Zu guter Letzt: NZZ lehnt Inserat des Bruno-Manser-Fonds ab

Die Neue Zürcher Zeitung hat ein Inserat des Bruno-Manser-Fonds abgelehnt. Dieses hätte in der Ausgabe vom Freitag erscheinen sollen.

Die Neue Zürcher Zeitung hat ein Inserat des Bruno-Manser-Fonds abgelehnt. Dieses hätte in der Ausgabe vom Freitag erscheinen sollen. Der Fond wirft der Credit Suisse vor, einem malaysischen Holzkonzern den Börsengang zu organisieren.  
Der Bruno-Manser-Fonds bezeichnet in einer Mitteilung vom Donnerstag das Engagement der CS als ökologisch und sozial äusserst problematisch. Die malaysische Firma Samling sei massgeblich für die Zerstörung des Lebensraums des Volks der Penan verantwortlich, für die sich der verschollene Bruno Manser eingesetzt hatte.
 
Eine Sprecherin der NZZ bestätigte auf Anfrage die Ablehnung des Inserates. Die CS werde mit der Zerstörung des Regenwaldes in Verbindung gebracht, hiess es. Ohne entsprechenden Nachweis drucke man so ein Inserat nicht ab.

Richterich & Partner erweitern Finanzkommunikation 

Das Beratungsunternehmen für PR, Kommunikation und Marketing, Richterich & Partner aus Zollikon, baut den Kompetenzenbereich Finanzkommunikation und Investor Relations aus. Markus Baumgartner verstärkt als Senior Consultant das Team.

Das Beratungsunternehmen für PR, Kommunikation und Marketing, Richterich & Partner aus Zollikon, baut den Kompetenzenbereich Finanzkommunikation und Investor Relations aus. Markus Baumgartner verstärkt als Senior Consultant das Team. Er verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Finanzsektor sowie der Wirtschaftskommunikation und ist ein Investor Relations Spezialist. Baumgartner arbeitete zuvor bei verschiedenen PR-Agenturen, Banken, Vermögensverwaltern und Finanzzeitungen. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann startete er als Devisenhändler bei der Credit Suisse. Anschliessend sammelte er Erfahrungen im Journalismus und schrieb mehrere Jahre für Tagi und Cash Invest, wo er Ressortleiter war. Beim Tages-Anzeiger baute er den Anlageteil auf und veröffentlichte verschiedene Finanzbücher. In den letzten sechs Jahren war er als Partner und Senior Consultant bei verschiedenen Kommunikationsagenturen tätig.

Neues aus der AZ Medien Gruppe

Die Gratiszeitungen Aargauer Woche und LiZ Limmat Zeitung werden ab 1. März 2007 zu AZ Woche Plus und LiZ Woche Plus.

Die Gratiszeitungen Aargauer Woche und LiZ Limmat Zeitung werden ab 1. März 2007 zu AZ Woche Plus und LiZ Woche Plus. Die AZ Wochenzeitungen AG und die Limmattaler Tagblatt AG – beides Unternehmen der AZ Medien Gruppe – wollen die neue Woche Plus in einer Auflage von 150’000 Exemplaren herausgeben. Diese wird mit drei regionalen Splitausgaben jeden Donnerstag gratis in die Haushaltungen verteilt: die AZ Woche Plus in der Region Baden, Wettingen, Brugg mit 52’873 Exemplaren, in der Region Aarau, Zofingen mit 64’542 Exemplaren und im zürcherischen Limmattal die LiZ Woche Plus mit 32’992 Exemplaren.  
Die Woche Plus will sich im neuen Kleid noch deutlicher von den abonnierten Tageszeitungen Aargauer Zeitung und Limmattaler Tagblatt differenzieren, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Service-Charakter für die Leserschaft und attraktive Insertionsbedingungen für die Anzeigen sollen im Vordergrund stehen. Die Redaktion setzt ihre Schwerpunkte auf Unterhaltung, Menschen, Events und Livestyle.
 
Redaktionsleiterin der Woche Plus ist Christina Sedens. Sie war bis anhin Redaktionsleiterin der LiZ Limmat Zeitung. Verantwortlich für die Geschäftsführung ist Oscar Meier.

Schlatter sagt an

Ab Samstag präsentiert Beat Schlatter das Abendprogramm auf 3+. Im wöchentlichen Turnus übernehmen Schweizer Prominente die Funktion des TV-Ansagers.

Ab Samstag präsentiert Beat Schlatter das Abendprogramm auf 3+. Im wöchentlichen Turnus übernehmen Schweizer Prominente die Funktion des TV-Ansagers. Neben Schlatter waren bereits Renzo Blumenthal, Jennifer Ann Gerber und Jacqueline Schneider als Ansager im Einsatz. Beat Schlatter habe freie Wahl und könne sagen, was er wolle, meint der Geschäftsführer, Dominik Kaiser, von 3+. Er freue sich auf das Engagement des Komödianten. Die Präsentation Schlatters, habe ihm sehr gut gefallen. Die Feedbacks auf die TV-Ansagerinnen seien bisher sehr gut gewesen. Schlatter präsentiert ab diesem Samstag eine Woche lang den Abend auf 3+. Er führt gegen 20 Uhr in das Abendprogramm ein und stellt Serien, Dokumentationen und Spielfilme des Abends vor.

Swiss Tennis kommuniziert mit neuer Chefin

Sandra Perez ist ab dem 1. Juni die neue Kommunikationschefin von Swiss Tennis. Sie übernimmt damit die Nachfolge von Daniel Monnin.

Sandra Perez ist ab dem 1. Juni die neue Kommunikationschefin von Swiss Tennis. Sie übernimmt damit die Nachfolge von Daniel Monnin. Perez ist eine ausgewiesene PR- und Kommunikationsfachfrau, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Sie ist Marketingplanerin und ab November 2007 eidgenössisch diplomierte Kommunikationsleiterin. Sie arbeitete zuvor bei Radio International als Public Relations Verantwortliche. 

Noise kommuniziert Sihlcity

Bei einer Konkurrenzpräsentation für die kleinste Grosstadt Zürichs gewann Noise. Dadurch ist sie für die Gesamtkommunikation von Sihlcity verantwortlich.

Bei einer Konkurrenzpräsentation für die kleinste Grosstadt Zürichs gewann Noise und ist dadurch für die Gesamtkommunikation von Sihlcity verantwortlich. Die Aufgabe bestand darin Sihlcity, nach der Lancierungskampagne zu präsentieren. Die Zürcher Agentur habe sich durchgesetzt, weil ihr Konzept so nahe liegend gewesen sei. Mehr dazu wollen sie aber noch nicht verraten, heisst es in der Mitteilung von Noise. Sihlcity öffnet am 22. März seine Tore. Mit rund 80 Geschäften, 13 Restaurants, 9 Kinosälen, Disco, Kulturhaus, Hotel, Fitness- und Wellnessoase, Wohnungen, Büros, Kinderkrippe, Bibliothek, Ärztezentrum und einer Kirche ist das Zentrum inmitten Zürichs fast schon eine kleine Stadt

ProsiebenSat1 wächst weiter

Deutschlands grösster TV-Konzern ProSiebenSat1 will nach seinem Rekordgewinn auch im neuen Jahr weiter wachsen. Um sich unabhängiger vom TV-Werbemarkt zu machen, will der Konzern seine Randaktivitäten weiter ausbauen.

Deutschlands grösster TV-Konzern ProSiebenSat1 will nach seinem Rekordgewinn auch im neuen Jahr weiter wachsen. Das Vorsteuerergebnis wuchs im Geschäftsjahr 2006 um zehn Prozent auf 387 Mio. Euro. Der Umsatz legte um knapp sechs Prozent auf 2,1 Mrd. Zu. Ziel sei es, 2007 schneller zu wachsen als der Markt, heisst es in einer Meldung von SDA. Um sich unabhängiger vom TV-Werbemarkt zu machen, will der Konzern seine Randaktivitäten weiter ausbauen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen gerade die zweitgrösste deutsche Internet-Preissuchmaschine, Billiger.de, gekauft. Der Kaufpreis bleibt aber unbekannt. Bei den Zuschauerzahlen büssten die Sender des Konzerns im vergangenen Jahr jedoch ein und kamen in der Zielgruppe der 14- 49-Jährigen nur noch auf 29,4 Prozent (Vorjahr: 30,3 Prozent). Der Vorzeigesender Prosieben musste am meisten Rückgänge hinnehmen. Die Erlöse des Senders sanken um zwei Prozent auf 737 Mio. Euro.

Metadesign fährt mit Continental

In einem International ausgeschriebenen Wettbewerb des Reifenherstellers Continental hat sich Metadesign durchgesetzt. Die Brandingspezialisten haben eine kreative Leitidee entwickelt, die sie nun in der Konzeption aller Broschüren von Continental umsetzen

In einem International ausgeschriebenen Wettbewerb des Reifenherstellers Continental hat sich Metadesign durchgesetzt. Die Brandingspezialisten haben eine kreative Leitidee entwickelt, die sie nun in der Konzeption aller Broschüren von Continental umsetzen werden. Dabei haben sie auch eine neue, emotionalere Bildsprache entwickelt, der Fotoshootings in Sao Paulo, Spanien und Shangai folgen, heisst es in der Mitteilung. Mit der weltweiten Anzeigenkampagne startet Continental im Laufe des Jahres. Die auf Branding und Design spezialisierte Agentur mit Sitz in Zürich ist die Leitagentur für den Bereich Continental Commercial Vehicles Tires.

Private verkehren auch öffentlich

Radio 24 macht auch in Zukunft Werbung auf den Trams und Bussen der öffentlichen Verkehrsbetriebe in Zürich. Das grösste private Radio Zürichs beauftragte Cavegn Werbung.

Radio 24 macht auch in Zukunft Werbung auf den Trams und Bussen der öffentlichen Verkehrsbetriebe in Zürich. Das grösste private Radio Zürichs hat Cavegn Werbung beauftrag, die aktuellen Anzeigen- und Plakatkampagnen auch auf die VBZ zu transportieren. Während auf Busheckscheiben die bekannten Kampagnenvisuals verkehren, sollen die Tramblenden rein textlich auf die breite Palette von Radio 24 aufmerksam machen, wie einer Meldung zu entnehmen ist. Mit zweideutigen Begriffen soll die Programmvielfalt witzig dramatisiert werden.  

U1 TV ist Partner der Kickboxing World Series

Der exklusive Schweizer Partner für die Kickboxing World Series ist U1 TV. Das erste Turnier wird am 10. März 2007 aus der Kulturhalle Zenith in München übertragen.

Der exklusive Schweizer Partner für die Kickboxing World Series ist U1 TV. Das erste Turnier wird am 10. März 2007 aus der Kulturhalle Zenith in München übertragen. Die zwanzig besten Kämpfer der Super-League haben sich für die acht Veranstaltungen qualifiziert und treten nun gegeneinander an. Pro Turnier finden zwei Semi-Finalkämpfe, der Finalkampf und der Kampf um den dritten Platz statt. Den World Series-Kämpfen folgen WM und EM.

Assai macht Werbung für Laax

Für die Wintersaison 2006/2007 hat Assai das gesamte Online-Marketing für das Winterresort Flims Laax Falera übernommen. Die Kampagne für die Ferienregion basiert auf drei Massnahmen.

Für die Wintersaison 2006/2007 hat Assai das gesamte Online-Marketing für das Winterresort Flims Laax Falera übernommen. Die Kampagne für die Ferienregion basiert auf drei Massnahmen: einem Online-Game mit Weiterempfehlungsmechanismus, Suchmaschinenmarketing sowie einer Bannerkampagne.  
Zum Saisonstart wurde ein von Assai konzipiertes Online-Game aufgeschaltet. Dieses begleitete die Offline-Kommunikationsmassnahmen und erhöhte die Katalogbestellungen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
 
In einem weiteren Schritt wurde eine internationale Suchmaschinenmarketing-Kampagne lanciert, die im Zeichen des performanceorientierten Marketings stand.
 
Schliesslich wurden für die Bannerwerbung Schweizer Portale sowie Websites mit hoher Affinität zum Thema Reisen berücksichtigt.
 
Assai arbeitet für nationale und internationale Kunden. Als Unternehmen der Wirz Gruppe steht Assai für digitale und dialogorientierte Kommunikation.

Sonntag hüben wie drüben

René Worni über einen grenzüberschreitenden Innovationsschub

René Worni über einen grenzüberschreitenden InnovationsschubDie Landesgrenze ist für Printmedien ein schier unüberbrückbares Hindernis. Beispiele: Die Basler Zeitung hat bis 2001 zehn Jahre lang versucht, mit dem Kultur- und Ausgehmagazin 3Land grenzüberschreitende Identitäten in der Grenzregion am Rheinknie festzuschreiben. Ohne Erfolg. Auch eine gemeinsame, von BaZ und Badischer Zeitung alimentierte Wirtschaftsseite verschwand nach kurzer Zeit wieder. Offensichtlich war das Publikumsinteresse für Ereignisse jenseits des Schlagbaums zu dünn. Doch die Regio Basiliensis rückt mehr und mehr zusammen. Jetzt böte sich wieder einmal Gelegenheit, grenzüberschreitende Optionen für Printmedien am Rheinknie zu prüfen. Denn dort bekommt BaZ-Verleger Matthias Hagemann womöglich schon im Herbst ein Problem: Seiner Basler Zeitung erwächst Konkurrenz am Sonntag. Mathis Lüdin und dessen zum Mittelland-Zeitungsverbund zählende Basellandschaftliche Zeitung wird mit einer Sonntagsausgabe bis in die Agglomerationsgemeinden der Stadt vordringen und Werbeeinnahmen abschöpfen. Die kann sich die BaZ nicht einfach so durch die Lappen gehen lassen, ganz zu schweigen vom Renommeeverlust.
Noch nicht lange her, hat die BaZ ausserdem massiv in die Regionalredaktion investiert und damit gegen Lüdin auf dem Land Front gemacht. Man prüfe die Optionen, sagt der Verleger, der für eine Sonntags-BaZ zwar mit Verlusten rechnet, diese jedoch zu verkraften bereit ist. Ansonsten hält Hagemann den Ball flach und behält sein Konzept vorerst in der Schublade. Doch die Situation bietet die Chance, nicht bloss eine siebte BaZ zu launchen: Es geht nicht nur darum, sich gegen das Sonntagsblatt von Lüdin zu behaupten. Mit einer Sonntags-BaZ stellt man sich auch den nationalen Sonntagstiteln. Mut zu publizistischer Innovation hiesse, sich die Frage zu stellen, welche Themen ein Lesesonntag in der Region generiert. Ein solches grenzüberschreitendes Sonntagsprodukt brächte inhaltliche Exklusivität und eine klare Abgrenzung zur Machart der gängigen Sonntagspresse. Da und dort schwappt die Badische Zeitung mit ihrem Wochenendmagazin ohnehin schon über die Grenze. Warum nicht auch umgekehrt?
René Worni, Redaktor

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