Sexistische Werbung: Aargau setzt auf Selbstregulierung

Die Regierung des Kantons Aargau lehnt es ab, sexistische Werbung per Gesetz aus dem öffentlichen Raum zu verbannen. Ein solches Gesetz war vom Grossen Rat und insbesondere per Motion von EVP-Grossrätin Lilian Studer gefordert worden.

Die Aargauer Regierung hält fest, dass ein Verbot übersexualisierter und sexistischer Werbung bedinge, dass die beiden Begriffe juristisch erfasst werden können. Die Regierung bezweifelt hingegen, dass eine griffige Definition geschaffen werden kann. Damit folgt die Aargauer Regierung der Argumentation des Bundesrats, der zu einem ähnlichen Schluss gelangt ist.

Aargauer Regierung plädiert für Selbstregulierung

Auch wenn die Aargauer Regierung Lilian Studer zugute hält, dass das heutige Umfeld stark sexualisiert ist, mache die Werbung doch nur einen Teil desselben aus. Im gesellschaftlichen Diskurs müssten Eltern, Schulen, Unternehmen und die Medien Stellung beziehen und Verantwortung übernehmen. Die Aargauer Regierung hält zudem fest, dass die Werbebranche über eine Lauterkeitskommission und damit ein Organ zur Selbstregulierung verfügt. Wenn Werbung pornografische Züge annehme, werde sie strafrechtlich verfolgt. Die Kommission hatte im Oktober die Plakatkampagne des Grand Casinos Baden als sexistisch befunden und gerügt. Nach dem Entscheid hatte das Grand Casino die Werbekampagne gestoppt und im Rahmen einer Aktion das Plakat verschenkt.

Sesselrücken bei Tribune de Genève und FRC

Der Verlagsleiter der Tribune de Genève, Antoine Exchaquet, hat am Donnerstag seinen Rücktritt bekannt gegeben. Zudem wurde der neue Chefredaktor der Konsumentenzeitschrift J'achète mieux kommuniziert - der erste Mann seit Bestehen der Zeitschrift.

Der Verlagsleiter der Tribune de Genève, Antoine Exchaquet, hat am Donnerstag seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er hatte das Amt seit 1997 inne. Noch offen ist, ob er ein neues Amt beim Westschweizer Verlagshaus Edipresse übernehmen wird. Exchaquet war zudem Vizepräsident des Verwaltungsrats bei der Tribune de Genève und Verwaltungsrat und Interims-Direktor des Genfer Lokalfernsehens Léman bleu. Er ist zudem im Verwaltungsrat der SDA und Vorsitzender zweier Kommissionen des Westschweizer Medienausbildungszentrums. Ebenfalls am Donnerstag wurde der neue Chefredaktor des Westschweizer Konsumentenmagazins J’achète mieux bekannt gegeben. Die Féderation romande des consommateurs (FRC) hat sich für Jean-Antoine Luque (44) entscheiden. Luque war zuvor Journalist bei L’Illustré, 25 Heures und Le Matin. Er ist der erste Mann an der Spitze des Magazins seit seiner Gründung vor 40 Jahren. Das Magazin erscheit 10 Mal pro Jahr in einer Auflage von 30’000 Exemplaren.

Zu guter Letzt: Kuba bietet Rauchern Asyl

Aus allem lässt sich noch ein Geschäft machen – das ist wohl eine der wichtigsten Grundregeln des Marketings. Deshalb wohl hat die Patio Trading eine Raucherzone entwickelt, die als «gesellschaftlicher Treffpunkt für alle Tabakliebhaber» sicher der Renner im Weihnachtsgeschäft wird.

Aus allem lässt sich noch ein Geschäft machen – das ist wohl eine der wichtigsten Grundregeln des Marketings. Deshalb wohl hat die Patio Trading GmbH eine Raucherzone entwickelt, die sich vor dem Lokal oder Geschäft aufstellen lässt und die ein «gesellschaftlicher Treffpunkt für alle Tabakliebhaber» sein soll. Die im Pergola-Stil gehaltene Raucherzone hat denn auch einen wohlklingenden und treffenden Namen erhalten, der gleich mehrschichtig symbolisiert, wohin Raucher gehören: «Kuba». Der Name ist Programm: Denn in Kuba gibt es ja schliesslich tollen Tabak und eine lebendige Revolutionskultur – und eine Insel ist das Land zudem auch noch. Wenn die Laute zum Rauchen schon nach draussen gehen müssen, dann wenigstens an den passenden Ort. Kuba trotzt zudem dank dem imprägnierten Kieferholz und lackiertem Eisen zwar nicht den USA, dafür aber allen klimatischen Bedingungen. Und ist zwar nicht bestechlich, besticht aber dafür durch lineares und modernes Design. Wer also infolge grassierender Intoleranz, Gesundheitsfimmel oder ähnlichem seiner Rauchlust nach draussen folgen muss, könnte bald statt auf den freien Himmel auf Kuba, den einladenden Raucher- und Meetingpoint treffen. Dann zumindest, wenn sich die angeschriebenen Hotels, Restaurents, Bars, Dancings, Messe-, Kongress- und Einkaufszentren, öffentlichen Verwaltungen, Spitäler, Heime, Warenhäuser, Bahnhöfe, Flughäfen, Sport- und Bildungsstätten oder Golfclubs für die Marketingidee eines originellen Freiluftsalons namens Kuba auch begeistern.

Radio Pilatus mit neuer Aktionärsstruktur

Das grösste Zentralschweizer Privatradio hat mit den LZ Medien einen neuen Mehrheitsaktionär. Coop und Ringier zogen sich als Aktionäre ganz zurück.

Das grösste Zentralschweizer Privatradio hat mit den LZ Medien einen neuen Mehrheitsaktionär. Coop und Ringier zogen sich als Aktionäre ganz zurück.Wie Radio Pilatus am Donnerstag mitteilt, wurden die Aktienpakete der bisherigen Aktionäre Coop und Ringier an die verbleibenden Aktionäre LZ Medien Holding, Leo Fischer, Migros und der Luzerner Kantonalbank übernommen. Nach dem Verkauf halten neu die LZ Medien 52,55 Prozent der Aktien, Verwaltungsratspräsident Leo Fischer 21,9 Prozent, die Luzerner Kantonalbank 14,25 Prozent und schliesslich die Migros 11,3 Prozent. Die Zusammensetzung des Verwaltungsrates 

ViznerBorel geniesst mit Denner

D-Vino heisst die eben eröffnete Weinbar von Denner im Zürcher Seefeld, ViznerBorel die Kommunikationsagentur, die der Bar zum passenden Auftritt verhalf.

D-Vino heisst die eben eröffnete Weinbar von Denner im Zürcher Seefeld, ViznerBorel die Kommunikationsagentur, die der Bar zum passenden Auftritt verhalf. Die D-Vino-Bar lockt mit 200 exklusiven Weinen zu günstigen Preisen und mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten. Die angenehme Atmosphäre empfiehlt sich für den Müssiggang der Geniesser-Seele. Wie ViznerBorel schreibt, sind weitere Weinbars bereits in Planung.

Basellandschaftliche Zeitung sucht Chefredaktor

Auch der Basellandschaftlichen Zeitung steht wie der Basler Zeitung ein Wechsel an der Spitze bevor. Franz Widmer, der die Basellandschaftliche Zeitung redaktionell führt, geht nächstes Jahr in Pension.

Auch der Basellandschaftlichen Zeitung steht wie der Basler Zeitung ein Wechsel an der Spitze bevor. Franz Widmer, der die Basellandschaftliche Zeitung redaktionell führt, geht nächstes Jahr in Pension. Wie die SDA berichtet, wird die Nachfolge aber bereits per Stelleninserat gesucht. Damit erhalten nächstes Jahr beide Basler Tageszeitungen neue Chefredaktoren und damit neue Energie im Kampf um die Leser der Nordwestschweiz
. Bei der Basler Zeitung hat Ivo Bachmann kürzlich seinen Rücktritt per Ende Jahr bekannt gegeben (siehe ). Seine Nachfolge soll im ersten Quartal bestimmt werden, bis dahin führt Matthias Geering ad interim die Zeitung.

223’000 Leser lesen 20 minutes

Die ersten Leserschaftszahlen liegen nun vor: In den ersten sechs Monaten nach ihrem Start hat die welsche Gratiszeitung 20 minutes 223’000 Leserinnen und Leser in der Westschweiz gewonnen.

Die welsche Gratiszeitung 20 minutes hat die Leserschaftszahlen veröffentlicht. In den ersten sechs Monaten nach ihrem Start hat sie 223’000 Leserinnen und Leser in der Westschweiz gewonnen. Dies zeigt eine erste Auswertung der Leserschaftszahlen durch die Wemf AG für Medienwerbeforschung. Gemäss dieser Sonderstudie lasen im Erhebungszeitraum vom 3. April bis 24. September 2006 durchschnittlich 223’000 Westschweizerinnen und Westschweizer 20 minutes bei einer abgesetzten Auflage von durchschnittlich 109’000 Exemplaren. Konkurrenz belebt das Geschäft Die Zahlen zeigen, dass es 20 minutes gelungen ist, den neuen Pressetitel innert kurzer Zeit im Zeitungsmarkt Westschweiz zu verankern. Mit einem Wert von 2,0 Leser pro Exemplar erreicht die Westscheizer Gratiszeitung mehr als doppelt so viele Leser pro Exemplar wie die Deutschschweizer Ausgabe von 20 Minuten ein halbes Jahr nach ihrer Lancierung.
Seit dem Start von 20 minutes am 8. März 2006 stieg die Druckauflage kontinuierlich von zuerst 120’000 auf heute 150’000 Exemplare an. Der Anteil der abgesetzten Zeitungen stieg gleichzeitig von 80 auf über 95 Prozent. Auch 20 minutes erreicht eine überdurchschnittlich junge Leserschaft. 44 Prozent der Leserinnen und Leser sind zwischen 14- und 34-jährig.
20 minutes steht in direkter Konkurrenz zu Le Matin Bleu. Das Gratisblatt aus dem Hause Edipresse war vier Monate vor 20 minutes an den Start gegangen. Mitte November zählte die Edipresse-Zeitung gemäss Angaben der Wemf rund 247’000 Leserinnen und Leser (siehe
Senkrechtstart gelungen
). Expansionspläne Mitte November kündigte Tamedia an, mit 20 minutes expandieren zu wollen (siehe
). Anfang 2007 soll dank einer überregionalen Ausgabe die ganze Westschweiz abgedeckt werden. Mit den dafür geplanten 90’000 Exemplaren wird die Gesamtauflage der Pendlerzeitung in der Westschweiz 2007 auf rund 240’000 Exemplare steigen.

Wer glaubt, der handelt – sagt die Heilsarmee

Mit Weihnachtsliedern, Sammeltöpfen und Blasmusik, aber auch mit einem TV-Spot, einem Cartoon und einem breit gestreuten Spendenaufruf thematisiert die Heilsarmee auch dieses Jahr Menschen in Not. Sie wirbt für mehr Solidarität mit den Benachteiligten.

Mit Weihnachtsliedern, Sammeltöpfen und Blasmusik, aber auch mit einem TV-Spot, einem Cartoon und einem breit gestreuten Spendenaufruf thematisiert die Heilsarmee auch dieses Jahr Menschen in Not. Sie wirbt für mehr Solidarität mit den Benachteiligten. Zudem wird mithilfe mehrerer Hundert Freiwilligen in 40 Ortschaften der deutschen und französischen Schweiz eine Topfkollekte durchgeführt. Mit der Aktion erinnert die Heilsarmee daran, dass es in der Schweiz viele Kinder und Erwachsene gibt, die in Armut und Not leben. Mit dem Ertrag der Topfkollekte finanziert das Hilfswerk Weihnachtsfeiern und lokale soziale Projekte, wie etwa Beratungsstellen in Basel, Bern, Biel, Lausanne, Winterthur und Zürich. Andernorts werden die Gelder für die Unterstützung von Familien und Einzelpersonen verwendet, die sich während des Jahres Hailsarmee-Stellen werden.  

Nationalrat will keine höheren Radio- und TV-Gebühren

Die Mehrheit des Nationalrates hat sich am Donnerstag gegen eine Erhöhung der Radio- und Fernsehgebühren ausgesprochen. 102 der 200 Abgeordneten haben ein Postulat von Rolf Hegetschweiler (FDP/ZH) unterschrieben.

Die Mehrheit des Nationalrates hat sich am Donnerstag gegen eine Erhöhung der Radio- und Fernsehgebühren ausgesprochen. 102 der 200 Abgeordneten haben ein Postulat von Rolf Hegetschweiler (FDP/ZH) unterschrieben. Wie das Medien-Forum mitteilte, fordert das Postulat den Bundesrat auf, die von der SRG geforderte Erhöhung der Empfangsgebühren um 6,5 Prozent abzulehnen. Gleichzeitig soll die Landesregierung Führung und Kader der SRG dazu bewegen, innovative Konzepte zur Deckung des Finanzbedarfs zu entwerfen. Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich im Februar.
Als Interessengemeinschaft der Schweizer Medienkonsumenten ruft das von Hegetschweiler präsidierte Medien-Forum den Bundesrat auf, die deutliche Willenskundgebung aus dem Parlament zu berücksichtigen. Ein interessantes Programm werde der SRG wieder mehr Werbeeinnahmen verschaffen.

Assai kommuniziert für Tradejet

Für die Tradejet, dem Qualitätssieger im Online-Trading, realisierte Assai eine breite Kampagne zur Neukundengewinnung. Umgesetzt wurden crossmediale Massnahmen in Print-, Online- sowie Dialogkanälen, inklusive Landing Page, über welche die Messung des Kampagnenerfolgs getätigt wurde.

Für die Tradejet, dem Qualitätssieger im Online-Trading, realisierte Assai eine breite Kampagne zur Neukundengewinnung. Umgesetzt wurden crossmediale Massnahmen in Print-, Online- sowie Dialogkanälen, inklusive Landing Page, über welche die Messung des Kampagnenerfolgs getätigt wurde. Assai nutzte den Testsieger-Status von Tradejet für die Kampagne, indem sie die Zielgruppe direkt zum Testen des Qualitätssiegers aufgeforderte. Inserate und Beilagen in der Wirtschaftspresse sowie im Internet bringen die Verkaufsargumente auf den Punkt. Auf der Kampagnenwebsite warten Gratis-Trades und kostenlose Real-Time-Kurse auf die Neukunden. Ebenso wurden Online-PR-Massnahmen geschaltet, Suchmaschinenwerbung auf Google gebucht und ein personalisiertes Mailing verschickt.

Eventagentur.ch mit verstärkten Kräften 

Die Zürcher Eventagentur.ch hat ihr Projektteam ausgebaut. Mit von der Partie sind neu Daniela Mitidieri und Christian Hastenteufel.

Die Zürcher Eventagentur.ch hat ihr Projektteam ausgebaut. Mit von der Partie sind neu Daniela Mitidieri und Christian Hastenteufel. Mitidieri war mehrere Jahre beim Migros Kulturprozent im Bereich Pop und Neue Medien tätig. Ebenso war sie für das Personal Managment des Sängers Michael von der Heide zuständig. Bei Eventagentur.ch wird sie für die neu hinzugekommenen Mandate verantwortlich sein. Die ersten Aktivitäten gehen ab April 2007 über die Bühne.
Habenteufel ist zu Eventagentur.ch gestossen, um den Event Unit «Racing Division» zu leiten und auszubauen, wie die Agentur mitteilt.

Zwei personelle Volltreffer beim Goal-Team

Bei der Dübendorfer Goal AG für Werbung und Public Relations gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden: Simon Glauser wird Berater für politische Kommunikation und Sandra Germann leitet neu den Bereich Media & Produktion.

Bei der Dübendorfer Goal AG für Werbung und Public Relations gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden: Simon Glauser wird Berater für politische Kommunikation und Sandra Germann leitet neu den Bereich Media & Produktion. Der 31-jährige Glauser war über sechs Jahre auf dem Generalsekretariat der Schweizerischen Volkspartei SVP engagiert, zuletzt als stellvertretender Pressesprecher und Chefredaktor der Parteizeitung. Durch die Erfahrungen in zahlreichen Kampagnen auf eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Ebene bringt der Stadtberner breites Know-how in der politischen Kommunikation mit.
Die gelernte Typografin Sandra Germann hat die Leitung des Bereiches Media &Produktion übernommen. Zuletzt war sich Produktionerin bei Fisch.Meier. Zuvor war sie bei der Zürcher Kantonalbank tätig, als Leiterin der Druckvorstufe und AVOR und in der Abteilung Marketing & Kommunikation.

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