LIAA: Walker auch in London mit Fleurop und Amnesty erfolgreich

Am Wochenende sind die Finalisten des London International Advertising Awards bekannt gegeben worden. Die Zürcher Agentur Walker freut sich über zwei Finalplätze.

Am Wochenende sind die Finalisten des London International Advertising Awards bekannt gegeben worden. Die Zürcher Agentur Walker freut sich über zwei Finalplätze: Die TV-Spots der Muttertags-Kampagne von Fleurop, welche in New York bereits einmal Silber und dreimal Bronze gewonnen haben (siehe ), dürfen nun auch in London auf Edelmetall hoffen. Aber auch die Plakatkampagne «Not here, but now» für Amnesty International zählt in London zu den Finalisten, nachdem sie kürzlich in den USA mit Gold und dem United Nations Award ausgezeichnet worden ist.

Jahrbuch der Werbung verlängert Einsendeschluss

Der Econ Verlag hat den Einsendeschluss für den «Jahrbuch der Werbung»-Wettbewerb bis zum 20. Oktober 2006 verlängert.

Der Econ Verlag hat den Einsendeschluss für den Jahrbuch der Werbung-Wettbewerb verlängert. Einsendeschluss für sämtliche Unterlagen ist neu der 20. Oktober 2006. Bis zu diesem Datum können Werbeschaffenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Arbeiten einsenden in den Bereichen «Print», «Kino-/TV-Spots», «Multimedia» sowie «Online-Werbung». Neu hinzu kommen die Kategorien «Ambient Media», «Events» und «Direct Marketing». Außerdem wird dieses Jahr die beste Kampagne zum Thema Fussball-WM 2006 prämiert. 

Capital Communication übernimmt PR/IR für Amitelo 

Die Zürcher Agentur Capital Communication übernimmt für das Technologie-Unternehmen Amitelo ab sofort sämtliche Aufgaben in den Bereichen Public Relations/Investor Relations.

Die Zürcher Agentur Capital Communication übernimmt für das Technologie-Unternehmen Amitelo ab sofort sämtliche Aufgaben in den Bereichen Public Relations/Investor Relations (PR/IR). Damit setzten die beiden Firmen die Zusammenarbeit fort, die seit dem Börsengang von Amitelo vor einem Jahr besteht. Seit dann begleitet Capital Communication das Unternehmen im Bereich Kommunikation. Die Zürcher realisierten den Internetauftritt und unterstützen Amitelo bei der Definition von Corporate Identitiy/Corporate Design sowie bei klassischen Werbemassnahmen.

Günther Grass wirft FAZ Urheberrechtsverletzung vor

Literatur-Nobelpreisträger Günther Grass wirft der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) eine Verletzung des Urheberrechts vor, wie er am Freitag an der Frankfurter Buchmesse sagte. Die Zeitung hält dagegen, sie habe aus öffentlichem Interesse gehandelt.

Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass fühlt sich von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ungerecht behandelt. Grass wirft dem Blatt eine Verletzung des Urheberrechts vor, wie er am Freitag an der Frankfurter Buchmesse sagte. Die FAZ hatte Ende September zwei Briefe von Grass an den früheren Wirtschafts- und Finanzminister Karl Schiller aus den Jahren 1969 und 1970 abgedruckt. Darin appellierte Grass an den SPD-Politiker, seine NS-Vergangenheit offen zu legen. Die von der FAZ abgedruckten Briefe seien ?persönlich? gewesen und hätten nicht publiziert werden dürfen, sagte Grass. Die FAZ hingegen hatte eine von Grass geforderte Unterlassungserklärung nicht unterschrieben und hält das öffentliche Interesse an diesen Briefen dagegen. Aus diesem Grund habe sich die FAZ für eine Veröffentlichung entschieden. Es gehe um die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Person Günter Grass, der die Debatte durch sein verspätetes Bekenntnis, Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein, selbst ausgelöst habe, heisst es auf Seiten der Zeitung. Anders sieht es Grass-Anwalt Paul Hertin. ?Wenn das Schule macht, unveröffentlichte Briefe abzudrucken, dann müsste man allen Schriftstellern und sonstigen Urhebern sowie ihren Erben dringend empfehlen, unveröffentlichte Korrespondenzen umgehend aus allen Archiven abzuziehen.?

SevenOne Media bringt Werbung auf Abruf

Der ProsiebenSat.1-Vermarkter SevenOne Media hat Advertising on Demand (Werbung auf Abruf) ins Leben gerufen. Nutzer wählen selbst, welche Werbung sie sehen wollen.

Der ProsiebenSat.1-Vermarkter SevenOne Media hat Advertising on Demand (Werbung auf Abruf) ins Leben gerufen. Auf der Video-on-Demand-Plattform Maxdome können Werbekunden zwischen verschiedenen Paketen zur Vermarktung ihrer Produkte wählen. Im Mittelpunkt eines der angebotenen Pakete steht Advertising on Demand. Die Werbekunden können neue Formate wie etwa Testberichte, Unternehmens-, Kurz- und Imagefilme auf Maxdome online stellen und die Zuschauer entscheiden selbst, ob und was davon sie sich ansehen. Die Downloads der Werbeschaltungen sind für den Nutzer gratis. Die Werbekunden bezahlen nach Anzahl der Downloads, ähnlich wie Internetportale Anzeigenschaltung per Mausklick verrechnen. Besonders höherwertige Produkte aus dem Elektronik- oder Unterhaltungsbereich werden über das Portal beworben.

England: Online-Werbung bald vor Printwerbung

Online Werbung ist dieses Jahr in Grossbritannien im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gewachsen. Experten gehen davon aus, dass Online-Werbung die Printwerbung noch vor Jahresende überflügeln wird.

Online Werbung ist dieses Jahr in Grossbritannien im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gewachsen, wie das Interactiv Advertising Bureau http://www.iab.net mit der Halbjahres-Studie zu Online-Werbeumsätzen belegte. Experten gehen davon aus, dass der Online-Werbebereich bis Jahresende die Werbeumsätze im Print-Bereich überholen wird. Unbeliebte Pop-Up-Werbung Splittet man die Online-Werbung in seine einzelnen Segmente auf, so entfallen 57,7 Prozent des erwirtschafteten Umsatzes auf Suchwerbung. Einen Anteil von 23,5 Prozent nimmt Bildschirm bezogene Werbung, wie etwa Banner oder Pop-Ups, ein. Weitere 17,7 Prozent entfallen auf Kleinanzeigen. Stark verloren im Bereich der Bildschirm bezogenen Werbung haben jedoch Pop-Ups: Konnten sie 2005 noch einen Segmentanteil von etwa neun Prozent halten, fallen sie im ersten Halbjahr 2006 auf 0,7 Prozent zurück.
Online-Werbung hat derzeit am britischen Werbemarkt einen Anteil von 10,5 Prozent (917 Mio. Pfund) und liegt damit knapp hinter den Printmedien mit 11,4 Prozent. Der Anteil von Online-Werbung ist doppelt so gross wie jener der Aussenwerbung und dreimal grösser als der von Radiowerbung. Fernsehwerbung kommt in diesem Jahr auf einen Segmentanteil von 22,7 Prozent.

SRG wünscht Gebührenerhöhung um 8 Prozent

Die SRG hat beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ihren Finanzbedarf bis 2010 angemeldet. Dieser würde eine Gebührenerhöhung um 8 Prozent bedeuten. Gegen eine Erhöhung sind die bürgerlichen Parteien.

Der Bundesrat entscheidet Anfang 2007 über die Höhe der SRG-Gebühren, die von April an gelten. Die SRG hat beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ihren Finanzbedarf bis 2010 angemeldet. Dieser würde eine Erhöhung der Radio- und TV-Empfangsgebühren um 8 Prozent bedeuten. Infolge Neuregelung des Gebührensplitting im neuen Radio- und TV-Gesetz (RTVG) kommen knapp 40 Millionen Franken Mindereinnahmen auf die SRG zu. Die SRG rechnet mit 60 bis 70 Millionen Mindereinnahmen infolge Wegfall von Sponsoring- und Werbegeldern aufgrund der Neuregelungen im RTVG. Die SRG macht zudem höhere Kosten für die Übertragungen von Sportveranstaltungen und die Teuerung geltend, berichtet die NZZ am Sonntag.
 
Einwände der bürgerlichen ParteienBei den bürgerlichen Parteien würde die Gebührenserhöhung allerdings schlecht ankommen. Die NZZ am Sonntag lässt Vertreter von SVP, CVP und FDP zu Wort kommen, die sich gegen eine Gebührenserhöhung äussern. Verständnis für die SRG bringt einzig der angefragte SP-Vertreter auf.
Seitens SRG wird darauf hingewiesen, dass der Finanzbedarf ehrlich und transparent aufgezeigt worden ist. Zudem sei die SRG daran, 80 Millionen Franken einzusparen. Weitere Sparrunden könnten folgen – denn das Schweizer Fernsehen muss Einbussen bei den Werbegeldern in Kauf nehmen (siehe
). Es komme aber nicht in Frage, einen möglichst hohen Finanzbedarf anzumelden, um dann wenigstens eine kleine Gebührenserhöhung zu erreichen, sagte SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Bernard Münch gegenüber der Zeitung. Es liegt im Ermessen des Bundesrats, die Höhe der Gebühr festzulegen.

Zu guter Letzt: Echte News und ihre Parodie

Die «Daily Show with Jon Stewart» ist eine ungeheuer populäre Persiflage der klassischen Newssendung. Jon Stewart selbst gibt den Anchorman und ist dabei überzeugender als manches Original.

Die «Daily Show with Jon Stewart» ist eine ungeheuer populäre Persiflage der klassischen Newssendung. Jon Stewart selbst gibt den Anchorman und ist dabei überzeugender als manches Original. Seit den Wahlen 2004 jammern die Experten, dass ganze Heerscharen von Zuschauern «Daily Show with Jon Stewart» den seriösen Abendnews vorziehen. Die Sorge ist nun, dass hier eine mit Ironie durchtränkte Generation heran wächst, die der politischen Presse das Desinteresse und den Zynismus nur so um die Ohren haut. Schlimmer noch, diese Leute, so wird befürchtet, werden so unbeteiligt und sorglos sein, weil sie falsch informiert werden – durch eine Comedy-Show, die sie für glaubwürdiger halten als die echten News.
Die Studie von Julia R. Fox, einer Assistenzprofessorin für Telekommunikation an der Indiana University zeigte nun, weshalb die Show fast über Gebühr funktioniert: sie hat Substanz, sie ist eine legitime Informationsquelle. Allein die Gäste: der pakistanische Präsident Musharraf plauderte in der Sendung über sein neues Buch, Bill Clinton nahm Platz auf dem «Seat of Heat». Begehrte Talkgäste wie der ehemalige und sehr skandalträchtige Gouverneur von New Jersey erteilte dem Übertalker David Letterman eine Absage, nur um bei Jon Stewart aufzutreten.
Julia Fox wollte es genauer wissen, wie das so ist mit der Substanz, deshalb führte sie eine sekundengenaue vergleichende Analyse von traditionellen Newssendungen und der Show von Jon Stewart durch. Diese Messungen ergaben, dass die die Parodie zwar durchwegs mehr Humor als Substanz bietet – nur: die gleichen Messungen zeigten ebenso, dass herkömmliche Newssendungen oft mehr Hype als Substanz ausstrahlten. Und beim durchschnittlichen Anteil von Video- und Audiosubstanz unterschieden sich die echten News kaum von der Parodie.
Was ist die Moral der Geschichte? Geht es um Information, sollte man sich nie – NIE – auf nur eine Quelle verlassen. Frau Professorin Fox auf jeden Fall meint nach Durchführung der Studie, dass man sich über beide Informationsquellen gleichermassen Sorgen machen muss – denn sie sind beide nicht besonders gehaltvoll.

Cailler mit 30 Prozent weniger Umsatz

Die Neupositionierung der Edelschoggi Cailler war für Nestlé ein Flopp. Die Umsätze bis Ende August liegen knapp 30 Prozent unter denen des Vorjahres. Nun geht es aber ums Weihnachtsgeschäft und die Eroberung der ausländischen Märkte.

Die Neupositionierung der Edelschoggi Cailler war für Nestlé ein Flopp. Die Umsätze bis Ende August liegen knapp 30 Prozent unter denen des Vorjahres. Und entasprechen damit der anfänglichen Entwicklung nach der Neulancierung (siehe ). Das zeigen die neusten Marktzahlen von AC Nielsen, wie die NZZ am Sonntag berichtet. Laut der Zeitung hätten die Konsumenten die Preiserhöhung von rund 8 Prozent und die neue PET-Verpackung nicht akzeptiert. Doch auch das fehlen der Traditionsschoggi in den Regalen von Denner schlägt zu Buche. Denner hatte die Preiserhöhung nicht akzeptiert und war nicht mehr beliefert worden (siehe
). Nun geht es für Nestlé darum, bei Denner wieder geführt zu werden. Einzelheiten zu den laufenden Gesprächen wurden jedoch nicht öffentlich Stellung bezogen. Nicht zufrieden mit Cailler ist man auch bei Coop. Dort erfüllt die Schoggi die Umsatzerwartungen nicht. Doch hier wie bei Nestlé setzt man aufs Weihnachtsgeschäft. Ende Oktober sollen deshalb ein Premium-Produkt im obersten Preissegment und weitere Innovationen lanciert werden. Ebenfalls reagiert wird seitens Nestlé auf die kritisierten PET-Verpackungen. Deren Gewicht werde nun stark reduziert.
Die Schweiz als Testlauf Der Relaunch in der Schweiz ist der Testlauf für den internationalen Markt. Der Ausbau des Auslandgeschäfts geniesst bei Callier oberste Priorität. Die Cailler-Produkte sind in ausgewählten Läden in Deutschland, Grossbritannien, Italien und Frankreich erhältlich. Die Internationalisierung soll sorgfältig und ohne Hektik aufgebaut werden. Bei Nestlé geht man davon aus, dass es im Ausland kaum Proteste gegen die neuen Verpackungen geben werde.  

Swissmedic will Werbestopp für rezeptpflichtige Medikamente

Wenn es nach dem Heilmittelinstitut Swissmedic geht, sollen im Internet keine Infos oder Werbung für rezeptpflichtige Medikamente mehr zu finden sein. Der Grund: Pharmaunternehmen vermischten immer mehr Information mit Werbung.

Wenn es nach dem Heilmittelinstitut Swissmedic geht, sollen im Internet keine Infos oder Werbung für rezeptpflichtige Medikamente mehr zu finden sein. Der Grund: Pharmaunternehmen vermischten immer mehr Information mit Werbung (siehe ). Nicht von der Regelung betroffen sind allerdings die behördlich genehmigten Informationen, wie sie etwa über das Arzneimittel-Kompendium über das Internet öffentlich zugänglich sind. Gemäss NZZ am Sonntag sollen Ärzte und Apotheker ab 2007 gewisse Informationen nur mit Passwort abrufen können. Die Regelung gilt aber als eher absurd und zu wenig durchdacht. Denn das Internet macht an Schweizer Grenzen keinen Halt – und auch ein Passwortschutz verhindert nicht die Zugänglichkeit zu Informationen im World Wide Web.
Auch die Pharmaindustrie ist alles andere als begeistert und erwägt rechtliche Schritte gegen Swissmedic. Kontrollmentalität und Bevormundungseifer werden der Swissmedic vorerst verbal zur Last gelegt.
Der goldene Mittelweg, er ermöglicht, dass Konsumenten vor unzulässiger Werbung geschützt werden und dass gleichzeitig für Patienten umfassende Informationsmöglichkeiten bestehen, ist noch nicht gefunden.  

Online-Kopierschutz für Zeitungen

Verschiedene Printverlage wollen zukünftig verhindern, dass ihre Webinhalte ungefragt von Suchmaschinen übernommen werden. Nun lässt die World Association of Newspapers (WAN) das System des Automated Content Access Protocol (Acap) für genau diesen Zweck weiter entwickeln.

Verschiedene Printverlage wollen zukünftig verhindern, dass ihre Webinhalte ungefragt von Suchmaschinen übernommen werden. Nun lässt die World Association of Newspapers (WAN) das System des Automated Content Access Protocol (Acap) für genau diesen Zweck weiter entwickeln.  
Der Weltverband WAN, in dem auch der Tages-Anzeiger-Verlag Tamedia mittels des Verbands Schweizer Presse vertreten ist, will damit verhindern, dass Suchmaschinen wie zum Beispiel Google über deren Newsdienste selbst zu Verlagen werden. Mit Acap soll eine Zeitung zwar jeder Suchmaschine erlauben, den Onlineauftritt in die eigene Website zu übernehmen. Einzelne Artikel können jedoch nur für eine bestimmte Zeit aufgenommen werden.

Oehen PR mit neuem Firmendomizil in Zollikon

Stephan Oehen kehrt mit seiner neuen Unternehmensberatung für für Öffentlichkeitsarbeit von der Forch nach Zollikon zurück.

Stephan Oehen kehrt mit seiner neuen Unternehmensberatung für für Öffentlichkeitsarbeit von der Forch nach Zollikon zurück.  
Der erfolgreiche Start von Oehen PR mit zahlreichen neuen Mandaten gibt weiteren Ausbauschritten des Unternehmens in Zollikon Auftrieb, wie der PR-Berater Stephan Oehen frohlockt. Die Gemeinde Zollikon sei ein hervorragender Standort für eine Unternehmensberatung mit hohem Qualitätsanspruchs: Diskret und doch zentral.
 
Oehen PR berät zur Zeit Unternehmen, welche in London, Zürich, Dubai, Frankfurt und im skandinavischen Raum kotiert sind und Interessen in der Schweiz sowie in Deutschland haben. Im Zentrum der inhabergeführten Beratungstätigkeit stehen die klassische Medienarbeit, Fragen der Corporate Communications, die Netzwerkbildung und die politische Interessenvertretung im Kanton Zürich sowie auf Bundesebene.
get_footer();