Grischa unterzieht Radio-Programm einer Frischzellenkur

Der Bündner Lokalsender Radio Grischa hat sein Programm überarbeitet und aufgefrischt.


Der Bündner Lokalsender Radio Grischa hat sein Programm überarbeitet und aufgefrischt. Ab Mittwoch sendet die in Chur domizilierte Radiostation stündlich regionale Nachrichten, sowie zwei Info-Stunden täglich, in denen das Rätoromanische stärker gewichtet wird. Hinzu kommen weiter Serviceleistungen wie Wetter, Verkehrsmeldungen und Radarkontrollen, vermeldet die Nachrichtenagentur SDA am Montag. Neu ist auch das Sendegefäss «Grischa-Lüüt», in welchem jeweils am Sonntag Menschen zu Wort kommen, die Graubünden bewegen. Angekündigt sind überdies eine Tourismussendung und ein Kommentar zur Woche. Auch das Soundkleid kommt neu daher: Laut den Radiomachern sei es nun «zeitgemässer, hochwertiger und bündnerischer». Zudem konnten als Stationsstimmen die Bündner Schauspieler Tonia Maria Zindel und Andrea Zogg gewonnen werden. 

Bakom ging bei Schwarzseher zu weit

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat laut einer Mitteilung der SDA anlässlich einer unangemeldeten Hausdurchsuchung das Fernsehgerät beschlagnahmt. Das Gerät hätte nicht beschlagnahmt werden dürfen.

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat laut einer Mitteilung der SDA anlässlich einer unangemeldeten Hausdurchsuchung das Fernsehgerät beschlagnahmt. Das Gerät hätte nicht beschlagnahmt werden dürfen. Das Bakom hatte im Mai eine Hausdruchsuchung bei einem Mann durchgeführt, der bei der Gebühren-Inkassostelle Billag sein Fernsehgerät nicht angemeldet hatte. Dabei wurde ein betriebsbereiter Fernsehen gefunden. Dieser wurde als Beweismittel mit Beschlag belegt, hingegen beim Besitzer belassen.
Der Mann gelangte ans Bundesstrafgericht, das ihm nun teilweise Recht gab. Die Beschlagnahmung des TV-Geräts sei unverhältnismässig. Zur Beweiserhebung reiche ein Augenschein und die Protokollierung des Vorhandenseins des Geräts. Da das Protokoll vom Betroffenen weder inhaltlich noch der Form halber beanstandet worden sei, sei nicht ersichtlich, weshalb das Fernsehgerät als Beweismittel zur Verfügung stehen müsse, so das Gericht. Die Beschlagnahmung sei aufzuheben.

Rocket zieht nach einem Jahr positive Bilanz

Die vor einem Jahr gegründete Luzerner Werbeagentur Rocket – Powerful Advertising ist erfolgreich gestartet.


Die vor einem Jahr gegründete Luzerner Fullservice-Werbeagentur Rocket – Powerful Advertising ist erfolgreich gestartet. Vor ihrem Zusammenschluss waren die drei Teilhaber David Bächtold, Beat Niggli und Mathias Schürmann alle Geschäftsführer von Einzelfirmen in den Bereichen Marketing, Graphic Design, Internet und Multimedia. Durch die Symbiose konnte die junge Firma zu den bestehenden Kunden neue dazu gewinnen sowie neue Projekte in Angriff nehmen.

Diesen Herbst setzte sich Rocket in drei Wettbewerbspräsentationen gegen mehrere Agenturen durch. Die neue Systemmöbel-Marke Formfarm sowie der Verein LKH haben die Luzerner mit der Gestaltung des neuen Corporate Designs beauftragt. Für das neue Matterhorn Museum in Zermatt erstellt Rocket das Leit- und Informationssystems.

Jung von Matt beschert Swiss langersehnte Kampagne

Die Zürcher Werbeagentur Jung von Matt/Limmat zeichnet für den neuen Werbe-Auftritt der Fluggesellschaft Swiss verantwortlich. Und macht mit der neuen Kampagne Swiss-CEO Christoph Franz glücklich.


Die Zürcher Werbeagentur Jung von Matt/Limmat zeichnet für den neuen Werbe-Auftritt der Fluggesellschaft Swiss verantwortlich. Und macht mit der neuen Kampagne Swiss-CEO Christoph Franz glücklich: «Nun haben wir endlich jene Werbung, die zu uns passt», erklärt dieser gegenüber der Schweizer Illustrierten. Die Kampagne vermittle Werte, für welche die Airline Swiss stehe – Heimatgefühl, Gastfreundschaft und Qualität. Der Slogan des Werbeauftritts lautet «Swiss Made» und soll bescheidener und zurückhaltender wirken. Ein Element der Kampagne ist ein neuer TV- und Werbefilm. Menschen im Jahr 1977, die sich zum Musiktitel Campari Soda im Fernweh suhlen.

Weber Harbeke gestaltet Magalog für die Migros

Die Zürcher Agentur Weber Harbeke hat für das Migros-Kundenmagazin Più Magazin und Katalog vermischt und widmet die aktuelle Ausgabe den Weihnachtsvorbereitungen.

Die Zürcher Agentur Weber Harbeke hat für das Migros-Kundenmagazin Più Magazin und Katalog vermischt. Der daraus entstandene «Magalog» widmet sich in der neunten Ausgabe dieses Jahres ganz den Weihnachtsvorbereitungen. Neben einer Übersicht über das Migros-Weihnachtssortiment enthält das Kundenheft Rezepte fürs Feiertagsmenu, ein Wunschbuch sowie den Erstabdruck einer Weihnachtsgeschichte. Das neue Più wird in allen Migros-Filialen mit dem entsprechenden Sortiment gratis aufgelegt und erscheint als Beilage in der Wochen- und Monatspresse der deutschen, französischen und italienischen Schweiz sowie in einer Teilauflage des Migros-Magazins. 

SBB ist auch ein Reisebüro

Die SBB hat gemeinsam mit dem Switzerland Travel Center ihr Angebot um ein Online-Reisebüro erweitert. Implementiert hat die CMS-Plattform Unic Internet Solutions.

Die SBB hat gemeinsam mit dem Switzerland Travel Center (STC) ihr Angebot um ein Online-Reisebüro erweitert. Implementiert hat die CMS-Plattform der Zürcher Internetdienstleister Unic Internet Solutions, der auch für das Hosting verantwortlich ist. Auf dem neuen Portal können seit Ende Oktober Bahn- und Flugreisen, Hotel und weitere Dienstleitungen online und individuell zu einem Package zusammengestellt werden. Die Inhalte werden auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch publiziert.

Chefredaktor Victor Breu verlässt Finanz und Wirtschaft

Victor Breu tritt als Chefredaktor der Finanz und Wirtschaft per Ende Oktober 2006 zurück. Wie der Tamedia-Verlag am Montag informiert, verlässt Breu das Unternehmen aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch.

Victor Breu tritt als Chefredaktor der Finanz und Wirtschaft per Ende Oktober 2006 zurück. Wie der Tamedia-Verlag am Montag informiert, verlässt Breu das Unternehmen aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch. Der 49-Jährige Breu hatte die Redaktion seit 2005 geführt. Er habe wesentlich zur positiven Entwicklung der Finanz und Wirtschaft beigetragen, teilte die Tamedia mit. Bis zur Regelung der Nachfolge übernehmen der stellvertretende Chefredaktor Peter Schuppli und Verlagsleiter Martin Coninx die Leitung. Schuppli wird sich vor allem um redaktionelle Belange kümmern, Coninx weiterhin um die Verlagsaktivitäten.

Edipresse ernennt David Moginier zum Online-Chefredaktor

David Moginier ist ab sofort Chefredaktor der regionalen Onlineredaktion im Hause Edipresse, welche die Plattformen Tdg.ch und 24heures.ch umfasst.

David Moginier ist ab sofort Chefredaktor der regionalen Onlineredaktion im Hause Edipresse. Damit zeichnet er verantwortlich für die Entstehung und Betreuung der neuen Plattformen Tdg.ch und 24heures.ch. In seiner neuen Funktion leitet der 46-Jährige ein Team von rund 20 Personen, das sich hauptsächlich aus den Redaktionen der beiden Tageszeitungen zusammensetzt. Die neue Online-Struktur tritt Anfang 2007 in Kraft und soll den Lesern noch mehr Infos liefern, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Zentral hierbei sind Aktualität, eine spezifisch weibliche Umgebung, ein interaktiver Austausch mit den Lesern sowie ein ausgedienter Service. Bis anhin fungierte Moginier als Stellvertretender Chefredaktor von 24 Heures. Davor war er unter anderem Stellvertretender Chefredaktor von L’Hebdo und Chefredaktor von Matin.

ADC verwandelt Abendzeitung heute in Festzeitung meute

Alljährlich verwandelt der Art Directors Club (ADC) eine Zeitung weltexklusiv. Auch dieses Jahr erscheint die ADC-Festzeitung vollständig im Look eines renommierten Pressetitels, aber voll Ironie und Satire.

Alljährlich verwandelt der Art Directors Club (ADC) eine Zeitung weltexklusiv. Auch dieses Jahr erscheint die ADC-Festzeitung vollständig im Look eines renommierten Pressetitels, aber voll Ironie und Satire, wie es im Communiqué heisst. Die Inhalte stammen durchwegs aus den Federn der führenden Kreativen des Landes: Von ADC-Mitgliedern unter der Chefredaktion von Stefan Ehrler von SFLB. Für Gestaltung, Produktion und Druck sorgt Verlag und Redaktion von Ringiers Abendzeitung heute. Ringier ist denn auch Sponsor der ADC-Festzeitung. Gespannt wartet man auch auf den Resultateteil des diesjährigen ADC-Jurierung, der ebenfalls von Ringier produziert der Festzeitung meute beiliegt. Nach der Gala am 28. Januar 2007 wird meute in einer Auflage von 14’000 Exemplaren an weite Kreise aus Marketing und Werbung verteilt und den Fachpublikationen Persönlich und Werbewoche beigelegt.

Matter & Gretener kommuniziert für Neue Schule Zürich

Die Neue Schule Zürich hat die Werbeagentur Matter & Gretener mit einer Reihe von Kommunikationsaufgaben beauftragt.

Die Neue Schule Zürich hat die Werbeagentur Matter & Gretener mit einer Reihe von Kommunikationsaufgaben beauftragt. Als erstes sollen die Zürcher Kreativköpfe die Sekundarschule A der staatlich anerkannten Privatschule bewerben, die auf das Gymnasium oder eine Berufslehre mit Berufsmatura vorbereitet. Die entsprechenden Anzeigen sollen schon bald zu sehen sein, heisst es in einem Mediencommuniqué.

ZVV verhilft Mitarbeitern zu Bonus

«Bonus für alle!» lautet der Slogan der neuen ZVV-Kampagne aus dem Hause Publicis. Ergänzt wird das Werbemassnahmenpaket mit einem Mailing von Fisch.Meier.

«Bonus für alle!» lautet der Slogan der neuen ZVV-Kampagne aus dem Hause Publicis. Der ZVV-Bonus-Pass verhilft Arbeitnehmern von grösseren Unternehmen künftig zu einem günstigeren Arbeitsweg. Neben der Plakat- und Inseratewerbung zählt auch ein Mailing zum Kommunikationspaket. Für dieses verantwortlicht zeichnet die Publicis-Tochter Fisch.Meier. Die Dialogspezialisten beliefern grössere Unternehmen mit einer Schachtel Schokolade. Wie einer Mitteilung zu entnehmen ist, soll dieses süsse Paket einen kleinen Vorgeschmack auf den ZVV-Bonus-Pass bieten. 

Zu guter Letzt: Man schreibt Deutsch

Der europäische Osten ist, das weiss nun wirklich jeder, billig. Grund genug für die Süddeutsche Zeitung mit dem Gedanken zu spielen, die gesamte Online-Redaktion nach Prag zu verlagern.


Der europäische Osten ist, das weiss nun wirklich jeder, billig. Das trifft auf die Importware ebenso zu wie auf Arbeitskraft, auf Ferienreisen und – wie böse Zungen behaupten – auch auf die dortigen Frauen oder zumindest deren Blondierung. Nun hat auch das Verlagswesen diese Generalisierung entdeckt und im Zuge der Globalisierung auch gleich eine muntere Strategie für die Süddeutsche Zeitung ausgeheckt. Diejenige nämlich, gleich die gesamte Online-Redaktion nach Prag zu verlagern. Denn dort ist scheinbar auch die deutsche Sprache billiger.
 
Billiger, aber vielleicht doch nicht vertrauenswürdig. Denn im Osten setzt man bekanntlich auf Fakes. Und so wurde das Projekt im September abgeblasen, nachdem bereits zehn Journalisten rekrutiert und in München während einer Woche auf Herz und Nieren geprüft worden waren. Nun darf mit der SonntagsZeitung über die Gründe des Scheiterns der Auslagerungspläne gerätselt werden. Waren es Imagegründe? Genügte die Qualität der Bewerber nicht? Die Kosten können kaum das Killerargument gewesen sein, denn das Lohnniveau der Journalistenzunft in Prag ist nicht einmal halb so hoch wie das im drei Autostunden entfernten Deutschland. Machte man gar vor einem Tabubruch den Fallrückzieher? Vielleicht aber wollte das «führende Internetportal unter den überregionalen Zeitungen» einfach die Verantwortung dafür nicht übernehmen, dass bei der nächsten Duden-Revision der Deutschen Sprache das Wort «überregional» neu hätte überdacht werden müssen.
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