Neue Fernsehzeitschrift an Schweizer Kiosken

Die Schweizer Fernsehwoche startete am Donnerstag an den Schweizer Kiosken. Der Auftritt war bewusst leise, «nur die Mitbewerber wussten, dass wir kommen», sagte Verlagsleiter Rüdiger Hahn gegenüber der Werbewoche.

Die Schweizer Fernsehwoche startete am Donnerstag an den Schweizer Kiosken. Der Auftritt war bewusst leise, «nur die Mitbewerber wussten, dass wir kommen», sagte Verlagsleiter Rüdiger Hahn gegenüber der Werbewoche. Der deutsche Verleger ist in der Schweiz kein Unbekannter. 2004 hatte er TVvier an Ringier verkauft. Wie Hahn weiter ausführte, werden die Werbemassnahmen für die neue Programmzeitung, die helvetisch geprägt daher kommt, demnächst zu sehen sein. Insbesondere sind TV-Spots und POS Massnahmen geplant.
Die neue Programmzeitschrift will den Lesern den grösstmöglichen Nutzwert bieten, erklärt Hahn. Sie besteht aus drei Teilen: Einem redaktionellen Teil von ca. 10 Seiten. Der Mantelteil sei bewusst helvetisch geprägt, betont Hahn. Auf diesen folgt der Programmteil, der 53 TV-Sender und 2 Radiosender umfasst und bei dem auf «extrem schnelle Übersicht» Wert gelegt wurde. Der dritte Teil ist der Unterhaltungsteil, der derzeit noch aus Rätseln und Horoskop besteht. Ein weiterer Ausbau dieses Teils ist geplant, unter Einbezug von Leserwünschen. Ebenfalls im Aufbau befindet sich die Website.

Le Courrier mit neuem Chefredaktor

Am Mittwochabend wurde Fabio Lo Verso zum neuen Chefreaktor der Genfer Tageszeitung Le Courrier ernannt worden. Der Journalist der Tribune de Genève folgt damit auf Marco Gregori.

Am Mittwochabend wurde Fabio Lo Verso zum neuen Chefreaktor der Genfer Tageszeitung Le Courrier ernannt worden. Der Journalist der Tribune de Genève folgt Marco Gregori, das das Amt des Chefredaktors aus familiären Gründen aufgibt. Lo Verso übernimmt das Blatt allerdings in einer schwierigen finanziellen Phase, da sich für 2006 ein Defizit anbahnt, heisst es in der Mitteilung der SDA.

Eigenwerbung mit Ehemaligen

Die linke Wochenzeitung WOZ hat am Mittwoch ihre Jubiläumsnummer den Medien präsentiert. Im Erscheinungsbild der 80er feiert das Blatt den unabhängigen Journalismus, Qualität und sich selbst.

Die linke Wochenzeitung WOZ hat am Mittwoch ihre Jubiläumsnummer den Medien präsentiert. Im Erscheinungsbild der 80er feiert das Blatt den unabhängigen Journalismus, Qualität und sich selbst. Klischees sind wie Mutters Sprichworte: verallgemeinernd und auf subtile Art nervtötend, weil immer wahr irgendwie. Die WOZ bediente sich des Klischees und des Sprichworts zugleich: Schon Wochen vor dem Geburtstag liess sie feierlich die Totgesagte-leben-länger-Hymne anklingen. Und Redaktionsleiterin Susan Boos doppelte anlässlich der Vernissage der Jubelnummer am Mittwoch nach: eigentlich sollte die WOZ schon lange tot sein.
Nun, sie ist alles andere als tot, sondern macht quicklebendig das, was ausgesprochen gut kann: am eigenen Mythos bauen und fundierten Journalismus. Diesen packt sie zum Festanlass in drei Bunde: Los geht es mit der «WOZ-Geschichte», weiter mit «Die grossen Themen» und enden tut das ganze mit den «Karrieren» mit rund zwei Dutzend Portraits ehemaliger Exponenten der Linken.
Die Inhaltsübersicht liest sich wie eine To-Do-Liste für Blattmacher: Zum Auftakt kommt «die reine Wahrheit», gebeichtet vom letzten WOZ-Star und heutigen Tagi-Reporter Constantin Seibt, gefolgt von einem «überraschenden Geständnis» des langjährigen WOZ-Redaktors und Dichters Fredi Lerch. Er erklärt, warum er gar nie ein richtiger Linker war. Es folgen die Emotionen eines Lesers, der sich seit über 20 Jahren über die Zeitung empört, zudem Layoutexpertisen und ein Fotoroman über Sinnkrisen.
Dann die Grossen Themen: Nicaragua, Drittweltliteratur, multinationale Konzerne, Gurkensalat, Geheimarmee und Geschlechterdebatte. In diesem Bund locken auch Interviews, etwa mit der ehemaligen Stadträtin Emilie Lieberherr. Der aktuelle Tagimagi-Chef und Ex-WOZler Res Strehle frönt seinem Fetisch für SVP-Politiker, und so schafft es Christoph Mörgeli sogar in die Jubel-WOZ, weil er Niklaus Meienberg bewundert.
PS: Wer sich übrigens gefragt hat, ob die WOZ auch jüngere Mitarbeiter hat, der sei beruhigt: Ja, doch die mussten das Fest organisieren – und wenn sie ihren Job so gründlich wie die Alten machen, dann geht’s an der Party zum Blatt am nächsten Samstag, 7. Okt. in der Roten Fabrik hoch zu und her. Und höchstwahrscheinlich ohne Herr Mörgeli.

Erster onedotzero_ch award geht an Jasmine Lehmann

Im Rahmen des 2. Zurich Film Festival wurde Mittwoch im Kino Academy erstmals der oneodotzero_ch_award verliehen. Mit dem Preis werden herausragende Schweizer Arbeiten aus den Kategorien Music Videos und Short Films ausgezeichnet. Gewonnen hat der experimentelle «Lauschsicht» von Jasmine Lehmann.

Im Rahmen des 2. Zurich Film Festival wurde Mittwoch im Kino Academy erstmals der oneodotzero_ch_award verliehen. Mit dem Preis werden herausragende Schweizer Arbeiten aus den Kategorien Music Videos und Short Films ausgezeichnet. Gewonnen hat der experimentelle Kurzfilm «Lauschsicht» von Jasmine Lehmann.  
Die Fachjury bestand aus Michel Goldschmidt (Art Director Arte), dem in Los Angeles lebenden Schweizer Regisseur Serge Hoeltschi und Asta Baumöller (Geschäftsführerin VivaTV, Schweiz). Der oneodotzero_ch_award ist mit Sachleistungen im Wert von 10.000.- Schweizer Franken verbunden. Die stolze Gewinnerin kann für diesen Betrag die umfangreiche Infrastruktur des Condor-Filmstudios Bellerive samt 260m2 grossem Bildstudio, Dolby-Surround-Tonstudios, Editsuiten und Drehequipment für zukünftige Projekte nutzen. Condor Films unterstützt onedotzero_ch um qualitativ hoch stehende Talente zu fördern und der Kreativwirtschaft zugänglich zu machen. Weitere Reels von onedotzero werden bis am Sonntag, 8.10.06, in den Zürcher Kinos Frosch und Academy gezeigt. Alle Finalisten sind ab sofort auf www.condorfilms.com abrufbar.

Zwei Schweizer nehmen Platz in der Eurobest-Jury

Am Donnerstag wurde die Jurybesetzung der Eurobest Awards bekannt gegeben. Darunter sind auch die beiden Schweizer Däni Sulzer und Christian Erni.


Am Donnerstag wurde die Jurybesetzung der Eurobest Awards bekannt gegeben. Darunter sind auch die beiden Schweizer Däni Sulzer und Christian Erni. Sulzer ist Creative Director bei Pucci, Sulzer und wird in der Kategorie «TV/Cinema, Print, Outdoor & Radio» jurieren. In den Kategorien «Direct» und «Integrated» ist Christian Erni, Creative Director bei Futurecom Interactive als Kreativrichter mit von der Partie.

Studie: Werbewirksamkeit von Adscreens belegt

Die Schweizerische Post und die IG Adscreen erarbeiteten zusammen mit dem Markforschungsinstitut Le Lab Consuling eine Wirksamkeitsstudie zu dem neuen Medieum. Das Fazit: Adscreens sind effektive Werbeträger.

Die Schweizerische Post und die IG Adscreen erarbeiteten zusammen mit dem Markforschungsinstitut Le Lab Consuling eine Wirksamkeitsstudie zu dem neuen Medieum. Das Fazit: Adscreens sind effektive Werbeträger. Die Messung der Werbewikung wurde anhand einer Postshop-Kampagne durchgeführt. Die Schweizerische Post ergänzte für die Studie ihre Kampagne mit Präsenzen auf allen Adscreen-Netzen diverser Vermarkter und in Kombination mit TV, Wochenzeitungen, Publikumszeitschriften, POS-Plakatierung und Prospekten. Die Erinnerung, die markenkorrekte Zuordnung und die Sympathie zur Kampagne wurde laut IG Adscreen mittels 620 Interviews mit Personen zwischen 15 – 49 Jahren aus der ganzen Schweiz erhoben.
Die Studie zeigt, dass das Medium in der Schweiz flächendeckend ausgebaut ist und gut wahrgenommen wird: Jeder vierte befragte Schweizer erinnert sich, die Postshop-Kampagne auf einem Adscreen gesehen zu haben. Die Schweizer Adscreens lassen sich auf drei hauptsächliche Kategorien aufteilen: Jene am Point of Sale (z.B. Coop Pronto), die an den Points of Interest (z.B. Sportstadien) und die an den Points of Traffic (Bahnhöfe). Die Untersuchung hat zudem gezeigt, dass Adscreens in der Romandie verbreiteter sind und eine leicht höhere Beachtung finden als in der Deutschschweiz, und dass sie bei Männern besonders gut wirken. Ausserdem hat die Studie ergeben, dass sich Adscreens besonders gut zur Generierung von Doppelkontakten eignet.

Italien: Journalisten erneut im Streik 

Italien wird in den kommenden Tagen ein Black Out der Information erleben, denn die Medienzunft streikt. Damit will sie ihren Forderungen im Zusammenhang mit neuen Kollektivverträgen Nachdruck verleihen.

Italien wird in den kommenden Tagen ein Black Out der Information erleben, denn die Medienzunft streikt. Damit will sie ihren Forderungen im Zusammenhang mit neuen Kollektivverträgen Nachdruck verleihen. Am Freitag und am Samstag werden die Italiener keine Zeitung zu ihrem Espresso konsumieren können, denn die Presse steht seit Donnerstag still. Betroffen sind Print- und Onlinemedien sowie Nachrichtenagenturen. Und auch Radio und Fernsehen bieten keine Abhilfe im Informationsnotstand, weil die Journalisten auch dort den Dienst verweigern und Freitag und Samstag kein Programm machen werden, wie die SDA meldet. Bereits vor einer Woche hatten die Medienschaffenden die Arbeit niedergelegt.
 
Seit Monaten liegen in Italien Journalisten und Arbeitgeber im Clinch um eine Erneuerung der Kollektivverträge. Während die Gewerkschaften die geltenden Verträge um ein Jahr verlängern wollen, drängen die Verlage auf Erneuerung. Die Journalistenverbände lehnen dies ab, weil die Vorschläge der Verlage auf ein Produktionsmodell heraus laufe, das die Unabhängigkeit, Qualität und Rechte der italienischen Medienlandschaft schmälere.

CR Kommunikation tritt Leading Swiss Agencies bei

Die Agentur für Kommunikationsberatung und Marketing ist die zweite PR-Agentur, die zum Verband stösst.

Die Agentur für Kommunikationsberatung und Marketing ist die zweite PR-Agentur, die zum Verband stösst.  
Die Cr Kommunikation gehört zu den zehn grössten Agenturen der Schweiz und nun offiziell Mitglied beim Branchenverband der Bsw Leading Swiss Agencies. Sie ist die zweite grosse PR-Agentur, die sich dem Verband anschliesst, nachdem 2003 ein Zusammengehen der Beiden Verbände Bsw und BPRA nicht zu Stande kam.

SF mit September-Marktanteil von 32.9 Prozent

Das Schweizer Fernsehen erreichte im September 2006 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 32.9 Prozent. Das Minus von 2.0 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat ist vor allem auf fehlende Sport-Events zurückzuführen.

Das Schweizer Fernsehen erreichte im September 2006 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 32.9 Prozent. Das Minus von 2.0 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat ist vor allem auf die Championsleague-Teilnahme des FC Thun und die WM-Qualifikationsspiele der Fussball-Nationalmannschaft im September 2005 zurückzuführen. Von Januar bis September 2006 generierte SF einen Jahresmittelwert von 35.1 Prozent. Damit liegt SF 1.7 Prozentpunkte über dem Jahresmittelwert 2005. September 2006 gegenüber September 2005: Rückgang wegen Fussballspielen mit Schweizer Beteiligung im Vorjahr Das Schweizer Fernsehen erreichte im September 2006 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 32.9 Prozent. Dies ist ein Minus von 2.0 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat. Der September 2005 war geprägt von Championsleague-Spielen mit Schweizer Beteiligung und WM-Qualifikationsspielen der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Die hohen Marktanteile, die SF 2005 aufgrund der Sportereignisse vor allem am Hauptabend generieren konnte, fehlen dieses Jahr.
Januar bis September 2006 gegenüber Jahresmittelwert 2005: SF liegt 1.7 Prozentpunkte im Plus Im Vergleich zum Jahresmittelwert 2005 liegt SF in den Monaten Januar bis September 2006 um 1.7 Prozentpunkte im Plus. Während SF im vergangenen Jahr einen Marktanteil von 33.4 Prozent erreichte, liegt der Wert in den Monaten Januar bis September 2006 bei 35.1 Prozent. Hier liegt SF in allen Zeitabschnitten im Plus. Am grössten ist die Zunahme am Vorabend (plus 5.3 Prozentpunkte gegenüber dem Jahresmittelwert 2005).

Zuviel Aufregung um Schweizer TV-Quoten?

Am Mittwoch verschickte Ringier einen Hinweis, dass im TV-Magazin TV2 eine «brisante Enthüllung» veröffentlicht worden ist: Die Fernsehquoten würden nur einen Teil der Zuschauer berücksichtigen. Markus Jedele, Leiter Fernsehforschung bei Mediapulse, stellte sich den Fragen der Werbewoche.

Am Mittwoch verschickte Ringier einen Hinweis, dass im TV-Magazin TV2 eine «brisante Enthüllung» veröffentlicht worden ist: Die Fernsehquoten würden nur einen Teil der Zuschauer berücksichtigen. Dies ist allerdings ein altbekanntes Problem. Lesen Sie hier die Äusserungen der SRG-SSR-Tochter Mediapulse, welche die Fernsehquoten erhebt. Fünf Fragen an Markus Jedele (Leiter Fernsehforschung):
WW: Mediapulse hat bei der Messung von digitalem Kabelfernsehen Probleme. Kann also der Wandel hin zur Digitalisierung überhaupt nicht gemessen werden? Jedele: Es ist richtig, dass wir derzeit bei der Messung des digitalen Kabelfernsehens nicht alle Konstellationen optimal abbilden. Das handelt sich allerdings nur um einen Teil des digitalen Kabelfernsehens, besonders die neuen Boxen der Cablecom, andere Digitalboxen können durchaus gemessen werden. Die Messung des Satellitenempfangs (analog oder digital) – derzeit in gut 10 Prozent der Haushalte- haben wir allerdings voll im Griff. Im Zuge des immer schneller werdenden technologischen Wandels und der immer vielfältigeren Palette digitaler Möglichkeiten sind neue Messgeräte und –Techniken gefordert. Das ist ein Problem, das zur Folge hat, dass die Entwicklung der Messmethoden immer etwas hinter dem Markt herhinkt. Oft wissen wir bei der Markteinführung eines neuen Produkts nicht, ob es sich auch durchsetzt und gemessen werden muss. WW: Was für Anstrengungen werden zur Lösung des Problems getätigt? Jedele: Konkret handelt es sich um die neuen Modelle der Cablecom SetTop-Box, die durch die Messtechnik noch nicht ausgelesen werden kann. Zur Lösung des Problems werden derzeit zwei Wege verfolgt: Zum einen hatte unserer Partnerin für Messtechnik, die Firma Liechti AG, Kontakt mit der Cablecom, um das Problem auf der technischen Ebene zu lösen. Hier sind die Gespräch noch im Gang. Dass solche Kooperationen erfolgreich sein können, zeigt das Beispiel in der Westschweiz. Mit NAXOO besteht beispielsweise ein entsprechender Vertrag mit Datenschutzabkommen. Diese digitalen Boxen können wir nun auslesen. Zum anderen suchen wir aber auch nach einem unabhängigen Weg. Dieser besteht darin, die Kommunikation der Box mit dem Screen auszulesen. Entsprechende Technologie ist in Puerto Rico bereits im Einsatz. Liechti arbeitet derzeit an einer Anpassung für die Schweiz und Österreich. WW: Wie lange könnte es noch dauern bis zur Lösung des Problems? Jedele: Schwer zu sagen. Je nachdem, welcher Weg sich als der erfolgsversprechendste zeigt. Bis zu einem halben Jahr allerdings könnte es bei der unabhängigen Lösung schon noch dauern. WW: Wie sieht die Problematik bei den verschiedenen Aufzeichnungsmethoden von Sendungen aus? Jedele: Den Videorekorder haben wir im Griff. Nachentwickelt werden müssen derzeit Harddisk-Rekorder und DVD-Rekorder. WW: Hat Mediapulse bereits Massnahmen getroffen zur Messung des bald startenden BluewinTV oder von HandyTV? Jedele: Mit BluewinTV fanden bereits Gespräche statt, die sehr positiv verlaufen sind und zuversichtlich stimmen. HandyTV steckt allerdings noch in der Theoriephase. Zwar verfügen die Betreiber über alle entsprechenden Daten, wollen diese aber (noch) nicht preisgeben. Als Alternative wäre eine Adaption der Betriebssoftware der Handys denkbar. 
Kathrin Fischer 

Die Kommunikationsagentur Viva baut Beratung und Redaktion aus

Die Zürcher Agentur hat drei neue Berater und Beraterinnen sowie einen neuen Redaktoren an Bord geholt.

Die Zürcher Agentur hat drei neue Berater und Beraterinnen sowie einen neuen Redaktoren an Bord geholt. 
Seit Anfang September im Beratungsteam dabei ist Prisca Huguenin-dit-Lenoir. Die diplomierte PR-Fachfrau bringt ihr umfassendes Kommunikationswissen und ihre Sprachkenntnisse in verschiedene Projekte ein. Sie ersetzt Christian Kuhn, der nach fünf Jahren bei der Viva auf die Auftraggeberseite wechselt. Ab November wird auch Sarah Käch im Beratungsbereich der Viva wirken. Die ausgebildete PR-Beraterin war zuletzt als Leiterin Kommunikation und Mitglied der Geschäftleitung bei einem nationalen Verband tätig. Carmen Ackermann verstärkt schon seit August als Beratungsassistentin das Viva-Team.
 
Auch die Redaktion bekommt Zuwachs: Per 1. November wechselt Markus Pfanner vom Tages-Anzeiger zur Viva, um zusammen mit dem bisherigen Redaktor Thomas Maag das Dienstleistungsangebot auf diesem Sektor zu erweitern.  
 
 

USA: Top 100 Medienunternehmen legen 6,6 Prozent zu 

Die Top 100 der führenden amerikanischen Medienunternehmen haben 2005 über 268 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Das entspricht einer Zunahme von 6.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Top 100 der führenden amerikanischen Medienunternehmen haben 2005 über 268 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Das entspricht einer Zunahme von 6.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Time Warner führt die Rangliste mit einem Umsatz von über 33 Milliarden Dollar (+0.9 %) weiterhin an, wie aus dem Leading Media Companies  Report des US-Fachmagazin Advertising Age hervorgeht. Zu verdanken habe Time Warner seinen Erfolg einer Internet- und Kabeloffensive.Auf Platz zwei folgt der Kabelanbieter Comcast Corporation mit 22,08 Milliarden Dollar, der damit Viacom verdrängt. Neu befindet sich der letzt jährige Zweite mit einem Umsatz von 8,25 Milliarden auf Rang neun. Dieser Platzverlust resultiert aus der Eingliederung des Unternehmens in die CBS Corporation, welche selbst einen Umsatz von 11,8 Milliarden Dollar erzielte (Platz 7).
Internet stiehlt anderen Medien WerbeeinnahmenAls das ultimative Distributionssystem bezeichnet Ad Age das Internet – wenn nicht schon heute, dann auf jeden Fall in der Zukunft. 14 der 100 Firmen haben 2005 16,92 Milliarden Dollar durch Werbung und Abonnemente eingenommen. Google besetzt den 19. Platz (3,71 Mia.), Yahoo den 21. (3,67 Mia.). AOL aber hat die Nase vorne mit 6,32 Milliarden Dollar.
Im TV-Bereich wurden rund 135 Milliarden Dollar eingenommen. 103 Milliarden stammen aus dem  Kabel Segment, 31,75 Milliarden von Network-Sendern. Die Werbeeinnahmen im Kabelbereich haben sich 2005 zwar nicht verringert, jedoch ging das Wachstum im laufenden Jahr bereits von elf Prozent auf 2,6 Prozent zurück. Die Network-Sender hingegen konnten ihre Einnahmen dafür um 5,4 Prozent steigern – dank der Winter Olympiade und politischer Werbung.
Magazine legen zu Auch die Werbeeinnahmen vom Print wandern langsam ins Internet. 35 Unternehmen konnten in diesem Bereich nur gerade mal 35,68 Milliarden Dollar erreichen, was einem Wachstum von 2,1 Prozent beträgt. Hingegen scheint es den Magazinen ein wenig besser zu gehen. 30 Medienunternehmen erwirtschafteten 20,39 Milliarden Dollar, was einem Plus von sechs Prozent entspricht.
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