Autor: admin
Futura.TV verzeichnet 300’000 Zuschauer
Das Fernsehmagazin für Bildung und Beruf, Futura.TV sendet seit Anfang Jahr in der ganzen Deutschschweiz und erreicht im Durchschnitt 305'000 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Woche.
Ekzem gute Werbung
Medizin Im Tram fährt eine Gruppe von Teenagern in den Ausgang. Sie sehen die Werbung für www.hausarzt.ch und starten eine heftige Diskussion.
«Wieso Scheiss Werbung? Voll easy!»
«Geil. Das sind Schnitte.»
«Da musst du aber lange schauen.»
«Hey Mann. Das kommt vom Messer.»
«Das sind Pulsadern am Handgelenk.»
«Voll easy. Aber das ist nur Werbung.»
«Für was?»
«Wir müssen aussteigen.»
«Werbung muss provozieren.»
«Hey da steht es: Du sollst zum Arzt.»
PS: Dies ist ein Werbemittel. Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Werbeberater.
Und dieser meint bei der verantwortlichen Agentur Spillmann Felser Leo Burnett: «Schön, dass unsere Werbung zu reden gibt. Die Kampagne will sagen, dass die Hausärztinnen und Hausärzte kleinere Verletzungen schnell, gut und unbürokratisch versorgen. Sie sind da für alle Fälle. Gezeigt wird das in vier Sujets mit Zeigefingern, die von Ekzemen befallen sind, eine Brandwunde haben oder eben einer sich selbst verletzenden Patientin gehören.
Und bist du nicht willig …
Presse Die geliftete NZZ fährt eine Abo-Kampagne. Die finden allerdings nicht alle politisch korrekt.
Immerhin werden die Zeitungsempfänger mit dem von Spillmann signierten Schreiben vorgewarnt. «Ohne diese Vorabinformation fänden wir eine solche Kampagne durchaus problematisch», sagt Lesermarktleiter Blum. Man habe sich für dieses Vorgehen entschieden, um potenziellen Abonnenten die neu gestaltete NZZ direkt mit dem Produkt vorzustellen, anstatt sie mit einem Werbeprospekt zu beliefern. «Das erleichtert den persönlichen Entscheid», findet Blum. Mit der Werbeaktion sollen in erster Linie ehemalige Abonnenten zurückgewonnen werden. Wie Fachleute bestätigen, ist bei diesem Segment die Response-Quote höher als bei «kalten» Adressen. Gut möglich, dass das von der NZZ gewählte Vorgehen den zu erwartenden Erfolg schmälert.
Nicht branchenüblichDer Schweizer Direktmarketingverband mahnt zur Zurückhaltung mit Opting-out-Kampagnen. «Dieses Vorgehen ist eher umstritten und entspricht nicht dem branchenüblichen Standard», sagt Verbandsvorstand Rico Styger. Er hält fest, dass er die Kampagne der NZZ nicht kennt, sagt aber auch: «Bei der momentanen Gesetzeslage ist rechtlich gesehen nichts dagegen einzuwenden.» Seinen eigenen Kunden würde er jedoch eher von solchen Methoden abraten, da dies zu vielen Reklamationen führen könnte.
Eine Erfahrung, die der NZZ fremd ist. «Bis jetzt hat sich niemand empört gezeigt, weil wir ankündigten, ohne Gegenbericht die Zeitung gratis zuzustellen», weiss NZZ-Mann Blum. Die Reaktionen seien positiv und die Verzichtmeldungen lägen unter den Erwartungen.
Dass die NZZ einen Teil ihrer Zurückhaltung abgelegt hat und erheblich offensiver als auch schon auf potenzielle Neuabonnenten zugeht, hat mit den Befindlichkeiten im Zeitungsmarkt zu tun. «Es wird hart um jeden Abonnenten gekämpft», sagt Blum.
Das kann auch der Direktmarketingspezialist bestätigen. Rico Styger ist bisher keine Kampagne aus der Verlagswelt bekannt, wie sie die NZZ nun fährt. «Normalerweise erhält der umworbene Kunde ein Mailing oder ein Probeexemplar, mit dem er aufgefordert wird, dem Verlag mitzuteilen, ob er vom Probeabonnement profitieren will.»
Nick Lüthi
Für ä tüüfä gsundä Traum
Bettwaren Ruf Lanz hat für Bico-Matratzen den Schlaf in den Traum verlängert und zwei ausgeschlafene Spots realisiert.
Auch für Markus Ruf und Danielle Lanz war klar: Der Slogan ist Kapital. Er muss aber in einer neuen Kampagne weiterentwickelt werden. Was kommt nach dem guten und tiefen Schlaf?
Man kann zum Beispiel ausgeruht zur Arbeit gehen. Aber das ist für ein Produktversprechen nicht besonders sexy. Also haben sich die Kreativen von Ruf Lanz zuerst einmal selber richtig gut ausgeruht – und konnten dann frisch gestärkt die Idee erarbeiten, dass ein tiefer und guter Schlaf auch «schöne Träume» hervorbringen kann. Dieser Grundgedanke bildet nun die Basis für ein Konzept, das in Zukunft kreativ dankbar «in verschiedensten Versionen thematisiert werden kann», wie Markus Ruf verspricht.
Vorerst hat die Agentur zwei Spots realisiert. Diese sollen die Marke Bico Aufsehen erregend präsent halten sowie auf der Image-Ebene mit dem Prädikat «sympathisch» verbinden.
Im ersten Spot träumt sich eine rundum sympathische Schweizer Hausfrau an einen fernen Traumstrand, wo sie natürlich nicht allein ist. Im zweiten Spot träumt sich ein schüchterner Jüngling seine Traumfrau herbei. Stringente Auflösung am Schluss: «Damit Sie etwas Schönes träumen: Bico. Für ä tüüfä gsundä Schlaaf.»
Die gestalterische Freiheit habe es möglich gemacht, dass bei diesen sehr nach dem Vorbild des Kinos gestalteten Filmen «kein Packshot von einer Matratze gezeigt werden musste», freut sich Markus Ruf. Für die Information wird es neben den Image-Spots auf der Produkteebene weiterhin sachliche Kurzspots zu den verschiedenen Produkten geben. Ruf Lanz macht auch keine weiterführenden Printsujets. Diese werden bei Bico inhouse von einem spezialisierten Grafiker realisiert.
Die neuen Spots wurden von Condor Films «traumhaft in Szene gesetzt». Der Dreh ging auf Teneriffa über die Bühne, weil die Crew hier das sommerliche Klima fand, das für solch lauwarme Träume nötig war. «Und weil Teneriffa nicht am Ende der Welt liegt, so dass das Budget nicht in teure Flüge floss, sondern wirklich in die Produktion», rechnet Markus Ruf. Als Regisseur wirkte Patrick Senn, der ähnlich wie bei seinen neusten Migros-Spots auch hier schon frühzeitig am Gestaltungsprozess teilhaben konnte.
Auf der psychologischen Ebene hat man grossen Wert auf Authentizität gelegt. So sind die Darsteller, die man hier in ihren Träumen sieht, wirklich ganz normale Schweizer.
Gesunder Schlaf von einer gesunden Firma
Seit 1861
steht Bico für traumhaften Schlafkomfort. Seit vor rund 40 Jahren die modernen Matratzen ihren Siegeszug antraten, ist Bico führend mit dabei. In den letzten vier Jahren revolutionierte das Unternehmen aus Schänis den Schweizer Schlafkomfort noch einmal mit neuartigen Konzepten im Premiumbereich wie ClimaLuxe, AirPulse, MicroClean oder Privilège. Bico etablierte sich weiter als klarer Marktführer. Heute stammt jede dritte in der Schweiz verkaufte Matratze von Bico. Nach aktuellen Marktforschungen geben siebzig Prozent der Bico-Benutzer an, dass sie «ziemlich sicher» oder «ganz sicher» wieder eine Bico kaufen würden.
Gesunder Schlafkomfort basiert vor allem auf der optimalen Kombination von Matratze und Einlegerahmen. Die Matratze sorgt für die Feinanpassung an den Körper, der Einlegerahmen beziehungsweise Lattenrost ist für die grobe Stützung und Ausbalancierung des Körpers verantwortlich.
Andreas Panzeri
Crossmedia Award mit neuer Jury
Wettbewerbe Die Goldbach Media ruft zum bereits 3. Crossmedia Award. Geri Aebi ist neuer Präsident der Jury.
Der Award 2007 wird am 10. Mai 2007 verliehen. Nach Dominique von Matt prüft die Jury unter der neuen Leitung von Geri Aebi, Wirz Werbung, die Strategie des crossmedialen Einsatzes, die Innovation der Vernetzung, das Anschieben anderer Inhalte und Medien, die gestalterische Umsetzung, die medien- und zielgruppengerechte Inszenierung und Markensprache sowie die Effektivität und den Gesamteindruck.
Eingeladen sind Agenturen, die im vergangenen und im laufenden Jahr Projekte in der Schweiz, Deutschland oder Österreich realisiert haben. Teilnahmeschluss ist der 3. April 2007. Juriert wird ab 6. April 2007.
Die bisherigen Sieger
Der Crossmedia Award 2006
ging bei 28 Einsendungen an Mammut für die weltweit Aufsehen erregende Kampagne «Mary Woodbridge». Diese wurde von Spillmann Felser Leo Burnett in Szene gesetzt. Silber gewann Swisscom Fixnet mit Beck & Bondi von Contexta und Bronze die Love-Life-Kampagne von Stop Aids und Euro RSCG.Am 1. Juni wurde anlässlich der Mediarena 2005 der erste Schweizer Crossmedia Award verliehen. Insgesamt bewarben sich 37 Kampagnen am Wettbewerb. 5 schafften es bis in den Final (Lever Fabergé: Dove 2004; Spillmann Felser Leo Burnett: Feldschlösschen; Jung von Matt/Limmat: Granador; Trio SA: Opel Tigra; Euro RSCG: PostMail. Gewonnen hat die PostMail-Kampagne «Grosses beginnt mit einem Brief».
Die Jury 2007Geri Aebi, Wirz Werbung (Präsidium), neu
Dani Matter, Matter & Gretener, neu
Claudio Dionisio,
Namics Andreas Gedenk, Bemberg Gedenk Media.
Markus Gut, Publicis
Beat Lauber, Neue Zürcher Zeitung
Regula Fecker, strategische Planung, neu
Urs Schneider, Mediaschneider
Daniel Hartmann, Contexta, neu
Dominik von Matt, Jung von Matt
Franziska von Weissenfluh, Berner Zeitung
Marc Werner, Swisscom
Andreas Panzeri
Wenn Korea in Bayern liegt
Auto Seit Herbst 2006 positioniert Ruf Lanz die Marke Hyundai als «Der Deutsche unter den Asiaten». Diese Markenaussage wird seither konsequent auf allen Ebenen angewendet.
Patrick Feuz komplettiert Bund-Chefredaktion
Der Verwaltungsrat der Berner Zeitung Der Bund hat am Mittwoch Patrick Feuz auf Antrag von Chefredaktor Artur K. Vogel zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt. Der 40-jährige Historiker Feuz tritt die Nachfolge von Dani Landolf an.
Best of Print Advertising
Marktforschung Die Marken Calida, Kuoni und Whiskas schalteten im Jahr 2006 die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.
Der Advertising-Index für Printwerbung liefert Jahr für Jahr verbindliche Performancedaten zur Werbung insgesamt. Die 750 Interviewten pro Erhebungswelle werden psychografisch geeicht. Ihre Werteorientierungen reichen von Nord (progressiv) nach Süd (konservativ) und von West (aussengerichtet, materialistisch) nach Ost (innengerichtet, idealistisch). Dabei zeigt sich immer aufs Neue, dass die verschiedenen Zielgruppen von den Werbekampagnen auch ganz unterschiedlich angesprochen werden. Weitere Informationen zum Advertising-Index und zum Market Radar erhalten Sie bei Demoscope unter Telefon 041 375 40 00 oder über www.demoscope.ch, Planungsunterstützung mit dem Advertising-Index, dem Market Radar und mit dem Print-Advertising-Monitor (PAM) vermittelt Publimedia.
Agentur am Flughafen schafft erneut Shortlist für Columbus Awards
Für das Finale der Columbus Awards, dem österreichischen Direktmarketingpreis, ist die die Agentur am Flughafen aus Altenrhein auch dieses Jahr mit von der Partie.
Zu guter Letzt: Bundesräte bloggen mit
Auch Bundesrat Moritz Leuenberger ist unter die Blogger gegangen. Seit Mittwoch schreibt der Medienminister ins Internet, was ihm so durch den Kopf geht und was er gerne mit seinen Mitschweizern und Mitschweizerinnen teilen möchte.
Neuland bereisen
Tourismus Freiburghaus und Partner gestalten die erste Image-Kampagne für den Reisebüroverband.
Celebrity-Lokale, die nicht mal Einheimische kennen.
Alle sollen profitierenDieses Argument ist mit einfachen, stringenten Umsetzungen für TV-Werbung, Print und Online umgesetzt worden, begleitet von POS-Stellern, Tragtaschen sowie ÖV-Hängern und Dispensern. Die Internetsite Schönsteferien.ch mit dem Reisebürofinder sorgt dafür, dass jedes einzelne Mitglied profitiert.
Ganz im Sinn einer integrierten und nachhaltigen Werbestrategie wurde die Branche bereits 2006 mit verschiedenen Massnahmen unter dem Motto «travel know-how – our passion, our future» auf diesen fulminanten Auftritt vorbereitet. Dazu wurden in allen Sprachregionen über 40 Schulungen mit rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt.
Neben allen Mitgliedern des Verbandes engagieren sich auch Branchenpartner wie Airlines, Flughafenbetreiber, ausländische Verkehrsbüros, Versicherungen, Informatikdienstleister, Fachmedien und weitere mit finanziellen Beiträgen. Die dadurch entstehende Win-Win-Situation zeuge von branchenweiter Solidarität, meint man beim Verband.
Andreas Panzeri
