimlerChrysler zu den Aufgaben. Bei Dodge handelt es sich um eine Markenneueinführung im Schweizer Automobilmarkt. Assai ist eine für nationale und internationale Firmen tätige Agentur für digitale und dialogorientierte Kommunikation. 

Anna Maier bittet Roger Schawinski zum Interview-Tanz

Anna Maier kann ihren zukünftigen Chef Roger Schawinski schon vor Stellenantritt bei Sat.1 in die Interview-Mangel nehmen: Sie befragt ihn an der Screen-up & Congress.

Die Schweizer Moderatorin Anna Maier zieht es Ende November zum deutschen Privatsender Sat.1. Sie wird dort die neue Show «You can dance» moderieren (siehe ). Ihren zukünftigen Chef Roger Schawinski kann sie aber schon vor Stellenantritt zum Interview-Tanz auffordern: Am Branchenanlass Screen-up & Congress vom kommenden Dienstag interviewt sie den Sat.1-Boss. Dieser ist ihr im Übrigen als Vorgesetzter nicht unbekannt. Schliesslich war Maier vor ihrem Wechsel zum Schweizer Fernsehen SF bei Tele Züri tätig.

Preisüberwacher kritisiert Cablecom wegen Digi-TV

Der Preisüberwacher Rudolf Strahm fordert günstigeren Zugang zum Digital-TV für Cablecom-Kunden. Stein des Anstosses sind die Preise für die Set-Top-Boxen.

Der Preisüberwacher Rudolf Strahm forderte günstigere Digital-TV-Umwandler für Cablecom-Kunden. Der Kabelnetzbetreiber verlange zu hohe Preise für die sogenannten Set-Top-Boxen, die zur Umwandlung für digitales Fernsehen nötig sein. Der Kaufpreis der Set-Top-Box beträgt 495 Franken, in Miete fallen in den ersten 6 Monaten 15 Fr. und anschliessend 25 Franken an. In der EU kosten solche Boxen 50 bis 80 Euro, wie die SDA berichtet. «Cablecom hat nun das Monopol nicht nur beim Kabelnetz, sondern auch bei den Boxen», bestätigte Preisüberwacher Rudolf Strahm am Donnerstag einen Artikel der Gratiszeitung 20 Minuten.  
Er stört sich ausserdem daran, dass die Cablecom ihr Digitalangebot verschlüsselt, damit nur ihre eigenen Geräte eingesetzt werden können. Bei anderen Schweizer Netzbetreibern können die Kunden laut dem Preisüberwacher unverschlüsselte Set-Top-Boxen kaufen und benutzen. Deshalb fordert Strahm, dass Cablecom entweder den Schlüssel mit allen Herstellern teilt oder die Preise für die Geräte massiv senkt. Cablecom wollte auf Anfrage der SDA dazu keine Stellung nehmen.
 
Hintergrund für die Forderung Strahms ist die Ankündigung von Cablecom von Dienstag, zwei bis anhin analoge Sender aus ihrem Programmangebot künftig nur noch digital zu zeigen (siehe
). Dies ist Teil der Strategie des Unternehmens, die Digitalisierung des Fernsehens voranzutreiben. Cablecom begründet die Sender-Verlagerung von analoge in digitale Signalverbreitung mit den «zunehmend knapper werdenden Frequenzen».  
Cablecom muss nach einer bis Ende 2006 gültigen Vereinbarung mit dem Preisüberwacher in ihrem Fernsehangebot mindestens 37 analoge Kanäle anbieten. Diese Mindestgrenze sei in gewissen Gebieten bereits erreicht, sagte Strahm der SDA. Zu den Verhandlungen für eine neue Vereinbarung konnte er zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen.

Publicis präsentiert Migros-Lieblingsprodukte

Teenies und 90-Jährige haben dasselbe Lieblingsprodukt: Energy-Drinks. Zwei Drittel aller Sirupliebhaber sind Erwachsene, die meisten kinderlos.

Teenies und 90-Jährige haben dasselbe Lieblingsprodukt: Energy-Drinks. Zwei Drittel aller Sirupliebhaber sind Erwachsene, die meisten kinderlos. Und Glatzköpfe und Blondinen treffen sich vor dem Joghurtgestell und greifen beide nach dem Moccabecher. Das ergibt die Zwischenbilanz eines Volkwettbewerbs der Migros. Lanciert hat ihn die Zürcher Werbeagentur Publicis im Juni mit der Frage «Und was ist Ihr Lieblingsprodukt» (siehe ). Die Wettbewerbs-Site zählt bereits über 200’000 Besucher; die Aktion läuft noch bis Ende November.
 
Publicis kommuniziert einen Teil der Ergebnisse in einem neuen TV-Spot und in einer neuen Print- und POS-Welle. Weitere Lieblings-Resultate können auf angesehen werden und auch das Migros Magazin präsentiert in jeder Ausgabe Geschichten und Zusammenhänge zwischen Kundensegmenten und Produkten. Übrigens: Die Migros fungiert seit neustem auch als Partnervermittlerin. Auf der Wettbewerbssite können Suchende unter der Rubrik «Lernen Sie Gleichgesinnte kennen» den Traumpartner finden. Oder zumindest jemanden, der ebenfasls ganz vernarrt ist in das gleiche Lieblingsprodukt.

Studie: Film-Download auf dem Vormarsch 

Im Jahr 2010 soll das Marktvolumen für Film-Downloads in Westeuropa 690 Millionen Euro betragen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Screen Digest und Goldmedia. Stolpersteine für den Film-Download gibt es allerdings auch.

Im Jahr 2010 soll das Marktvolumen für Film-Downloads in Westeuropa 690 Millionen Euro betragen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Screen Digest und Goldmedia. Damit steht ein rasantes Wachstum bevor; 2005 gaben Filmfans in Westeuropa rund 10 Millionen Euro für Downloads aus. Am ganzen Filmbusiness machen die herunterladbaren Movies allerdings einen kleinen Teil aus. Für das DVD-Geschäft in Westeuropa beispielsweise werden für 2010 Umsätze von 5,7 Milliarden Euro prognostiziert. Dennoch scheint der Film-Download auch am DVD-Geschäft zu kratzen: Die Erlöse aus Verleih und Verkauf sind zwischen 2004 und 2005 um 8 Prozent gesunken. Wichtige Voraussetzung dafür, dass sich mehr Leute Filme herunterladen werden, sehen die Studienautoren in den zunehmenden Bereitbandanschlüssen. Hindernis hingegen ist die Fragmentierung des Marktes. Einen klaren Marktleader à la iTunes im Musikbereich wird es laut der Studie bei den legal herunterladbaren Filmen kaum geben. Für die Konsumenten spiele es ausserdem eine grosse Rolle, ob sie die Filme auf DVD brennen und am Fernsehen abspielen können. Mit restriktiver Rechtehandhabung könnten die Nutzer vergrault werden. Ebenso halten technisch komplizierte Abläufe beim Download die User fern. Laut der Studie ist schliesslich auch die Preisgestaltung ausschlaggebend: Viele Plattformen bieten heute Film-Downloads an, die teurer sind als DVDs. Das bremst gemäss Screen Digest die Entwicklung.

La Quotidiana feiert zehnten Geburtstag

Bundesrat Christoph Blocher gratulierte der rätoromanischen Tageszeitung La Quotidiana. Das Blatt der Churer Südostschweiz Mediengruppe hat am Donnerstag ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert.

Die rätoromanische Tageszeitung La Quotidiana von der Churer Südostschweiz Mediengruppe hat am Donnerstag ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Auch Bundesrat Christoph Blocher zählte zu den Gratulanten, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet. Er bezeichnete die Zeitung als ein bedeutendes Sprachrohr der Rumantschia, welche die Meinungs- und Sprachenvielfalt leben wolle. Doch das Romanische müsse sich im Alltag bewähren. Das Blatt verzeichnet rund 5500 Abonnenten und wird in Illanz produziert. Anlässlich des Jubiläums erschein La Quotidiana mit einer 24-seitigen Jubiläums-Beilage.

Springer & Jacoby hängt Klage am Hals

Der Hamburger Werbeagentur Springer & Jacoby droht ein finanzielles Desaster: Ehemalige Führungskräfte fordern einen Rückkauf ihrer Anteile aus dem firmeneigenen Beteiligungsprogramm.

Der Hamburger Werbeagentur Springer & Jacoby droht ein finanzielles Desaster. Wie Horizont.at berichtet, fordern ehemalige Führungskräfte einen Rückkauf ihrer Anteile aus dem firmeneigenen Beteiligungsprogramm an der Werbeholding 3E. Diese gehört zu 49 Prozent Springer & Jacoby. Laut Vertrag hätte die Agentur den ausgeschiedenen Mitarbeitern inner vier Wochen nach Austritt ein Rückkauf-Angebot machen müssen. Da dies nicht geschehen ist, drohen nun Forderungen in der Höhe von einer Million Euro. Springer & Jacoby sitzt bereits auf einem Schuldenberg von 13 Millionen Euro. Nach der geplatzten übernahmen durch Elephant Seven wird derzeit Scholz & Friends als möglicher Kaufinteressent gehandelt.

Namics bekennt Farbe zu Rivellas Webseite  

Der Web-Dienstleister Namics hat für Rivella einen neuen Internet-Auftritt erarbeitet. Das Design der Website soll die Dynamik des Schweizer Traditionsunternehmens widerspiegeln.

Der Web-Dienstleister Namics hat für Rivella einen neuen Internet-Auftritt erarbeitet. Die Änderungen sind umfassend und betreffen Gestaltung, Navigation, Struktur und Inhalte. Das Design von www.rivella.ch soll die Dynamik des Schweizer Traditionsunternehmens widerspiegeln, heisst es in einem Communiqué. Flashanimationen führen die Besucher zu Rivella rot, Rivella blau, Rivella grün und Michel. Der aus der Werbekampagne bekannte Claim «Farbe bekennen» wird damit im Internet fortgeführt. Neu stehen die Informationen neben Deutsch und Französisch auch in Italienisch zu Verfügung. Der Event-Bereich ist stark ausgebaut und ermöglicht eine gezielte Suche nach den gewünschten Infos. Ergänzt wird die Webseite mit einem Fun-Bereich für Downloads von E-Cards, Video-Streaming und Klingeltönen.
get_footer();