Jungfrau Zeitung relauncht Auftritt

Am 1. Oktober hat Gossweiler Media einen umfassenden Relaunch der Internetseite Jungfrau-zeitung.ch aufgeschaltet. Auch die Printausgabe hat erweiterte Funktionen erhalten.


Am 1. Oktober hat Gossweiler Media einen umfassenden Relaunch der Internetseite Jungfrau-zeitung.ch aufgeschaltet. Auch die Printausgabe hat erweiterte Funktionen erhalten. Nebst dem Design sind damit technische und strategische Neuerungen verbunden. Laut Medienmitteilung wolle man im hart umkämpften Medienmarkt nicht reagieren, sondern den Prozess aktiv mitgestalten.  
Jungfrau Zeitung als «Web-First-Pionier» Die Printausgabe wird heute mittels hauseigenem Publishing-System produziert. Neu erhalten die Artikel nebst Rubrik, Titel, Untertitel, Lead, Zwischentitel, Kasten und Autor eine Archivnummer. Diese sorgt für das schnellere Auffinden im Web. Ebenfalls kommt neu die Information hinzu, seit wann die News online zugänglich ist. «Geschichten werden immer zuerst im Web aufgeschaltet und nicht künstlich zurückbehalten bis zum Erscheinungstermin der gedruckten Ausgabe,» erklärt Chefredaktor Samuel Günter. Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, bezeichnet sich die Jungfrau Zeitung als Pionier der Web-First-Strategie. Mittlerweile seien auch der Londoner Guardian und die New York Times dazu übergegangen.
 
Web-Ausdruck erfreut sich 25’000 Abonnementen Seit ihrer Gründung berichtet die Redaktion über den Mikrokosmos Jungfrau. Nach eigenen Angaben besuchen mittlerweile 30’000 Nutzer das Medium. 25’000 haben den sogenannten Web-Ausdruck-Heimlieferservice abonniert. Für 145 Franken jährlich bereitet die Redaktion zwei Mal pro Woche sämtliche Inhalte aus dem Web auf und liefert die gedruckte Zeitung den Kunden nach Hause.
Gossweiler Media schreibt schwarze Zahlen Durch das Blatt, welches auf den ersten Blick einer klassischen Zeitung zum Verwechseln ähnlich sieht, konnte in den vergangen zwölf Monaten sowohl der Werbe- als auch der Aboertrag gesteigert werden. Im Vergleich zum ersten Betriebsjahr vor fünf Jahren generiert die Jungfrau Zeitung mittlerweile 40 Prozent mehr Nettoertrag. Trotz erhöhter Investitionen in das Publishingsystem schliesst Gossweiler Media per 30. Juni 2006 mit schwarzen Zahlen ab. Der Grossteil des Nettoertrags wird durch die Jungfrau Zeitung erwirtschaftet.

Neue Website zum Werbemedium adscreen

Die Interessengemeinschaft adscreen (IG adscreen) bietet neu per Internetauftritt einen klar strukturierter Überblick des Schweizer adscreen-Marktes. Erhältlich sind auf Deutsch und Französisch alle relevanten Marktdaten und viel Infomaterial.

Die Interessengemeinschaft adscreen (IG adscreen) bietet neu per Internetauftritt einen klar strukturierten Überblick des Schweizer adscreen-Marktes. Erhältlich sind auf Deutsch und Französisch alle relevanten Marktdaten des Werbemediums. Sämtliche relevanten Schweizer Bildschirm-Netzwerke werden mit Leistungsdaten und Angaben zum Vermarkter publiziert. 
Das Portal richtet sich in der ersten Linie an Werbeauftraggeber und an Filialnetzwerk-Besitzer, die beabsichtigen, das audiovisuelle Medium am Verkaufs- oder Informationspunkt zu integrieren. 

Die IG adscreen umfasst nach eigenen Angaben in der Schweiz 20 Mitglieder und setzt Standards für das vernetzte und zentral gesteuerte audiovisuelle, elektronische Werbe- und Informationsmedium direkt am Verkaufs- und Informationspunkt, welches Werbeinhalte Dritter in Echtzeit zulässt.

IGEM-Präsident Urs Renner gibt Rücktritt bekannt

Nach siebenjähriger Tätigkeit hat der Präsident der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM), Urs Renner, angekündigt, sein Amt auf die Mitgliederversammlung 2007 niederzulegen.

Nach siebenjähriger Tätigkeit hat der Präsident der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM), Urs Renner, angekündigt, sein Amt auf die Mitgliederversammlung 2007 niederzulegen. Wie es am Montag in einer Mitteilung heisst, sei nach sieben Jahren die Zeit reif, um das Amt in neue Hände zu legen. Mit der frühzeitigen Bekanntgabe seines Entscheides soll genügend Zeit für die Suche einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers bleiben. Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten sollten einer der 38 IGEM-Mitgliedsunternehmen angehören und sich bis Anfang November bei Urs Renner melden.

Genfer Quartierzeitungen wechseln Besitzer

Das Unternehmen Publi Annonces übernimmt die Genfer Quartierzeitungen Les Nouvelles vom der Tribune de Genève.

Das Unternehmen Publi Annonces übernimmt die Genfer Quartierzeitungen Les Nouvelles vom der Tribune de Genève. Die Monatsblätter wurden vor 30 Jahren von Serge Dournow ins Leben gerufen und nach seinem Tod von seiner Frau Jeanine weitergeführt. Les Nouvelles erscheinen heute in einer kumulierten Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren jährlich und decken die Quartierberichterstattung der gesamten Stadt Genf und der umliegenden Gemeinden ab. Die neue Herausgeberin Publi Annoces betreut als Werbemittler mehr als 50 Zeitungen und Zeitschriften. Laut einer Mitteilung könne das Unternehmen seine Position auf dem lokalen Markt durch die Neuakquisition stärken.

Präventionskampagne «Das Tram hat Vortritt…» geht in die letzte Runde

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), die Dienstabteilung Verkehr (DAV) des Polizeidepartements sowie die Stadtpolizei Zürich machen vom 2. bis 29. Oktober 2006 mit einer gemeinsamen Kampagne auf den Tramvortritt auf offener Strecke aufmerksam.

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), die Dienstabteilung Verkehr (DAV) des Polizeidepartements sowie die Stadtpolizei Zürich machen vom 2. bis 29. Oktober 2006 mit einer gemeinsamen Kampagne auf den Tramvortritt auf offener Strecke aufmerksam. Ziel der Kampagne ist die Reduktion der Anzahl Unfälle und Beinahe-Unfälle. Als Kommunikationsmittel werden Plakate, Postkarten und Süssigkeiten eingesetzt. Am 17, 19., 25. und 26. Oktober werden an der Bahnhofstrasse Informations-Postkarten mit dem Kampagnenslogan «Das Tram hat Vortritt… auch auf freier Strecke» verteilt.
 Mit diesem dritten und letzten Teil wird die Kampagne «Das Tram hat Vortritt…» für das Jahr 2006 abgeschlossen. Die Präventionskampagne war in drei Phasen aufgebaut. In einer ersten Phase wurde im September und im Oktober 2005 der Tramvortritt am Fussgängerstreifen thematisiert. Die laufende dritte Phase ist dem Thema allgemeiner Tramvortritt gewidmet. Mit der Kampagne sollen die Zufussgehenden auf die Kollisionsgefahr mit Trams aufmerksam gemacht und die Unfälle reduziert werden. In den letzten beiden Jahren kam es zu 20 Kollisionen, die nicht erfassten Beinahe-Unfälle dürften um einiges höher liegen. Für nächste Jahr sind bereits weitere gemeinsame Projekte in Planung.

Martin Breitenstein geht weg von Facts

Der Journalist Martin Breitenstein, Politik-Chef und Mitglied der Chefredaktion von Facts, verlässt das Nachrichtenmagazin per Ende Jahr.

Der Journalist Martin Breitenstein, Politik-Chef und Mitglied der Chefredaktion von Facts, verlässt das Nachrichtenmagazin per Ende Jahr. Wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer eine entsprechende Meldung von Persoenlich.com bestätigte, erfolgt der Abgang aus privaten Gründen. Breitenstein hatte die neu geschaffene Stelle des Politchefs erst im Mai dieses Jahres übernommen (siehe Martin Breitenstein wechselt zu Facts
).

Jung von Matt mobilisiert für Gesundheitsförderung

Auf Anfang 2007 lanciert Gesundheitsförderung Schweiz eine breit angelegte Öffentlichkeitskampagne zum Thema «Gesundes Körpergewicht», welche von Jung von Matt/Limmat realisiert wird.

Auf Anfang 2007 lanciert Gesundheitsförderung Schweiz eine breit angelegte Öffentlichkeitskampagne zum Thema «Gesundes Körpergewicht». Die Werbeagentur Jung von Matt/Limmat hat sich gegen 18 Mitkonkurrenten durchgesetzt und realisiert die Kampagne. Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, überzeugten die Zürcher unter anderem mit ihren strategischen Überlegungen und dem Slogan. Gesundheitsförderung Schweiz hat sich für die nächsten Jahre schwerpunktmässig dem Kampf um ein gesundes Körpergewicht verschrieben. Die Öffentlichkeitskampagne soll informieren und mobilisieren. Sie wird ab 2007 in mehreren Wellen über einen Zeitraum von vier Jahren gefahren. Hauptzielgruppe der Kampagne sind Kinder und Jugendliche sowie deren «Beeinflusser». Gesundheitsförderung Schweiz ist eine Stiftung, die von sämtlichen Kantonen und den Krankenversicherungen getragen wird.

Studie: PR-Arbeit beeinflusst DPA

Deutschlands grösste Nachrichtenagentur DPA übernimmt des Öfteren Inhalte von Pressemitteilungen und gibt sie als eigenrecherchierte Meldungen heraus. Zu diesem Schluss kommt Tobias Höhn in seiner Diplomarbeit.

Deutschlands grösste Nachrichtenagentur DPA übernimmt des Öfteren Inhalte von Pressemitteilungen und gibt sie als eigenrecherchierte Meldungen heraus. Zu diesem Schluss kommt Tobias Höhn, der im vergangenen Jahr in einer Diplomarbeit untersuchte, wie sechs Landesbüros der Agentur mit PR-Mitteilungen umgehen. Wie Agenturjournalismus.de den aktuellen Artikel «Gesteuerte Flut» des Spiegel zitiert, bestanden im Untersuchungszeitraum 82 Prozent der eingegangen Informationen aus Pressemitteilungen. 18 Prozent davon seien für eine Meldung verwendet worden – oft ohne dass dabei nachrecherchiert wurde. Vielfach sei auch die Kernaussage der Pressemitteilung komplett in die Meldung übernommen worden, gibt Verdi.de eine der Aussagen von Höhn wieder. Bei einem Viertel aller Meldungen hätten die Journalisten zudem versäumt, die Quelle zu nennen.
Der Spiegel bezeichnet die Studie als Blamage für den «journalistischen Kern des Landes». Bei der DPA weist man die Kritik zurück: Höhn fasse den PR-Begriff zu weit, kontert Nachrichtenagentur-Chefredaktor Wilm Herlyn. Für ihn ist laut dem Artikel eine Polizeimeldung kein PR-Produkt. Michael Ludewig, ebenfalls Mitglied in der DPA-Chefredaktion, sieht die Agentur laut Verdi.de zu einem gewissen Grad als «Transporteur von Informationen». Jedoch habe man aus der Studie auch Schlüsse für die Praxis gezogen. In Zukunft wolle man mehr Hintergründe liefern und die Informationen besser einordnen, so wie es die Kunden anhand der Aussagen von Höhn wünschen. Dafür sei die Untersuchung sehr, sehr hilfreich gewesen.

Jenni kommuniziert für Devolo

Die Zürcher Agentur Jenni Kommunikation hat das Mandat von Devolo gewonnen. Das Aachener Unternehmen hat sich weltweit als Anbieter für Heimnetzwerk-Lösungen etabliert.

Die Zürcher Agentur Jenni Kommunikation hat das Mandat von Devolo gewonnen. Das Aachener Unternehmen hat sich weltweit als Anbieter für Heimnetzwerk-Lösungen etabliert und bietet mittels der HomePlug-Technik den Datenaustausch über hausinterne Stromleitungen. Jenni Kommunikation zeichnet ab sofort für die fachliche Beratung und die Umsetzung der Kommunikationsstrategie für die Schweiz verantwortlich. Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit sei die Fokussierung der Agentur auf ICT und Consumer Electronic gewesen, heisst es in einem Mediencommuniqué.

Die SonntagsZeitung wirbt mit Fliegen und Pudeln

Sonntags ist eine Fliege mehr als eine Fliege und ein Pudel mehr als ein Pudel. Das kommunizierte die SonntagZeitung vergangenen Sonntag mit einer einseitigen, gefolgt von einer doppelseitigen Anzeige. Die NZZ am Sonntag hats gefreut.

Sonntags ist eine Fliege mehr als eine Fliege und ein Pudel mehr als ein Pudel. Das wollte die SonntagZeitung vergangenen Sonntag mit einer ein- und einer doppelseitigen Anzeigen weismachen – von denen eine in der NZZ am Sonntag die Lesenden verblüffte und die andere auf den eigenen Seiten erschien. In der von Advico Young & Rubicam gestalteten Anzeige (siehe ) wirbt des Schweizers liebste Sonntagslektüre mit allerhand Kuriositäten, die es in ihr anscheinend zu lesen gibt und dazu mit dem Slogan «Zeit zum Entdecken. SonntagZeitung». Drei Anzeigenseiten über Fliegen drucken zu dürfen – der NZZ am Sonntag wird’s recht gewesen sein.

Schweizer Fernsehen verliert Werbekunden

Beim Schweizer Fernsehen (SF) muss der Gürtel enger geschnallt werden. Der Grund: Knapp 9 Prozent weniger Werbeaufkommen seit Anfang Jahr schlagen ein erhebliches Loch in die Budgets. Kommt nun die nächste Sparrunde?

Beim Schweizer Fernsehen (SF) muss der Gürtel enger geschnallt werden. Der Grund: Knapp 9 Prozent weniger Werbeaufkommen seit Anfang Jahr schlagen ein erhebliches Loch in die Budgets. 16 Millionen Franken fehlen in der Kasse. Dies berichtet die SonntagsZeitung unter Bezugnahme auf Daten des Zürcher Forschungsdienstes Media Focus. 
Bei SF 1 ist der Rückgang am grössten und macht fast 17 Prozent aus. Der zweite Kanal legte dank Olympia und Fussball-WM zwar rund ein Drittel zu, kann aber das Loch nicht stopfen. Brisant an den Daten ist insbesondere die Tatsache, dass das gesamte Werbeaufkommen in der Schweiz in Vorjahresvergleich rund 4 Prozent gestiegen ist und die Konjunktur gut ist. Nun sucht die Konzernspitze der SRG nach Lösungen. 
Schlechtes Programm? Abwanderung zu den Privatsendern?  
Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre begründete den Rückgang mit dem Wegfall der beiden Coop-Werbesendungen. Doch Coop dementiert, ihr TV-Werbebudget sei praktisch unverändert, es werde mehr in Spots investiert. Verantwortlich gemacht werden auch die schlechtere Programmqualität und das Fehlen erfolgreicher Sendungen. Werbekunden seien durch die vielen Wechsel im Unterhaltungsprogramm verunsichert. Und das Geld fliesst zu den Privatsendern, die sich über 22 Prozent mehr Werbegelder freuen. Die Schweizer Werbefenster der ausländischen Stationen legten um 12 Prozent zu.
 
In der Sparrunde ist vor der Sparrunde  
Derzeit ist die SRG an der Umsetzung des 80-Millionen-Sparprogramms. Von der SonntagsZeitung befragt, schliesst SRG-Chef Armin Walpen eine zusätzliche Sparrunde nicht aus. Auch werde überprüft, ob bei der laufenden Sparrunde zusätzliche Massnahmen notwendig seien. Das hänge von der Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben ab, sagte Walpen. Die SonntagsZeitung nimmt diese Daten ferner zum Anlass, die Erhöhung der Radio- und Fernsehgebühren zu prognostizieren. Der SRG-Verwaltungsrat habe versprochen, dass die Jahresgebühr nicht mehr als 45 Franken steigen werde. Der Bundesrat befindet im Februar über dieses Thema.

Studie: Geiz ist out beim Onlineshopping

Die Studie «E-Shopping was Kunden wirklich wollen» der Hamburger Novomind in Zusammenarbeit mit Wiwo.de und Handelsblatt.com wollte es wissen: Was sind die entscheidenden Kriterien der Kunden bei der Auswahl eines Online-Shops?

Die Studie «E-Shopping was Kunden wirklich wollen» der Hamburger Novomind in Zusammenarbeit mit Wiwo.de und Handelsblatt.com wollte es wissen: Was sind die entscheidenden Kriterien der Kunden bei der Auswahl eines Online-Shops? Die Studie befragte von Mai bis Juni 2006 506 Endkunden in Deutschland.
 
Das Ergebnis überraschte. Nur 126 Prozent sehen im niedrigsten Preis das entscheidende Kriterium bei der Auswahl eines Online-Shops. Das wichtigste Kriterium ist die Ausgestaltung des Service: Dreiviertel der 506 Befragten legen Wert auf gute Lieferkonditionen. Ebenfalls wichtig sind Geldtransfer und Bezahlverfahren. 65 Prozent stellen überdurchschnittlich hohe Anforderungen an die Sicherheit.
 
Vor allem auf praktische Erfahrungen setzen der Studie zufolge die Frauen. 39 Prozent setzten auf einen Anbieter, der von Bekannten empfohlen wurde oder bei dem die eigene Erfahrung gut war. Bei den Männern stand eher das beste Preis-Leistungsverhältnis im Vordergrund.
 
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