Ex-InfoWeek-Chefredaktor lanciert Inhalte.ch

Daniel Meierhans, der ehemalige Chefredaktor des ICT-Fachmagazins InfoWeek, hat mit Inhalte.ch eine neue Anlaufstelle für Inhalte aus den Bereichen ICT und Wissenschaft lanciert.

Daniel Meierhans, der ehemalige Chefredaktor des ICT-Fachmagazins InfoWeek, hat mit Inhalte.ch eine neue Anlaufstelle für Inhalte aus den Bereichen ICT (Information and Communication Technology) und Wissenschaft lanciert. Das Angebot reicht von journalistischen Arbeiten über Ghostwriting und Kommunikationsberatung bis zu Moderationen und Referaten. Ziel von Inhalte.ch ist es, mit der Zeit zu einer eigentlichen Content-Agentur heranzuwachsen, erklärt Meierhans. Daher soll in den nächsten Monaten das Angebot durch eine Vernetzung mit anderen qualifizierten ICT- und Wissenschaftsjournalisten laufend ausgebaut werden.

Swiss Adex: Der Jahresendspurt hat begonnen

Nach der Sommerpause ist vor dem Jahresende – die Klickpreise für Google AdWords sind im September erstmals seit Juni wieder gestiegen. Auch die Anzahl der gebuchten Werbeplätze hat zugenommen und das Niveau vom Frühjahr wieder erreicht.

Nach der Sommerpause ist vor dem Jahresende – die Klickpreise für Google AdWords sind im September erstmals seit Juni wieder gestiegen. Auch die Anzahl der gebuchten Werbeplätze hat zugenommen und das Niveau vom Frühjahr wieder erreicht. Für Angelink yourposition das Indiz, dass der Jahresendspurt begonnen hat. Im September investierten die Branchen Unterhaltungselektronik und die Werbe- und Kommunikationsbranche stark in dieses Werbemedium. Bei der Unterhaltungselektronik stiegen die Klickpreise um fast 40 Prozent und auch die Anzahl der Werbeplätze stieg um 20 Punkte. Die Tourismusbranche ist auf eine andere Art und Weise gefordert: Denn im September stammten Dreiviertel der gebuchten Anzeigen aus dem Ausland.
Der monatlich publizierte Swiss Adex von Angelink yourposition misst, wie sich Suchmaschinenmarketing mit Google AdWords in der Schweiz entwickelt. Sämtliche Preisangaben stützen sich auf die Klickpreise, die Google potenziellen Werbekunden online offeriert.

Blocher verzichtet auf Klage gegen TSR

Ende des Schweizer Karikaturenstreits: Justizminister Christoph Blocher will nicht gegen das Westschweizer Fernsehen TSR und die Karikaturen in der Sendung «Infrarouge» klagen. Er werde jedoch nicht mehr in solchen Sendungen auftreten.

Justizminister Christoph Blocher will nicht gegen das Westschweizer Fernsehen TSR und den Karikaturen in der Sendung «Infrarouge» klagen. Er werde jedoch nicht mehr in solchen Sendungen auftreten, wurde am Dienstag von seinem Sprecher Livio Zanolari der SDA mitgeteilt. Blocher hatte sich an den Karikaturen von Philippe Becquelin gestossen, die seine Aussagen zum Asyl- und Ausländergesetz illustrierten (siehe
). Sie wurden während des Interviews mit Blocher produziert und eingeblendet. Damit hatte nun auch die Schweiz ihren Karikaturenstreit und das Welschland wegen der Überreaktion des Ehepaars Blocher seine Lachnummer. Denn Blocher hatte tatsächlich verlangt, die Sendung zu ändern (siehe ). Keine Karikaturen und Bilder mehr Auch die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI) und der Presserat werden von Blocher nun nicht bemüht. Sie hätten zudem wenig Chance auf Erfolg: Nur wenn die Karikaturen ehrverletzend oder beleidigend gewesen wären, wäre diese Instanzen tätig geworden. Blocher und seine Gattin hatten die Karikaturen als stark fremdenfeindlich angeprangert. Dadurch sei der Eindruck entstanden, dass dieser fremdenfeindliche Inhalt mit der Haltung Blochers übereinstimme. Von Seiten Zanolaris heisst es, dass es nicht korrekt gewesen sei, dass Blochers Aussagen durch Bilder manipuliert worden seien. Blocher werde deshalb nicht mehr an Sendungen teilnehmen, in denen seine Aussagen von fremdenfeindlichen Bildern oder Karikaturen begleitet werden.

Sony Ericsson setzt auf Emotion und Farbe

Sony Ericsson präsentiert sich zum fünfjährigen Firmenjubiläum in einem neuen kräftig farbigen Look.

Sony Ericsson präsentiert sich zum fünfjährigen Firmenjubiläum in einem neuen Look. Im Zentrum steht dabei das grüne Firmenlogo. Dieses wird künftig in einer kräftig farbigen Umgebung von einer kurzen, prägnanten Botschaft umrahmt. Fokussiert wird auf Emotionen, die Handynutzer haben können und damit auf die Herstellung einer Beziehung zum Betrachter. Sony Ericsson will sich damit von anderen Herstellern absetzen, wie das deutsche Branchenmagazin Werben & Verkaufen berichtet. Nicht Technologie ist Thema: Die Botschaft beginnt immer mit dem «Ich» – gefolgt vom Logo – und schliesslich einer Botschaft, die sich auf etwas bezieht, das die individuelle Person liebt, schätzt oder für das sie sich begeistert. Die von der internationalen Markenagentur Wolff Olins entwickelte neue Identität wird ab Oktober 2006 eingeführt. Entwickelt wurde die Kampagne von der neuen Leadagentur von Sony Ericsson, Saatchi & Saatchi in London.

Augen zu und Ohren auf für Radio Blindbild

Blinde und Sehbehinderte gestalten am 15. Oktober 2006 gemeinsam mit sehenden Menschen eine Spezialsendung zum «Tag des Weissen Stockes». Das Projekt von Verein Klipp Klang Radiokurse heisst Radio Blindbild.

Blinde und Sehbehinderte gestalten am 15. Oktober 2006 gemeinsam mit sehenden Menschen eine Spezialsendung zum «Tag des Weissen Stockes». Das Projekt von Verein Klipp Klang Radiokurse heisst Radio Blindbild und findet bei Toxic.fm in St. Gallen, Radio X in Basel, LoRa in Zürich, RaBe in Bern und Kanal K in Aarau statt.Am Projekt Radio Blindbild sind 22 blinde und sehbehinderte Menschen beteiligt. Ihre Spezialsendung umfasst kulturelle Beiträge und persönliche Reportagen, aber auch konkrete Tipps für Sehende im Umgang mit ihren blinden oder sehbehinderten Mitmenschen. Mit Radio Blindbild soll die Integration blinder und sehbehinderter Menschen in die Gesellschaft durch Erweiterung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten und Verbesserung ihrer beruflichen Perspektiven am Radio verbessert werden, heisst es in einer Mitteilung. Im Herbst 2006 wurde eine Pilotgruppe in einem speziell konzipierten Grundkurs Radiojournalismus ausgebildet. Aufgrund dieser Erfahrungen wird Klipp & Klang das reguläre Kursangebot im 2007 für blinde und sehbehinderte Radiomacher öffnen.
Das Projekt wird unterstützt vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, verschiedenen Kantonen und den grossen Schweizer Blindenorganisationen. Als wichtiger Kooperationspartner fungiert Radio Blind Power, ein Webradio von blinden und sehbehinderten Jugendlichen.
Der weisse Stock macht symbolisch darauf aufmerksam, dass eine Person blind oder sehbehindert ist. Er gewährt blinden und sehbehinderten Fussgängern im Strassenverkehr den Vortritt, sowohl neben wie auf dem Fussgängerstreifen. Am Internationalen Tag des Weissen Stockes wird in einer gemeinsamen Aktion mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU gezeigt, was der weisse Stock bedeutet.

Swissfriends.ch lässt User für sich werben

Das Online-Dating-Portal Swissfriends.ch will mit einem verstärkten Auftritt ihren Bekanntheitsgrad in der Deutschschweiz steigern.

Das Online-Dating-Portal Swissfriends.ch will mit einem verstärkten Auftritt ihren Bekanntheitsgrad in der Deutschschweiz steigern. Erreichen will das Unternehmen sein Ziel mit einer Plakat- und TV-Kampagne, für die echte User des Portals Modell gestanden sind. Auf das Casting, das auf der eigenen Website ausgeschrieben wurde, haben sich innert kürzester Zeit 250 Interessierte gemeldet. 15 davon sind nun auf Plakaten rund um Zürich und in TV-Spots auf SF1, SF2 und RTLII zu sehen. 
In der Kampagne setzt das Unternehmen, an dem auch Edipresse beteiligt ist, auf User-Testimonials, die Erwartungen und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Dating-Plattform preisgeben. Für die Plakat-Kampagne zeichnet die Lausanner Kreativagentur Didwedo verantwortlich. Die TV-Spots wurden von Element P, der Filmproduktionsfirma mit Sitz in Biel, realisiert. Unterstützt wird der Werbe-Mix auch von Online-Inseraten. Derzeit nutzen rund 90’000 Personen die schweizweit einzige viersprachige Online-Dating-Plattform, wie es in einer Mitteilung heisst.

Lovely tanzt neu auch auf der SMP-Seite

Die Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP hat einen neuen Internetauftritt. Ab sofort tanzt die berühmte Werbekuh Lovely auch videoanimiert durchs Web.

Die Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP hat einen neuen Internetauftritt. Ab sofort tanzt die berühmte Werbekuh Lovely auch videoanimiert durchs Web und gibt eine Vielzahl an Informationen zur Milch und zur SMP. Auch präsentiert sie Ernährungsinformationen, Rezepte und Hilfsmittel für Milchproduzenten sowie Artikel und Games. Die SMP ist seit 1996 mit Lovely online. Seit neustem surft man an der Seite der Milchkuh jedoch müheloser durchs Netz, heisst es in einer Medienmitteilung. Neben der neuen und übersichtlicheren Navigation soll eine effiziente, benutzerfreundliche Suchmaschine dabei helfen, das Passende zu finden. Jährlich verzeichnet die Website rund eine Million Besucherinnen und Besucher. Die TV-Spots mit der schwarz-weissen Kuh wurden im Jahr 2005 rund 350’000 Mal herunter geladen. Seit August 2006 betreut die Agentur Ruf Lanz die Kampagne (siehe
).

Edipresse lanciert in Rumänien Viva! Biografii

Der osteuropäische Markt ist ein Wachstumsmarkt. Anfang Oktober ergänzt Edipresse Rumänien den Celebrity-Titel Viva! mit einer drei Mal jährlich erscheinenden Publikation Viva! Biografii.

Der osteuropäische Markt ist ein Wachstumsmarkt. Anfang Oktober ergänzt Edipresse Rumänien den Celebrity-Titel Viva! mit einer drei Mal jährlich erscheinenden Publikation Viva! Biografii. In dieser werden Biografien rumänischer Berühmtheiten und internationaler Stars und Sternchen präsentiert. Die Auswahl der Biografien hatte die Leserschaft der Website Viva.ro zuvor bestimmt. Das Magazin erscheint in einer Erstauflage von 30’000 Exemplaren und richtet sich an gut ausgebildete, in der Stadt lebende Männer und Frauen von 25 bis 45 Jahren, die über ein gute Einkommen verfügen und sich in Sachen Lifestyle inspirieren lassen wollen. Zusammen mit dem Magazin wird auch eine DVD vertrieben. Die Lancierung erfolgt mittels eines grossangelegten Events. Die Kampagne umfasst Inserate, Radiospots, Online- und POS-Massnahmen. Edipresse Rumänien ist ein Joint-Venture des Westschweizer Verlagshauses Edipresse und Axel Springer und gibt in Rumänien bereits 15 Magazine heraus.

Zu guter Letzt: Per Casting-Show in den Weltraum

Bis jetzt kam man mit einer Casting-Show ins Fernsehen oder erhielt einen Job, und das war gut so. In Zukunft kann man sich aber auch um einen Trip ins All bewerben.


Bis jetzt kam man mit einer Casting-Show ins Fernsehen oder erhielt einen Job, und das war gut so. In Zukunft kann man sich aber auch um einen Trip ins All bewerben – zumindest in Grossbritannien. Dort plant die Virgin-Firmengruppe des britischen Milliardärs Richard Branson ein kommerzielles Raumfahrtprojekt namens Virgin Galactic, der 2009 den kommerziellen Weltraumtourismus einläuten will. Was läge näher, als einige der dadurch entstehenden Kosten mit einer Casting-Show für die zukünftigen Astronauten oder die künftige Astronautin wieder einzuspielen? Wie die britische Zeitung The Guardian berichtete, seien Verhandlungen über das Astronauten-Casting «Astronaut Idol» mit der BBC und mit dem Privatsender ITV am laufen. Gemäss Setting soll die Endauswahl zwischen sechs Kandidaten fallen, die aus aller Welt kommen können. Das Raumschiff soll in der zweiten Hälfte 2007 fertig werden. Falls weitere Mittel beschafft werden müssen, könnte nach dem Start eine zusätzliche Show aus dem Raumschiff nach BigBrother-Vorbild realisiert werden, meint die Werbewoche.

In flagranti visualisiert den PostFinance-Doppelzins

Mit herbstlichen und auffälligen Motiven bewirbt in flagranti, eine der führenden Werbeagenturen im Kanton Bern, eine Aktion von PostFinance.

Mit herbstlichen Motiven bewirbt in flagranti, eine der führenden Werbeagenturen im Kanton Bern, eine Aktion von PostFinance. Privatkunden erhalten von Oktober bis Dezember den doppelten Zins auf jeden Franken, der auf ein Deposito-Konto eingezahlt wird. Die Promotion erfolgt mit Inseraten, auf E-Boards in den grösseren Bahnhöfen, mittels einer Online-Kampagne, Direct Mailing und Flyer und Plakaten in den Poststellen.

EURO 08 mit Marketing-Foul

Die Erlöse aus dem Verkauf von Fanartikeln und Einnahmen aus Lizenzgebühren steigen unaufhörlich. Am meisten boomt das Geschäft beim Fussball und klar, muss jeder Grossevent auch hier sein Maskottchen haben.

Die Erlöse aus dem Verkauf von Fanartikeln und Einnahmen aus Lizenzgebühren steigen unaufhörlich. Am meisten boomt das Geschäft beim Fussball und klar, muss jeder Grossevent auch hier sein Maskottchen haben. Der neuste Wurf sind die offiziellen Maskottchen der UEFA Fussball-Europameisterschaft EURO 08. Seit dem 27. September ist bekannt: Es gibt zwei Maskottchen, weil die Spiele in Österreich und der Schweiz stattfinden. Und: Sie stammen aus dem Hause Warner Brothers. Nicht bekannt ist allerdings der Name für die fussballgerecht gekleideten Kerlchen, die es laut UEFA-Aussagen nicht des Geldes wegen, sondern wegen der Reklame und Kommunikation für die EURO 08 gibt. Bei der letzten Europameisterschaft in Portugal konnte durch die Vermarktung der kommerziellen Rechte allerdings ein Betrag von 180 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Sei’s wie es sei: Damit die beiden Kerlchen sich in die Herzen des Publikums schleichen, wird bei McDonalds in der Schweiz und in Österreich und auf der Website der EURO 08 bis am 8. Oktober 2006 nach den richtigen Namen gesucht: Abgestimmt werden kann zwischen «Zagi und Zigi», «Flitz und Blitz» und «Trix und Flix».
Es seien bewusst Phantasiegestalten und –namen ausgesucht worden, heisst es. Vielleicht hätte man aber doch besser noch eine lokale Kommunikationsagentur in die Namensfindung involviert. Denn der Vorschlag «Zigi» (schweiz. Abkürzung für Zigarette) erscheint im Hinblick auf den Jugendschutz bei sportlichen Grossveranstaltungen mehr als missglückt.

D’sign Bringold & Cueni verleihen Wernli neuen Look

Die in Biel-Benken domizilierte Agentur D’sign Bringold & Cueni hat der Guetzli-Firma Wernli ein Redesign verpasst.


Die in Biel-Benken domizilierte Agentur D’sign Bringold & Cueni hat der Guetzli-Firma Wernli ein Redesign verpasst. Ausschlaggebend für den Schritt war der Wunsch, das Markenbild des über 100-jährigen Unternehmens zu modernisieren und internationaler zu gestalten.
 
Das Redesign umfasste alle Gestaltungsebenen, vom Logo über die Produktverpackungen bis
hin zu den Salesfoldern. Das neue Wernli-Signet soll mehr Prägnanz ausstrahlen, heisst es in einer Pressemitteilung. Die traditionelle «Petit Beurre»-Biscuit-Form ist erhalten geblieben, jedoch zeichnet sie sich neu über dreidimensionale Tiefe aus und hat nun die Anmutung eines edlen Emailschildes. Die Wortmarke im Logo hat Gesellschaft durch das Schweizerkreuz sowie durch die Aussage «Tradition Suisse» erhalten. Diese soll die Swissness unterstrichen.
 
Bei der Gestaltung der Packungen der mehr als 25 Produkten konzentrierte sich D’sign Bringold & Cueni, die Wernli-Hausfarben und die Farbverläufe aufzufrischen. Eine weiche Welle in Rot vor beige strukturiertem Hintergrund verleiht dem Auftritt schwungvolle Eleganz. Eingebettet in die wellige Form treten die Biscuits als Teaser hervor. Abgerundet wurde das Redesign durch Salesfolder, die das Unternehmen, sein Sortiment in Standardpackungsgrösse und die «reisefreudige» Pocket Linie präsentieren.
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