Die Malstube spannt mit Erfolg zusammen

Die Basler Kleidermarke Erfolg kooperiert im Rahmen eines ungewöhnlichen Projekts mit der Malstube: Die Zürcher Werbeagentur betextet die T-Shirts der Sommerkollektion.

Die Basler Kleidermarke Erfolg kooperiert im Rahmen eines ungewöhnlichen Projekts mit der Malstube: Die Zürcher Werbeagentur betextet die T-Shirts der Sommerkollektion. Die Shirts der Marke Erfolg zeichnen sich durch körperbetonten Schnitt aus, aber auch durch die ungewöhnliche Platzierung der Etikette mit dem Schriftzug: diese ist stets aussen am Ärmelsaum angebracht. Bisher stand auf der Rückseite die Webadresse von Erfolg. Malstube-Texter und Erfolg-Shirt-Träger Thomas Meyer fand jedoch, dass man diesen kleinen Platz auch anders nutzen könne und präsentierte Erfolg eine Reihe von Sinnsprüchen: «Ruf’ heute Deine Mutter an», «Trink’ mehr Wasser» und «Dein Körper ist Dein Freund». Die Idee, die Etikette als philosophisches Forum zu nutzen, stiess bei Erfolg auf Begeisterung. Die aktuelle Sommer-Kollektion 2007 wird daher begleitet von acht zufällig auf die Shirts verteilten Malstube-Texten.

Futura.TV verzeichnet 300’000 Zuschauer

Das Fernsehmagazin für Bildung und Beruf, Futura.TV sendet seit Anfang Jahr in der ganzen Deutschschweiz und erreicht im Durchschnitt 305'000 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Woche.

Das Fernsehmagazin für Bildung und Beruf, Futura.TV sendet seit Anfang Jahr in der ganzen Deutschschweiz und erreicht im Durchschnitt 305’000 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Woche. Gezeigt wird das wöchentlich neu produzierte TV-Magazin auf den Regionalsendern TeleZüri, TeleTop, TeleOstschweiz, TeleSüdOstschweiz, Tele M1, Tele Tell, TeleBärn und TeleBasel (siehe ). Laut Futura.TV sind 58 Prozent des Publikums weiblich, der Hauptteil der Zuschauer und Zuschauerinnen ist zwischen 34 und 59 Jahre alt. Als Hauptsponsor von Futura.TV engagiert sich Randstad, der Vermittler von Temporär- und Dauerstellen. Realisiert wird die Sendung von der TV-Produktionsfirma Primetime in Schlieren.

Ekzem gute Werbung

Medizin Im Tram fährt eine Gruppe von Teenagern in den Ausgang. Sie sehen die Werbung für www.hausarzt.ch und starten eine heftige Diskussion.

Medizin Im Tram fährt eine Gruppe von Teenagern in den Ausgang. Sie sehen die Werbung für www.hausarzt.ch und starten eine heftige Diskussion. Hier das echte Protokoll:«Scheiss Werbung, Mann.»
«Wieso Scheiss Werbung? Voll easy!»
«Geil. Das sind Schnitte.»
«Da musst du aber lange schauen.»
«Hey Mann. Das kommt vom Messer.»
«Das sind Pulsadern am Handgelenk.»
«Voll easy. Aber das ist nur Werbung.»
«Für was?»
«Wir müssen aussteigen.»
«Werbung muss provozieren.»
«Hey da steht es: Du sollst zum Arzt.»
PS: Dies ist ein Werbemittel. Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Werbeberater.
Und dieser meint bei der verantwortlichen Agentur Spillmann Felser Leo Burnett: «Schön, dass unsere Werbung zu reden gibt. Die Kampagne will sagen, dass die Hausärztinnen und Hausärzte kleinere Verletzungen schnell, gut und unbürokratisch versorgen. Sie sind da für alle Fälle. Gezeigt wird das in vier Sujets mit Zeigefingern, die von Ekzemen befallen sind, eine Brandwunde haben oder eben einer sich selbst verletzenden Patientin gehören.

Und bist du nicht willig …

Presse Die geliftete NZZ fährt eine Abo-Kampagne. Die finden allerdings nicht alle politisch korrekt.

Presse Die geliftete NZZ fährt eine Abo-Kampagne. Die finden allerdings nicht alle politisch korrekt.Es ist Chefredaktor Markus Spillmann höchstpersönlich, der einen anschreibt. «Ab dem 19. März schenke ich Ihnen die Neue Zürcher Zeitung fünf volle Wochen lang. Sie müssen gar nichts unternehmen – Ihre NZZ liegt automatisch jeden Tag im Briefkasten.» Sehr wohl etwas unternehmen müssen all jene, die das Traditionsblatt entweder schon abonniert haben oder auf das Angebot von der Falkenstrasse verzichten wollen.Laut Kurt Blum, Leiter Lesermarkt beim NZZ Verlag, geht die Neue Zürcher Zeitung bei einer Abowerbekampagne erstmals nach der Methode des «Opting-Out» vor. Das heisst: Der umworbene Leser muss sich aktiv ausklinken («to opt out»), wenn ihn das unaufgefordert zugestellte Angebot nicht interessiert.
Immerhin werden die Zeitungsempfänger mit dem von Spillmann signierten Schreiben vorgewarnt. «Ohne diese Vorabinformation fänden wir eine solche Kampagne durchaus problematisch», sagt Lesermarktleiter Blum. Man habe sich für dieses Vorgehen entschieden, um potenziellen Abonnenten die neu gestaltete NZZ direkt mit dem Produkt vorzustellen, anstatt sie mit einem Werbeprospekt zu beliefern. «Das erleichtert den persönlichen Entscheid», findet Blum. Mit der Werbeaktion sollen in erster Linie ehemalige Abonnenten zurückgewonnen werden. Wie Fachleute bestätigen, ist bei diesem Segment die Response-Quote höher als bei «kalten» Adressen. Gut möglich, dass das von der NZZ gewählte Vorgehen den zu erwartenden Erfolg schmälert.
Nicht branchenüblichDer Schweizer Direktmarketingverband mahnt zur Zurückhaltung mit Opting-out-Kampagnen. «Dieses Vorgehen ist eher umstritten und entspricht nicht dem branchenüblichen Standard», sagt Verbandsvorstand Rico Styger. Er hält fest, dass er die Kampagne der NZZ nicht kennt, sagt aber auch: «Bei der momentanen Gesetzeslage ist rechtlich gesehen nichts dagegen einzuwenden.» Seinen eigenen Kunden würde er jedoch eher von solchen Methoden abraten, da dies zu vielen Reklamationen führen könnte.
Eine Erfahrung, die der NZZ fremd ist. «Bis jetzt hat sich niemand empört gezeigt, weil wir ankündigten, ohne Gegenbericht die Zeitung gratis zuzustellen», weiss NZZ-Mann Blum. Die Reaktionen seien positiv und die Verzichtmeldungen lägen unter den Erwartungen.
Dass die NZZ einen Teil ihrer Zurückhaltung abgelegt hat und erheblich offensiver als auch schon auf potenzielle Neuabonnenten zugeht, hat mit den Befindlichkeiten im Zeitungsmarkt zu tun. «Es wird hart um jeden Abonnenten gekämpft», sagt Blum.
Das kann auch der Direktmarketingspezialist bestätigen. Rico Styger ist bisher keine Kampagne aus der Verlagswelt bekannt, wie sie die NZZ nun fährt. «Normalerweise erhält der umworbene Kunde ein Mailing oder ein Probeexemplar, mit dem er aufgefordert wird, dem Verlag mitzuteilen, ob er vom Probeabonnement profitieren will.»
Nick Lüthi

Für ä tüüfä gsundä Traum

Bettwaren Ruf Lanz hat für Bico-Matratzen den Schlaf in den Traum verlängert und zwei ausgeschlafene Spots realisiert.

Bettwaren Ruf Lanz hat für Bico-Matratzen den Schlaf in den Traum verlängert und zwei ausgeschlafene Spots realisiert. Der Slogan «Für ä tüüfä gsundä Schlaaf» gehört zu den Klassikern in der Schweizer Werbewelt. Der Spruch ist Volksgut und erinnert unvergessen an Bico-Matratzen, obwohl er seit rund zehn Jahren nicht mehr im Zentrum der Kampagnen steht. Als Abbinder wurde der Text aber auch beim letzten Spot mit den «Japanern» noch verwendet. Diese zeigen bei einem Treffen unter Geschäftsleuten sichtlich Mühe mit ihren traditionellen Bücklingen, weil sie offenbar nicht auf einer Bico-Matratze geschlafen haben.Jetzt ist das Bett neu gemacht – beziehungsweise Ruf Lanz nach einem Pitch im letzten Dezember neu mit dem Budget für Bico betraut worden.
Auch für Markus Ruf und Danielle Lanz war klar: Der Slogan ist Kapital. Er muss aber in einer neuen Kampagne weiterentwickelt werden. Was kommt nach dem guten und tiefen Schlaf?
Man kann zum Beispiel ausgeruht zur Arbeit gehen. Aber das ist für ein Produktversprechen nicht besonders sexy. Also haben sich die Kreativen von Ruf Lanz zuerst einmal selber richtig gut ausgeruht – und konnten dann frisch gestärkt die Idee erarbeiten, dass ein tiefer und guter Schlaf auch «schöne Träume» hervorbringen kann. Dieser Grundgedanke bildet nun die Basis für ein Konzept, das in Zukunft kreativ dankbar «in verschiedensten Versionen thematisiert werden kann», wie Markus Ruf verspricht.
Vorerst hat die Agentur zwei Spots realisiert. Diese sollen die Marke Bico Aufsehen erregend präsent halten sowie auf der Image-Ebene mit dem Prädikat «sympathisch» verbinden.
Im ersten Spot träumt sich eine rundum sympathische Schweizer Hausfrau an einen fernen Traumstrand, wo sie natürlich nicht allein ist. Im zweiten Spot träumt sich ein schüchterner Jüngling seine Traumfrau herbei. Stringente Auflösung am Schluss: «Damit Sie etwas Schönes träumen: Bico. Für ä tüüfä gsundä Schlaaf.»
Die gestalterische Freiheit habe es möglich gemacht, dass bei diesen sehr nach dem Vorbild des Kinos gestalteten Filmen «kein Packshot von einer Matratze gezeigt werden musste», freut sich Markus Ruf. Für die Information wird es neben den Image-Spots auf der Produkteebene weiterhin sachliche Kurzspots zu den verschiedenen Produkten geben. Ruf Lanz macht auch keine weiterführenden Printsujets. Diese werden bei Bico inhouse von einem spezialisierten Grafiker realisiert.
Die neuen Spots wurden von Condor Films «traumhaft in Szene gesetzt». Der Dreh ging auf Teneriffa über die Bühne, weil die Crew hier das sommerliche Klima fand, das für solch lauwarme Träume nötig war. «Und weil Teneriffa nicht am Ende der Welt liegt, so dass das Budget nicht in teure Flüge floss, sondern wirklich in die Produktion», rechnet Markus Ruf. Als Regisseur wirkte Patrick Senn, der ähnlich wie bei seinen neusten Migros-Spots auch hier schon frühzeitig am Gestaltungsprozess teilhaben konnte.
Auf der psychologischen Ebene hat man grossen Wert auf Authentizität gelegt. So sind die Darsteller, die man hier in ihren Träumen sieht, wirklich ganz normale Schweizer.
Gesunder Schlaf von einer gesunden Firma 
Seit 1861
steht Bico für traumhaften Schlafkomfort. Seit vor rund 40 Jahren die modernen Matratzen ihren Siegeszug antraten, ist Bico führend mit dabei. In den letzten vier Jahren revolutionierte das Unternehmen aus Schänis den Schweizer Schlafkomfort noch einmal mit neuartigen Konzepten im Premiumbereich wie ClimaLuxe, AirPulse, MicroClean oder Privilège. Bico etablierte sich weiter als klarer Marktführer. Heute stammt jede dritte in der Schweiz verkaufte Matratze von Bico. Nach aktuellen Marktforschungen geben siebzig Prozent der Bico-Benutzer an, dass sie «ziemlich sicher» oder «ganz sicher» wieder eine Bico kaufen würden.
Gesunder Schlafkomfort basiert vor allem auf der optimalen Kombination von Matratze und Einlegerahmen. Die Matratze sorgt für die Feinanpassung an den Körper, der Einlegerahmen beziehungsweise Lattenrost ist für die grobe Stützung und Ausbalancierung des Körpers verantwortlich.
 
 
Andreas Panzeri

Crossmedia Award mit neuer Jury

Wettbewerbe Die Goldbach Media ruft zum bereits 3. Crossmedia Award. Geri Aebi ist neuer Präsident der Jury.

Wettbewerbe Die Goldbach Media ruft zum bereits 3. Crossmedia Award. Geri Aebi ist neuer Präsident der Jury.Gold, Silber und Bronze sowie 10 000 Euro Preisgeld für den Sieger locken zum Crossmedia Award. Zusätzlich kann die Jury einen Spezialpreis vergeben. Die Initiantin und Veranstalterin des bereits 2005 und 2006 durchgeführten Crossmedia Award, die Goldbach Media, informiert auf ihren Websites www.goldbachmedia.ch und www.goldbachmedia.at über die Teilnahmebedingungen des Crossmedia Award 2007. Die Ausschreibung des Crossmedia Award soll das vernetzte Denken und Handeln von Kommunikation und den innovativen Umgang mit Medien fördern. «Die Erfolge der bisherigen Jurierungen und die zunehmende Adoption von Crossmedia in die Strategie- und Konzeptarbeiten der Werbe- und Mediaagenturen haben uns bestätigt, beste Arbeiten der Werbebranche durch eine neutrale Jury bewerten und auszeichnen zu lassen», meint der CEO der Goldbach Media, Klaus Kappeler.
Der Award 2007 wird am 10. Mai 2007 verliehen. Nach Dominique von Matt prüft die Jury unter der neuen Leitung von Geri Aebi, Wirz Werbung, die Strategie des crossmedialen Einsatzes, die Innovation der Vernetzung, das Anschieben anderer Inhalte und Medien, die gestalterische Umsetzung, die medien- und zielgruppengerechte Inszenierung und Markensprache sowie die Effektivität und den Gesamteindruck.
Eingeladen sind Agenturen, die im vergangenen und im laufenden Jahr Projekte in der Schweiz, Deutschland oder Österreich realisiert haben. Teilnahmeschluss ist der 3. April 2007. Juriert wird ab 6. April 2007.
 

Die bisherigen Sieger 
Der Crossmedia Award 2006
ging bei 28 Einsendungen an Mammut für die weltweit Aufsehen erregende Kampagne «Mary Woodbridge». Diese wurde von Spillmann Felser Leo Burnett in Szene gesetzt. Silber gewann Swisscom Fixnet mit Beck & Bondi von Contexta und Bronze die Love-Life-Kampagne von Stop Aids und Euro RSCG.Am 1. Juni wurde anlässlich der Mediarena 2005 der erste Schweizer Crossmedia Award verliehen. Insgesamt bewarben sich 37 Kampagnen am Wettbewerb. 5 schafften es bis in den Final (Lever Fabergé: Dove 2004; Spillmann Felser Leo Burnett: Feldschlösschen; Jung von Matt/Limmat: Granador; Trio SA: Opel Tigra; Euro RSCG: PostMail. Gewonnen hat die PostMail-Kampagne «Grosses beginnt mit einem Brief».
Die Jury 2007Geri Aebi, Wirz Werbung (Präsidium), neu
Dani Matter, Matter & Gretener, neu
Claudio Dionisio,
Namics Andreas Gedenk, Bemberg Gedenk Media.
Markus Gut, Publicis
Beat Lauber, Neue Zürcher Zeitung
Regula Fecker, strategische Planung, neu
Urs Schneider, Mediaschneider
Daniel Hartmann, Contexta, neu
Dominik von Matt, Jung von Matt
Franziska von Weissenfluh, Berner Zeitung
Marc Werner, Swisscom
Andreas Panzeri

Wenn Korea in Bayern liegt

Auto Seit Herbst 2006 positioniert Ruf Lanz die Marke Hyundai als «Der Deutsche unter den Asiaten». Diese Markenaussage wird seither konsequent auf allen Ebenen angewendet.

Auto Seit Herbst 2006 positioniert Ruf Lanz die Marke Hyundai als «Der Deutsche unter den Asiaten». Diese Markenaussage wird seither konsequent auf allen Ebenen angewendet. Jüngstes Beispiel: Der Auftritt am Automobilsalon in Genf, wo die Weltneuheit i30 enthüllt wurde. Ein elegant designtes Modell der Kompaktklasse. In der Teaserphase war der i30 auf Inseraten, Plakaten und Ad-Scooters noch unter einem Tuch verhüllt – in bajuwarischem Blau-Weiss. Nach der Enthüllung lächelten an der Seite des i30 nicht wie bei anderen Autoherstellern langbeinige Hostessen in knappen Kleidchen. Sondern fröhliche Koreanerinnen in deutschen Trachten. Dabei verteilten sie frisch gebackene Münchner Brezen in Form des Hyundai-Logos an die staunenden Besucher.

Patrick Feuz komplettiert Bund-Chefredaktion

Der Verwaltungsrat der Berner Zeitung Der Bund hat am Mittwoch Patrick Feuz auf Antrag von Chefredaktor Artur K. Vogel zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt. Der 40-jährige Historiker Feuz tritt die Nachfolge von Dani Landolf an.

Der Verwaltungsrat der Berner Zeitung Der Bund hat am Mittwoch Patrick Feuz auf Antrag von Chefredaktor Artur K. Vogel zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt. Der 40-jährige Historiker Feuz tritt die Nachfolge von Dani Landolf an, der den Bund verlassen hat. Feuz gehört der Redaktion seit 14 Jahren an; seit 2002 ist er Chef der Inland-Redaktion. Er wird diese Funktion beibehalten. Der bisherige stellvertretende Chefredaktor Rudolf Burger bleibt im Amt, wie der Verlag am Mittwoch bekannt gab.

Best of Print Advertising

Marktforschung Die Marken Calida, Kuoni und Whiskas schalteten im Jahr 2006 die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.

Marktforschung Die Marken Calida, Kuoni und Whiskas schalteten im Jahr 2006 die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien. In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der Werbewoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX-Print). Dieser Index (siehe unten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigen. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt. 
Der Advertising-Index für Printwerbung liefert Jahr für Jahr verbindliche Performancedaten zur Werbung insgesamt. Die 750 Interviewten pro Erhebungswelle werden psychografisch geeicht. Ihre Werteorientierungen reichen von Nord (progressiv) nach Süd (konservativ) und von West (aussengerichtet, materialistisch) nach Ost (innengerichtet, idealistisch). Dabei zeigt sich immer aufs Neue, dass die verschiedenen Zielgruppen von den Werbekampagnen auch ganz unterschiedlich angesprochen werden. Weitere Informationen zum Advertising-Index und zum Market Radar erhalten Sie bei Demoscope unter Telefon 041 375 40 00 oder über www.demoscope.ch, Planungsunterstützung mit dem Advertising-Index, dem Market Radar und mit dem Print-Advertising-Monitor (PAM) vermittelt Publimedia.
 

Agentur am Flughafen schafft erneut Shortlist für Columbus Awards

Für das Finale der Columbus Awards, dem österreichischen Direktmarketingpreis, ist die die Agentur am Flughafen aus Altenrhein auch dieses Jahr mit von der Partie.

Für das Finale der Columbus Awards, dem österreichischen Direktmarketingpreis, ist die die Agentur am Flughafen aus Altenrhein auch dieses Jahr mit von der Partie. In der Kategorie D-A-CH ist das Unternehmen nominiert mit der Inszenierung des Staatsempfangs für die staatlich geprüften österreichischen Fotografenmeister der Balgacher Vision Studios. Letztes Jahr hat die Agentur am Flughafen in der erstmals ausgeschriebenen Kategorie D-A-CH bereits Metall gewonnen. Die Awards werden am 19. April im Museumsquartier in Wien vergeben.

Zu guter Letzt: Bundesräte bloggen mit

Auch Bundesrat Moritz Leuenberger ist unter die Blogger gegangen. Seit Mittwoch schreibt der Medienminister ins Internet, was ihm so durch den Kopf geht und was er gerne mit seinen Mitschweizern und Mitschweizerinnen teilen möchte.

Auch Bundesrat Moritz Leuenberger ist unter die Blogger gegangen. Seit Mittwoch schreibt der Medienminister ins Internet, was ihm so durch den Kopf geht und was er gerne mit seinen Mitschweizern und Mitschweizerinnen teilen möchte. Er sieht die ganze Aktion als Experiment; testen möchte er, ob sich mit dem Ausdrucksmittel ein breiterer Austausch mit politisch Interessierten entwickeln lässt. Im ersten Eintrag philosophiert er dann auch schon über die neuen Möglichkeiten, die ihm der Blog eröffnet. Zweimal pro Woche will er schreiben – je nachdem wie viel Arbeit gerade ansteht. Doch sollen keine Bundesratsbeschlüsse zur Diskussion stehen und auch keine neuen wichtigen Vorhaben an die Öffentlichkeit gelangen. Er werde jedoch Einblick in die manchmal doch etwas vertrackten Zusammenhänge geben. Die Co2-Abgabe findet ebenfalls Platz in seinem Eintrag: «Manchmal kommt es mir vor, als würden Ärzte am Bett eines Patienten stehen und unendlich lange die Methode diskutieren, wie man ihn heilen sollte. Bis es zu spät ist dafür.» Kommentiert und besucht wird der Blog bereits rege. Innert der ersten viereinhalb Stunden nach der Aufschaltung wurden 4480 Besucher gezählt, 131 hinterliessen einen Kommentar – diese werden jedoch natürlich zuerst feinsäuberlich vom Leuenberger-Departement geprüft.

Neuland bereisen

Tourismus Freiburghaus und Partner gestalten die erste Image-Kampagne für den Reisebüroverband.

Tourismus Freiburghaus und Partner gestalten die erste Image-Kampagne für den Reisebüroverband. Die schönsten Ferien gibts in den Reisebüros des Schweizerischen Reisebüroverbandes (SRV). Unter diesem Leitmotiv steht die erste Imagekampagne des Branchenverbands und seiner Mitglieder. 900 Aktivmitglieder – viele Unabhängige, aber auch Filialisten wie Kuoni, Hotelplan oder Tui – wollen damit  ihre Stärken kommunizieren. Reisefreudige und Ferienreife sollen wissen, welche Vorteile das Buchen der schönsten Wochen des Jahres beim Spezialisten hat. Bewusst geht dabei der Reisebüroverband nicht auf Konfrontationskurs zum Online-Reisemarkt, schliesslich sind die meisten Mitglieder da auch mit einem Bein drin. Vielmehr ist es der strategiestarken BSW-Agentur Freiburghaus und Partner in Bern gelungen, einen echten USP aus dem Leistungspaket herauszudestillieren. Idee: Nur wo täglich Ferien und Reisen geplant, gebucht, reserviert und abgewickelt werden, kennt man die Traumstrände abseits der Trampelpfade. Oder
Celebrity-Lokale, die nicht mal Einheimische kennen.
Alle sollen profitierenDieses Argument ist mit einfachen, stringenten Umsetzungen für TV-Werbung, Print und Online umgesetzt worden, begleitet von POS-Stellern, Tragtaschen sowie ÖV-Hängern und Dispensern. Die Internetsite Schönsteferien.ch mit dem Reisebürofinder sorgt dafür, dass jedes einzelne Mitglied profitiert.
Ganz im Sinn einer integrierten und nachhaltigen Werbestrategie wurde die Branche bereits 2006 mit verschiedenen Massnahmen unter dem Motto «travel know-how – our passion, our future» auf diesen fulminanten Auftritt vorbereitet. Dazu wurden in allen Sprachregionen über 40 Schulungen mit rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt.
Neben allen Mitgliedern des Verbandes engagieren sich auch Branchenpartner wie Airlines, Flughafenbetreiber, ausländische Verkehrsbüros, Versicherungen, Informatikdienstleister, Fachmedien und weitere mit finanziellen Beiträgen. Die dadurch entstehende Win-Win-Situation zeuge von branchenweiter Solidarität, meint man beim Verband.
Andreas Panzeri
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