Grey gewinnt Pitch um Rubbel-Spiel Rento

Die Loterie Romande hat die Zürcher Agentur Grey im Anschluss an einen Pitch mit dem Mandat für das Rubbelspiel Rento beauftragt.


Die Loterie Romande hat die Zürcher Agentur Grey im Anschluss an einen Pitch mit dem Mandat für das Rubbelspiel Rento beauftragt. Das Spiel bietet seinen Mitspielern die Chance, monatlich 4000 Franken zu gewinnen – und das wie bei einer Rente bis zum Lebensende. Die Kampagne soll Anfang 2007 starten und wird in den klassischen Medien zu sehen sein, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Zudem wird das Produkt auch am Verkaufspunkt beworben.

Radio- und TV-Gebühren: Ball liegt bei UVEK und Preisüberwacher 

Das Gebührensplitting zu Gunsten der privaten TV- und Radiostationen soll in der zweiten Hälfte 2007 in Kraft treten.

Das Gebührensplitting zu Gunsten der privaten TV- und Radiostationen soll in der zweiten Hälfte 2007 in Kraft treten. Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, gehen die Versorgungsgebiete gemäss neuem Radio- und Fernsehgesetz noch im laufenden Monat in Anhörung. Dabei können sich Anbieter, Verbände und Behörden äussern.Bundesrat entscheidet im FebruarDas neue Gebührenverfahren sieht vor, dass das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im November einen Antrag für eine Gesamtgebühr einreicht. Dabei muss auch der Bedarf der privaten Veranstalter berücksichtigt werden. Momentan liegt das Dossier Gebührenanpassung zudem beim Preisüberwacher. Dieser soll voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte eine Empfehlung an den Bundesrat abgeben. Dieser wiederum soll voraussichtlich im Februar 2007 über die Gesamtgebühr entscheiden, die darauf ab April 2007 eingezogen werden soll.
SRG will mit höherem Finanzbedarf auch RTVG-Mehrkosten decken Durch die neue Gebührenregelung muss die SRG mit Mindereinnahmen von 44 Millionen Franken rechnen. Aus diesem Grund hat das Medienunternehmen beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) seinen Finanzbedarf bis 2010 angemeldet (siehe
). Mit diesem sollen ausfallende Werbe- und Sponsoringeinahmen, höhere Kosten für die Übertragung von Sportveranstaltung sowie die Teuerung kompensiert werden. Ausserdem will die SRG mit ihrer gewünschte Gebührenerhöhung von acht Prozent, die Kosten des neuen RTVG decken. Darin enthalten seien Investitionen in die Qualitätsverbesserung, die durch die Digitalisierung notwendig würden, sowie steigende Kosten für Film- und Sportrechte und die Angebote für Sinnesbehinderte. Zurzeit belaufen sich die Einnahmen aus den Radio- und TV-Gebühren auf rund 1,1 Milliarden Franken. Die Gebührenzahler entrichten schweizweit den selben Betrag von 450 Franken und 60 Rappen pro Jahr.

Fumetto mit neuer Kommunikationsverantwortlichen und künstlerischem Leiter

Der Bereich Kommunikation und Marketing wird bei Fumetto, dem internationalen Comix-Festival Luzern, seit August von Juliette Wyler geleitet.

Der Bereich Kommunikation und Marketing wird bei Fumetto, dem internationalen Comix-Festival Luzern, seit August von Juliette Wyler geleitet. Auch startet das Festival  2007 unter neuer Federführung: Neu waltet Lynn Kost als künstlerischer Direktor. Das Festival findet vom 24. März bis 1. April 2007 in der Luzerner Altstadt statt und will sich laut Kost vermehrt auch für andere Kunstrichtungen öffnen.

LIAA: Jung von Matt/Limmat mit zwei Finalists im Rennen

Die Mini-Aktion «Size» von Jung von Matt/Limmat ist für die London International Advertising Awards nominiert; auch die «Sommerkampagne» für die SBB ist mit im Rennen.

Die Mini-Aktion «Size» von Jung von Matt/Limmat ist für die London International Advertising Awards nominiert. Schon bei den One Show Awards hatte sie den Zürchern Silber und in New York Bronze beschert (siehe ). Mit im Rennen um eine Final-Auszeichnung in London ist auch die «Sommerkampagne» für die SBB. Die Gewinner werden am 6. November bekannt gegeben.

Deutschland: Nielsen erweitert Werbestatistik

Verkehrsmittel- und Verkehrsstättenwerbung werden neu in der «Nielsen Transport Media Werbestatistik» erfasst. Dem zugrunde liegt einen Kooperation zwischen Nielsen Media Research und dem Fachverband für Aussenwerbung.

Verkehrsmittel- und Verkehrsstättenwerbung werden neu in der «Nielsen Transport Media Werbestatistik» erfasst. Dem zugrunde liegt einen Kooperation zwischen Nielsen Media Research und dem Fachverband für Aussenwerbung. Die Daten werden auf Basis der monatlich gemeldeten Bruttowerbeumsätze der Mitglieder erhoben und stehen rückwirkend ab Januar 2006 zur Verfügung. Der ersten Auswertung zufolge betrugen die Werbeinvestitionen in Transportmedien in den ersten acht Monaten dieses Jahres rund 33,5 Millionen Euro, was einem Anteil von 6.5 Prozent entspricht. Demnach ist diese Werbegruppe die drittgrösste innerhalb der Out-of-Home-Medien, meldet Werben und Verkaufen. Die Werbewoche hat bei Mediafocus nach den Plänen gefragt, Verkehrsmittelwerbung auch in der Schweiz zu messen. Und zur Antwort erhalten: Falls es der Markt wünsche, könne auch Verkehrsmittelwerbung gemessen werden. Doch sei das Thema schon lange nicht mehr aufgekommen.

Dänemark hat nun sein fünftes Gratisblatt

Am Freitag ist Dänemarks Zeitungslandschaft um einen Problemfall reicher geworden: Das fünfte Gratisblatt namens Nyhedsavisen des isländischen Verlagshauses 365 Media Scandinavia stieg in den übersättigten Markt ein.

Am Freitag ist Dänemarks Zeitungslandschaft um einen Problemfall reicher geworden: Das fünfte Gratisblatt namens Nyhedsavisen des isländischen Verlagshauses 365 Media Scandinavia stieg in den übersättigten Markt ein. Allerdings lief der Start auch bei Nyhedsavisen nicht wie geplant: Statt der Auflage von 500’000 Exemplaren wurde nur die Hälfte gedruckt – wegen eines technischen Problems. So kam die Zeitung, die an Verkehrsknotenpunkten verteilt und in die Briefkästen der grössten Städte Dänemarks geliefert wird, vor allem in Kopenhagen nicht zu den Lesern. Nyhedsavisen ist nach Konzept seiner Macher ein Qualitätsblatt, das mit einer Journalistencrew von 100 Personen erstellt wird.
Nach Wunsch der Herausgeber soll der isländische Erfolg in Dänemark wiederholt werden. Gerüchten zufolge ist eine weitere Expansion nach Schweden bereits geplant. Überflutung mit Gratiszeitungen Seit der Ankündigung von Nyhedsavisen hat sich die dänische Zeitungslandschaft markant verändert. Die beiden Traditionsverlage Berlinske und JP/Politikens Hus haben reagiert und bereits im August je eine eigene Gratiszeitung auf den Markt gebracht (siehe
). Beide Verlage rechneten mit einer Auflage von 750’000 Exemplaren, doch die erste Leserstatistik von September zeigt, dass das Gratisblatt mit Namen dato nur 155’000 und das Gratisblatt 24Timer nur 387’000 Leser erreicht. Die Konkurrenz ist hart, denn auch Metro International verteilt sein Gratisblatt seit 2001 und hat mit einer kostenlosen Nachmittagsausgabe Ende August nachgedoppelt (siehe
). Daneben hat Dänemark noch eine kostenlose Tageszeitung namens Urban aus dem Hause Berlinske Officin. Damit ist Dänemark mit seinen 5,3 Millionen Einwohnern der ungeschlagene weltweite Leader in Sachen Gratiszeitungen, von denen jeder dänische Grossstädter morgens drei Stück aus seinem Briefkasten ziehen kann.

Studie: Internetnutzung überholt Zeitungslektüre

Das Fazit der Studie des Marktforschers Jupiter Research überrascht: Die Europäer verbringen inzwischen mehr Zeit im Internet als mit der Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften. Und in Nordamerika liegen Internet- und Fernsehnutzung bereits gleichauf.

Das Fazit der Studie des Marktforschers Jupiter Research überrascht: Die Europäer verbringen inzwischen mehr Zeit im Internet als mit der Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, steigert der Vormarsch der Neuen Medien den gesamten Medienkonsum. So gehe der Internetkonsum nicht zu Lasten von Printmedien und Fernsehen. Befragt wurden in der Studie 5000 Personen in Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien. In den beiden vergangenen Jahren ist der Konsum von Printmedien konstant geblieben und liegt bei drei Stunden pro Woche. Die Zeit, in der man im Internet «drin» ist, hat sich allerdings von zwei auf vier Stunden verdoppelt. Gestiegen ist auch der Fernsehkonsum. Von zehn Stunden in der Woche legte er auf wöchentliche zwölf Stunden zu.
Und Amerika zeigt, wohin der Weg noch führen könnte. Europäer verbringen nämlich noch deutlich weniger Zeit im Netz als Nordamerikaner. Eine ähnliche Studie von Jupiter Research hat gezeigt, dass Amerikaner mittlerweile 14 Stunden pro Woche online sind – genauso lange, wie sie fernsehen.

Pierre Ruetschi wird Chefredaktor der Tribune de Genève

Der stellvertretende Chefredaktor der Tageszeitung Tribune de Genève, Pierre Ruetschi, steigt am 16. Oktober zum Chefredaktor auf. Er ersetzt damit Dominique von Burg.

Der stellvertretende Chefredaktor der Tageszeitung Tribune de Genève, Pierre Ruetschi, steigt am 16. Oktober zum Chefredaktor auf. Er ersetzt damit Dominique von Burg (siehe ), der in Zukunft nur noch für die Lokalredaktion tätig sein möchte, wie das Verlagshaus Edipresse am Montag mitteilte.Ruetschi startete nach seinem Politik-Studium seine journalistische Laufbahn bei der Nachrichtenagentur Associated Press in Bern. 1984 begann er bei der Tribune de Genève im Ressort Schweiz zu arbeiten. Mit 33 Jahren wurde er zum stellvertretenden Chefredaktor des Blattes, ging aber 1995 als Korrespondent für die Tribune sowie für 24 Heures nach Washington. Nach seiner Rückkehr stoppte er kurz bei Edipresse online, bevor er wieder in der Chefredaktion der Genfer Tageszeitung zu arbeiten begann. Dort kümmerte er sich während den letzten drei Jahren um diverse Projekte. Die Tribune de Genève erscheint in einer Auflage von 67’151 Exemplaren und zählt laut einer Medienmitteilung über 175’000 Leser.

LIAA: Publicis freut sich über 5 Finalists

Gleich fünf Arbeiten von der Zürcher Agentur Publicis sind für die London International Advertising Awards nominiert.

Gleich fünf Arbeiten von der Zürcher Agentur Publicis sind für die London International Advertising Awards nominiert. In der Kategorie «Poster and Outdoor» sind die Arbeiten «Christmas Socks» für die Sportbekleidungsmarke Odlo und «Muddy Cars» für die Autowaschanlage Best Car Wash mit im Rennen. Hinzu kommen in der Kategorie «Print» die Kampagne «Horrible Ingredients» für den Restaurantführer Gault Millau und die B2B-Kampagne «Mosquito» für die Mediaagentur Optimedia. Zudem ist die Wilson-Kampagne mit dem Titel «Stuck Ball» in der Kategorie «Design» nominiert. Die London International Advertising Awards finden dieses Jahr zum 21. Mal statt und werden am 6. November verliehen.

Studie: China ist grösste Blogger-Nation

Die Popularität von Internet-Tagebüchern – den sogenannten Blogs – wächst rasant. Besonders in China, wo es laut einer Studie des chinesischen Internet-Informationszentrums 34 Millionen Blogs geben soll.

Die Popularität von Internet-Tagebüchern – den sogenannten Blogs – wächst rasant. Besonders in China, wo es laut einer Studie des chinesischen Internet-Informationszentrums 34 Millionen Blogs geben soll. Das sind rund dreissig Mal so viele wie noch vor vier Jahren. Dabei haben Blogger in China mit einer strengen Zensur zu kämpfen. Wenn sensible politische Themen angesprochen werden, werden Internet-Adressen oft blockiert oder nicht zugänglich gemacht. Oder es werden einzelne heikle Einträge gelöscht. Die Internet-Tagebücher stehen unter der strikten Beaufsichtigung der Regierung. Aber die Menge ist kaum zu kontrollieren und viele Blogger haben bereits Strategien entwickelt. So publiziert der gegen Korruption kämpfende Li Xinde seine Berichte auf 50 verschiedenen Internetseiten gleichzeitig. Auch der populärste Blog kommt derzeit aus dem Reich der Mitte: Der der jungen chinesischen Schauspielerin und Regisseurin Xu Junglei. Der Blog wurde innerhalb eines Jahres 50 Millionen Mal angeklickt und führt die Rangliste bei Technorati an. Und das, obwohl Xu von banalen Dingen wie einem Treffen mit Freunden, vom Schwimmtraining oder Computerproblemen schreibt. Aber auch die Website des Pekinger Parteiorgans Volkszeitung hat eigene Blogs, diese sind allerdings längst nicht so populär.

Motion fordert Werbeverbot zum Schutz der Kinder

Der PDA-Nationalrat Josef Zisyadis hat eine Motion für ein Werbeverbot für Werbung, die sich an unter 14-Jährige richtet, eingereicht. Er fordert ein Verbot für jegliche Werbung wie etwa für Spielzeuge oder Kinderschokolade.

Droht das Aus für Barbie und Ken? Der PDA-Nationalrat Josef Zisyadis hat eine Motion für ein Werbeverbot für Werbung, die sich an Kinder richtet, eingereicht. Er fordert ein Verbot für jegliche Werbung wie etwa für Spielzeug oder Kinderschokolade, die an unter 14-Jährige gerichtet ist. Auch Werbespots, in denen Kinder oder Stars aus Kindersendungen zu sehen sind, sollen verboten werden. Und: Generell soll keine Werbung direkt vor oder nach Kindersendungen mehr ausgestrahlt werden dürfen. In Schweden ist bereits ein solches Gesetz in Kraft, im europäischen Parlament wird ein solches Werbeverbot derzeit diskutiert. Wie 20minuten.ch berichtet, zweifelt Jacqueline Bachmann von der Stiftung für Konsumentenschutz aber an einer solchen Massnahme: Das Konsumverhalten der Kinder müsse durch die Gesellschaft gesteuert werden. «Ich frage mich, ob es die Aufgabe des Staates ist, Kinder vor Werbung zu schützen», sagte sie gegenüber der Pendlerzeitung.

Der erste usergenerierte Werbespot kommt ins Fernsehen

Videoportale liegen im Trend und die Nutzer posten begeistert ihren Content in den Video-Communities. Nicht nur, dass sich die Portale für virales Marketing bestens eignen, nun haben Nutzer der Plattform MyVideo.de auch einen Werbespot produziert.

Videoportale liegen im Trend und die Nutzer posten begeistert ihren Content in den Video-Communities. Nicht nur, dass sich die Portale für virales Marketing bestens eignen, nun haben Nutzer der Plattform MyVideo.de auch einen Werbespot produziert, der in dieser Woche auf ProSieben und Sat.1 ausgestrahlt werden wird. Der Spot wirbt – wie könnte es anders sein – natürlich für die Videoplattform. Ob es sich bei der Herstellungsmethode des Werbeclips allerdings um einen neuen Trend handelt, der frischen Wind in die Werbebranche bringt – wie dies die Medienmitteilung des Videoportals kommuniziert -, wird sich erst noch zeigen müssen.
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