Hiltl wechselt zu Ruf Lanz

Nach einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit wechselt Hiltl von Wirz zu Ruf Lanz. Die gemeinsame Zeit war erfolgreich: Wirz gewann mit den Kampagnen für Hiltl über 30 Auszeichnungen.

Nach einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit wechselt Hiltl von Wirz zu Ruf Lanz. Die gemeinsame Zeit war erfolgreich: Wirz gewann mit den Kampagnen für Hiltl über 30 Auszeichnungen, unter anderem in Cannes, beim ADC, EDI, und den New York Festivals. Die Wege würden sich im Guten und aus nachvollziehbaren Gründen trennen, ist einer Mitteilung zu entnehmen. Das Hiltl steckt zurzeit in einer grossen Umbauphase. Nach der Fertigstellung des neuen Lokals, wird es zusätzlich einen Take-Away und eine Bar verfügen. Weil sich Hiltl und Tibits dadurch näher kämen, sei es umso wichtiger, dass sich die Kommunikation in Zukunft klarer voneinander abgrenze, teilt der Inhaber des vegetarischen Restaurants Rolf Hiltl mit. Aus diesem Grund wird ab diesem Jahr die Werbung von zwei verschiedenen Agenturen kreiert. Tibits bleibt weiterhin bei Wirz und Ruf Lanz arbeitet neu für Hiltl.

Werbekombi in der Westschweiz

Das Groupement des Télévisions régionales romandes, ein Zusammenschluss der Westschweizer Lokal-TV-Veranstalter, und die SRG-Vermarkterin publisuisse gründen das Werbekombi Tele Romandie.

Das Groupement des Télévisions régionales romandes, ein Zusammenschluss der Westschweizer Lokal-TV-Veranstalter, und die SRG-Vermarkterin publisuisse gründen das Werbekombi Tele Romandie. Im Rahmen dieser Vereinbarung wollen sie zusammen eine attraktive, sprachregionale Werbemöglichkeit anbieten und bei der Vermarktung eng kooperieren, wie einer Mitteilung von Publisuisse zu entnehmen ist. Idee dafür war das bereits bestehende Tele News Combi-Angebot der Deutschschweiz, weshalb sich alle relevanten Anbieter in der Westschweiz schon im 2005 für erste Gespräche trafen. Den Zuschlag bekam nun nach eingehender Prüfung Publisuisse. Zum Tele Romandie Combi gehören in der Westschweiz Canal 9, Canal Alpha, Canal Nord Vaudois, Ici TV, Léman bleu, TeleBielinque und TVRL.

Pius Walker ist Kommunikator des Monats

Nachdem Pius Walker beim Art Directors Club nicht weniger als fünf der sieben Würfel mit nach Hause nahm, wird er von der Schweizer Werbung zum Kommunikator des Monats gewählt.

Nachdem Pius Walker beim Art Directors Club nicht weniger als fünf der sieben Würfel mit nach Hause nahm, wird er von der Schweizer Werbung zum Kommunikator des Monats gewählt. Pius Walker ist erst seit kurzer Zeit unter eigenem Namen tätig, aber in dieser Zeit hat sich seine Agentur zu einer der besten gemausert und zahlreiche Titel eingeheimst. Sie war Newcomerin des Jahres, Walker selbst war zweiter hinter Felser im Ranking Werber des Jahres, hinzukommen die vielen Kreativpreise für seine Arbeiten. Im aktuellen der Werbewoche kann zurzeit über den neuesten Spot aus dem Hause Walker abgestimmt werden.

Sutherland und Azevedo leiten Cannes Jurys

Der Direct Lions Award für kreative, innovative Ansätze und Lösungen im Bereich des Direktmarketings wird seit 2002 am Werbefestival in Cannes verliehen.

Der Direct Lions Award für kreative, innovative Ansätze und Lösungen im Bereich des Direktmarketings wird seit 2002 am Werbefestival in Cannes verliehen. In diesem Jahr übernimmt Rory Sutherland die Leitung der Jury. Rory war von 2002 bis 2006 Executive Creative Director der Ogilvy Group und seit einem Jahr ist er stellvertretender Geschäfstleiter der Agentur in England.Im letzten Jahr vergab Cannes das erste Mal einen Preis für exzellente Kreativarbeiten im Bereich der Verkaufsförderung. In diesem Jahr wird Geraldo Rocha Azevedo die Jury leiten. Azevedo gründete in den 90er Jahren seine eigene Promoagentur Rocha Azevedo, sie wurde sehr schnell zur Grössten in Brasilien und ist mit mehr als 500 Auszeichnungen, die wohl meist Prämierte in ganz Südamerika.
 

Jungfrau Zeitung erhält neue Chefredaktion ad interim

Neue Rochade bei der Jungfrau Zeitung: Samuel Günter, seit dem 1. September 2006 im Amt als Chefredaktor, gibt seinen Posten an Annette Marti weiter. Günter wird sich bei der Mikrozeitung um den Aufbau der Dienstredaktion kümmern.

Neue Rochade bei der Jungfrau Zeitung: Samuel Günter, seit dem 1. September 2006 im Amt als Chefredaktor, gibt seinen Posten an Annette Marti weiter. Günter habe in seiner Zeit als Chefredaktor viele Veränderungen umgesetzt, heisst es in einer Mitteilung. Dazu gehört der permanente Newsfluss auf www.jungfrau-zeitung.ch, ein neuer Fotochef, der Relaunch des Magazins 7 Tage, die Neugründung Marktpklatz und Web-TV. Als letzten Schritt will Samuel Günter eine Dienstredaktion einführen. Dabei handelt es sich um die operative Trennung zwischen schreibenden und redigierenden Redaktoren. Günter möchte diese Dienstredaktion nun selber aufbauen und gibt deshalb die Chefredaktion ab. Annette Marti, die seit Start der Mikrozeitung im Oktober 2000 an Bord ist, übernimmt die Chefredaktion ad interim. Ziel ist es laut Medienmitteilung der Herausgeberin Gossweiler Media, bis Herbst 2007 die Position des Chefredaktors mit einer externen Person definitiv zu besetzen.

Berner Kommunikationschefin geht

Beatrice Born, die Stadtberner Kommunikationschefin, verlässt die Stadtverwaltung. Unterschiedliche Auffassungen über Aufgaben, Kompetenzen und die Ausgestaltung der Kommunikationsabteilung führten zum Abgang von Born.

Beatrice Born, die Stadtberner Kommunikationschefin, verlässt die Stadtverwaltung. Die Trennung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen und auf Begehren von Born, ist einer Mitteilung zu entnehmen. Unterschiedliche Auffassungen über Aufgaben, Kompetenzen und die Ausgestaltung der Kommunikationsabteilung führten zum Abgang von Born. Sie trat die Stelle im November 2005 an, ihre Vorgängerin Suzanne Auer hatte ebenfalls nach zwei Jahren bei der Berner Stadtverwaltung gekündigt. Über die Nachfolge von Born wurde nichts bekannt gegeben.

Standortpromotion Zürich wird verstärkt

Zürich Tourismus baut das Marketingteam aus. Bettina Fischer verstärkt die Tourismusorganisation als Projektleiterin EURO 08. Marianne Gut als Leiterin Kommunikation und Reto Helbling als Controller vertiefen zusätzlich die Standortpromotion Zürichs.

Zürich Tourismus baut das Marketingteam aus, um die Standortpromotion zu verstärken. Bettina Fischer verstärkt die Tourismusorganisation als Projektleiterin EURO 08. Sie hat die auf Ende September 08 befristete Stelle am 1. Februar begonnen. Als Stabstelle sind sie und das Projekt direkt dem Tourismusdirektor unterstellt, wie der Mitteilung von Zürich Tourismus zu entnehmen ist. Fischer verfügt über den Executive Master in Sports Organisation Management und war für das Marketing des Weltfussballverbandes FIFA tätig. Davor war sie bei verschiedenen Medienunternehmern als Verlagsleiterin und Geschäftsführerin tätig. Auch zwei weitere, neu geschaffene Kaderstellen konnte Zürich Tourismus besetzen. Seit Anfang Jahr ist Marianne Gut als Leiterin Kommunikation beschäftigt. Davor war sie für den Aufbau der Kommunikation des Stade de Suisse Wankdorf in Bern verantwortlich. Die zweite Stelle besetzt Reto Helbling, der als Controller ab dem 19. Februar für die Tourismusorganisation tätig sein wird. Mit diesen Neubesetzungen möchte Zürich Tourismus die Standortpromotion stärken, möglich macht dies die Erhöhung des finanziellen Beitrags der Hoteliers Zürichs.

Swissclick unterstützt Jelmoli 

Das Schweizer Warenhaus Jelmoli erhält Unterstützung von Swissclick iSolutions für die Onlinevermarktung der ersten kostenlosen Visa Kreditkarte.

Das Schweizer Warenhaus Jelmoli erhält Unterstützung von Swissclick iSolutions für die Onlinevermarktung der ersten kostenlosen Visa Kreditkarte. Jelmoli realisiert mit Swissclick eine umfassende Leadkampagne zur Vermarktung der Kreditkarte Jelmoli Bonus Card. Dabei spielt das Internet als Vermarktungskanal eine wichtige Rolle, denn ein gezieltes Onlinemarketing intensiviere durch schnelle Wege und vielfältige Responsemöglichkeiten die Beziehung zum Kunden, ist der Mitteilung des Unternehmens zu entnehmen. Swissclick iSolutions entwickelt als Online Agentur umfassende Lösungen im Lead Management und online Dialogmarketing für Unternehmen im In- und Ausland.

Neue Luzerner Zeitung neu auch als E-Paper

Die Neue Luzerner Zeitung macht einen weiteren Schritt ins digitale Zeitalter. Ab sofort ist die Tageszeitung mit ihren Regionalausgaben auch als E-Paper erhältlich.

Die Neue Luzerner Zeitung macht einen weiteren Schritt ins digitale Zeitalter. Ab sofort ist die Tageszeitung mit ihren Regionalausgaben auch als E-Paper erhältlich. Das E-Paper ist eine exakte Abbildung der Zeitung inklusive Bilder und Inserate. Die Nutzer können die aktuelle Ausgabe online lesen, im Archiv stöbern oder das gesamte Exemplar auf den Computer herunterladen. Bis Ende März kann das E-Paper gratis getestet werden. Abonnenten erhalten die elektronische Ausgabe als Ergänzung für 46 Franken ein Jahr lang. Nicht- Zeitungsabonnenten können das E-Paper für jährlich 284 Franken beziehen. Die Einführungsphase wird von Rabatten begleitet. Mit dem Sprung auf den E-Paper-Zug wagt sich die Neue Luzerner Zeitung in ein Gebiet vor, dass von den Schweizer Verlegern noch nicht ausgeschöpft ist, wie Karl Lüönd vor kurzem in seiner Werbewoche-Kolumne postulierte (siehe «Zukunft kommt nicht von allein»
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Radio Max trifft Music First

Mike Gut hat sein Konzessionsgesuch für sein Zürcher Jugendradio, Radio Max, zurückgezogen und spannt von nun an mit seinem ehemaligen Konkurrenten Giuseppe Scaglione zusammen.

Mike Gut hat sein Konzessionsgesuch für sein Zürcher Jugendradio, Radio Max, zurückgezogen und spannt von nun an mit seinem ehemaligen Konkurrenten Giuseppe Scaglione zusammen. Die beiden Radiomacher sind zum Schluss gekommen, dass sie gemeinsam stärker sind und bündeln nun ihre Kräfte im Gesuch von Music First. Mike Gut wird sich bei Music First konzeptionell einbringen und sich als Privatperson eine Minderheitsbeteiligung erwerben, wie aus einer Mitteilung der beiden zu entnehmen ist. Zusammen rechnen sie sich bessere Chancen aus, als wenn sie gegeneinander angetreten wären. Beide Projekte seien in der Vernehmlassung der Stadtzürcher Regierung favorisiert worden. Anderer Meinung ist da der zweite übrig gebliebene Bewerber um die vom Bakom ausgeschriebene UKW Frequenz. Das DJ Radio nennt sich selbst auf der Webseite genauso als Favorit der Stadtregierung. Bis Ende März haben die beiden selbsternannten Favoriten nun noch Zeit, ihre Gesuche zu überarbeiten.

Planetactive bewirbt Ebookers.ch

Das Internet Reisebüro Ebookers.ch hat Planetactive mit der Planung und Durchführung der Online-Werbung in der Schweiz beauftragt. Zum Auftrag gehören Konzeption und Kreation.

Das Internet Reisebüro Ebookers.ch hat Planetactive mit der Planung und Durchführung der Online-Werbung in der Schweiz beauftragt. Die aktuellen Angebote von Ebookers.ch sollen beworben werden. Zum Auftrag der Planetactive gehören Konzeption und Kreation der Werbemittel, Entwicklung der Mediastrategie sowie Planung und Schaltung der Online-Kampagne. Die Schweizer Fullservice Agentur ist seit April 2006 Teil der Ogilvy Gruppe, dadurch ist sie in der Lage internationale Kampagnen rund um den Globus zu realisieren. Das Unternehmen beschäftigt 85 Mitarbeiter in Zürich, Düsseldorf und Wien, zu den Kunden gehören nebst Ebookers.ch unter anderem AOL, Swisscom, Nikon, SAP.

Zu guter Letzt: Senioren vermissen Todesanzeigen

Dass Medien nicht nur trennen, sondern durchaus auch eine verbindende Rolle im Sozialleben spielen können, zeigt eine Episode aus der Zwinglistadt Zürich.

Dass Medien nicht nur trennen, sondern durchaus auch eine verbindende Rolle im Sozialleben spielen können, zeigt eine Episode aus der Zwinglistadt. Seit Ende letzten Novembers erscheint das Tagblatt der Stadt Zürich nur noch wöchentlich. Das führt einerseits zum einigermassen absurden Umstand, dass eine Wochenpublikation den Namen «Tagblatt» trägt. Andererseits regte sich Widerstand beim Stadtrat, da das Blatt eine amtliche Publikation ist. Nun meldet sich eine weitere Akteurgruppe zu Worte: Die Zürcher Seniorengruppe der Gewerkschaft Unia hat an ihrer Jahresversammlung eine Resolution zu Handen des Stadtrates und der Tagblatt-Mehrheitsbesitzerin Tamedia verabschiedet. Darin wird laut NZZ bemängelt, dass nun Informationen wie Todesanzeigen und Bestattungsdaten nicht mehr täglich veröffentlicht werden. Das könne zur Konsequenz haben, dass man guten Bekannten die letzte Ehre nicht mehr erweisen könne, da man den Termin zu spät erfahre. Die Resolution bestätigt also die verlegerische Binsenwahrheit, dass Todesanzeigen ein wichtiger Indikator für die Verankerung eines lokalen Titels ist. Und macht deutlich, dass sich jene Bürger am meisten für eine Sache einsetzen, die am stärksten betroffen sind: Flugplatzanstösser für Ruhezeiten, Nichtraucher für Rauchverbote – und Senioren für Todesanzeigen.
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