Edipresse baut Internet-Geschäft aus

Das Westschweizer Verlagshaus Edipresse invesiert ins Internet-Geschäft und beteiligt sich mit 20 Prozent an Virtual Network. Die beiden Unternehmen werden eine gemeinsame Vermarktungsgesellschaft ins Leben rufen.

Die Beteiligung von Edipresse wird per Januar 2007 wirksam, heisst es in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur SDA. Angaben zum Kaufpreis wurden keine gemacht. Edipresse hat aber die Option, die Beteiligung bis 2010 auf 40 Prozent aufzustocken. Die gemeinsame Vermarktungsgesellschaft soll Romandie Online heissen und sich auf den Westschweizer Markt konzentrieren. Mit dieser Massnahme verspricht man sich eine Vergrösserung des Anteils am Online-Werbekuchen. Romandie Online wird insgesamt 16 Websites vermarkten, unter anderem Lematin.com und 24heures.com.

Coop schlägt Migros in der Gunst des Kunden

Im Wettbewerb um die Gunst der Kunden liegt Coop um eine Nasenlänge vor der Migros. Dies zeigen Marktforschungszahlen der IHA GfK, die der SonntagsZeitung vorliegen.

Im Wettbewerb um die Gunst der Kunden liegt Coop um eine Nasenlänge vor der Migros. Dies zeigen Marktforschungszahlen der IHA GfK, die der SonntagsZeitung vorliegen. Der Gesamtmarkt für die Bereicht Köroperpflege, Lebensmittel und Reinigungsmittel sei in den ersten 8 Monaten des Jahres um über 3 Prozent gewachsen. Dies wurde unter anderem durch die Korrektur des Hochpreisimages erreicht, durch die zahlreichen Preisreduktionen und die Billiglinie «Prix Garantie». Coop will die Gewinne weiter steigern und dies durch Kosteneinsparungen bei den Lieferanten erreichen. Ab Januar sollen 3 Prozent weniger bezahlt werden – den eigenen Preisdruck gibt Coop damit an die Lieferanten weiter. Der Markenartikelverband Promarca hat protestiert, nicht die Markenartikelherstellen sollen blechen, wenn Coop über seine Billiglinien und Eigenmarken wachse. Und weiter sei zu befürchten, dass auch andere Schweizer Händler in das Lied einstimmten, zulasten der Schweizer Markenartikelhersteller.

Zu guter Letzt: Boulevard dient Fankontrolle

Die Bevölkerung werde während der Fussball-Europameisterschaft EURO 08 in einem Ausnahmezustand leben müssen. Deshalb wird in Basel ein 3,2 Kilometer langer Fan-Boulevard eingerichtet.

Die Bevölkerung werde während der Fussball-Europameisterschaft EURO 08 in einem Ausnahmezustand leben müssen. Deshalb wird in Basel ein 3,2 Kilometer langer Fan-Boulevard eingerichtet, der den Badischen Bahnhof durch die Innenstadt zum SBB Bahnhof erstreckt. Fans ohne Tickets sollen auf mehreren Plätzen die Spiele auf Grossbildschirmen verfolgen können. Gerechnet wird mit täglich 50’000 Fans. Der Fan-Boulevard soll markant markiert werden, mit Überdachungen, Hängetüchern und Attraktionen. Das Ganze soll fünf bis zehn Millionen Franken kosten – und das dürfen Sponsoren finanzieren. Einer der grossen Vorteile steht aber schon jetzt für den Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass fest: Während des Fussball-Ausnahmezustands bestehe erhöhter Sicherheitsgrundbedarf. Dank des Fan-Boulevards würden sich die Fans auf kontrollierten Bahnen und Plätzen bewegen.

Neue Mitarbeiter bei der Werbeanstalt Schweiz

Die Zürcher Agentur Werbeanstalt hat zwei neue Mitarbeiter: Manuela Kern und Thilo Capodanno.

Die Zürcher Agentur Werbeanstalt hat zwei neue Mitarbeiter: Manuela Kern und Thilo Capodanno.  
Die bisherige Kommunikationsleiterin von Messe Schweiz, Manuela Kern, ist neu als Beraterin bei der Werbeanstalt tätig. Ebenso neu in die Anstalt eingetreten ist Thilo Capodanno als Grafiker.

Berner Zeitung startet Tellerwäscher-Blog

Die Wirtschaftsredaktion des Blattes möchte ergründen, ob das amerikanische Klischee der unbegrenzten sozialen Mobilität auch für die Schweiz gilt. So begeben sich zwei Berner Jungunternemer mit einem Start-up auf den Weg vom Tellerwäscher zum Millionär und die Zeitung begleitet sie dabei.

Die Wirtschaftsredaktion des Blattes möchte ergründen, ob das amerikanische Klischee der unbegrenzten sozialen Mobilität auch für die Schweiz gilt. So begeben sich zwei Berner Jungunternemer mit einem Start-up auf den Weg vom Tellerwäscher zum Millionär und die Zeitung begleitet sie dabei.  
Bei dem Start-up handelt es sich um ein Catering Service für gehobene Ansprüche, das im ersten Halbjahr 2007 den operativen Betrieb aufnehmen wird. Alle drei Wochen wird die Berner Zeitung (BZ) über die Entwicklungen im jungen Unternehmen berichten. Dazwischen führen die Tellerwäscher Reto Wampfler und Daniela Perito einen eigenen Weblog, in dem die Jungunternehmer über die Freuden und Leiden angehender Millionäre berichtet, so die Medieninformation der BZ. Der Tellerwäscher-Blog ist das jüngst Kind der beständig wachsenden Weblog-Familie der Espace Medien. 

Greenpeace lanciert Das Kinderbuch für Erwachsene, Teil 2

Während sich die offizielle Seite schwer tut, Griffiges gegen die Klimaveränderung hinzukriegen, steigen die Durchschnittstemperaturen weiter an. Deshalb startet Greenpeace dieses Wochenende den zweiten Teil ihrer CO2-Kampagne.

Während sich die offizielle Seite schwer tut, Griffiges gegen die Klimaveränderung hinzukriegen, steigen die Durchschnittstemperaturen weiter an. Deshalb startet Greenpeace dieses Wochenende den zweiten Teil ihrer CO2-Kampagne.  
Wie die Umweltorganisation meldet, wird der dringliche Appell «Reduce CO2» wiederum mittels verschiedener doppelseitigen Anzeigen unters Volk gebracht. Illustriert wurden diese wieder vom bekannten Künstler, Kinderbuchillustrator und Trickfilmzeichner Rudolf Stüssi. Dramatisiert werden in den kommenden Wochen der Klimawandel und die damit nahenden Katastrophen wie die Zerstörung des Permafrostes, Felsstürze oder das Abschmelzen der Gletscher.

WEMF mit neuem Geschäftsführer

Der Verwaltungsrat der Branchenforschungsorganisation WEMF hat Marco Bernasconi zum neuen Geschäftsführer gewählt. Im März 2007 übernimmt er die operative Leitung vom langjährigen Direktor René Schmutz, der in in Pension gehen wird.

Der Verwaltungsrat der Branchenforschungsorganisation WEMF hat Marco Bernasconi zum neuen Geschäftsführer gewählt. Im März 2007 übernimmt er die operative Leitung vom langjährigen Direktor René Schmutz, der in Pension gehen wird.  
Der 49-jährige Marco Bernasconi wuchs in Schaffhausen und Portugal auf. 1987 schloss er sein Studium an der Universität Zürich in Wirtschaftspsychologie und Publizistik mit Lizenziat ab. Die wichtigsten Stationen in Bernasconis beruflichem Werdegang waren Posten als Marketingleiter bei Rivella und der Helvetia-Patria und als Head of Marketing Communicaitons und Kundensegmentleitung bei der Swisscom. Seit Januar 2005 ist er als Business Development Direktor bei der IHA-GfK tätig.
 
Die Wahl fiel auf Bernasconi, da er mit seinen beruflichen Erfahrungen in Management, Marketing und Markforschung die erforderlichen Fähigkeiten mitbringt. Die WEMF-Leitung ist überzeugt, dass man mit Bernasconi auch in den kommenden Jahren die Herausforderungen des Medien- und Werbemarktes meistern wird, wie es in der entsprechenden Medienmitteilung heisst.

Roger Kuster ist neuer stellvertretender Chefredaktor von TV-Star

Ab Oktober amtet der 32-jährige Kuster als stellvertretender Chefredaktor. Seine bisherige Position des Art Directors übernimmt Andrea Brändli.

Ab Oktober amtet der 32-jährige Kuster als stellvertretender Chefredaktor. Seine bisherige Position des Art Directors übernimmt Andrea Brändli.  
Der ehemalige Primarlehrer startete seine journalistische Laufbahn bei Radio Top als Regionalredaktor. Nach dem Besuch der Ringier-Journalistenschule von 2001 bis 2002 war er vier Jahr Unterhaltungsjournalist in den Ressorts Musik und Fernsehen bei der Glückspost. Seit 2006 war Roger Kuster Art Director bei TV-Star. Diese Position wird nun durch die 30-jährige Andrea Brändli ausgefüllt, die als Art Directorin zuvor schon bei Facts und Meyers und als Grafikerin bei der Schweizer Familie tätig war. Seit Januar 2005 ist sie beim Fernsehmagazin TV-Star.

2. Zurich Film Festival mit grossen Namen

Am kommenden Mittwoch startet das zweite Zurich Film Festival statt. Schauspieler Eddi Marsan (Miami Vice) und Regisseur Neil Burger eröffnen das Happening.

Am kommenden Mittwoch startet das zweite Zurich Film Festival statt. Schauspieler Eddi Marsan (Miami Vice) und Regisseur Neil Burger eröffnen das Happening.  
Im Eröffnungsfilm wird Edward Norton (Fight Club) im hypnotischen Thriller «The Illusionist» von Neil Burger das Publikum fesseln. Auf dem roten Teppich werden gemäss einer Medienmitteilung des Festivals viele prominente Gäste aus Film, Politik, Wirtschaft und Showbranch erwartet: Jessica Schwarz, Oliver Hirschbiegel, Michael Steiner, Melanie Winiger, Mario Fehr, Samir und viele weitere. An der Aftershow Party spielt der junge chinestische Starpianist Yundi Li ein kurzes Konzert. Der Chinese ist der jüngste Preisträger der Geschichte des internationalen Chopin-Wettbewerbs.

Studie: Die Kommtech 06 zeigt rasante Digitalisierung der schweizerischen Haushalte

Mit der neuesten Kommtech-Studie dokumentieren die Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM und die Publica Data die fortschreitende Digitalisierung der Kommunikations- und Unterhaltungstechnologie. Die Befragung wurde in den Monaten Juni in der ganzen Schweiz durchgeführt.

Mit der neuesten Kommtech-Studie dokumentieren die Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM und die Publica Data die fortschreitende Digitalisierung der Kommunikations- und Unterhaltungstechnologie. Die Befragung wurde in den Monaten Juni und Juli dieses Jahres in der ganzen Schweiz durchgeführt.  
Die digitale Aufrüstung der schweizerischen Haushalte schreitet schnell voran. Beispiel Handy: vor einem Jahr benutzen erst knapp ein Drittel der Leute ein Gerät mit eingebauter Organizer-Funktion, heute sind es schon die Hälfte der Befragten. Ebenso verfügen nun mehr als die Hälfte aller benutzten Handys über eine Kamera – 2004 waren es erst 18 Prozent. Bei den 15 bis 26-Jährigen stieg der Anteil von Mobiltelefonen mit Radioempfang von 9 auf 26 Prozent, jene mit eingebautem MP3-Player von 3 auf 23 Prozent. Eine interessante Diskrepanz offenbart sich beim Gebrauch des Internets über das Handy: obwohl die Hälfte der Geräte eine Internetfunktion haben, wird diese nur von drei Prozent auch benutzt. Über das Handy wird auch kaum Radio gehört oder ferngesehen.
 
Fussball-WM führte zum Flachbildschim-Boom Auch im Bereich der Unterhaltungselektronik, vorab im Bildbereich wird eine rasante Entwicklung evident. Der Anteil der Flachbildschirme stieg seit 2004 von 11 auf 20 Prozent, was die Verfasser der Studie unter anderem auf die Fussball-WM zurückführen. Bei den Abspielgeräten hat der DVD-Player den analogen Videoplayer überholt, während bei den Aufnahmegeräten der Videorecorder noch immer vorne liegt, aber auch hier ist die Tendenz zum digitalen Recorder klar. Weiter auf dem Vormarsch befindet sich auch der Breitband-Internetzugang. ADSL und TV-Kabel machen bereits 45 Prozent der Anschlüsse aus, in jungen Haushalten sind es gar 61 Prozent. In diesen Haushalten wird das WWW auch überdurchschnittlich oft für den Download von Musik und Filmen oder zum Radiohören genutzt.

Daniel Fasnacht verlässt Basler Zeitung

Der langjährige Leiter des Lesermarketing der Basler Zeitung verlässt das Blatt. Sein Nachfolger heisst Markus Jörin.

Der langjährige Leiter des Lesermarketing der Basler Zeitung verlässt das Blatt. Sein Nachfolger heisst Markus Jörin. Der 45-jährige Fasnacht war seit 1994 für sämtliche Belange des Lesermarktes wie Auflagenentwicklung, Abo Einzelverkauf, Verkaufsaktionen und Verkaufspromotionen verantwortlich. Nun wird er sich beruflich neu orientieren, wie es in einer entsprechenden Mitteilung der Basler Zeitung heisst. Als sein Nachfolger wurde der 36-jährige Markus Jörin ernannt, der seit August dieses Jahres als Projektleiter Verlagsprojekte bei der Basler Zeitung tätig ist.
 

Redaktionsgebäude der NZZ ab 2008 für alle offen

Im Herbst 2008 werden im Erdgeschoss des NZZ- Redaktionsgebäudes and der Falkenstrasse Ladengeschäfte und ein Restaurant den Betrieb aufnehmen.

Im Herbst 2008 werden im Erdgeschoss des NZZ- Redaktionsgebäudes and der Falkenstrasse Ladengeschäfte und ein Restaurant den Betrieb aufnehmen.  
Wie die NZZ in einer Pressemitteilung schreibt, wurde dem Umbauprojekt nun definitiv zugestimmt. Der geplante Umbau erlaubt es, die Parterre-Räume, in denen bis 1989 die NZZ gedruckt wurde, kommerziell zu nutzen. Sofern die Stadt das Baugesuch gutheisst, wird der Umbau 2007 starten. Im Herbst 2008 sollen dann auf 450′ Quadratmetern Ladenlokale im Bereich der Tramhaltestelle Opernhaus eröffnen. Im gegen den Sechseläutenplatz hin gerichteten Teil des Baus soll ein Restaurant mit 110 Sitzen entstehen, sowie eine Bar/Lounge mit rund 120 Sitz- und Stehplätzen. Die NZZ selbst wird im Erdgeschoss an der Falkenstrasse mit der Inseratenannahme-Stelle und dem Buchverkauf präsent sein.
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