Das Schweizer Mode-Magazin mit 25-jähriger Geschichte gönnt sich ein umfassendes Makeover. Havas Worldwide Zürich begleitet den Relaunch mit einer Print-Kampagne sowie einer eigens entwickelten neuen Website.
Redaktion
-
14. August 2015
Dabei trägt die Agentur der neuen Ausrichtung Rechnung, die dem Magazin einen internationaleren Anstrich verpasst. Dies ohne dabei die besondere Kompetenz für schweizerisches Mode- und Kunstschaffen zu vernachlässigen. So finden User auf der Website nebst exklusivem redaktionellem Content auch einen Instagram-Feed mit persönlichen Highlights der Bolero-Crew.
In den klassichen Medien wird der frische Auftritt mit einer plakativen Inszenierung des neuen Covers bekannt gemacht. Die Anzeigen sind dabei für den Einsatz in der ganzen Schweiz konzipiert – denn ab dem 26. August ist der Titel erstmals auch als französischsprachige Ausgabe in der Romandie erhältlch.
Verantwortlich bei Bolero: Sabina Hanselmann-Diethelm (Chefredaktorin), Thomas Passen (Leiter Ringier Publishing Media), Nadine Augé (Leiterin Lesermarkt Zeitschriften), Sabrina Zakowski (Product Managerin Bolero & SI Style), Renée Schauecker (Product Manager Digital), Irina Possenti (Redaktionsassistentin), Rostislav Zotin (Leiter Digital Zeitschriften). Verantwortlich bei Havas Worldwide Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Peter Schäfer (Strategie), Folker Wrage (CCO), Michael Kathe (CD), Denise Frech (AD), Joy Guerotto (Grafikerin), Mathias Bart (Text), Caroline Ronzani, Nuria Büchi (Beratung). Verantwortlich bei Havas Worldwide Digital: Peter Rehnke (Gesamtverantwortung), Arnaud Fasnacht (Projektleiter Digital), Merlin Zuni (Digital CD), Anneline Cachat (Graphic Design).
Vox-Analyse zum knappen Ja für RTVG
Eine Analyse zeigt auf, dass die SRG trotz äusserst knappem Ja für das RTVG auch bei den meisten Gegnern der Initiative Vertrauen geniesst. Sie lehnen bloss das neue Gebührensystem ab. Die Analyse macht aber auch den Graben zwischen rechts und links deutlich.
Redaktion
-
14. August 2015
Das knappe Ja zum Radio- und TV-Gesetz (RTVG) hat eine klare Spaltung zwischen dem linken und rechten politischen Lager in der Schweiz aufgezeigt. Während 73 Prozent der SP-Sympathisanten für das Gesetz stimmten, waren es bei den SVP-Anhängern nur gerade 27 Prozent. Die Mitte war gespalten, wie die am Freitag veröffentlichte Vox-Analyse der eidgenössischen Abstimmungen vom 14. Juni zeigt.
SRG geniesst dennoch Vertrauen der Bevölkerung
Neben der ideologischen Positionierung waren der Grad an Vertrauen in die Regierung und die Einstellung gegenüber der SRG entscheidend. Der hohe Anteil der Nein-Stimmen lasse sich aber nicht auf die Unzufriedenheit mit der SRG reduzieren, heisst es in einer Mitteilung. Denn mit 73 Prozent Zustimmung geniesst die SRG in der Bevölkerung grosses Vertrauen. Sogar 61 Prozent der Gegner der Vorlage hätten sich mit der SRG grundsätzlich zufrieden gezeigt.
Kritik richtet sich nur gegen Gebührensystem
Als Grund für den Entscheid wurde mehrheitlich die Bewertung des neuen Gebührensystems und dessen Auswirkungen angegeben. Die Befürworter argumentierten, dass in der heutigen Zeit praktisch alle Menschen Radio und Fernsehen nutzten und deshalb auch alle dafür bezahlen sollten. Die Gegner hingegen empfanden die obligatorische Abgabe als ungerecht und kritisierten deren Höhe.
Ringier verkauft chinesische Tochergesellschaft
Der Medienkonzern Ringier hat die chinesische Tochter Ringier Trade Media (RTM) an deren Geschäftsführer Mike Hay verkauft. Die ehemalige Tochergesellschaft wird unter dem Namen Ringier weitergeführt.
Redaktion
-
14. August 2015
Der Verkauf erfolgte per 1. Juli, wie Ringier am Freitag mitteilte. RTM sei in einer starken Position verkauft worden. Aus diesem Grund werde das Unternehmen zusammen mit den Tochtergesellschaften Ringier Shanghai Conference und Shenzhen Ringier Advertising unter dem Namen Ringier weiter geführt.
China bleibt Schlüsselmarkt für Ringier
Der Verkauf erfolgte laut Mitteilung, weil sich RTM deutlich von den Geschäftsfeldern unterscheide, auf die Ringier sich weltweit konzentriere. Auch künftig bleibe China jedoch ein Schlüsselmarkt mit klaren Wachstumsplänen für Ringier.
RTM publiziert über 30 Fachzeitschriften für Branchenkenner. Hay, der seit 1998 Mitinhaber ist, werde das Unternehmen weiterhin führen und am bisherigen Management- und Redaktionsteam in China, Hongkong und Taiwan festhalten, schreibt Ringier.
Hochdorf: Frank Hoogland wird Head of Global Marketing & Sales
Internationalisierung und Vorwärtsintegration sind zwei wichtige Ziele der Hochdorf-Gruppe. Frank Hoogland wird sich als Head of Global Marketing & Sales hauptsächlich diesen Themen widmen. In seiner Funktion wird er Mitglied der Geschäftsleitung.
Redaktion
-
13. August 2015
Der 42-Jährige übernimmt per 14. September 2015 die Funktion als Head of Global Marketing & Sales in der Hochdorf-Gruppe. In dieser neu geschaffenen Funktion trägt Hoogland die Verantwortung für die Vorwärtsintegration des Milchverarbeiters. Der Fokus liegt dabei vorerst auf dem etablierten Geschäftsbereich Baby Care und dem im Aufbau befindlichen Geschäftsbereich Kids Food. In dieser Funktion nimmt er Einsitz in die Geschäftsleitung.
Frank Hoogland absolvierte an der Tilburg Universität (NL) das Masterstudium in Wirtschaftswissenschaften, welches er Ende 1996 abschloss. Anschliessend arbeitete er in verschiedenen international tätigen Unternehmen im Bereich Brand und Marketing Management. Seit dem Jahre 2003 war Frank Hoogland auf verschiedenen Managementebenen als Marketing Manager und Marketing Direktor im Bereich Babynahrung tätig. Seit Dezember 2012 leitete er als Business Development Direktor bei Fonterra das Geschäft für Babynahrung unter der Marke Anmum in China (Guangzhou).
Christian Stoob verstärkt Dr.W.A.Günther Media Rent
Christian Stoob verstärkt seit dem 1. August 2015 das Verkaufsteam von Dr.W.A.Günther Media Rent als Key Account Manager.
Redaktion
-
13. August 2015
Stoob bringt laut Mitteilung ein breites Netzwerk sowie langjährige Erfahrungen im Printbereich, beim Radio – darunter Radio 1, Radio 24, DRS3 – und beim Fernsehen mit. Der 45-Jährige war zudem Label Manager bei Warner Music, Geschäftsführer bei Media Control Schweiz und zuletzt als Booker bei Good News im Einsatz.
Goldbach: Neuer Sales Director TV Produktgruppe 1
Manuel Gasser leitet seit August neu die TV Produktgruppe 1 von Goldbach Media. Diese umfasst die Sendegruppe RTL, 3+ Group, RTL9, D8 und die Groupe M6 sowie weitere Westschweizer Sender.
Redaktion
-
13. August 2015
Der 37-jährige bringt breite Mediaagentur- und Vermarktererfahrungen mit. Die letzten drei Jahre war er als Head of TV in einer Mediaagentur tätig, davor Verkaufsleiter Kino National bei Publicitas Cinecom und Projektleiter in der Verkaufsförderung der Sonntagszeitung bei Tamedia. Bei Goldbach Media wird er ein Team von 13 Personen führen und kümmert sich um die Vermarktung der Sendegruppe RTL, 3+ Group, RTL9, D8 und die Groupe M6 sowie weitere Westschweizer Sender. «Ich freue mich auf die neue Aufgabe, denn ich kann mein Fachwissen in ein neues Umfeld einbringen», sagt Manuel Gasser und ergänzt: «Zusammen mit den Kunden die beste Lösung zu erarbeiten hat mich schon immer angespornt. Ich freue mich, dies nun bei Goldbach Media tun zu können».
Gabriel Blume, Sales Director der Goldbach Media freut sich auf die Zusammenarbeit: «Mit Manuel Gasser haben wir eine kompetente Führungspersönlichkeit gefunden, die unsere Marktposition nachhaltig stärkt und neue Impulse setzen kann.»
David Bauer leitet neues Storytelling-Team der NZZ
Die Neue Zürcher Zeitung baut ihre Digitalkompetenz aus und engagiert David Bauer als Leiter des neuen NZZ-Storytelling-Teams. Das Team Produktentwicklung NZZ.ch wird unter Florian Steglich neu aufgestellt.
Redaktion
-
13. August 2015
Am 1. September wird der Journalist und Digitalstratege David Bauer in die Redaktion der «Neuen Zürcher Zeitung» wechseln, um das neue Storytelling-Team aufzubauen. Zwischen Februar und Juni hat David Bauer bereits als externer Projektmitarbeiter die Weiterentwicklung von NZZ.ch begleitet. Davor arbeitete er seit der Gründung der Tageswoche 2011 als Digitalstratege für das Medium aus Basel. Seine Artikel und Datenvisualisierungen wurden unter anderem in der SonntagsZeitung, The Guardian, Das Magazin und Quartz veröffentlicht. 2010 erschien von ihm im Echtzeit-Verlag das Buch «Kurzbefehl – Der Kompass für das digitale Leben». Zudem hat er mehrere journalistische Digitalprojekte initiiert.
Im neuen Storytelling-Team unter der Leitung von David Bauer arbeiten Infografik-Experten, Datenjournalisten, Interactive Designer und Frontend-Entwickler eng zusammen. Gemeinsam mit den Redaktorinnen und Redaktoren der Neuen Zürcher Zeitung werden sie Vorlagen für digitale und visuelle Erzählformen entwickeln, testen und diese nicht nur für Leuchtturm-Projekte, sondern auch im journalistischen Alltag nutzen.
Parallel dazu wird unter Florian Steglich, Leiter Entwicklungsredaktion NZZ.ch, der Bereich Produktentwicklung NZZ.ch neu aufgestellt. Ab sofort koordiniert Florian Steglich ein Team, das Fachleute aus IT, Produktvermarktung, Redaktion, Konzeption und Design vereint, um NZZ.ch weiterzuentwickeln. Diese Zusammensetzung wird zu kürzeren Entscheidungswegen und agileren Prozessen führen.
Anita Zielina, Chefredaktorin Neue Produkte: «Um die inhaltliche Expertise der ‹Neuen Zürcher Zeitung› auch digital voll auszuschöpfen, werden wir die Möglichkeiten digitaler Erzählformen intensiver nutzen. Das neue Storytelling-Team ist ein erster wichtiger Schritt, um das digitale NZZ-Angebot für unsere Leserinnen und Leser noch attraktiver zu gestalten. Ich freue mich, dass wir mit David Bauer für die Leitung dieses Teams einen der renommiertesten Digitaljournalisten im deutschsprachigen Raum gewinnen konnten. Die neue Struktur der Produktentwicklung unter Florian Steglich, der mit NZZ Labs in den vergangenen Jahren konsequent an der Innovation der Marke NZZ gearbeitet hat, wird unsere digitale Weiterentwicklung beschleunigen. Ich freue mich auf die Arbeit in der neuen Konstellation.»
News in eigener Sache: Ich wechsle zur @nzz und baue dort ein Team für digitales Storytelling auf. \o/
In Japan erkennt ein Schaufenster, welche Sprache die Betrachterin spricht – und verkauft ihr daraufhin Kosmetik.
Redaktion
-
13. August 2015
Offenbar kaufen sehr viele Japan-Besucherinnen als Mitbringsel Kosmetik. Und noch mehr würden gerne, können aber nicht, weil sie weder verstehen, noch verstanden werden. Grund: Nur drei Prozent (!) der japanischen Bevölkerung spricht eine Fremdsprache. Also hat Dentsu Tokyo für die japanische Make-Up-Marke Ainz & Tulpe den Sprachbarrieren den Kampf angesagt und ein Schaufenster entwickelt, das ohne grosse Worte auskommt. Acht Frauen – geschminkt in angesagten japanischen Stilen – verfolgen von 16 Screens aus Passantinnen mit ihren Blicken. Die angehende Kundin «berührt» das Model, dessen Make-Up ihr gefällt, über den integrierten Touchscreen. Und jetzt kommt’s: Die Kamera erkennt nicht nur, dass eine potentielle Kundin vor dem Schaufenster steht, sondern auch, welche Sprache – Englisch, Chinesisch, Spanisch, Russisch oder Japanisch – sie spricht. Und geht so sicher, dass sie den in der Folge gedruckten Rabatt-Gutschein für das entsprechende Make-Up versteht.
Eine faszinierende Idee – und vermutlich eine technologisch ebenso faszinierende Umsetzung. Und glaubt man dem Casemovie, scheint die Kampagne funktioniert und eingeschlagen zu haben. Was man allerdings davon hält, dass wieder Gesichter vermessen werden, um daraus Rückschlüsse auf Herkunft und Ethnie zu ziehen, ist eine andere Frage. (hae)
Ziano.ch: Kundenkommunikation über Whatsapp
Die Kunden des online Delikatessen Händlers Ziano.ch können sich ab sofort per Whatsapp beraten lassen. Das Aargauer Start-up folgt damit dem Trend hin zum Messenger Shopping.
Redaktion
-
13. August 2015
«Wir haben mit dem Schritt, Spezialitäten aus den verschiedensten Ländern rein online anzubieten bereits gezeigt, dass wir neue Wege gehen möchten. Den Kundenservice unter anderem auch über Whatsapp anzubieten ist ein weiterer Schritt, um unseren Kunden das Bestellen von Lebensmittel im Internet zu erleichtern», sagt Andreas Husi Gründer von Ziano.ch. «Unsere Kunden können Ihre Nummer über ein Anmeldeformular eingeben und danach ganz einfach, wie man sich das auch sonst gewohnt ist, mit uns kostenlos über Whatsapp schreiben.»
Gefragt wird nicht nur, ob die bestellten Produkte bereits versendet wurden: «Jemand wollte beispielsweise seine Freundin mit einem romantischen Essen überraschen und hat uns nach einem passenden Rezept und den Zutaten dazu gefragt. Eine Kundin liess sich eine unserer speziellen Geschenkkisten für Ihren Freund zum Geburtstag zusammenstellen oder dann gibt es die, die sich unsicher sind, welches Bier oder welcher Wein für die nächste Party am geeignetsten ist.» Mit dem neuen Service erhofft sich Ziano.ch aber auch Produkttipps zu erhalten und so das Angebot, gemeinsam mit den Kunden stetig verbessern zu können.
Telefon und E-Mail bleibt bei Ziano.ch sicher weiterhin im Einsatz, Whatsapp könnte langfristig aber auch für einige weitere Onlinehändler eine gelungene Ergänzung sein. Husi: «Nach der ersten Testphase sind wir uns sicher, dass es für viele Kunden bequemer und effizienter ist, eine Nachricht per Whatsapp zu senden zudem glauben wir durch den direkten Kontakt unsere Kundenbeziehungen nachhaltig zu vertiefen.»
Schweizer Unternehmen und Branchen erfüllen Erwartungen der Konsumenten nicht
Farner zeigt mit der Studie «Reputation Gap», dass viele Schweizer Unternehmen und Branchen die Erwartungen der Konsumenten nicht erfüllen. Die Ergebnisse sind ernüchternd.
Redaktion
-
13. August 2015
Die Pflege der Reputation ist ein zentrales Thema für jedes Unternehmen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten benötigen Unternehmen tragfähige Entscheidungsgrundlagen, um den Austausch mit den Anspruchsgruppen effizient und zielgenau zu pflegen und damit Wettbewerbsvorteile für sich zu schaffen. Farner Consulting bringt ein System zur Messung und Steuerung der Reputation in die Schweiz, gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut meinungsraum.com. Entwickelt wurde das System von Fleishman Hillard, dem internationalen Agenturpartner von Farner.
Der «Reputation Gap» Ansatz befasst sich mit den Unterschieden zwischen den Erwartungen und den tatsächlichen Erfahrungen der Konsumenten und definiert neun relevante Treiber der Reputationssteuerung. Untersucht wurden in einer ersten Erhebungsrunde fünf Schweizer Branchen: Banken, Telekommunikation, Detailhandel, Versicherungen und Krankenkassen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
• Einzelne Unternehmen schaffen es, die Kundenerwartungen zu erfüllen. Die Ergebnisse sind branchenübergreifend jedoch ernüchternd.
• Schweizer lieben genossenschaftlich organisierte Unternehmungen und schätzen den Detailhandel hoch ein.
• Krankenkassen und auch Telekom-Unternehmen vermögen Kundenerwartungen grösstenteils nicht zu erfüllen. Die Positionierung als Gesamtbranche zeigt bei den Banken und den Krankenversicherungen die grössten Defizite.
• Raiffeisen, Swisscom, Migros, Mobiliar und Swica sind in ihrer jeweiligen Branche am besten bewertet.
Grafik: Welche Unternehmen erfüllen die Erwartungen am ehesten?
Roman Geiser, CEO und Managing Partner von Farner, betont die Bedeutung der «Reputation Gap» Methode: «Erfahrung und rückblickende Analysen reichen nicht mehr, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Management-Entscheide und Berater-Empfehlungen müssen auf Daten basieren. In unserer täglichen Arbeit spüren wir verstärkt die Nachfrage nach Instrumenten, die Reputation zu analysieren und mit den richtigen Hebeln steuern zu helfen. Entscheidend dabei ist nicht der absolute Reputationswert, sondern der Unterschied zwischen den Erwartungen der Konsumenten und der erlebten Performance der Unternehmen. Diese Form der Unternehmens-Authentizität sowie das Branchenumfeld bestimmen das Reputationskapital.»
Die Analyse zeigt Geschäftsführungen, Kommunikations- und Markenverantwortlichen auf, wo Handlungsbedarf besteht und in welchen reputationswirksamen Bereichen Veränderungen vorgenommen werden müssen, um die Kundenerwartungen zu erfüllen. Gleichzeitig liefert sie eine wissenschaftliche Grundlage und Daten zur Strategieentwicklung und zur Umsetzung von Kommunikationsaktivitäten.
Fünf Branchen im Vergleich – Ergebnisse sind ernüchternd
Die repräsentative Studie untersucht die Kluft zwischen Kundenerwartungen und Kundenerfahrungen in Bezug auf einzelne Unternehmen und Branchen in deren Gesamtheit. Dazu wurden diejenigen Verhaltensmerkmale identifiziert, die Konsumenten am häufigsten mit glaubwürdigen Unternehmen in Verbindung bringen. Die Ergebnisse der ersten Schweizer Studie sind über sämtliche untersuchten Branchen betrachtet ernüchternd. In allen Branchen ist der Unterschied zwischen den Erwartungen der Kunden und den tatsächlichen Erfahrungen prägnant. Es zeigen sich auch klare Defizite, wie Branchen und deren Organisationen den Mehrwert ihres jeweiligen Sektors zu vermitteln vermögen.
Stark in der Kommunikation sozialer Verantwortung
Die Studie zeigt auf, dass die untersuchten Unternehmen im Kernbereich «Soziale Verantwortung» («Wahrnehmung der Mitarbeiterbedürfnisse», «Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung» und «Umweltfreundlichkeit») die Erwartungen der Kunden am ehesten erfüllen können. Gleichzeitig sind die Erwartungen an die «Wahrnehmung der sozialen Verantwortung» geringer als beispielsweise an den «Kundennutzen» oder das «Führungsverhalten».
Schweizer Kunden vermissen Kundenservice und sind preissensitiv
Soziale Verantwortung alleine macht jedoch nicht erfolgreich. In den Bereichen «Kundennutzen» (dazu gehören unter anderem «Preis-Leistungsverhältnis» und «Wahrnehmung der Kundenbedürfnisse») besteht Handlungsbedarf für zahlreiche Unternehmen. Ein gutes «Preis-Leistungsverhältnis» und die «Wahrnehmung der Kundenbedürfnisse» sind die wichtigsten Reputationstreiber – über die ganze Studie hinweg sind dort die Erwartungen der Kunden an die Branche und an die Unternehmungen der jeweiligen Branche am höchsten.
Ergebnisse zu den einzelnen Branchen:
Handlungsbedarf besteht bei der Branchenkommunikation
In allen Branchen ist der Unterschied zwischen den Erwartungen der Kunden und den tatsächlichen Erfahrungen gross. Ein Blick auf die Ergebnisse der einzelnen Unternehmen zeigt, dass die Unternehmen im Vergleich zur Branche fast ausnahmslos besser abschneiden. Das bestätigt, dass die kommunikative Nähe der befragten Personen zu ihrem persönlichen Anbieter entscheidend ist. Die Ergebnisse legen offen, dass viele Branchen und deren Organisationen ihre Branchenkommunikation intensivieren müssen.
Krankenkassen können Kundenerwartungen nicht erfüllen
Im Branchenvergleich können die Krankenversicherer die Kundenerwartungen am wenigsten erfüllen. Nachholbedarf besteht vor allem beim «richtigen Handeln» und dem «Preis- Leistungsverhältnis». Beim «Preis-Leistungsverhältnis» liegen alle Anbieter bis auf eine Ausnahme eng beieinander. Der Preis kann demnach kaum ein Differenzierungsmerkmal sein.
Erwartungen an Banken sind hoch
Die Erwartungen an die Banken sind im Branchenvergleich hoch. Die individuellen Unternehmen erfüllen diese Erwartungen erstaunlich gut, die Branche als Gesamtes zeigt aber sichtbare Defizite. Eine Bank macht fast alles richtig: die Raiffeisen hat gemäss den Befragten die glaubwürdigste Kommunikation aller Schweizer Banken, diese liegt nur leicht unter den Erwartungen an die Branche. Die Raiffeisenbank belegt bei sieben von neun Reputationstreibern einen Spitzenplatz.
Swisscom kann Erwartungen am ehesten erfüllen
Die Telekom-Unternehmen befinden sich im hinteren Mittelfeld. Gemäss Studie können die «Preiserwartungen», die «glaubwürdige Kommunikation» und die «Kundenbedürfnisse» von keinem Unternehmen ausreichend bedient werden. Am ehesten vermag Swisscom die Erwartungen der Kunden zu erfüllen, wird jedoch als teuer wahrgenommen.
Zufriedenheit mit dem Detailhandel
An den Schweizer Detailhandel werden hohe Erwartungen gestellt, die die Unternehmen insgesamt gut erfüllen können. Nachholbedarf besteht bei der «Wahrnehmung der Kundenbedürfnisse» und teilweise bei den «Preiserwartungen». Bei der «Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung» übertreffen Migros und Denner die Erwartungen. Bei den drei Reputationstreibern «Innovation», «Wahrnehmung der Kundenbedürfnisse» und «glaubwürdige Kommunikation» steht Aldi der Schweizer Traditionsmarke Migros in nichts nach.
Die Versicherungen erfüllen Kundenerwartungen insgesamt am besten
Im Branchenvergleich schaffen es die Versicherungen am ehesten, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Diese sind allerdings im Vergleich tiefer als an andere Branchen. Dennoch besteht Raum für Verbesserung in den Bereichen «glaubwürdige Kommunikation», «Preis-Leistungsverhältnis» und «Wahrnehmung der Kundenbedürfnisse». Die Kommunikation der Mobiliar wird als sehr glaubwürdig beurteilt. Die Mobiliar übertrifft als einziger Versicherer auch in diesem Bereich die Erwartungen an die Branche.
Die Zusammenfassung der Studie und alle Original-Grafiken finden Sie unter Farner.ch
Der Genfer Tierschutz und Havas Genève glauben an die Zukunft
Nach dem Erfolg der letztjährigen Kampagnen des Genfer Tierschutzes, ist es wieder an der Zeit die Bevölkerung auf die Tätigkeit und den Nutzen des Tierheims aufmerksam zu machen; dieses Jahr mit einer Kampagne im Zeichen der Hoffnung.
Redaktion
-
13. August 2015
Die neue Kampagne wurde am Montag, den 13. Juli 2015 lanciert und basiert auf der Idee, dass die ausgesetzten Tiere zwar bereits eine meist schwierige Vergangenheit haben, ihre Zukunftsaussichten dennoch schön sein können. Visuell wird diese Idee unterstrichen durch eine Serie mit verschiedenen Illustrationen aus dem Umfeld der Tarot-Lesung. Dieses Arts Symbol der Zukunftsvoraussage gibt somit die Möglichkeit, verschiedene Geschichten zu erzählen, unterstützt durch ein starkes und erstaunliches Kommunikations-Umfeld.
Die Idee, einen Zusammenhang zwischen ausgesetzten Tieren und der Voraussage der Zukunft zu machen, entstand durch die Tatsache, dass ein grosser Teil der Bevölkerung fälschlicherweise glaubt, dass für ausgesetzte Tiere das Tierheim Endstation sei. Die Kampagne will somit positiv zum Ausdruck bringen, dass jedes Tier im Tierheim aufgenommen, gepflegt und und geliebt wird, mit dem Ziel, dass es an einem perfekten Ort wieder ein neues und freudiges Leben beginnen kann. Der Kampagnen-Claim « La meilleure façon de prédire l'avenir, c'est de le créer. » (Die beste Art, die Zukunft vorauszusehen, ist es sie selbst zu schaffen) unterstreicht vollkommen diese Idee.
Die Kampagne: Um sich von der traditionellen Tierschutz-Werbung abzuheben, hat sich Havas Genève mit einem renommierten Künstler zusammengetan, der das Tarot Umfeld in einer modernen Art umgesetzt hat. Die Mediastreuung in Genf: OOH (inkl. digital), Plakate ÖV (TPG), Presseanzeigen und Digitalbannering.
SPA Genève (Tierschutz Genf) wurde 1868 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein, bestehend aus einem Komitee von ehrenamtlichen Mitgliedern und 13 Beschäftigten. 9000 Mitglieder unterstützen die SPA durch ihre Beiträge, Spenden oder Erbschaften, öffentliche Subventionen erhalten sie keine.
Verantwortlich bei Havas Worldwide Genève: Gabriel Mauron (CD), Thibaud Genevois (Text), Pierre-Olivier Gardello, Simeon Brandner (ADs), Caroline Prince (Beratung), Alexis Mouthon (Strategische Planung). Illustration: Yeaaah! Studio. Fotobearbeitunglithographie: Scan Graphic. Media Agentur: Mediatonic.
Alpha 245 für Clear Channel: Menschen aus Marken
Alpha 245 hat für Clear Channel den Claim «Where brands meet people» bildgewaltig umgesetzt.
Redaktion
-
13. August 2015
Clear Channel ist eine der führenden Vermarkterinnen von Aussenwerbung in der Schweiz. Im Frühjahr dieses Jahres beauftragte sie die Zürcher Agentur Alpha 245 mit der Erarbeitung einer Image-Kampagne. Mit dem Plakat als Hauptmedium. Für die Kreativen am Letzigraben war es wichtig, eine möglichst einfache und visuelle Idee für den Claim «Where brands meet people» zu finden. Um sowohl der Kernbotschaft von Clear Channel als auch dem Medium Plakat gerecht zu werden. Entstanden ist eine bildgewaltige Umsetzung mit Portraits, zusammengesetzt aus unzähligen Signeten. So einfach die Idee, so aufwändig war deren Realisation. Dutzende von Firmen in der Schweiz wurden angefragt, ob sie ihr Logo zur Verfügung stellen würden. Und fast alle sagten zu. Insgesamt siebzig Bildmarken standen dem griechischen Künstler Charis Tsevis schlussendlich zur Verfügung, um die Konterfeis zu kreieren. Neben der starken Grundidee bildeten ausdruckstarke Gesichter die Grundlage für die drei Portraits. Sie hängen ab Mitte August an exponierten Plakatstellen von Clear Channel. Und werben als animierte digitale Screens in der ganzen Schweiz.
Mehr über die Hintergründe der Kampagne erfahren Sie in der kommenden Printausgabe der Werbewoche (Nummer 14/15 vom 21. August 2015).