Zu guter Letzt: News.ch setzt auf Nachhaltigkeit

Offenbar bewegt sich das Nachhaltigkeitsthema von der Nische in Richtung des Massenmarktes. Unterdessen kann bereits von diversen Anbietern das sogenannte Umweltticket oder auch eine spezielle Autovignette gekauft werden.

 Offenbar bewegt sich das Nachhaltigkeitsthema von der Nische in Richtung des Massenmarktes. Unterdessen kann bereits von diversen Anbietern das sogenannte Umweltticket oder auch eine spezielle Autovignette gekauft werden; der bewusste Umweltsünder kann mit einem Geldbetrag Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern unterstützen, somit seinen CO2-Ausstoss kompensieren und sich ein reines Gewissen erkaufen. In der Meinung, dass diese Marktsektoren ein grosses und wichtiges Zukunftspotential besitzen, will News.ch nun auch einen Beitrag zur aktuellen Energiediskussion leisten und startet ein Medienressort zum Thema Green Investment.
Neu findet der Leser die wichtigsten Nachrichten in den Bereichen Green Investment, erneuerbare Energien, CO2-Emissionshandel und Energieeffizienz gesammelt. Die Meldungen und Hintergrundberichte sind nach Aktualität geordnet und werden nach Datum fortlaufend archiviert. Für Unternehmen wiederum besteht die Möglichkeit, zur Energieeffizienz oder zur Treibhausgasreduktion beitragende Innovationen auf der Website vorzustellen. Redaktionell betreut das neue Ressort Harald Tappeiner. Die Werbewoche verweist derzeit, ob News.ch wohl auch bald ein Gutegewissenprodukt vorstellt, durch das sich die Medienbranche für ihre Papier- und Energieverschwendung reinwaschen kann.

Tamedia wächst weiter

Das Zürcher Medienhaus Tamedia kann dank eines deutlich gewachsenen Zeitungsgeschäft und tieferen Abschreibungen im Jahr 2006 einen deutlichen Gewinn verbuchen. Dieser kletterte um 23,4 Prozent auf 98.4 Millionen Franken.

 Das Zürcher Medienhaus Tamedia kann dank eines deutlich gewachsenen Zeitungsgeschäft und tieferen Abschreibungen im Jahr 2006 einen deutlichen Gewinn verbuchen. Dieser kletterte um 23,4 Prozent auf 98.4 Millionen Franken. Der Umsatz des Konzerns steigerte sich um elf Prozent auf 723.6 Millionen Franken. Vor allem habe das Wachstum bei 20 Minuten und bei den Stellenanzeigen sowie die Integration der Thurgauer Zeitung zu dieser Umsatzsteigerung von 73.5 Millionen Franken beigetragen. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um neun Prozent auf 139 Millionen Franken, wie Tamedia am Dienstag mitteilte.
Der Geschäftsbereich Zeitungen steigerte den Umsatz um 10,4 Prozent auf 492 Millionen Franken. Die neu gestartete Westschweizer Pendlerzeitung 20 Minutes habe ebenfalls signifikant zum Wachstum beigetragen, während die vier Regionalsausgaben des Tages-Anzeigers wegen ihrer Lancierung im November erst einen geringen Einfluss auf den Umsatz hatten.
In diesem Jahr fielen die Abschreibungen deutlich tiefer aus. Im Vorjahr musste Tamedia bei Radio Basilisk und dem Büry Verlag rund 7.3 Millionen Franken abschreiben. Der Verwaltungsrat beantragt eine Ausschüttung einer Dividende von 3 Franken pro Aktie.
Für das laufende Jahr macht Tamedia keine konkreten Angaben. Das Wachstum der Stellenanzeigen dürfte durch die fortschreitende Erholung am Arbeitsmarkt weiterzunehmen. Positiv entwickeln dürfte sich die Online Werbung. Für das Medienhaus stehe die nachhaltige Verbesserung im Wochenzeitungsmarkt im Vordergrund und insbesondere bei Facts, die Regionalisierung des Tages-Anzeigers sowie die Umsetzung der Zeitungskooperation Nordostschweiz.

Hin und her im Grenzgebiet

Am letzten Donnerstag hatte ein süddeutscher Verlag nach der Übernahme der Onlineplattform Grenzland Zeitung deren Gründer Ulrich Glausen aus dem Boot gekippt. Doch heute Dienstag ist dieser wieder zurück und übernimmt die Kontrolle über die Grenzland Zeitung.

 Am letzten Donnerstag hatte ein süddeutscher Verlag nach der Übernahme der Onlineplattform Grenzland Zeitung deren Gründer Ulrich Glausen aus dem Boot gekippt. Doch heute Dienstag ist dieser wieder zurück und übernimmt die Kontrolle über den Nexstar Verlag und dessen fünf Titel, wie der Verlag in einer Mitteilung schreibt. Aufgrund einer internen Vertragsklausel ist der Verkauf an die unbekannte süddeutsche Verlagsgruppe gescheitert. Diese sah ein Vorkaufsrecht für alle Gründungsmitglieder vor, welches Jochen Roth und Glausen mit sofortiger Wirkung gezogen haben. Der Grenzland Zeitung haben die Umtriebigkeiten in der Verlagsebene nicht geschadet, denn sie expandiert weiter und berichtet neuerdings auch aus dem Kanton Schaffhausen; bis anhin berichtete sie lokales aus Süddeutschland und Nordzürich. Die gedruckte Ausgabe der Grenzland Zeitung liegt in ausgesuchten Betrieben der Gastronomie auf. 

Auszeichnung für faire Werbung mit Kindern

Das Kinderhilfswerk Terre des hommes und Schweizer Werbung vergeben erstmals einen Preis für mustergültige Werbung mit Kindern. Den Initianten des Child guardian 07 sei es ein Anliegen, dass Kinder in der Werbung geschützt und nicht diskriminiert oder gar instrumentalisiert werden.

 Das Kinderhilfswerk Terre des hommes und Schweizer Werbung vergeben erstmals einen Preis für mustergültige Werbung mit Kindern. Den Initianten des Child guardian 07 sei es ein Anliegen, dass Kinder in der Werbung geschützt und nicht diskriminiert oder gar instrumentalisiert würden, ist der Mitteilung des Hilfswerkes zu entnehmen. Es werden eine Anzeige und ein TV-Spot ausgezeichnet und am 4. Mai dem Tag der Werbung verliehen. Während die Agentur und der Werbeauftraggeber einen symbolischen Preis erhalten, fliesst die hochdotierte Preissumme in Kinderschutzprojekte von Terre des hommes in der Schweiz.

Schweizer sind noch immer Zeitungsleser

Die neuesten Wemf Daten sind veröffentlich und zeigen eine Stagnation im Schweizer Tageszeitungsgeschäft. Einzig das Gratisblatt 20 Minuten konnte massiv zulegen und erreicht nun gleich viel Leser wie Blick und Tagi zusammen.

Zum zweiten Mal erscheinen die Markt- und Leserschaftsstudien Mach Basic und Mach Consumer zusätzlich zur September Publikation auch im März. Dank des halbjärlichen Publikationsrythmus verfügen Verlage und Werbewirtschaft über aktuellere Daten. Die neuen Leserzahlen zeigen gemäss Wemf, dass die Schweizer Leserschaft weiterhin ein Volk von Zeitungslesern sind. 90.3 Prozent der Schweizer Bevölkerung lesen eine Zeitung und 92.9 Prozent eine Zeitschrift. Diese Werte sind seit dem Jahr 2000 relativ stabil.
Die ersten Erhebungen der Wemf-Leserschaftserhebung Mach Basic 2007 zeigen eine Stagnierung im Schweizer Tageszeitungsgeschäft auf. Insgesamt bleiben die Leserzahlen stabil, bei einigen Titeln nehmen sie hingegen ab. Einzig grosser Sieger ist die Gratiszeitung 20 Minuten, die kräftig zulegen konnte. Mittlerweile hat sie fast so viele Leser wie der Blick und der Tages Anzeiger zusammen. So lesen täglich 1’170’000 Deutschschweizer das Gratisblatt. Das sind 54’000 Leser oder fast fünf Prozent mehr als seit der letzten Erhebung im September 2006.
Die drei grossen Tageszeitung hingegen verlieren Leser. Der Blick verliert 21’000 Leser (minus 2.9 Prozent) und kommt neu auf eine Leserschaft von 694’000. Geringe Änderungen verbuchte der Tages-Anzeiger, dessen Leserschaft von 551’000 auf 534’000 abnahm. Die Mittelland Zeitung lesen 435’000 Menschen im Gegensatz zur letzten Erheuben mit 449’000 Lesern. Als einzig grosse Tageszeitung konnte die Berner Zeitung einen Leseranstieg verbuchen, 5000 Leser kamen seit der letzten Mach Basic hinzu und somit verbucht die Zeitung 395’000 Leser. Dahinter folgen die Neue Zürcher Zeitung (308’000 Leser), die Neue Luzerner Zeitung (284’000), die Südostschweiz (243’000), das St. Galler Tagblatt (2140’000) und die Basler Zeitung (204’000). Alle haben leichte Einbussen zu verzeichnen.
In der Westschweiz bleibt Le Matin weiterhin die am meisten gelesene Zeitung mit 321’000 Lesern, gefolgt von 24 Heures (242’000), der Tribune de Genève (169’000) und Le Temps (118’000). Auch diese Zeitungen haben an Terrain verloren. Die erst in den vergangenen zwei Jahren lancierten Gratiszeitungen Heute, 20 Minutes und le Matin bleu sind in der Studie noch nicht enthalten. Wie die Nachrichtenagentur SDA mitteilt, werden diese in den nächsten Tagen aber noch veröffentlicht.
Der Sonntagsblick bleibt weiterhin die beliebteste Sonntagszeitung. Sie konnte leicht zulegen und hat nun sogar mehr als eine Million Leser (1’005’000). Hingegen musste die Sonntagszeitung leichte Einbussen hinnehmen und erreicht nun 785’000 Menschen. Die NZZ am Sonntag steigerte sich leicht auf 466’000 Leser.
Die meistgelesene bezahlte Zeitschrift ist weiterhin der KTipp mit 1,012 Millionen Leser, gefolgt vom Beobachter und der Schweizer Illustrierten, die beide mit je 998’000 Leser unter die Millionengrenze fielen. Verloren hat auch die Weltwochen, die noch von 378’000 Schweizer gelesen wird.
Weiterhin die grössten Publikationen bleiben die wöchentlich erscheinenden Gratiszeitungen von Coop und Migros. Klar vorn liegt die Coop-Zeitung mit 2,63 Millionen Lesern. Das Migros-Magazin folgt mit knapp 2,3 Millionen Lesern.
Die jüngste Erhebung basiert auf einer Befragung von 24’133 Personen, davon leben rund 17’400 in der Deutschschweiz.

Der Beobachter wagt einen Relaunch

Der Beobachter erscheint am 30. März erstmals in neuer Aufmachung. Augenfällige Veränderung ist ein neuer und eigenständiger Familienteil mit Berichten über Erziehung, Schule, Konsum, Gesundheit und Freizeit auf jeweils zwölf Seiten.

 «Wir sind überzeugt, dass die Lösung für viele Probleme der Gesellschaft in der Familie liegt», schreibt Chefredaktor Balz Hosang im Editorial des Beobachters, der am 30. März erstmals in neuer Aufmachung erscheint. Augenfällige Veränderung ist ein neuer und eigenständiger Familienteil mit Berichten über Erziehung, Schule, Konsum, Gesundheit und Freizeit auf jeweils zwölf Seiten. Alimentiert wird der neue Teil nach bewährter «Beo»-Praxis, indem einerseits die Redaktion Geschichten recherchiert und andererseits Fälle aus dem Beratungsdienst aufgegriffen und redaktionell behandelt werden. Das Themenspektrum ist breit. In der ersten Nummer geht es zum Beispiel darum, wie die eine Primarschule im sanktgallischen Wil schon heute die Schule von morgen praktiziert, wann Eltern ihre Kinder so richtig nerven, wie man mit Kindern über die Geschlechtsteile spricht, dass viele Kinder in zu engen Schuhen gehen und so fort. Mit dem Konzept wolle man der Familienzeitschrift Wir Eltern keine Konkurrenz machen, erklärt dazu Verlagsleiter Roland Wahrenberger. «Wir wollen einer bestehenden Zielgruppe mehr Inhalt geben und selbstverständlich auch neue Leser gewinnen.» Wahrenberger schätzt, dass das positive Themenumfeld Familie auch den Inseratemarkt interessieren dürfte. Wie die Veränderung ein tendenziell jüngeres Publikum begeistern und inwiefern die Berichterstattung ausgebaut werden soll, erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe (Nr. 12) der Werbewoche.
 
 
René Worni

Maxomedia gestaltet Ebi-Pharm

Seit dem Relaunch erstrahlt die Website des Unternehmens Ebi-Pharm in erfrischendem Grün. Verantwortlich für das aufpolierte Design und die Neugestaltung der Website ist die Berner Crossmedia-Agentur Maxomedia.

 
Seit dem Relaunch erstrahlt die Website des Unternehmens Ebi-Pharm in erfrischendem Grün. Das Unternehmen beliefert Apotheken, Ärzte und Therapeuten mit Präparaten aus den verschiedensten komplementärmedizinischen Therapierichtungen. Verantwortlich für das aufpolierte Design und die Neugestaltung der Website ist die Berner Crossmedia-Agentur Maxomedia. Die Website ist neu um einige Features wie Flash-Navigation, austauschbare Stimmungsbilder oder eine Mini-Slideshow reicher. Zudem wurde der passwortgeschützte Fachbereich erweitert. Auf der Kontaktplattform erleichtert neu eine Schweizerkarte dem registrierten Nutzer die Suche nach Apotheken, Drogerien, Therapeuten und Naturheilpraktikern.

Wunderman motiviert Microsoftverkäufer

Eine von Wunderman Zürich entwickelte Motivierungsaktion soll Verkäufer des DB Professionals von Microsoft zu mehr Verkauf animieren. So spricht Microsoft mit dieser Aktion für einmal nicht die Kunden an, sondern die eigenen Verkäufer.

 Eine von Wunderman Zürich entwickelte Motivierungsaktion soll Verkäufer des DB Professionals von Microsoft zu mehr Verkauf animieren. So soll Microsoft mit dieser Aktion für einmal nicht die Kunden ansprechen, sondern die Verkäufer der Datenbanksoftware. Das Mailing animiert diese nebst dem alten Produkt SQL das neue Visual Studio für DB Pros zu promoten. Wunderman entschied sich das Augenmerk auf die Gewinnkurve zu richten. Mit einer elastischen Gewinnkurve dramatisiert das Mailing den Vorteil eines Paketverkaufs. Beim zugeklappten Mailing sieht der Verkäufer die Gewinnkurve, die er vom gewohnten Handel mit SQL Server kennt. Sobald er das Mailing aufklappt, zeigen sich nicht nur die zwei ineinander greifende DB-Produkte, sondern auch die entsprechend steiler verlaufende Gewinnkurve.

Nominationen für Tele Preis 2007 stehen fest

Auch dieses Jahr verleiht die Fernsehzeitschrift Tele Trophäe in den drei Kategorien «Publikumspreis», «Fernsehpreis» und «Filmpreis». Die Preisverleihung geht am 4. Mai 2007 im Casinotheater Winterthur über die Bühne.

 Auch dieses Jahr verleiht die Fernsehzeitschrift Tele Trophäe in den drei Kategorien «Publikumspreis», «Fernsehpreis» und «Filmpreis». Die Preisverleihung geht am 4. Mai 2007 im Casinotheater Winterthur über die Bühne. Für den «Publikumspreis» sind Reto Brennwald (Rundschau), Andrea Jansen (Music Star), Patrick Rohr (Quer), SF-Sportmoderator Rainer Maria Salzgeber und Mona Vetsch (SF spezial, Quer, Einfach luxuriös) nominiert. Die Nachfolgerin oder den Nachfolger des letztjährigen Gewinners Sven Epiney wählen die Tele-Leser via Telefon, SMS oder Postkarte. Wer abstimmt hat die Chance, Preise im Wert von über 20’000 Franken zu gewinnen. Nominiert in der Kategorie «Fernsehpreis» sind SF-Creative-Director Alex Hefter, die People-Sendung «Glanz & Gloria» und «Sportpanorama». Den Nachfolger des letztjährigen Gewinners «Reporter» (SF) wählt die Tele-Jury. Für den «Filmpreis» sind Drehbuchautorin Güzin Kar (Alles bleibt anders), Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart (Grounding, Cannabis) und Regisseur Fredi M. Murer (Vitus) vorgeschlagen. Wer auf den letztjährigen Gewinner, Regisseur Michael Steiner folgt, wird ebenfalls von der Tele-Jury entschieden.

Migros versendet Newsletter gleich dreimal

Planetactive hat für Migros.ch ein umfangreiches E-Mail Marketing-Konzept entwickelt. So können interessierte User sich unter Migros.ch für einen oder mehrere Newsletter registrieren, welche die Welt von Migros nach Hause bringt

 Planetactive hat für Migros.ch ein umfangreiches E-Mail Marketing-Konzept entwickelt. Die Zürcher Fullservice Agentur für digitales Marketing hat die Massnahmen im Januar umgesetzt. So können interessierte User sich unter Migros.ch für einen oder mehrere Newsletter registrieren, welche die Welt von Migros nach Hause bringen soll. Zurzeit stehen drei unterschiedliche Formate zur Auswahl, wie die Planetactive in einer Mitteilung schreibt. Wöchentlich erscheint der Angebots-Newsletter, der jeden Montag eine Auswahl aktueller Aktionen, Angebote und Neuheiten präsentiert. Alle zwei Wochen bekommen die Abonnenten Informationen zu aktuellen oder saisonalen Themen. Ebenfalls im zwei Wochenrhythmus merscheint das dritte Format, welches über neue, zeitlich limitierte Produkte informiert. Die Zürcher Agentur zeichnet verantwortlich für Konzept, Gestaltung und Redaktionsbegleitung für alle drei Formate sowie der dazu gehörenden Micorsite.

Bundesamt für Kultur prämiert 31 junge Designer

In diesem Jahr ist das Grafikdesign im Eidgenössischen Wettbewerb für Design 2007 sehr stark vertreten. Nahezu die Hälfte der Preise gehen an Designer, welche mit ihrer grafisch-gestalterischen Leistung überzeugten.

 In diesem Jahr ist das Grafikdesign im Eidgenössischen Wettbewerb für Design 2007 sehr stark vertreten. Nahezu die Hälfte der Preise gehen an Designer, welche mit ihrer grafisch-gestalterischen Leistung überzeugten, wie der Mitteilung des Bundesamtes für Kultur zu entnehmen ist. 206 Designer hatten sich für den Wettbewerb beworben. Unter dem Vorsitz von Lorette Coen prämierte die Kommission 25 Werke und Projekte von 31 Designerinnen. Die Gewinner können sich zwischen einem Geldpreis im Wert von 20’000 Franken, einem sechsmonatigen Praktikum oder Atelieraufenthalt im Ausland entscheiden. Ab dem 16. Oktober sind die prämierten Arbeiten und Projekte im Musée de design et d’arts contemporains in Lausanne ausgestellt. Zudem erscheint zu diesem Zeitpunkt eine Publikation, die sowohl die prämierten Arbeiten als auch die ausgezeichneten Designer ausführlich in Text und Bild vorstellt.

Heute, Le matin bleu und 20 minutes erreichen über 200’000 Leser

Die Gratiszeitung Heute erreicht 211'000, Matin Bleu 309’000 und 20 minutes 241’000 Leser. Doch das wurde nicht in allen Medien so kommuniziert und liess die Wemf einschreiten.

 Wemf-Direktor Marco Bernasconi ist keine 30 Tage im Amt und schon muss er klärend eingreifen. Am 27. März seien von den Westschweizer Pendlerzeitungen 20 minutes und Matin bleu Leserzahlen kommuniziert worden, «die teilweise nicht auf Wemf-Zahlen basieren», teilte er mit. Das erstaunt, sind doch beide Titel noch nicht in der gleichentags veröffentlichten Mach Basic 2007-1 enthalten. Allerdings hatte die Wemf von April bis Dezember 2006 in der Romandie eine Extra-Studie mittels 4206 Interviews durchgeführt, die die beiden Verlage ebenfalls am 27. März veröffentlichen durften. Offenbar fehlerhaft. Die von der Wemf nun selbst veröffentlichten Werte betragen für den am 31. Oktober 2005 gestarteten Matin Bleu 309’000 Leser und für das am 8. März 2006 lancierte 20 minutes 241’000 Leser. «Die Ergebnisse beider Titel sind eins zu eins vergleichbar», hält die Wemf fest.
Auch die Gratiszeitung Heute aus dem Hause Ringier hat ihre Leserzahlen in Auftrag gegeben. In der Deutschschweiz erreichte das Blatt 211’000 Leserinnen und Leser. Dies entspricht in ungefähr der Reichweite des St. Galler Tagblatts (214’000) oder der Basler Zeitung (204’000). 20 Minuten als grösste Schweizer Gratiszeitung zählt 1’170’000 Leserinnen und Leser.
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