Online-Verkäufe wachsen in der Schweiz zweistellig

Die Umsätze im Schweizer Online-Handel werden in diesem Jahr um 16 Prozent auf 1.2 Milliarden Franken zulegen – allein, was die Schweizer Shops betrifft.

Die Umsätze im Schweizer Online-Handel werden in diesem Jahr um 16 Prozent auf 1.2 Milliarden Franken zulegen – allein, was die Schweizer Shops betrifft. Zusammen mit den ausländischen Anbietern und Auktionshäusern klettern die Verkäufe auf über 2 Milliarden Franken. Wie die NZZ am Sonntag über die neuste Studie der Hergiswiler Marktforschungsfirma IHA-GfK berichtet, gewinnen auch im Schweizer Detailhandel die Verkäufe über das Netz zunehmend am Bedeutung. Bereits 2005 sind die Online-Umsätze insgesamt um 15 Prozent gewachsen, dieses Jahr sollen die um 16 Prozent zulegen. Davon entfielen 2005 1.2 Prozent auf den Detailhandel. 2006 sollen es 1.4 Prozent werden.
Bezüglich der einzelnen Teilmärkte zeigt sich das folgende Bild: Fast die Hälfte des Umsatzes entfällt auf den Bereich Multimedia. 6.5 Prozent des Gesamtumsatzes wird hier bereits online gemacht. Die Lebensmittel dagegen sind erst bei 0.3 Prozent angelangt – was ein grosses Wachstumspotenzial in sich birgt, wie die Experten meinen.
Im 2005 erwirtschafteten die sogenannten Pure Player, deren Angebot nur über das Internet erhältlich ist, 32 Prozent des Umsatzes. Bei den Multi-Channel-Playern nimmt der Versandhandel eine dominierende Stellung ein. 2005 wurden 18.9 Prozent des Umsatzes online abgewickelt, in der ersten Hälfte 2006 waren es bereits 25.6 Prozent. Experten meinen deshalb auch, dass die grossen Hauptkataloge, welche die Versandhändler zweimal pro Jahr verschicken, bald der Vergangenheit angehören dürften.

Zu guter Letzt: Das Fernsehen und die Kultur

In der NZZ am Sonntag rätselte man extensiv darüber, was beim Schweizer Fernsehen eigentlich los ist. Aus Anlass der Medienorientierung von Frau Deltenre nächste Woche, fahndete die NZZ nach der Kultur am Fernsehen.

In der NZZ am Sonntag rätselte man extensiv darüber, was beim Schweizer Fernsehen eigentlich los ist. Aus Anlass der Medienorientierung von Frau Deltenre nächste Woche, fahndete die NZZ nach der Kultur am Fernsehen.  
Die Antwort vorweg: wirklich fündig wurden auch die Verfasser Manfred Papst und Regula Freuler nicht, und die NZZ beschäftigt bekanntermassen hervorragende Fachkräfte. Das ist für Otto Jedermann natürlich tröstlich. Denn wie sollte man auch begreifen, dass die äusserst populäre Sonntags-Soap Lüthi & Blanc aus dem Programm genommen wird. Ersatzlos zudem. Kopfschütteln darüber auch bei der NZZ, aber auch Ausgangspunkt der eigentlichen Frage: Wohin treibt die Kultur am Schweizer Fernsehen?
 
Auf der Suche nach Antworten lassen die Autoren die schwierige und unstete Entwicklung der SRG-Kulturformate Revue passieren: Erinnert sich jemand an Hotel Babylon? Hotel B.? Bondy und Co.? B.Magazin? Next? Eine leidige Sache, diese Kultur. Ob es dem derzeitigen Kulturplatz mit Eva Wannenmacher besser ergehen wird, einem agendafixierten Kulturtipp-Generator, ist fraglich.
 
Wer vorher gestutzt hat bei der Zuteilung von Lüthi & Blanc zur Kultur, der hat gut aufgepasst. Aber nicht die Autorin dieses Textes hat Mühe bei der Ressortaufteilung. Beim Fernsehen ist das nämlich so: Fernsehfilm, Soap und Sitcom gehören nicht etwa zur Unterhaltung, sondern in das Ressort Kultur. Der Literaturclub, Delikatessen und Horizonte hingegen nicht, denn die gehören zum Ressort Information. Noch Fragen?

Tages-Anzeiger erweitert Presse-Kombi

Mit den geplanten Regionalausgaben des Tages-Anzeigers dehnen Tamedia, die Südostschweiz Mediengruppe und Theiler Druck ihr Presse-Kombi um den ganzen Zürichsee aus.

Mit den geplanten Regionalausgaben des Tages-Anzeigers dehnen Tamedia, die Südostschweiz Mediengruppe und Theiler Druck ihr Presse-Kombi um den ganzen Zürichsee aus.  
Die Anzeigenkombination Presse-Kombi 27 erstreckte sich bisher über den Raum Zürichsee, Schwyz, Walensee und Glarus. Seit der Lancierung der ersten Regionalausgabe «Linkes Seeufer und Sihltal» hatte sich auch der Tagi-Verlag Tamedia daran beteiligt. Nun wird das Kombi weiter ausgedehnt: Neu werden auch die Regionalausgaben «Zürichsee linkes Ufer»,«Zürichsee rechtes Ufer» und «Zürcher Oberland» in das Angebot integriert, wie SDA am Freitag meldete.

Redaktorin der Rundschau gewinnt deutschen VJ-Award

Rundschau-Redaktorin Vanessa Nikisch wurde am Samstag in Berlin mit dem deutschen VJ-Award geehrt.

Rundschau-Redaktorin Vanessa Nikisch wurde am Samstag in Berlin mit dem deutschen VJ-Award geehrt.  
Wie die SDA am Samstag mitteilte, wurde Nikisch für den Beitrag «Tuvalu – eine Insel verkauft ihren Namen», der als Teil der Sendung «SF Spezial – Fernweh» ausgestrahlt wurde, ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 3rd International Video Journalism Awards in Berlin statt.

Flirts, Küsse und Körbe auf Star TV

Mit der interaktiven Singleshow «Dateshow.ch» will Star TV jeden Dienstag den Singlemarkt aufmischen. Der Produzent der Sendung, Harald Zindel, verspricht Flirts, Küsse und Körbe und eine garantiert knisternde Spannung.

Mit der interaktiven Singleshow «Dateshow.ch» will Star TV jeden Dienstag den Singlemarkt aufmischen. Der Produzent der Sendung, Harald Zindel, verspricht Flirts, Küsse und Körbe und eine garantiert knisternde Spannung.  
Wie der Sender am Freitag mitteilte, werden sich in Dateshow.ch während jeweils vier Sendungen verschiedene Herausforderer um die Gunst der Traumpartnerin oder des Traumpartners duellieren. Nach dieser Zeit wird gnadenlos Bilanz gezogen: eine Jury eruiert das Siegerpärchen. Aber auch die Zuschauer sind in die Entscheidung eingebunden, sie können via SMS-Voting ein Wörtchen mitreden und ihre Favoriten unterstützen. Jenes Duo, das sich am leidenschaftlichsten gezeigt hat, verreist zusammen für eine Woche in die Ferien – kostenlos, aber auch nicht ganz allein: ein Kamerateam begleitet das frisch gekürte Paar.
 
Erstausstrahlung der wöchentlichen Sendung ist immer am Dienstag um 20.00 Uhr. Mit der Single-Show am Dienstagabend will Star TV eine valable Alternative zu den Programmen anderer Sender bieten.

Walker mit Bayerischem Edelmetall geehrt

Die Zürcher Kleinstagentur Walker freut sich über einen weiteren Gewinn von internationalem Edelmetall für ihre Fleurop-Muttertagskampagne.

Die Zürcher Kleinstagentur Walker freut sich über einen weiteren Gewinn von internationalem Edelmetall für ihre Fleurop-Muttertagskampagne.  
Wie die Agentur am Freitag meldete, hat sie am Wettbewerb «Die Anzeige» des CommClubs Bayern für die Anzeigenkampagne Zeit, Ihr zu vergeben die Bronzemedaille gewonnen. Dies ist für die Agentur umso erfreulicher, als dass die Gewinner dieses Jahr aus über 800 internationalen Beiträgen erkoren wurde.

Was macht eigentlich … Tyler Brûlé?

Der Gründer von Wallpaper, Ex-NZZ-Kolumnist und Redesigner der Swiss, Tyler Brûlé, meldet sich mit neuen publizistischen Plänen zurück. Ab nächstem Februar soll das Magazin Monocle international lanciert werden.

Der Gründer von Wallpaper, Ex-NZZ-Kolumnist und Redesigner der Swiss, Tyler Brûlé, meldet sich mit neuen publizistischen Plänen zurück. Ab nächstem Februar soll das Magazin Monocle international lanciert werden.  
Schon hatte man sich gefragt, was aus dem einstigen erfolgsverwöhnten Wallpaper-Wunderkind geworden ist, nun ist die Katze aus dem Sack. Wie Adage.com am Freitag meldete, hat Tyler Brûlé einmal mehr Grosses im Sinn. Weil er vom deutschen Nachrichtenmagazin Spiegel so fasziniert ist, will er nach dessen Vorlage ein internationales Magazin in englischer Sprache mit dem Namen Monocle auf den Markt bringen. Thematisch orientiert sich der neue Titel an seinem grossen Vorbild: Geopolitik, Business, Kultur und Design sollen als wichtigste Ressorts geführt werden.
 
Von thematisch ähnlich gelagerten Magazinen wie Time oder Newsweek soll sich Monocle vor allem durch das Volumen abheben. Und Brûlé wär nicht Brûlé, wenn er nicht jetzt schon in Aussicht stellen würde, dass sein Magazin visuell viel bestechender daher kommen wird, als die ganze Konkurrenz zusammen. Zehn Mal jährlich wird Monocle erscheinen, und 7.50 Euro kosten. Brûlé hofft, dass Verkäufe von 200’000 Exemplaren erreicht werden.

Swisscom testet mobiles Fernsehen

Vom 1. November 2006 bis Ende Januar 2007 testen rund 200 Personen in der Stadt Bern mobiles Fernsehen über die DVB-H-Technologie. Swisscom Broadcast prüft in Zusammenarbeit mit Swisscom Mobile, Sunrise und Orange, ob die Technologie die Bedürfnisse an mobiles Radio und Fernsehen erfüllt.

Vom 1. November 2006 bis Ende Januar 2007 testen rund 200 Personen in der Stadt Bern mobiles Fernsehen über die DVB-H-Technologie. Swisscom Broadcast prüft in Zusammenarbeit mit Swisscom Mobile, Sunrise und Orange, ob die Technologie die Bedürfnisse an mobiles Radio und Fernsehen erfüllt.  
Dank UMTS ist das mobile Fernsehen schon heute Realität. Um in Zukunft bei wachsender Nachfrage Kapazitätsengpässe zu vermeiden, werden alternative Techniken wie eben DVB-H (Digital Video Broadcasting Handheld) geprüft. Im Berner Test wird ein System eingesetzt, welches sowohl auf Rundfunk- als auch auf Mobilfunktechnologie zurückgreift, sodass die beiden Netze parallel genutzt werden können.
 
Während den kommenden drei Monaten werden rund 200 Kunden und Mitarbeitende die von Swisscom Mobile, Sunrise und Orange entwickelte spezielle DVB-H-basierte Radio- und Fernsehdienste. Davon versprechen sich die die Unternehmen neue Erkenntnisse zur Marktattraktivität und zu Kundenbedürfnissen bezüglich mobilen Fernsehens, wie die Swisscom am Freitag mitteilte.

Edipresse setzt auf Qualität, Flexibilität und Reichweite

Edipresse lanciert mit Puissance4 ein interessantes Package-Angebot für die Westschweiz. Werbekunden haben nun die Möglichkeit, die vier bestens positionierten Qualitätstitel Bilan, Femina, Télétop und TV Guide ab sofort als kombiniertes Kraftpaket zu buchen.

Edipresse lanciert mit Puissance4 ein interessantes Package-Angebot für die Westschweiz. Werbekunden haben nun die Möglichkeit, die vier bestens positionierten Qualitätstitel Bilan, Femina, Télétop und TV Guide ab sofort als kombiniertes Kraftpaket zu buchen. Nur schon die Reichweite mache Puisscance4 zum Powerpaket für die Romandie, schreibt das Unternehmen in der entsprechenden Medienmitteilung. Je nach Kombination erreichen Werbekunden mit dem Kombi-Angebot zwischen 40 und 64 Prozent. Die Rabattskala reicht von 18 bis 33 Prozent. Was Puissance von anderen Kombis unterscheidet, ist, dass Sujets und Schaltungen vollkommen flexibel und zielgruppenspezifisch variiert werden können. So bekommt eine Marke den nötigen Spielraum, um ihre Kundschaft in jedem der vier Titel mit differenzierten Produkten und Werbebotschaften anzusprechen.

BMB unter Strom für Kertész Kabel

Nachdem die Kertész Kabel im Frühjahr der Zürcher Werbeagentur BMB Baertschi, Meroni & Bolleter den Zuschlag gegeben hat, wurde gemeinsam ein neuer Auftritt für den leistungsfähigsten Kabelhändler der Schweiz entwickelt.


Nachdem die Kertész Kabel im Frühjahr der Zürcher Werbeagentur BMB Baertschi, Meroni & Bolleter den Zuschlag gegeben hat, wurde gemeinsam ein neuer Auftritt für den leistungsfähigsten Kabelhändler der Schweiz entwickelt. Das Rümlanger Unternehmen beliefert zahlreiche lokale wie grosse nationale Kunden aus Handel, Industrie und Bauwirtschaft. Tag für Tag erbringt Kertész Kabel Hochleistungen im Strobereich. Dies soll unmissverständlich mitgeteilt werden, dem Lainen wie dem Profi. Der Claim: Vorsicht Hochleistung!
Der Auftritt ist plakativ und eigenständig und verfügt über eine grosse Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten. So wurden neben einer klassischen Anzeigenkampagne die gesamten Produktdokomentationen, der Fuhrpark, die Plakatierung auf Baustellen und viele weitere Kontaktpuunkte in den neuen Auftritt eingebunden.

Bussen für Star TV-Betreiber und Pornoanbieter

Am Freitag verurteilte das Zürcher Bezirksgericht den Geschäftsführer von Star TV zu 2'500 Franken Busse und je 5'000 Busse für zwei weitere Medienunternehmer. Das Urteil auferlegt Werbemedien eine Aufsichtspflicht über die Angebote ihrer Werbekunden. Die SDA bezeichnet das Urteil als Belastung der schweizerischen Medienfreiheit.

Am Freitag verurteilte das Zürcher Bezirksgericht den Geschäftsführer von Star TV zu 2’500 Franken Busse, sowie zwei weitere Medienunternehmer zu je 5’000 Franken. Das Urteil auferlegt Werbemedien eine Aufsichtspflicht über die Angebote ihrer Werbekunden. Die SDA bezeichnet das Urteil als Belastung der schweizerischen Medienfreiheit. Die Verhandlung hatte schon im August stattgefunden, dabei ging es um nächtlich ausgestrahlte Werbespots für den Download von Pornoclips. Die Staatsanwaltschaft hatte den Angeklagten, Star TV-Geschäftsleiter Paul Grau sowie die Pornoanbieter Televox und Lawa, vorgeworfen, in Kauf zu nehmen, dass sich auch Minderjährige Pornos als MMS aufs Handy laden könnten. Die Anklage basierte auf einem Test der Kantonspolizei.
Die Verurteilung des Geschäftsführers von Star TV, Paul Grau, sei eine gefährliche Ausweitung des Medienstrafrechts, schreibt die SDA in einer Meldung am Freitag. Obwohl Grau selbst keinen Einfluss auf die Diensleistungen der Werbekunden hat, wurde er gebüsst, weil zwei seiner Werbekunden angeblich Dienstleistungen ohne genügenden Jugendschutz angeboten haben. Das Urteil stehe im Widerspruch zur herrschenden Lehre und Praxis das Medienprivileg nur auf redaktionelle Beiträge, nicht aber auf kommerzielle Werbung anwenden will.
Werbung untersteht in der Schweiz klaren gestzlichen Rahmendbedingungen, für deren Einhaltung die Werbemedien die Werbemedien die Verantwortung tragen. Eine Ausdehnung dieser Verantwortung auf Inhalt, Qualität und Vertrieb der Angebote und Dienstleistungen ihrer Kunden bedeutet, dass Redaktoren und Verleger, deren Medien Werbung veröffentlichen, künftig ständig quasi-Kriminelle sind. Paul Grau erwägt denn auch, das Urteil aus grundsätzlichen Überlegungen weiterzuziehen.

Neue Generation von gestrichenen Feinpapieren auf dem Markt

M-Real lanciert EuroArt Plus, eine neue Generation Feinpapiere für den Bogenoffsetdruck. Das neue Papier verleiht Druckerzeugnissen mehr Wert, gewährleistet eine reduzierte Lichtdurchlässigkeit und sorgt für noch schnelleren Druck.

M-Real lanciert EuroArt Plus, eine neue Generation Feinpapiere für den Bogenoffsetdruck. Das neue Papier verleiht Druckerzeugnissen mehr Wert, gewährleistet eine reduzierte Lichtdurchlässigkeit und sorgt für noch schnelleren Druck.  
Das speziell entwickelte Papier erfüllt höchste Ansprüche, auch bei knappen Papier- und Druckbudgets. Wie M-Real mitteilt, verleiht das neue Papier durch sein hohes Volumen und seine Steifigkeit Print-Produkten einen wertvollen Eindruck und ein angenehmes Gefühl. M-Real verpflichtet sich den Richtlinien für wirtschaftliches, ökologisches und soziales Forstmanagement. Das Holz, das für die Produktion des Zellstoffes für die EuroArt Plus-Papiere verwendet wird, stammt aus ökologisch angebauten Wäldern.
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