Michael Kistler führt neu NetCommunications

Ab sofort übergibt Markus P. Keller das Ruder an Michael Kistler und konzentriert sich in Zukunft auf die Webcall Holding. Keller bleibt als Verwaltungspräsident und Hauptaktionär aber weiterhin mit der NetCommunications verbunden.

Ab sofort übergibt Markus P. Keller das Ruder an Michael Kistler und konzentriert sich in Zukunft auf die Webcall Holding. Keller bleibt als Verwaltungspräsident und Hauptaktionär aber weiterhin mit der NetCommunications verbunden, Kistler amtet neu als Managing Director. Der diplomierte Informatikingenieur wechselte 2002 nach fünf Jahren als Service Leiter bei Peak-Technologie zu NetCommunications, wo er als Geschäftsleitungsmitglied die technische Leitung übernahm. Das Unternehmen wurde 1999 gegründet. Zum Aufgabenbereich gehören sämtliche Dienstleistungsangebote, die für Planung, Aufbau und operativen Betrieb von IT-Systemen notwendig sind.

Verstärkte Transaktionen im Verlagswesen in Deutschland

In der Verlagswirtschaft hat im letzten Jahr die Konzentration deutlich zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Bartholomäus & Cie. in ihrem dritten Transaktionsmonitor Verlagswesen.

In der Verlagswirtschaft hat im letzten Jahr die Konzentration deutlich zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Bartholomäus & Cie. in ihrem dritten Transaktionsmonitor Verlagswesen. Demzufolge wurden im letzten Jahr 164 Übernahmen und Beteiligungen bekannt. Die Fachpresse war erneut sehr gefragt. Mit 43 Transaktionen liegt sie vor dem Buchhandel (26) und den Buchverlagen (24). Nach der Einschätzung von Bartholomäus & Cie. bewegt sich das Mergers- und Akquisitions-Volumen im Segment Fachinformation um die 250 Millionen Euro. Bartholomäus & Cie. ist auf Lösungen für Unternehmenskäufe und -verkäufe in der Verlagsbranche spezialisiert. Gegründet hat das Unternehmen Axel Bartholomäus, der zuvor drei Jahre geschäftsführender Partner der Unternehmensberatung Cross Media Consulting war.

Zu guter Letzt: Big Poster is watching you

Bis anhin funktioniert die Kommunikation mit Plakaten und Posterflächen in der Schweiz nur einseitig. In den USA testet Mini auf Billboards eine persönliche Werbeübermittlung, die nicht ganz Risikofrei ist.

Bis anhin funktioniert die Kommunikation mit Plakaten und Posterflächen in der Schweiz nur einseitig. Beim City Boomer zum Beispiel kann der Passant die Werbebotschaft via Handy mitgestalten. Ganz anders beim grossen Nachbarn: In Deutschland senden zurzeit an 30 verschiedenen Standorten Plakatwände personalisierte Werbebotschaften via Bluetooth an die Mobiltelefone von Vorbeieilenden. Die Kommunikation setzt die Kooperation mit den Verbrauchern voraus. Auch die Automarke Mini testet in US-amerikanischen Städten auf Billboards eine solche persönliche Werbeübermittlung. 1’000 Mini-Fahrer, die Mini zum Projekt einlud, haben an ihrem Autoschlüssel einen Radio-Chip baumeln, der den herannahenden Autolenker beim Billboard anmeldet. Sobald der Fahrer an der Leuchttafel vorbeifährt, wechselt die reguläre Werbung zu einer persönlichen Botschaft. Meist beziehen sich die Botschaften auf Fahrgewohnheiten: «Kurven gibt es, damit sie geschnitten werden», soll eine von ihnen heissen. Ob die Werbebotschaft – ausgerichtet auf die Auto lenkende Bevölkerung – auch der Polizei gefällt, sei dahin gestellt. Für Mini sieht die Werbewoche jedenfalls Erfolgspotential. Könnte doch die Botschaft auf dem Billboard auch heissen: «Wenn Sie hier einen Unfall bauen, winkt der nächste Mini-Händler 200 Meter östlich».

Cannes Lions 2007 kürt erfolgreichstes Agentur-Netzwerk

Mit dem «Network of the Year» Award prämiert Cannes Lions 2007 zum ersten Mal das erfolgreichste Agentur-Netzwerk. Der Award setzt sich zusammen aus allen Kategorien des Cannes Lions.


Mit dem «Network of the Year» Award prämiert Cannes Lions 2007 zum ersten Mal das erfolgreichste Agentur-Netzwerk. Der Award setzt sich zusammen aus allen Kategorien des Cannes Lions. Prämiert wird das Netzwerk, dessen beteiligte Agenturen am meisten Punkte beim Internationalen Werbefestival erhalten.

Unic verhilft Bank Sarasin zu neuem Webauftritt

Die Zürcher von Unic Internet Solutions haben für die Bank Sarasin einen neuen Webauftritt gemäss deren Corporate Identity geschaffen. Laut einer Medienmitteilung geht die neue Website mit der Zeit.

Die Zürcher von Unic Internet Solutions haben für die Bank Sarasin einen neuen Webauftritt gemäss deren Corporate Identity geschaffen. Laut einer Medienmitteilung geht die neue Website mit der Zeit und wird als gut strukturierte Informationsplattform ihrem Qualitätsanspruch gerecht. Zeitgleich zum neuen Design hat Unic auch den E-Service überarbeitet. Entsprechend der Philosophie der Bank standen die Kunden im Zentrum der Überarbeitung. Die 1841 gegründete Privatbank Sarasin beschäftigt über 1’100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in Basel sie Schweizer Niederlassungen in Zürich, Genf und Lugano. International ist die Sarasin Gruppe mit Tochtergesellschaften in Dubai, Guernsey, Hongkong, London, Luxemburg, München, Paris und Singapur vertreten.

KKR und Permira feilschen um Rest der ProSiebenSat.1-Aktien

Nach dem monatelangen Hickhack um ProSiebenSat.1 wollen nun die Investoren Kohlberg, Kravis and Roberts (KKR) und Permira die ProSiebenSat.1-Gruppe ganz übernehmen.

Nach dem monatelangen Hickhack um ProSiebenSat.1 wollen nun die Investoren Kohlberg, Kravis and Roberts (KKR) und Permira die ProSiebenSat.1-Gruppe ganz übernehmen. Die neuen Mehrheitseigner bieten 28.71 Euro in bar pro Stammaktie und 22.45 Euro für jede nicht stimmberechtigte Vorzugsaktie, wie die Nachrichtenagentur SDA meldet. Die verbliebenen Aktionäre können bis zum 19. März auf die Offerte eintreten. Das britische Unternehmen Permira und der US-Fonds KKR hatten im Dezember für rund 3 Mrd. Euro die Mehrheit am Medienkonzern von US-Milliardär Haim Saban erworben. Sie schlugen damals das türkische Medienunternehmen sowie das Konsortium aus Apax und Goldman Sachs aus dem Rennen.
KKR und Permira halten momentan rund 88 Prozent der Aktien und rund 13 Prozent der Vorzugsaktien. Die beiden Private-Equity-Firmen planen den grössten TV-Konzern in Deutschland. Dazu wollen sie ihren Medienkonzern SBS mit dutzenden Fernseh- und Radiosendern in Europa zusammenzuschliessen um somit Europas grösstem Fernseh- und Rundfunkunternehmen RTL Konkurrenz zu machen. Dem Vorhaben sollten keine Arbeitsplätze zum Opfer fallen, wie die Investoren versichern.

Marc Walder entthront Grenacher beim SoBli

Der Chefredaktor der Schweizer Illustrierten, Marc Walder, übernimmt ab 19. Februar 2007 die Chefredaktion des SonntagsBlick. Er folgt auf den bisherigen Chefredaktor Christoph Grenacher, der sich innerhalb des Ringier Verlags anderen publizistischen Aufgaben widmet.

Der bisherige Chefredaktor der Schweizer Illustrierten, Marc Walder, übernimmt ab 19. Februar 2007 die Chefredaktion des SonntagsBlick. Er folgt auf den bisherigen Chefredaktor Christoph Grenacher, der sich innerhalb des Ringier Verlags anderen publizistischen Aufgaben widmet. Der 41-jährige Walder ist seit 1991 für Ringier tätig. Vom 17. September 2000 bis heute als Chefredaktor der Schweizer Illustrierten. Auch war er eine der treibenden Kräfte hinter der im letzten Jahr lancierten monatlich erscheinenden SI Style. Nach dem Besuch der Ringier Journalistenschule war Walder als Chefreporter, Unterhaltungschef, später auch als Chef Nachrichtendesk und Mitglied der Redaktionsleitung beim Blick. Zwischen 1997 bis 1999 war er beim SonntagsBlick als Stellvertreter des Chefredaktors angestellt, anschliessend als Sportchef von Blick und SonntagsBlick, bis er im Jahr 2000 Chefredaktor der Schweizer Illustrierten wurde. Walder soll die Nummer-1-Position des SonntagsBlick als meistverkaufte und meistgelesene Sonntagszeitung der Schweiz erfolgreich weiterentwickeln und ausbauen, teilt Ringier am Dienstag mit.
Grenacher war seit März 2004 Chefredaktor des SonntagsBlick und hat entscheidende Impulse zur Modernisierung des Titels eingebracht, unter anderem mit der Neukonzeption des dritten Bundes. Grenacher wird neue Aufgaben innerhalb des Ringier Verlags übernehmen. Die Schweizer Illustrierten wird interimistisch von SI-Verlagsdirektor Urs Heller geleitet.

Online PC Zeitung erhält neuen Chefredaktor

Jürg Buob wird neuer Chefredaktor der Online PC Zeitung. In den letzten Jahren war Buob bei der IT-Fachzeitschrift ICT Kommunikation leitender Redaktor.

Jürg Buob wird neuer Chefredaktor der Online PC Zeitung. In den letzten Jahren war Buob bei der IT-Fachzeitschrift ICT Kommunikation leitender Redaktor. Davor arbeitete er als System Ingenieur und Informatiklehrer. Buob tritt die Nachfolge von Bernhard Bircher-Suits an, der die Leitung Corporate Publishing bei Swisscontent übernimmt (siehe ). 

SF erweitert On-Demand Angebot aus

Kurz nachdem Microsoft das neue Betriebssystem Windows Vista veröffentlicht hat, bietet das Schweizer Fernsehen ein neues Video-On-Demand-Angebot an.

Kurz nachdem Microsoft das neue Betriebssystem Windows Vista veröffentlicht hat, bietet das Schweizer Fernsehen (SF) ein neues Video-On-Demand-Angebot an. Alle Windows-Vista Anwender können ab sofort auf acht Sendegefässe (Tagesschau, Meteo, 10vor10, Schweiz Aktuell, Puls, Rundschau und MTW) zurückgreifen. Bis im Sommer möchte das Schweizer Fernsehen das Programm auf 30 Sendungen ausbauen, heisst es in einer Mitteilung von SF. Empfangen können das Angebot derzeit nur Benutzer des neuen Betriebssystems. Für Benutzer älterer Microsoft Betriebssysteme oder für Mac-User steht weiterhin das bisherige Videoangebot auf Sf.tv zur Verfügung.

Trio sichert die Rente online

Die Loterie Romand versucht mit einer speziellen Microwebsite in spielerischer Art und Weise auf das Glückspiel Rento aufmerksam zu machen. Umgesetzt haben das Spiel die Advergaming-Spezialisten von Agence-Trio.

Die Loterie Romand versucht mit einer speziellen Microwebsite in spielerischer Art und Weise auf das Glückspiel Rento aufmerksam zu machen. Umgesetzt haben das Spiel die Advergaming-Spezialisten von Agence-Trio. Glückspieler können beim Rento-Los eine lebenslängliche Rente gewinnen. Da dieses Los beim jüngeren Publikum sehr beliebt ist, stellt die Loterie Romand nun zu jeder Jahreszeit ein neues Spiel online.

SF Kulturchef tritt ab – neue Stabstelle geschaffen

Nach 37 Jahren beim Schweizer Fernsehen tritt Adrian Marthaler per Ende 2007 vorzeitig in den Ruhestand. Der Leiter der Abteilung Kultur will sich von nun an als unabhängiger Kulturschaffender betätigen.

Nach 37 Jahren beim Schweizer Fernsehen (SF) tritt Adrian Marthaler per Ende 2007 vorzeitig in den Ruhestand. Der Leiter der Abteilung Kultur beim SF will sich von nun an als unabhängiger Kulturschaffender betätigen. Einen Namen machte sich das Mitglied der Geschäftsleitung vor allem als Regisseur von Musik-Eigenproduktionen des Schweizer Fernsehens. Zwischen 1994 und 2004 amtete Marthaler als Programmdirektor. Die SRG hat beschlossen, im Hinblick auf die Euro 08 per Ende 2007 einen HD Shared Channel zu lancieren, der die Verbreitung von Fernsehsendungen im  HDTV-Format erlaubt. SF betraut Benny Kiser mit dem Mandat des nationalen Channel Managers.
Ferner wird eine Stabsstelle Strategie und Planung bei der Fernsehdirektion geschaffen. Sie soll die Fernsehdirektorin in abteilungsübergreifenden und SRG-weiten strategischen Belangen unterstützen, ist einer Mitteilung von SF zu entnehmen.

Maxomedia eröffnet Frontoffice in Zürich

Die Berner Agentur für Crossmedia-Kommunikation Maxomedia ist neuerdings auch in Zürich durch ein Frontoffice vertreten. Wie einer Mitteilung des Unternehmens zu entnehmen ist, soll dies nicht als «ein Nein zu Bern, sondern als ein Ja für Zürich» verstanden werden.

Die Berner Agentur für Crossmedia-Kommunikation Maxomedia ist neuerdings auch in Zürich durch ein Frontoffice vertreten. Wie einer Mitteilung des Unternehmens zu entnehmen ist, soll dies nicht als «ein Nein zu Bern, sondern als ein Ja für Zürich» verstanden werden. Die Agentur möchte mit diesem Schritt die Nähe zur Kommunikationsbranche in Zürich verstärken, Bern bleibe aber weiterhin der Hauptsitz von Maxomedia. Zu dem bedingten personellen Ausbau in Zürich schuf Maxomedia die neue Unit Konzeption, die von René Schwarz (29) geleitet wird. 
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