Belgien: Unglücksgriff bei der Logogestaltung

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat mit ihrem Logo für Aufregung unter den Fluggästen gesorgt. Ein b auf einem Airbus, das aus insgesamt 13 Punkten bestand, löste unter abergläubischen italienischen und US-amerikanischen Kunden Angst und Schrecken aus.

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat mit ihrem Logo für Aufregung unter den Fluggästen gesorgt. Ein b auf einem Airbus, das aus insgesamt 13 Punkten bestand, löste unter abergläubischen italienischen und US-amerikanischen Kunden Angst und Schrecken aus.  
Nachdem das Flugzeug mit dem 13-Punkte-Logo letztes Jahr vorgestellt worden war, gingen bei der Airline unzählige Beschwerden ein, in denen die Fluggäste ihr Misstrauen gegenüber der magischen Zahl ausdrückten. Man wolle nicht mit einer Maschine fliegen, die eine Unglückszahl im Logo trägt, so der Tenor. Um die Wogen zu glätten und das Geschäft nicht zu verderben, hat die Fluggesellschaft nun einfach einen 14. Punkt dazu gemalt, wie pressetext.at schreibt.
 
Offenbar war man bei Brussels Airlines in punkto Marketing unzureichend beraten. Denn Aberglaube spielt auch heute noch eine wichtige Rolle bei der Vermarktung von Produkten. Je nach Kulturkreis müssen bestimmte Zahlen auf jeden Fall ausgespart werden, weil sie nicht akzeptiert werden oder als Unglück-bringend gelten. So kann sich Brussels Airlines glücklich schätzen, keine Flüge nach China anzubieten, denn dort wiederum gilt die 14 als Unglückszahl.

Köbi Kuhn stürmt nicht mehr für AKWs 

Der Entscheid darüber, ob in der Schweiz neue Atomkraftwerke gebaut werden, fällt nicht nur im Bundesrat, sondern vor allem an der Urne. Die Energiebranche ist sich dessen bewusst, investiert Millionen und schickt Nationalcoach Köbi Kuhn in die Imageschlacht rund um die Vertretbarkeit von Atomstrom.

Der Entscheid darüber, ob in der Schweiz neue Atomkraftwerke gebaut werden, fällt nicht nur im Bundesrat, sondern vor allem an der Urne. Die Energiebranche ist sich dessen bewusst, investiert Millionen und schickte Nationalcoach Köbi Kuhn in die Imageschlacht rund um die Vertretbarkeit von Atomstrom. Dieser Spot sorgte für hitzige Debatten: In einer Jassrunde mit Köbi Kuhn prahlte einer mit seiner Solaruhr – diese lief jedoch falsch. Um die Uhr aufzuladen, unterbrach ihr Besitzer die Jassrunde und begab sich ins Freie, wo es aber in Strömen regnete. Die Botschaft: Idealisten und Spielverderber setzen auf erneuerbare Energien, Realisten und Idole auf Atomkraft.

 
Energieminister Leuenberger zeigte sich nicht begeistert: «Da greife ich mir an den Kopf», meinte er am Donnerstag im «Tagesgespräch» von Radio DRS. Die Breitseite der Axpo gegenüber den erneuerbaren Energien sei kontraproduktiv. Das Volk wird einem neuen AKW nur zustimmen, wenn alles getan werde für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die Axpo sah’s anders: Man wolle lediglich «die Diskussion anregen».
 
Nun vollzog sich bei Axpo anscheinend ein Gesinnungswandel. Der Energiekonzern verzichtet auf den umstrittenen Werbespot, in dem sich der Nati-Coach über Solarenergie lustig macht. Es sei nicht die Absicht gewesen, jemanden zu verärgern, meinte Axpo-Sprecher Rainer Meier in der Sonntags Zeitung.
 
 
 

Fit im Job mit neuer Chefredaktorin

Das Magazin Fit im Job startet mit einer neuen Chefredaktorin in sein zweites Jahr. Franziska Meier hat die Aufgabe von Arnold Lanz übernommen, der das Magazin erfolgreich lancierte.

Das Magazin Fit im Job startet mit einer neuen Chefredaktorin in sein zweites Jahr. Franziska Meier hat die Aufgabe von Arnold Lanz übernommen, der das Magazin erfolgreich lancierte.  
Lanz habe das Magazin innert Kürze im Markt zu etablieren gewusst, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Nun wird seine Nachfolgerin Franziska Meier Fit im Job gezielt weiter entwickeln. Meier ist 32 Jahre alt und seit zehn Jahren in verschiedenen Medien als Journalistin, Redaktorin und Produzentin tätig. Sie übernimmt die Verantwortung für den redaktionellen Inhalt des Magazins ab der ersten Ausgabe dieses Jahres, die Ende Februar erscheint.

Gesündere Kinder dank Werbeverbot

Künftig darf in Kindersendungen nicht mehr für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- und Zuckergehalt geworben werden. Der Bundesrat will dies in der Radio- und Fernsehverordnung so festschreiben.

Künftig darf in Kindersendungen nicht mehr für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- und Zuckergehalt geworben werden. Der Bundesrat will dies in der Radio- und Fernsehverordnung so festschreiben.  
Verboten werden zunächst die Splitscreenwerbung und die Platzierung einschlägiger Produkte in den Sendungung. Zu weit ginge dem Bundesrat ein Werbeverbot im Anschluss an Kinderprogramme und an Programme mit überwiegend unter 16-jährigem Publikum, wie es EVP-Nationalrat Heiner Studer gegenüber der SDA anregt. Bereits heute gilt in Kindersendungen ein generelles Verbot für Unterbrecherwerbung.

Online Videos schneiden mit Adobe und Photobucket

Videobearbeitung über das Web: Das bietet Adobe in Zusammenarbeit mit der Community-Website Photobucket an. Kunden von Photobucket können ihre Aufnahmen online gratis bearbeiten und Musik, Effekte, Übergänge und Titel hinzufügen.

Videobearbeitung über das Web: Das bietet Adobe in Zusammenarbeit mit der Community-Website Photobucket an. Kunden von Photobucket können ihre Aufnahmen online gratis bearbeiten und Musik, Effekte, Übergänge und Titel hinzufügen.  
Der neue Web-Service wurde als Adobe Flash-Applikation auf Basis von Adobe Flex entwickelt und kann von jedem Computer aus genutzt werden, auf dem der Adobe Flash-Player installiert ist. Zusätzliche Software-Downloads sind nicht nötig. Der Online-Videoschnittplatz wird zunächst als Public Beta den Premium-Kunden von Photobucket zugänglich sein. Voraussichtlich ab März 2007 wird er dann allen 35 Millionen Photobucket-Mitgliedern als kostenloses Angebot zur Verfügung stehen. In den kommenden Monaten will Adobe weitere derartige Kooperationen mit Internetanbietern und anderen Firmen aus dem Medienbereich bekannt geben. Die daraus resultierenden kostenfreien Angebote sollen über Werbeeinnahmen finanziert werden. Adobe hofft, mit dieser Strategie die Benutzer der neuen Webdienste früher oder später zu einem Upgrade auf Produkte wie Adobe Premiere Elements oder Adobe Photoshop Elements verlocken zu können.

Deutscher ADC Wettbewerb mit neuem Einreichrekord

Insgesamt 7’875 Arbeiten konkurrieren in diesem Jahr um die Wettbewerbs-Nägel des Art Directors Club für Deutschland (ADC), soviel wie nie zuvor. 1'521 Exponate mehr als im Vorjahr wurden eingereicht, das entspricht einer Steigerung von 22,32 Prozent. Erstmals sind auch Kreative aus der Schweiz und aus Österreich dabei.

Insgesamt 7’875 Arbeiten konkurrieren in diesem Jahr um die Wettbewerbs-Nägel des Art Directors Club für Deutschland (ADC), soviel wie nie zuvor. 1’521 Exponate mehr als im Vorjahr wurden eingereicht, das entspricht einer Steigerung von 22,32 Prozent. Erstmals sind auch Kreative aus der Schweiz und aus Österreich dabei.  
Die Kreativ-Branche bestätigt damit den Stellenwert des ADC Wettbewerbs als für sie wichtigsten im deutschsprachigen Raum, wie auf Horizont.at zu lesen ist. Der positive Trend zieht sich durch alle Disziplinen und zeigt sich besonders in den Bereichen Design (plus 71,33 Prozent), Räumliche Inszenierung (plus 39,33 Prozent) und Dialogmarketing (plus 37,89 Prozent). Mit der verstärkten Ansprache auch nicht-klassischer Disziplinen reagiert der ADC auf die aktuelle Entwicklung der kommerziellen Kommunikation. So ist zum Beispiel die Kategorie «Virale Filme» in diesem Jahr neu aufgenommen worden und konnte auf Anhieb 108 eingereichte Arbeiten verzeichnen. Erstmals nehmen auch Kreative aus Österreich und der Schweiz am Wettbewerb teil, knapp 400 Arbeiten wurden eingereicht.
 
Rund vier Wochen vor Festivalbeginn stehen auch die 20 Wettbewerbs-Jurys und ihre Vorsitzenden fest. Jury Chairman ist Kommunikationsdesigner Professor Thomas Rempen. Die Preisverleihung findet am Abend des 24. März anlässlich des ADC Berlin Festivals 2007 vom 23. bis 26. März vergeben, an dem alle eingereichten Exponate zu sehen sind.

Umbesetzungen bei Ringier für mehr Lesernähe

Im Hause Ringier kommt es zu einer Rochade unter dem Motto «näher an den Leser». Während Thomas Passen von den Zeitschriften als Verlagsleiter zu den neuen Verlags Zeitungen (vormals Blick Verlag) wechselt, übernimmt der bisherige Leiter des Blick Verlag, Dietrich Berg (bisher Leiter Blick Verlag) die Führung des Lesermarkts bei den Zeitschriften. Beniamino Esposito wird vom Anzeigenleiter zum Leiter Anzeigenmarkt bei den Zeitschriften befördert.

Im Hause Ringier kommt es zu einer Rochade unter dem Motto «näher an den Leser». Während Thomas Passen von den Zeitschriften als Verlagsleiter zu den neuen Verlags Zeitungen (vormals Blick Verlag) wechselt, übernimmt der bisherige Leiter des Blick Verlag, Dietrich Berg (bisher Leiter Blick Verlag) die Führung des Lesermarkts bei den Zeitschriften. Beniamino Esposito wird vom Anzeigenleiter zum Leiter Anzeigenmarkt bei den Zeitschriften befördert.  
Diese Veränderungen im Zeichen der Neuausrichtung folgen auf anfang dieser Woche bekannt gewordene Umbesetzungen in den Redaktionsstuben. So hatte neue SonntagsBlick-Chefredaktor Marc Walder seine Stellvertreterin Susanne Mühlemann abgesetzt und die Bundeshauskorrespondenten Christian Dorer und SI-Wirtschaftschef Peter Röthlisberger zu stellvertretenden Chefredaktoren ernannt. Ebenso holte er Kurt Felix als freien Autoren von der SI zum SonntagsBlick.

Kundgebung bei Ringier in Zofingen

Mit einer Kundgebung bei der Ringier Print, an der sich etwa 50 Personen beteiligten hat die Mediengewerkschaft Comedia am Dienstag gegen die Auslagerung von Arbeitsplätzen protestiert. Comedia warf der Geschäftsleitung Dialogverweigerung vor.

Mit einer Kundgebung bei der Ringier Print, an der sich etwa 50 Personen beteiligten hat die Mediengewerkschaft Comedia am Dienstag gegen die Auslagerung von Arbeitsplätzen protestiert. Comedia warf der Geschäftsleitung Dialogverweigerung vor.  
Wie Comedia Regionalsekretär Peter Rymann auf Anfrage der SDA mitteilte, habe sich der Protest gegen schlechtere Arbeitsbedingungen gerichtet. Ringier Print will 49 Mitarbeitende der Spedition in die Firma Imbach Logistik auslagern. Sie wären gemäss Comedia nicht mehr dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der grafischen Industrie unterstellt. Die Mitarbeitenden müssten mit längeren Arbeitszeiten, Ferienkürzungen und tieferen Löhnen rechnen. Die Betroffenen erhielten laut Gewerkschaft einen neuen Arbeitsvertrag, den sie innerhalb eines Monats unter Androhung der Kündigung unterschreiben müssten.

Übersetzungsagentur lanciert 24-Stundenservice

Der Schweizer Übersetzungsmarkt ist durch die seit kurzem in St.Gallen ansässige InvaCon Translations neu aufgemischt worden. Mit dem 24-Stundenservice garantiert sie eine Erreichbarkeit auch ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten.

Der Schweizer Übersetzungsmarkt ist durch die seit kurzem in St.Gallen ansässige InvaCon Translations neu aufgemischt worden. Mit dem 24-Stundenservice garantiert sie eine Erreichbarkeit auch ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten.  
InvaCon kann auf ein weltweites Netzwerk mit mehreren hundert Fachübersetzern zurückgreifen und deckt fast jede mögliche Sprach- und Fachkombination ab. Der grosse Vorteil des Netzwerkes ist, dass die Agentur sehr schnell reagieren kann und in der Lage ist, grosse Textmengen innert kürzester Zeit zu übersetzen. Die Aufträge werden an Fachübersetzer vergeben, die sich im betreffenden Fachgebiet spezialisiert haben. Dank dem hohen Qualitätsniveau und dem einmaligen Preis-Leistungsverhältnis übersetzt InvaCon für zahlreiche namhafte Unternehmen wie Lufthansa, Helvetic Airways oder Philips Electronic.

Corporate Website der Credit Suisse gerelauncht

Absolute Development relaunchte für die Credit Suisse das Online Kundenmagazin Emagazine. Das Magazin liefert wöchentlich Hintergrundberichte, Videos und Interviews zu Wirtschaft, Finanz, Kultur und Sport.

Absolute Development relaunchte für die Credit Suisse das Online Kundenmagazin Emagazine. Das Magazin liefert wöchentlich Hintergrundberichte, Videos und Interviews zu Wirtschaft, Finanz, Kultur und Sport. Mit über 75’000 monatlichen Lesern ist das Online-Magazin eine der bestbesuchten Website des Unternehmens. Doch die wachsende Besucherzahl schlug sich bisher nicht auf die restlichen Websites der Credit Suisse nieder, da sich die Inhalte auf einer weitgehend isolierten Plattform befanden. Diese ungenügende Vernetzung war der Hauptgrund des Relaunchs. So ist die neue Website In Focus, die Emagazine ablöst, komplett in die Struktur von Credit Suisse integriert. Seit 2002 entwickelt und betreibt Absolute Development das Online-Kundenmagazin für die Credit Suisse. Das 1996 gegründete Unternehmen mit Sitz in Zürich realisiert und betreibt webbasierte Geschäfts- und Kommunikationslösungen. Zu den Kunden gehören nebst der Credit Suisse, Phonak, Swatch und weitere Unternehmen.

American Marketing Association vergibt  Award an Forschungsprojekt der Uni Bern

Die Universität Bern erhielt auf der Wintertagung der American Marketing Association zum Thema Creating Value through Marketing Experiences and Interactive Partnerships in San Diego den «Best Paper Award» in der Kategorie Branding and Marketing Communication Track.

Die Universität Bern erhielt auf der Wintertagung der American Marketing Association (AMA) zum Thema Creating Value through Marketing Experiences and Interactive Partnerships in San Diego den «Best Paper Award» in der Kategorie «Branding and Marketing Communications Track». Professor Dr. Harley Krohmer durfte zusammen mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Lucia Malär und Bettina Nyffenegger den renommierten Preis für ihr Forschungsprojekt in Empfang nehmen. Die AMA ist eine weltweite wissenschaftliche Vereinigung auf dem Gebiet des Marketing.  
Krohmer ist Inhaber des Lehrstuhls für Marketing und Direktor des Instituts für Marketing und Unternehmensführung der Universität Bern. Er und seine Mitarbeiterinnen erhielten die Auszeichnung für eine Studie zum Thema Markenpersönlichkeit. Die Studie untersucht die Erfolgsauswirkungen einer Übereinstimmung der Markenpersönlichkeit mit der Persönlichkeit des Konsumenten.

Die Zukunft ist weiblich – Journalistinnen sollen gefördert werden

Mit der Schweizer Journalistin startet die Redaktion des Schweizer Journalist auch ein Mentorinnenprogramm für Journalistinnen. MAZ-Chefin Sylvia Egli von Matt, Bieler Tagblatt–Chefredaktorin Catherine Duttweiler und die Autorin Esther Girsberger bieten an, junge Journalistinnen zu coachen und damit bei der Karriereplanung unterstützend zu helfen.

Mit der Schweizer Journalistin startet die Redaktion des Schweizer Journalist auch ein Mentorinnenprogramm für Journalistinnen. MAZ-Chefin Sylvia Egli von Matt, Bieler Tagblatt–Chefredaktorin Catherine Duttweiler und die Autorin Esther Girsberger bieten an, junge Journalistinnen zu coachen und damit bei der Karriereplanung unterstützend zu helfen.  
Die Zukunft ist weiblich. Und doch: «Man muss Frauen im Journalismus nicht fördern», sagt Annabelle-Chefredaktorin Lisa Feldmann in der Schweizer Journalistin, die in den nächsten Tagen erstmals erscheint und künftig als erste Ausgabe des Jahres des Schweizer Journalist regelmässig auf den Markt kommt. Ebenfalls stellt die Schweizer Journalistin Frauen vor, die bereits im Mediengeschäft reüssiert haben. Wie sich Verlage in Frauenhand entwickeln, demonstrieren Julia Akeret (Andelfinger Zeitung) und Kathrin Spross (Anzeiger der Stadt Kloten).
get_footer();