Tagblatt gibt es neu als E-Paper und bald zu hören

Ab heute erscheint das Tagblatt der Stadt Zürich neben der gedruckten Ausgabe auch als E-Paper. Wie der aktuellen Ausgabe der Wochenpublikation zu entnehmen ist, gibt es die Zeitung in zwei Wochen auch zu hören.

Ab heute erscheint das Tagblatt der Stadt Zürich neben der gedruckten Ausgabe auch als E-Paper. Damit haben alle Leserinnen und Leser mit Internet-Zugang rund um die Uhr Zugriff auf ihr persönliches Exemplar. Wie der aktuellen Ausgabe der Wochenpublikation zu entnehmen ist, gibt es die Zeitung in zwei Wochen auch zu hören. Das kostenlose Angebot ist auf der Website des Tagblatts zu finden. Unter dem Menüpunkt E-Paper erscheint auf der Startseite das aktuelle Titelblatt. Mittels Bedienungselement am Seitenkopf kann der Leser durch die Ausgabe blättern. Klickt er mit der Maus auf einen Zeitungsartikel, so wird er nebenan entweder im Zeitungslayout oder als Textvariante mit angefügtem Bild vergrössert angezeigt.

Aufbruch im Osten

Aussenwerbung Zehn Jahre betrieb Affichage die Ost-Expansion mit Europlakat. Ab Juli wagt das Unternehmen den Alleingang.

Aussenwerbung Zehn Jahre betrieb Affichage die Ost-Expansion mit Europlakat. Ab Juli wagt das Unternehmen den Alleingang.Die ersten Schritte bei Europlakat International (EPI) machte Affichage zusammen mit dem österreichischen Aussenwerber Gewista, bis dieser von JCDecaux, dem zweitgrössten Aussenwerber weltweit, übernommen wurde. Mit dem Einstieg der Franzosen, die auch zu 30 Prozent bei Affichage beteiligt sind, erhielt das Osteuropageschäft neuen Schub. Allein in den letzten drei Jahren investierten die beiden Partner je 60 Millionen Franken. Heute ist EPI in Bosnien, Bulgarien, Kroatien Montenegro, Serbien, Slowenien und Ungarn präsent.Als Affichage vor zwei Jahren auf eigene Faust in Griechenland eine kleine Firma kaufte und sich auch in Rumänien einnistete, zeichnete sich ein gewisser Emanzipationsprozess ab. Ende Februar 2007 war es so weit: Affichage beschloss den Ausstieg bei EPI (WW 08/07). Dieser Entscheid habe der Affichage-Verwaltungsrat «einstimmig» gefällt, hebt Affichage- CEO Christian Kauter hervor. EPI-Partner Jean-François Decaux, der im Affichage-VR sitzt, unterstützt demnach diese Strategie ebenfalls.
Die Trennung wird von Kauter vorab mit der Einführung der neuen Buchhaltungsnorm IFRS begründet, bei der eine Beteiligung nur konsolidiert werden kann, wenn man mehr als 50 Prozent Anteil hält. «Bei unserem EPI-Joint-Venture könnten somit weder JCDecaux noch wir konsolidieren, deshalb teilen wir die Märkte auf», sagt Kauter. Er macht kein Geheimnis daraus, dass Affichage so auch mehr Eigenständigkeit gewinnt.
Die Entflechtung soll per 1. Juli 2007 vollzogen werden: JCDecaux erhält Slowenien, den Kosovo und Kroatien und richtet sich nordostwärts aus, denn in Polen, Tschechien, der Slowakei, in der Ukraine und in Russland ist der Konzern bereits präsent. Affichage dagegen bekommt Ungarn, Bosnien, Serbien, Montenegro, Bulgarien und richtet sich mit Rumänien und Griechenland mehr nach Süden und Südosten aus.
Die neue Ausgangslage ist für den Schweizer Aussenwerber vorteilhaft: In Serbien, Bosnien und Griechenland befindet er sich bereits in der Poleposition und kommt dort sowohl bei den hinterleuchteten Plakatstellen (Citylightposter, CLP) wie auch bei den Grossflächen (GF) auf je über 60 Prozent Marktanteil. Auch ist er in diesen Ländern der einzige Anbieter mit einer nationalen Abdeckung. In Montenegro ist Affichage immerhin der zweitgrösste Anbieter, und in Rumänien steht er auf Rang 3.
In Ungarn und Bulgarien, wo Affichage (noch) nicht an der Spitze mitmischt, stehen die Chancen ebenfalls gut. Denn die Aussenwerbemärkte dieser Länder sind derart aufgesplittert, dass die Konsolidierung, an der Affichage aktiv mitwirkt, rasch voranschreitet. So reduzierte sich die Zahl der Anbieter in Ungarn seit 2003 von 17 auf 8, in Bulgarien waren es 25 und heute 20. Da Affichage in diesen Ländern einer der grösseren internationalen Player ist, muss sich das Unternehmen kaum mit stärkeren messen.
Clear Channel Outdoor (CCO), die Nummer eins weltweit, ist zwar in Ungarn und Griechenland präsent – jedoch nur in Nischen. So gilt es vor allem, die deutschen AWK und Wall sowie die österreichische EPA-Gruppe im Auge zu behalten. Thomas Rainer, derzeit CEO von EPI und künftig bei Affichage aktiv, bestätigt: «Die Situation kommt uns entgegen, da wir in diesen Ländern hauptsächlich gegen lokale Gesellschaften antreten, die ohne internationales Know-how auskommen müssen.»
Plakate sind gefragtNeben den Akquisitionsmöglichkeiten ist Südosteuropa für Affichage auch wegen seines rapiden Wirtschaftswachstums (siehe Interview Seite 15) interessant. Dass zudem der Anteil des Mediums Plakat im Werbemarkt meist deutlich über dem europäischen Mittel liegt, macht diese Länder erst recht attraktiv. So hat die Aussenwerbung in Bosnien einen Marktanteil von 17,7 Prozent, in Serbien sind es 11 Prozent und in Ungarn, Rumänien und Bulgarien je 9 bis 10 Prozent. Einzig Griechenland fällt mit einem Marktanteil von 6 Prozent etwas ab.
Und die Zukunft sieht gut aus: Mit dem Kauf der grössten griechischen Aussenwerbefirma Anfang Jahr wird Affichage den bescheidenen letztjährigen Umsatz in Griechenland 2007 vervielfachen können. In Ungarn kommt erstmals der 2006 gewonnene Städtevertrag von Budapest zum Tragen. Und im Osten Rumäniens, wo Affichage tätig ist, wittert Kauter gute Chancen für eine Expansion nach Westrumänien. Ferner stehen in den Hauptstädten Bukarest und Sofia Ausschreibungen an. Doch ist noch ungewiss, wann diese stattfinden. Im Übrigen ist Affichage auch in Norditalien aktiv, wo es ebenfalls Fortschritte gibt.
Markus Knöpfli
 

Wirz Corporate berät RehaClinic

RehaClinic hat im Zuge des weiteren Ausbaus ihres innovativen Angebotes Wirz Corporate mit der Beratung in verschiedenen Bereichen der Marketing und der Corporate Communications betraut.

RehaClinic hat im Zuge des weiteren Ausbaus ihres innovativen Angebotes Wirz Corporate mit der Beratung in verschiedenen Bereichen der Marketing und der Corporate Communications betraut. Unter der Bezeichnung RehaClinic firmieren die früher unter den Namen Rheuma- und Rehabilitationsklinik Zurzach, Rehabilitationsklinik Freihof Baden und Höhenklinik Braunwald bekannten Häuser. Ein eigenständiger Markenname wurde für die neuen Ambulatorien RehaA Lenzburg und RehaA Zug geschaffen.

Mediabox vermarktet Bewegungsmelder

Seit März verantwortet die Mediabox Print das Anzeigengeschäft der Titel Bewegungsmelder und What's up. Die Zusammenarbeit mit Channelmedia ist per sofort beendet.

Seit März verantwortet die Mediabox Print das Anzeigengeschäft der Titel Bewegungsmelder und What’s up. Die Zusammenarbeit mit Channelmedia ist per sofort beendet, wie am Dienstag bekannt wurde (siehe ). Die Vermarkterin von Magazinen und Ambient Medien, konzentriert sich künftig vermehrt auf die Kommunikationsplattformen des Lifestylmagazins Faces und des Jugendmagazins Party News.

Deutscher Schulterschluss

Plakat Statt ihre Plakatstellen in Deutschland weiterhin separat anzupreisen, gründen die Aussenwerber JCDecaux und Wall eine gemeinsame Vermarktungsfirma. Mit 160 000 Werbeflächen wird sie die Nummer zwei im deutschen Plakatmarkt, hinter Marktleader Ströer.

Plakat Statt ihre Plakatstellen in Deutschland weiterhin separat anzupreisen, gründen die Aussenwerber JCDecaux und Wall eine gemeinsame Vermarktungsfirma. Mit 160 000 Werbeflächen wird sie die Nummer zwei im deutschen Plakatmarkt, hinter Marktleader Ströer. Trotz paritätischer Zusammensetzung wird JCDecaux bei der neuen Firma das Sagen haben, denn der Franzose ist bei Wall bereits zu 35 Prozent beteiligt. JCDecaux hatte zuvor zwei Firmen in Berlin und Düsseldorf an Wall abgetreten, Wall gab ihm dafür seine holländischen und russischen Töchter sowie die Mehrheit im USA-Geschäft.
 
JCDecaux’ verstärkter Einfluss bei Wall dürfte dem Schweizer Aussenwerber Affichage nützen, steht er doch in Rumänien und Bulgarien mit Wall in Konkurrenz (siehe Seite 15). JCDecaux, der zu 30 Prozent auch bei Affichage beteiligt ist, wird diese eher dämpfen. Schon 2006 brachte er die beiden bei der Budapester Plakatsubmission zusammen, bei der sie gemeinsam einen Teil gewannen.

Herren-Globus für Hochzeiter

Mode Viele Männer halten wenig davon, sich täglich in einen Anzug zu zwängen. Es gibt Tage, an denen sie sich nicht drücken können.

Mode Viele Männer halten wenig davon, sich täglich in einen Anzug zu zwängen. Es gibt Tage, an denen sie sich nicht drücken können. An Hochzeiten. Herren-Globus dramatisiert das auf einer Anzeige. Die Brautanzeige erschien am 4. März in der NZZ am Sonntag. Und die heiratswilligen Herren erschienen dann vermutlich am Montag im Herren- Globus.

Jürg Wildberger wird Partner von Hirzel Neef Schmid Konsulenten

Die Zürcher Agentur für Kommunikations- und Wirtschaftsberatung Hirzel Neef Schmid Konsulenten holt Jürg Wildberger als Partner an Bord. Die Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit liegen in der Entwicklung von Kommunikationsstrategien und in der Beratung im Medienbereich.

Die Zürcher Agentur für Kommunikations- und Wirtschaftsberatung Hirzel Neef Schmid Konsulenten holt Jürg Wildberger als Partner an Bord. Die Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit liegen in der Entwicklung von Kommunikationsstrategien, der Beratung im Medienbereich sowie in der Begleitung von Veränderungs-Prozessen. Wildberger verfügt über breite journalistische und unternehmerische Erfahrungen. Nach dem Volkswirtschaftsstudium an der Universität Zürich war er bei der Finanz und Wirtschaft als Wirtschaftsjournalist und anschliessend in leitender Stellung bei der Berner Zeitung tätig. Er veranwortete 1995 als erster Chefredaktor das neu gegründete Nachrichtenmagazin Facts und führte später als Chefredaktor auch die Weltwoche. Er war stellvertretender Chefredaktor des «European Business Channel» und gründete 1990 das Nachrichtenmagazin «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens. Von 1998 bis 2002 führte er das von ihm konzipierte TV3, das erste private Fernsehen der Schweiz mit einem Vollprogramm. Schliesslich leitete er als Mitinhaber und Geschäftsführer die im Bereich der interaktiven Voice- und der mobilen Datenkommunikation tätige Voice Publishing.

Cablecom darf Al Dschasira ausstrahlen

Ab April können Schweizer das englischsprachige Programm des Fernsehsenders Al Dschasira empfangen. Trotz Bedenken seitens der SVP sieht der Bundesrat davon ab, Zensur auszuüben.

Ab April können Schweizer das englischsprachige Programm des Fernsehsenders Al Dschasira empfangen. Trotz Bedenken seitens der SVP sieht der Bundesrat davon ab, Zensur auszuüben.Die Cablecom will und darf die englischsprachige Version von Al Dschasira in sein digitales Angebot aufnehmen. Umstritten sind vor allem die Ausstrahlungen von Hinrichtungen unschuldiger Geiseln. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur SDA erachtet der Bundesrat eine Zensur jedoch für rechtswidrig und sieht deswegen von einer präventiven Inhaltskontrolle ab. Sollten völkerrechtliche Programmvorschriften verletzt werden, liegt es am Bundesamt für Kommunikation, Massnahmen zu ergreifen.
Anfangs Monat hat der Bundesrat entschieden, die Anzahl der analogen Must-Carry-Sender auf 25 zu erweitern, was den Wünschen der Cablecom entspricht. Ab April kann man das erweiterte, digitale Angebot mittels einer Mediabox empfangen. Nebst Al Dschasira werden etwa 90 weitere Sender zum digitalen Angebot der Cablecom gehören.

Radio Grischa tritt aus dem Privatradioverband aus

Der Bündner Privatsender Radio Grischa ist aus dem Verband Schweizer Privatradios (VSP) ausgetreten. Er hat sich dazu entschieden, weil ihm der Zugang zum Stiftungsrat der neuen Forschungsstiftung Mediapulse verwehrt wurde.

Der Bündner Privatsender Radio Grischa ist aus dem Verband Schweizer Privatradios (VSP) ausgetreten. Er hat sich dazu entschieden, weil ihm der Zugang zum Stiftungsrat der neuen Forschungsstiftung Mediapulse verwehrt wurde.Radio Grischa ist der Meinung, dass die Ostschweiz nicht in der Forschungsstiftung Mediapulse vertreten ist, weil es nicht vom VSP nominiert wurde. Anspruch auf einen Sitz haben drei Radiosender, welche dem VSP angehören und dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom Verein empfohlen werden. Wenn der Bündner Sender dem UVEK nicht zur Wahl vorgeschlagen wird, hat er auch keine Chance, einen von den drei Sitzen zu ergattern. So sieht Radio Grischa keinen Zweck, weiterhin dem VSP anzugehören.
Laut Persoenlich.com haben die Mitglieder vom VSP dem Berner Oberländer Radio BeO den Vortritt gegeben. Es sei sowieso nicht möglich, die ganze Schweiz in der Stiftung abzubilden. Die Entscheide des UVEKs werden Ende März erwartet.

Swiss TXT wandelt sich zum Multimedia-Kompetenz-Zentrum

Die Swiss TXT positioniert sich neu als Multimedia-Kompetenz-Zentrum der SRG. Dies hat der Verwaltungsrat der SRG in einer Pressmitteilung vom Dienstag bestätigt.

Die Swiss TXT positioniert sich neu als Multimedia-Kompetenz-Zentrum der SRG. Dies hat der Verwaltungsrat der SRG in einer Pressmitteilung vom Dienstag bestätigt. Der Betrieb und die Vermarktung des klassischen Teletextes für SF, TSR und TSI gehören weiterhin zu den Kernaufgaben des Unternehmens, werden aber durch zusätzliche Dienstleistungen ergänzt. Die in Biel angesiedelte SRG-Tochter verfügt über bisher verkannte Kenntnisse, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Mit ihrer neuen Unternehmensstrategie will die Swiss TXT ihr Know-How und ihre Technik auswerten in den Bereich Mobile- und Internet-Lösungen, automatisierte Content-Aufbereitung und -Distribution sowie im Interactive TV.
Neben den eigenen crossmedialen Kommunikationslösungen vermarktet Swiss TXT in Zukunft sämtliche Multimedia-Inhalte der SRG im Geschäftskunden-Bereich vermarkten. Innerhalb der Gruppe soll das Unternehmen in diesen Wirkungsfeldern eine Beratungsfunktion einnehmen, entsprechende Applikationen entwickeln und Dienstleistungen anbieten. Darüber hinaus betreut Swiss TXT weiterhin die Koordination und Produktion der Untertitelung für Hörbehinderte im Auftrag der SRG.

Zu guter Letzt: Indonesischem Playboy-Chefredaktor droht Gefängnis

Wegen der Veröffentlichung von unzüchtigem Material muss der Chefredaktor des indonesischen Playboys womöglich hinter Gitter: Das Blatt zeigt Damen mit nackten Beinen und tiefen Decolltés, was einigen gläubigen Muslimen gar nicht gut bekommt.

Wegen der Veröffentlichung von unzüchtigem Material muss der Chefredaktor des indonesischen Playboys womöglich hinter Gitter: Das Blatt zeigt Damen mit nackten Beinen und tiefen Decolltés, was einigen gläubigen Muslimen gar nicht gut bekommt. Die Staatsanwaltschaft verlangt eine Strafe von zwei Jahren. Erwin Arnada habe durch seine Publikation die Gesellschaft in Verwirrung gebracht und könne damit der Moral des Landes schaden. Der Angeklagte hingegen verteidigte sich mit dem Hinweis, dass im indonesischen Playboy im Gegensatz zu anderen Ausgaben keine Fotos nackter Frauen gezeigt werden. Auch finde man an indonesischen Kiosken andere Männerhefte, die weitaus mehr nackte Haut zeigen. Während des Prozesses am Dienstag demonstrierten Empörte vor den Toren des Gerichts in Jakarta. Seit dem Start steht das Heft unter Beschuss: Bereits nach vergangenen April hatten Kritiker das Redaktionsgebäude in der Hauptstadt angegriffen, worauf das Heft seinen Sitz von Jakarta auf die mehrheitlich hinduistische Insel Bali verlegte.

A. Koller übernimmt Typon Imaging

Das Unternehmen A. Koller mit Sitz in Thalwil integriert per 1. Mai 2007 den grafischen Geschäftsbereich Schweiz von Typon Imaging, welche damit diese Sparte verlässt. Übernommen werden 20 Mitarbeitende sowie der Vertrieb des gesamten Sortiments von Verbrauchsmaterialien.

Das Unternehmen A. Koller mit Sitz in Thalwil integriert per 1. Mai 2007 den grafischen Geschäftsbereich Schweiz von Typon Imaging, welche damit diese Sparte verlässt. Übernommen werden 20 Mitarbeitende sowie der Vertrieb des gesamten Sortiments von Verbrauchsmaterialien (Druckplatten, Filme und Papiere, Lacke, Drucksaalchemikalien, Gummitücher, verschiedene Hilfsprodukte für den Druck) und der Verkauf von Vorstufenlösungen mit den dazugehörigen Serviceleistungen. Über den Übernahmepreis haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. A. Koller baut damit ihre in der Schweiz führende Position als Anbieter von Gesamtlösungen für die Druckvorstufe weiter aus, ist einem Mediencommuniqué zu entnehmen. Mit der Übernahme des grafischen Geschäftsbereichs von Typon Imaging stärke das Unternehmen seine Marktstellung und erweitert gleichzeitig das Angebot durch ein volles Sortiment von Verbrauchsmaterialien.
Neu wird A. Koller in der Deutschschweiz an den Betriebsstandorten Thalwil und Krauchthal tätig sein. In der Westschweiz wird ebenfalls eine Filiale geführt. Das gesamte Systemgeschäft mit Verkauf, technischen Dienstleistungen, Hotline und Ersatzteilservice wird am bestehenden Firmensitz in Thalwil zusammengefasst. Das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien wird in Krauchthal geführt, wozu die bestehenden Lokalitäten langfristig zugemietet wurden.
Für Typon Imaging bedeutet dieser Schritt den Ausstieg aus dem grafischen Markt, in dem das Unternehmen seit 1937 hauptsächlich mit dem Verkauf von grafischen Filmen tätig war. Mit Zukäufen und der Übernahme von Handelsvertretungen vermochte Typon den Zerfall des angestammten Filmgeschäftes durch ein erweitertes Produktangebot zu kompensieren. Im Geschäft mit Systemen und Serviceleistungen für die Druckvorstufe gelang es jedoch nicht, die erforderliche kritische Grösse zu erreichen, heisst es in der Mitteilung weiter. Typon wird sich künftig auf den bestehenden Geschäftsbereich Röntgenprodukte konzentrieren und diesen weiter ausbauen.

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