Star TV buhlt um Formel 1

Der Schweizer Privatsender Star TV verhandelt zurzeit um die Übertragungsrechte für die Formel 1. Erst vergangene Woche wurde publik, dass das Schweizer Fernsehen künftig auf die Sportsendung verzichtet.

Der Schweizer Privatsender Star TV verhandelt zurzeit um die Übertragungsrechte für die Formel 1. Erst vergangene Woche wurde publik, dass das Schweizer Fernsehen künftig auf die Sportsendung verzichtet (siehe ) – nur noch dieses Jahr flitzt die Formel 1 im Schweizer Staatsfernsehen. Wie Star TV in einer Mitteilung schreibt, habe man bereits Verhandlungen mit Ian Holmes in London aufgenommen, um dieses Programmfenster zu übernehmen. Holmes vergibt im Auftrag von Bernie Ecclestone die Fernseh-Rechte an der Formel 1.

Futurecom relauncht Pro Helvetia-Websites

Die Zürcher Agentur Futurecom hat den Relaunch der Websites aller vier Pro Helvetia-Webseiten technisch umgesetzt. Angestrebt wurde eine optische und strukturelle Harmonisierung der Websites.

Die Zürcher Agentur Futurecom hat den Relaunch der Websites aller vier Pro Helvetia-Webseiten technisch umgesetzt. Angestrebt wurde eine optische und strukturelle Harmonisierung der Websites, basierend auf der neuen Corporate Identity der Schweizer Kulturstiftung. Die Websites verbinden die Büros in Warschau, Kairo, Kapstadt. Pro Helvetia pflegt die kulturellen Beziehungen mit dem Ausland und betreibt diverse Aussenstellen fernab der Schweiz.

Vivendi steigert Umsatz 

Der französische Medienkonzern Vivendi konnte seinen Umsatz im vierten Quartal mit 1,2 Prozent leicht steigern. Vivendi erreicht damit einen Erlös von 5,545 Milliarden Euro.

Der französische Medienkonzern Vivendi konnte seinen Umsatz im vierten Quartal mit 1,2 Prozent leicht steigern. Vivendi erreicht damit einen Erlös von 5,545 Milliarden Euro, wie SDA in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Der Umsatz belief sich im Gesamtjahr 2006 auf 20,044 Milliarden Euro, blieb aber hinter den Erwartungen der Finanzmärkte. Dementsprechend fielen die Aktien im Pariser Handel um gut drei Prozent.

Sags doch mit Blumen

Blumen Walker hat für Fleurop einen Strauss neuer Spots für den Valentinstag gedreht.

Blumen Walker hat für Fleurop einen Strauss neuer Spots für den Valentinstag gedreht.Im Film «Some like it hot» von Billy Wilder geraten Tony Curtis und Jack Lemmon gleich in der Eröffnungssequenz in eine wilde Schiesserei. In dieser wird auf das berühmt gewordene «The St. Valentine’s Day Massacre» angespielt. Bei diesem hat Al Capone am 14. Februar 1929 einen grossen Teil der Gang seines Gegenspielers Bugs Moran zur Strecke gebracht. Das hat den Valentinstag berühmt gemacht, der bereits im Jahr 496 im antiken Rom unter Papst Gelasius als christliches Fest gefeiert wurde.Heute allerdings erinnert man sich am Valentinstag nur noch daran, dass Mann in dieser Vorphase des Frühlings seiner Liebsten vielleicht wieder einmal etwas Liebes sagen oder schenken könnte. Aber wie und wieso?
«Männer können nicht schreiben, vor allem keine emotionalen Liebesbriefe», glaubt Agenturchef Pius Walker zu wissen. Und er hat diese Erkenntnis jetzt auch in seine neueste Arbeit für Fleurop einfliessen lassen. Das scheinbar starke
Geschlecht findet oft schlicht keine Worte, seine Gefühle auszudrücken. Die Agentur Walker will diesen Männern deshalb helfen. Im Auftrag von Fleurop wollen die Werber dem Valentinstag noch einmal neues Leben einhauchen.
In einer neuen Spot-Serie begleitet ein Filmteam eine Gruppe Männer ein Wochenende lang bei ihrer Suche nach den richtigen Worten. Bald zeigt sich jedoch, dass die Worte ihren Jägern haushoch überlegen sind. Besonders das Wort «Liebe» macht den Männern das Leben schwer, wie die Filme zeigen. Da helfen auch die tollsten Anschleichtechniken und die besten Schlingenfallen nichts. «Suche keine Worte. Sags mit Blumen», meint deshalb Walker. Der einfache Ratschlag soll am Ende der humorvollen Spots «wie eine Erlösung wirken».
Nach den soeben beim ADC und mehrmals auch weltweit prämierten Filmen für Fleurop hat Walker nach dem Mutter- und dem Hochzeitstag jetzt für den Valentinstag noch einmal einen völlig anderen Stil zum Bewerben gesucht. Gemeinsam mit den früheren Filmen ist nur, dass die Spots für die Marke Fleurop «sehr verjüngend» wirken. Das zeigt sich neben den erfolgreichen Marktzahlen auch im «Jugend-Medium» Internet, wo die bisherigen Fleurop-Spots bereits ein sehr virales Leben führen und den Blumenhändlern «viel Gratiswerbung» bringen.
Gedreht wurde die neue Serie in den Wäldern Schwedens, wo bereits vor Wochen die gewünscht winterlich wirkenden Konditionen herrschten. Regie führte Axel Laubscher in einer Produktion der Hamburger Cobblestone.
Andreas Panzeri

Zu guter Letzt: Bäcker dürfen mit Euro 08-Gipfeli handeln

Der UEFA sind ihre Markenrechte heilig. Wer im grossen Stil Euro 08-Produkte an den Mann bringt oder das Logo der Fussballeuropameisterschaft verwendet, kriegt Ärger. Davon ausgeschlossen sind die Kleingewerbler.

Der UEFA sind ihre Markenrechte heilig. Wer im grossen Stil Euro 08-Produkte an den Mann bringt oder das Logo der Fussballeuropameisterschaft verwendet, kriegt Ärger. Davon ausgeschlossen sind die Kleingewerbler. Letztes Jahr versuchte der Fussballverband krampfhaft, ein neues Gesetz zu schaffen; so genannter «Schmarotzer-Werbung» wollte man den Garaus machen. Der Bundesrat ging zuerst auf die Forderung ein, krebste dann aber zurück (siehe ). Unterdessen scheint man auch bei der UEFA kein Problem mehr mit Ambush Marketing zu haben, wie einem Interview des Tages-Anzeigers mit Euro 08-Chef Martin Kallen zu entnehmen ist. Neben Euro-Hamburgern von McDonald’s dürfen auch Metzger, Bäcker und andere ihre ganz speziellen Fussball-Produkte an den Fussballfan bringen. Wir dürfen uns nächsten Sommer also auf Euro 08-Bratwürste und –Gipfeli freuen. Auch freut uns, dass für Restaurants und Bars, welche die Spiele zeigen, keine Lizenzgebühren anfallen – ebenfalls anders als von der Fussballmutter geplant! Aber freuen sich die Schweizer wirklich über Euro 08-Würste und Life-Übertragungen der Spiele in der ganzen Stadt? Anscheinend nicht, wie eine aktuelle Umfrage von Demoscope zeigt. 44 Prozent der Befragten lässt der Fussballevent kalt – aber vielleicht versetzt sie ja ein Euro 08-Zigerkrapfen in Stimmung.

Werbe-Rekordjahr 2006

Werbemarkt Das Werbejahr 2006 schliesst laut Mediafocus mit rekordverdächtigen plus 8,5% ab. Auch der GEMI erlebte im Dezember ein Abschlussfeuerwerk.

Mediafocus Das Werbejahr 2006 schliesst mit rekordverdächtigen plus 8,5% ab und überflügelte damit den Spitzenjahrgang 2000. Erstmals seit zehn Jahren schnellt die Mediengruppe Tageszeitung mit beinahe plus 15% nach oben und ist damit der wichtigste Treiber der Gesamtmarktentwicklung. Internetwerbung legte um 44%, TV-Werbung um 10% zu. Am stärksten wuchsen im Jahr 2006 die Schlüsselmärkte Energie (+35,5%), Finanzen (+21,6%), Unterhaltungselektronik (+13,7%), Haushaltartikel (+13,6%), Einrichtung/Möbel (+12,5%) sowie Verkehr (+11,8%) und Fahrzeuge (+11,6%). TV & Co. auf HöhenflugGemi
Der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) erlebte im Dezember bei den Werbeinvestitionen in elektronische Medien ein Abschlussfeuerwerk. Mit einem Wachstum von 6 Indexpunkten stieg das Ergebnis erneut, diesmal von 349 auf 355 Indexpunkte. Alle erfassten Medien weisen ein Dezemberwachstum auf von 2 Indexpunkten auf 180 (178). Als Wachstumstreiber zeigt sich erneut das Fernsehen mit einer Zunahme von 7 Indexpunkten auf 359. Internet brilliert mit plus 6 Indexpunkten (auf 256) ebenfalls. Adscreen (plus 1 Indexpunkt auf 233) und Radio (plus 2 Indexpunkte auf 252) legen gleichfalls zu. Teletext konnte das Novemberversprechen nicht halten und sank um 1 Punkt auf 144.

Zukunftsblick

Presse Die ersten Justierungsaktionen zur Rettung des Blicks laufen an. Vorerst spielt sich die Optimierung auf dem Nebenschauplatz SonntagsBlick ab.

Presse Die ersten Justierungsaktionen zur Rettung des Blicks laufen an. Vorerst spielt sich die Optimierung auf dem Nebenschauplatz SonntagsBlick ab, dessen Chefredaktion ab Mitte Februar an Noch-SI-Chefredaktor Mark Walder übergehen wird. Christoph Grenacher, seit März 2004 als SoBli-Chef im Amt, wird innerhalb des Ringier-Verlages weiterbeschäftigt. Walder gilt als Wunschkandidat und seine Inthronisierung wohl gleichzeitig als Testszenario für den neuen starken Mann an der Spitze von Ringier Schweiz. Thomas Landolt, kämpferischer Heimkehrer aus dem Karpatenland Rumänien, hat sich als Krisenmanager im unberechenbaren Boom der rumänischen Wirtschaft bewiesen. Mit der Umbesetzung der SoBli-Spitze kann Landolt bequem die Befindlichkeiten an der Dufourstrasse austesten und wird um die Reflexe wissen, wenn es daran geht, beim schlingernden Flaggschiff Blick die strategischen Ziele durchzusetzen oder gar am «emanzipierten» Boulevardverständnis von Ringier-Chefvordenker Frank A. Meyer zu kratzen. René Worni

Arne Kreutzfeldt verantwortlich für die Eigenproduktionen bei 3+

Das junge Schweizer Privatfernsehen 3+ ernennt Arne Kreutzfeldt zum neuen Leiter der Unterhaltungsredaktion und Executive Producer für Eigenproduktionen. Nach einer langen und intensiven Suche konnte 3+ mit Kreutzfeldt den Favoriten verpflichten.

Das junge Schweizer Privatfernsehen 3+ ernennt Arne Kreutzfeldt zum neuen Leiter der Unterhaltungsredaktion und Executive Producer für Eigenproduktionen. Nach einer langen und intensiven Suche im deutschsprachigen Raum konnte 3+ mit Kreutzfeldt den Favoriten verpflichten, ist der Mitteilung des Senders zu entnehmen. Kreutzfeldt arbeitete bereits während seines Studiums der Medienbetriebswirtschaften in Köln für Brainpool TV, Produzentin von TV Total, Ladykracher und anderen erfolgreichen Sendegefässen. Nach seinem Abschluss war er einige Jahre als Producer für diverse Entertainment-Formate zuständig. Mit einer grossangelegten Model-Castingshow, einer Kochsendung, sowie einem Wissenschaftsmagazin möchte Kreutzfeldt erste Erfolge verbuchen.

ViznerBorel angelt sich Schild-Etat

Nach einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation setzte sich ViznerBorel gegen zwei weitere Konkurrenten für das Werbebudget der Schild durch. Das Schweizer Modehaus strebt eine nachhaltige Partnerschaft mit der Zürcher Kommunikationsagentur an.

Nach einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation setzte sich ViznerBorel gegen zwei weitere Konkurrenten für das Werbebudget der Schild durch. Das Schweizer Modehaus strebt eine nachhaltige Partnerschaft mit der Zürcher Kommunikationsagentur an, wie der Marketingleiter von Schild in einer Mitteilung vom Mittwoch bekannt gab. Schild möchte seine Stellung im Schweizer Markt weiter ausbauen, indem sie das Angebot mit namhaften Marken erweitern und die Filialen dem neuen Ladenkonzept anpassen. Den Media-Etat hat Schild nach einer Evaluation an Mediaschneider vergeben, Flowcube Communications ist weiterhin für die PR-Arbeit verantwortlich.

20minuten.ch baut Internet-TV aus

Bereits seit fünf Monaten publiziert 20minuten.ch täglich eine News-Sendung. Unter dem Label «20 Minuten TV» baut die Gratiszeitung nun das Web-TV-Angebot um die Gefässe Movies und Music aus.

Bereits seit fünf Monaten publiziert 20minuten.ch täglich eine News-Sendung. Unter dem Label «20 Minuten TV» baut die Gratiszeitung nun das Web-TV-Angebot um die Gefässe Movies und Music aus. Jeweils einmal pro Woche geben zwei neue Sendungen einen Überblick über die aktuellen Filme und Kinohighlights der kommenden Woche und informieren über die bevorstehenden Music-Releases und Trends. Ein Videoplayer auf Flash-Technologie ermöglicht dem User eine direkte Interaktion. Zum bewegten Bild erhält er auf den Inhalt bezogen weiterführende Links und Informationen wie beispielsweise das Kinoprogramm, Ticketverlosungen oder Themen-Dossiers.

Im Äther nichts Neues

Radiocontrol Kaum Veränderungen bei den Hörgewohnheiten – die Marktanteile der Radios sind weitgehend stabil.

Radiocontrol Kaum Veränderungen bei den Hörgewohnheiten – die Marktanteile der Radios sind weitgehend stabil. Da das Radioforschungsinstitut Publicadata die aktuellen Semesterzahlen mit leichter Verspätung publiziert hat, bringt die Werbewoche die Ergebnisse erst in der aktuellen Ausgabe. Danach horchten in der zweiten Jahreshälfte 2006 in der Deutschschweiz knapp über 4 Millionen Menschen in den Äther (Romandie 1,253 Mio; Tessin 283 000), während es in der Vorjahresperiode noch 3,9 Millionen waren (Romandie 1,289 Mio; Tessin 244 000) dies bei gesunkener Netto-Hördauer von 116,1 auf 111,9 Minuten täglich (Romandie von 110,8 auf 109,1; Tessin von 112,4 auf 110,6). Privatsender halten ein ViertelIn der zweiten Hälfte 2006 hat Radio DRS gegenüber der Vergleichsperiode 2005 seinen Marktanteil von 63,1 auf 64,8 Prozent verbessern können und erreichte rund 2,76 Mio. Hörerinnen und Hörer. Signifikant eingebüsst (-0,3%) hat DRS 1, während DRS 2 um 0,5 und DRS 3 um 1 Prozent signifikant zugelegt haben. Radio Suisse Romande verbessert seinen Marktanteil signifikant um 1,1 auf 57,5 Prozent und erreicht knapp 900 000 Hörerinnen und Hörer. La Première büsste 0,6 Prozent ein, während Couleur 3 um 0,8 Prozent zulegte. Auch Option Musique gewann 0,9 Prozent. Radio della Svizzera Italiana legte um 0,3 auf 71,3 Prozent zu, wobei das erste Programm 1,2 Prozent einbüsste, das zweite und das dritte hingegen zulegten (+0,5% und +0,9%).
Die Deutschschweizer Privatsender halten unverändert einen Marktanteil von 25,5 Prozent, während die ausländischen Anteile um 1,4 auf 6 Prozent zurückgingen.
Bei den Privaten bleibt Radio 24 mit unveränderten 2,7 Prozent Marktanteil Leader, gefolgt von Argovia und Pilatus (je 1,9%), Radio Top und Zürisee (je 1,8%) sowie Energy Zürich (1,7%) und Radio 32 (1,6%). Top und Pilatus legten zu, während die anderen minim Marktanteile verloren.
Die Statistik weist auch die privaten Kabelradios aus. Radio 32 Goldies löst gemäss Radiocontrol Radio 105 ab. Ersteres hat 6400 Hörerinnen und Hörer gewonnen (neu 31 900) während Letzteres signifikante 5200 verlor (neu 24 300). Beide Sender weisen einen Marktanteil von 0,2 Prozent aus. Anlässlich der Publikation der Radiocontrolzahlen bekräftigt Radio-105-Chef Giuseppe Scaglione erneut seine Kritik an der Erhebung, das Streaming von Webradios werde nicht in der Messung berücksichtigt und mache die Studie deshalb unglaubwürdig. Radio Live Channel schliesslich erreicht 10 300 Hörerinnen und Hörer und hat einen Marktanteil von 0,1 Prozent.
In der Romandie ging der Marktanteil der Privées um 0,4 auf 22,9 Prozent zurück. Anteile verloren auch die ausländischen Sender (-0,6%) mit neu 12,7 Prozent.
Stärkster Privatsender in der Romandie ist Lausanne FM mit 3,1 Prozent (-0,2%), dicht gefolgt von One FM mit 3,0 Prozent (+0,6%) und RTN2001 mit 2,9 Prozent (+0,1%). An vierter Stelle figuriert Nostalgie Léman mit 2,5 Prozent
(-0,2%) gefolgt von Rouge FM mit 2,4 Prozent (-0,5%).
Im Tessin hält der private Sender 3iii 4,2 Prozent Marktanteil, den er um signifikante 0,9 Prozent steigerte.
René Worni

Geheimnis des Erfolgs

Werbespots Das Forschungsinstitut Interdata hat mit seinem Psycho-Meter wieder die Wirkung der besten Spots gemessen.

Werbespots Das Forschungsinstitut Interdata hat mit seinem Psycho-Meter wieder die Wirkung der besten Spots gemessen.Der Psycho-Meter ist ein standardisiertes Messinstrument für TV-Spots und überprüft Werbeblöcke aus dem Schweizer Fernsehen. 660 Spots aus den Jahren 2005 und 2006 sind 120 Personen von 16 bis 50 Jahren vorgeführt worden. Der Test misst nach einmaligem Vorspielen 19 Dimensionen, darunter den Spontanrecall, die gestützte Erinnerung, den Bekanntheitsgrad sowie die Detailanmutung. Wichtigste Kriterien sind die vier Resonanzwerte Aufmerksamkeit, Gefallen, Meinungsverbesserung, Kaufanreiz. Wie die nebenstehenden Tabellen zeigen, ist es keinem der 660 Spots gelungen, in all diesen vier Dimensionen unter die 20 besten zu kommen. Und das ist das Geheimnis des Erfolgs: Spots, die am besten gefallen und die stärkste meinungsverbessernde Kraft besitzen, sind etwa doppelt so interessant wie durchschnittliche. Spots, die gut im Gedächtnis bleiben und das Ansehen der Marke stärken, sind besonders sympathisch oder unterhaltend. Besonders kaufanregende Spots fokussieren das Produkt und übermitteln Kompetenz, wirken auf die Konsumenten aber durchschnittlich, weil diesen die Bedeutung einer intensiven Produktdarstellung nicht bewusst ist und sie eigentlich interessante Unterhaltung erwarten. Weiterführende Infos sind auf www.interdataforschung.ch zu finden.
Andreas Panzeri

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