Vizner Borel möbelt die Eröffnung der neuen IKEA Spreitenbach auf

Die Zürcher Kommunikationsagentur konnte sich in einer Konkurrenzpräsentation durchsetzen und wird jetzt mit den Eröffnungsaktivitäten der neuen IKEA Spreitenbach beauftragt.

Die Zürcher Kommunikationsagentur konnte sich in einer Konkurrenzpräsentation durchsetzen und wird jetzt mit den Eröffnungsaktivitäten der neuen IKEA Spreitenbach beauftragt.  
33 Jahre ist es her, als in Spreitenbach die erste IKEA-Filiale ausserhalb Skandinaviens eröffnet wurde. Es war der Anfang des weltweiten Siegeszuges des schwedischen Einrichtungshauses. Nun setzt das Traditionshaus IKEA in Spreitenbach einmal mehr neue Standards und eröffnet eine der modernsten Filialen des Konzerns. Über eine Verkaufsfläche von 34390m2 lässt IKEA keine Wünsche mehr offen. Sämtliche Produkte, die im Sortiment sind, werden in der neuen Ausstellungsfläche zu finden sein. Der IKEA Katalog in Realitätsform sozusagen.

Rien ne va plus bei den Internet-Casinos

Nach einem wahren Boom ist das Glück den virtuellen Casino-Betreibern nicht mehr hold. Auch für den Branchenleader Partygaming kam diese Woche der Crash. Der Grund dafür: die neue Gesetzgebung in den USA.

Nach einem wahren Boom ist das Glück den virtuellen Casino-Betreibern nicht mehr hold. Auch für den Branchenleader Partygaming kam diese Woche der Crash. Der Grund dafür: die neue Gesetzgebung in den USA.  
Schnurstracks gings damals, 2005, in den FTSE-100 Index für das Online-Casino Partygaming mit Sitz in Gibraltar. Jetzt heisst es Game Over, denn in den USA wurde die Online-Zockerei vor einer Woche verboten. Damit haben die virtuellen Spielhöllen auf einen Schlag vier Fünftel ihrer Kunden und Umsätze verloren. Entsprechend rasant fielen auch die Aktienpreise der Internet-Casinos. Jene von Partygaming etwa verloren innert Wochenfrist sechzig Prozent ihres Wertes, die Dividenden sind für dieses Jahr gestrichen.
 
Obschon die Legalität des Geschäfts auf dem Hauptmarkt USA schon immer zweifelhaft war, kam die Entscheidung des US-Kongresses doch überraschend schnell. Ganz am Ende ist Partygaming jedoch nicht, doch hinsichtlich der Unternehmensstrategie ist ein abrupter Kurswechsel notwendig. Von nun an macht das Internet-Casino Jagd auf schwächere Konkurrenten und versucht, die europäischen und asiatischen Zocker an den virtuellen Spieltisch zu locken. Ein Spaziergang wird auch das nicht, wie das Handelsblatt kommentiert, denn dies sind schwierigere Märkte und das Geschäft ist politisch unpopulär.

Waadländer Weine sollen zur Marke werden

Nach dem Vorbild der französischen Bordeaux oder Beaujolais soll auch der Waadländer Wein zu einer Marke werden. Geplant ist, dass der Wein aus der Waadt ab dem nächsten Jahr über die einheitliche Marke Vin Vaudois vermarktet wird.

Nach dem Vorbild der französischen Bordeaux oder Beaujolais soll auch der Waadländer Wein zu einer Marke werden. Geplant ist, dass der Wein aus der Waadt ab dem nächsten Jahr über die einheitliche Marke Vin Vaudois vermarktet wird.Die diesjährige Weinlese habe sich bisher gut angelassen, meint ein zuversichtlicher Robert Crüll, Chef des Waadtländer Weinbaubüros gegenüber der SDA. Die Wetterbesserung der letzten Tage lasse einen Wein auf dem Niveau der grossen Jahrgänge erwarten.
 
Ein Trumpf auf der Ebene der Kommunikation und des Marketings des Waadtländer Weins soll eine neue einheitliche Vermarktung unter dem Label Vin Vaudois sein, wie Crüll diese Woche verkündete. In Anwesenheit der beiden Patinnen des Jahrgangs 2006, Miss Schweiz 2005 Lauriane Gilliéron und Staatsrätin Jacqueline Maurer, appellierte er an die 5’600 Besitzer der Rebberge und die 750 Winzer, ihre Kräfte für die gemeinsame Marke zu bündeln. Die Marke Vin Vaudois soll nächstes Jahr lanciert werden.

Beschwingt in den Herbst mit Life50Plus

Life50Plus, das Medienpaket für Über-50-Jährige (Üfüs) macht vorwärts: mit einem 23-jährigen Musik- und Unterhaltungschef und Moderatorencastings für das Online-TV Life50plus.eu.

Life50Plus, das Medienpaket für Über-50-Jährige (Üfüs) macht vorwärts: mit einem 23-jährigen Musik- und Unterhaltungschef und Moderatorencastings für das Online-TV Life50plus.eu.  
Wie der britische Verlag, dessen europäischer Hauptsitz sich in Rafz befindet, mitteilt konnte der Winterthurer Nicolas Graf als Leiter Musik und Unterhaltung verpflichtet werden. Auf den ersten Blick scheint der 23-Jährige eine etwas abwägige Wahl zu sein, will sich doch Life50Plus mit seinem Magazin und Internetradio vor allem an ein reiferes Zielpublikum wenden. Doch der Verlag zeigt sich zuversichtlich: Nicolas Graf sei ausgebildeter Musikpädagoge, und er werde trotz oder gerade wegen seinem jugendlichen Alter diese wichtige Aufgabe beim Sender bestens erfüllen.
 
Als nächster Schritt in Richtung Aufnahme des Testbetriebes auf Life50plus.tv im Dezember begibt sich Life50Plus auf Moderatorensuche. Anmeldungen für das am 1. und 2. Dezember in Schaffhausen statt findende Casting können bis am 15. November per Mail an [email protected] eingereicht werden.

MySpace wird älter

Das Wachstum im vergangenen Jahr war märchenhaft: 243 Prozent mehr Besucher. Nimmt man jedoch die Jugend als Trendbarometer, dann könnte es sein, dass MySpace seinen Zenith bereits überschritten hat.

Das Wachstum von im vergangenen Jahr war märchenhaft: 243 Prozent mehr Besucher. Nimmt man jedoch die Jugend als Trendbarometer, dann könnte es sein, dass MySpace seinen Zenith bereits überschritten hat.  
Der Trend zeichnet sich klar ab: Während der Anteil Teens im Alter von 12 bis 17 Jahren innerhalb eines Jahres von fast 25 Prozent auf rund 12 Prozent sank, erhöhte sich der Prozentsatz bei den 35 bis 54-Jährigen – nicht gerade die Trendsetter der virtuellen Welt – um 8.2 Punkte auf insgesamt 40.6 Prozent aller Benutzer. Das Schema wiederholt sich: Auch bei den 18 bis 24-Jährigen war ein leichter Rückgang von 1.7 Prozent zu verzeichnen, während es bei den 24 bis 34-Jährigen einen Zuwachs von 6.2 Prozent gab.
 
Ob MySpace ohne die Teens überleben kann, ist unklar. Aber Branding-Experten sind sich einig: Wenn Myspace es nicht schafft unter den jungen Trendsettern hip zu bleiben, wird es schwierig. Und so stellt sich bereits jetzt die Frage: Hat Myspace seinen Zenith bereits überschritten? Denn ältere Besucher sind erwiesenermassen weniger aktiv in der Community, Zahlen aus dem letzten Monat zeigen es: Die 12 bis 17-Jährigen verbrachten durchschnittlich 260 Minuten auf MySpace und sahen sich 808 Seiten an. Im Gegensatz dazu verweilen die 35 bis 54 nur 179 Minuten auf MySpace und besuchten 560 Seiten.
 
Bei der Inhaberin, der News Corp. ist man noch nicht weiter alarmiert, denn insgesamt zählte man 79,6 Millionen Besucher im August – was einem Zuwachs von 243 Prozent gegenüber dem letzten Jahr entspricht. Auch sahen die MySpace-Verantwortlichen die Altersentwicklung voraus und haben damit begonnen die Plattform für alles mögliche zu nutzen, für Filme und Fernsehsendungen bis hin zu Werbung für Softdrinks und Mobiltelefonen, für den üblichen Mix aus Service und Content – was aber aber auch heisst, dass die Plattform verramscht.

Coca-Cola sucht mit dem Online-Casting Soundcheck den besten Schweizer Song

Die dritte Ausgabe des Soundcheck läuft: Seit dem 28. September sind die Soundschleusen auf Mycokemusic.ch wieder offen. Die erste der fünfzehn Runden ist gelaufen, aus 60 musikalischen Eigenkreationen schafften es drei in die nächste Runde.

Die dritte Ausgabe des Soundcheck läuft: Seit dem 28. September sind die Soundschleusen auf Mycokemusic.ch wieder offen. Die erste der fünfzehn Runden ist gelaufen, aus 60 musikalischen Eigenkreationen schafften es drei in die nächste Runde.
 In der ersten Runde des Wettbewerbs stimmten 15’738 Personen ab und ermittelten so die ersten Wochengewinner. Es sind dies die stimmgewaltigen Urdorfer Rocker Ninaus, die Indie-Rocker Disco Rebel aus Burdorf sowie die welschen Ska-Popper von Stan or Itchy.
 

Wöchentlich werden die drei besten Musikstücke direkt für den Final vorselektioniert. Die Wochengewinner werden zudem im Coke-Podcast aufgenommen, der von Radio Energy-Musikchef Ronny Nenniger moderiert und europaweit über iTunes verfügbar sein wird. Dem Gesamtsieger des diesjährigen Soundcheck winkt die professionelle Song- und Vidoproduktion für ihren Gewinnersong im Wert von 25’000 Franken.
Noch bis zum 25. Oktober haben Schweizer Nachwuchsmusiker die Chance, ihre eigenen Songs als mp3-Datei auf Mycokemusic.ch hochzuladen. Alle Stile sind zugelassen, nur Coverversionen sind verboten.

Cavegnwerbung entsorgt Printwerbung

Printwerbung in Ehren, aber Fernsehwerbung ist effizienter. Breite Werbung ist gut, lokale besser. Dies sind in etwa die Claims der Kampagne von Cavegnwerbung für TV-Werbung im Kombipaket auf acht führenden Regionalsendern.

Printwerbung in Ehren, aber Fernsehwerbung ist effizienter. Breite Werbung ist gut, lokale besser. Dies sind in etwa die Claims der Kampagne von Cavegnwerbung für TV-Werbung im Kombipaket auf acht führenden Regionalsendern. Und so sieht es dann aus, das neueste Sujet für das Telenews Combi: schnell, pointiert und mit einem kleinen Augenzwinkern, wie die Agentur in der entsprechenden Meldung schreibt.

Die Elco Papier ist verkauft

Nach der Überprüfung der Konten der Elco Papier wurde das Unternehmen Teil der Seetal Schaller. Die Übernahme wurde definitiv und in gegenseitigem Einverständnis am 3. Oktober vollzogen.

Nach der Überprüfung der Konten der Elco Papier wurde das Unternehmen Teil der Seetal Schaller. Die Übernahme wurde definitiv und in gegenseitigem Einverständnis am 3. Oktober vollzogen. Mit dieser Transaktion gehört Elco nun auch zur Baumgartner Holding. Die ausgewiesenen flüssigen Mittel der Holding erhöht sich um um 5 Millionen Franken.

Zu guter Letzt: Schlechte News für Journalisten 

Gewisse Berufe sind gefährlicher als andere. Journalisten laufen oft in Gefahr, zu viel zu reden oder nicht genug zu schlafen. Auch ein Hang zum übermässigen Konsum von Kaffee, Rotwein und Zigaretten wird der Schreiberzunft vom Volksmund gerne nachgesagt.

Gewisse Berufe sind gefährlicher als andere. Journalisten laufen oft in Gefahr, zu viel zu reden oder nicht genug zu schlafen. Auch übermässiger Konsum von Kaffee, Rotwein und Zigaretten wird der Schreiberzunft vom Volksmund gerne nachgesagt. Doch das meint Timothy Balding nicht, wenn er sagt: «Heute ist der Journalismus gefährlicher denn je». Der CEO der World Association of Newspapers (WAN) hat einen traurigen Rekord zu vermelden: schon jetzt ist das Jahr 2006 mit 75 getöteten Journalisten das bisher fatalste in der seit 1996 geführten Statistik. Besonders gefährlich ist laut WAN-Zahlen die Berichterstattung aus dem Irak. Allein dieses Jahr sind dort 26 Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes umgekommen. Dies nicht einfach aufgrund der in einem Krieg immanenten Gefahren, sondern deshalb, weil im Irak Medienschaffende regelrecht gejagt und ermordet werden. Timothy Balding findet klare Worte: «Diese Morde sind nicht nur Angriffe auf Individuen, sondern auf die Gesellschaft als Ganzes».
Zur Rechenschaft gezogen werden die Täter selten und auch die Opfer bleiben oft namenlos und sind schnell vergessen. Die normannische Stadt Bayeux und die Reporter ohne Grenzen sind in dieser Sache aktiv geworden. Am Samstag wird in Bayeux eine Gedenkstädte für Journalisten eröffnet, die an all jene erinnert, die weltweit seit 1944 während oder wegen ihrer Arbeit getötet wurden. Auf dem Gang durch das Mahnmal – ein gestalteter Weg, gesäumt mit weissen Steinen, auf denen die Namen der Toten eingraviert sind – kann der Besucher die 2’000 Journalisten vor Augen führen, die in den letzten 60 Jahren aufgrund ihres Berufes gestorben sind. Und sicher wird der eine oder der andere sein Glas erheben darauf, dass es doch immer genug Berufsleute gibt, die sich durch nichts davon abschrecken lassen, die Wahrheit zu erzählen.

Tequila wird stärker

Monica Meuli ist per Ende September als Senior Account Director bei Tequila\Zürich eingestiegen und wird das Tequila\Zürich-Team im Bereich Offline-Direktmarketing tatkräftig unterstützen.

Monica Meuli ist per Ende September als Senior Account Director bei Tequila\Zürich eingestiegen und wird das Tequila\Zürich-Team im Bereich Offline-Direktmarketing tatkräftig unterstützen. Sie verfügt über langjährige Erfahrung, die sie zuletzt bei Lowe Direct unter Beweis stellte.

Das Railposter fährt jetzt auch S-Bahn

Was in Intercity-Zügen schon lange Praxis ist, kommt ab 2007 auch auf den S-Bahnen der Deutschschweiz: Railposter-Werbung. Damit wird eine nationale Werbemöglichkeit regionalisiert.

Was in Intercity-Zügen schon lange Praxis ist, kommt ab 2007 auch auf den S-Bahnen der Deutschschweiz: Railposter-Werbung. Damit wird eine nationale Werbemöglichkeit regionalisiert. Der Kluge reist im Zuge, so das Sprichwort – und wer Zug fährt, hat Zeit, so die Medienmitteilung der Wigra Mediatools: «Zeit zu lesen, Zeit sich umzuschauen». Darüber hinaus, so der Railposter-Vermarkter, belegen Studien, dass man in der Bahn fast jede Zielgruppe erreicht.
Ab 2007 können die in Alu-Klipprahmen präsentierten Railposter ergänzend zu den Intercity-Zügen in die Romandie und ins Tessin auch in S-Bahnen geschaltet werden. Dies ist wohl besonders interessant für lokal arbeitende KMUs die ihre Werbung nun regional und gezielter machen können. Das Angebot sieht derzeit die Wirtschaftsräume Zürich, Basel, Zug/Luzern, sowie Glarus, Ostschweiz und Graubünden vor.

Georg Amstutz ist neuer Ausserrhoder Informationschef

Der 41-jährige Amstutz ist vom Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden zum neuen Leiter für Information und Kommunikation gewählt worden. Amstutz wird am 1. Februar 2007 die Nachfolge von Erich Niederer antreten.

Der 41-jährige Amstutz ist vom Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden zum neuen Leiter für Information und Kommunikation gewählt worden. Amstutz wird am 1. Februar 2007 die Nachfolge von Erich Niederer antreten. Amstutz studierte Germanistik und Politologie, dann arbeitete er als Journalist für verschiedene Radios und Zeitungen, wie die SDA schreibt. Nach seiner Tätigkeit als Mediensprecher beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) baute Amstutz die Geschäftsstelle der Nationalen Ethikkomission auf.

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