Mit deutschen Bombenentschärfern gegen gefährliche Elektrogeräte

Der neue Spot der Werbeagentur AY&R soll klar machen, dass nur ausgeschaltete Geräte auch wirklich feuersichere Geräte sind.

Der neue Spot der Werbeagentur AY&R soll klar machen, dass nur ausgeschaltete Geräte auch wirklich feuersichere Geräte sind. Elektrogeräte verursachen die meisten Wohnungsbrände in der Schweiz, nämlich rund einen Viertel von jährlich rund 21’000 Bränden. Immer wieder kommen dabei Menschen um, weil die Geräte sich völlig unberechenbar irgendwann entzünden können. Das sichere Mittel gegen solche tickenden Brandbomben: sie immer ganz ausschalten.
Dies dramatisiert der neue Spot von AY&R für die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB): Mitten in der Nacht stürmen Männer in Kampfmontur eine Wohnung, zerren ein eben noch schlafendes Paar ins Freie und lassen einen Bombenentschärfungsroboter ins Haus fahren. Dort schaltet dieser den Fernseher, der im Standby-Modus ist, ganz aus.
 
Der Spot wurde mit einem Spezialkommando der deutschen Polizei (SEK) und einem echten Bombenentschärfungsroboter gedreht. Ab Dezember läuft er in den Schweizer Kinos.

Master of Excellence für Twin

Mit dem Film «Strom ohne Grenzen» errang die Bieler Filmproduktionsgesellschaft Twin die Auszeichnung «Exellece of Master» der Mediencontrollingplattform Corporate Media in München.

Mit dem Film «Strom ohne Grenzen» errang die Bieler Filmproduktionsgesellschaft Twin die Auszeichnung «Exellece of Master» der Mediencontrollingplattform Corporate Media in München.  
Der aufwändige Imagefilm wurde von der Twin im Auftrag des im Graubünden beheimateten Energieunternehmens Rätia Energie realisiert und auf dem Format High Definition (HD) produziert. Für die Produktion verantwortlich zeichnen Urs Frey (Projektleitung) und Christoph Frutiger (Kameraregie). Corporate Media gilt als renommiertester Filmwettbewerb im deutschsprachigen Raum.
 
Im Gegensatz zu andern Festivals arbeiten die Jurys nach einem aufwändigen, objektivierten Bewertungssystem. Dabei wird jeder Beitrag einzeln auf seine Medien- und Kommunikationswirkung hin analysiert. Die Preise sind am Freitag, 8. Dezember, in der IHK-Akademie in München überreicht worden.

In Flagranti mit zwei neuen Gesichtern

Die Werbeagentur aus Lyss hat zwei Seitenwechsel zu vermelden: Mirjam Staudenmann und Yves Kamber wechselten von der Kunden- auf die Agenturseite.

Die Werbeagentur aus Lyss hat zwei Seitenwechsel zu vermelden: Mirjam Staudenmann und Yves Kamber wechselten von der Kunden- auf die Agenturseite.  
Die 23-jährige Mirjam Staudenmann ist diplomierte Planerin für Marketingkommunikation und war zuvor bei der Kommunikationsabteilung der Schule für Gestaltung Bern und Biel tätig.
 
Der 28-jährige Yves Kamber kommt von der Atupri Krankenkasse zur Werbeagentur. Bei In Flagranti wird er als Planer Marketingkommunikation unter anderem für die Gebäudeversicherung Bern und für PostLogistics eingesetzt.

Future Connection dirigiert Website des Tonhalle-Orchesters

In einem mehrstufigen Konkurrenzverfahren hat sich das Zürcher Multimediabüro Future Connection durchgesetzt und gewinnt das Tonhalle-Orchester als Neukunden.

In einem mehrstufigen Konkurrenzverfahren hat sich das Zürcher Multimediabüro Future Connection durchgesetzt und gewinnt das Tonhalle-Orchester als Neukunden.  
Das traditionsreiche Tonhalle-Orchester beauftragt die Zürcher Agentur mit dem Relaunch der Website, wobei insbesondere der Konzertkalender optimiert und erweitert wird. Zudem können neu Konzertkarten platzgenau direkt über die Website bezogen werden. Der neue Internetauftritt soll das Musikerlebnis des Tonhalle-Orchesters besser spürbar machen und vermehrt auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen, wie Future Connection mitteilt.

Deutschland: Axel Springer mit neuer Aktionärsstruktur

Beim grössten europäischen Verlagshaus verkauften der grösste externe Investor Hellman & Friedman sowie Springer-Konzernleiter Döpfner erhebliche Aktienpakete.

Beim grössten europäischen Verlagshaus verkauften der grösste externe Investor Hellman & Friedman sowie Springer-Konzernleiter Döpfner erhebliche Aktienpakete. 
Finanzinvestor Hellman & Friedman (H & F) und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner haben zehn Prozent der Aktien des Verlagskonzerns für insgesamt 441 Millionen Euro verkauft. Der festgelegte Stückpreis lag laut Springer bei 122 Euro, was im unteren Bereich der Angebotsspanne lag. Bei den Käufern handle es sich fast ausschliesslich um institutionelle Investoren aus den In- und Ausland. An der Börse eröffnete das Papier am Donnerstag bei 123,75 Euro. Mit 3,6 Millionen Aktien seien sämtliche angebotenen Anteile platziert worden.
 
H & F habe damit auch die Platzierungsreserve von 340’000 Aktien zugeteilt. Der Investor halbiert somit seinen Anteil auf 9,4 Prozent. H & F hatte die Aktien vor drei Jahren erworben.
 
Springer-Konzernleiter Döpfner verkaufte 211’000 Aktien für insgesamt 25,7 Millionen Euro. Er trenne sich von einem Teil seiner Aktien, um damit den Kauf der Papiere zu finanzieren, die er im Sommer 2006 zum Vorzugspreis von 77 Euro hatte, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Mehrheitsaktionär bleibt die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik mit einem Anteil von gut 50 Prozent.

WEMF-Website in neuem Glanz

Die Website der WEMF AG für Werbemedienforschung zeigt sich dem Besucher seit kurzem in einem neuen Kleid: Das Layout wurde aufgefrischt und die Inhalte überarbeitet.

Die Website der WEMF AG für Werbemedienforschung zeigt sich dem Besucher seit kurzem in einem neuen Kleid: Das Layout wurde aufgefrischt und die Inhalte überarbeitet.  
Überschaubarer, strukturierter und farbiger: So präsentiert sich die neue Website der WEMF dem Besucher. Ziel der Überarbeitung war es, die Seiten übersichtlicher und farbiger zu gestalten und in einer neuen Struktur darzustellen. Diese zeigt sich schon auf der Einstiegsseite, wo die Studien und Statistiken neu unterschiedlichen Rubriken zugeordnet sind, bevorstehende Anlässe angekündigt werden, man Zugang zum Auswertungsprogramm der WEMF-Studien hat, Bestellungen vorgenommen werden können oder man Wissenswertes über die Firma erfährt. Gestaltet wurde der neue Auftritt von Update, einer auf Planung und Realisation von Web-Auftritten spezialisierten Agentur.

Greenpeace will seinen Apple grün

Unter dem Motto «I love my Mac. I wish it came in green» hat die Umweltorganisation eine internationale Kampagne gestartet. Damit will sie Druck auf Apple ausüben, künftig auf giftige, umweltschädliche Substanzen bei der Produktion der Geräte zu verzichten und ein Rücknahmesystem für Elektroschrott einzuführen.

Unter dem Motto «I love my Mac. I wish it came in green» hat die Umweltorganisation eine internationale Kampagne gestartet. Damit will sie Druck auf Apple ausüben, künftig auf giftige, umweltschädliche Substanzen bei der Produktion der Geräte zu verzichten und ein Rücknahmesystem für Elektroschrott einzuführen. Wie Greepeace betont, sei es keine Kampagne gegen Apple, sondern eine für einen besseren Apple. Die Umweltschutzorganisation setzt sich mit der Kampagne generell für einen verantwortungsvolleren Umgang mit den gigantischen Mengen an Computer- und Elektronik-Schrott ein, die Jahr für Jahr entstehen. Ziel sei eine «grüne Elektronik», bei der Gefahrenstoffe erst gar nicht entstünden, wie Kampagnen-Managerin Zeina Alhajj von Greenpeace International gegenüber Technology Review erläuterte. Begleitet wird die Kampagne von einer Studie über das aktuelle Verhalten der grossen Hersteller, dem Green Electronics Guide. Am 6. Dezember legte Greenpeace das zweite Ranking vor, und Apple landete auf dem letzten Platz.
Seit 2003 fordert Greenpeace von den Herstellern Elektronischer Geräte, dass sie bei der Herstellung auf schädliche Substanzen (wie Blei, Kadmium, Beryllium und Quecksilber, den Kunststoff PVC sowie bromierte Flammschutzmittel) verzichten. Bei der Herstellung und Entsorgung von elektronischen Geräten kommen Arbeiter, zumeist in der Dritten Welt, mit den Substanzen in Berührung – etwa beim Zerlegen der Kupferkabel – und die Umwelt nimmt bleibenden Schaden, da die Substanzen nicht abbaubar sind.

Bundesrat beschliesst leichte Erhöhung der Radio- und TV-Gebühren

Die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen werden um 2,5 Prozent angehoben. Damit anerkennt der Bundesrat einen Mehrbedarf der SRG von 25 Millionen Franken jährlich. Die SRG hatte einen zusätzlichen Finanzbedarf von 72 Millionen Franken pro Jahr geltend gemacht.

Die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen werden um 2,5 Prozent angehoben. Damit anerkennt der Bundesrat einen Mehrbedarf der SRG von 25 Millionen Franken jährlich. Die SRG hatte einen zusätzlichen Finanzbedarf von 72 Millionen Franken pro Jahr geltend gemacht. Insgesamt hatte die SRG einen noch weit höheren zusätzlichen Kapitalbedarf von 145 Millionen Franken pro Jahr errechnet (siehe
). Rund die Hälfte davon wollte das Fernsehen durch Sparmassnahmen und Mehrerträge kompensieren, die restlichen 72 Millionen beabsichtigte die SRG durch die Erhöhung der Gebühren zu finanzieren. Nach Prüfung des Antrages anerkannte der Bundesrat einen Drittel der Forderung, oder 25 Millionen Franken. Dies entspricht einer Gebührenerhöhungvon 2,5 Prozent. Somit wird die jährliche Gebühr ab dem 1. April von bisher 450 Franken auf neu 462 Franken ansteigen.  
Die grössten Positionen des nicht anerkannten Mehrbedarfs betreffen nicht zwingende Leistungen an die Pensionskasse, Schuldzinsen sowie die vorgesehene Aufstockung des Eigenkapitals um 7 Millionen Franken. Der nicht anerkannte Mehrbedarf betreffe somit vor allem finanz- oder bilanztechnische Bereiche, wie es in einer Mitteilung des Bakom heisst. Beim Bund gibt man sich zuversichtlich, dass die SRG mit diesem Entscheid gut leben kann.
Konsumentenschutzorganisationen äussern sich zum Entscheid positiv. Die SP und die CVP sind mit dem Entscheid des Bundesrates, die Radio- und Fernsehgebühren um 2,5 Prozent anzuheben, zufrieden. Die FDP äusserte sich zurückhaltend, die SVP reagierte mit Unverständnis.

Tribune de Genève mit neuem stellvertretendem Chefredaktor

Denis Etienne ist zum neuen Stellvertreter des Chefredaktors der Westschweizer Tageszeitung Tribune de Genève ernannt worden. Damit ergänzt er Chefredaktor Pierre Ruetschi.

Denis Etienne ist zum neuen Stellvertreter des Chefredaktors der Westschweizer Tageszeitung Tribune de Genève ernannt worden. Damit ergänzt er Chefredaktor Pierre Ruetschi. Etienne wird seine neue Stelle Anfang 2007 antreten. Der erfahrene Journalist ist derzeit und seit fünf Jahren stellvertretender Chefredaktor beim Ringier-Nachrichtenmagazin L’Hebdo.

Schweizer Fotopreis The Selction vfg ausgeschrieben

Bereits zum neunten Mal ist nun der Fotopreis der schweizerischen Berufsfotografie ausgeschrieben.

Bereits zum neunten Mal ist nun der Fotopreis der schweizerischen Berufsfotografie ausgeschrieben. Drei Preise gilt es abzuräumen: den Magazin-Fotopreis, mit 10’000 Franken der höchst dotierte, dann den Fotopreis der Sonntags-Zeitung mit 5’000 Franken sowie den ewz-Publikumspreis, der dem Gewinner immerhin noch 1’000 Franken einbringt. Die Teilnahmegebühr beträgt in den Kategorien «Werbefotografie», «redaktionelle Fotografie» und «Fine Arts» 60 Franken, in der Kategorie «Free» 90 Franken pro Arbeit. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2007.
Weitere Informationen, Einschreibeunterlagen und das Reglement sind online über die untenstehenden Websites erhältlich.

Eurobest: Zwei Mal Gold, sechs Mal Silber, acht Mal Bronze

Sechs Agenturen konnten am diesjährigen 19. Kreativwettbewerb Eurobest einen Shortlistplatz in 16 Edelmetall-Auszeichnungen verwandeln. Die Agenturen Walker und Wirz dürfen sich gar über einen weiteren Goldpokal in ihrer Pokalsammlung freuen.

Sechs Agenturen konnten am diesjährigen 19. Kreativwettbewerb Eurobest einen Shortlistplatz in 16 Edelmetall-Auszeichnungen  verwandeln. Die Agenturen Walker und Wirz dürfen sich gar über einen weiteren Goldpokal in ihrer Pokalsammlung freuen. TV/Cinema: Doppelt Gold für Wirz und Walker
Walker reüssierte mit «Party», dem TV-Spot für Fleurop Interflora zum Muttertag. Und auch Wirz war mit einem bereits mehrfach ausgezeichneten TV-Spot erfolgreich: Mit «Photographer» für die Schweizerische Mobiliar.
Print: Zweimal Bronze an AY&R und SFLB, ein Mal Bronze an Jung von Matt
Spillmall/Felser/Leo Burnett sicherte sich mit der Anzeige «French Fries» für Hakle und mit «Blackboard» für Helvetas gleich doppelt Edelmetall. Ebenso erging es Advico Young & Rubicam, die für zwei Anzeigen für die Multiple Sklerose Gesellaschaft auch zwei Mal Edemetall erhielten. Auch Jung von Matt ist mit «Liberty Zoom» für Panasonic auf der Gewinnerliste vertreten.
Outdoor: Sechs Mal Silber für Walker, zwei Mal Bronze für AY&R und ein Mal für Lowe Überzeugt hat die Jury in London die Kampagne für Amnesty International von Walker. Alle sechs Sujets der Kampagne für die Menschenrechte erhielten Silber.

Bronze gab es für die beiden Agenturen Advico Young & Rubicam und Lowe. AY&R überzeugte mit «Head» und «Lower Back» für die Multiple Sklerose Gesellschaft und sicherte sich zwei Mal Bronze. Lowe punktete mit «Boundaries» für BSW.
Direct, Interactive, Integrated: Leider nein
Kein Edelmetall konnten die Schweizer Agenturen in den Kategorien Direct, Interactive und Integrated erzielen. In der Kategorie Radio war bereits keiner der Schweizer Beiträge auf die Shortlist gekommen.

Osborne Stier wird in der Schweiz angesiedelt

Für Spanienreisende ist er ein Altbekannter, für das Land selbst ein Nationalsymbol: der Osborne Stier, eigentlich das Logo der über 200-jährigen Weinkellerei mit dem gleichen Namen. Dass er nun auch in der Schweiz die Herzen und Gaumen erobert, dafür sorgt ab sofort Karl F. Schneider.

Für Spanienreisende ist er ein Altbekannter, für das Land selbst ein Nationalsymbol: der Osborne Stier, eigentlich das Logo der über 200-jährigen Weinkellerei mit dem gleichen Namen. Dass er nun auch in der Schweiz die Herzen und Gaumen erobert, dafür sorgt ab sofort Karl F. Schneider. Die Kommunikationsagentur aus Schlieren ist per sofort die Schweizer Medien- und Informationsstelle der traditionsreichen Weinkellerei. Das in der Schweiz erhältliche Sortiment beinhaltet neben den Osborne-Solaz-Weinen auch Brandy, Porto und Sherry. Im Rahmen des Jubiläums – der Stier wird 50 – lanciert Kals F. Schneider unter anderen einen Wettbewerb für Schweizer Künstler. Für weitere Informationen wenden sich Interessierte an [email protected].

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