Studie: PR-Agenturen rechnen mit steigenden Erträgen
Die Umfrage des Bundes der Public Relations Agenturen BPRA bei seinen Mitgliedern stimmt zuversichtlich. Nach einem schmalen Plus im vergangenen Jahr rechnen die Schweizer PR-Agenturen bis ins kommende Jahr mit weiter steigenden Honorarerträgen.
Die eben durchgeführte Umfrage des Bundes der Public Relations Agenturen in der Schweiz BPRA bei seinen Mitgliedern stimmt zuversichtlich. Nach einem schmalen Plus im vergangenen Jahr rechnen die Schweizer PR-Agenturen bis ins kommende Jahr mit weiter steigenden Honorarerträgen. Über die Hälfte der Agenturen rechnet damit, dass die Honorarerträge per Ende 2006 um 3.6 Prozent und im Jahr 2007 um weitere 4 Prozent wachsen werden. Als Gründe führen die Agenturen ihre Fähigkeit, sich rasch an veränderte Kundenbedürfnisse anzupassen an. Des Weiteren werden der Umstand, dass die Agenturen mit zunehmend anspruchsvolleren Mandaten betraut werden und dass sie innovative Dienstleistungen entwickelt haben, genannt. Die positiven Aussichten werden allerdings durch den zunehmenden Wettbewerbs- und Preisdruck einerseits und durch äusserst zögerliche Entscheide seitens der Neukunden andererseits gedämpft. Laut den Agenturen wird das Wachstum aber vor allem durch Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Medizintechnikbranche, aus der Energiewirtschaft, dem Finanzdienstleistungssektor und der Konsumgüterindustrie getrieben. Zudem taucht unter den Wachstumstreibern erstmals die Bauwirtschaft auf. Ausserdem stellt nahezu die Hälfte aller PR-Agenturen eine wachsende Bedeutung ihrer Auftraggeber aus dem Ausland fest. Wachstumsstärkste Disziplin ist das Marketing. Der BPRA sind 21 Kommunikationsunternehmen angegliedert.
